Alternativgeschichte-Wiki
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Während der Führer in Berlin 1945 auf seinen Untergang wartet, macht sich in Deutschland des Jahres 2056 eine Gruppe Hardcore-Neonazis auf, ihn zu retten und vor dem Untergang zu bewahren. Hitler und der Neonazi aus der Zukunft schmieden Pläne mit einer Zeitmaschine. Da die Zeitmaschine nur den Geist einer Person durch die Zeit schicken kann, entscheidet Hitler, sich geistig in das Jahr 1909 zurückversetzen zu lassen. Sein Ziel ist es nun die Geschichte zu seinen Gunsten so zu ändern, dass er 1945 als Sieger des 2. Weltkrieges dasteht. Ausgestattet mit dem Wissen von 1945 manipuliert der junge Hitler die Geschichte. Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Hitler bekommt 2. Chance durch Zeitreise.


Die Ausgangslage:

Strategische Lage:

Geplant ist, daß die 3 Heeresgruppen recht unabhängig agieren. Gegenseitige Unterstützung soll möglichst vermieden werden, denn dies bedeutet Kosten, Zeitverlust und unnötiger Verschleiß der Fahrzeuge.

Hitlers Planung für 1941

Hitler verteilt in der Generalität Karten mit vermuteten Stellungen der Roten Armee. Er hat sie natürlich selbst erstellt. Die Informationen, welche Truppen wo stationiert sind, entsprechen dem, wie es bei seiner 1. Chance war.

Da Litauen jetzt in deutscher Hand ist, hat er die Truppen, welche in Litauen stationiert waren, jetzt auf seinem Plan nach Lettland/Russland verschoben. Die Panzergefechte z.B., welche eigentlich in Litauen an der Grenze zum Reich stattfanden, finden jetzt mit gleicher Stärke in Lettland an der Grenze zu Litauen statt.

Dass Litauen schon in Deutscher Hand ist, ist sowohl für die Heeresgruppe Nord als auch Süd ein riesiger Vorteil. Der linke Flügel der Gruppe Mitte steht somit schon zu Beginn kurz vor Minsk. Die Zange wird sich weit leichter schließen.

Taktische Lage:

BT-7

zerstörter BT7

T 26 erwarten deutschen Angriff

ausgeschalteter KV-1

weder der KV-2 kann die Deutschen stoppen...

... noch der T28 kann die Wehrmacht aufhalten

Die Rote Armee hat massig Panzer, die meisten sind allerdings mit geringer Kampfkraft, T-26 und BT-Serie. Im hist. Vergleich waren diese dennoch eigentlich den deutschen Panzern 1 + 2 überlegen, und teilweise dem P 3 mit der 3,7 cm-Kanone ebenbürtig.

Auch auf etliche KV-1 und KV-2 kann die Rote Armee zugreifen. Der KV-1 ist bezüglich Panzerung und Waffe jedem deutschen Panzer überlegen gewesen, auch dem Panzer 4 mit der kurzen Kanone. Schwachstelle aller russ. Panzer sind das fehlende Funkgerät, die zu geringe Geschwindigkeit, schlechte Ausbildung der Besatzung und das falsche Einsatzkonzept. Lediglich im Süden und teils in der Mitte wurden die Panzer massiv eingesetzt. Im Norden kämpften die russ. Panzer nur in kleinen Verbänden und konnten so sehr leicht besiegt werden. 1-2 KV 1 zusammen mit 2-4 T26 / BT Panzer. So konnten die Russen ausmanövriert werden. Dennoch gab es auf deutscher Seite erhebliche Verluste. Und dann genügten die deutschen Kräfte vor Leningrad nicht mehr. Der KV-2 mit seiner 15cm Kanone war kampfstark, aber kaum mobil. Wenn er leicht schräg stand, konnte der Turm nicht mehr gedreht werden.

Das ist jetzt in dieser Zeitlinie anders. Die unterlegenen Panzer 1+2, aber auch der Panzer 4, sind nicht vertreten. Dafür mehr Panzer 3. Der P3 hat die stärkere und längere 5cm-Kanone. Somit ist der P3 den leichten russ. Panzern weit überlegen. Hinzu kommt, daß die deutschen Truppen sehr gut ausgebildet waren, und durch Frankreich kampferprobt. Die Funkgeräte erlaubten eine gute Führung und ein miteinander abgestimmtes Gefecht. Trafen die deutschen Verbände auf die russ. Panzergruppen, wurde zuerst der KV-1 oder der T34 durch die deutschen Sturmgeschütze ausgeschaltet, dann erst treten die P3 ins Gefecht ein und eliminieren die kleineren Fahrzeuge. Zur Not ist der P3 bei einem Abstand von 50m auch in der Lage, einen T 34 zu zerstören. In der Historie mußte oft auf die Luftunterstützung gewartet werden, in diesem Szenario nur selten. Wenn die russ. Kampfpanzer zerstört waren, führen die Panzerdivisionen schnell weiter. Es folgte die Mobile Inf, sichert die Gegend und übergibt an die normale Inf. Dann folgte die mobile Inf wieder den Panzerdivisionen. Die einfache Inf. hat die Aufgabe, die Gegend zu "säubern" und zu besetzen. Erbeutete Waffen, Geschütze und Fahrzeuge werden inspiziert. russ. Beutepanzer werden sofort übernommen und eingesetzt. Da diese den deutschen Panzern weit unterlegen sind, werden sie von der Wehrmacht auch nicht als Kampfpanzer eingesetzt. Aber immerhin ist selbst ein alter Beutepanzer besser als ein Infanterist ohne Fahrzeug. Die Beutefahrzeuge werden in die Infanteriedivisionen integriert und erhöhen somit deren Kampfkraft und Mobilität.

Der Erfolg der Waffen hängt immer vom Einsatzgebiet ab. Stalin nutzt seine Panzer natürlich wie kampfkräftige Kampfpanzer. Stalin kann zwar eine gewaltige Anzahl an Panzerfahrzeugen ins Feld schicken, aber für den modernen Kampf 1941 sind sie nicht mehr von hohem Wert. Nur mit MGs bewaffnet werden sie schon meist zerstört, bevor sie in den Kampf eingreifen können. Im Gefecht gegen die deutschen Fahrzeuge sind einige so sehr unterlegen, daß es nur selten gelingt, überhaupt einen Schaden anzurichten. Erbeutete russ. Panzer werden nicht in den Panzerdivisionen eingesetzt. Sie werden der Infanterie zugeteilt und erhöhen lediglich deren Mobilität und Kampfkraft. Die Panzerdivisionen überrollen die feindlichen Linien, unterstützt von der Luftwaffe, und fahren schnell weiter. Die motorisierte Inf. räumt danach auf und beseitigt Widerstandsnester. Erst dann folgt die normale Infanterie mit den russ. Beutefahrzeugen, sichern Brücken, lösen die mob. Inf ab, und beseitigen die verbleibenden Feinde. In dieser Form eingesetzt, also nur gegen schon besiegte Truppen, sind diese Fahrzeuge äußerst erfolgreich.

Der Angriff 1941

Heeresgruppe Nord:

Die Rote Armee hatte im Norden und im Baltikum die sogenannte Nordwestfront (Baltikum) und Nordfront (finn. Grenze). Diese hatte zu Beginn des Großen Vaterländischen Kriegs mit über 800.000 Mann in 44 Divisionen.

Vorstoß aus Finnland:

19. Armee, 220.000 Soldaten (entspricht UZL) stehen an der finnischen Grenze zur UDSSR bereit. Ihr unterstellt ist ihr die Panzergruppe E mit 400 erbeuteten britischen Panzern.

Selbstfahrlafette aus Beutepanzer

erbeuteter britischer Panzer kurz vor der Offensive auf Leningrad

Besatzung der Selbstfahrlafetten (aus erbeuteten Panzern) erwarten an der finnischen Grenze den Angriffsbefehl

Beutepanzerdivision unterwegs nach Leningrad

improvisiert aber effektiv

Die Aufgabenstellung ist es, von Norden kommend Leningrad zu erreichen, und dann gemeinsam mit den aus Süden kommenden Truppen zu vereinen. Wichtig ist die vollständige Abriegelung Leningrads.

Ihnen gegenüber stehen;

Wyborg, finn. Grenze, 10. mech. Korps, 990 Panzer (überwiegend 530 T-26, 199 BT-5, 232 BT-7, 40 T-28)

In den frühen Morgenstunden des 22.6.1941 starten die Soldaten gemeinsam mit den finn. Kampfgenossen die Offensive. Während die deutschen und finnischen Truppen den 400 Beutepanzern folgend vorrücken, gibt es massive Angriffe der Luftwaffe auf die sowjetischen Verteidigungslinien. Besonders stark attackiert werden die russischen Truppen im Bereich Wyborg, da hier die Panzerfahrzeuge in Stellung sind.

Nach einigen erfolgreichen Gefechten im Grenzbereich rückt die Kampfgruppe nach Süden auf Leningrad zu. Auf er Höhe von Wyborg kommt es schon in den Morgen zu ersten Panzergefechten. Auf deutscher Seite stellt sich schnell heraus, daß die meisten leichten erbeuteten britischen Panzer nur einen geringen Kampfwert haben. Daher sind die Verluste recht hoch. Lediglich die 130 Mathilda 2 können hier triumpfieren. Sie sind zwar sehr langsam, können aber aufgrund der guten Panzer viele Russen ausschalten. Die Sowjets haben zwar die doppelte Anzahl an Panzerfahrzeugen, werden aber durch die deutschen Stukas massiv dezimiert und demoralisiert. Nach 3 Tägigen Gefechten kann sich die Wehrmacht durchsetzen und setzt am 27.6.1941 den Vormarsch auf Leningrad fort. Von den 400 eingesetzten britischen Beutepanzer sind aber nur noch 120 einsatzfähig, darunter 80 Mathilda 2.

Leningrads Abwehr, war noch schlecht organisiert, allerdings verstärkte sich der Widerstand, je näher die Truppen an die Stadt heran kamen.

Am 07.07. erreichen die Finnen und Deutschen von Norden aus kommend die Randgebiete Leningrads. Die Finnen beginnen zunächst mit der Belagerung. Im Ersten Schritt Blockieren die Finnen den Frontabschnitt zwischen der Ostsee und dem Lagoda See Bis Schlüsselburg. Die von Finnland aus kommenden Deutschen Soldaten riegeln die Front zwischen Schlüsselburg und Sluck ab und werden von der Semitischen Division ergänzt. Somit kann die 18. deutsche Armee abgelöst werden.

Die Heeresgruppe Nord besteht aus 4 Gruppen.

Angriff aus Litauen

Den Deutschen standen folgende Russische Einheiten gegenüber: russ. Truppen orginal

Mitau, Lettland: 800 Panzer (davon 397 T-26, 236 BT)

Dünaburg 669 Panzer (davon 32 KW-1, 19 KW-2, 57 T-28, 431 BT-7 und 41 T-26,50 T-34, )

Westlich ist die litauische Armee:

Am 22.6.1941 startet die litauische Armee ihre Offensive. Zunächst nach Norden ziehend stoßen sie auf wenig Widerstand. Dann schwenkt die Armee nach Osten und in Richtung Riga. Um die deutsche 18. Armee zu entlasten, besetzen die Litauer Riga am 26.6.1941. Anschließend zieht die Armee weiter nach Norden. Immer wieder ereignen sich Rückzugsgefechte mit der 8. sowjetischen Armee. Diese werden immer heftiger und münden in der Schlacht hinter Riga. Hier wird die 8. sowjet. Armee von der litauischen Armee und der 18. deutschen Armee umzingelt und bekämpft. Als nach am 25.6.1941 die deutsche Panzergruppe 1 hinzu kommt, wird die 8. Armee zerschlagen. Die meisten Soldaten geraten in Gefangenschaft.

