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Das Deutsche Kaiserreich (Deutsches Reich) ist eine der Fünf Nationen deren Alternativgeschichte man als Leser interaktiv steuern und mitgestallten kann. Dieser Artikel beschäftigt sich mit Deutschlands Geschichte bis zu Jahrhundertwende und ist Teil der Zeitlinie Weltkrieg der 100 Möglichkeiten.

Zusammenfassung Geschichte:  

FranzösischDeutscherKrieg

Der Französisch Deutsche Krieg 1871

Das Deutsche Kaiserreich ist ein Staat der von 1871 nach dem Sieg über Frankreich im Deutsch-Französischen Krieg gegründet wurde. Seit dieses Zeitraums war der deutsche Nationalstaat eine bundesstaatlich organisierte, am monarchischen Prinzip ausgerichtete konstitutionelle Monarchie. Die deutsche Reichsgründung erfolgte mit Beginn der Wirksamkeit der neuen Verfassung zum 1. Januar 1871. Sie wurde durch ein wenig spektakuläres, geheim vorbereitetes militärisch-höfisches Zeremoniell, die Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles inszeniert. Währenddessen befanden sich der Norddeutsche Bund und die mit ihm verbündeten süddeutschen Staaten noch im Deutsch-Französischen Krieg. Auf kleindeutscher Grundlage und unter der Herrschaft der preußischen Hohenzollern war damit erstmals ein deutscher Nationalstaat entstanden. Zur Hauptresidenz des deutschen Kaisers wurde 1871 das Berliner Stadtschloss.

Bismarcks Deutschland:

Während der Zeit des Kaiserreichs war Deutschland wirtschafts- und sozialgeschichtlich geprägt durch die Hochindustrialisierung. Ökonomisch und sozial-strukturell begann es sich besonders ab den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts vom Agrar- zum Industrieland zu wandeln. Auch der Dienstleistungssektor gewann mit dem Ausbau des Handels und des Bankwesens wachsende Bedeutung. Das auch durch die französischen Kriegsreparationen nach 1871 verursachte Wirtschaftswachstum wurde durch den sogenannten Gründerkrach von 1873 und die ihm folgende langjährige Konjunkturkrise zeitweilig gebremst. Trotz erheblicher politischer Folgen änderte dies nichts an der strukturellen Entwicklung hin zum Industriestaat. Kennzeichnend für den gesellschaftlichen Wandel waren ein rapides Bevölkerungswachstum, Binnenwanderung und Urbanisierung. Die Gesellschaftsstruktur wurde durch die Zunahme der städtischen Arbeiterbevölkerung und – vor allem in den Jahren ab etwa 1890 – auch des neuen Mittelstandes aus Technikern, Angestellten sowie kleinen und mittleren Beamten wesentlich verändert. Dagegen ging die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks und der Landwirtschaft – bezogen auf deren Beiträge zum Volkseinkommen – eher zurück. Allerdings behielt der Adel sein hohes Sozialprestige und konnte weiterhin seine dominante Rolle beim Militär, in der Diplomatie und der höheren Zivilverwaltung behaupten. Die innen- und außenpolitische Entwicklung wurde bis bisher vom ersten und am längsten amtierenden Kanzler des Reiches bestimmt, Otto von Bismarck. Dessen Regierungszeit lässt sich in eine relativ liberale Phase, geprägt von innenpolitischen Reformen und vom Kulturkampf, und eine eher konservativ geprägte Zeit nach 1878/79 einteilen. Als Zäsur gelten der Übergang zum Staatsinterventionismus (Schutzzoll, Sozialversicherung) sowie das Sozialistengesetz. Wie soll es ab 1890 hier weitergehen?

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Bismarck bleibt Reichskanzler! Bismarck wird durch Leo von Caprivi abgelöst!
Otto von Bismarck
Leo von Caprivi
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