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Nach dem Scheitern von Präsident Theodore Roosevelts Luftkriegstaktik ziehen sich die Vereinigten Staaten aus dem Krieg zurück. Die Heimkehr der Helden steht an und ein neuer Präsident wird 1917 vereidigt; Woodrow Wilson. Dieser Artikel ist Teil einer Alternativgeschichte die man als Leser interaktiv steuern und mitgestallten kann. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem US Sonderfrieden der US Wahl 1916 und dem Weltkrieg der noch bis 1919 weiter tobte. Diese Seite ist Teil der Zeitlinie Weltkrieg der 100 Möglichkeiten.

Sonderfriede von Washington 1916:

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US Soldaten kehren heim

Wie bereits Mitte Juli des Jahres angekündigt schließen die Vereinigten Staaten von Amerika Frieden mit den Mittelmächten. Grund hierfür war die zögerliche Kriegspolitik des Kabinetts Theodore Roosevelt. Niemand versteht so recht wie es der anfangs starke Präsident geschaft hat sich so ins Abseits zu begeben. Die anfängliche Kriegseuphorie  hat sich in Ernüchterung gewandelt. In den Medien spekuliert man bereits ob Roosevelt überhaupt an den Wahlen teilnehmen werde. Anscheinend sind hinter den Kulissen Mächte am Werk die Roosevelts Erfolg der Ersten Amtszeiten stoppen wollten so tönte es aus der Regenbogenpresse. Der Friedensvertrag mit Deutschland, Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich wird in einem kleinen Landhaus am Rande der US Hauptstadt abgehalten. Die Unterzeichnung verläuft wenig feierlich, höchste Vertreter der Mittelmächte sind die zuständigen Außenminister. Das US Volk ist nun einerseits froh das der 2 Jahre andauernde „Debakel Krieg“ mit der Friedensvertragsunterzeichnung von 29. August 1916 endet. Auf der anderen Seite stehen viele Stimmen die Roosevelt Verrat an seinen eigenen Überzeugungen von einer starken US Interventionspolitik vorwerfen. Die meisten Amerikaner sind nach dem Friedensvertrag davon überzeugt das Roosevelt im Frieden ein guter Präsident ist aber im Krieg untragbar. Bald sollte sich entscheiden wie es mit Roosevelts Karriere nach dem 7. November weitergehen würde.

US Präsidentschaftswahl und Roosevelt:

USADemokratenPartei
US Wahl 7. November 1916; Präsident Roosevelt und sein Vizepräsident William Howard Taft stehen vor dem Scheidepunkt. Roosevelt strebt wie sein Vorgänger McKinley eine Dritte Amtszeit an. 1916 gab es noch keine Begrenzung was die Anzahl der Amtszeiten anging. Innerhalb der Partei Roosevelts den Republikanern gab es die progressiven Befürworter seiner Politik und die konservativen Gegner. Auch die Nation war durch den erfolglosen amerikanischen Luftkrieg in Europa gespalten. Amerika hatte sich im August aus dem Krieg verabschiedet dieser Friede wurde von den Kriegsbeführwortern kritisiert.
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Theodore Roosevelt spricht bei Wahlveranstaltung, Boston September 1916

Die Deutschlandfeindlichen kreideten Roosevelt an sich nicht für die Zerstörung des britischen Fährschiffes der Sussex von 24. März 1916 gerächt zu haben. Bei der Versenkung des Schiffes im Ärmelkanal starben 325 Passagiere wobei Viele davon US Amerikaner waren. Gegenkandidat Woodrow Wilson nahm all diese Fehlentscheidungen Roosevelts zum Anlas und flocht daraus einen aggressiven Wahlkampf.
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Der Mount Rushmore "Präsidentenberg" zeigt Washington, Jefferson und Lincoln, Bild 1940

