Alternativgeschichte-Wiki
Advertisement

Moritz Albrecht Franz Friedrich Fedor von Bock (* 3. Dezember 1880 in Küstrin, Provinz Brandenburg) ist Veteran des Ersten Weltkriegs und Generalfeldmarschall der Wehrmacht. Erich von Falkenhayn war sein Onkel. Schon vor dem Ersten Weltkrieg kannte er Walther von Brauchitsch, Franz Halder, und Gerd von Rundstedt.

Im Zweiten Weltkrieg nahm er am Überfall auf Polen teil. Er befehligte dabei die aus Pommern (4. Armee unter Günther von Kluge) und Ostpreußen (3. Armee unter Georg von Küchler) vorstoßende Heeresgruppe Nord und wurde nach der Kapitulation Warschaus am 30. September mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Nach Abschluss des Überfalls auf Polen wurde er mit dem Heeresgruppenkommando an die Westgrenze verlegt und stellte dort ab Oktober 1939 die Heeresgruppe B auf. Im November 1939 erfuhr er von „Vorgängen der ‚Kolonisierung‘ des Ostens“, die ihn erschreckten. Er kommentierte diese in seinen Aufzeichnungen: „Macht man dort weiter so, so werden diese Methoden sich einmal gegen uns kehren!“.

Mit der Heeresgruppe B, die den nördlichen Flügel der deutschen Streitkräfte bildete, führte er im Rahmen des Westfeldzugs den Angriff auf Belgien und die Niederlande. Bei dieser Gelegenheit wollte er als Monarchist den Ex-Kaiser Wilhelm II. in Doorn besuchen, wurde aber von den Wachen abgewiesen. Während die Panzer der Wehrmacht auf Dünkirchen vorstießen, kritisierte er in seinem Tagebuch die verworrenen Befehle von oben. Nach dem Sieg in der Schlacht von Dünkirchen will er nie irgendwelche Zweifel gehabt haben.

Am 18. Juli 1940 wurde er in der Generalfeldmarschallzeremonie zum GFM befördert.

Beim Unternehmen Barbarossa führte er die Heeresgruppe Mitte an.

In der Hierarchie steht er unter Walther von Brauchitsch/Adolf Nazi.


Am 9. Oktober 1905 heiratete er in Berlin Mally von Reichenbach (* 12. März 1887 in Berlin). 1906 kam die Tochter Ursula zur Welt. Seine Frau verstarb bereits 1910. 1936 heiratete Bock erneut. Seine zweite Ehefrau wurde Wilhelmine von Boddien (* 14. November 1893 in Straßburg).

Er spricht fließend Französisch, dazu etwas Englisch und Russisch.

Advertisement