Alternativgeschichte-Wiki
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Zeitlinie:

Grund der Abweichung: Die Technokratische Bewegung erlangt Ende der 1910er und frühen 1920er schnell an Einfluss auf die Politik und Wissenschaft
Zeitpunkt der Abweichung: 1919
Kurzinfomation über die Zeitlinie: Es gelingt den Technokraten im Laufe der Jahre, immer mehr an Einfluss in der Politik zu erlangen. Am Ende dieser Entwicklung steht die Bildung einer technokratischen Weltregierung. Dies hat zur Folge, dass es zu einem schnellen technischen Fortschritt kommt.

Einleitung:[]

Die Welt im Jahre 2018 wird durch eine Regierung der Techniker geführt. Dies ermöglichte der Wissenschaft einen großen Fortschritt. Auf der Welt gibt es kaum noch Menschen, die noch hungern müssen. Krieg ist wie die meisten Seuchen nur noch ein Gespenst der Vergangenheit. Eine Reise in den Weltraum ist für viele Menschen nun eine Art der Beschäftigung. Auch der Besuch des Mondes ist nicht ungewöhnliches mehr. Die Kolonialisierung des Mars ist nur noch eine Frage der Zeit.

Eine neue Bewegung entsteht:[]

605px-Members of the Technical Alliance at Columbia University, 1930

Mitglieder der Technischen Allianz 1930

Die Technische Allianz wurde kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges durch Howard Scott und weitere Unterstützer im Jahre 1919 gegründet. Ziel war es, die Politik zu verändern. Denn Scott kritisierte die verschwenderische und radikale Politik der USA. Er forderte, dass Wissenschaftler die Regierung führen sollten und dass die Politik effizienter und menschenfreundlicher zu sein hatte. Das erste Ziel der Technischen Allianz war es, die Energiepolitik der USA effektiver zu gestalten. Anfangs erfreute sich die Allianz nur geringen Zulaufs, aber nachdem es 1923 gelang, die Energiewirtschaft der USA zu verbessern, änderte sich die Lage. Dazu wurden viele lokale Kraftwerke geschlossen und mehrere zentrale errichtet. Des weiteren wurden die veralteten Stromleitungen durch modernere ersetzt. Auch wurden alle Leitungen in den Städten unter die Erde verlegt. Denn durch die oberirdischen Leitungen kam es immer wieder zu Unfällen mit tödlichem Ausgang. Der Regierung wurden auch Pläne für mehrere Wasserkraftwerke vorgelegt. Doch dies wurde abgelehnt, da man bei der Erzeugung des Stromes durch Kohle und Öl blieb. Die Veränderung wurden als Energetic Act am 5. Mai 1924 beschlossen. Durch die Veränderungen konnten nun immer mehr Haushalte an das Stromnetz angeschlossen werden. Bis zum Ende des Jahrzehnts waren mehr als 80% der amerikanischen Haushalte an an das Stromnetz angeschlossen. Dies brachte der Technischen Allianz öffentliches Interesse, und so entstand im Jahre 1929 die Technokratische Bewegung. Neben den Mitgliedern der Technischen Allianz schlossen sich dieser auch Wissenschaftler sowie einige Politiker und Unternehmer an.

Einflussgewinn[]

Weltwirtschaftskrise[]

In der nach dem Börsencrash beginnenden Wirtschaftskrise 1929 sahen die Technokraten ihre Chance, ihre Ideen in den ganzen USA zu verbreiten. So wurden 1931 Ideen zur Verbesserung der Wirtschaftslage durch Arbeitsbeschaffungsprogramme der Regierung vorgelegt. Doch wurden diese von der Regierung unter Hoover ignoriert. Dies hatte zur Folge, dass sich Mitglieder der Technokratischen Bewegung an Wahlen in den Bundesstaaten beteiligten. So gelang es ihnen ab 1932, vereinzelte Sitze in den Parlamenten der einzelnen Bundesstaaten zu erlangen. So gab es nach den Wahlen am 8. November 1932 in 30 der 48 Bundesparlamenten Abgeordnete der Technokratischen Bewegung. Am 19. Juni 1932 war bereits die Technocracy Party gegründet wurde. Es gab keine Beteiligung an der Präsidentschaftswahl im Jahre 1932. Man rief nur zur Wahl von Franklin D. Roosevelt auf.

