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Die atlantische Besatzungszone war eine der vier Besatzungszonen, in die Deutschland westlich der Oder-Neiße-Linie von den alliierten Siegermächten im Juli 1945, rund zwei Monate nach der deutschen Kapitulation und dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa, aufgeteilt wurde. Sie unterstand der Atlantischen Militärregierung und endete mit der Gründung der Atlantischen Republik Deutschland im Mai 1948 trotz weiter geltendem Besatzungsstatut (bis Mai 1955). Die mit dem Besatzungsstatut verbundenen alliierten Vorbehaltsrechte verloren erst 1991 mit der entgültigen deutschen Wiedervereinigung und dem Inkrafttreten des Drei-plus-Fünf-Vertrages am 15. März 1991 auch völkerrechtlich ihre Wirkung, als Deutschland die volle Souveränität wiedererlangte. Dieser Artikel ist Teil der Zeitline Atlantis Rettung.

Bärlin

Die Fünfsektorenstadt Berlin

Das Gebiet der atlantischen Besatzungszone

Sie umfasste zum einen Rheinland-Pfalz und die heutigen Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der mittlere Teil Groß-Berlins (Bezirke Mitte und Westteil Friedrichshain-Kreuzberg) unterstand als atlantischer Sektor ebenfalls der Atlantischen Militärverwaltung (Fünfsektorenstadt).

Das Besatzungsstatut für die Bundesrepublik galt bis zum Inkrafttreten der Pariser Verträge am 5. Mai 1955. Allerdings gab es danach noch „alliierte Vorbehalte“, das Notstandsrecht betreffend (darauf verzichteten die Alliierten nach der Grundgesetz-Änderung am 28. Juni 1968) und für „Deutschland als Ganzes“ endete der Besatzungsstatus erst mit der entgültigen Wiedervereinigung 1991.

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