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Nach dem Erfolg der US Militärtaktik der kombinierten Waffen (Panzer, Flugzeug, Infanterie) wollen die Vereinigten Staaten aus einer Position der Stärke Frieden stiften. Präsident Roosevelt läd zum großen Friedensgipfel in Washington, dies soll der Friedenssieg sein.  Auserdem stehen in den USA Neuwahlen an. Dieser Artikel ist Teil einer Alternativgeschichte die man als Leser interaktiv steuern und mitgestallten kann. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem washingtoner Friedensgipfel der US Wahl 1916 und dem Weltkrieg der 1916 sein Ende fand. Diese Seite ist Teil der Zeitlinie Weltkrieg der 100 Möglichkeiten.

Washingtoner Friedensgipfel:

März 1916 die Alliierten stehen an den deutschen Grenzen und starren auf die Siegfried Stellungen. Im Westen hatten sich die Deutschen eingeigelt und warteten in der Defensive. Ein  Durchbruch Frankreichs, Großbritanniens und Amerikas wurde diskutiert. Doch die Bürger und Soldaten sind kriegsmüde, in den Vereinigten Staaten stehen im November Wahlen an. Die Grenzprobleme mit mexikanischen Rebellen spitzten sich nun auch zu und bedruften einer Strafexpedition. Präsident Theodore Roosevelt kontaktiert daher die Kriegsminister und Präsidenten aller alliierten Länder. In Deutschland gab es auch Fraktionen die den Frieden wollten doch diese mussten sich zuerst gegen den Hardliner Erich Ludendorff durchsetzen. Seit Deutschland direkt an der Westgrenze in Gefahr war hatte praktisch das Militär die zivile Führung entmachtet. Die Oberste Heeresleitung (OHL) stand bereits kurz
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Verbrüderung, deutscher und britischer Soldat aufgrund der Waffenruhe ab Mai 1916

davor eine Militärregierung unter der Führung Paul von Hindenburgs aufzubauen. Daher schickte der US Präsident am 12. April 1916 eine Geheimdepesche nach Berlin die zu Gesprächen einlud. Hindenburg willigte ein sich mit den Vertretern anderer Mächte zu treffen. Doch Ludendorff blieb skeptisch, willigte jedoch zwei Wochen später ebenfalls ein. Auf Druck der Straße befahl Kaiser Wilhelm II. seinen "Kriegern" Ludendorff und Hindenburg schnellstmöglich an Verhandlungen teilzunehmen. So kam es das Präsident Roosevelt und sein Vizepräsident Taft am 3.
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Paul von Hindenburg und Theodore Roosevelt bei Gespräch in Roosevelts Anwesen Sagamore Hill in Oyster Bay, New York

Mai in Washington D.C zu einem beispiellosen Gipfel luden. Ab dem 3. Mai herrschte an fast jeder Front Waffenruhe, bis auf die Japaner waren alle anwesend. Japans Außenminister Ishii Kikujirō traf erst 14 Tage später ein da Japan die Anwesenheit der Kriegsgegner als Beleidigung empfand musste das Kaiserreich erst überredet werden. Trotz Skepsis gegenüber den Franzosen gelang es mit dem Deutschen Reich zu kommunizieren.  Auch Kaiser Franz Josefs Österreich-Ungarn und der Sultan des Osmanischen Reiches nahmen teil. Schließlich einigte man sich nach mehr als einem Monat auf Friedensschlüsse zwischen den Kriegsführenden Parteien. Der Friedensvertrag zwischen Deutschland und Amerika wurde in Roosevelts privaten Anwesen in Oyster Bay abgeschlossen. Japan
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Ishii Kikujirō und US-Außenminister Robert Lansing nach ersten Gesprächen in Washington, D.C.

jedoch scherte aus da es sich übervorteilt fühlte und den Verbündeten Briten Rassismus vorwarf. Nicht alle Friedensverträge wurden in Washington ausgearbeitet, lediglich der Frieden zwischen den USA, Deutschland, Österreich-Ungarn und Großbritannien wurde ausgehandelt. Es gab danach noch weitere Verhandlungen in New York, London und in Konstantinopel. Doch der Frieden war mit Juni 1916 da. Theodore Roosevelt hatte auch seinen politischen Gegner Woodrow Wilson eingeladen der seinen Vorschlag eines Völkerbundes nach dem Krieg vorstellen durfte. Damit nahm Roosevelt dem Demokratischen Präsidentschaftskandidaten einigen Wind aus dem Segel der zuvor immer behauptete die Roosevelt Legislative sei ein Kriegstreiberverein. Die Friedensverhandlungen erstreckten sich bis in den späten August wobei Präsident Roosevelt sich meist persönlich zu den Vertragsabschlußorten bemühte. Der Weltkrieg endete erst am 27. August nach dem erfolglosen Versuch Deutschlands die Kolonie Kiautschou von Japan zurückzuerobern.