Am 2. Juli wird die Grenze Estlands überschritten und am 7. Juli erreicht die Litauische Armee Talin (Reval). Reval wird nur von schwachen russischen Einheiten verteidigt, so daß Talin am 10.07.1941 von der litauischen Armee besetzt wird. In Estland und Lettland genügt es, die Russen zu vertreiben. Schnell übernehmen die einheimischen örtlichen Sicherheitskräfte ihre Arbeit wieder auf. Die deutschen und litauischen Truppen werden als Befreier gefeiert. Parallel mit der "Befreiung der gebiete werden Freiwillige Soldaten rekrutiert. Durch diese Rekrutierung der Letten und Esten wird aus der litauischen Armee recht bald eine Baltische Armee, bestehend aus 150.000 Soldaten, allerdings alles Infanteristen. Am 12.07. überschreitet die baltische Armee die Narwa und erreicht am 16.07.1941 Leningrad. Die Baltische Armee übernimmt den westlichen Bereich des Belagerungsrings.

zerstörter BT 7

18. Armee:

In den frühen Morgenstunden des 23.6.1941 startet die 18. Armee gemeinsam mit der 1. Panzergruppe die Offensive. Nach einigen erfolgreichen Gefechten im Grenzbereich rückt die Kampfgruppe nach Süden auf Riga zu. Die Infanteriedivisionen der 18. Armee blockiert den Rückzug der 8. Sowjetischen Armee, während die 1. Panzergruppe hinter Riga nach Osten schwenkt, sich mit der 3. Panzergruppe trifft und somit den Kessel um die 11. und 27. sowjetische Armee schließt. Es kommt zu einigen Panzergefechten. Hier stellt sich heraus der deutsche Panzer ist den meisten russ. Panzern weit überlegen. Lediglich der T34 und der KV1 sind den Deutschen ebenwürdig. Allerdings können diese von den Sturmgeschützen mit der langen 70 mm Kanone ausgeschaltet werden.

Die Infanteriedivisionen werden von der sich zurück ziehenden 8. sowjet. Armee angegriffen, können diese aber so lange aufhalten, bis die Panzergruppe 2 mit den franz. Beutepanzern erscheint und die 8. Armee zerschlägt. Jetzt ist das Hinterland und der Weg Richtung Leningrad ist frei.

Am 29.6. setzt die 18. Armee den Weg Richtung Leningrad fort. Zwischen der Armee und Leningrad steht nun nur noch das 1. mech. Korps mit 32.000 Mann und 1037 meist veralteten leichte Panzer. Sie erhalten den Auftrag, sich verbissen der 18. Armee entgegen zu stellen, um der 23. sowj. Armee Zeit zu verschaffen, die Verteidigung Leningrads vorzubereiten. Es kommt zur Panzerschlacht bei Pskow, bei der die Sowjets innerhalb von 1 Tag aufgerieben werden.

Die 18, Armee erreicht die Randgebiete Leningrads am 10.Juli 1941.

Die Sowjetische 23. Armee steht bei Leningrad und stellt sich der deutschen 18. Armee mit der Panzergruppe 1 entgegen, es kommt zu heftigen Gefechten. Doch die Qualität der Panzertruppen entscheidet hier. Die Kombination aus Panzer mit langer 5 cm Kanone und Sturmgeschütz mit 7 cm Kaliber ist den veralteten sowjetischen Panzern in Kombination mit wenigen T34 haushoch überlegen. Hinzu kommt die bessere Kommunikation per Funk und auch die Tatsache, daß Deutschland jetzt vor Leningrad die doppelte Menge an Panzer in den Kampf führen kann.

Aufgrund der hohen Verluste zieht sich die 23. sowjetische Armee nach Leningrad zurück. Die Rote Armee hat die komplette Nordflanke verloren und rekrutiert hektisch Milizen aus der Bevölkerung. Die stark dezimierte 23. sowjetische Armee baut nun gemeinsam mit den Milizen die Verteidigung Leningrads aus.. Die 18. Armee bezieht die Gegend östlich von Leningrad und blockiert einen möglichen Nachschub von Osten her. Am 12.07.1941 trifft Verstärkung ein. Es ist die Eliteeinheit "Semitische Division" mit ca. 30.000. Diese sind jetzt auf den Häuserkampf vorbereitet und sollen Leningrad einnehmen, während die 18. Armee den Belagerungsring zwischen der Baltischen Armee und denn Finnen schließt. Als die Deutschen Truppen aus Finnland kommend eintreffen, beziehen diese die Stellungen der 18. Armee und lösen diese am.

Am 20.07.1941 erhält die 18.Armee gemeinsam mit der Panzergruppe 1 nun den Befehl, eine Offensive nach Osten Richtung Tijuin zu starten. Bei Wa

erbeutetes U-Boot im Marinehafen Libau

Die mobile Inf. folgt den Panzerdivisionen nach Norden

17. Armee: gemeinsam mit der 2. Panzergruppe

Mobile Inf wartet auf Angriffsbefehl

Wehrmacht überquert die Narwa


Die 17. Armee mit der 2. Panzergruppe (General Erich von Manstein) startet die Offensive in den frühen Morgenstunden des 22.6.1941. Unterstützt von massiver Luftunterstützung drückt sich die 17. Armee mit den vielen franz. Beutepanzern zwischen die 11. und 27. sowjetische Armee mit dem 3. und 21. sowj. Mech Korp. Die deutsche 16. und 18 Armee wartet, da sie als schneller gelten. Für die Sowjets ist dies eine verlockende Option, die Deutschen einzukesseln. Daher befiehlt die sowjet. Führung, die 18. deutsche Armee anzugreifen. Die 11. sowj. Armee greift Westen her an, die 27. Armee von Osten her. Schon am 23.6. kommt es zu ersten vereinzelten Gefechten. Zwischen Mitau und Dünaburg hält die 17. Armee und bereitet Abwehrkämpfe vor. Die Sowjets nähern sich von Ost und West und bringen somit die 17. deutsche Armee in Bedrängnis.

Am 23.6.1941 startet die 16. und 18. Armee ihre Offensive. Die 17. Armee muß nur noch durchhalten, bis die 1. und 3. Panzerarmee eingreifen. Hier stellt sich heraus, daß die Selbstfahrlafetten in der Defensive sehr effektiv können. Nach Schließung des Kessels beginnt die 17. Armee, die russische 11. und 27. Armee zu zerschlagen. Als sich der Kessel um die 11. und 27. sowjetische Armee geschlossen hatte, erhielt die 17. Armee den Auftrag, gemeinsam mit der 2. Panzergruppe den Kessel zu räumen (die 2 Armeen zu zerschlagen). Hierzu benötigte die 17. Armee zwar über 2 Wochen, aber somit waren die anderen deutschen Armee entlastet und konnten ihren Weg Richtung Leningrad bzw. Demjansk zügig fortsetzen

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Die 17. Armee hatte in den Grenzregionen die größten Aufgaben zu erledigen und daher auch die größten Verluste erlitten. Immerhin mußte sie 4 eingekesselte Armeen zerschlagen müssen. Von den französischen Beutepanzern war die Hälfte nicht mehr kampffähig, und auch 2/3 der Infanterie. Erst am 13.07,1941 zieht die 17. Armee weiter. Es geht Richtung Nowgorod, um die Lücke zwischen der 16. und 18. Armee zu schließen. Die von Frankreich erbeiteten Panzer scheinen für dei weiten Weg nach Osten nicht geeignet, außerdem sind sie im Kampf gegen den T-34 wertlos. Daher werden die Kampfpanzer samt Besatzung aus der 17. Armee ausgegliedert und der Heeresgruppe Mitte übergeben, wo sie später bei der Kesselschlacht von Smolensk eingesetzt werden.

Unterwegs nach Nowgorod gibt es nur wenig Widerstand. In Gewatmärchen rückt die Infanterie vorwärts, die Selbstfahrlafetten werden auf die Infanteriedivisionen aufgetilt.

16. Armee: gemeinsam mit der 3. Panzergruppe

Die 16. Armee ist gemeinsam mit der 3. Panzergruppe bei Zarasai stationiert, mit dem Auftrag, die Dünabrücken zu sichern und Dünaburg einzunehmen. Danach Richtung Nordost soll die Ostflanke der Heeresgruppe Nord gesichert werden.

Auch hier startet die Offensive in den frühen Stunden des 23.6.1941. Nach kurzen Grenzgefechten folgt der Sturm auf Dünaburg. Die Rote Armee zieht sich auch hier aus taktischen Gründen vorerst zurück. Die sowjetische 27. Armee geht Richtung Westen zum Angriff gegen die 17. deutsche Armee. Somit gelingt es der 16. Armee, sich zwischen die 27. und 22. sowjetische Armee zu drücken. Während die Infanterie die Stellung zwischen den 2 feindlichen Armee hält, dringt die 3. Panzergruppe zügig nach Norden durch, schwenkt nach Westen und schließt mit der 1. Panzergruppe nördlich der 27. und 11. sowjetischen Armee den Kessel. In anschließenden Gefechten zerschlägt die 1. Armee gemeinsam mit der 17. Armee die sowjetische 22. Armee.

Sobald erkannt wird, daß die Rote Armee in einen Kessel gerät, beauftragt der Kreml die noch verfügbare 22. Armee, zum Gegenangriff zu gehen, von Osten kommend die deutsche 16. Armee zu attackieren und die 27. Armee zu befreien. Zunächst kommt die 16. deutsche Armee dadurch sehr in Bedrängnis, dann können allerdings 2 Panzerdivisionen aus der Panzergruppe 3 herausgelöst werden und die 22. sowjetische Armee zurückdrängen.

Als am 26.6. die 27, sowj. Armee erhebliche Auflösungserscheinungen zeigt, formiert sich die 16. Armee neu und greift nun die im Osten stehende 22. Armee an. Da diese über keine Panzerfahrzeuge verfügt, kann die 16. Armee die 22. Sowjetarmee zurückdrängen. Er folgt ein russischer Rückzug mit hohen Verlusten, denn Deutschen nehmen die Verfolgung auf. Je 2 Panzerdivisionen bilden den Rechten und linken Flügel, überholen die Rote Armee und verhindern so den weiteren Rückzug. In der Anschließenden Kesselschlacht wird die 22. Sowjetarmee zerschlagen, lediglich 80.000 Mann können durchbrechen und den Rückzug nach Demjansk antreten. Die 16. Armee dritt gemeinsam mit der Panzergruppe die Verfolgung an. Die Panzergruppe kämpft den Weg frei, die Infanterie folgt zügig. Bis zum 25.07.1941 erfolgen nur Verfolgungs- bzw. Rückzugsgefechte.

Parallel zum Rückzug führt die Rote Armee frische Rekruten heran und stationiert diese in Demjansk. Es werden tief gestaffelte Verteidigungsanlagen aufgebaut. Als die sich zurückziehenden Soldaten der 22. sowjetischen Armee dort ankommen, werden diese integriert und fangen die deutschen Angreifer ab. Die überraschte 16. Armee gerät ins Stocken und muß zunächst auf die Infanterie warten, welche sich in Gewaltmärchen nähert. Auch wurde der Flankenschutz komplett vernachlässigt. Bei Demjansk kommt die 16. Armee dann zunächst zum Stillstand.

Kampf um Leningrad

Leningrad wird ab Mitte Juni von den Achsenmächten eingekesselt. Im Südwesten steht die baltische Armee, im Norden die finnischen Truppen und dazwischen die aus Finnland kommende19. Armee, welche von 35.000 Mann der "Semitischen (Elite-) Division verstärkt wird. Nach massiver Bombardierung durch die Luftwaffe und folgendem Artillerie Beschuss geht die Infanterie zur Eroberung über. Balten, Finnen und Semiten starten einen blutigen Häuserkampf. Panzer spielen hier keine Rolle, diese sind für den Häuserkampf ungeeignet.

4 Wochen dauern die Kämpfe an, Mitte August strecken die Sowjetischen Verteidiger nach beidseitig heftigen Verlusten die Waffen.

Am 24.8.1941 kapituliert die Rote Armee hier offiziell, die Rotarmisten gehen in Gefangenschaft, Hitler läßt eine Siegesparade durch Leningrad durchführen.

Die verbleibenden 160.000 Infanteristen der 19. Armee werden nach Osten verlegt, sie marschieren nach Osten, um die 18. Armee abzulösen.

Mit der Kapitulation endet die Offensive auch für Finnland und die Baltische Armee. Diese werden jetzt nur noch als Besatzungstruppen eingesetzt, Die semitische Division, reduziert auf 18.000 einsatzfähige Mann, wird zur Heeresgruppe Mitte verlegt, sie sollen die Speerspitze beim Angriff auf Moskau stellen.

