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Es ist März 1941. Der Kaiser ist alt und enttäuscht von der Welt. Eigentlich war lange so vieles gut gegangen. Doch das Kaiserreich existiert lange nicht mehr. Durch eine Manipulation der Zeit die bis 1909 zurückgeht hat Adolf Hitler die Geschichte verändert.


Hitler benutzte Kaiser Wilhelm II. für seine Zwecke und betrog Ihn 1918. Da steht ein Mann vor dem Kaiser, der behauptet, ein sogenannter Reichsbürger zu sein. Die Reichsbürger seien eine Interessengemeinschaft, die verboten und 2017 ausradiert wurde. (Siehe hier) Und sie sehen in Adolf Hitler einen Feind des Kaisers da er für die Auflösung des Kaiserreichs verantwortlich ist. Der Mann sagt er komme aus dem Jahr 2056 aber er sei lediglich eine geistige Projektion. Wilhelm wird nun vor die Wahl gestellt ebenfalls eine „mentale“ Zeitreise zu machen. Doch um dies zu bewerkstelligen muss er einiges tun dass fast unmöglich erscheint. Der Zeitreisende verspricht dem Kaiser nach seinem Tod am 4. Juni 1941 wieder zu erwachen, und zwar im Jahre 1864 als kleines Kind. Diese Chance nimmt der ehemalige Kaiser an. Dieser Artikel ist Teil von Kaiser Wilhelm baut das Großdeutsche Kaiserreich.

Der Russisch-Japanische Krieg

In dieser Geschichte ist der Japanisch-Russische Krieg wesentlich komplizierter.

Deutschland ist Rußlands Verbündeter und hätte eigentlich die Aufgabe, bei einer drohenden Niederlage einzugereifen. Aber Willi mag nicht. Willi möchte, daß Russland einen Dämpfer bekommt, um sich in deutscher Abhängigkeit zu fühlen. Auch kann Willi sich nicht wirklich an die Freundschaft zu Russland gewöhnen.

Japan ist der in der Entente Cordinate. Wenn Deutschland also eingreift, ist es sofort im Kriegszustand mit England, Frankreich und Italien.

Doch die Entente fühlt sich noch nicht stark genug ausgebaut und möchte diesen Krieg auch nicht.

Für beide Seiten ist dieser Krieg allerdings schon eine Vorbereitung auf den erwarteten "Großen Krieg". Und beide Seiten versuchen, sich so zu positionieren, daß das Kriegsergebnis die Ausgangslage zum nächsten Krieg verbessert. Die Entente erhofft sich eine Schwächung Rußlands.

Willi weiß, daß bis zum großen Krieg noch 10 Jahre vergehen. Die jetzigen Verluste werden dann kompensiert sein. Schiffe, die jetzt als Modern gelten, sind dann recht veraltet, und jetzt veraltete Schiffe, haben dann keinen Kampfwert mehr.

Dennoch möchte Willi geringfügeg zugunsten Rußlands eingreifen, sei es auch nur, um die Stimmung in Deutschland zu verbessern.

Techn. existieren Unterschiede wzischen der hier erzählten Geschichte und der Geschichtsversion davor: Im Orginal und in der H2C Variante existierte je ein franz. russisches Bündnis. Der Aufbau der russ. Flotte und der Baustil der Schiffe erfolgte nach französischem Vorbild. Dies ist jetzt natürlich anders. Die 1904 modernen russ. Schlachtschiffe wurden nach deutschen Plänen und teils in deutschen Werften gebaut. Dies entspricht in etwa der Braunschweig-Klasse bzw der Wittelsbach-Klasse.

Willi beschließt, den Russen also nur halb zu helfen.

Im Vergleich zur realen Historie ist jetz Deutschland in dieser Region wesentlich stärker vertreten, da Indonesien ja jetzt deren Kolonie ist.