Laut Wilson war es wichtiger sich um die Probleme Amerikas zu bemühen wobei der Mexikanische Bürgerkrieg als zunehmend bedrohlich erachtet wurde.
Die Grenzprobleme mit mexikanischen Rebellen spitzten sich nun auch zu und bedruften einer Strafexpedition. Durch die Spaltung der Republikanischen Partei in Kriegsbeführworter und Roosevelt Anhängern war für Wilson ein weiterer Vorteil. Als es dann für die Amerikaner an die Wahlurnen ging konnte Wilson die wichtigen Ostküstenregionen einstreichen. Lediglich in Kalifornien bleib die Wahl spanend. Wie von Woodrow Wilson angekündigt gewann er die Wahl. Die Angelobung Wilsons als 27. US Präsident erfolgte am 4. März 1917. Ex-Präsident Theodore Roosevelt zog sich ins Privatleben zurück. Er bereiste nach dem Ende des Weltkrieges Europa und die Welt. Wilson widmete sich seinen Hobbies wie der Großwildjagd in Afrika oder ging Eisfischen in Alaska. Bei einer seiner Fischtouren im Eis von Alaska 1920 brach Roosevelt der Boden weg. Er stürzte in das eiskalte Wasser des Yukon, konnte aber von einem Freund gerettet werden. Bei dem Unfall zog sich Theodore eine Lungenentzündung zu an der er wenige Wochen später im Oktober 1920 verstarb. Für die Amerikaner war dieser Umfall eine Tragödie, Präsident Wilson würdigte das Wirken Roosevelt mit den Worten; „Er brachte Amerika im Frieden nach vorne, war ein  Diplomat wie es kaum bessere gab! Theodore Roosevelt gehört zu den Großen Friedensstiftern unserer Nation!“ Für Amerika blieb der 26. US Präsident zwar in Erinnerung jedoch wurde er nicht so hoch geschätzt wie sein „pazifistischer“ Nachfolger Woodrow Wilson. Als 1939 das Mount Rushmore Monument fertig gestellt wurde hatte man auf das Gesicht Roosevelts verzichtet.

Ausgang des Weltkrieges 1919:

Der Krieg lief noch weiter 3 Jahre nachdem die USA ihn verlassen hatten. Ohne amerikanische Schützenhilfe durch die Army Flyin Corps blieb alles beim Alten. Der Grabenkrieg in Europa wurde aber durch den Einsatz britischer Panzer aufgelockert. Im November 1917 gelang es den Alliierten die Frankreichfront mit massivem Einsatz gepanzerter Fahrzeuge aufzubrechen.  Deutschland hatte aber selbst bereits viele britische Panzer und setzte nun auch eigene Kreationen ein. Bei der Panzerschlacht um Cambrai kämpften rund 475 britische „Tanks“ gegen das Deutsche Reich. Obwohl die Deutschen nur etwa 60 eigene Panzerfahrzeuge aufbringen konnten war dies das erste mal das Panzer im großen Rahmen aufeinander stießen. Der Bewegungskrieg war nun da. Die Alliierten konnten die Deutschen zurückdrängen gerieten aber bald unter Feuer. Deutschland hatte seine Industriellen Recourcen in den Bau von Sturmpanzerwagen A7V gesteckt. Da es weniger Druck auf die deutsche Produktion gab wie in UZL und Amerika in Krieg keine Rolle spielte blieb den Waffenproduzenten Deutschlands den A7K schneller und preiswerter zu Produzieren. Deutschlands Panzer hatten sich in großer Zahl bewehrt auch wenn es einen Rückzug geben musste. Britischen, französischen und italienischen Truppen gelang es zwar weiter Richtung Deutschland vorzustoßen doch dabei erlitten sie große Niederlagen. Durch die Oktoberrevolution 1917 in Russland durch die Bolschewiki hatte das deutsche Heer auch einiges mehr an Leuten für die Westfront. Im Februar 1918 starteten die Deutschen und Österreicher eine Gegenoffensive im Westen. Briten und Franzosen mussten Ihre Truppen anderweitig einsetzen und konnten so Italien nicht genügend unterstützen. Damit kam es zum Deutsch/Österreichischen Durchbruch in Italien. Die Isonzo-Schlacht vom 24. - 27. Oktober 1918 ging verloren. Italien kapitulierte nun vor den Mittelmächten damit standen Deutschland und Österreich Ungarn bessere Argumente für eine spätere Friedensverhandlung bereit. Denn Krieg konnten die Mittelmächte zwar nicht gewinnen aber eine bessere Verhandlungsposition. Im Osten kämpften die Türken gemeinsam mit Bulgarien gegen Rumänien. Das Osmanische Reich war am Ende und vereinbarte mit Rumänien und Serbien eine Waffenruhe. Dieser Friede wurde schließlich in Sarajewo ratifiziert, damit waren die Serben und Rumänen zufrieden. Auch die Bulgaren stiegen aus. Nun standen sich lediglich die Hauptmächte; Großbritannien, Frankreich und Deutschland, Österreich gegenüber. Diese Länder waren unversöhnlich und pumpten immer mehr Rohstoffe in die Kriegsführung. Innerhalb der Länder an der Heimatfront kam es zu Aufständen die sowohl bei den Alliierten wie auch den Mittelmächten blutig niedergeschlagen wurden. In Großbritannien flammte erneut der Irlandkonflikt auf. Deutschland und Österreich kämpften gegen Gewerkschaften an. Lachender Dritter war der Oberste Sowjet Vladimir Iljitsch Lenin. Am 12. Januar 1919 kam es zu letzten Waffenruhe. Die Mächte Europas waren nun bereit für Frieden.