Hitler ist erleichtert. Diesen Frontabschnitt muß er nicht weiter beobachten. Knapp 2500 Russ. Panzer wurden ausgeschaltet und 800.000 Mann in 44 Divisionen. Leider sind die erbeuteten Panzer meist defekt und stehen verstreut im Land herum. Viele wurden wegen techn. Mängel aufgegeben und daher zu aufwendig in der Bergung. Allerdings können etwas über 200 gepanzerte Fahrzeuge als funktionsfähig sofort übernommen werden. Besonders stolz ist Hitler auf die übergroßen Panzer. Auch wenn sie für seine Taktik keinen Kampfwert haben, so präsentiert er die Beute doch gerne zur Propaganda.


Heeresgruppe Mitte:

Den Deutschen Truppen standen folgende Einheiten entgegen:

Standort: Grodno 241 Panzer (u. a. 28 T-34, 3 KW-1, 131 T-26, 44 BT-Serie)

Standort: Białystok

1411 Panzer (u. a. 114 KW-1, 238 T-34, 535 BT und 325 T-26)

Standort: Kobryn

651 Panzer (davon 580 T-26, 51 BT)

Die Heeresgruppe Mitte hat natürlich die Hauptaufgabe, Moskau erobern. Sie istentgegen UZL mit 5 Armeen und 5 Panzergruppen extrem stark ausgestattet. Da diese HG in der Historie recht erfolgreich war, hat Hitler diesen Bereich nicht so sehr gestärkt wir die Flügel. Nominal ist die Zahl der Panzer rel. gleich, aber natürlich ist auch hier die Qualität erheblich höher. Da der linke Flügel den Osten Litauens als Aufmarschgebiet nutzen kann, entsteht ein erheblicher zeitlicher Vorteil, der Weg nach Smolenst, Minsk, Moskau, ... ist halt wesentlich kürzer. Daß die niederl. Armee die linke Flanke schützt, entlastet natürlich zusätzlich. Auch die größere Luftwaffe, da ja kein Zweifrontenkrieg geführt werden muß, ist ein gewaltiger Vorteil.

Aber als Hauptvorteil sieht Hitler, daß die Heeresgruppen Nord und Süd keine Unterstützung von der HG Mitte benötigen (so hofft erzumindest). Bedeutet, der Angriff auf Moskau kann weit vor der Schlammperiode erfolgen... Und letztlich natürlich der kriegseintritt Japans, der verhindern soll, daß die Sibirischen Einheiten nach Westen verlegt werden können.

linker Flügel:

Aufstellung Ostlitauen mit dem Auftrag Richtung Minsk, die Stadt östlich umkreisen und auf Panzerdivisionen der Mitte Warten, zur Kesselschlacht von Minsk. Der Linke Flügel hat einen wesentlich kürzeren Weg. Daher werden hier nicht so viele Panzerdivisionen benötigt.

1 Panzerdivision, 2 mob. Inf starten hier am 22.Jubi 1941 die Offensive.

Panzerarmee Mitte:

Mit 5 Panzerdivisionen und 2 Mobilen inf. Divisionen ist die Panzerarmee Mitte der HG Mitte die stärkste Kampfgruppe überhaupt.

22.6,1941 beginnt der Angriff.

Kesselschlacht bei Białystok und Minsk:

Nördlich von Białystok stieß die Panzergruppe 3 unter Generaloberst Hermann Hoth und südlich davon die Panzergruppe 2 unter Generaloberst Heinz Guderian mit zwei starken Angriffskeilen auf Minsk vor. Hitler ließ die Panzergruppe 2 und 3 nach der Einkesselung der sowjetischen 3, 10. und 4. Armee im Raum Białystok – Wolkowysk und Brest-Litowsk aufgrund der Flankenschutzes 300 Kilometer weiter in den russischen Raum zur Beresina vordringen und schloß Anfang Juli östlich von Minsk den Kessel nochmals. Hier wurde die Panzergruppe schon vom Rechten Flügel erwartet. Dieses schnelle vorgehen zwang allerdings die Niederl. Armee zur Eile, um die Flanken zu sichern. Die dafür nötige Luftherrschaft im Mittelabschnitt der Ostfront wurde von etwa 2500 Kampf- und Jagdflugzeugen der Luftflotte 2 unter Generalfeldmarschall Albert Kesselring erkämpft.

Die Panzergruppe Boldin versuchte am 23.6. im nördlichen Abschnitt der Kesselschlacht vergeblich die deutsche Wehrmacht beim Durchbruch abzufangen. Im Raum Lida versuchte das 21. Schützenkorps der sowjetischen 3. Armee beizustehen und die Stoßkeile der deutschen 9. Armee aufzuhalten. Doch der Angriff war erdrückend, die Wehrmacht war zu schnell, zu gut befwaffet, erheblich mehr Kampfflugzeuge und Soldaten wurden eingesetzt. Die Spitze des aus dem Raum Brest durchgebrochenen Keiles der Panzergruppe eilt über Pruzana in Richtung auf Slonim, wo es am 23. Juni durch den Gegenstoß der Roten Amee aufgehalten wurde und ab 24. Juni mit dem frisch eingeführten sowjetischen 47. Schützenkorps ins Gefecht geriet. Doch die überlegene Luftwaffe zerschlägt den Gegenangriff schnell. Hitler wusste von diesem Gegenangriff ja und konnte rechtzeitig massiv Stukas einsetzen.

Die Spitze des südlichen Angriffkeiles der Panzergruppe, welcher seit dem 23. Juni über Kobryn und Baranowitschi ebenfalls nach Osten vorstieß und die Umfassung von Minsk von Süden her einleitete, schloss den Kessel indem es au den aus Litauen kommenden linken Flügel trifft.

der sich abzeichneten Kesselschlacht von Bialystok wurde bis 25. Juni die Masse der russischen 10. und 3. Armee mit dem 1., 4., und 5. Schützenkorps, dem 6. Kavalleriekorps, sowie dem 11. und 13. mechanischen Korps abgeschnitten.

Bis zum 26. Juni war der Kessel von Bialystok – Nowogrodek fest geschlossen. Gemäß Stalins Parole „Halten oder sterben“ band die Rote Armee die deutschen Kräfte, allerdings mussten ganze Armeen geopfert werden, um wieder neue Verteidigungslinien aufbauen zu können.

Bereits am 2. Juli konnten deutsche Panzerverbände weiter nach Osten vorstoßen.

Folgen

Von 46 Divisionen der sowjetischen Westfront konnten 6 (anstelle 11) aus der Umschließung ausbrechen und sich über die Beresina absetzen – die Masse von 40 Divisionen und 7 Panzerdivisionen mit 415.000 Mann, 1.939 Geschützen und 3.332 Panzern wurden geschlagen oder großteils gefangen genommen.

Hitler verliert etwas an Nervösität. Bis jetzt läuft es gut. Bei geringeren eigenen Verlusten wurden 6 Divisionen mehr ausgeschaltet als historisch. Dies ist der Tatsache verschuldet, daß Litauen schon in deutscher Hand war.

Der Vorstoß auf das nächste Ziel Smolensk durch die beiden Panzergruppen 2 und 3 begann am 9. Juli.

Hitler bleibt aber konservativ. Bis Smolensk beharrt er strikt auf die Einhaltung seines Zeitplanes. Noch glaubt er durch sein Wissen profitieren zu können, also will er dies nicht aufs Spiel setzen. Nach der Schlacht um Smolensk muß er natürlich davon abkommen. Denn gerade weil Operation Taifun gescheitert war, muß es ja dann anders laufen.

Kesselschlacht bei Smolensk

Nach der Niederlage in der Kesselschlacht bei Białystok und Minsk, in der drei sowjetische Armeen der Westfront zerschlagen worden waren, baute die Rote Armee Anfang Juli 1941 in der Gegend um Smolensk mit insgesamt 36 (anstelle historich 42) Divisionen eine neue Verteidigungslinie auf. Vier Armeen sollten einen Übergang der Heeresgruppe Mitte über die Flüsse Dnepr und Westliche Dwina sowie die „Landbrücke“ zwischen Witebsk, Orscha und Smolensk verhindern. Die Hauptstadt Moskau war nur noch 400 Kilometer entfernt.

Zusätzlich wurden der Westfront sechs bisher noch nicht eingesetzte Mechanisierte Korps mit insgesamt mehr als 2000 Panzern unterstellt.

Hier kommen die ersten (positiven) Änderungen: Die bei Minsk zusätzlich verlorenen 6 russ. Divisionen fehlen hier.

Die Panzergruppe 3 stieß nördlich, die Panzergruppe 2 unter Generaloberst Heinz Guderian südlich vor. Dabei wurden starke Verteidigungsstellungen geschickt umgangen. Vom 24. Juli bis zum 5. August 1941 wurden über 300.000 Rotarmisten mit 3.000 Panzern eingeschlossen; der Großteil geriet schließlich in deutsche Gefangenschaft. Die sowjetischen Truppen unternahmen heftige Ausbruchsversuche. In Erwartung dessen wurden diese aber von den schnell heranrückenden mob. Inf. Divisionen abgewehrt. Siehe Jelnja Offensive, bei der über 100.000 Sovjets versuchten, die Deutschen Linien zu durchbrechen.

Am 5. August gilt der kessel als vollständig geschlossen und wird von der Infanterie "aufgeräumt. Die Panzerdivisionen

Russische Verluste: 780.000 Mann (20.000 mehr als in der Historie) 3.000 Panzer

Historisch konnte die Rote Armee 25 Divisionen nach Osten retten. Jetzt gelingt es nur noch, 15 Divisionen aus dem Kessel zu bringen. Das liegt u.a. daran, daß auch 6 Divisionen weniger da waren und die Wehrmacht wesentlich stärker dasteht, bzw. die Luftwaffe ziemlich gut informiert ist, wo Ausbruchsversuche laufen.

Diese 10 Divisionen Differenz fehlen dann vor Moskau.

Deutschland: 185 Panzer (anstelle hist. 214 Panzer) Gefallene Soldaten unbekannt, aber etwas weniger als historisch.

Von nun an wird der Sturm auf Moskau vorbereitet. Hitler gibt klare Anweisungen wo die Truppen aufzustellen sind.

Dazu beginnt zunächst die

Kessel bei Brjansk

Doppelschlacht bei Wjasma und Brjansk

erbeuteter T-26

Bis zum geplanten Angriffsbeginn am 30.8.1941 möchte Hitler exakt die Stellung besetzen wie historisch.

Nur so glaubt er, noch ein letztes mal sein Wissen nutzen zu können. Er denkt, so müßte das dann genügen.

Mehr Panzer, mehr Soldaten, mehr Flugzeuge, weniger Russen, und 1 Monat früher. Das klingt nach einer Erfolgschance. Die Truppen könnten aufgefrischt wurden, auch die Anzahl der Panzer wurde auf die anfänglichen 2100 ergänzt, dazu noch 700 Panzerjäger / Sturmgeschütze. (hist. waren nur noch 1220 Panzer kampfbereit)- Doch Hitler hat gelernt und schickt alles an die Front.

Bleibt noch offen, ob die Japaner wie versprochen euch noch eingreifen.

Und letzter Trumpf ist die Hoffnung, daß die Niederländer sich nach Süden verlegen lassen und so den Rücken decken.

Sowjetische Lage

Bereits kurz nach den Kämpfen um Smolensk verfügte das sowjetische Staatliche Verteidigungskomitee (GKO) den Ausbau von Verteidigungsstellungen vor Moskau.

Nach den gewaltigen Verlusten im Sommer 1941 mangelte es ihr nun an ausgebildeten Stabsoffizieren. Teilweise war auch die Frontlinie zu dünn besetzt. Die sechs Armeen der Westfront verteidigten einen Abschnitt von 340 km, wobei jede Armee 5–6 Schützendivisionen in erster Linie und nur eine in Reserve hatte. Die Verbände bestanden nur noch teilweise aus ausgebildeten Veteranen, die man mit praktisch unausgebildeten Freiwilligen ergänzt hatte. Diesen fehlte es wegen ihrer hastigen Mobilmachung an Maschinengewehren und anderen Infanteriewaffen. Der Umfang der sowjetischen Streitkräfte liegt bei 800.000 Soldaten, 6.800 Geschützen, 780 Panzern und 500 Flugzeugen, Tendenz steigend. Truppen aus Sibirien sind noch unterwegs.

Die Offensiven

Brjansk

Am 30. August begann die Panzergruppe 2 bei besten Wetterbedingungen unter Generaloberst Guderian östlich von Gluchow ihren Angriff gegen die Brjansker Front. Bis zum 9. Oktober führte ein weiterer Vorstoß der 167. Inf.Div. (2. Armee) zu einer Vereinigung mit der 17. Pz.Div. (2. Panzerarmee) bei Brjansk, wodurch sich der Ring um die südwestlich um Trubtschewsk stehende sowjetische 3. und 13. Armee schloss. Noch am gleichen Tag befahl Gfm. von Bock, dass die Ausräumung dieses Kessels der 2. Panzerarmee übertragen werde.

