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Das Deutsche Kaiserreich (auch Deutsches Reich) ist ein Staat in Europa.

Das Kaiserreich ist als förderaler Einheitsstaat organisiert und ist unter anderem Mitglied der Montanunion, der MERAO, der WTO und der Vereinten Nationen. Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Ein Kaiser des Friedens

Politik


Rolle des Kaisers

Der Kaiser nimmt seit den Reformen von 1952 hauptsächlich repräsentative Aufgaben ein, er kann aber Veto gegen Gesetze und Steuern einlegen. Er vertritt das Kaiserreich völkerrechtlich und beglaubigt diplomatische Vertreter. Er ernennt zwar die Mitglieder der Regierung und die Obersten Richter, er hat aber keinen Einfluss auf ihre Zusammenstellung, ebenso hat er keinerlei Einfluss auf die Verfassung. Zudem ist sein Leben und das der kaiserlichen Familie ein beliebtes Thema in der deutschen und internationalen Boulevard-Presse.

Name Personendaten Amtszeit
Wilhelm I. 1797-1888 1871-1888
Friedrich III. 1831-1888 1888-1888
Wilhelm II. 1859-1933 1888-1933
Wilhelm III. 1882-1951 1933-1951
Ferdinand I. 1907-1994 1951-1994
Friedrich IV. 1976-heute 1994-heute

Der Reichsrat

Der Reichsrat (bis 1954 Bundesrat) bildet zusammen mit der Reichsregierung und dem Kaiser die Exekutive des Deutschen Kaiserreiches. Jeder Bundesstaat besitzt mindestens eine Stimme, bei Staaten die mehr als eine Stimme besitzen müssen diese einheitlich abgegeben werden.

Bundesstaat Stimmen
Preußen 17
Bayern 6
Sachsen 4
Württemberg 4
Baden 3
Hessen 3
Elsass-Lothringen 3
Thüringische Staaten 3
Mecklenburg-Schwerin 2
Braunschweig 2
9 Kleinstaaten mit je einer Stimme 9
Gesamt 56

Der Reichstag

Der Reichstag bildet die Legislative im Deutschen Reich, er wird alle fünf Jahre im Mehrheitswahlrecht gewählt. Wahlberechtigt sind dabei alle volljährigen, die im Deutschen Kaiserreich leben.

Parteienlandschaft

Die Parteienlandschaft im Kaiserreich ist sehr vielfältig, da im Mehrheitswahlrecht gewählt wird und es somit keine 5%-Hürde gibt. Die beiden größten Parteien sind die sozialdemokratische SPD und die christdemokratisch-zentristische Zentrumspartei. Weitere große Parteien sind die konservative Deutsche Reichspartei und die konservative Deutschkonservative Partei sowie die rechtsliberale Nationalliberale Partei und die linksliberale Fortschrittliche Volkspartei. Neuere Partei sind die kommunistische KPD, die sich 1923 von der SPD abspaltete und die Grüne Partei die sich 1980 gründete. Neben den großen Parteien gibt es zusätzlich noch einige Kleinparteien deren Abgeordnete sich im Reichstag in den Fraktionen Minderheitsparteien (Polnische Partei, Elsaß-Lothringische Partei, Deutsch-Hannoversche Partei und Dänische Partei) und Bauernparteien (Bund der Landwirte, Bayerischer Bauernbund und Deutscher Bauernbund). Die Fraktion der Antisemitenparteien (Deutsche Reformpartei, Christlich-Soziale Partei und  Deutsch-Soziale Partei) sich wurde 1953 verboten.

Sitzaufteilung

Reichstag
  Kommunistische Partei Deutschlands: 15
  Sozialdemokratische Partei Deutschlands: 95
  Grüne Partei: 15
  Fortschrittliche Volkspartei: 40
  Nationalliberale Partei: 44
  Minderheitsparteien: 16
  Deutsche Zentrumspartei: 92
  Bauernparteien: 5
  Deutsche Reichspartei: 22
  Deutschkonservative Partei: 51
  Sonstige: 2

Außenpolitik

Administrative Gliederung

Dem Kaiserreich gehören insgesamt 18 Bundesstaaten – darunter die drei republikanisch verfassten Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck – sowie das Reichsland Elsaß-Lothringen an. Während die Bundesstaaten von Die letzte Änderung der Gliederung fand 1920 statt, als das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, die Herzogtümer Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Gotha und die Fürstentümer Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen, Reuß jüngerer Linie sowie Reuß älterer Linie zum Großherzogtum Thüringen fusionierten.