Die Friedensverhandlungen:

Friede von Sarajewo:

Am 12. – 22. Dezember  1918 kam es zum Treffen der „östlichen“ Kriegsparteien; Bulgarien, Deutschland. Osmanisches Reich und Österreich-Ungarn auf der Seite der Mittelmächte sowie Serbien und Rumänien auf der Alliierten Seite. Dabei wurde in Sarajewo folgende Vereinbarung getroffen:

  1. Die Länder Bulgarien und das Osmanische Reich entschuldigen sich bei Serbien und erklären sich zu den Schuldigen des Krieges am Balkan.
  2. Zwingende Nichtangriffspakte zwischen den Nationen werden geschloßen und gelten für 20 Jahre.
  3. Das Osmanische Reich und Bulgarien distanzieren sich für die Zukunft vor einem Bündnis mit Deutschland.
  4. Österreich-Ungarn erkennt Serbien und seine Regierung als für die Ermordung des Trohnfolgers 1914 als nicht mitschuld an.
  5. Beendigung des Kriegszustandes aller Unterzeichner
  6. Abzug aller Truppen der Unterzeichnerländer aus besetzten Ländern.

Londoner Friedensvereinbarungen:

Am 28. März 1919 begannen in London die Friedensverhandlungen. Vertreter der von Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden waren bei den Verhandlungen vertreten. Am 29. Juni unterzeichneten die Mächte den Vertrag. Er enthielt folgende Bedingungen:

  1. Abzug aller deutschen Soldaten aus Frankreich, Belgien und Luxemburg.
  2. Abzug aller österreichischen Soldaten aus Frankreich.
  3. Abzug aller französischen Soldaten aus den deutschen Gebieten und Kolonien.
  4. Beendigung des Kriegszustandes aller Unterzeichner.
  5. Luxemburg wird Teil des Deutschen Reiches dafür wird Deutschafrika französiche Kolonie.
  6. Französische Reparationszahlungen an Deutschland und Österreich-Ungarn in Höhe von 100 Millionen Goldmark in einen Zeitraum von 15 Jahren.
  7. Entmilitarisierung eines 50 km breiten Streifens auf beiden Seiten der Grenzen zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich für 20 Jahre.
  8. Volksabstimmung über die Zugehörigkeit von Elsaß-Lothringen.
  9. Die italienische Po-Ebene bleibt von Österreich-Ungarn besetzt.

Zukunft der Welt:

Vereinigte Staaten - Japan:

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Naval Ensign of Japan
Amerika entwickelte sich durch Woodrow Wilson zu einem global Player. Seine Doktrin des Wilsonianismus aber auch der Neutralität in Europa blieb dem Land 20 Jahre erhalten. Der US Präsident war maßgeblich an der Gründung des Völkerbundes 1920 beteiligt und setzte sich für eine schnelle Versöhnung zwischen den ehemaligen Kriegsparteien ein. Kommunismus aus der Sowjetunion und später Deutschland erzeugte in den USA Paranoia. FBI Direktor J. Edgar Hoover führte einen landesweiten Kreuzzug gegen „Sowjetspione“ Die Angst von der „Roten Welle“ hinweg gespült zu werden vervielfachte sich nach dem Börsenchrash von 1929. Die große Depression war für Amerika eine Zeit der Hoffnungslosigkeit darüber hinaus hatte man dem Volk den Konsum von Alkohol verboten. In den Tagen der Mafia blühte die Korruption, der Dollar hatte drastisch an Wert verloren und es kam immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Japan. Das expansive japanische Inselreich unterwarf Ende der 1930er reihenweise die Länder Ostasiens und des Pazifikraumes. Japans Wohlstandsphäre wuchs soweit dass für die amerikanischen Ausenteritorien wie Guam die Philippinen und Hawaii die Gefahr bestand von Japan annektiert zu werden. Als der Krieg zwischen Japan und den USA 1939 schließlich kam saß der Chousin von Theodore Roosevelt auf dem Stuhl des Präsidenten. Franklin D. Roosevelt war der zweite Roosevelt der die USA in Zeiten eines großen Krieges lenkte. Der Japanisch-amerikanische Krieg sollte den Weltkrieg an Brutalität und ausgeklügelter Waffentechnik bei weitem übertreffen.