Deutsch-Japanischer Pazifikkrieg 1916:

Der Pazifikkrieg zwischen Deutschland und Japan brach noch während der Washingtoner Friedensgespräche aus. Japan das die Friedensgespräche in Washington D.C abgebrochen hatte ließ am 28. Mai deutsche Unterseeboote versenken die sich noch im Pazifikraum befanden. Dadurch war die Waffenruhe zwischen Japan und Deutschland gebrochen worden, dies führte in Washington zu deutschen Entrüstungsstürmen und hätte fast alle Diskussionen über den Haufen geworfen. Daher kämpfte die deutsche Marine weiter  wobei Großbritannien und die USA großzügiger Weise darüber hinwegsahen. Für die Briten waren die Japaner ohnehin zu expansiv, die USA stand kurz davor die „Eigenmächtigkeit“ des japanischen Verbündeten mit Waffengewalt zu unterbinden. Letztendlich ließ man den Streithähnen ihren Kampf da die Friedensverträge mit Deutschland bereits unter Dach und Fach waren. In aller Eile stellte die deutsche Marine eine Expeditionsflotte mit dem Namen 7 zusammen. Die Sieben war wegen einer Satire aus dem Jahr 1914 gewählt worden. Die Zeitschrift „Lustige Blätter“ hatte zu Beginn des Krieges mehrere Karikaturen zum Thema Kriegsgegner herausgebracht. In der Riege der Feinde wurde Japan als „Schuft Nr. 7“ bezeichnet. Da die deutsche Marine durch die Waffenruhe wieder entlastet war gelang es auch eine kleinen schlagkräftigen Verband aufzutreiben. Ziel der deutschen Kampanie war es die Kolonie Kiautschou an der Ostküste Chinas aus en Händen des Schufts Nr. 7 zu entreißen. Dazu besetzten am 18. Juni etwa 3000 Marinesoldaten die Stadt und richteten der japanischen Regierung aus  das Deutschland sich niemals aus China zurückziehen würde. Die Antwort erfolgte umgehend. Daraufhin kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen den Seestreitkräften. Die Kämpfe zu See kosteten Deutschland den halben Flottenverband 7 bevor es ab 1. Juli zu Blockade und Belagerung von  Kiautschou kam. Etwa 10.000 japanische Soldaten landeten in der Stadt und verwickelten die kleine deutsche Expeditionsstreitmacht in einen Häuserkampf. Da die Deutschen die Stadt zuvor abgesichert hatten und an wichtigen Punkten Scharfschützen und MG Nester positionierten konnten sie ein ganzes Monat aushalten. Ein weiterer Vorteil war der Einsatz deutscher Panzer aus der Motorgeschütz R-U Baureihe. Diese Panzer erschreckten die Japaner die so etwas nicht besaßen. Die Stadtschlacht  um Kiautschou dauerte bis zum 3. August. Die deutsche Versorgungslinie war schlecht doch um das zu kompensieren wurden Verträge mit der Republik China ausgemacht. China half den Deutschen mit Nahrung, versörgungsgütern und Munition, erhoffte sich dadurch Handelsverträge nach dem Krieg. Die Deutschen konnten die Erste Welle abwehren mussten aber feststellen das Japan über mehr Soldaten verfügte und auch über den längeren Atem. Die Strategie Berlins Japan einfach vor Vollendete Tatsachen zu stellen war gescheitert. Bei der Einnahme der Stadt durch die Japaner starben alle Deutschen aber auch etwa 5000 Japaner. Die Niederlage von Kiautschou ging auf deutscher Seite als Heldenepos in die Militärgeschichte ein. Die Umstände der Belagerung und letztendlich Eroberung gab auch lange Zeit nach dem Weltkrieg einiges an pathetischen Kriegsgeschichten Stoff. Für Deutschland stellt 1916 den Beginn einer Freundschaft mit der Republik China da die 16 Jahre später noch einmal von Relevanz sein würde. Für viele deutsche Nationalisten wurde Japan zum Feindbild welches immer wieder an die Wand gemalt wurde.

