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Diese Seite beschreibt ein alternatives Ende für GGGanes Zeitlinie Invasion des Français. Das Ende worauf sich dieser Artikel bezieht erscheint nur wann es will auf der Hauptseite der Zeitlinie, darum ist hier auch eine Kopie des Textes zu finden.

Vorgeschichte

(Siehe dazu: Invasion des Français)

1876/1887 - Bismarcks unglücklicher Erfolg

Mitte der 1870er ist das Weltreich der Napoleonen eine Macht die seine Aufmerksamkeit nichtmehr nur auf dem amerikanischen Kontinent fokussiert hatte. Plebiszitkaiser Frederic I. (Frederic Blis) nutzt die Technologie seiner Ära voll und ganz aus. Er Telegraphiert mit Mexiko, liest die neuste Ausgabe der New York Times und erhält Geheimdienstberichte aus aller Welt. Dass Louisiana und Frankreich Weltmächte sind bezweifelt 1876 Niemand mehr weder die Briten noch Preußen. In Amerika sieht die Lage gut aus, Frederic übernahm den Titel des panamerikanischen Konsuls und stand im Mittelpunkt eines Netzwerks der Macht. Louisianas Netzwerk ging bis in den Vatikan wo Kardinal Bonaparte unterstützt durch französisches Geld sich im Kardinalsgremium einkaufte. Kleine Geschenke verfehlten auch in Rom ihr Ziel nicht, ein Kardinal der eine Familie wie die Bonapartes als Gönner hat der ist auch gleichmal Kandidat für den Heiligen Stuhl.
BismarkPickelhaube

Otto von Bismarck, konnte Papst Pius X. überwinden und gilt als Wegbereiter der Zukunft † 1887

Kaiser Frederic I. ist ein Anhänger der Religionsfreiheit doch er weiß die Religion auch zu nutzen. 1879 sitzt Otto von Bismarck fest in seinem Stuhl. Denn Bismarck hat gute Neuigkeiten für seinen Kaiser Wilhelm. Die Italiener sind bereit sich Preußen notfalls im Kampf gegen die verhassten Österreicher anzuschließen. Besonders Sardinien-Piemont ist Feuer und Flamme einen Geheimpakt mit Bismarck zu unterzeichnen. Doch was ist mit dem neuen Papst Pius X.? Die preußischen Diplomaten waren vorsichtig, denn auch die Franzosen wollten wissen was Bismarck weiß.
01 bismarck denkmal hamburg

Bismarck ein Mann dem die Nation lange nach seinem Tode Denkmäler baute? Bismarckdenkmal in Hamburg

Bismarcks Privatpost ist verschlüsselt, wüsste der Papst das Bismarck ihn als kleinen Bonaparte, der nur mittels Nepotismus hochkam bezeichnet, würde er ihn wohl verdammen. Bismarck und der „Napoleonische Papst“ gaben sich in den Zeitungen immer wieder Schimpfnamen, den der anti-katholische Kulturkampf in Preußen war richtig angelaufen. Solange Bismarck nicht an „Biss“ verlor und gegenüber den Franzosen Vorteile herausrang war dies auch dem Kaiser recht. Trotzdem Wilhelm I. hatte an Beliebtheit verloren. Die neuen italienischen Freunde bespitzelten den Vatikan, so kam 1880 heraus dass der ach so feine Papst an illegalen Finanzgeschäften beteiligt war. Der Eiserne Kanzler war entzückt als ihm seine Freunde Beweise in Dokumentenform vorlegten. Nun konnte er denn Papst erpressen, entweder er gibt Ruhe oder alle erfahren was in den Papieren zu lessen war. Was genau die Papiere enthielten ist bis heute unklar, fest steht dass sie Explosiv waren. So gewann Bismarck denn Kampf mit dem Papst frühzeitig. Nun war es an der Zeit sich um die Einigung des Reiches zu kümmern. Die Königreiche Sachsen und Württemberg galt es im Bund zu halten. Was für ein Glück es war dass der Bayernkönig Ludwig II. 1886 für geistig unzurechnungsfähig erklärt wurde, und Selbstmord beging. Nun war es auch nichtmehr schlimm dass Bismarck Kolonien in Übersee ablehnte. Bayerns neuer König Luitpold ging auf die Preußen zu, man war zwar der Meinung im Süden die Führungsrolle aufrecht erhalten zu wollen, doch was sprach gegen ein Bayern mit Teilsouveränität in einem künftigen Kaiserreich? Anfang der 1887 näherte sich die Regierung Kaiser Wilhelms dem Ende zu. Bismarcks Politik hatte gefruchtet. Frederic Blis war seit 2 Jahren verstorben und die Hand Gottes streckte sich dem Eisernen Kanzler entgegen. In der neuen Zeit die Bismarck sich ausmalte sollte Preußen eine wichtige Rolle spielen. Die Deutsche Einheit war nahe wie noch nie, doch vollkommen unerwartet starb Bismarck an einem Herzinfarkt. Seine Diät von 6 Eiern am Tag und seine üppigen Festmähler hatten ihm das Leben gekostet. Sachsen, Württemberg und Bayern waren nun wieder Bündnispartner doch auch Kaiser Wilhelms Tage waren gezählt. Sollte nun bald Friedrich das Land einen? Das Geschlecht der Bonapartes hatte eine Schlacht verloren, doch der Krieg war noch lange nicht entschieden.