Wjasma

eroberter T-34

Am 2. September traten auch die Panzergruppen 3 und 4 sowie die 4. und 9. Armee zur Offensive an. Der Angriff der Panzergruppe 4 des Generaloberst Erich Hoepner durchbrach am Morgen um 5.30 Uhr die sowjetischen Verteidigungslinien der 43. Armee (Gen.Maj. P.P. Sobjennikow) an der Desna. Es nahm am 4. Oktober Spas-Demensk und wurde danach nach Norden abgedreht, um den Südteil des geplanten Kessels zu bilden.

Der Vorstoß der Panzergruppe 3 sollte eigentlich schwieriger Verlaufen. Doch aufgrund der besseren Lage der Wehrmacht konnte diese Panzergruppe erheblich verstärkt werden. Am 4. September fällt Cholm-Schirkowski in deutsche Hände.

Bis zum 7. Oktober geriet Wjasma in deutsche Hand. Damit war der Kessel geschlossen. 5 Armeen waren somit eingekesselt. Jetzt kommt die vergleichbar stärkere Wehrmacht zur Geltung. Die Rote Armee unternimmt etliche Ausbruchsversuche, doch entgegen der Historie konnen diese abgewehrt werden.

Hektisch versucht die Rote Armee eine neue Verteidigungslinie aufzubauen. Bis Mitte Oktober sammelten sich bei Moschaisk 10 Schützendivisionen, 16 Panzerbrigaden, 40 Artillerie-Regimenter, alles in allem etwa 70.000 Mann. Entgegen der Historie fehlen allerdings die sibirischen Einheiten. Da hier alles 1 Monat früher stattfindet, sind diese noch unterwegs.

Noch während der Kämpfe um die Kessel gingen die deutschen Truppen dazu über, die Lücken auszunutzen, die sie in die sowjetischen Linien geschlagen hatten und nach Möglichkeit in Richtung Tula vorzugehen.

Als die 4. Panzer-Division am 6. Oktober vor Mzensk eintraf, geriet sie in einen Hinterhalt der 4. Panzerbrigade, die mit T-34 ausgerüstet war. Hitler hatte die 4. Panzerdiviion mit tlichen Panzer 4 verstärkt, und auch einige Stuka-Einheiten dorthin verlegt. (Die 4. Panzer-Division erlitt historisch schwere Verluste und musste zurückweichen.) Doch jetzt konnte schon am 7.9. Mzensk eingenommen werden. Das Tempo mußte jedoch zurückgenommen werden, denn der Widerstand im Kessel war noch immer erheblich, was 2 deutsche Armeen und etliche Divisionen der mobilen Inf band. Diese wären notwendig, um die Panzerdivisionen beim schnellen Vormarsch zu decken.

Hitler war der Überzeugung, stark genug zu sein, um die Kessel auszuräumen und zugleich nach Moskau vorzustoßen. Historisch wäre es anders. Auch damals war man dieser Meinung. Aber die Wehrmacht war da w, der Frost und die sibirischen Truppen. Diese 3 fehlen jetzt der Roten Armee, und die Wehrmacht ist wesentlich stärker aufgestellt. Daher versucht Hitler es erneut genauso. Denn er weiß, warten darf er nicht.

Die Wehrmacht griff in 2 Schwerpunkten weite an. Im Süden geht es gegen Kursk, im Norden direkt Richtung Moskau. Um die Angriffe zu entlasten hat parallel die HG Nord den Auftrag, Richtung Südosten vorzudringen, um die russ. Verbände im Raum Ostaschkow zu zerschlagen. Auch die niederl. Armee, fast reine Infanterie, ergänzt jetzt durch etliche russ. Beutepanzer, rückt gen Osten, um die Flanken zu decken.

Am 11. September konnten die deutschen Verfolgungskräfte zunächst Medyn und am folgenden Tag Kaluga einnehmen, womit sie bereits in die Verteidigungslinie von Moschaisk eingebrochen waren. Diese Erfolge konnten sie ausnutzen, um auch Tarussa einzunehmen und Malojaroslawez zu umgehen. Obwohl am 14. September auch Kalinin gefallen war, verstärkt sich der russ. Widerstand. Hitler läßt immer mehr Divisionen der anderen Armeen nach vorne verlegen und dünnt die Truppen zum Räumen des Kessels aus. aber er kann sich dies aufgrund der wesentlich höheren Soldatenzahl leisten. So konnte die Offensive fortgesetzt werden.

Folgen der Doppelschlacht: Die Rote Armee verliert:

1.242 Panzer und 5.412 Geschütze sowie die Gefangennahme von 663.000 Rotarmisten

Sturm auf Moskau

Die von Schukow reorganisierte Westfront zählte zu diesem Zeitpunkt sechs Armeen mit fast 65 Divisionen. Zum Vergleich: Im der Doppelschlacht verlor die Wehrmacht alleine 80 Divisionen.

Den Flankenschutz den Holländern anvertrauend teilt Hitler die HG Mitte in 3 Gruppen. Je die Hälfte der Panzerdivisionen umgehen Moskau nördlich und südlich, um sich hiter Moskau zu vereinen, den Rücken deckt je 1 mob. Inf. mit StuG und Panzerjägern. Die 3. Gruppe besteht aus den restlichen mob. Inf. Divisionen und der estlichen Infanterie. Die mittlerweile anwesenden Bündnistruppen (2 kroat., 6 ungar. und 4 bulg. Divisionen) helfen, den Kessel zu räumen.

Am 26. September wurde die Stadt Istra 35 km vor Moskau durch deutsche Truppen genommen. Von Süden her kommend werden Ende September Tula und Kolomna eingenommen. Doch hinter Kolomna werden die Deutschen von den frischen sibirischen Truppen aufgehalten. Nördlich erreicht die Wehrmacht Ende September Selenograd. Am 1. Oktober drehen beide deutschen Verbände, um sich bei Balaschicha zu vereinen.

Doch da überraschen 2 Änderungen bei Stalins Taktik Hitler und seine Generäle.

Stalin hat beobachtet und richtig reagiert. Die Pläne der Wehrmacht kann er nicht durchkreuzen, wenn er sich auf die Verteidigung Moskaus konzentriert. Erst einmal eingeschlossen, ist Moskau verloren. Also läßt er Bürgerwehren gründen, um Moskaus Wehrfähigkeit vorzugaukeln. Diese Einheiten haben einen so geringen Kampfwert wie der deutsche Volkssturm. 20 Divisionen schickt er nach Norden, und ergänzt sie durch die Einheiten aus Ostaschkow. Als Schwachstelle erkennt er die niederl. Armee, deren Aufgabe eigentlich nur der Flankenschutz ist. Die verbleibenden 45 Divisionen graben sich hinter Moskau ein, um die Wehrmacht daran zu hindern, den Belagerungsring zu schließen. Stalin setzt alles auf eine Karte. Er weiß, irgendwann hilft ihm der Schlamm und der Schnee. Der Krieg gegen Japan ist abgeschlossen und die sib. Truppen sind unterwegs. Bis dahin muß er allerdings durchhalten. Alle defensiven Waffen bleiben östlich von Moskau, die 45 Divisionn igeln sich ein. Solange die Verbindung zwischen Moskau und dem Osten offen bleibt, hat er eine Chance. Die Panzer und anderen Fahrzeuge werden den Offensiveinheit gegen die Niederländer zugeteilt. Vielleicht gelingt es der Offensive, die Deutschen vom Nachschob abzuschneiden. Durchhalten bis Januar, dann snd ausreichend Reserven wieder da (aus Sibirien eingetroffen).

Schwachstelle ist allerdings die Luftherrschaft. Historisch hatte die Rote Armee während der Schlacht um Moskau die Luftherrschaft. Doch die Lage ist hier anders. Durch den Japan. Angriff gingen 120 Maschinen verloren und die sib. Truppen kommen erst 2-3 Wochen später. Die Luftwaffe hat historisch im Herbst 1941 etliche Einheiten ans Mittelmeer verlegen müssen. Die fällt weg, auch der Krieg gegen die Briten und alle bisherigen entsprechenden Verluste. Daher ist die Luftwaffe jetzt doppelt so stark und der Roten Armee stark überlegen.

überraschte niederländische Einheiten

Die Niederländer trifft die überraschende Offensive mit voller Wucht. Bezüglich Ausrüstung und Versorgung wurden die Niederländer zu sehr vernachlässigt. Die eigene leichte Panzerdivision wurde zwar durch eine aus russ. Produktion stammender Beutepanzerdivision ergänzt, aber gegen die Offensive der Roten Armee sind sie hier machtlos.

Hitler muß schnell reagieren. Bisher war er immer der Feldherr gewesen, der immer wußte, was die richtige Entscheidung ist... da er sich ja erinnert. Zu sehr hat er sich daran gewöhnt, kein Risiko zu kennen. Doch er weiß auch, daß die Wehrmacht eigentlich überlegen ist, sie ist nur falsch verteilt... und dies zum ersten mal in diesem Krieg. Aber es macht sich nun bezahlt, daß die HG Mitte um 1.000.000 mehr Soldaten und zusätzlich die Niederländer verfügt. Der Angriff direkt auf Moskau wird stark zurückgefahren. Nur noch wenige Divisionen greifen an, und das nur langsam und vorsichtig. gepanzerte Fahrzeuge fehlen komplett. Eine Offensive kann man es kaum noch bezeichnen. Jetzt zahlt sich die erheblich erhöhte Personalstärke aus.

Zunächst ist es wichtig, daß die Panzerdivisionen ihre Offensive fortsetzen, und die 40 defensiven Divisionen östlich von Moskau bekämpfen, unterstützt von nur noch ca. 30 % der Luftwaffe. Da sich die Russen hier sehr zäh verteidigen, wird dazu übergegangen diese zunächst östlich zu umgehen und somit den Nachschub abzuschneiden. am 14.10. gelingt es beiden Panzergruppen, sich östlich zu vereinen, und m 16.10. westlich, also zwischen den Divisionen und Moskau. Somit diend diese auf sich gestellt, ...

Am 16.10. fällt der erste Schnee, und ihm folgt heftiger Regen.

Sowohl deutsche als auch russ. Bewegungen sind kaum noch möglich, aber auch hier nicht mehr notwendig.

Die 40 Divisionen im Kessel geben am 28.10. auf und geraten in Gefangenschaft.

Doch es tut sich bis zum Einsetzen des Frostes nicht viel, da die Wehrmacht keine Kapazitäten hat, die Gefangenen im Schlamm zu transportieren.

Am 3. Oktober beginnt die Russ. Offensive. Große Truppenkontingente können aus dem Bereich abgezogen werden, der eigentlich die verbleibenden Kessel aufräumen sollte. Die Niederländer ziehen sich zunächst geordnet zurück und gewinnen somit Zeit.

Dies nutzen zwar auch die Soldaten der Roten Armee, um den sich zurückziehenden Holländern zu folgen, aber es schafft Zeit, zumal die Luftwaffe ich auf diesen Bereich nun konzentriert und den russ. Vorstoß etwas verlangsamt.

Die mobil Inf Divisionen mit all den StuG und Panzerjägern brechen den Angriff auf Moskau ab. Sie werden zurückgenommen und bauen eine Neue Verteidigungslinie um die Niederländer zu schützen. Diese ziehen sich geordnet zurück, um sich in diese Verteidigungslinie zu integrieren. Hitler sieht in den Niederländern nicht einfach nur Verbündete Soldaten. Für ihn gehören sie zur Germanischen Rasse und sind dazu wertvoller.

