Alternativgeschichte-Wiki
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Hermann Wilhelm Göring (* 12. Januar 1893 in Rosenheim; † 14. September 1965 auf Gut Carinhall, Schorfheide) war ein deutscher Jagdflieger des Weltkrieges, Luftwaffenoffizier, Wirtschaftsunternehmer und nationalsozialistischer Politiker. Als Nachfolger Adolf Hitlers war er von 1939 bis zu seinem Tod 1965 als Führer und Reichskanzler diktatorisch regierendes Staatsoberhaupt des Großdeutschen Reiches.

Bekanntheit verschaffte ihm zunächst seine Tätigkeit als Jagdflieger im Weltkrieg, wo er das berühmte Geschwader Jasta-11 des "Roten Barons" Manfred von Richthoven nach dessen Tod übernahm. Für seinen Einsatz erhielt er den Orden Pour le Mérite. 1923 nahm er am gescheiterten Hitlerputsch teil und trug später maßgeblich zum Aufbau und zum Aufstieg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bei. 1932 wurde er Reichstagspräsident, 1933 Minister im Kabinett Hitler und Preußischer MInisterpräsident, 1934 ernannte Hitler ihn zu seinem designierten Nachfolger. Ab 1936 leitete er als "Beauftragter für den Vierjahresplan" die Aufrüstungs- und Autarkiepolitik des Deutschen Reiches. 1938 war er maßgeblich am Anschluss Österreichs beteiligt und einer der Organisatoren der Münchner Konferenz, bei der die Westmächte den Anspruch des Deutschen Reiches auf das tschechoslowakisch beherrschte Sudetenland bestätigten und ein europäischer Waffengang abgewendet werden konnte.

Am 20. April 1939 wurde der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler bei einem britischen Anschlag ermordet. Damit wurde Hermann Göring Nachfolger Hitlers im Amt des Führers und Reichskanzlers. In den ersten Wochen seiner Herrschaft musste Göring vor allem seine eigene Position stärken, geordnete Verhältnisse bewahren und zugleich gegenüber Großbritannien unmissverständlich und kompromisslos auftreten, ohne die Situation bis zu einem Punkt eskalieren zu lassen, an dem ein Krieg mit England unausweichlich werden würde.

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