Zeitlinie:

1888/1889 - Die deutsche Zollunion

Auf Wilhelm I. folgte nun Friedrich III., ein vergleichsweise neutraler und diplomatischer König. Während Friedrich in UZL Raucher war, ist er hier keiner, weshalb seine Herrschaft weit über die 99 Tage aus UZL herausgeht. Sowohl Luitpold von Bayern als auch Friedrich von Preußen sahen in ihrem jeweiligen Gegenstück eine Chance für die deutsche Einheit. Am 11.November 1888 trafen sich Friedrich und Luitpold in Freising, um über einen Handelsvertrag zu verhandeln. Daraus entwuchs die deutsche Zollunion, der kurz darauf auch Baden beitrat. Im Frühjahr 1889 traten nun auch Württemberg und Sachsen bei. Luitpold hatte keine besonders enge Bindung zu den Habsburgern und war ihnen gegenüber eigentlich ziemlich neutral einhestellt. Doch die Macht der Habsburger und die Angst vor möglichen Racheaktionen seitens Östrreichs hatten ihn immer parieren lassen. Nun hatte er mit Friedrich und dem Norddeutschen Bund eine aufstrebende Nation zum Partner. Deshalb wandete er sich von Österreich-Ungarn ab. Zudem kam im August 1888 Kaiser Franz Josef und seine Frau Sissi beim Attentat eines italienischen Nationalisten zu Tode. Auf Franz Josef folgte Erzherzog Rudolf, der außenpolitisch wesentlich aggressiver agierte als Franz-Joseph. So konnte Friedrich Luitpold nochmals beeinflussen und ihm einreden, es sei besser, Österreich-Ungarn zu teilen. Diese Aussage und die Aussicht auf viel Macht und Land ließen den König Bayerns weich werden - was auch in Wien und Paris nicht unbemerkt blieb. Im geheimen schlossen Frankreich und Österreich-Ungarn nun eine Pakt: Zuerst sollte Österreich Bayern besetzen und Luitpold zur Vernunft bringen, dann sollte Frankreich mit der Eroberung Würtembergs, Badens und der preußischen Gebiete links des Rheins die Zollunion sprengen. Beide Reiche vereinte die Angst vor und der Hass auf Preußen, das den norddeutschen Bund dominierte. Dass sich Österreich gegen Bayern stellen musste nahm Franz-Joseoh hierbei in Kauf. Was beide Reiche jedoch nicht wussten war, dass Bayern und der norddeutsche Bund in einem geheimen Zusatzprotokoll ein Defensivbündnis geschlossen hatten. Hauptziel dessen war, Österreich letztendlich entzwei zu reißen, in einen ungarischen Teil, der vom ungarischen Zweig der Habsburger regiert werden sollte, und in einen deutschen, der den Wittelsbachern gehören sollte. Zudem waren bereits Verhandlungen über eine mögliche, deutsche Einheit abgelaufen. Es sollte eine Mischung aus Föderation und Nationalstaat werden. Notfalls sollte sogar ein Wittelsbacher die Krone tragen, jedoch nur, wenn er zumindest mit eine Hohenzollerischen Frau verheiratet war. Eine mögliche Kandidatin hierfür war Friedrichs Tochter Sophie, die sich mit 19 Jahren im heiratsfähigen Alter befand. Ende Februar 1889 berichtete der norddeutsche Geheimdienst nun von angeblichen Plänen Österreichs und Frankreichs, die sich explizit gegen die Staaten der deutschen Zollunion richteten. Die Nachrichten wurden zwar vertraulich behandelt, dennoch wurden die norddeutschen und die bayrischen Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Wichtige Rheinbrücken wurden bewacht und es wurden Truppen vom Inland an den Rhein und nach Oberbayern verlegt. Zur Verteidigung Bayerns standen 210.000 Bayern, 80.000 Norddeutsche und 5.000 Württemberger bereit. Auch die Rheinfront war gut gesichert. Natürlich blieben all diese Truppenbewegungen nicht unbemerkt, trotzdem war es für Frankreich und die Habsburger die letzte Möglichkeit, eine deutsche Einheit zu verhindern.


1889/1890- Der Großdeutsche  Einigungskrieg

Der Großdeutsche Einigungskrieg war ein von Bayern gefürchteter und vom Norddeutschen Bund erwarteter Konflikt, der letztendlich die deutsche Einheit herbeiführte. Auslöser für den Krieg war der Angriff Österreichs auf Bayern, dem ein Pakt der Habsburger mit den Bonapartes, also mit Frankreich und Louisiana, vorrangegangen war. Während sich Bayern eher zögerlich gegen Habsburg stellte ging der norddeutsche Bund sehr aggressiv gegen Habsburg und die Franzosen vor.

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