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Frankreich stößt Italien vor den Kopf und führt somit Italien näher an Deutschland heran, das nun als Investor einspringt. Die Achse Berlin-Wien-Rom wird gefestigt. 

Frankreich stößt aber auch Russland vor den Kopf, da es nun mit Großbritannien alliert ist, welches Russlands Feind Japan unterstützt. Das Bündnis Paris-Sankt Petersburg zersbricht.

Dieser Artikel ist Teil einer Alternativgeschichte die man als Leser interaktiv steuern und mitgestallten kann. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte des Weltkrieges in den Jahren 1905 bis 1906 und ist Teil der Zeitlinie Weltkrieg der 100 Möglichkeiten. Dieser mögliche Geschichtsverlauf beruht teilweise auf Makutsus Zeitlinie Großer Krieg von 1904.

Hintergründe für den Krieg:

Da Russland sind von der Annäherung Frankreichs an Großbritannien, wegen des britischen Bündnisses mit Japan sich von Frankreich abgewandt hatte, war eine Allianz mit dem Deutschen Reich eingegangen und im Laufe der Jahre wurde die Allianz mit Sankt Petersburg noch vertieft. Deutsche Handelsfirmen machten im Russischen Zarenreich und hier besonders in Sibirien glänzende Geschäfte. Auch militärisch kam die Allianz den Deutschen sehr zu Gute, auch wenn sie von ihrem anderen Alliierten ( Österreich-Ungarn und Italien) entfernte. Kaiser Wilhelm II machte nun mehrere Jahre hintereinander Sommerurlaub bei Zar Nikolaus. Ab dem Sommer 1900 fuhr er mit der kaiserlichen Yacht zu gemeinsamen Marinemanövern vor Finnland. Das deutsche Bürgertum entdeckte die alten Hansestädte des Baltikums als Ziele für die neue Mode der Sommerfrische.
300px-HMS DARING (1893)

HMS Daring 1893 gebaut. Namensgeberin der schnellsten Torpedoboote der Marine.

Doch genau der Reichtums Sibiriens war der Russland mit der neuen Macht in Asien, Japan, in Konflikt brachte. Während des Russisch-Japanischen Krieges in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 1904 wurden angeblich britische Fischerboote von der russischen Marine vor der Doggerbank beschossen. 1905 folgte hierzu eine Anhörung vor einem internationalen Schiedsgericht in Paris. Dort sollte eine Kommission von fünf Admiralen aus den USA, Frankreich, Österreich-Ungarn, Großbritannien und Russland über die Sachlage entscheiden. Am 18. Februar 1905 platze die Kommission als Österreichs Vertreter Admiral Kuschak Beweise vorlegen wollte, dass es japanische Torpedo-Boote gab, die in britischen Werften gebaut worden waren und am 19. Oktober aus Großbritannien gestartet waren. Nach dem Scheitern der Kommission, erklärte Österreich seine Mitarbeit für beendet, worauf auch Russland sich von der Kommission zurückzog. Am 4. März 1905 erklärte Großbritannien darauf dem russischen Zarenreich den Krieg.

Beginn des Weltkrieges 1905:

Affiche 1905

Während der Schlacht um Skagerrak von 14. März den Krieg zwischen Briten und Russen einleitet, denkt die Bevölkerung in Paris eher an den kommenden Frühling. In der belgischen Stadt Liege - Lüttich - bereitet man sich gerade auf das friedliche Fest der Weltausstellung vor. Wer dachte da, dass ein Weltkrieg ausbrechen könnte? Dabei sollte diese Schlacht in den Gewässern vor Jütland auch das Schicksal Frankreichs mitentscheiden.

War man in London und auch in Paris von einem kurzen Scharmützel oder einem kurzen Krieg ausgegangen, so sollte nach dem unklaren Ausgang der Schlacht am Skagerrak dies ändern. Russlands Admiral Adhof erstaunlich Zähigkeit gegen die englische Homefleet, obwohl er mit seinem Linienschiff dabei in der Nordsee zu Tode kam, wurde er nun als Held Russlands gefeiert.
Japan Kriegspropaganda