US Präsidentschaftswahl und die Roosevelts:

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Theodore Roosevelt geht Siegessicher in den Wahlkampf, er hat nicht nur sein Wahlversprechen eingelöst sondern seinen politischen Gegenspieler Woodrow Wilson Lügen gestraft. Roosevelt ist in den USA der gefeierte Friedensstifter von Washington und gewinnt die Wahl im Erdrutschsieg. Wilson hingegen hat genug von der Politik. Obwohl es Roosevelt nicht ganz geschäft hat die Streithähne Japan und Deutschland auseinander zu halten erhält er den Ruhm eines Weltenretters. Einige sagen bereits er hätte den „Zweiten 30. Jährigen Krieg verhindert“ Kurz nach seiner Angelobung im März 1917 begab sich der Präsident auf eine Rundreise durch Afrika. Er genoss den Frieden und nahm an einer Nashornjagd teil. Dabei zog er sich eine schwere Verletzung zu die ihn von nun an plagte. Einige komplizierte Operationen später war Roosevelt nichtmehr der Selbe. Er konnte sich kaum bewegen und übertrug im Mai 1918 seinem Stellvertreter William Howard Taft seine Regierungsgeschäfte. Gezeichnet durch den Unfall und ganz offensichtlich das Opfer eines ärztlichen Kunstfehlers starb Theodore Roosevelt am 4. Januar 1919 in seinem Anwesen Sagamore Hill Oyster Bay im Bundesstaat New York. Sein Tod wurde in den Medien breitgetreten es gab Gerüchte wonach der Vizepräsident etwas damit zu tun gehabt haben soll. So habe Taft nach seiner Angelobung gerufen „Jetzt wird mich niemand mehr rumschupsen!“ Die sogenannte Roosevelt Verschwörung erregt auch 100 Jahre nach seinem Tod die Gemüter, es gibt Internetphoren von Verschwörungstheoretikern die behaupten Beweise für eine Mordkonspiration Tafts gefunden zu haben. Pünktlich zum 4. Januar 2019 wurden jedoch nach einer Ewigkeit Arztbefunde von Theodore Roosevelt veröffentlicht die einen Politmord ausschließen. Doch die Verschwörungstheorethiker glauben felsenfest an die Ermordung des Präsidenten. Nach dem Tode Roosevelts machten sich zwei weitere Roosevelts auf Präsidenten der Vereinigten Staaten zu werden. Einerseits der Cousin Theodres auf Seiten der Demokratischen Partei  Franklin D. Roosevelt, anderer seits der Sohn der ebenfalls Theodore hies. Theodore Junior diente eine Zeit lang bei der Army aber in Friedenszeiten gelang ihm nur der Aufstieg zum Major weshalb er seinen guten Namen nutzte um für die Republikaner politisch tätig zu werden.
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Präsident Calvin Coolidge begrüßt Theodore Roosevelt Jr. Washington D.C 1924

Er kandidierte als Gouverneur von New York, obwohl seine Parteigenossen ihn immer wieder dazu anstachelten als Präsident zu kandidieren tat er dies erst sehr spät. 1940 war es soweit er forderte seinen Cousin Franklin D. Roosevelt heraus konnte aber aufgrund der Beliebtheit des amtierenden Amtsinhabers nicht gewinnen. Erst nach dem Tod Franklins wagte es Theodore Junior wieder anzutreten. 1948 gewann er gegen Harry S. Truman. Damit war Theodore Roosevelt Junior der Dritte Roosevelt als Präsident. Es gelang ihm die Great Deal Politik seiner Vorgänger weiterzuführen. Die Zweite Wirtschaftskrise nach dem Krieg die in den 1940er Jahren durch Fehlinvestitionen am Börsenmarkt entstand musste nun ausgebügelt werden. Theodore schuf den Grundstein des amerikanischen Wirtschaftswunders der 1950er Jahre und blieb genau wie sein Vater über Drei Amtsperioden US Präsident.