Land Hauptstadt Fläche Einwohner Wahlkreise
Flagge Preußen (1892-1918) Preußen Berlin 348.780 km² 236
1000px-Flag of Bavaria (striped).svg Bayern München 75.865 km² 48
Königreich Sachsen (1815-1918).svg Sachsen Dresden 14.993 km² 23
500px-Flagge Königreich Württemberg.svg Württemberg Stuttgart 19.507 km² 17
Flagge Großherzogtum Baden (1891–1918).svg Baden Karlsruhe 15.070 km² 12
500px-Flagge Großherzogtum Hessen ohne Wappen.svg Hessen Darmstadt 7.682 km² 9
Flagge Großherzogtümer Mecklenburg.svg Mecklenburg-Strelitz Neustrelitz 2.929 km² 1
Flagge Großherzogtümer Mecklenburg.svg Mecklenburg-Schwerin Schwerin 13.127 km² 6
Flag of Oldenburg (St. George Cross).svg Oldenburg Oldenburg 6.427 km² 3
Flagge Herzogtum Braunschweig.svg Braunschweig Braunschweig 3.672,2 km² 3
Flagge Herzogtum Anhalt.svg Anhalt Dessau 2.299 km² 2
Fahne türingen Thüringen Gera 12.325,7 km² 12
Bundesflagge Waldeck Arolsen 1.121 km² 1
600px-Flagge Fürstentum Schaumburg-Lippe.svg Schaumburg-Lippe Bückeburg 340 km² 1
Flagge Fürstentum Lippe.svg Lippe Detmold 1.215 km² 1
Fahne türingen Lübeck Lübeck 298 km² 1
Staatsflagge Bremen Kaiserreich.svg Bremen Bremen 256 km² 1
Flag of Hamburg.svg Hamburg Hamburg 414 km² 3
Dienstflagge Elsaß-Lothringen Kaiserreich.svg Elsass-Lothringen Straßburg 14.522 km² 15

Preußische Provinzen

Provinz

Provinzhauptstadt

Fläche

Einwohner

Wahlkreise
Flagge Preußen - Provinz Ostpreußen.svg Ostpreußen Königsberg 37.002 km² 17
Flagge Preußen - Provinz Westpreußen.svg Westpreußen Danzig 25.554,6 km² 13
Flagge Preußen - Provinz Brandenburg.svg Brandenburg Potsdam 38.274 km² 20
Fahne pommern Pommern Stettin 38.401 km² 14
Flagge Preußen - Provinz Posen.svg Posen Posen 28.991,5 km² 15
Flagge Preußen - Provinz Schlesien.svg Schlesien Breslau 40.335 km² 35
Flagge Preußen - Provinz Sachsen.svg Sachsen Magdeburg 25.529 km² 20
Fahne pommern Hannover Hannover 38.509 km² 19
Fahne Schleswig Schleswig-Holstein Schleswig/Kiel 19.018,8 km² 10
Flagge Preußen - Provinz Westfalen.svg Westfalen Münster 20.214,8 km² 17
Flagge Preußen - Provinz Hessen-Nassau.svg Hessen-Nassau Kassel 15.703 km² 14
Flagge Rheinprovinz.svg Rheinprovinz Koblenz 26.239 km² 35
Flagge Preußen - Provinz Hohenzollern.svg Hohenzollersche Lande Sigmaringen 1.142 km² 1
Flag of Berlin.svg Berlin Berlin 891,68 km² 6

Reichsbund


Insgesamt sind neben dem Kaiserreich noch sechs weitere Staaten bzw. ehemalige Kolonien Mitglied im 1952 gegründeten Reichsbund. Der Reichsbund wurde nach dem Vorbild des britischen Commonwealth of Nations gegründet. Die Reichsbundstaaten sind de facto unabhängig, das Staatsoberhaupt dieser Staaten ist der Kaiser, welcher vom Generalgouverneur vertreten wird, als Regierungschef fungiert der Kanzler, der vom Parlament gewählt wird. Die Verteidigung der Reichsbundstaaten übernimmt die deutsche Armee stellvertretend für die ehemaligen Kolonien in denen aber auch Bewohner dieser dienen. Unter Ferdinand I. wurde die Infrastruktur in den ehemaligen Kolonien stark verbessert, so dass sie teilweise mit denen in den ländlichen Gebieten des Deutschen Reiches vergleichbar sind.