Roosevelt begann bereits kurz nach seinem Amtsantritt damit, Maßnahmen zu ergreifen, um die Wirtschaftkrise zu beenden. Diese Politik bezeichnete Roosevelt als New Deal. Dieser verbesserte zwar in den nächsten Jahren die Wirtschaftslage. Doch blieb die Zahl der Arbeitlosen dennoch hoch. Auch die Unterstützung für die Technokraten blieb hoch. So das die Technoracy Party in den folgenden Wahlen immer mehr an Einfluss gewannen. So wurde 1940 in Massachusetts der Technokrat Leland Olds Gouverneur. Auch hatten die Technokraten die Mehrheit in den beiden Kammern des Bundesstaates. Die neue Regierung förderte die Wissenschaft und die Entwicklung neuer Technologien am MIT und anderen Universitäten im Bundesstaat. Dies führte dazu, dass auch die Sitze von Massachusetts im Repräsentantenhaus sowie im Senat in Washington durch Technokraten besetzt wurden. Auch in anderen Bundesstaaten stieg der Einfluss der Technokraten weiter. Sie stellten sich gegen eine Kriegsbeteiligung in Europa und eine andauernde Neutralitätspolitik. Doch sollte der Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 durch Japan dies ändern.

Zweiter Weltkrieg[]

Nachdem die Japaner Pearl Harbor angegriffen hatten sowie das Deutsche Reich den USA den Krieg erklärt hatte, war für die Technokraten klar, dass sie nur weiter an Einfluss gewinnen könnten, wenn die Welt nicht durch Autokraten und Diktaturen beherscht werden würde. So stellten sie sich hinter die Bemühungen der Alliierten, den Krieg zu gewinnen. Dies bedeutete, dass die Wissenschaftler sich nun auch in größerer Zahl an Militärprojekten beteiligten. Dazu gehörte auch das im Jahre 1942 begonnen Manhattan-Projekt zur Entwicklung einer Atombombe. Auch dienten viele Unterstützer der Technokraten aus Patriotismus in der Armee. Dies führte dazu, dass sich die Ideen der Technokraten nun auch in der Armee verbreiteten. Dies hatte zur Folge, dass bei den Wahlen bis 1944 die Zahl der Sitze für die Technocratic Party weiter stieg. Da man Roosevelt unterstützte, verzichtete man erneut auf einen eigenen Kandidaten für das Präsidentenamt. Es gelang den Technokraten, in weiteren Bundesstaaten das Amt des Gouverneurs zu erlangen. Am 12.April 1945 starb Roosevelt und Harry S. Truman wurde sein Nachfolger. Unter ihm wurde der Krieg in Europa mit der deutschen Kapitulation am 8.Mai 1945 und der japanischen am 2.September 1945 in Asien beendet.

USA der Technokraten []

Weg zur Macht[]

Bis 1948 stieg der Einfluss der Technokraten immer weiter an. Die Technokraten stellten sich zwar auch gegen die Sowjetunion, trugen jedoch die aggressive Politik nicht mit und waren auch gegen den Eingriff in die Politik anderer Länder. Dennoch unterstützte man den American Way of Life. Am 2. November 1948 fand die Präsidentschaftswahl statt. Für die Demokraten trat Harry S. Truman an, für die Republikaner der ehemalige New Yorker Gouverneur Thomas E. Dewey, für die Dixiecrats (eine Splittergruppe der Demokraten) Strom Thurmond, Gouverneur von South Carolina, und für die Technokraten der Leiter des Manhattan-Projektes Robert Oppenheimer. Diesem gelang es, die Wahl knapp zu gewinnen und so wurde er der 34. US-Präsident. Auch gelang es den Technokraten, im Repräsentantenhaus die Mehrheit zu erlangen. Im Senat erreichten sie nur knapp ein Drittel der Sitze. Dies machte es schwieriger, neue Gesetze zu erlassen. Dennoch gelang es, Reformen durchzusetzen. So wurden die Universitäten im ganzen Land gefördert. Auch wurden wissenschaftliche Projekte im ganzen Land gefördert. Bei den Wahlen 1952 wurde Oppenheimer wiedergewählt, auch gelang es den Technokraten, die knappe Mehrheit im Senat zu erlangen. Somit war die USA der erste Staat, in den die Technokraten die Regierung bildeten.

