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Der Amerikanische Bürgerkrieg, auch Sezessionskrieg genannt, war ein Krieg zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten der USA.

Casus Belli

Nachdem im November 1860 Abraham Lincoln zum US-Präsidenten gewählt wurde, verließen viele sklavenhaltende Staaten des Südens die USA und gründeten einen eigenen Staat. Sie nannten ihn die Konföderierten Staaten von Amerika. Allerdings hatten die Nordstaaten immer noch Besitz im Süden, darunter einige Forts und Stützpunkte der US-Armee. Eine wichtige Position war für den Norden der Hafen von Charleston im Bundesstaat South Carolina, der sehr bedeutend für den Außenhandel im Süden war. South Carolina verließ die Union am 20. Dezember 1860. Sechs Tage später zog Unionsmajor Robert Anderson auf eigene Initiative die Unionstruppen im Bereich von Charleston zusammen und weil Fort Moultrie nicht gegen einen Angriff von der Landseite zu verteidigen war, verlegte er sie heimlich in das noch nicht fertiggestellte Fort Sumter.

Der Krieg

Im Amerikanischen Sezessionskrieg kamen zum ersten Mal verstärkt technische Geräte zum Einsatz. Mit Eisenbahnen wurden Soldaten an die Schlachtplätze gebracht. Der Krieg war blutig und forderte viele Tote und Verwundete. Beide Armeen waren über den gesamten Kriegsverlauf auf gleicher Augenhöhe. Es entwickelte sich ein Abnutzungskrieg, der letztendich wohl einen Sieg der Nordstaaten hervorgebracht hätte.

Friedensschluss und Teilung

Am 23. Juni 1865 einigten sich die Nord- und Südstaaten auf ein Unentschieden. Es wurde ein Waffenstillstand vereinbart und die Teilung beschlossen. In der darauffolgenden Woche wurden Grenzen beschlossen und gezogen. Seit dem 1. Januar 1866 ist die CSA ein eigener Staat. Die USA entwickelte sich weiter und schloss sich 1932 mit der Dominion Kanada zusammen. Es entstanden die United States of North America.

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