Ergebnisse der Friedensverhandlungen:

Erster Vertrag von Washington:

Dieser Frieden auch Hauptfrieden genannt regelte das Vertragswerk zwischen; Deutschland, Russland, Österreich-Ungarn, Italien, Großbritannien und verschiedenen kleinen Ländern. Er wurde am 11. Juni unterzeichnet.

  1. Abzug aller deutschen Soldaten aus Russland, und den besetzten Ländern des Ostens.
  2. Beendigung des Kriegszustandes aller Unterzeichner.
  3. Polen wird unabhängiger Pufferstaat zwischen Russland und Deutschland.
  4. Reparationszahlungen der Deutschen und Österreicher an Russland (letzendlich niedriger als erwartet)
  5. Italien erhält Triest und Istrien und behält Libyen und den Dodekanes.

Zweiter Vertrag von Washington:

Der Zweite Washingtoner Vertrag vom 7. Juni umfasst die Zukunft Bulgariens.

  1. Westthrakien kam unter die Administration der Entente, mit ihm auch die wichtige Hafenstadt Dedeagatsch (heute: Alexandroupoli). Somit verlor Bulgarien den Zugang zur Ägäis an Griechenland.
  2. Weiterhin waren Reparationen in der Höhe von 200 Millionen Dollar zu bezahlen.

Friedensvertrag von Oyster Bay:

Der Frieden von Oyster Bay wurde im privaten Rahmen auf dem Anwesen des US Präsidenten Sagamore Hill in Oyster Bay, New York am 17. Mai 1916 in Anwesenheit der deutschen/französischen Ausenminister und General Paul von Hindenburgs ratifiziert. Die gemütliche Atmosphäre in Segamore Hill half bei der Vertragsaushandlung ungemein.

  1. Frankreich zieht sich aus Deutschland zurück.
  2. Einstellung aller Kampfhandlungen.
  3. In Elsaß-Lothringen findet eine Volksabstimmung über die Staatszugehörigkeit statt.
  4. Das Deutsche Reich zahlt an Belgien und Frankreich Reparation für die Zerstörungen in Höhe von 40 Milliarden Goldmark. Zu zahlen im Laufe von 10 Jahren.
  5. Das Deutsche Reich unterzeichnet eine Nichtangrifspakt mit Frankreich.
  6. Errichtung einer 20 km breiten demilitarisierten Zone der Siegfried Grenze bzw Maginot Linie.
  7. Abzug aller französischen Soldaten aus den deutschen Kolonien.

Vertrag von New York:

Dieser Vertrag vom 21. August 1916 regelte die Frieden zwischen Österreich-Ungarn, Serbien. An den Verhandlungen nahmen Vertreter dieser Länder teil.

  1. Internationale Ermittler untersuchen in Serbien und Österreich-Ungarn die Hindergründe des Attentates auf Franz Ferdinand.
  2. Österreich-Ungarn zahlt Reparation an Serbien n Höhe von 500 Millionen Goldmark. Zu zahlen im Laufe von 10 Jahren.

Vertrag von London:

Dieser Vertrag wurd am 13. August 1916 ratifiziert und beinhaltet folgende Klauseln. Hierbei ging es um das Osmanische Reich und Großbritannien.

  1. Ostthrakein an Griechenland.
  2. Smyrna und das umliegende Gebiet wir unter einem lokalen Parlament vom osmanischen Staat abgetrennt. Volksabstimmung über Zugehörigkeit nach 5 Jahren.
  3. Das Königreich Hedschas wird ein neuer unabhängiger Staat.
  4. Annexion Zyperns durch Großbritannien 1914 wurde sanktioniert. Mesopotamien wird britisches Protektorat.
  5. Armenien wird ein unabhängiger Staat
  6. Kurdistan erhält einen Autonomiestatus.
  7. Syrien wird ein unabhängiger Staat.

Vertrag von Konstantinopel:

Dieser Vertrag wurde am 19. August zwischen den Kriegsgegnern Osmanisches-Reich, Rumänien, Bulgarien und anderen Balkanstaaten geschloßen.

  • Gegenseitige Nichtangriffsverträge.
  • Das Osmanische Reich erkennt die Grenzen Rumäniens von 1914 an.
  • Großbritannien und Frankreich erhalten Durchfahrtsrechte über Seebebiete der Osmanen.