Großbritannien/Republik Irland:

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In Großbritannien brach bereits 1916 während des Krieges der Irlandkonflikt aus. Dieser Konflikt brodelte bis zum Ende des Weltkrieges und entzündete sich 1921 erneut.  Durch die Arbeiteraufstände gegen Ende des Krieges gezwungen mit den Rädelsführern auf Irland zu verhandeln kam es 1925 zu einem Teilautonomen Irland. Die Iren erhielten ihren eigenen Staat der aber Mitglied der Union of British Nations war. Großbritannien musste seit Ende des Krieges immer mehr mit Unabhängigkeitsbestrebungen seiner Kolonien und Länder zurechtkommen. Genau wie die Kolonien Indien, Kanada und Australien war Irland Mitglied der UBN. Die großen Tage des britischen Empire waren jedoch vorbei. Der neue Feind auf dem europäischen Kontinent war der Kommunismus. 1932 kam es zu Erneuerung der Entente mit Frankreich und Belgien. Dieses Bündnis sollte sich gegen die Sowjetunion richte. Zu ersten Allianzverhandlungen mit Österreich-Slawien-Ungarn kam es Ende der 1930er Jahre. Ein neuer Weltkonflikt zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt bereits ab.

Frankreich:

Königreich Frankreich UKA
Frankreich behielt eine anti-deutsche Grundhaltung bei und bezahlte die Reparation an die Beiden deutschen Länder. Man glaubte immer noch dass dass Deutsche Reich eines Tages wieder einfallen würde. Daher baute die Armee neue Bunker und Geschützstellungen die einem deutschen Angriff standhalten sollten. Die Innenpolitik war konservativ und reaktionär.  Man fürchtete die Bolschewisten aus der Sowjetunion und wollte nichts mit dem deutschen Nachbarland zu tun haben. Nach der Machtergreifung der Sozialisten in Deutschland 1926 kam es zu totaler Eiszeit. Die Grenzen zu Deutschland wurden geschlossen und mit Stacheldraht gesichert. Frankreichs Regierung rückte immer weiter nach Rechts es kam zu Stimmen gegen Deutschland militärisch vorzugehen. In den 1930ern war man eher bereit mit dem ehemaligen Feind Österreich-Ungarn wegen eines anti-kommunistischen Bündnisses zu sprechen. Die Kooperation mit den Österreichern war schwierig da es Konfliktstoff zum Thema Italien gegeben hatte.

Deutschland:

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Deutschland hatte nach dem Krieg mit politischer Instabilität zu kämpfen. Der Kaiser versuchte den Staat zu reformieren hatte aber wenig Erfolg damit.  Er musste das Parlament miteinbeziehen und die Sozialdemokraten. Die Einbeziehung der SPD entschärfte die brennenden Probleme mit den sozialistischen Unruhestiftern. Der Kommunismus in Form des illegalen Spartakusbundes bedrohte das Reich in den frühen 1920er Jahren. Auch die Feindschaft zu Frankreich blieb den Deutschen erhalten.  An der Ostgrenze bahnte sich inzwischen die Sowjetbedrohung an. Die Niederschlagung des Spartakusbundes hatte im Reich jedoch Priorität, außerdem galt es die Engländer zu übertrumpfen. Nach 1932 stand Deutschland erneut einer britisch, französisch und belgischen Entente gegenüber. Doch diesmal wollte Deutschland keinen weiteren Krieg riskieren und näherte sich zu mindestens Großbritannien an. Diesmal ging es um den Schutz des Reiches vor dem Bolschewismus. Dieser Schutz schien Berlin auch eine Allianz mit den Engländern wert, doch da hatten auch die Deutschlandhasser aus Frankreich etwas mitzureden.

Österreich-Ungarn:

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In Österreich-Ungarn gab es in den frühen 1920er Jahren Unruhen zwischen den Volksgruppen. Die österreichische Armee in Italien fungierte als Polizeimacht zog sich aber aufgrund dringenderer Probleme in die Heimat zurück. Es kam zu Reformen die eine Versöhnungspolitik mit den Slawen im Reich vorsahen. 1931 erfolgte der Ausgleich mit den Slawen. Österreich, Ungarn und Slawia bildeten die neue Donaumonarchie. Slawia der neue Slawenstaat innerhalb der Donaumonarchie beinhaltete die Länder Böhmen und Mähren die Gebiete Tschechiens der Ukraine und der Slowakei. Der Dritte Reichsteil der Monarchie erhielt auf der neuen Flagge die schlawischen Farben, Weiß, Blau, Rot. Dadurch kam es zu Verbesserung der Beziehungen zu Serbien. 1936 schmiedete Kaiser Otto ein antikommunistisches Bündnis mit Serbien gegen die Sowjetunion.

