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Teil 1: Das isländische Wikingerreich

Das isländische Wikingerreich (isländisch: Íslenskir Víkingar ríkur), umgangssprachlich auch Stórísland oder kurz ÍVR genannt, ist ein Staat in Nordamerika und der Arktis.

Geschichte

Die Geschichte über die Entdeckung, die Besiedlung und die Staatsgründung hier.

Eroberung Westkanadas

Nachdem sich das isländische Wikingerreich um 1700 der übrigen Welt geöffnet hat, gab es einen großen Fortschritt im ganzen Land. Durch das Wissen europäischer Gelehrte konnte man Felder nun effizienter bestellen und das Leben gestaltete sich einfacher für die Bewohner. Ab ca. 1800 begann man weitere Ländereinen in Nordamerika in Anspruch zu nehmen. Nach Süden konnte man sich nicht ausdehnen, weil dort inzwischen die Vereinigten Staaten gegründet haben. Also blieb nur der Westen übrig, den man nun erkundete und zu besiedeln begann.

Krieg mit dem Stamm der Métis

Bei den Touren der Wikinger durch die Rocky Mountains sahen sie auf Menschen die anders wie sie aussahen. Es waren Mitglieder des Stammes der Métis, die in ihren Lebensraum in Gefahr sahen. Die Métis töteten alle die sich auf ihrem Gebiet befanden. In den darauffolgenden Jahren blieben die Ur-Einwohner allerdings chancenlos gegen die Isländer. Die Wikinger vertrieben sie weiter in den Westen wo sie bis heute noch leben. Das ehemalige Stammesgebiet der Métis wurde durch Wikinger besiedelt.

Zweiter Weltkrieg

Bis in 1940er Jahren hatte das ÍVR sich Respekt in der Weltgemeinschaft erarbeitet. Sie wurden jetzt nicht mehr als blutrünstige Räuber die alles töteten was sich ihnen in den Weg stellte angesehen, sondern als vertrauenswürdige Geschäftleute, die mittlerweile eine wichtige Rolle in der Welt einnahmen. Trotz ihrer Geschichte und ihrer Kultur waren die Wikinger stets beliebt bei den anderen Völkern der Welt.

Als der zweite Weltkrieg ausbrach und andere nordische Länder wie Norwegen oder Dänemark von deutschen Truppen besetzt wurden, waren sich auch die Wikinger klar dass sie etwas tun mussten. Sie stellten den Amerikanern Stützpunkte der isländischen Luftwaffe zur Verfügung. Erst 1943 kämpften die Wikinger aktiv gegen die Deutschen und ihre Verbündeten. Beim sogenannten D-Day am 6. Juni 1944 waren auch etwa 2000 Soldaten der isländischen Armee dabei. Auch die Luftwaffe griff von Island aus deutsche Stellungen an.

Neuere Geschichte
  • 1888 Die neue Flagge wird eingeweiht
  • 1936 Fertigstellung der neuen Flughäfen in Reykjarfjörður und Reykjavík
  • 1937 Die Staatliche Fluggesselschaft Flugfélag Stóríslands (heute: Icelandair) nimmt ihren Betrieb auf
  • 1940 Mit Erlaubnis der Regierung werden Soldaten der US-Armee nach Ísland verlegt
  • 1946 Das isländische Wikingerreich tritt den Vereinten Nationen bei
  • 1959 NATO- Beitritt
  • 1959 Erstmals findet die Weltaustellung EXPO in Reykjarfjörður statt
  • 1965 In Markland wird der Ólafskanal fertiggestellt. Er soll den Stórvatn und die großen Seen miteinander verbinden und so den Transport von Gütern erleichtern
  • 1994 Das Althing zieht von Reykjavík nach Reykjarfjörður, wo es ein neues großes Gebäude erhält
  • 1999 Die Einwohnerzahl von 40.000.000 wird überschritten
  • 2005 Das ÍVR schickt 600 Soldaten im Rahmen der ISAF-Mission nach Afghanistan
  • 2014 In einer Studie erklärten 83% der Bevölkerung nicht an Thor und Odin zu glauben

Geographie

Klima

Das ÍVR ist mit einer Fläche von fast 12.000.000 km² das zweitgrößte Land der Erde. Das Klima unterscheidet sich zum Teil drastisch zwischen den Regionen. In den nördlichen Regionen Helluland und Grænland herrscht ein arktisches Klima, während das Klima in Markland und Vinland eher gemäßigt ist. In Ísland wird das Klima als ozeanisch kühl beschrieben. Auch die Temperaturen können können sich stark untersscheiden. So kann es im Sommer in Markland bis zu 30°C warm werden, während die Temperatur in Helluland selten über 20°C kommen. Die höchste Temperatur wurde im 1936 gemessen und betrug 45°C. Die kälteste Temperatur war -66,1°C und wurde 1954 in Grænland gemessen.