Allerdings werden die unterstützenden Divisionen aus Ungarn, Kroatien und Bulgarien aus dem Bereich Smolensk abgezogen, in welchem sie die Resr des Kessels aufgeräumt hatten. Immerhin hat die ungar. Armee auch 1 leichte Panzerdivision. Eine gemeinsame Großoffensive vortäuschend schickt er die 14 verbündeten Divisionen an die neue Front und ergänzt sie durch 4 niederl. Divisionen, incl. der leichten und der Beutepanzerdivision, und 4 deutsche Divisionen , incl. 1 Mob. Inf. mit ca. 200 StuG / Panzerjägern. Diese 22 Divisionen mit immerhin zusammen über 300.000 Soldaten und über 800 leichten Panzern und 200 StuG sollen im Notfall geopfert werden, um den Krieg zu retten. Unterstützt von Gros der deutschen Luftwaffe, welche in diesem Bereich die absolute Überlegenheit hat, rücken sie am 12.10.1941 wie ein Keil vor und prallen gegen die Offensive der Roten Armee. Beide Offensiven kommen zum Stillstand. Die Rote Armee mit ihrem T-34 und der höheren Anzahl an Soldaten (450.000 Rotarmisten), ist zwar überlegen. aber die Offensive der "Verbündeten" ist kompakt und dicht aufgestellt. Gemeinsam mit den Stukas können sie die Russen stoppen. Aber nicht lange. Die Sowjets umgehen sie und können natürlich diese 22 Divisionen einkesseln und anfangen, diese aufzureiben. Somit geht Hitlers Plan auf. Die Rote Armee konzentriert sich auf die Divisionen und es gibt heftige Gefechte. Den Eingeschlosseen wird befohlen, durchzuhalten, bis sie befreit werden. Das klingt auch ehrlich, und die Divisionen glauben an eine Rettung, da sie sehen, wie stark die Unterstützung der Luftwaffe ist. Die Versorgung der eingeschlossenen Einheiten muß auch die Luftwaffe übernehmen, indem sie eine Luftbrücke einrichtet.

Jetzt muß sich die Rote Armee splitten. Die Hälfte der Einheiten sichert den Kessel, die andere rückt weiter vor und stößt auf gut ausgebaute deutsche Verteidigungslinien. Hitler hatte die Zeit genutzt, alle verbleibenden Geschütze, Panzerjäger, StuG, und Infanteristen zusammenziehen lassen. Die russ. Offensive wird am 10.10.1941 abgewehrt. Stalin kommt in Bedrängnis. Er braucht dringend einen Teilerfolg. Die Truppen im Osten Moskaus sind eingeschlossen und kaum noch zu retten. Im Westen konnte zwar ein großer deutscher und verbündeter Verband eingeschlossen werden, aber deren Vernichtung stockt. Und die komplette Umschließung der Wehrmacht ist gescheitert. Lediglich der Kontakt zwischen Moskau und den Offensivtruppen ist noch offen. Die Offensive ist in vollem Gange, doch auch die Verluste sind gewaltig. Von den anfangs 450.000 Soldaten sind nur noch 380.000 einsatzfähig. Wenn die Offensive weiter gesplittet bleibt, droht der Verlust dieser Einheiten, dere Einkesselung und die Befreiung der eingekesselten Wehrmachtsdivisionen. Zumal Meldungen Stalin erreichen, daß ein deutscher Kampfverband sich von Norden nähert und sich mit den Panzerdivisionen östlich von Moskau verbinden könnte.

Stalin sieht in dieser verzweifelten Lage nur noch eine geringe Chance: Die Offensive zieht sich zurück, vernichtet die eingeschlossenen Deutschen, hält die Versorgung Moskaus offen und wartet auf die Reserven aus Sibirien. Am 12.10 ziehen sich die Truppe zurück, um sich auf die Vernichtung der eingeschlossenen Truppen zu konzentrieren. Die Wehrmachtsoldaten folgen nur zögerlich, da es Defensiveinheiten sind, es fehlen die Waffen, um in einer schnellen Offensive den Kessel zu befreien. Aber zumindest ist die russ. Gegenoffensive beendet. Als am 16.10. der Schneefall die Schlammperiode auslöst, beginnt gerade der russ. Belagerungsring sich zuzuziehen. Die Rote Armee ist im Schlamm mobiler, aber wird auch gebremst. Mit hoher Verbissenheit muß Stalin die Schlammperiode nutzen, um den Kessel zu zerschlagen. Es ist klar, die Wehrmacht ist eigentlich bezüglich Luftwaffe, Personalstärke und Bewaffnung weit überlegen. Nur jetzt kann sie diese Überlegenheit nicht wirklich ausspielen. Es entstehen erbitterte Kämpfe, die sich bis zur deutschen Offensive hinziehen.

Am 3. November setzt leichter Frost ein und die Straßen und Wege werden wieder befahrbarer. Jedoch brauchte die Wehrmacht fast zwei Wochen, bis Munition und Treibstoff herangeschafft und der Angriff fortgesetzt werden konnte. Auch konnten frisch aus Deutschland gelieferte Panzerfahrzeuge gebracht werden.

Am 16.11. werden an allen Frontabschnitten die Offensiven fortgesetzt. HG Nord drückt nach Süden, Die Panzerdivisionen östlich Moskaus greifen Richtung Norden an, der HG Nord entgegen, und die Divisionen westlich Moskaus stürmen los, um die eingeschlossenen Armeen zu befreien.

Am 19.11. erreichen die deutschen Truppen die Nachhut der Roten Armee und preschen schnell vor. Und schon am 26.11. erreichen erste deutsche Einheiten die belagerten verbündeten Truppen im Kessel. Die Freude ist groß, doch der Schaden groß. Schnell dringen die Wehrmachtsoldaten vor, die Rote Armee, welche eigentlich den Kessel belagerte, wird in 2 Hälften geteilt. Als dann am 26.11.1941 die HG Mitte und Nord sich treffen, ist der Kessel um die Rote Armee geschlossen. Doch viel ist es nicht mehr. Verluste bei der Offensive der Roten Armee: ca. 200.000 Rotarmisten gehen in Gefangenschaft, 250.000 sind gefallen.

Auch auf Seiten der Achsenmächte sind die Verluste unerwartet hoch, 100.000 tote Deutsche, 30.000 niederländische und 120.000 verbündete Soldaten sind verlassen.

Verluste bei der deutschen Offensive östlich Moskaus: 350.000 Rotarmisten (gefallen, verwundet und gefangen) 176.000 gefallene deutsche Slten.

Doch dem Sieger gehört das Schlachtfeld. Massig Panzer und Artillerie fallen westlich und östlich in deutsche Hände. Nicht alles ist noch nutzbar. Doch viele Beutewaffen können eingesetzt werden, um eine wintertaugliche Verteidigungsstellung aufbauen zu lassen.

rechter Flügel:

Auf der Höhe von Lublin ist der Linke Flügel der Heeresgruppe Mitte stationiert. Auftrag ist es, südlich von Pinsk nach Oste vorzustoßen und die Verbindung zum linken Flügel aufrecht zu erhalten. Operative Ziele und Kesselschlachten werden hier nicht erwartet, daher wird keine Panzerdivision und nur 1 mobile Inf eingesetzt. Schnell wurde die Festung Best eingenommen. Ohne allzu große Kampfhandlungen geht es zügig nach Osten. Als am 2.9. die Offensive auf Moskau beginnt, stehen die Truppen des rechten Flügels auf halber Höhe zwischen Kiew und Smolensk.

Auf dem Weg nach Osten stellen sich nur vereinzelte Verteidigungsstellungen in den Weg. Der Flügel erreicht Ende September Belgorod erreicht und ist somit dort angekommen, wo historisch die Wehrmacht gestoppt wurde. Anfang Oktober wird der Donez erreicht. Weiteres Ziel ist Woronesch das bis zur Schlammperione zu erreichen. Doch am 16.10. kommt der erste Schneefall. und der Schlamm setzt ein. Der Vormarsch verlangsamt sich zwar. Da aber der linke Flügel nur eine geringere Stärke hat, ist der Schlamm anfangs noch erträglich. Am 21.10. erreicht die mobile Inf. Division zusammen mit 3 weiteren Divisionen den Stadtrand von Woronesch und können diese innerhalb von 3 Tagen einnehmen. Auch hier befiehlt Hitler, die Offensive einzustellen und die Stellungen winterfest auszubauen. Das Jahresziel ist erreicht. Die Wehrmacht steht wesentlich weiter im Feindesland als historisch. Nun wird die Festung ausgebaut, Treistoff, Nahrung, Munition geliefert, Versorgungswege werden befestigt. Parallel werden Gräben und Bunker errichtet.

Heeresgruppe Süd:

Russ. Truppen:

Standort: Luzk

2899 Panzer (davon 858 BT und 614 T-26, 94 KW-2, 100 KW-1, 385 T-34, 119 T-28 )


Standort: Dubno

2028 Panzer (davon 69 KW-1, 100 T-34, 287 BT, 75 T-28 und 783 T-26)

Standort: Odessa

901 Panzer (davon 10 KW-1, 50 T-34, 554 BT und 225 T-26)

Standort: Orjol 843 Panzer (davon 13 KW-1, 20 T-34, 610 BT und 224 T-26)

Standort: Tscherkassy

923 Panzer (davon 10 KW-1, 324 KW-2, 29 T-34, 551 BT und 214 T-26)


linker Flügel:

Vormarsch nach Dubno

Der linke Flügel der Heeresgruppe Süd besteht aus den deutschen Einheiten. Hier stehen die deutschen 2 Armeen, 5. + 6. Armee, der Sowjetischen 5. + 6. Armee gegenüber. Führung Erwin Rommel. Hitler hat bewußt diesen General bestimmt, da er von dessen Qualitäten in der Führung noch immer überzeugt ist.

Renault Panzer unterwegs...

Die deutsche 5. + 6. Armee bleibt vorerst still.

Mutig stellen sich die russ. Panzer den Deutschen entgegen.

In den Frühen Morgenstunden des 22.Jubi 1941 rollen die ersten Panzer los. Für die Auftakt-Offensive hat Hitler seine 2 semitischen Elitedivisionen vorgesehen. Dies sind jetzt die 2 Panzerdivisionen F, Also die schweren, gut gepanzerten franz. Beutepanzer Samua 35 und Char B1. In den Frühen Morgenstunden des 22.Jubi 1941 rollen die ersten Panzer los. Sie 2 semitischen Elitepanzerdivisionen stürmen ohne Rücksicht auf Verluste vor. Sie haben weder Flankenschutz, noch Rückendeckung. Ihr Auftrag ist es, so schnell wie möglich Dubno zu besetzen, es zu halten, und die feindlichen Truppen auf sich zu ziehen.

erwartteer Angriff

Während also di deutsche 5., 6. und 7. Artmee am 22.6. und am 23.6. still stehen, kämpfen sich die 2 Elitedivisionen durch die sowjetischen Verteidiger. Hier werden sie massivst durch die deutsche Luftwaffe unterstützt.

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Die russische Verteidigungs-Zentrale hat den Sitz in Tarnopol. Schnell wird erkannt, daß es möglich ist, diese angreifende Gruppe zu umschließen, vom Nachschub abzuschneiden und zu vernichten. Generaloberst Michail P. Kirponos, Oberbefehlshaber der Südwestfront erteilt somit den Befehl, die Kesselschlacht einzuleiten.

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Viele Panzer werden aufgegeben und erbeutet


Die erwartete Schlacht im Orginal: https://de.wikipedia.org/wiki/Panzerschlacht_bei_Dubno-Luzk-Riwne

. Die Grenze wird überrannt, und schon am ersten Angriffstag dringt die Wehrmacht weit vor.

Der linke Flügel unter Erwin Rommel hat den Auftrag, Dubno zu erobern und die Divisionen dort vernichtend zu schlagen, Dubno ist traditionelle Festungsstadt und die Rote Armee hat und der Umgebung Dubno neben etlichen Infateriedicisionen u.a. über 2800 Panzerfahrzeuge stationiert. Am 23. Juni 1941 konnte Rommel mit seinen Beutepanzerdivisionen (Franz. Beutepanzer) die Panzer-Division die Stadt Dubno besetzen, als sie im Rücken durch Gegenangriffe des sowjetischen 15. Mechanisierten Korps (General Karpeso) bedroht wurde. Die deutsche Luftflotte 4 unter General Alexander Löhr hatte bereits die völlige Luftherrschaft erreicht und konnte den zeitweise abgeschnittenen Verbänden wirksam zur Hilfe kommen. Stärkere russische Gegenangriffe aus dem Raum Brody erfolgten mit dem 4. (Andrei Wlassow) und 8. Mechanisierten Korps ebenfalls vom Süden her. Die rus. Panzerdivisionen griffen einzeln und unabgestimmt an. Ihnen gegenüber standen 1600 franz. Beutepanzer und 1700 Beute-Selbstfahrlafetten. Diese waren von Rommel gut koodiniert und hatten erhebliche Unterstützung der Luftwaffe. Waren die einzelnen Angriffe erst einmal abgewehrt, so wurden die sich zurückziehenden russ. Einheiten von der Luftwaffe gejagt und gründlich eliminiert. Hitler war bewußt, daß dieser Kampf sehr effektiv geführtw werden muß. Der Verlust der Beutepanzer ist weniger kritisch, da diese nicht in die weitere Kriegsführungstaktik passen. Grenznah zerstörte Fahrzeuge sind leichter zu bergen und zu reparieren/verschrotten bzw. wenn es russ. Panzer sind, sind diese leichter zu integrieren. Auch ist die Operation der Luftwaffe in Grenznähe leichter, da hier ausreichend gut ausgebaute Flugplätze zur Verfügung stehen. Ein vollkommener Sieg an der Grenze öffnet die Ukraine widerstandslos.

