Alternativgeschichte-Wiki
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Flag of Estonia

Die junge Republik Estland fühlte sich seit Beginn des Zweiten Weltkrieges zunehmend bedroht, und das zu Recht. Sie wissen es nicht, aber im geheimen Molotow-Ribbentrop-Pakt bekam die Sowjetunion von Nazi-Deutschland die baltischen Staaten versprochen. Als Folge davon zwang die Sowjetunion Estland noch im späten September 1939, mit der Sowjetunion einen "gegenseitigen Beistandspakt" zu unterzeichnen - der den Sowjets die Erlaubnis gab, in Estland Militärbasen anzulegen. Dass beide Staaten auch mit Nazi-Deutschland einen Nichtangriffspakt geschlossen hatten, half hier nicht weiter. Am 11. Juni 1940 erhielten sie dann ein Ultimatum; am Tage darauf wurde das Land besetzt. 435.000 Soldaten und 3.000 Panzer der Roten Armee waren insgesamt am Einmarsch in das Baltikum beteiligt. Etwa 15.000 Deutsche durften aussiedeln, der Rest der Bevölkerung war nicht so glücklich.

Als das Unternehmen Barbarossa begann, kam es zu Aufständen der Einheimischen gegen die verhasste Diktatur. Tartu/Dorpat wurde am 27. Juni von der Wehrmacht erobert, die Hauptstadt Tallinn/Reval und Narwa später. Als Folge wurde das Land Teil des Reichskommisariats Ostland unter Hinrich Lohse, Gauleiter von Schleswig-Holstein, was nicht in jeder Hinsicht eine Verbesserung war. Besonders die Russen wurden verfolgt, ebenso natürlich alle Kommunisten.

Zukunft[]

Als Folge des gewonnenen Russlandfeldzuges wurden im Land nun deutsche "Siedlungsstützpunkte" angelegt.

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