Berge und Flüsse

Der höchste Berg des Reichs ist der Halldórfjall in der Rocky Mountains (isl. Klettafjöll) mit einer Höhe von 5.959m. Des weiteren gibt es noch 15 weitere Berge die über 2000m hoch sind. Vier davon sind in Markland, zwei in Ísland und neun in Grænland.

Politik und Verwaltungsgliederung

Siehe auch: Politisches System des ÍVR

Name

Der Name "Das isländische Wikingerreich" ist nur der offizielle Name und wird im Volksmund nicht gebraucht. Die Einwohner bezeichnen ihr Land meistens als "Stórísland" (wörtl. Großisland) oder benutzen die Kurzform ÍVR. Im englischen wird das Land als "Viking empire" und im deutschen als "Großisland" bezeichnet. Der Begriff Island bzw. Iceland wird nicht verwedent, da damit nur die Insel Island bezeichnet wird.

Politisches System

Die Legislative bildet das Althing und der Wikingerrat, die Exekutive der Präsident, die Regierung und die Sýslumaður. Das Staatsoberhaupt ist der Präsident. Er ist auch Chef der Regierung und wird vom Volk gewählt. Die fünf Regionen unterhalten eigene Räte indenen sie über Regionale Themen sprechen und die Zentralregierung beraten. Sie haben keine politische Macht. Die Judikative ist dreistufig aufgebaut. Die unterste Ebene bilden die Bezirksgerichte in den Sýslur und die mittlere Ebene die obersten Gerichte der Landsvæði. Das Hæstiréttur mit Sitz in Reykjavík ist der oberste Gerichtshof, das auch als Verfassungsgericht fungiert. Das ÍVR erreicht auf dem Demokratieindex der Zeitschrift The Economist den 3. Platz.

Das Parlament
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Der Wikingerrat in Reykjavík

Das Parlament ist ein Zweikammernparlament und unterteilt sich in das Althing in Reykjarfjörður und den Wikingerrat in Reykjavík. Das Althing zog 1994 von Reykjavík nach Reykjarfjörður und hat heute 435 Abgeordnete. Der Wikingerrat besteht aus den 48 Oberhäupten der Sýslur (genannt Sýslumaður) und kommt sechs mal im Jahr zusammen um mit dem Präsident und der Regierung eine Konferenz zur Lage der Nation zu halten. Die erste freie Wahl des Althings war 1887. Aktuell regiert das 31. Kabinett des isländischen Wikingerreichs in Reykjarfjörður.

Die Rolle des ÍVR in der Welt

Das ÍVR ist über die Jahre ein wichtiger Partner für die EU und die USA geworden. In sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Sachen wird das ÍVR stets mit einbezogen und ist seit über zehn Jahren Mitglied in der G8 und G20. Zudem ist man ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat.

Militär

Die Streitkräfte des ÍVR (isl. Heralfi Stóríslands) sind die verbundenen Streitkräfte und die ihnen angeschlossenen Organisationen und Strukturen. Diese sind das Heer, die Marine und die Luftwaffe. In den Streitkräften dienen ausschließlich Freiwillige, die Wehrpflicht wurde 2008 ausgesetzt. Die offizielle Anzahl an Soldaten beträgt 276.000.

Sicherheit und Zivilschutz

Die Polizeihoheit liegt im ÍVR bei der Zentralregierung. Die Polizeibehörde Lögreglan (isl. Polizei) beschäftigt in den fünf Regionen über 59.000 Polizisten und etwa 5.000 zivile Angestellte, die meisten in Markland (31.000 Polizisten) und die wenigsten in Grænland (2.300). Je nach Bedarf hat die Polizei Fahrzeuge, Motorräder, Boote, Helikopter, Flugzeuge, Schneemobile und andere Mittel zur Verfügung. Die Landsvæði unterhalten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zusätzlich Ordnungsdienste. Die Kontrolle des Personen- und Warenverkehr an den Grenzübergängen und Flughäfen ist Aufgabe des Grenzschuztes. Diese hat 33.000 Beamte im Einsatz.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst (inkl. Krankenhäusern und Gesundheitszentren) in in Stórísland Aufgabe der Landsvæði. Diese haben für die Versorgung und den Schutz der Bevölkerung zu sorgen.

Verwaltungsgliederung

Das Reich ist in fünf Regionen (Landsvæði) gegliedert die sich wiederrum in kleinere Sýslur unterteilen. Die größte und wichtigste Region ist Markland, wo die meisten Menschen leben.

