Alternativgeschichte-Wiki
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Während der Führer in Berlin 1945 auf seinen Untergang wartet, macht sich in Deutschland des Jahres 2056 eine Gruppe Hardcore-Neonazis auf, ihn zu retten und vor dem Untergang zu bewahren. Hitler und der Neonazi aus der Zukunft schmieden Pläne mit einer Zeitmaschine. Da die Zeitmaschine nur den Geist einer Person durch die Zeit schicken kann, entscheidet Hitler, sich geistig in das Jahr 1909 zurückversetzen zu lassen. Sein Ziel ist es nun, die Geschichte zu seinen Gunsten so zu ändern, dass er 1945 als Sieger des 2. Weltkrieges dasteht. Ausgestattet mit dem Wissen von 1945 manipuliert der junge Hitler die Geschichte. Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Hitler bekommt 2. Chance durch Zeitreise.


Ohne die Eroberung von Griechenland rückt der Fokus auf Malta. Italien legt hier großen Wert, diese Insel zu annektieren, auch um den Nachschub nach Nordafrika zu sichern. Hitler hingegen ist nicht begeistert. Er befürchtet, daß eine Eroberung Maltas die Lage so sehr verändert, daß er sein Wissen nicht mehr nutzen kann, und keine weiteren Vorteile mehr hat.

Hitler plant, den Angriff auf Malta mit der Rettung der it. Marine bei Tarent zu verbinden. Am 10. November 1940 verlassen 5 it. Schlachtschiffe, 7 Schwere Kreuzer, 2 Leichte Kreuzer und 8 Zerstörer den Hafen von Tarent gegen 22 Uhr. Die französischen Beuteschiffe sind noch nicht einsatzbereit, da die neue (deutsche) Besatzung noch nicht ausreichend ausgebildet für diese Schiffe sind.

Der Verband bleibt leider nicht unentdeckt, da die Schiffe im Hafen erwartet und dort nicht angetroffen wurden. Ein brit. Aufklärungsflieger entdeckt die Schiffe auf dem Weg Richtung Malta und meldet dies. Die brit. Führung zieht daraufhin die Verbände im westlichen Mittelmeer nach Malta zusammen, um die it. Marine zu einer Entscheidungsschlacht zu zwingen.

Die beiden britischen Flottenverbände bestanden aus den Schlachtschiffen HMS Ramillies, HMS Revenge sowie dem Schlachtschiff Arizona sowie 7 Kreuzern und 14 Zerstörern.

Am 11.11. kommt es zu ersten Kampfhandlungen. Aufgrund der geringeren Reichweite bilden die 3 älteren Schlachtschiffe die Speerspitze des Angriffs, die 2 modernen Schiffe mit den 38cm-Geschützen verbleiben auf größerem Abstand. Dementsprechend geraten auch diese näheren Schiffe ins britische Kreuzfeuer. Die it. Schiffe konzentrieren sich hingegen auf die Ramillies und die Revenge, da diese langsamer sind und sich den it. Schiffen nicht entziehen können.

Auf Malta sind auch etliche Jagdflieger und Bomber stationiert, jedoch keine Torpedobomber. Die brit. Luftflotte konzentriert sich auf die it. Zerstörer und Kreutzer, da diese schneller sind als die Schlachtschiffe, und diese nicht durch Flucht entkommen sollen.

Sowohl die it. als auch die brit Admiralität duldet trotz der heftigen Verluste keinen Abbruch des Gefechtes. Beide Seiten hatten in diesem Krieg bisher nur Niederlagen erlitten und benötigten dringend einen Erfolg. Die Remillies und Revenge mußten schwere Treffer einstecken, die Remillies sank nach einem Treffer im Munitionsdepot, die Revenge erhielt einen Torpedotreffer durch einen it. Zerstörer. Aber auch die Giulio Cesare und die Caio Duilioso waren so sehr beschädigt, daß sie aufgegeben werden mußten. Die Flieger aus Malta starteten nun einen weiteren Angriff und konnten das letzte verbleibende ältere Schlachtschiff Conte di Cavour versenken. Jetzt in einer aussichtslosen Situation ziehen sich die Italiener zurück, um nicht auch noch die modernen Schiffe zu verlieren.