Veränderung des Landes[]

640px-Technocracy-Calendar

Neuer Kalender ab 1953

Im Jahre 1953 wurde ein neuer Arbeitskalender eingeführt. So wurde die tägliche Arbeitszeit auf 4 Stunden reduziert. Die Arbeiter wurden in Gruppen eingeteilt, um so einen 24-Stunden-Betrieb zu erreichen. Nach 4 Tagen Arbeit kamen 3 freie Tage. So wurde auch eine 7-Tage-Woche erreicht. Dies führte nach anfänglichen Problemen zu einer Steigerung der Produktivität im ganzen Land.

Am 5.Mai 1954 ging das erste amerikanische Atomkraftwerk nahe New York in Betrieb und leitete so eine neue Ära der Energieerzeugung ein. Da es durch die Regierung ein massives Förderungsprogramm der Atomenergie gab. 1955 stellte Ford das erste Automobil vor, welches mit Elektrizität betrieben wurde. Doch zeigte sich, dass die Bevölkerung noch kein Interesse daran hatte, erst Mitte der 1960er begann der massenhafte Verkauf von Elektroautos in den USA. 1956 begann man die bereits in den 1920er von der Technischen Allianz geplanten Wasserkraftwerke in den USA zu errichten.

Das nächste Ziel der Regierung war der Kampf gegen die Organisierte Kriminalität. Denn nach dem Treffen mehrerer Mafiabosse bei Apalchin, wo sich ein Anwesen einer Mafiafamilie befand, XX. Das Treffen fand am 14. November 1957 statt, und an diesem nahmen etwa 100 hohe Mafiamitglieder statt. Das Treffen wurde durch die Polizei unterbrochen und mehrere Mafiamitglieder zeitweise verhaftet. Daraufhin wurde von der Regierung ein härteres Vorgehen gegen die Mafia beschlossen. So wurde die Zahl der FBI-Mitarbeiter erhöht. Dies ermöglichte in den nächsten Jahren einen verbesserten Kampf gegen die Mafia. Neben dem Handel mit Drogen wie Kokain und Heroin kontrollierte die Mafia auch die meisten Kasinos in Las Vegas und nutzte dies zur Geldwäsche. Durch strengere Kontrollen gelang es dem FBI, einen Teil der Mafiastrukturen in der Stadt bis Ende der 1960er zu zerschlagen. Auch der Mafia-Einfluss in dem Rest der USA nahm mit den Jahren immer weiter ab.

Die Veränderungen führten dazu, dass die Technokraten auch die nächsten Wahlen deutlich gewannen. So konnten sie damit beginnen, die Staatsstruktur zu verändern. Dies geschah in mehreren Schritten, zuerst wurde der technische Rat im Jahre 1962 gegründet. Dieser hatte die Aufgabe, den Präsidenten in allen Fragen zu beraten. Der Rat hatte 30 Mitglieder, welche sich aus den führenden Wissenschaftlern und Industriemanagern zusammensetzte. Der nächste Schritt war die Zusammenlegung von Senat und Repräsentantenhaus. Diese Änderung trat 1967 in Kraft. Das neue Parlament hatte nur noch 381 Mitglieder, welche direkt vom Volk gewählt wurden. Wobei jeder der Bundesstaaten selbst ein Mitglied bestimmen durfte. Da es nur noch ein Parlament gab, vereinfachte sich die Verabschiedung von Gesetzen. Um eine kompletten Dominanz entgegen zu wirken, wurde dafür das Vetorecht des Präsidenten gestärkt. Desweiteren wurde der Präsident nun direkt vom Volk und nicht mehr über Wahlmänner gewählt. Auch wenn die Technokraten viel Einfluss und Macht hatten, gelang es sowohl den Demokraten als auch den Republikanern, in einigen Regionen ihre Dominanz zu erhalten.

Eroberung der Welt[]

Kanada[]

In Kanada hatte sich bereits in den 1930ern eine technokratische Bewegung gebildet. Diese fühlte sich durch die Erfolge der Technokraten in den USA bestärkt. So entstand im Jahre 1949 dort auch eine technokratische Partei. Dieser gelang es im Laufe der 1950er, erste Erfolge zu erzielen. 1953 wurden drei Mitglieder der Technokratischen Partei ins kanadische Unterhaus gewählt. Auch in den Provinzen gelang es der Technokratischen Partei, an Einfluss zu gewinnen und in den regionalen Parlamenten Sitze zu erlangen. Im Laufe der nächsten Jahren gelang es den Technokraten, immer mehr Sitze zu erlangen. Doch erst 1969 konnten die Technokraten durch Bündnisse die nötige Mehrheit im Unterhaus erlangen, um so den Premierminister zu stellen. Dies gab den Technokraten die Möglichkeit, auch in Kanada den Staat zu verändern und neue Ideen zu fördern. 1969 begann die Kooperation zwischen den USA und Kanada sich auszuweiten. So wurden im Laufe der 1970er erste Handelsverträge und wirtschaftliche Kooperationsveträge unterschrieben. Dies machte den Weg für ein Staatsbündnis frei. Da sich Kanada immer mehr von Großbritannien zu lösen begann. Auch wenn die Queen offiziell immer noch Staatsoberhaupt war.