Zudem verwaltet das Kaiserreich ein Pachtgebiet an der Küste des Gelben Meeres und erhebt das Anspruch auf ein Gebiet in der Antarktis, das sogenannte Neuschwabenland. Die Hauptstadt Deutsch-Neuguineas wurde 1994 von Simpsonhafen nach Herbertshöhe verlegt, da die bisherige Hauptstadt durch den Ausbruch des Vulkans Vulcan fast vollständig unbewohnbar wurde.

Flagge Fläche Einwohner Staat/Gebiet Hauptstadt
Kolonie 2
995.000 km² 78.911.246 Ostafrika Daressalam
Kolonie 1
790.000 km² 32.360.803 Kamerun Jaunde
Kolonie 3
87.200 km² 2.735.421 Togoland Lomé
Kolonie 7
835.100 km² 2.324.388 Südwestafrika Grootfontein
Kolonie 6
2.842 km² 187.820 Samoa Apia
Kolonie 5
241.028,52 km² 3.879.478 Neuguinea Herbertshöhe
Kiautschou
522 km² 2.257.900 Kiautschou Tsingtau
Flag of New Swabia.svg
350.000 km² 340 (Stationspersonal im Winter) Neuschwabenland Alfred-Ritscher-Station (de facto)

Militär

Die Armee richtet sich nicht nur gegen äußere Feinde, sondern soll nach dem Willen der militärischen Führung auch im Innern, etwa bei Terroranschlägen zum Einsatz kommen.

Heer

Das Herr ist noch vor der Marine die wichtigste Komponente der Armee.

Marine

Die Marine des Deutschen Kaiserreichs ist das Prestigeprojekt des deutschen Militärs und ist die drittgrößte Marine der Welt (nach der amerikanischen und der britischen Marine) und eine Komponente der deutschen Streitkräfte. Neben militärischen Aktionen ist sie auch an der Bekämpfung der Piraterie vor den Küsten der Reichsbundstaaten beteiligt.

Flotten

Erste Flotte, Atlantik

In Friedenszeiten ist die Erste Flotte verantwortlich für das Kampftraining der Marine-Einheiten im Atlantik, entwickelt und entwickelt neue Taktiken und hält eine Kampfgruppe in Einsatzbereitschaft. Ihr Hauptoperationsgebiet ist der Atlantische Ozean vom Nord- bis zum Südpol und von der Westküste Europas bis zur Küste der Vereinigten Staaten. Sie operiert außerdem entlang beider Küsten Südamerikas und Teilen der Westküste Mittelamerikas. Insgesamt beträgt ihr Einsatzgebiet mehr als 98 Millionen km² (38 Millionen Quadratmeilen). Das Hauptquartier der Ersten Flotte ist Wilhelmhaven, das Flaggschiff ist der Flugzeugträger der Kaiser-Wilhelm-Klasse, die SMS Bismarck. Der Verband besteht aus einer Mischung aus Flugzeugträgern, Über- und Unterseeeinheiten, Aufklärungsgruppen, amphibischen Landungstruppen und Logistikeinheiten.

Zweite Flotte, Indischer Ozean

Hauptaufgabe der Zweiten Flotte ist die Überwachung der Gewässer des Indischen Ozeans, insbesondere vor der Küste von Deutsch-Ostafrika, Zur Bewältigung dieser Aufgabe wurden die zwei Flugzeugträger SMS Wilhelm II., und SMS Leo von Caprivi der Flotte zugewiesen. Das Hauptquartier der Zweiten Flotte befindet sich in Daressalam an der Küste von Deutsch-Ostafrika. Die SMS Wilhelm II. ist ihr Flaggschiff.

Dritte Flotte, Pazifik

Die Dritte Flotte unterhält eine sichtbare Präsenz im Südpazifik sowie in den angrenzenden Seegebieten. Während des Pazifikkrieges wurde die Region sowohl von Kräften der Atlantik- als auch der Pazifikflotte überwacht. Das Hauptquartier befindet sich in Herbertshöhe (Deutsch-Neuguinea). Dieser Verband besteht normalerweise aus mindestens einer Trägergruppe, einer amphibischen Gruppe sowie weiteren landgestützten Marinefliegern und weiteren Über- und Unterwasser-Einheiten. Das Flaggschiff ist ein Amphibische Angriffsschiff der Memel-Klasse, die SMS Max von Baden.

