Alternativgeschichte-Wiki
Advertisement
Emblem of the Nazi German Antarctic Expedition

Motiv der Gedenkmedaille für die Expeditionsmitglieder

Die Antarktis war auch etwa 30 Jahre nach den Expeditionen von Amundsen und Scott ein praktisch unberührter Ort. 1901-03 hatten Deutsche die Gauß-Expedition durchgeführt und dabei Kaiser-Wilhelm-II.-Land entdeckt. 1928/29 flogen Hubert Wilkins und Richard E. Byrd erstmals über dem Kontinent.

Am 17. Dezember 1938 brach eine deutsche Expedition unter Kapitän Alfred Ritscher von Hamburg aus auf, die mit dem Katapultschiff Schwabenland 10 t schwere Dornier-Flugboote zur Verfügung hatte - damals eine revolutionäre Technik. Die Flugboote Boreas und Passat überflogen und fotografierten fast 600.000 km² Fläche. Die Expedition benannte manche ihrer Entdeckungen nach Nazi-Funktionären, z.B. das Wohlthat-Massiv. Das erforschte Land (zwischen 10° W und 15° O) wurde nach dem Schiff "Neuschwabenland" genannt und sollte vom "Reich" beansprucht werden. Dazu wurden aus der Luft Hakenkreuzflaggen von Flugzeugen auf das Eis abgeworfen, als Besitzmarkierungen. Noch während die Expedition lief, hatte Norwegen das Land aber schon als "Königin-Maud-Land" für sich reklamiert. Eine geplante zweite Expedition mit Kufenflugzeugen wurde wegen dem Weltkrieg nicht durchgeführt.

Die Neuschwabenland-Expedition wurde in vielen deutschen Abenteuerbüchern und -filmen erwähnt, wobei es die Autoren oft nicht so genau mit der Wahrheit nahmen und von Wehrmachtsstützpunkten, bösartiger anglo-amerikanischer Konkurrenz, und hochgeheimen Forschungsprojekten fabulierten. Selbst die Alliierten suchten bei ihren Expeditionen auf dem Kontinent nach "Nazi-Bunkern", da man ja nicht sicher sein konnte. Der wahre Grund war banaler: Das "Reich" litt unter einer "Fettlücke" und war auf Walfang angewiesen, um Ressourcen zu bekommen - als Nahrungsmittel (in den Konzentrationslagern wurde oft Walfleisch für die Gefangenen ausgegeben, wenn sie überhaupt welches bekamen), aber auch für die Herstellung von Seife und Nitroglyzerin. Außerdem brachte die Expedition einige Kaiserpinguine für den Berliner Zoo mit.

1939-41 führten die USA die United States Antarctic Service Expedition durch. Die Briten machten noch während dem Krieg ebenfalls eine Expedition - auch wenn das als Verschwendung von Ressourcen kritisiert wurde.

Während dem Zweiten Weltkrieg kamen verschiedene deutsche Hilfskreuzer bis in die Antarktissee.

Chile und Argentinien erhoben noch während dem Krieg Ansprüche auf Teile der Antarktis, im Gebiet der Antarktischen Halbinsel, die noch am leichtesten zugänglich ist.

Zukunft[]

Nachdem Norwegen 1945 dem "Großgermanischen Reich" einverleibt wurde, beanspruchte dieses nun Neuschwabenland/Königin-Maud-Land für sich. Das wussten die Oceanic Nations aber mit ihrer stärkeren Marine zu verhindern.

Advertisement