Vertrag von Tokyo:

Der Vertrag von Tokyo wurde am 28. August 1916 von Japan aufgesetzt und sollte den Krieg im Pazifik beenden. Deutsche Vertreter waren nicht anwesend der Vertrag wurde nur unter Vorbehalt unterzeichnet. Deutschland bezahlte jedoch nur einen Bruchteil der horenden Reparationszahlungen und wurde recht schnell Vertragsbrüchig. 1932 wurde der Vertrag von Berlin als Null und nichtig erklärt.

  1. Deutschland zieht Truppen und Schiffe aus dem Pazifikraum ab.
  2. Einstellung aller Kampfhandlungen.
  3. Deutschland verzichtet auf seine Ansprüche auf die Kolonie Kiautschou und alle anderen pazifischen Überseegebiete.
  4. Deutschland unterzeichnet einen einseitigen Nichtangrifspakt mit Japan.
  5. Deutschland beendet die Kooperation mit China.
  6. Deutschland bezahlt 100 Milliarden Dollar an Reparation an Japan.
  7. Deutschland bezahlt 10 % erhöhte Schutzzölle auf japanische Güter über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Zukunft der Welt:

Vereinigte Staaten:

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Nach dem Tod Präsident Theodore Roosevelts 1919 übernahm sein langjähriger Vizepräsident William Howard Taft den Posten.  Taft war bei weitem nicht so ein starker Nachfolger es gelang ihm nicht sich gegenüber  die Parteipolitik der Republikaner zu emanzipieren. Vorschläge wie der Völkerbund wie ihn Wilson machte konnten bis zum Ende seiner Amtszeit 1921 nicht durchgesetzt werden. Taft zog sich bald zurück und überließ es der „Jugend“ das Land zu regieren. Sein Nachfolger der Republikaner Warren G. Harding stürzte das Präsidentenamt in eine Krise. Seine Regierung wurde mehrmals der Korruption beschuldigt, doch der Präsident verstarb 1923 ehe die Sache aufgeklärt werden konnte. Nachfolgende Präsidenten hatten schwer mit der Weltwirtschaftskrise zu kämpfen und kehrten wieder in eine isolationistische Außenpolitik zurück. Obwohl es Präsident Theodore Roosevelt Jr.  in den 1940er Jahren gelang das Land wieder aus der Depression zu befreien waren die Vereinigten Staaten ein Land das sich nur noch um seinen Vorgarten den amerikanischen Kontinent bemühte. Demokratische Kritiker meinten die Friedensgespräche von 1916 hätten nur zu einer Welt geführt die im Chaos versinkt. Roosevelts Befürworter meinen hingegen das Taft es in seiner kurzen Präsidentschaft verabsäumt hätte so wichtige Dinge wie einen Völkerbund ins Leben zu rufen. Sie glauben das Roosevelt es "gerichtet" hätte wäre er nicht gestorben. Die eigentlichen Probleme wären nur verlagert worden. Die USA blieben penibel bei ihrer Nichteinmischungspolitik in Europa, was ihnen das „Golden Age“ der 1950er Jahre bescherte.

Großbritannien:

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Zwar hatte Großbritannien durch den Krieg an Einfluss verloren. Denoch blieb Großbritannien die dominate Seemacht auch wenn es immer wieder Konflikte mit dem aufstrebenden japanischen Kaiserreich gab, welches nach dem Krieg eine Möglichkeit sah seinen EInfluss auf der Welt auszuweiten. Großbritannien hatte in den 1920er Jahren mit Konflikten zwischen den irischen Protestanten und Katholiken zu kämpfen. Ende des Jahrzentes entstand ein neuer irischer Staat welcher vorallem die Gebiete der irischen Katholiken umfasste. Nur Teile Nordirlands in denen vorallem Protestanten lebten, blieben unter britischer Herrschaft. Großbritannien und Deutschland rückten durch den gemeinsamen Einsatz im Japanisch-Chinesischen Krieg ab 1932 näher aneinander. Frankreich das sich bald nach Kriegsende mit Italien aussprach wurde jedoch skeptisch betrachtet. Tatsächlich sah London in Italien einen Gegner des Weltfriedens oder zumindestens einen Störfaktor am Mittelmeer. Großbritannien bekam es wie nie zuvor mit vielen verschiedenen Rivalen zu tun. Winston Churchill drückte sich 1941 folgendermasen aus: "Britannia hat nun die Wahl zwischen Weltordnung und Weltchaos! Britannien muss in diesen Zeiten stark sein Britannia muss Weltordnung sein!"

