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Sommer 1943, nach dem fehlgeschlagenen Angriff auf den sowjetischen Frontbogen um die russische Stadt Kursk  erkennt Adolf Hitler, dass der Krieg endgültig verloren ist. Er beginnt mit seinen engsten Vertrauten einen Plan für seine Flucht zu entwickeln. Für dieses waghalsige und schwierige Unternehmen gründet er die Thule-Organisation (nicht zu verwechseln mit der Thule-Gesellschaft), eine nationalsozialistische Geheimorganisation zur "Rettung des Führers und des deutschen Volkes", bestehend aus Mitgliedern von Gestapo, SD, SS und der Wehrmacht.

Gründung der Thule-Organisation

Nach den beiden verlorenen Schlachten bei Stalingrad und Kursk erkennt Hitler, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen ist. Er verfällt für einige Wochen in eine depressive Phase, doch dann kommt ihm der rettende Einfall: Wenn er mit seinen engsten Vertrauten nach Argentinien flüchten würde, dann könnte er die "Arische Rasse" vielleicht doch noch retten... Er befiehlt die Gründung der Thule-Organisation, ihre Mitglieder rekrutieren sich aus Gestapo, SD, SS sowie der Wehrmacht und sollen die Flucht des "Führers", seiner Vertrauten Martin Bormann und Albert Speer sowie einiger vorbildlicher "Arier" nach Argentinien organisieren.

Die Vorbereitung der Flucht

Zur Vorbereitung der Flucht erwarb die Thule-Organisation ein Kombischiff, das zur Tarnung auf den italienischen Namen Aquila Nera getauft wurde sowie etwa zehn LKW. Das Schiff sollte unter italienischer Flagge und mit gefälschten Papieren im Hafen der italienischen Kleinstadt Vado Ligure liegen und dort ausgerüstet werden. Aus dem gesamten Reich wurden seit dem dem Frühjahr 1944 mit den LKW Raubkunst und Raubgold zum Hafen transportiert und von Thule-Agenten auf die Aquila Nera verladen. Anschließend bereitete man das Schiff auf eine schnelle Flucht vor und besorgte für alle Personen falsche Papiere.

Die Flucht

Nachdem die Allierte Front im Februar/März 1945 immer weiter nach Norditalien vorgerückt war, beschloss Maximilian Seyfried, der Leiter Thules, dass die Flucht jetzt erfolgen müsse. Nachdem Hitler dem zustimmte, wurden er, Martin Bormann, Albert Speer, seine Leibärzte Theo Morell und Ludwig Stumpfegger, sein persönlicher Adjutant Otto Günsche , sein Kammerdiener Heinz Linge sowie Eva Braun, seine heimliche Geliebte nach Vado Ligure gebracht, während Mitglieder von Thule ihren Tod inszenierten. Anschließend legte das Schiff ab und Thule-Agenten begannen damit, alle Hinweise auf die Flucht zu vernichten. Die Aquila Nera sollte nun von Norditalien aus als angebliches italienisches Handelsschiff über Cádiz, Funchal und Recife nach La Plata fahren, wo Mitglieder von Thule bereits 1944, mithilfe sympathisierender Geschäftsleute, eine Hazienda, Wolfsbau genannt, in der Nähe der Stadt erworben hatten. Mithilfe der Regierung und der Geschäftsleute wurde das Raubgold "gewaschen" und als Startkapital für die Gruppe um Seyfried, nun bekannt als Maximilian Schubert und Hitler, jetzt Alois Huber, verwendet.

Leben in Argentinien

HitlerFlucht

Adolf Hitler als neuer Mensch, ohne Bärtchen ist er Alois Huber, Bild 1946

Mithilfe des Goldes lebte die Gruppe recht komfortabel, Seyfried und Hitler gaben sich damit aber nicht zufrieden und planten von der Hazienda aus die Unterwanderung Deutschlands. Die Situation änderte sich jedoch 1946 als Eva Braun überraschend schwanger wurde. 1947 wurde das Kind, ein Junge, nach Hitlers Jugendfreund August Kubizek August genannt, in der Hazienda geboren. Zeitgleich verschlechterte sich Hitlers Gesundheitszustand, wohl aufgrund einer Parkinson-Erkrankung. Nachdem 1948 der Staat Israel gegründet wurde, begann Seyfried im Auftrag Hitlers damit, innerhalb der Thule-Organisation ein Netzwerk aus Agenten und Spionen einzurichten, das die Unterwanderung Westdeutschlands und die Bekämpfung Israels und der Sowjetunion zum Ziel hatte. Die ersten Versuche zu Unterwanderung der BRD schlugen fehl, mehrere Agenten begingen aufgrund drohender Festnahmen Selbstmord, die Operationen in Israel aber waren erfolgreich. Unter anderem gelang es Thule-Agenten den ersten israelischen Außenminister Mosche Scharet sowie den Gesundheits-, Innen- und Einwanderungsminister Chaim-Mosche Schapira, beide Unterzeichner der israelischen Unabhängigkeitserklärung, zu ermorden. Dies führte jedoch dazu, dass der Mossad auf die Spur der Gruppe kam. Zudem wurde 1950 der Thule-Agent Max Gassel vom Mossad gefasst und verhört. Gassel verriet den Israelis alles was er über Thule wusste, wurde jedoch im Auftrag Seyfrieds ermordet bevor er den Standort der Hazienda verraten konnte. Von 1950-1952 gab es einen Geheimkrieg zwischen Thule und dem Mossad,dem auch zahlreiche Zivilisten zum Opfer fielen. Hitler verstarb 1952 an den Folgen seiner Erkrankung, er wurde als Alois Huber in La Plata begraben. Seyfried erwarb anschließend eine zweite Hazienda auf der er Eva Braun und Hitlers Sohn August einquartierte, die ursprüngliche Hazienda ließ er als Hauptquartier Thules ausbauen. Auf der neuen Hazienda stationierte Seyfried einige Mitglieder von Thule, die als Leibstandarte Thule August Hitler für die Sicherheit des jungen August sorgen sollten. 