Westeuropa[]

Die Erfolge der Technokraten in den USA führte dazu, dass auch an den Universitäten in Europa über das neue System diskutiert wurde. 1959 entstand in Frankreich die erste Technokratische Partei. In der Bundesrepublik Deutschland zwei Jahre später. Auch in den anderen Staaten Westeuropas kam es zu solchen Parteigründungen. Doch nur in Frankreich und Deutschland gelang es den Technokraten, schnell an Einfluss und Sitzen in den Parlamenten zu erlangen. 1969 beteiligte sich die Technokratische Deutsche Partei zusammen mit der FDP an der Regierung mit der SPD unter Willy Brandt. So kam es in den nächsten Jahren zu einer Förderung des Universitätswesens und der wissenschaftlichen Forschung.

Dies brachte auch in den anderen Staaten der technokratischen Bewegung mehr Zulauf und es gelang ihnen auch, Sitze in den Parlamenten zu erlangen. Doch nur in Frankreich, Deutschland, Italien und Österreich kam es zu einer Beteiligung an der Regierung. 1972 fand der erste europäische technokratische Kongress statt. Ziel des Kongresses war es, die Zusammenarbeit der Technokratischen Parteien in Europa zu stärken. Dies ermöglichte es den Technokraten ihre Macht weiter auszubauen. Ende der 1970er gelang es den Technokraten in Europa in den meisten Ländern die Regierungsbeteiligung zu erreichen.

So wuchs mit jedem Jahr die Überlegenheit des Westen gegen über den kommunistischen Staaten. Dort hatten sich in den 1970er die ersten technokratischen Bewegungen gegründet. Doch wurden diese von den Regierungen unterdrückt. Doch wurde diese immer stärker und 1980 begannen die Technokraten mit einem Aufstand. Dieser hatte schnell Erfolg in der Deutschen Demokratischen Republik, Polen und der Tschechoslowakei. Die Sowjetunion sah sich daher gewzungen, sich aus diesen Staat zurückzuziehen. Auch in den anderen Staaten Osteuropas verloren die Sowjets an Einfluss und bis 1985 mussten die Sowjets das Ende ihrer Herrschaft in Osteuropa erkennen. Die nun freien Staaten schlossen sich daraufhin bald der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft an. Die EWG hatte sich durch den technokratischen Einfluss zu einem immer stärker werdenden Bündnis entwickelt.

Eine Weltregierung entsteht[]

Flagge Technische Weltunion

Flagge der Technischen Weltunion

Da die Technokraten die Regierung in den größten und wichtigsten Staaten der Erde erlangt hatten, wurde es bald deutlich, dass die internationale Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden musste. Dies führte dazu, dass die UN im Jahre 1984 aufgelöst wurde und durch die Technische Weltunion ersetzt wurde. Diese wurde von einem technischen Rat geleitet, in dem jedes Land nur eine Stimme hatte. Ein Vetorecht, wie es es in der UN gab, wurde nicht eingeführt. Neben dem technischen Rat wurde auch ein Parlament eingeführt. In diesem wurden die Sitze nach der Bevölkerung eines Landes verteilt. Das Parlament wurde durch Wahlen in den einzelnen Ländern gebildet. Rat und Parlament wählten zusammen den Präsidenten. Da durch diese Regelungen eine Blockade nur noch schwer möglich war, gelang es der Weltregierung in den nächsten Jahren immer wieder, Konflikte zu verhindern oder zu lösen. Der letzte bewaffnete Konflikt zwischen zwei Staatrn fand im Jahre 1993 statt. Durch die Weltregierung konnte auch eine schnelle Lösung für den Konflikt nach dem Zusammenbrechen Jugoslawiens gefunden und so ein jahrelanger Bürgerkrieg verhindert werden. Diese Erfolge brachten der Weltregierung immer mehr Ansehen, und so schlossen sich dieser bis zum Jahre 2010 alle Staaten der Erde an.