Frankreich:

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Frankreich behielt nach dem Krieg seine antideutsche Einstellung bei. Die deutsch-französische Grenze wurde zu Festung die Europa spaltete. Für Frankreich waren die Deutschen immer noch der Auslöser des Großen Krieges. Die französische Regierung wollte Deutschland um jeden Preiß schwächen zog sich dadurch aber das Mistrauen Großbritanniens zu. Daher entschied Paris sich an Italien anzunähern.  Die Kolonie Marokko wurde ausgebaut und  man ging Hand in Hand mit Italien gegen nordafrikanische Beduinenstämme vor. Das sich Deutschland in Asien Freunde machte gefiel den Franzosen genauso wenig wie die Allianz mit Großbritannien gegen Japan. Ab den 1930er Jahren wurde die Kolonialpolitik der Franzosen immer imperialistischer so kam es zum Indochina Aufstand denn die Franzosen 1935 nur mit viel Mühe niederschlagen konnten.

Deutschland/China:

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960px-Flag of the Republic of China (1912-1928).svg
Für die Deutschen war der Weltkrieg eine Verschwendung an Menschenleben und Rohstoffen. Das Deutsche Reich beendete bald den Bund mit Österreich-Ungarn denn die Österreicher mit ihrer Balkanpolitik hatten dem Reich Unglück gebracht. Die Feindschaft mit Frankreich blieb, die befestigte Siegfried-Grenze wurde für die Deutschen ein Symbol der Unvereinbarkeit deutscher und französischer Interessen. Im Reich wurden die Rufe nach Demokratie immer lauter da der Krieg und die Militärdiktatur des OHL einige Fragen aufwarf. Der Kaiser lies nach und nach demokratische Strukturen aufbauen. Das Reich bekam 1922 eine neue Flagge mit den Farben Schwarz, Rot Gold. Kaiser Wilhelms Vorliebe für die Flotte blieben dem Reich dennoch erhalten, denn er gab immer noch die Doktrin für den Marineausbau vor. Deutschland sollte eine Seemacht werden welche sich nicht zu verstecken braucht aber mit Großbritannien nicht kollidieren wollte. Es kam daher zu einer Annäherung an das britische Empire. Dies geschah da man Frankreich den „Erbfeind“ schwächen wollte. Mit der gemäßigteren Politik gelang es Deutschland die Vorurteile der Briten bis Mitte der 1930er abzubauen. Auch mit den USA kam es zu Annäherungen. Trotz der Auseinandersetzung im Krieg gelang es dem Kaiserreich in den 1920er Jahren mit den USA wieder Freundschaft zu schließen. Deutschland und die USA bauten eine Zeppelinluftlinie auf. 1931 konnte der erste deutsche Zeppelin auf dem Empire State Building anlegen. Trotz der Wirtschaftskrise florierten der Luftschiffbau und der Handel mit Übersee. Auch mit fernen Ländern wie China verband Deutschland einiges. Deutschland hatte seine Freunde aus Übersee nicht vergessen und knüpfte eine tiefgehende Freundschaft mit der Republik China. Obwohl Deutschland seine Chinakolonie verloren hatte gab es nun preiswerte Güter aus dem Fernen Osten. Das führte aber zu Eifersucht in Tokyo. Japan hatte begonnen eine Wohlstandsphäre gegen den westlichen Imperialismus aufzubauen. Immer mehr Länder Ostasiens gerieten in die Enflußsphäre der Japaner. Japans einstiger Verbündeter Großbritannien war ebenfalls eine der gegnerischen Mächte Japans. Deutschlands Freundschaft mit China und das 1926 folgende Bündnis war der Grund weshalb das Deutsche Reich 1932 auf der Seite der Republik China gegen Japan kämpfte als Japaner in China einfielen. Der Japanisch-Chinesische Krieg war der von deutschen Nationalisten oft herbeigesehnte Retourkutsche für 1916. Da auch Großbritannien auf Seiten Chinas standen kamm es während des Krieges zu weiterem Ausbau der deutsch-britischen Beziehungen.

