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Der Österreichische Bürgerkrieg war ein Konflikt zwischen der Christlich-Sozialen Partei und der Sozialdemokratischen Partei. Nach Jahre langen Machtkämpfen und kleinen Scharmützeln eskalierte der Konflikt im Jahre 1933.

Vorgeschichte

Im Jahre 1919 nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg wurde in Österreich die Republik ausgerufen. Nach einem knappen Sieg der Sozialdemokratischen Partei nach den Wahlen 1919 um 4 Sitzen begannen die ersten Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der beiden Parteien. Die Kämpfe (eher Rangeleien) wurden von der (damals noch unparteiischen) Polizei beendet.

Die Heimwehr

Nach der Wahlniederlage im Jahre 1919 wurde zum Schutz die Parteizentrale. Während des Wahlkampfes wurde die Parteizentrale mehrmals von Anhängern der Sozialisten angegriffen. Um sowas in Zukunft zu verhindern wurde von Ulrich Berger die Heimwehr gegeründet. Die Heimwehr entwickelte sich von einer Schlägertruppe zu einer modernen Armee.

Der Schutzbund

Nach dem Massaker von Schattendorf gründeten die Sozialisten den Republikanischen Schutzbund um etwas, wie das Massaker von Schattendorf in Zukunft zu verhindern. Im gegenzug zur Heimwehr, die als Schlägertruppe gegründet wurde. Wurde der Schutzbund von Karl Renner von anfang an als schwer Bewaffnete Angriffstruppe aufgestellt.

Das Massaker von Schattendorf

Am 29.Juni 1924 überfielen bewaffnete Einheiten der Heimwehr die Sozialdemokratische Parteizentrale im Ort Schattendorf. Die Kämpfer ermordeten 6 Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei und drei Gendarme, die versuchten die bessere bewaffneten Heimwehrkämpfer zu verhaften.

Die Polizei wird Sozialistisch

Bis zum Massaker von Schattendorf hatte der unparteiische Bundespräsident Klemens Radedzki Versuche beiderseiten, die Polizei und das Bundesheer zu kontrollieren unterbunden. Doch nach dem Massaker von Schattendorf gab er den Weg frei für die Sozialisten, die Polizei zu kontrollieren.

Bundespräsidentenwahlen 1932

Im Jahre 1932 nach zwei Amtszeiten ging Klemens Radedzki in Pension. Nach einem langen und dreckigen Wahlkampf gewann der sozialdemokratische Kandidat die Wahl. Nach diesem Sieg hatten die Sozialisten die Macht über das Bundesheer.

Der Krieg

Am 9. August 1933 eskalierte der Konflikt. Die Sozialisten setzten alles ein, was innen zur Verfügung stand ein. In fast allen großen Städten hatten die Sozialisten die Oberhand, ausgenommen in Graz und Eisentstadt.

Kämpfe in der Steiermark und im Burgenland

In Graz konnte die Heimwehr die Truppen der Sozialdemokraten besiegen. Nach dem Sieg in Graz stellte sich die Ungarische Regierung hinter die Christlichen-Sozialen und drohte mit einer Intervention, sollte das Bundesheer die Steiermark und das Burgenland angreifen. Die Sozialisten lösten dieses Problem, indem sie alle Soldaten die in dem Burgenland und der Steiermark lebten in den Urlaub schickten. Diese Soldaten wurden dann dort dem Schutzbund unterstellt. Nach heftigen Gefechten setzten sich die Sozialisten durch.

Nachwirkungen

Nach dem Krieg wurde die Christlich-Soziale Partei, sowie die Heimwehr verboten. Denn Sozialdemokraten gelang es nicht die Außenpolitischen Isolation Österreichs zu beenden. 1938 kam es zu dem sogenannten Anschluss.

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