Alternativgeschichte-Wiki
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Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Großspanien. Dänemark-Norwegen ist der zweitmächtigste und der flächenmäßig größte Staat der Welt. Gegründet durch die Vereinigung der beiden angeschlagenen Königreiche Dänemark und Norwegen am 1. Juli 1868 verbrüderte sich das Königreich schnell mit seinem ehemaligen Feind, dem Deutschen Reich. Es folgten Zahlreiche Expeditionen im Atlantik und in Nordamerika, die Dänemark-Norwegen um Kanada, Alaska, zahlreiche Inseln und ein gigantisches Gebiet in der Antarktis bereicherten. Bis in die 1890er galt Dänemark-Norwegen als ein armes Land, doch mit der Entdeckung riesiger Kohle-, Erz-, Stahl- und Ölvorkommen in Nordamerika und der Antarktis wanderte sich das bald. Alle sozialen Schichten profitierten von den großen Vorkommen und bereits um 1900 war das Land mit dem Deutschen Reich in Sachen Macht und Reichtum gleichauf. Allerdings führte dies nie zu einer Rivalität. Die Bevölkerung war zwischen 1880 und 1900 um 100 Millionen Menschen angewachsen, von denen keiner in Armut leben musste, was letztendlich auch der enormen Fläche des Landes zu verdanken war, dass sogar die des Russischen Reiches knapp überflügelte. Sämtliche Gebiete Europas zählten außerdem nie als Kolonien, da diese einerseits zum Mutterland zählten und andererseits mit Ausnahme einiger indigenen Stämme ausschließlich von ethnischen, dänischen, oder norwegischen Menschen besiedelt wurden.

Bevölkerung

Die Bevölkerungszahl betrug 1900 208.230.267, Tendenz leicht steigend. Vor allen Dingen in Nordamerika wuchsen die Städte in jener Zeit, aber auch in Europa legte die Bevölkerung merklich zu. Aufgrund der riesigen Ressourcenvorkommen war und ist die Bevölkerung bis heute die im durchschnitt reichste, aber auch zufriedenste der Welt. Die größte Stadt des Landes ist Kopenhagen mit 6,1 Mio. Einwohnern um 1900, weitere große Städte sind Oslo (2,6 Mio) und Hafn (1,9 Mio).

Sprache

Aufgrund der gemeinsamen sprachlichen Vergangenheit herrschten nie große Sprachdifferenzen zwischen Norwegern und Dänen, spätestens mit der großen Sprachreform 1901 wurden die letzten Differenzen bereinigt. Die Dänen und Norweger nannten Ihre Sprache fortan "Neuskandinavisch". Die Sprache war für Norweger und Dänen sehr leicht zu erlernen und wurde rasch Alltag.

Kultur

Die Kultur in Norwegen und in Dänemark war seit jeher fast gleich gewesen, mit der Besiedlung Kanadas und Grönlands kamen die Skandinavier außerdem zum ersten mal in Engeren Kontakt mit indigenen Völkern wie den Inuit. Im Gegensatz zu den anderen Kolonialmächten wie dem Deutschen Reich, Italien und Russland, die die Ausübung der

Traditioneller Tanz der Inuit, Jarl Eriksson Land, um 1900

Kulturen oft verboten und unterdrückten erlaubten die Skandinavier den Völkern die Ausübung ihrer Religionen und Bräuche, zudem wurden zahlreiche Häuptlinge der verschiedenen Völker als königliche Gouverneure für die größtenteils unbewohnten Landstriche, in denen die Völker siedelten, ernannt.

Religion

Die Meisten, nämlich 94,3% der Bevölkerung, gehören der 1870 gegründeten nordischen Kirche an. Diese ähnelt zwar der katholischen Kirche, hat aber eigene Zeremonien, teilweise andere Symbole usw. Sie wurde Am 12. Oktober 1870 vom damaligen König Laif I. gegründet und am 10. Mai 1875 als Ersatz der katholischen und der protestantischen Kirche für alle Christen eingeführt. Die nordische Kirche stieß anfangs auf Ablehnung, da Protestanten und Katholiken nun vereint waren, wurde aber rasch akzeptiert und am 2. April 1877 vom Vatikan als offizielle Kirche anerkannt. Die nordische Kirche vereint alte Symboliken und Gebetsabläufe aus der Zeit der Wikinger mit den Lehren der protestantischen und der katholischen

Vom Baustil her eher typische nordische Kirche, lediglich die Holzwände sind ungewöhnlich.

Kirche. Die Bibeln, die während des Gottesdienstes benutzt werden, sind oft kunstvoll mit Runen verziert. Außerdem werden viele alte Sagen zur Verdeutlichung der christlichen Lehren benutzt. Der starke wikingische Einfluss ist wohl auf die Vernarrtheit König Laifs in die Wikinger zurückzuführen. Sein Nachfolger, Erik III. erlaubte zwar 1910 wieder die Ausübung des Katholizismus sowie des Protestantismus, erreichte aber nur geringe Konvertierungserfolge. Die restlichen 5,7% stellen Juden, Atheisten und Anhänger der Inuit Religion.

Wirtschaft

Die dänisch-norwegische Wirtschaft ist relativ stabil. Das Land exportiert Holz, Autos, Erdöl, Waffen und

Das Logo der berühmtesten Dänisch-Norwegischen Automarke, Nordisk

Mikroelektronik. Besonders viele junge Leute arbeiteten in den achtzigern in den zahlreichen Fabriken des Landes, was zur Bildung vieler Gewerkschaften und kommunistischer Parteien führte, deren Popularität ständig wuchs.

Politik und Regierung

Bis in die neunziger bestimmten konservative Parteien die Geschicke Dänemark-Norwegens. In den Achtzigern schwappte die von Lenin ausgelöste Welle von Südamerika nach Dänemark-Norwegen über. Binnen kürzester Zeit entstanden zahlreiche kommunistische Parteien, Gewerkschaften und Verbände. 2002 gewann die Kommunistiske Parti knapp die Wahlen. Bei der folgenden Wahl siegte aber wieder die konservative Volkspartei deutlich.


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Nationen der Zeitlinie Großspanien
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FlagRepSpain.png Spanien | Flag of Scotlandalternativ.gif Schottland | RussEmpFlagg.jpg Russisches Reich | Les États-Unis d'AmériqueAlternativUSA.png Vereinigte Staaten von Amerika| Königreich Frankreich UKA.png Frankreich | Flagge-deutsches-reich-kaiserreich-1871-1918.gif Deutsches Reich | Vlag der Verenigde Nederlanden.png Niederlande | Dänemark-Norwegen.gif Dänemark-Norwegen | Italian facsist aztec.png Königreich Italien | FlaggeVatikanLatium.png Vatikanstaat | CommunniColombia.png Großkolumbien

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