Russland/Sowjetunion:

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Die Sowjetunion gehörte nur indirekt zu den Siegern des Krieges. Sie war aus der Schwäche Russlands entstanden und wurde das Zentrum der kommunistischen Weltrevolution. Doch musste sie sich erst im Bürgerkrieg selbst finden ehe es 1922 zum Frieden kam. Nach Lenins Tod 1924 kämpften die Revolutionäre Leo Trotzki und Josef Stalin um die Macht. Stalin setzte sich durch und führte daraufhin stalinistische Säuberungen durch. Da die Sowjetunion immer mehr in Richtung Westen expandierte musste Stalin auch Beschwichtgungsarbeit leisten. Insgeheim rüstete die Rote Armee unaufhörlich auf, Russland suchte neue Partner. Die Einmischung in den Chinesischen Bürgerkrieg in den frühen 1930er Jahren brachte die Sowjetunion bald in den Konflikt mit Japan. Ende der 1930er hatte Stalin den Höhepunkt seiner Macht erreicht, er hatte zwar Nichtangriffspakte mit europäischen Mächten geschlossen doch die Hochgerüstete Rote Armee wartete auf neue Herausforderungen. Das zerstrittene Europa schien ein williges Opfer zu sein.

Italien:

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Italien stand auf der Verliererseite des Krieges, die östliche Po-Ebene besetzt durch die Österreichische Armee war Italien ein gebrochenes Land. Der König war nach London geflohen und der Nationalstolz dahin. In den 1920er Jahren  bildeten sich in Italien mehrere nationalistische Bewegungen die Freiheit von Österreich-Ungarn forderten. Norditalien als Besatzungsstaat konnte und wollte diese Forderungen nach staatlicher Eigenständigkeit nicht erfüllen. So kam es zu mehreren Revolten gegen österreichische Besatzer in Norditalien. 1928 war es Österreich-Ungarn schließlich zu viel mit den Wiederständen.  Die Österreicher verliesen Italien, jedoch blieb eine Marionettenregierung zurück. Diese sogenannte königliche Diktatur herrschte stellvertretend im Namen des Königs über Italien. Doch Italiens König hatte mit dieser Diktatur nichts zu tun, er unterstützte die Nationalisten aus dem Ausland heraus. Die königliche Diktatur von Marschall Enrico Brunetto war korrupt und Niemand glaubte so wirklich an sie. 1929 kam es zu „Nationalen Revolution Italiens“ viele nationalistische Bewegungen verbündeten sich und putschten mit Hilfe einiger Teile des Militärs. Nun kehrte auch König Viktor Emanuel III. als Gallionsfigur des Aufstandes zurück. Der Aufstand wäre fast in eine Konfrontation Österreich-Ungarns mit Frankreich eskaliert als beide Länder Truppen an der Grenze aufmarschieren ließen. Mit 1. Januar 1930 wurde in Italien das „Dritte Königreich“ ausgerufen. Viktor Emanuel war wieder König doch die Macht übernahmen die Nationalisten. Diese Kräfte stellten sich demonstrativ auf Seiten Frankreichs. Von da an war Frankreich die Schutzmacht des Dritten Königreiches Italien.

Osmanisches Reich/Türkei:

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Durch die Verlust fast aller Gebiete im Nahen Osten war das Osmanische Reich der Staat der Mittelmächte am meisten unter den Auswirkungen des Krieges zu leiden hatte. Im Reich gab es Eifersucht gegenüber den vermeindlichen Siegern Deutschland und Österreich. Da der Sultan dem Vertrag von Sarajewo 1918 zu gestimmt hatte kam es am 17. Juni 1922 zu einem Putsch durch Mustafa Kemal Pascha und seine Verbündeten. Der Sultan wurde abgesetzt und aus dem Osmanische Reich wurde die türkische Republik. In diese gab es eine stark antiarabische Stimmung und mit der Zeit bildeten sich Parteien welche eine Rückeroberung der nach dem Krieg verlorenen Gebiete forderten. Auf der anderen Seite erkannte Istanbul auch dass der Kommunismus zu einer echten Bedrohung für die Türkei heranwuchs. So kam es 1938 zu einem Nichtangrifspakt mit der Sowjetunion.

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Die Umfrage wurde am 31. August 2017 um 22:13 erstellt. Bisher haben 7 Nutzer abgestimmt.

Zeitachse Amerika
Flag of the United States (1896-1908).svg
| 1900 Startpunkt | Präsident McKinley 1897 - 1909 | Eintritt in den Weltkrieg 1914 | Luftkrieg 1915 - 1916 | Washingtoner Friede 1916 - Kriegsende 1919 |
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