Der Mossad intensivierte seine Bemühungen nach der Verhaftung Gassels, denn eine internationale, nationalsozialistische Untergrundorganisation mit riesigen Geldmittel war eine unfassbare Bedrohung für den noch jungen israelischen Staat. Ab 1950 entwickelte sich ein regelrechter Agentenkrieg zwischen Thule und dem Mossad, der schließlich am 14. Mai 1955 in der Erstürmung der Hazienda unter Leitung der Mossad-Agenten Mosche Katz und Avraham Cohen gipfelte. Bei dieser Operation wurden beinahe alle Mitglieder Thules in Argentinien gefangen genommen oder bei Gefechten getötet. Lediglich Seyfried und ein Dutzend Unterstützer entkamen. Große Teile des Vermögens der Thule-Organisation wurden beschlagnahmt, so etwa Goldbarren im Wert von etwa umgerechnet fünfzehn Millionen Euro. Martin Bormann, Albert Speer und Heinz Linge wurden nach Israel gebracht und dort in den Haifa-Prozessen zum Tode (Bormann) beziehungsweise lebenslanger Haft (Speer und Linge) verurteilt. Zusätzlich wurden in Haifa noch 18 weiter Mitglieder der Tule-Organisation angeklagt. Die Existenz Thules wurde während aller Anklagen vertuscht. 

Anschließend versprengten sich die Reste Thules für einige Monate in ganz Südamerika. 1956 kamen einige der Nazis noch einmal zusammen, um Vergeltung zu üben, was im Bombenanschlag auf das Gebäude des Knesset 1957 mündete. Im Jahr 1958 löste sich Thule offiziell auf, auch weil ihr leitender Kopf Maximilian Seyfried Thule endgültig verließ, um sich in Paraguay ein Leben aufzubauen.  


Rückkehr nach Deutschland

Aufgrund der zunehmenden Bedrohung durch den Mossad entschloss sich Eva Hitler als Eva Huber zusammen mit ihrem Sohn wieder nach Deutschland zu übersiedeln. Im September 1955 beziehen die beiden eine relativ große Wohnung in West-Berlin. Einige Jahre lebten die beiden von den Resten des Thule-Geldes, dann musste Eva Braun eine Stelle als Sekretärin annehmen. 1968 machte August Huber sein Abitur und begann anschließend ein Studium der Kunstwissenschaften. Während seiner Promotion im Jahr erhielt er, der nichts von seiner Herkunft wusste, ein Paket aus Paraguay, der Absender war ein gewisser Maximilian Schubert. Schubert aber war niemand anderes als Maximilian Seyfried. Dem Paket lag ein Brief bei, in dem Seyfried Huber über seinen Vater und die mittlerweile aufgelöste Thule-Organisation aufklärte. In dem Paket lagen mehrere schwarze Kladden die sich als die Tagebücher Hitlers herausstellten. In den nächsten Wochen kamen noch sechs weitere Pakete mit weiteren Tagebuchbänden an. Insgesamt sind es 41 Bücher. Seyfried bat ihn, die Existenz dieser geheim zuhalten, auch vor seiner Mutter, die mittlerweile zu einer Trinkerin geworden war. Nachdem er seine Promovierung beendet, zieht August Huber nach Innsbruck und finanziert seinen Lebensunterhalt mit dem verfassen billiger Comics und Heftromane. Nebenbei begann er die Tagebücher seines Vaters zu studieren. Von diesen geprägt entwickelte er wirre Ideologie, bei der er überholte physikalische Auffassungen, mit Pseudowissenschaften und verschiedene Verschwörungstheorien vor allem im Zusammenhang mit der Zeit des Nationalsozialismus kombinierte. In den folgenden Jahren wurde er zu einem der wichtigsten rechtsesoterischen Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. 1980 starb seine Mutter in ihrer Berliner Wohnung an Herzversagen. Ab 2004 war Huber zudem regelmäßiger Redner beim Neuschwabenlandtreffen, einem 2002 gegründeten Stammtisch rechtsextremer Verschwörungstheoretiker, Geschichtsrevisionisten und Antisemiten. Durch die auf YouTube veröffentlichten Aufnahmen seiner Auftritte erhielt er zudem erstmals größere Aufmerksamkeit.



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