Landsvæði Einwohner Fläche Hauptstadt Sýslur
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Markland 21.400.000 9.000.000 km² Reykjarfjörður 26
Iceland-162318 1280hh
Ísland 5.700.000 103.000 km² Reykjavík 8
Vinland flag
Vinland 8.500.000 108.000 km² Hraundalur 6
Helluland (Republic)
Helluland 1.800.000 507.000 km² Ísborg 4
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Grænland 600.000 2.100.000 km² Gúðvona 4

Die größten Städte

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Reykjarfjörður am Stórvatn

Der Abstand zwischen der ehemaligen Hauptstadt Reykjavík und der neuen Hauptstadt Reykjarfjörður ist im Lauf der Jahrhunderte immer größer geworden. Auch die Hafenstadt Vatnahöfn wurde zur Millionenstadt. Die "Eisstadt" Ísborg ist mit 405.000 Einwohnern die größte Stadt in der Arktis.

Rang Stadt Einwohner Landsvæði
1 Reykjarfjörður 2.300.000 Markland
2 Reykjavík 1.600.000 Ísland
3 Vatnahöfn 1.300.000 Markland
4 Hraundalur 860.000 Vinland
5 Brekkuvellir 760.000 Markland
11 Ísborg 405.000 Helluland
19 Gúðvona 160.000 Grænland

Bevölkerung

Sprache

Die offizielle Amtssprache des ÍVR ist Isländisch. Anders wie noch vor 200 Jahren hat sich die Sprache im ganzen Land vereinheitlicht. Regionale Dialekte sind kaum noch verbreitet. Englisch ist Pflichtfremdsprache. Unterrichtet wird zudem Französisch und Spanisch.

Religion und alte Bräuche

Als sich das ÍVR der westlichen Welt öffnete brach eine Debatte über die Religion aus. Die Wikinger glaubten noch immer an ihre Götter Þór (Thor) und Óðinn (Odin). Letztendlich entschied man sich dazu die alten Traditionen beizubehalten. Auch heute noch sind die alten Bräuche noch in Gebrauch, werden allerdings nicht mehr als Pflicht angesehen. In einer Studie von 2014 erklärten 83% der Bewohner des ÍVR dass sie die alten Götter zwar als Teil ihrer Kultur sehen, jedoch aber nicht an sie glauben würden. 2014 erklärten 17% an die Nordische Mythologie zu glauben, 25% waren Christlich, 3% Muslimisch und 55% Religionslos.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Wie auch früher nimmt der Schiffsverkehr eine wichtige Rolle im Verkehrs- und Frachtwesen Stóríslands ein. Durch den Eirks-Strom und dem Ólafskanal wird der Atlantik, der Stórvatn (Hudson Bay) und die großen Seen miteinander verbunden. Durch die Größe des Landes sind Straßen außerhalb der Ballungsräume eher schlecht ausgebaut. Im Jahr 1897 begann man mit dem Bau einer Eisenbahn von Vinland bis in den Westen von Markland. Heute wird diese Strecke Trans-Markland-Bahn genannt. Der Flugverkehr ist gut ausgebaut um auch die entferntesten und entlegensten Dörfer erreichen zu können. Der Flughafen in Reykjarfjörður gilt als einer der besten der Welt und befördert rund 40.000.000 Passagiere im Jahr. Weitere größere Flughäfen sind in Reykjavík (25.000.000 Passagiere), Hraundalur (16.000.000 Passagiere) und Brekkuvellir (13.000.000 Passagiere).

Wirtschaft

Das ÍVR gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt lag es 2011 mit umgerechnet 1.736.869 Millionen US-Dollar auf dem 10. Platz.

War die Wirtschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch weitgehend auf den Export nach Europa orientiert, so wurden die Handelsbarrieren zum Nachbarland USA nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend abgebaut. Ein erster wichtiger Schritt war das 1965 vereinbarte "Vikinig-United States Automotive Agreement" (auch AutoPact genannt), dass die Grenzen für die Automobilindustrie vollständig öffnete und den Handel mit den Rohstoffen in Stórísland erleichterte. Das Freihandelsabkommen von 1988 schaffte die Zölle zwischen beiden Ländern ab und führte zu einem deutlichen Anstieg des Handelsvolumens in beiden Ländern.

Sport

Der Sport ist vielfältig und umfasst zahlreiche Winter- und Sommersportarten. Eishockey ist die mit Abstand beliebteste Sportart mit dem größten Erfolg im internationalen Vergleich. Beliebteste Sportart im Sommer ist Fussball. Da das Land überwiegend ein kühles Klima besitzt, sind die Erfolge bei Wintersportarten tendenziell höher als bei Sommersportarten.

Das isländische Wikingerreich (Alt und Neu)

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