Vierte Flotte, Nord- und Ostsee

Das Hauptquartier der Vierten Flotte befindet sich auf dem amphibischen Kommandoschiff der Carl von Clausewitz-Klasse, die SMS Preußen mit Heimathafen Kiel. Die Vierte Flotte besteht aus etwa 70 Schiffen, 185 Flugzeugen und 40.000 Mann in Kampf- und Unterstützungseinheiten, die sich auf mindestens zwei Trägergruppen, eine amphibische Gruppe, eine Marineexpeditionseinheit (MEU), eine Logistikgruppe und zwei U-Boot-Gruppen aufteilen.

Fünfte Flotte, Gelbes Meer

Das Hauptquartier der Fünften Flotte befindet sich Tsingtau. Die Sechste Flotte besteht aus etwa 20 Schiffen, 65 Flugzeugen und 12.000 Mann in Kampf- und Unterstützungseinheiten, die sich auf eine kleine Trägergruppe, eine amphibische Gruppe, eine Marineexpeditionseinheit (MEU), eine Logistikgruppe und eine U-Boot-Gruppe aufteilen. Flaggschiff der Fünften Flotte ist der Flugzeugträger SMS Carl Rosendahl.

Schiffe der deutschen Marine

In quantitativer Hinsicht ist der Schiffsbestand der Deutschen Marine insgesamt rückläufig. Im Pazifikkrieg verfügte die Teilstreitkraft über knapp 480 Schiffe. Die Gesamtflotte wurde nach dem Pazifikkrieg, in dem die Marine mit dem Einsatz von 400 Schiffe hervorstach, auf 270 Einheiten verkleinert.

  • 8 Flugzeugträger
  • 8 Kaiser-Wilhelm--Klasse
  • Kreuzer
  • 8 Bismarck II-Klasse
  • 16 Von-Hindenburg-Klasse
  • Zerstörer
  • 70 Graf-von-Zeppelin-Klasse
  • Küstenschiff
  • 10 Godeffroy-Klasse
  • Amphibische Angriffsschiffe
  • 10 Memel-Klasse
  • Amphibische Dockschiffe
  • 12 Kiautschou-Klasse
  •  Docklandungsschiffe
  • 7 Rügen-Klasse
  • 4 Usedom-Klasse
  • Amphibische Kommandoschiffe
  • 1 Von-Clausewitz-Klasse
  • U-Boote
  • 12 Stettin-Klasse
  • 22 Königsberg-Klasse
  • 26 Chemnitz-Klasse
  • 24 Hamburg-Klasse (davon vier Einheiten für Spezialoperationen stark modifiziert)
  • Minensuchbote
  • 10 Schlesien-Klasse
  • Hilfsschiffe
  • 4 Mehrzweckschiffe der Germania-Klasse
  • 8 Stückgutschiffe der Victoria-Klasse
  • 10 Betriebsstofftransporter der Honor-Klasse
  • 4 Forschungsschiffe der Libertas-Klasse
  • 4 Hochseeschlepper der Invictus-Klasse

Luftwaffe

Militärflugplätze

Die Militärflugplätze innerhalb des deutschen Staatsgebietes werden als Luftwaffenbasis (LWB) bezeichnet, die außerhalb als Luftbasis (LB). Insgesamt besitzt die Luftwaffe 40 Basen, davon sind 28 Luftwaffenbasen und 12 Luftbasen.

Sport

Die beliebteste Sportart im Kaiserreich ist Fußball, die Spiele in der Reichsliga ziehen fast immer mehrere zehntausend Zuschauer an. Größte nationale und nach den Olympischen Spielen, den Asian Games und den Commonwealth Games die viertgrößte internationale Multisportveranstaltung sind die Reichsspiele, bei denen Sportler der verschiedenen Bundesstaaten und der Überseegebiete gegeneinander antreten. Die Reichsspiele wurden 1952 nach dem Vorbild der britischen Commonwealth Games geschaffen. Das sportliche Programm besteht aus Boxen, Fußball, Handball, Leichtathletik, Radsport, Reitsport, Schwimmsport, Tennis, Turnsport, Triathlon, Schießsport, Bogenschießen, Fechten, Segeln und Rudern.

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