Ein Geschwader bestehend aus:


und den 5 geschützten Kreuzern der Victoria-Louise-Klasse wird im Januar nach Tsingtau entsannt. Dieses Geschwader konnte es zwar nicht mit mit der Japanischen Flotte aufnehmen, hätte aber in Verbindung mit der russ. Pazifikflotte ein wesentlich größeres Bedrohungspotential dargestellt. Am 2.2.1904 läuft das deutsche Tsingtau-Kreuzergeschwader in Port Arthur ein. Das Angebot, welches unterbreitet wird, stößt zunächst auf Verwirrung und Ablehnung.... (siehe unten)

Gemäß des Flottenvertrages bereitet Rußland die Entsendung der Ostseeflotte in den Pazifik vor. Parallel trifft Japan alle Vorbereitungen zum Krieg gegen Rußland, und auch das entgeht den Russen nicht. Die Strategie Japans ist offensichtlich, doch die Russen wollen auf erste Kampfhandlungen von Seiten Japans warten.

Doch dann ist es für das russ. Geschwader in Port Arthur zu spät. Das Deutsche Angebot ist: Noch vor dem Japanischen Angriff verkauft Rußland seine derzeitige Pazifikflotte an Deutschland. Natürlich gegen einen nur sympolischen Preis. Das betrifft die Schiffe in Port Arthur und die in China ankernde Warjak. Nach dem Kauf wird die deutsche Reichsflagge gehißt und die Flotte fährt zunächst nach Tsingtao, dann weiter nach Indonesien. Somit wird eine Zerstörung im Hafen von Port Arthur verhindert. Dann warten die Schiffe auf die verlegte Ostseeflotte und gemeinsam kann die japanische Flotte besiegt werden. Hierzu muß natürlich die russ. Flotte wieder zurück an Rußland verkauft werden, zusammen mit dem derzeitigen deutschen pazifischen Kreutzergeschwader(siehe oben).

Taktisch klingt das wie ein guter Plan. Dieser Trick ist natürlich so offensichtlich, und naiv, daß er von Japan und der Entente sofort durchschaut werden kann.

Um den Zaren zu überzeugen, fährt Willi sogar direkt nach Moskau. Anfangs hält der Zar den Vorschlag für dumm und unausgereift.

Doch in Rußland kriselt es innerlich sehr, eine Revolution ist zu befürchten. Durch diese alberne Aktion könnte man, wenn es als Trick auffliegt, Deutschland mit in den Krieg gegen Japan ziehen. Und gemeinsam sind die Erfolgschancen erheblich besser. Der Zar stimmt zu, aber nicht, weil er den Verkauf der russ. Pazifikflotte für sinnvoll sieht, sondern um Deutschland in den Krieg zu ziehen.

Die russ. Schlachtschiffe und Kreutzer in Port Arthur hissen nun die Deutsche Flagge und fahren nach Tsingtao... und anschließend weiter nach Singkawang auf Bormeo. Somit ist das große Geschwader nun zwar weg von Japan, aber nahe Singapur, und zwischen Japan und der sich nähernden russ. Ostseeflotte. Das stiftet natürlich internationale Verwirrung. Die Taktik geht auf, die Flotte ist in Sicherheit, und die diplomatischen Drähte glühen. Japan greift dennoch Port Arthur an, um den Stützpunkt zu erobern, es folgt der Krieg zu Land, wie auch historisch. Nur ohne die Seegefechte. Japan beschuldigt Deutschland, in diesem Krieg auf der Seite von Rußland zu stehen. Es fordert den Eingriff von Italien, Frankreich und England.

Deutschland streitet ab. Daß die Schiffe nun unter deutscher Flagge in deutschen Kolonien stehen, ist keine kriegerische Handlung. Denn es geschah vor dem jap. Angriff, und der Verkauf erfolgte zu Friedenszeiten. Die Flotte ankert nur weitab vom Kampfgeschehen und greift nicht ein. Daher wertet Deutschland diese Aktion offiziell eher als Schwächung der russ. Kampfkraft und nicht als Eingreifen zugunsten Rußlands.

Aber Deutschland wird natürlich durchschaut. Die Entente ist nicht gewillt, ohne jurist. Grundlage dem Deutschen Reich den Krieg zu erklären, aber man will dringend die Vereinigung der russ. Flotten verhindern. Italien ist eben erst beigetreten und noch nicht Kriegsbereit, GB hat noch nicht die Folgen des Burenkrieges verarbeitet und somit stünde Frankreich auf dem europ. Festland dem Großdeutschen Kaiserreich alleine gegenüber. Und Japan ist ja auch erst ganz frisch dabei.