Die Rote Armee erkennt, daß zunächst nur bei Dubno angegriffen wird. Es wird entschieden, alle Kräfte dort zu bündeln. Wenn es gelingt, die Kräfte dort zu vernichten, kann man wieder geballt weiter im Süden weiterkämpfen. Dies ist zwar zum Scheitern verurteilt, aber entschuldigend sei zu betonen, daß ein Aufteilen der Panzerkräfte eine noch heftigere Niederlage gebracht hätte.

Nachdem Rommel Dubno besetzt hat, beginnen auch schon die Angriffe auf dseine Einheiten. Sein Befehl lautet, er soll erste Angriffe abwehren und dann in die Gegenoffensive übergehen. Vernichten der Feinde und nach Osten Vorrücken soll er. Nominell hat Rpmmel keinen wirklichen taktischen Vorteil. Die Rote Armee hat hier viel mehr Truppen zur Verfügung. Und den 2800 russ. Panzern stehen 3300 deutesche Beutefahrzeuge gegenüber. Das ist ein rel. Patt. Doch Deutschland hat die absolute Luftüberlegenheit erreicht, und ca. die Hälfte der russ. Verluste gehen auf das Konto der Luftwaffe. Auch greufen die Russen nur immer wieder in kleinen Gruppen an und können massiv abgewehrt werden.

Nach 2 Tagen, am 25.6. geht Rommel in die Offensive. und stellt die verbleibenden Gegner.

Das Ergebnis ist für die Rote Armee ein Dasaster. Wer nicht sofort eliminiert wurde, wurde von der Wehrmacht bzw. der Luftwaffe gejagt. Die taktische Führung der Russen schickte auch deren Soldaten reihenweise in den gnadenlosen Tod. Kein General wollte Stalin gegenüber als Schwächling erscheinen, also war man bereit, die eigenen Leute aufopferungsvoll in die Schlacht zu Jagen.

Die 2800 russ. Panzer waren fast komplett zerstört oder erbeutet. Ein geordneter Rückzug war jetzt nicht mehr möglich.

Historisch wurden in dieser Schlacht 200 Panzer verloren. Aufgrund er Unterlegenheit der Beutepanzer, und da es viele improvisierte Selbstfahrlafetten waren, erhöht sich die Zahl der Verluste auf über 400, allerdings konnten 200 russ. Beutepanzer wieder integriert werden. Somit stehen Rommel am 26.6., als er weiter Richtung Osten ziehen will, noch 3000 kampffähige gepanzerte Fahrzeuge verschiedener Qualität zur Verfügung.

Diese Divisionen setzt Hitler aber nicht mehr als vollwertige Kampfeinheiten ein. Sie sind zu langsam und zu großen Operationen nicht geeignet. 1000 Beutefahrzeuge verbleiben im linken Flügel der HG Süd und dringen nach Osten vor. 2000 Beutefahrzeuge werden nach Süden/Bessarabien verlegt. Ser Südflügel, also die rumänische Front, kommt kaum vorwärts. Hier passen die plumpen Fahrzeuge gut herein.

Parallel zu den Angriffen auf Uman und Kiew rückt der linke Flügel einfach nur vorwärts, unterstützt von den verbleibenden Beutefahrzeugen. Es kommt zwar zu vereinzelten kleinen Kampfhandlungen, aber große Schlachten bleiben hier aus.

Doch nach der Kesselschlacht um Kiew wird der Linke Flügel verstärkt. Ziel ist Charkow.

Hier die Schlacht um Charkiv im Orginal.

Kampfhandlungen in Charkow

Chakow war von strategischer Bedeutung, wenn auch nu halb. Der T-34 wurde dort entwickelt und gebaut, aber mittlerweile war die Produktion hinter den Ural verlagert. Dennoch war es eine bedeutende Industriestadt. Nur von 1 Division geschützt genügten die 3 Beutepanzerdivisionen, um Die Stadt einzunehmen. Am 20. Oktober begann der Angriff und schon am 24.10 wurde die Einnahme gemeldet. Für Hitler war hiermit das Angriffsziel des Linken Flügels für 1941 erreicht. Er befiehlt gute Stellungen zu bauen, Quartiere für den Winter und die Versorgung sicherzustellen. Den Verlustreichen Winterkrieg, bei welchem die Rote Armee ihre Stärken ausspielen kann, will er somit vermeiden. In Charkow wurden gewaltige Nahrungsvorräte erbeutet (historisch) und dort lebten auch sehr viele Juden. Hitler lies die Juden mustern und stellte sie vor die Wahl. Deportation der jüdischen Bevölkerung in deutsche Arbeitslager (die noch nicht existierten) oder die Bevölkerung darf bleiben, wenn die Wehrfähigen Männer sich den semitischen Divisionen anschließen. Nach ausführlichen Beratungen entschied der Rat der Juden in Charkow, sich der Wehrmacht anzuschließen. 5.000 Soldaten wurden eingezogen und zur Grundausbildung nach Deutschland verlegt.

Panzerarmee Mitte:

Hitler wollte sicherstellen, daß die Rote Armee auch wirklich die Panzerdivisionen in Dubno konzentriert. Daher läßt der den resr der HG Süd 2 Tage verspätet angreifen. Auch wenn großer Zeitdruck besteht, glaubt Hitler, sich dies leisten zu können. Ostgalizien muß ja nicht mehr erobert werden, und die Schlacht bei Dubno verläuft schneller als in der Historie. Auch hofft Hitler, daß die Offensive dann schneller im Süden läuft, wenn die Panzer alle ausgeschaltet sind.

Erst am 24.6.1941 startet die Offensive. Soßrichtung ist Uman. Die Panzerarmee Mitte verläßt sich auf die Deckung durch die 2 Flügel und zieht schnell nach Osten. Natürlich geht dies alles besser als in der Historie und schon am ersten Tag ist man 3 Tage früher als in der Historie. Das ist aber klar denn in der Historie:

- mußte zuerst Ostgalizien durchquert werden

- mußten die deutschen Panzer zuerst die Schlacht in Dubno schlagen

Und jetzt - startet man ostlich von Tarnopol

Die sowjetische Südwestfront war zwar historisch die stärkste der vier sowjetischen Fronten war und verfügte über mehr Panzer verfügte als die Deutschen, aber nach der Schlacht von Dubno sah es ganz anders aus. Gerd von Rundstedt führte nach den erfolgreichen Grenzschlachten schon Anfang Juli 1941, die 17. Armee in eine Position, die es der Panzergruppe 1 (Kleist) ermöglichte, größere sowjetische Verbände abzuschneiden.

Panzerschlacht von Uman

Truppenstärke Deutschland: 1400 Panzer + 1000 Sturmgeschütze/Panzerjäger (600 historisch) 600.000 Soldaten (400.000 historisch)

Truppenstärke UDSSR: 317 Panzer 300,000 Soldaten

Die 17. Armee und die Panzergruppe 1 schlossen am 21.Juli, also fast 2 Wochen früher als historisch, bei Perwomajsk den Ring um 20 Divisionen der sowjetischen 6., 12. und 18. Armeen. Unter schweren Kämpfen konnte der Kessel gehalten werden, am 26. Juli kapitulierten 103.000 sowjetische Soldaten. Dazu fielen 317 Panzer und 858 Geschütze unversehrt in deutsche Hand. Da die deutschen Einschließungskräfte relativ gestärkt waren (im hist. Vergleich), konnten anstelle 97.000 nur 49.000 Rotarmisten unter Aufgabe ihrer schweren Waffen und Ausrüstung in sowjetisch gehaltenes Gebiet entkommen.

Verluste (im historischen Vergleich):

Deutschland: 18.000 Gefallene und Verwundete anstelle knapp 21.000 historisch)

UDSSR: gefallen: 130.000 (anstelle 100.000 historisch) gefangen 121.000 (anstelle 103.000 historisch)

Hitler Frohlockt. Die Voraussetzungen für die Offensive gegen Kiew sind optimal. Die Wehrmacht ist früher und Stärker unterwegs, der Roten Armee stehen 3 Divisionen weniger Soldaten zur Verfügung, um Kiew zu verteidigen. Doch sicher ist er nicht. Denn es wird die Unterstützung der HG Mitte fehlen, welche von Norden her kommend die Umklammerung der Armee bei Kiew natürlich erheblich vereinfacht. Die Flanken der HG süd ist hauptsächlich nur mit Beutepanzern bewaffnet, und die haben nur eine reduzierte Kampfkraft bzw. Mobilität.

Das Hinterland der Ukraine bis zum Dnepr und zum Schwarzen Meer stand für weitläufige Unternehmen offen. Bis zur Schlacht um Kiew hatten die Sowjets wieder eine notdürftige Verteidigung eingerichtet, die jedoch wiederum versagte. Die verlorene Kesselschlacht um Uman war der erste Schritt zur Eroberung der wirtschaftlich bedeutenden Ukraine.

Es folgt der Sturm auf Kiew.

Die bisher geringen Verluste können durch den Nachschub ausgeglichen werden. Hitler befördert nach der Schlacht von Rommel zum Oberbefehlshaber der Panzertruppen Süd.

Rommel spaltet die HG Süd in 3 Bereiche. Die Panzerdivisionen werden aufgeteilt, 2 Panzerdivisionen umfahren Kiew nördlich, 2 Panzerdivisionen südlich. Sie sollen sich dann dahinter vereinen und die Armeen abriegeln. Die 4 mob, Inf-Divisionen. Die am 21. August eröffnete Offensive kam anfangs rasch in Gang. Doch die Tatsache, da von Süden her kommend alles von der HG Süd erkämpft werden musste, erschwerte den Angriff erheblich. Alle zeitlichen Vorteile gingen verloren. Die Infanterie hat Schwierigkeiten, zu folgen und die Flügel der HG müssen Eilmärsche einlegen, um die Flanken zu decken. Der bisherige Zeitvorsprung geht verloren, und die Verluste steigen an, da sich die russ.Armeen auf eine Angriffsrichtung konzentrieren können. Den 4 mob. Inf-Divisionen gelingt es schnell, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, da sie sich frontal auf Kiew zubewegen. Dadurch ermöglichen sie s den Panzerdivisionen, die Armeen zu umgehen. De Ring wird geschlossen und verteidigt.

Die Kesselschlacht im Osten Kiews ging am 26. September zu Ende. Rund 665.000 sowjetische Soldaten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft; zudem wurden 884 Panzer, 418 Pak und 3018 Geschütze erbeutet

Die Verluste waren auf beden Seiten gewaltig. Da alle Vorteile der Wehrmacht (mehr und bessere Panzer, mehr Flugzeuge) dadurch ausgeglichen wurden, daß der Angriff aus Norden fehlte, sind die Verluste beidseitig der Historie entsprechend.

Deutsche Verluste:

Total: 128,670 Gefallene: 26,856 Verwundete: 96,796 Vermisste: 5.008


Nach der Schlacht um Kiew im September 1941, schickt Hitler die HG Süd über den Dniepr Richtung Rostow, Krim und Azov´sches Meer.

Den Flankenschutz übernimmt von jetzt an die HG aus Rumänien kommend, welcher durch den linken Flügel

Rote Armee verteidigt Rostow am Don

Die Ausgangslage ist natürlich dieses mal wesentlich besser. Historisch wurde die von der HG Mitte verlegte Panzergruppe wieder zurück geschickt, um den Angriff auf Moskau zu ermöglichen. Hier bleiben die Truppen jetzt da, es wurde ja nichts geborgt.

