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Helluland ist eine Region im isländischen Wikingerreich. Sie erstreckt sich über die gesamte Arktisinsel Helluland, die fünftgrößte Insel der Welt. Die Einwohnerzahl beträgt 1.800.000, Hauptstadt ist Ísborg.


Geographie

Helluland besteht aus der gleichnamigen Insel im Nordatlantik. Der geringste Abstand zum südlichen Markland beträgt 15km. Nördlich der Insel ist das Randmeer Bylotvík auf deren anderen Seite Grænland ist.

Die Helluland-Insel ist stark zerklüftet und zahlreiche Buchten, Meeresarme, Fjorde und Halbinseln.

Während der langen Polarnacht kommen in der arktischen Region extrem niedrige Temperaturen zustande. Nicht selten fällt die Temperatur dannn unter −50 °C. Im Sommer kann es in Helluland bis zu 15 °C warm werden. Helluland ist somit eine der kältesten bewohnten Regionen der Erde.

Geschichte

Helluland war nach Vinland die zweite Region die von Leif Erikssons Wikingern besiedelt wurde. Bis in das 19. Jahrhundert lebten nur sehr wenige Menschen dort und machte Jagd auf Robben und Wale. Auch nach der Reform von 1790 bewegte sich auf Helluland wenig, die Einwohnerzahl nahm sogar etwas ab.

Im 20. Jahrhundert, als man auf der Insel Rohstoffe und in den Gewässern vor Helluland Erdöl fand, kamen immer mehr Menschen auf die eisige Insel. Das Leben war hart, aber es gab viel Arbeit, was auch einige Ausländer nach Helluland zog. 1981 lebten bereits eine Millionen Menschen auf der Insel, 2015 waren es bereits 1.800.000. Die Hauptstadt Ísborg (dt. Eisstadt) wurde zur größten Stadt in der Arktis und hat heute über 400.000 Einwohner.

Sýsla in Helluland

Mit vier Sýslur hat Helluland genauso wenig wie Grænland. Drei der vieren ist ein Flächensýslur, das andere stellt die Metroppolregion von Ísborg dar.

Wfm baffin island

Helluland mit den Grenzen der Sýlsur

Sýsla Hauptort Einwohner
Ísborgasýsla Ísborg 823.000
Norður-Hellulandarsýsla Ný-Ólafsvík 98.000
Mið-Hellulandarsýsla Kolhöfn 292.000
Suður-Hellulandarsýsla Stöðvarfjörður 587.000

Städte

Helluland leidet unter starker Landflucht. Anfang des 21. Jahrhunderts lebten bereits 80% in größeren Ortschaften. Die Hauptstadt Ísborg ist die am schnellsten wachsende Stadt des Landes. Auch die drei anderen Hauptorte der Sýslur sind in den letzten Jahren zum Teil stark angewachsen. Stöðvarfjörður ist mit 108.000 Einwohnern eine weitere Großstadt in Helluland. Kolhöfn mit 58.000 Einwohnern und Ný-Ólafsvík mit 33.000 Einwohnern sind weitere größere Ortschaften. Jede Ortschaft und annährend jedes Dorf hat einen Flughafen, denn im Winter ist es die einzige Transportmöglichkeit. Der ArcticAirport in Ísborg ist der größte Flughafen in der Arktis.

Ísborg

Als die größte Stadt in der Region hat sich Ísborg zu einem großen Standort für den Bergbau und den Tourismus sowie für die Transportbranche entwickelt. Die Stadt liegt am Ende einer Bucht und ist im Norden und Süden von Bergen umgeben. Sie liegt im wärmsten Teil der Insel. Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie Regierungsbehörden sind ebenfalls ansässig. Das Leben im Winter kann durch die Kälte durchaus hart und eintönig sein, weshalb die Stadt viele Freizeitmöglichkeiten bietet.

Wirtschaft

In Helluland gibt es Bodenschätzen wie Blei, Silber, Zink, Erdöl und Erdgas sowie Diamanten, deren Abbau der Wirtschaft und damit wachsendem Wohlstand der Region zugutekommt. Der durchschnittliche Verdienst in Helluland ist nicht geringer als der Durchschnitt. Etwa 35% der Bevölkerung ist im Bergbausektor beschäftigt, 12% im Tourismus, 11% in der Dienstleistungsbranche und 8% im Fischfang. Die Arbeitslosenqute ist mit 1,6% gering.

Verkehr

Das Straßennetz von Helluland besteht überwiegend aus Schotterwegen. Den topografischen Verhältnissen entsprechend verfügt die Region über ein weit verzweigtes Flugnetz. Alle Siedlungen und auch entlegene Forschungsstationen besitzen Flugzeuglandemöglichkeiten. Die Flughäfen der vier größeren Städte bieten tägliche Flugverbindungen ins ganze Land an. Häfen für größere Schiffe gibt es in Ísborg, Stöðvarfjörður und Ný-Ólafsvík.

Das isländische Wikingerreich (Alt und Neu)

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