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Die Erfolglose Novemberrevolution


Durch eine erfolglose Novemberrevolution, bleibt Kaiser Wilhelm II an der Macht, der Versailler Vertrag fällt milder aus und Hitler kommt nicht zur Macht.

1918-1930

-03.10.1918: Der Nationalliberale Gustav Stresemann wird anstelle Max von Badens zum neuen Reichskanzler ernannt. Die Oktoberreformen finden unter einer Regierung aus Nationalliberalen, Fortschrittlichen und Sozialdemokraten statt.

-24.10.1918: Kaiser Wilhelm II befiehlt den deutschen Flotten die Vorbereitung auf eine letzte Schlacht gegen England. Weil die Matrosen meutern, schickt der Kaiser mit Zustimmung des Reichskanzlers Soldaten hin und zwingt sie. Die Revolution findet deshalb nicht statt.

-30.10.1918: Deutschland verliert die "Schlacht bei den Kanalinseln".

-07.11.1918: Waffenstillstand von Lübeck

-19.01.1919: Beginn der Verhandlungen von Versailles

-05.03.1919: Ende der Verhandlungen:

-Deutschland: Abtretung des größten Teils von Posen, die südlichen Teile Westpreußens an den neuen polnischen Staat, Nordschleswig an Dänemark und Elsass-Lothringen an Frankreich. Reparationen in Höhe von 5 Mrd. Reichsmark auf 20 Jahre an die Alliierten. Die deutschen Kolonien werden dem Völkerbund unterstellt. Das deutsche Militär wird auf 200.000 Mann beschränkt (erst 1935 wieder allgemeine Wehrpflicht). Restauration des Königreichs Hannover.


-Österreich: Böhmen, Mähren, Slowenien, Kroatien, Dalmatien, Bosnien und Herzegowina, Ungarn und Slowakei erklären sich für unabhängig. Trentino und Istrien kommt zu Italien. Nordsiebenbürgen, südliche Teile der Slowakei, sowie das Transkarpathengebiet werden Teil Ungarns. Das restliche Siebenbürgen und Bukowina kommen zu Rumänien. -Osmanisches Reich: Syrien, Libanon, Palästina, Transjordanien, Hedschas, Asir, Jemen, Irak, Kuwait und El Hasa werden unabhängig. Gebiete der türkischen Ägäis inklusive Konstantinopels kommen zu Griechenland.

-Bulgarien: Abtretung Thrakiens an Griechenland 

-07.03.1919: Gründung des Königreichs Deutschösterreich. Länder: Vorarlberg, Tirol (nach einer Volksabstimmung mit Südtirol), Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, Burgenland, Steiermark (ohne Marburg), Kärnten (ohne Südkärnten und Kanaltal).

Die Ära Stresemanns

Nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages beginnt das Reich sich allmählich von den Schrecken des Krieges zu erholen. Nach einer Volksabstimmung in Deutschösterreich (im Versailler Vertrag dank deutschem Veto genehmigt) kam es zum Anschluss dieses Landes ans Deutsche Reich. Was eine Folge zur Entstehung von neuen Parteien beitrug. Eine Kriegsschuld wurde keinem Land auferlegt. Man konzentrierte sich eher darauf, dass so ein Krieg nie wieder stattfinden wird. Somit gründete man den Völkerbund. Dem die USA und Deutschland ebenfalls beitraten. 1919 wurde in Deutschland das Dreiklassenwahlrecht durch ein Frauenwahlrecht endgültig abgelöst. Unter der Führung Stresemanns und Adolf Grabowsky gründete sich die Konservative Volkspartei (KVP). Einer Sammelpartei von nationalliberalen und konservativen Politikern, diese Partei entwickelte sich in den nächsten Jahrzehnten zur wichtigsten bürgerlichen Partei des Reiches. Der Bundesstaat Preußen wurde durch eine Reichsreform auf Kosten der mitteldeutschen Monarchien vergrößert. Es wurde das Großherzogtum Thüringen und das Königreich Hannover geschaffen. Allerdings durften die jeweiligen Bundesfürsten die ihre Herrschaften verloren haben weiterhin ihre Titel behalten.

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