Technik der Welt[]

Land[]

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Ein neuer Shinkansen bei einem Testlauf 2010

Die Technokraten förderten die Entwicklung des Zugverkehrs zwischen den Großstädten in Europa. Dazu wurden neue Schienenverbindungen gebaut, die nur von Hochgeschwindigkeitszügen genutzt wurden. In einigen Abschnitten wurde ab 2000 auch Magnetschwebezüge eingesetzt. Bis zum Jahre 2010 erreichten die Züge auf Teilabschnitten eine Geschwindigkeit von mehr als 350 km/h. So war es möglich, von Lissabon bis nach Moskau innerhalb eines Tages zu reisen. Auch in Amerika gab es diese Entwicklung. In Asien gab es nur wenige Hochgeschwindigkeitsstrecken. Bis auf Japan, wo die Entwicklung am schnellsten voranging und Züge eine Geschwindigkeit von bis zu 450 km/h erreichten.

In der Autoindustrie wurden immer mehr Elektroautos gebaut. Während es in den USA bereits seit den 1960er viele Elektroautos gab, begann die europäische Entwicklung erst in den 1970ern. In Nordamerika gab es bis zum Jahre 2000 keine Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren. In Europa war dies erst im Jahre 2010 der Fall. In Afrika, Asien und Südamerika sah die Situation anders aus, zwar gab dort immer mehr Elektroautos, doch waren Verbrennungsmotoren immer noch vorherrschend.

Durch neue Bewässerungsmethoden und speziele Züchtungen gelang es in der Sahelzone, die Landwirtschaft auszubauen und gegen die immer wieder eintretenden Dürren zu schützen. Das in den 1980er begonnene Projekt hatte zur Folge, dass sich die Vegetation in der Zone ausbreitete und so die Menge an Regen zunahm. Dies ermöglichte mehr Landwirtschaft sowie Viehzucht, und so gelang es, Hungersnöte in der Region zu verhindern. Durch die bessere Versorgung führte dies auch zu einer Stabilisierung der Länder in der Region. Die dort gemachten Erfahrungen wurden daraufhin auf den ganzen afrikanischen Kontinent angewandt und führte dazu, dass es bis zum Jahre 2010 keine große Hungersnot mehr gab.

Durch den hohen Lebensstandard war die Kriminalitätsrate gering. Um die Kriminalität weiter zu senken, wurde auch über die Legalisierung von bestimmten Drogen debattiert. Doch überwog die Angst vor einer großen Zahl von neuen Süchtigen. In den Städten gab es nur noch wenige Obdachlose, da immer wieder neue Sozialwohnungen gebaut wurden. Durch staatliche Förderung war auch die Zahl der Arbeitslosen gering.

Die Energiegewinnung geschah seit den 1990er durch Solar-, Wind-, Wasser- und Atomkraftwerke. Öl und Kohle wurden nur noch selten verwendet, da ihr Preis immer weiter stieg. Neben der Erzeugung von Strom durch die Kernspaltung wurde die Forschung im Bereich der Kernfusion immer weiter voran getrieben. Im Jahre 2020 sollte das erste kommerziell nutzbare Kernfusionskraftwerk ans Netz gehen. Man hofft, durch die Kernfusion in den nächsten Jahren die weltweite Energieversorgung zu sichern.

Fortschritte in der Medizin hatten zur Folge, dass durch Impfungen immer mehr Krankheiten ausstarben. Wie die Pocken, die seit Jahrhunderten immer wieder überall auf der Welt eine große Zahl an Opfern forderten. Auch gelang es, wirksame Mittel zur Bekämpfung der Malaria zu finden. Es gelang auch, immer größere Gebiete von der Pest zu befreien. Zwar gab es immer wieder vereinzelte Fälle von Pestinfektionen, doch durch die gute Gesundheitsversorgung kam es nur zu wenigen Todesfällen. Denn die Weltunion hatte in den 1990er begonnen, Milliarden in den Ausbau der Gesundheitsversorgung in allen Teilen der Erde zu investieren. So stieg die weltweite Lebenserwartung immer weiter an. Um den Ausbruch größere Choleraepidemien zu verhindern, wurde viel Geld in den Ausbau und Verbesserung der Wasserversorgung investiert. Der letzte große Choleraausbruch fand im Jahre 2015 im Sudan statt.