Österreich/Ungarn:

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Österreich-Ungarn hatte im Weltkrieg trotz des „gnädigen“ Friedens von Washington seine Länder in Italien sowie Triest abgeben müssen. Damit war die Donaumonarchie kaum noch in der Lage eine große Seemacht zu bleiben. Die ethnischen Konflikte zwischen Slawen und der österreichischen Führungsriege verschärften sich besonders nach dem Tode Kaiser Franz Josefs im November 1916. Kaiser Karl versuchte mit Reformen dagegenzuhalten doch 1918 kam der Bruch zwischen Österreich und dem ungarischen Reichsteil. Nun brach der Bürgerkrieg aus, Kaiser Karl wollte und konnte den Bruch der Einigkeit nicht tolerieren und marschierte gegen die aufmüpfigen Ungarn. Das Bündnis mit den Deutschen gab es nichtmehr, diese hätten sich sowieso nicht eingemischt. Doch das Königreich Serbien sah nun die Stunde der Slawen gekommen und unterstützte die Ungarn in ihrem „Slawischen Kampf“ Russland das gerade innenpolitische Probleme hatte hielt sich diplomatisch aus dem „Dreiländerkrieg“ heraus. Der Krieg endete schließlich 1920 mit dem Sieg Ungarns und Serbiens. Kaiser Karl tankte als König von Ungarn ab und blieb Kaiser von Österreich. Das neue Großungarn oder auch Königreich der Slawen und Ungarn war um ein vielfaches größer als der Rest denn der Kaiser nun sein eigen nannte. Auch das Königreich Serbien wurde zu Großserbien. Das neue Kaisertum Österreich erlebte nun schwere Zeiten. Es musste Reparationszahlungen an Serbien und Ungarn bezahlen und war zu einem Binnenstaat geschrumpft. Wesentlich geschrumpft ging das kleine Österreich einer ungewissen Zukunft entgegen.  Es gab nun demokratische Reformen, das Parlament wurde gestärkt. Von einigen
ÖsterreichUngarnSerbienItalien

Österreich, Ungarn und die Gebiete der Serben und Italiener, Karte 1933

Seiten hies es es sei besser sich mit dem Deutschen Reich zusammenzuschließen also der sogenannte Anschluss. In Österreich herrschte stark antislawische Stimmung und man sah sich von dem neuen Slawenreich umzingelt. In den frühen 1930er Jahren übernahmen die Christlich Sozialen unter Engelbert Dollfuß die Regierungsgewalt. Dollfuß ging aber nicht wie die Deutschtümmler der Weg des Anschlusses mit Deutschland. Die Christlichsozialen bauten eine klerikale Diktatur auf und verfolgten die Sozialisten im Land. Dies führte 1934 erneut zu einem Bürgerkrieg, doch diesmal bekämpften sich die deutschsprachigen Österreicher gegenseitig. Der Bürgerkrieg im Februar endete mit dem Sieg der Klerikal Diktatur über die letzten Demokraten.

Russland:

Flag of Clerik Russia
Das russische Reich war immer noch ein Pulverfass, das Kriegsende 1916 hatte nur dafür gesorgt das Russland nicht kollabierte. Nach der Ermordung Rasputins am 17. Dezember 1916 verschlechterte sich die Lage im Reich. Viele Arbeiter, Bauern und Matrosen  waren wegen der Anhaltenden Willkür der zaristischen Regierung unzufrieden. Nach dem Mord an Rasputin glaubten Viele es würde besser werden aber die russische Geheimpolizei Ochrana ging nun rigoros gegen die sogenannten Sowjets (Arbeiterräte) vor. Dissidenten landeten sehr schnell im Gulag besonders nach der Märzrevolution 1917. Unter diesen politischen Gefangenen war auch Leo Trotzki welcher im April über Kanada Russland erreichte. Die Niederschlagung der sozialistischen Unruheherde dauerte in Russland bis in die frühen 1920er Jahre. Nach 1922 taten sich weitere Abgründe auf, Russlands Militär musste sich mit den expansiven Japanern ärgern. Japans aggressiver Imperialismus führte 1926 in den Dritten Russisch-Japanischen Krieg. Dieser Krieg verlief äußerst schlecht für Russland. Streiks und Unruhen legten bald die Industrie lahm und man musste sich 1928 geschlagen geben. Wieder drückte sich die Stimmung, diesmal zogen dunkel Wolken in Form des Nationalismus auf. Innerhalb des Militärs gab es eine Nationale Bewegung mit dem Namen Ring Russlands. Diese geheime Organisation putschte 1932 und entmachtete die Zarenfamilie. Russland wurde nun von ultranationalistischen Militärs geführt. Diese Leute bauten eine Diktatur auf die es als ihre Pflicht ansah die Slawen am Balkan aber auch überall sonst zu beschützen. Darüber hinaus räumten die neuen Machthaber der orthodoxen Kirche weitgehende Rechte ein. In Russland brach nun eine Säuberungswelle gegen alle Atheisten aus. Das neue Russland war politisch instabil, an vielen Orten herrschte Faustrecht oder noch schlimmer die Bolschewiki.