Parallel zur Verlegung der Ostseeflotte verlegt GB und Frankreich, aber auch Japan einige Kontingente nach Singapur, um Gegebenenfalls die Ostseeflotte abzufangen. Als sich das "russische" Geschwader von Westen nähert, wird es kompliziert und die Lage extrem angespannt. Die Entente sieht sich noch nicht wirklich Kriegsbereit und benötigt Ziet, den Schlag gegen Deutschland vorzubereiten. Das jap.-brit.-Franz. Geschader ist sowohl dem dem Deutschen Kreutzergeschwader, als auch der "Neudeutschen Pazifikflotte" (ehemaliges russ. Geschwader aus P. Arthur, als auch der russ. Ostseeflotte überlegen. Doch dem vereinten feindlichen Flottenverband wäre man evtl. nicht gewachsen.

Im März 1905 nähert sich die Ostseeflotte und durchquert die Straße von Malakka. Das Geschwader der Entente stellt sich in den Weg. Im offenen Funk kündigt sich der Admiral an. Im guten Deutsch, und im schlechten Englisch verließt der Admiral die Nachricht.

Er erklärt, daß es sich nicht um einen russ. Flottenverband handelt, sondern um einen deutschen. Die Deutsche Reichsplagge sei gehißt, und aufgrund bilateraler Verträge Sei diese Flotte auf dem Weg nach Borneo, um sich mit der 2. Hälfte der Deutschen Flotte zu vereinen. Daher fordert er die Briten auf, sich nicht in den Weg zu stellen. Es wird klar durchgegeben, wann man gedenkt, Singapur zu passieren.

Somit weiß nicht nur die brit. Admiralität, wann und wo dieser Verband Singapur passieren wird, auch die Deutschen Verbände in Borneo können rechtzeitig kommen und Flagge zeigen.

Die Briten werden in Gefechtsberietschaft versetzt, und führen die Flotte der Enente an. Es ist deutlich zu erkennen, daß die sich nähernde Flotte deutsche Flaggen gehißt haben, die Komunikation ist auf deutsch, und es sind hauptsächlch Schiffe deutscher Bauart.

Es kommt ein weiterer Funspruch, diesmal von dem sich aus Borneo nähernden Geschwader. Hier wird klargestellt, daß ein Angriff auf das 2. deutsche Ostasiengeschwader natürlich eine Griegserklärung an Deutschland sei, und einen Einmarsch nach Frankreich zur Folge hat.

Die brit. Admiralität hat klare Befehle: die russ. Flotte abfangen, ... doch formal ist es die deutsche Flotte.

Der brit Admiral hat diverse Oprionen. Die eigene Flotte ist der von Osten oder der von Westen kommenden Flotte jeweils überlegen. Aber um diese Überlegenheit ausspielen zu können, müßte man diesen entgegenfahren und abfangen. Damit würde man aber Singapur schutzlos der anderen Hälfte der "Deutschen Flotte" überlassen. Warten, bis beide Flottenhälften sich vor Singapur vereinen, hieße zu warten, bis es zu spät ist. Die von den Briten geführte Flotte wäre dann eingekreist und könnte ihren Vorteil der höheren Geschwindigkeit nicht ausspielen. Und immerhin haben beide deutsche Flottenhälften zusammen 16 Schlachtschiffe und 24 Kreutzer. Da viele dieser Schiffe etwas veraltet sind, wären diese auf offener See unterlegen. Aber die Briten sind durch Singapur gebunden und würden hier schwere Verluste erleiden. Und keiner möchte für einen großen europäischen Krieg verantwortlich gemacht werden.

Hinzu kommt ein weiterer Gesichtspunkt: Japan hat seine Kriegsziele eigentlich schon erreicht. Zu Land ist Rußland geschlagen. Port Arthur ist erobert. Es gibt keinen wirklichen Grund, den Krieg auszuweiten. Rußland und auch Japan sind etwas kriegsmüde. In einem Funk-Dialog erklärt der deitsche Admiral auch, daß nicht beabsichtigt sei, die Schiffe an Rußland zurück zu geben.