Die 17. Armee marschiert über Poltava nach Luhansk. Nach dessen Eroberung Ende Oktober befiehlt Hitler auch, sich auf den Winter vorzubereiten, Stellungen Bauen und die Stadt wie eine Festung zu verteidigen. Die hohen Verluste durch die Schlammperiode und den harten Winter will er so vermeiden. Diese Stellung entspricht dem, was die Wehrmacht auch historisch erreicht hat.

Die Hauptstreitmacht der HG Mitte schickt Hitler allerdings nach Rostow. Historisch hat hier die Rote Armee ihre erste erfolgreiche Offensive gestatet, dies will Hitler verhindern. Die Panzerdivisionen ziehen nach Rostow und nehmen diese am 17. November ein. Die Mobilen Infanteriedivisionen bleiben etwas zurück am Fluß Tuslow, unterstützt von slowakischen Divisionen.

Die 37. Rote Armee startete zeitgleich eine Gegenoffensive gegen Tuslow und wurde von den dort stationierten Einheiten vorerst abgewehrt. 2 Tage später wurde Rostow von verschiedenen Seiten von der russ. 56. Armee angegriffen, mit dem Ziel, die dortigen Truppen einzukreisen. In der Zwischenzeit konnte allerdings die 11. Armee der Wehrmacht aus der Krim herangeführt werden. Diese konnte zunächst die 36. Armee zurückschlagen und dann verfolgen. Eine Einkesselung gelang zwar nicht, jedoch waren die russ. Verluste so hoch, daß an eine weitere Offensive nicht zu denken war. Die 11. Armee schloss an die restl. HG Süd bei Rostow auf, so daß in einem Angriff die russ. 56. Armee auch derart zurückgeworfen werden konnte, daß hier erst einmal Ruhe an der Front eintrat.

Rostow wurde gehalten, die Sowjets geschlagen. Somit hat auch die HG Süd einen Punkt erreicht, welcher ursprünglich nicht erreicht wurde. Die deutsche Kampfkraft ist wesentlich höher, und einige Stimmen sprechen sich dafür aus, jetzt weiter zum Kaukasus zu ziehen. Aber Hitler bremst. Die Generäle glauben an die Unbesiegbarkeit der Wehrmacht unter Hitlers Führung. Immer an der Richtigen Stelle wurden die Feinde getroffen, und das ohne eigene hohe Verluste. Doch nur Hitler weiß, daß dies jetzt vorbei ist. Klar, die Wehrmacht ist im hist. Vergleich wesentlich stärker. Und die Rote Armee etwas schwächer, was an der Niederlage bei Rostow liegt. Aber Hitler ist ab jetzt verunsichert. Ab jetzt weiß er nichts mehr, was geschehen wird. Das macht ihm Angst und unsicher. Hitler befielt, wegen der erwarteten Wetterlage, nur noch langsam vorzudringen und parallel auch Rostow auszubauen. Die Großoffensive nach Stalingrad will er doch lieber erst 1942 starten. Den Winter fürchtet Hitler.

rechterer Flügel:

Den rechten Flügel stellen die 3 polnischen Armeen und die ungarische Armee. Der Auftrag ist eigentlich der Angriff auf Uman von Süden her. Hinzu kommt die deutsche Panzergruppe 10 mit der 7. Armee, Ziel.

Schon direkt nach der Überschreitung der Grenze stoßen die 4 Armeen auf erbitterten Widerstand der sowjetischen 12. Armee, 668 Panzer. Die Armeen sind sich taktisch ebenwürdig. Der t-34 richtet einen gewaltigen Schaden an, wenn er auftaucht. Die Polen und Ungarn haben nicht wirklich etwas diesem Koloss entgegen zu setzen. Aber letztlich entscheidet die zahlenmäßige Überlegenheit der Polen und Ungarn gegenüber dieser einzelnen Armee. Die leichten Panzer und die Infanterie kann die T-34 umgehen, währen andere Einheiten diese aufzuhalten versuchen. Dann wird der sowjetische Nachschub angegriffen. Doe Folge ist, daß die wenigen modernen russischen Panzer meist aufgrund von Treibstoff- oder Munitionsmangen aufgegeben und von den eigenen Truppen zerstört werden. Die schwer angeschlagene sowjetische 12. Armee zieht sich zurück nach Tarnopol, wo sie daraufhin von der deutschen 7. Armee angegriffen wird.

Da die Truppen aus Rumänien kommend schwer in Bedrängnis geraten, schwenken die 3 polnischen Armeen nach Süden ab, mit dem Ziel Mikolajew am Schwarzen Meer. Die Ungarn schließen sich der deutschen 7. Armee an.
Die 7. Armee gereift mit der Panzergruppe 10 am 23.6.1941 Richtung Tarnopol an. Hier stoßen sie auf die 26. sowjetische Armee mit 920 Panzern, davon 169 KW-1 bzw T34, der Rest sind veraltete leichte Panzer.

Rumänien / Bessarabien:

rum. Panzer

Offiziell hat Rumänien den Oberbefehl über den rechten Flügel der Heeresgruppe Süd. Aber letztlich entscheidet Hitler.

rum. Panzer unterwegs durch Bessarabien

Am 23. Juni erfolgte die rumänische Kriegserklärung und am folgenden Tag wurde die Offensive über den Pruth befohlen.

nur wenige Selbstfahrlafetten stehen Rumänien zur Verfügung

Im Süden startet die italienische Armee die Offensive und bewegt sich an der Küste entlang nach Osten, gedeckt wird die Armee links von der bulgarischen Armee. dann folgen links die 2 rumänischen Armeen.

Rum. Tacam Selbstfahrlafette

Schon gleich stoßen die Italiener auf die sowjetische 9. Armee. (619 Panzer (davon 10 KW-1, 50 T-34, 534 BT und 225 T-26)). Die T26 und BT Panzer sind den Italienern ebenwürdig. Aber sobald die T-34 oder KW- 1 erscheinen, sind die ital. Truppen chancenlos. Es folgen am 24.6. - 26.6. heftige Gefechte schon 30 km hinter der Grenze. die it. Armee kann nicht nur gestoppt werden, schon recht bald sind die Verluste so hoch, daß der Angriff zusammenbrechen könnte. Die bulgarische Armee schwenkt rechts, um die Italiener zu unterstützen. Dadurch kann die sowjetische Gegenoffensive gestoppt werden. Links der Bulgaren haben die 3. und 4. rumänische Armee den Pruth überschritten und wurden schon am 23.6. in heftige Gefechte verwickelt, auch mit Einheiten der 9. Armee. Da sich die gepanzerten Verbände mehrheitlich den Italienern entgegenstellten, könnten die Rumänen schon am 25.6. die russischen Linien durchbrechen. Um die Italiener zu entlasten, dringe die beiden Armeen jedoch rechts ab, um der mit den Italienern heftig kämpfenden in den Rücken zu fallen. Am 28.6. erreicht die 4. Armee Tiraspol und am 1. Juli 1941 stehen die Rumänen vor Odessa.

Parade durch das zurückeroberte Chisinau


Ausgangslage:

Das Kräfteverhältnis hat sich durch die misglückte Winteroffensive der Roten Armee noch einmal zugunsten der Wehrmacht verändert. Der Roten Armee fehlt es nicht nur an ausgebildeten Soldaten, auch die Industrieproduktion geht zurück, je mehr Arbeiter eingezogen werden. Nicht besser ist natürlich die Versorgung mit Nahrung, seit auch die Bauern reihenweise eingezogen und als Kanonenfutter genutzt wurden. Deutschland ist im hist. Vergleich sehr gut aufgestellt. Es besteht nur ein Ein-Fronten-Krieg und die Versorgung kann sich auf diese eine Front konzentrieren. Die Industrie ist unbeschädigt, zusätzlich stehen massig Kriegsgefangene zur Verfügung. Auch werden die eroberten Ostgebiete massiv ausgebeutet.

Nordfront:

Stalin trifft die erste Entscheidung. Geheimdienstinformationen bestätigen ihm, daß die Wehrmacht eine Frühjahrsoffensive an der südlicheren Front vorbereitet, also Zwischen Moskau und der Krim. Das ist zwar unpräzise, aber stallt klar, daß die Region Leningrad vernachlöässigt werden wird. Dort ist also eine Schwachstelle, welche nur dürftig durch die Finnen ergänzt wird. Die finn. Armee ist zwar winterfest, aber schlecht ausgerüstet. Die Panzerdivisionen bestehen fast ausschließlich aus russ. Beutepanzern, und diese sind veraltet bzw. den neuen T-34 weit unterlegen. Hier sieht Stalin ein Potential und schlägt zu. Ziel ist es, die Wehrmacht aus dem Konzept zu bringen, zu Truppenbewegungen im Winter zu provozieren, die Sommeroffensive im Süden zu schwächen und vor allem, für die Truppenmoral braucht er einen Erfolg.

Am 9.2.1942 schlägt die Rote Armee mit 800.000 Soldaten zwischen dem Lagodasee und Demjansk zu. Schnell werden erste Geländegewinne erreicht. Bei Tichwin wird ein erster Durchbruch ereicht. Die Finnen nutzen ihre Beweglichkeit im Winterkrieg aus und weichen schnell zurück. Ihre Stellingen geben die Finnen schnell auf, und die schweren Waffen werden gesprengt. Es folgt ein Rückzug, zunächst bis Tichwin, und dann weiter westlich. Die deutschen Truppen, welche am Lagodasee und bei Demjansk stationiert sind, haben allerdings den Befehl, sich einzuigeln. Rommel befürchtet hohe Verluste im winterlichen Bewegungskrieg.

Die Rote Armee nutzt den finn. Rückzug zu schnellen Geländegewinnen. Die Propaganda kann nun vorwärts stürmende Rotarmisten filmen, und anschließend zerstörte finn. Stellungen. Der Moral tut das gut. Anfang März kommt die Offensive zunächst ins Stocken, wegen logistischen Schwierigkeiten. Hinzu kommt, daß sich der finn. Widerstand verhärtet, je weiter westlich die Front verschoben wird. Auch binden die deutschen Verteidigungsnester immer mehr Einheiten. Die deutschen Stellungen sind gut ausgebaut, mit ausreichend Voräten versorgt und diese werden gut verteidigt. Aus der Luft kommt weitere Unterstützung. Stalins Befehl, die deutschen Stellungen führt zu hohen Verlusten und wenigen Erfolgen. Als Mitte März 1942 die russ. Offensive vor Leningrad zum Stillatand kommt, herrscht ein Chaos auf dem Schlachtfeld. Zwar hat die Rote Armee die Front zwischen Lagodasee und Demjansk bis Leningrad und somit fast bis Estland verschieben können. Aber in diesem Gebiet wurden die deutschen Stellungen nur geschwächt, nicht beseitigt.

Die Verluste sind hoch. Den 80.000 finnischen und 40.000 deutschen gefallenen Soldaten stehen 170.000 tote Rotarmisten gegenüber.

Ende März meldete die russ. Aufklärung massive deutsche Truppenbewegungen in Richtung Demjansk. Es war offensichtlich, daß die Wehrmacht beabsichtigt, von dort eine Offensive nach Norden zu starten, um die Rote Armee, welche sich nun auf Leningrad konzentrieren wollte, einzukesseln. Stalin hat keine andere Wahl. Um einen Zusammenbruch seiner Armee zu verhindern, wird weiterer Nachschub an Mensch und Material nur noch in den Raum Demjansk verlegt.

Somit verlieren die Truppen vor Leningrad die Kampfkraft, dort weiter offensiv zu werden. Im April erstarrt die Front, erst mit der deutschen Sommeroffensive im Mai 1942 kommt wieder Bewegung auf.

Die deutsche Sommeroffensive im Süden zwingt beide Seiten dazu, den Nachschub von Mensch und Material dorthin zu verlagern. Die finn. Verbündeten nutzen dies, um ihre Kampfhandlungen komplett einzustellen. Es besteht kein Interesse, an unnötigen Verlusten. Die Wehrmacht nutzt allerdings den Sommer und die Überlegenheit, um langsam und kontrolliert vorzurücken. Koodinierte Angriffe und vorsichtiges Vorrücken sind die Strategie. Ausspähen des Feindes, massive Luftangriffe und Einnehmen der Stellungen durch die Infanterie. So wird die Rote Armee kontinuierlich zurückgedrängt.