Italien:

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Die Siegermacht Italien hatten viel gewonnen und orientierte sich nun in Richtung Nordafrika gegen das Osmanische Reich. 1920 kam es zu Einigung mit Frankreich, die Kleine Entente wurde gegründet. Damit legten Italien und Frankreich ihre kolonialen Interessen fest und setzten sich das Ziel die Osmanen aus ihren Gebieten zu verdrängen. Gemeinsam mit Frankreich baute Italien seine Macht gegen die Türken auf. Es gab gemeinsame Flottenmanöver und Drohgebärden. Den sowohl Frankreich wie auch Italien sahen im ehemaligen Kriegsgegner eine Bedrohung. Der Nachbar Österreich wurde spätestens ab 1930 wieder wahrgenommen. Denn Italien wollte auch am Balkan expandieren und suchte Verbündete. Die Monarchie blieb Italien erhalten doch gab es einige demokratische Reformen die dem Parlament mehr Einfluss auf die Außenpolitik gaben. Wie in vielen europäischen Ländern kamen auch in Italien nationalistische Kräfte ans Ruder. Italien schloss bald mehrere Verteidigungsbündnisse wobei sich diese gegen die Slawen am Balkan und die Osmanen am Bosporus richteten. Italiens eigensinnige Politik führte sehr schnell zum Konflikt mit der neuen slawischen Macht Großserbien.

Osmanisches Reich:

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Das Osmanische Reich hat den Krieg überlebt doch es wird bald nach dem Krieg von Italien bedrängt. Die Vormachtstellung Konstantinopels auf dem Mittelmeer ist dahin. Der Krieg hat das alte Machtgefüge im Reich des Sultans erschüttert das Bündnis mit Deutschland hat die Osmanen nicht glücklich gemacht. Da der Sultan sich auch in den 1920er Jahren weigert Reformen durchzuführen kam es sehr schnell zu Unruhen im Land. Das Militär musste mehrfach als Feuerwehr ausrücken gegen ausländische Gegner wurde kaum gekämpft. Unterstütz durch italienische Waffenlieferungen rebellieren 1924 die Kurden.  Daraus entsteht ein jahrelanger Kurdenaufstand. Als dies rauskommt sind die Türken ausersich. Doch dem Osmanischen Reich sind die Hände gebunden. Am Balkan regieren Großserbien und Ungarn und im Osten befindet sich die ultrakonservative Militärdiktatur Russland. Das Osmanische Reich sieht sich im mediterranen Raum Isoliert denn Italien und seine Verbündeten, Griechenland, Rumänien und Bulgarien haben das Reich eingekreist. 1930 wird die Teilsouveränität Kurdistans aufgehoben und das somanische Heer übernimmt die Unruheregion. So ist die Lage im Osmanischen Reich 1935 mehr als heikel als ein radikaler Moslem den Sultan nach einem Besuch in der Hagia Sofia erschießt der Behauptet der Sultan habe die Religion verraten. Der Mörder ist ein fanatischer Kurde. Nach dem Mord entscheidet die türkische Regierung sich der Kurden radikal und entgültig zu entledigen.

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Die Umfrage wurde am 7. September 2017 um 21:16 erstellt. Bisher haben 12 Nutzer abgestimmt.


Zeitachse Amerika
Flag of the United States (1896-1908).svg
| 1900 Startpunkt | Präsident McKinley 1897 - 1909 | Eintritt in den Weltkrieg 1914 | Westfront 1915 - 1916 | Kriegsende 1916 |
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