Verluste:

Italien: 3 Schlachtschiffe, 6 Zerstörer und 3 Kreuzer

GB: 2 Schlachtschiffe

Folgen: Churchill hat seinen Erfolg, welchen er groß ausschlachtet. Der Feind ist abgewehrt und hat doppelt so hohe Verluste. Italien ist zwar frustriert, aber versucht es positiv darzustellen. Für Hitler ist es ein großer Erfolg. Die verlorenen it. Schiffe stören ihn auch nicht, da sie historisch den Kriegsverlauf nicht mehr positiv beeinflusst hätten. Aber die Briten haben 2 weitere Schlachtschiffe verloren. Das zählt für ihn. Dadurch wird die Verhandlungsbasis für die von ihm geplanten Friedensgespräche im Juni 1941 gestärkt. Als Reaktion auf die Verluste verstärken die Briten ihre Flotte auf Malta um die 2 Schlachtschiffe der New York-Klasse. dies geschieht für die Italiener unbemerkt.

Beide Kriegsparteien erkennen durch diese Schlacht einmal mehr, welche Möglichkeiten durch den Einsatz von Flugzeugen entstehen. Daher versucht Mussolini einen 2. Angriffsversuch am 3.12.1940. Hierbei setzt Mussolini massiv auf seine Luftwaffe. Doch auch die Briten haben massiv die Luftstreitkräfte Maltas verstärkt. In den Morgenstunden des 3.12.1940 starten die ersten Angriffswellen der Italiener auf Malta. Aufgrund der Überraschungseffektes ist die 1. Welle rel. erfolgreich, einige Flugzeuge können noch am Boden zerstört werden. Doch schon bei den nächsten Wellen wird es schwieriger. Die Luftkämpfe ziehen sich bis zum 6.12. hin, mit sehr hohen Verlusten, besonders auf it. Seite. Parallel setzt Italien seine Marine ein. Mussolini möchte ausnutzen, daß die brit. Flieger durch die it. Luftwaffe beschäftigt sind. Dies gelingt auch anfänglich. Aufklärungseinheiten bestätigen den Aufenthalt etlicher brit. Marineeinheiten bei Malta. Die 2 verbleibenden und modernen it. Schlachtschiffe greifen daraufhin unterstützt von allen verfügbaren Schweren und Leichten Kreuzern sowie einiger Zerstörer an. Sie treffen auf die 3 von den USA übergebenen Schlachtschiffe. Es kommt zu einem Schiffsduell, welches das letzte im Mittelmeer sein wird.

Die modernen it. Schlachtschiffe sind schneller, besser gepanzert und bewaffnet als die Briten. Die Geschütze mit 38cm-Kaliber haben eine höhere Reichweite als die 35cm-Geschütze der Briten, und auch eine bessere Treffsicherheit. Aufgrund der höheren Geschwindigkeit können sie diesen Vorteil ausnutzen und verbleiben in einem Abstand, welcher den Italienern zum Vorteil ist. Die Arizona wird versenkt, die anderen 2 Schlachtschiffe beschädigt. Aufgrund der niedrigeren Geschwindigkeit ist eine Flucht auch nicht möglich. Italien konzentriert sich mit allen verfügbaren Kräften auf die 2 verbleibenden britischen Schlachtschiffe, die Schäden werden so groß, daß diese aufgegeben werden müssen und sinken.

Ein Taktikwechsel der Briten wird nun der it. Marine zum Verhängnis. Für eine Weile verzichtet die Royal Air Force auf die Luftverteidigung Maltas und attackiert die it. Marine. Die Schlachtschiffe werden von Torpedos getroffen und sinken überraschend schnell. Weitere 3 Zerstörer, 1 Schwerer und 2 Leichte Kreuzer werden vernichtet. Italien bricht die Offensive ab.

Verluste:

Italien: 2 Schlachtschiffe, 6 Zerstörer und 4 Kreuzer

GB: 3 Schlachtschiffe

Folgen: Die italienische Flotte ist zu keiner großen Militäroperation mehr fähig. Die verbleibenden Einheiten werden nur noch genutzt, Transporte nach Afrika zu sichern. Hitler tobt. Die modernen Schlachtschiffe hätte er eigentlich für das Unternehmen Rheinübung einsetzen wollen, um gemeinsam mit der deutschen Kriegsmarine den Atlantik für brit. Versorgung zu blockieren. Allerdings ist GB wieder ein Stück geschwächt. Hitler tröstet sich damit, daß immerhin die Briten Verluste hatten, ohne daß Deutschland etwas beitragen mußte. Italien wird kriegsmüde.

Churchill hat nun endlich einen weiteren Erfolg. Die Verluste sind zwar nicht ersetzbar, aber die Zuversicht der Briten steigt. Italien ist kein ernstzunehmender Gegner mehr, es verbleibt also nur noch Deutschland als Feind.

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