Die Flotten kommen in Reichweite, es herrscht eine eikalte Spannung, alle Geschütze sind Gefechtsbereit. Als die Schiffe einander passieren, zielen die Geschütze auf den Gegner. Doch es bleibt still. Die deutsche Flotte passiert, vereint sich mit der 2. Hälfte (die ehemals russ. Schiffe aus Port Arthur und die deutschen 9 Kreutzer). Und diese ziehen sich komplett nach Singkawang.

Der Friedensvertrag

Mit dem Friedensvertrag kann Japan seinen Sieg absichern. Japan gewinnt Südsachallin und die unangefochtene Herrschaft über Korea.

Die ehemals russ. Schiffe verbleiben bei Deutschland (eine für Japan wichtige Bedingung), die Schlachtschiffe verbleiben in Indonesien, Tsintao wird nur von Kreutzern angelaufen.

Somit sind die für Japan gefährliche Schiffe weit genug weg.

Die Auswirkungen des Krieges

Durch diesen Krieg hat sich das politische Klima radikalisiert.

Japan sieht sich als klarer Sieger und dominiert den Norden des Pazifik.

Rußland gelingt es zwar, die inneren Unruhen einzudämmen, ist aber schwer angeschlagen. Daß die Flotte nun unter deutscher Flagge fährt, stört nur sekundär. Denn diese Schiffe vertreten aufgrund des Bündnisses nach wie vor die russ. Interessen. Die Kosten für den Flottenunterhalt allerdings muß ja jetzt Deutschland tragen. Von jetzt an bis 1914 konzentriert sich Rußland auf den Aufbau einer modernen Schwarzmeerflotte. Der internationale Ruf Rußland ist extrem schlecht. Militärisch traut keiner den Russen viel zu, und die Leistungsfähigkeit wird stark unterschätzt. Letztlich führt diese negative Beurteilung auch dazu, daß sich der Balkanbund 1914 leichtfertig in den Krieg gegen Rußland und Serbien hineinziehen läßt.

Frankreich, England und Italien rücken von nun an enger zusammen. Diese albernen Spielchen, wie man nun die Tricksereien Wilhelms bezeichnet, haben die Entente 1905 aus dem Konzept gebracht, in Zukunft will man besser vorbereitet sein.

Die Fronten haben sich durch diesen Krieg verhärtet. Die internationale Stimmung ähnelt dem Kalten Krieg unserer Zeit. Freund und Feind sind jetzt klar definiert, und die Nationen rüsten auf.

Deutschland ist offiziell unbeteiligt am Krieg gewesen, aber dennoch sieht man sich als Sieger. Nominell ist die Deutsche Flotte jetzt so stark wie die britische. Auf 40 teils veraltete Schlachtschiffe ist die deutsche Schlachtflotte durch die Übernahme der russ. Schiffe angewachsen. Aber diese Verstärkung wird nicht ernst genommen. Denn der Zuwachs an deutschen Schiffen erfolgte ja nur durch eine bündnisinterne Übergabe. Das Bündnis, so sieht man es, ist durch die russ. Niederlage geschwächt.

Willi sieht das anders. Denn er weiß, durch sien Eingreifen hat der die Versenkung der russ. Flotte verhindert. Im hist. Vergleich ist die deutsche Flotte sehr stark vergrößert worden.

Menschlich wird Willi von vielen Politikern verhöhnt (wenn er nicht anwesend ist). Diese Spielchen, mit dem offiziellen Verkaufen von Schiffen und dem Flaggenwechsel, sieht man als unreifes und naives Verhalten an. Daß es letztlich erfolgreich verlaufen ist, begründet man damit, daß Willi es geschafft hat, mit seiner unendlichen Naivität die Femden Völker zu übertölpeln. Nur Willi selbst weiß, daß es ihm gelang, die Weltgeschichte zu verändern....

England sieht jetzt als neue Herausforderung, die Flotte extrem zu modernisieren. Mit dem Erscheinen der Dreadnaught-Klasse sind nämlich alle von Deutschland übernommenen Schiffe veraltet und wertlos.

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