Das stetige Vorrücken, ohne große Verluste demoralisiert die Russen zunehmens. Auch bei geringen Tagesleistungen wird so die Front im Juni um 60 km, im Juli um 120 km, August 220 km und im September um weitere 90 km nach Osten geschoben. Das sind in den 4 Sommermonaten knapp 500 km. Verglichen mit den Geländegewinnen von 1941 sind das nur geringe Entfernungen, dennoch bringt es die Rote Nordarmee nahe an den Rand des Kollapses. Der Roten Armee feht es an treibstoff, neuen Waffen, Munition und auch an ausgebildeten Soldaten. Verluste werden kaum noch ersetzt, die Divisionen dünnen aus. Hoffnung auf einen Sieg verfliegt.

Mittlere Front:

Der Auftrag der mittleren Front ist zunächst defensiv. Es soll die Südoffensive abgewartet werden. Deutschland hofft, daß die Rote Armee so gezwungen wird, massiv Truppen nach Süden zu verlagern. Wenn dadurch im Bereich Mitte somit Schwachstellen entdeckt werden, soll die Heeresgruppe Mitte dann losschlagen.

Die Ausgangslage der HG Mitte ist schwieriger als es die Zahlen sagen. War sie 1941 die mit Abstand größte HG, so ist deren Auftrag reduziert, und somit auch die Stärke. Die Waffen, Fahrzeuge und Panzer sind zwar in ausreichender Anzahl vorhanden, werden aber nicht mehr durch moderne Geräte ergänzt. Es wird zwar alles instand gehalten, aber alle neuen und moderneren Waffen werden an die Südfront geschickt. Auch wurden die kampferfahrenen Eliteeinheiten an die Südfront verlegt und neu ausgerüstet.

Massiv ausgebaute Stellungen werden durch einggrabene Panzer verstärkt, vor allem Beutefahrzeuge. Im Hinterland wurden Reserveeinheiten stationiert, welche den Auftrag hatten, bei russ. Offensiven zu reagieren und Durchbrüche zu verhindern, bz. aufzuhalten.

Die Winteroffensive Stalins führte allerdings dazu, daß diese mobilen Reserveeinheiten nach Demjansk verlegt wurden. Hier hofft die Wehrmacht, daß durch die Winteroffensive die Rote Armee nicht in der Lage ist, auch im Raum Mitte offensiv zu werden.

Derart geschwächt sind also Anfang 1942 nur defensive Kampfhandlungen möglich. Störangriffe parallel zur Winteroffensive im Norden können aber abgewehrt werden.

Nach den Erfolgen der Südoffensive und der positiven Entwicklung im Norden, bekommt die HG Mitte im Juni 1942 den Auftrag, vorsichtig vorzurücken.

Ziel der Ofensive Mitte ist nicht, durch einen Blitzkrieg mit Zangenbewegungen gewaltige Erfolge zu erzielen. Ein vorsichtiges Vorrücken auf breiter Front soll den Feind schwächen, beschäftigen, und die Wehrmacht ohne große Verluste besser positionieren.

Durch weitere Gebietsverluste soll die Rote Armee demoralisiert und geschwächt werden, und die HG Nord und Süd sollen dadurch auch gedeckt werden.

Südfront:

An der Südfront wird für 1942 die neue Großoffensive geplant. Ziel ist Stalingrad und der Kaukasus.

Kern der Offensive sind die neu erstellten Panzerdivisionen. Durch die erhöhte Produktion werden die neuen 2000 Panzer 4 auf 5 Panzerdivisionen 1. Klasse aufgeteilt werden, hinzu kommen 10 Panzerdivisionen 2. Klasse mit gemischten Beständen aus Panzer 4 (schon 1941 eingesetzte Fahrzeuge) und Panzer 3, diese werden an den Flanken eingesetzt. Ergänzt werden diese Truppen in 2. Reihe durch 20 mob. Infanteriedivisionen mit StuG 3 und Panzerjägern.

Die Offensive begann am 02. Juni 1942. Nahezu überall zogen sich die sowjetischen Verteidiger zurück, da das Sowjetische Oberkommando die deutsche Sommeroffensive bei Moskau erwartet hatte und 50 % der Roten Armee dort stationiert waren. Schon am 9. Juni erreichten die deutschen Panzerspitzen den Don bei Woronesch. Die sowjetischen Verbände konnten sich jedoch durch Preisgabe von Gelände einer Vernichtung entziehen.

Am 13. Juni ließ Rommel die Heeresgruppe Süd in die Heeresgruppe A mit dem Ziel Kaukasus (unter dem Decknamen Edelweiß) und die Heeresgruppe B mit Ziel Stalingrad und Flankendeckung (unter dem Decknamen Braunschweig) aufspalten. So sollten beide Ziele gleichzeitig in Angriff genommen werden.

Stalingrad

Die Überquerung des Don durch die 6. Armee am 27.Juli erlaubte es der Heeresgruppe B, Verteidigungsstellungen entlang des Flusses einzunehmen, die weniger als 60 Kilometer von Stalingrad entfernt lagen. Dies nutzte die Luftwaffe, die zeitweise mehr als die Hälfte ihrer einsatzfähigen Flugzeuge in den Bereich der Heeresgruppe B verlegt hatte, für massive Luftangriffe auf die Stadt, bei denen diese großteils in Schutt und Asche gelegt wurde und mehr als 40.000 Menschen starben. Am 29.Juli erreichten deutsche Panzerspitzen die Wolga nördlich und am 3. August südlich von Stalingrad. Die Panzerspitzen überqueren die Wolga und umschließen Stalingrad am 23. August 1942. Hier decken die mob. Inf. Divisionen die Flanken. Parallel greifen 7 Inf. Difisionen die Stadt von Westen her an. Der Wehrmacht ist es nun wichtig, hier schnelle Erfolge zu erzielen, um den Krieg noch vor dem nächsten Winter beenden zu können.

Kaukasus

Die 17. Armee wandte sich südwärts in Richtung des Schwarzen Meeres. Divisionen, die zur 11. Armee auf der Krim gehört hatten, und die rumänische 3. Armee besetzten das Kuban-Gebiet. Die 1. Panzerarmee erreichte am 14.Juli die Ausläufer des Kaukasus, was einem Vorstoß von 500 Kilometern in weniger als zwei Wochen entsprach. Gebirgsjäger und Infanteristen bekamen die Aufgabe, den Kaukasus vollständig zu besetzen und zu sichern. Unterstützt wurden diese durch 3 ob. Inf. Divisionen mit zusammen knapp 1000 Sturmgeschützen. Parallel stürmen die Panzerdivisionen ostwärts zum Kaspischen Meer, welches sie am 18. August erreichen. Somit sind Georgien, Armenien und Aserbadschan auf dem Landweg von der restlichen UDSSR abgeschnitten.

Stalins Gegenmaßnahmen

Die Wolga sieht Stalin als wichtigste Versorgungslinie. Daher ist diese um jeden Preis zu halten. Ab der Wolga verbietet er daher jeden weiteren Rückzug. Hinzu kommt, daß er einen Kollaps der Armee sieht, wenn immer mehr Boden verloren wird. Einen Durchbruch im Süden will er unbedingt verhindern. Durch das Rückzugsverbot gelingt es, die Wehrmacht für ein paar Tage auszubremsen bzw. zu stoppen. Auch verlegt Stalin etliche Einheiten an die Südfront, um diese zu halten. Doch dies hat zur Folge, daß mit der Umschließung Stalingrads auch 97.000 Rotarmisten eingeschlossen werden. Der versuch, den Kessel zu sprengen, scheitert. Die Folge sind Heftige Kämpfe in und um Stalingrad, welche an Bitterkeit die heftigsten im 2. Weltkrieg darstellen. Immer mehr Truppen werden dorthin verlegt, und die restliche Front dünnt aus. Hinzu kommt, daß auf russischer Seite immer mehr unerfahrene Soldaten kämpfen, und die Ausbildung nur noch im Eilverfahren erfolgt. Mit dem Erreichen des Kaspischen Meeres durch die Wehrmacht verliert auch Stalin die Hoffnung auf einen Sieg.

Angriff auf breiter Front

Das Hauptziel der Wehrmacht ist nun, den Krieg noch vor dem nächsten Winter zu beenden. Dies geschieht einerseits natürlich durch milit. Erfolge, aber auch durch die Demoralisierung der Roten Armee.

Als Reaktions auf Stalins "Haltebefehl" wird die deutsche Offensive intensiviert.

Nach erreichen des Kaspischen Meeres werden deutsche Schnellboote dorthind gebracht, um Präsenz zu zeigen. Kleine Stoßtrupps werden so auf das Ostufer gebracht, um in den Sovjetstaaten Turkmenistan und Kasachstan zu zeiten, daß die Wehrmacht überall zuschlagen kann.

In die Haußtstädte der Provinzen werden Gesandte geschickt, um neue Staaten zu Gründen: Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Inguschetien, Dagestan, Tschetschenien, Kalmükien, ... Somit will die Deutsche Regierung den Menschen eine Perspektive geben.

Schnell werden Milizen gegründet, weche aus den Völkern der neuen "Staaten" rekrutiert werden. Es kommt zu Überläufern in der Roten Armee.

Parallel rückt die Wehrmacht jetzt auch in der Mitte und im Norden scheller vorwärts.

Es kommt gerade in den ausgedünnten Frontabschnitten zu Zusammenbrüchen der Stellungen und Auflösungserscheinungen auf breiter Front innerhalb der Roten Armee. Es folgt eine Kettenreaktion um Bereich Norden und Mitte. Je mehr Frontabschnitte zusammenbrechen, desto aussichtsloser wird die Situation, und desto schneller geben angegriffene unterlegene russ. Einheiten auf. Mitte September 1942 befindet sich die Armee im entweder komplett in Auflösung oder im unkontrollierten Rückzug. Die einzelnen Soldaten versuchen nur noch, das eigene Leben zu retten.

Lediglich im Süden Rüßlands herrschen geordnete, aber angespannte verhältnisse. Auch hier sickert die Nachricht durch, daß der Widerstand in den anderen Bereichen komplett zusammengebrochen ist. Und auch hier ist die Wehrmacht überlegen und am Vormarsch, doch die Rote Amee bleibt zumindest stabil. Hier wurden die Kräfte ja erheblich verstärkt, insofern sehen die einzelnen Chance eine Hoffnung, etwas bewirken zu können.

letzte Entscheidungsschlacht:

Stalin steht mit dem Rücken an der Wand. Er sieht in einem langen aufreibenden Krieg keine Chance, siegreich zu bleiben. Lieber mag er mit wehenden Fahnen untergehen, als nach und nach besiegt zu werden.

In einer langen Rede gelingt es ihm, bei den Gegerälen wieder etwas Zuversicht zu verbreiten. Aber bei den Informationen, wdie er ausgibt, ist viel Propagande und Hochtapellei dabei. Auf seinen Lageplänen sind erfundene und in Wirklichkeit nicht vorhandene Armeen eingezeichnet.

Es läßt sich nicht mehr nachvollziehen, ob die Generäle auf diesen Bluff wirklich hereingefallen sind, oder ob sie nur vollen Mutes so taten, als ob es diese Einheiten gäbe. Letztlich startet die Rote Armee Ende September eine letzte Großofensive, schlecht ausgerüstet und unzureichen ausgebildet. Einzelne Armeen stürmen ohne Flankenschutz der wehrmacht entgegen, werden entweder sofort zerschlagen, oder zunächst von der Wehrmacht eingekesselt und dann zerschlagen.

Das Resultat ist: Ende Oktober 1942 bricht die Rote Armee vollkommen zusammen und löst sich auf. Die staatlichen Strukturen der UDSSR brechen zusammen. Es bilden sich regionale Verwaltungen, welche teils eigene Kapitulationsverträge mit der Wehrmacht aushandeln, um die Bevölkerung zu verschonen.

Stalin und die meisten seiner Generäle werden nicht gefunden. Die Historiker heute gehen davon aus, dass er entweder getötet wurde, oder Selbstmord beging. Immer wieder werden russ. Bürger behaupten, ihn irgendwo gesehen zu haben, doch Beweise, dass er noch lebt, wird es nicht mehr geben.

Hier endet offiziell der Russlandfeldzug.

Aus der damaligen UDSSR werden viele Kleinstaaten, die sich auch hin und wieder bekämpfen.

Erst Ende der 90-er Jahre gelingt es einem Staatsführer, Vladimir P., größere Teile der ehem. UDSSR in einen gemeinsamen Staat zu führen. Aber dies ist eine andere Geschichte, welche ein andermal erzählt werden wird... (vielleicht).

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