Alternativgeschichte-Wiki
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Ernst Friedrich Christoph Sauckel (* 27. Oktober 1894 in Haßfurt, Unterfranken) ist ein Nazi-Politiker.

Seit 1927 ist er NSDAP-Gauleiter, August 1932 bis Mai 1933 Leitender Staatsminister des Landes, und seit 1933 Reichsstatthalter in Thüringen, das er zum "Mustergau" machte.

Mit 15 Jahren verließ er die Schule ohne Abschluss und fuhr zur See bei der norwegischen, schwedischen und deutschen Handelsmarine. Beim Beginn des Ersten Weltkriegs befand er sich auf einem deutschen Schiff auf dem Weg nach Australien, wurde gefangen genommen und war bis 1919 in einem französischen Internierungslager. Dort begann er, sich politisch und insbesondere antisemitisch zu orientieren.

Nach dem Krieg lebte er zunächst sehr ärmlich als Hilfsarbeiter. Er übernahm die Nazi-Ideologie, aus der er ableitete, die Juden wären an seiner Lage schuld. 1923 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 1.395).

Um Gauleiter werden zu können, stürzte er seinen Vorgänger Artur Dinter.

Für die SA gründete er eine Frontorganisation. Am 27. Mai 1936 gründete er die Wilhelm-Gustloff-Stiftung in Weimar - essenziell ein Rüstungskonzern.

Am 9. September 1934 wurde er nach einer Einladung von Heinrich Himmler Gruppenführer der SS.

Mit Martin Bormann ist er befreundet.

1924 heiratete er Elisabeth Wetzel, mit der er viele Kinder hat. Daher wurde er zum Vorsitzenden des Ehrenführerrings des Reichsbundes der Kinderreichen ernannt. Er spricht einen starken fränkischen Dialekt.

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