Japanische Propaganda zeigt japanischen Offizier der Russen würgt und besiegt

Kurz nachdem die Briten Russland den Krieg erklärten kam es erneut zu einem Zwischenfall mit fremden Seefahr-zeugen. Der japanische Kreuzer Shimada Maru beschoss versehentlich einen deutschen Dampfer in der sich Port Arthur näherte. Der japanische Kapitän hatte das Schiff für einen russischen Transporter gehalten der Nahrung und Munition in den japanisch belagerten Hafen bringen wollte. Das Transportschiff flieht wird aber von schnelleren Kreuzer bald eingeholt. Da schlagen zwei Torpedo in den Rumpf der Shimada Maru ein. Binnen Minuten versinkt der Kreuzer im Gelben Meer. Bis heute konnte nicht erklärt werden ob ein deutsches oder ein russischem U-Boot die Torpedo abfeuerte. Es wird angenommen das der deutsche Dampfer tatsächlich die Russen versorgen wollte. Kurz nach dem Zwischenfall erklärt Deutschland dem Japanischen Kaiserreich den Krieg. Es kommt zum Schulterschluss Berlin-St.Petersburg.

Im Fernen Osten entbrennt der Krieg

Paris sieht sich nun auf einmal von London genötigt für dessen Husarenstück mit den Japaner die Zeche zu zahlen, dabei ist Frankreich für einen Krieg nicht vorbereitet. Dennoch ist man unter den Generalen zur Revanche für 1871 entschlossen. Schließlich hat mit dem Plan XVII einen hervor rangenden Ausmarschplan gegen die Deutschen in der Hand.

Am 26. März greift die Japanische Flotte unter Admiral Togo den deutschen Hafen von Tsingtao an. Schon wie beim ersten Angriff auf Port Arthur im Russisch-Japanischen Krieg 1904 begeht er den Fehler in Wellen den Hafen anzugreifen. Als plötzlich hinter der japanischen Flotte deutsche Panzerkreuzer auftauchen ist die Falle zu geschnappt. die Schlacht wird zum verworrenen Gemetzel und nur ein Sturm in der Nacht rettet die japanische Flotte davor von den Deutschen vernichtet zu werden. Nach dem Gefecht um Tsingtau erklärt nun auch Österreich-Ungarn den Japanern den Krieg, da Zar Nikolaus auf Bitte Berlins am Balkan Wien "freie Hand" lassen würde, wenn die Donaumonarchie an seiner Seite kämpfen würde. Für den greisen Kaiser ist ohnedies eine Sache "der Ehre", schließlich war es ein Österreich der den Schwindel der Briten beim Doggerbankvorfall aufgezeigt hatte. Für die Regierung in Wien ging es eher um die 2,5 Milliarden Kronen Schulden, dass das Zarenreich in Wien angehäuft hatte und die bei einem Verlust der Russen wohl abschreiben könnten.

Jetzt befanden sich die "Drei Kaiser" Nikolaus, Wilhelm und Franz Josef im Krieg mit Japan, Großbritannien und Frankreich, damit begann der Weltkrieg am 28. März 1905. Auf der einen Seite steht der Dreikaiserbund auf der anderen die Alliierten rund um Großbritannien, Frankreich und Japan. Italien und die USA sind noch neutral.

Der Krieg im Westen:

Wie in der UZL geht das OHL in Berlin davon aus die Befestigungen Frankreichs nur durch den Marsch durch Belgien umgehen zu können. Der gerade neue Schlieffenplan soll Frankreich binnen kurzer Zeit bezwingen. Da außerdem keine Truppen im Osten an der russischen Grenze benötigt werden, ist die deutsche Armee ganze 75 Divisionen stark, welche nun an der Westgrenze aufmarschiert. Am 5. April geht an Belgien das Ultimatum bis zum 7. April eine Erklärung zur freiem Durchlass durch das belgische Gebiet abzugeben oder sich im Krieg mit Deutschland zu befinden.

Schlieffen Plan

Belgien wendet sich Hilfe suchend an Großbritannien. Großbritannien stimmt zu und schickt Unterstützung über dem Ärmelkanal. Nun ist auch Kaiser Wilhelm II. in Deutschland besorgt und ruft die Russen und Österreicher um Hilfe im Westen. Russland, dass im Kampf mit Großbritannien nur auf die Marine setzen kann, entsendet 7 Divisionen quer durch Deutschland in den Westen. Österreich nur eine, da es bald mit dem Osmanischen Reich, welches von Großbritannien und Frankreich ermutigt auf dessen Seite eintritt, einen neuen Feind bekommt.

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Frieden bevor es zum Flächenbrand kommt. Soll Roosevelt vermitteln. Wir kämpfen gemeinsam mit unseren britischen Freunden.
TedyRoosevelt
FrankreichSoldat

Vorlage:NaviFRrus1904

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