Wasser[]

477px-Gashydrat mit Struktur

Methanhydrat

Im Jahre 1975 wurde mit der Erforschung von Methanhydrat zur Energiegewinnung begonnen. Zwar brachte Methanhydrat eine hohe Energieleistung. Doch war der Abbau aus der Tiefe schwierig und es gab immer wieder zum Teil tödliche Unfälle. Das Ende für das Projekt kam jedoch erst im Jahre 1993, als beim Abbau nahe der japanischen Küste nach einen Unfall ein großer Unterwasserhang abging und so ein Tsunami ausgelöst wurde, der einen Großteil der japanischen Küste verwüstete und tausende Leben forderte.

Auch wurde an Unterwasser-Geothermiekraftwerken geforscht. Diese sollten dort gebaut werden, wo sich aktive Unterwasservulkane befanden. Ziel war es, die ausströmende Wärme für die Energieerzegung zu nutzen. Da die Vulkane jedoch unberechenbar waren, gestaltete sich das Projekt als schwierig und so wurde die erste größere Anlage im Jahre 2006 in Betrieb genommen. Doch reichte die entzogene Wärme noch nicht für die kommerzielle Energieerzeugung aus. Erst in den folgenden Jahrzehnten wurde damit gerechnet.

Anfang der 2000er wurde die erste Siedlung unter Wasser gebaut. Durch modernere Materialien wurde dies möglich. In der ersten Siedlung lebten mehr als 200 Menschen. Durch künstliches UV-Licht war es auch möglich, Ackerbau zu betreiben. Zudem ermöglichte dies eine bessere Versorgung mit Sauerstoff und der Filterung von Kohlenstoffdioxid. Doch ein Fehler in der Planung führte dazu, dass die Siedlung bereits im Jahre 2011 aufgegeben werden musste. Bereits wenige Jahre später entstand eine neue größere Siedlung für mehr als 500 Personen. Auch wurde die Zahl der Grünpflanzen erhöht.

Das ehrgeizigste Projekt, welches seit Anfang der 2000er geplant wurde, war der Bau eines Tunnels von Europa nach Amerika. Die Idee stammte jedoch bereits aus dem späten 19.Jahrhundert. Das Hauptproblem eines solchen Tunnels war neben den Kosten auch das Material, welches einen extremen Druck ausgesetzt werden sollte. Geplant war, den Tunnel mittels einer Magnetschwebebahn zu durchqueren. Um deren Leistung zu steigern, musste im Tunnel ein Vakuum herrschen. Viele kleine Experimente stellten jedoch immer wieder neue Gefahren fest. So dass der Baubeginn nicht vor Mitte des 21.Jahrhunderts zu erwarten war.

Luft[]

Bereits am Vorabend des Zweiten Weltkriegs hatte die amerikanische Armee mit der Erforschnung von Zeppelinen, welche Flugzeuge tragen können, begonnen. Das Projekt wurde jedoch nach wenigen Jahren eingestellt. Doch durch modernere Technik wurde die Forschung ab den 1960ern weiter betrieben. Der erste Versuchszeppelin starte am 1.Juni 1965. Dieser war jedoch ein Fehlschlag. In den nächsten Jahren gab es weitere Versuche. Das Jahr 1976 war von Erfolg gekrönt und es gelang, sowohl Flugzeuge von dem Zeppelin zu starten, als sie auch wieder auf ihm zu landen. Dies ermöglichte es, Waren auf der Welt leichter zu transportieren. Da Zeppeline eine größere Last als Flugzeuge tragen und an jeden Ort der Welt gelangen konnten. Durch die Flugzeuge musste ein Zeppelin nicht mehr absinken, um be- oder entladen zu werden.

British Airways Concorde G-BOAC 02

Eine Concorde beim Start

Im Jahre 1962 hatte bereits in Zusammenarbeit aus Frankreich und Großbritannien die Entwicklung eines Überschallpassagierflugzeuges begonnen. Der erste Flug erfolgte im Jahre 1969 und ab 1976 der regelmäßige Flug zwischen London und New York, sowie Paris und New York. Doch war der hohe Verbrauch an Kerosin ein Problem. So wurde ab den 1980ern die Concorde immer weiter verbessert. Es wurden effektivere Triebwerke enwickelt. Auch wurden neue leichte, aber dennoch stabile Materialien für den Rumpf entwickelt. Dies hatte zur Folge, dass die Concorde weiter im Betrieb blieb. Es gelang auch, den Überschnallknall besser abzuleiten. So dass ab 1994 die Zahl der Ziele der Concorde sogar noch erhöht wurde. Als erstes wurde nun auch von Paris oder London der internationale Flughafen von Moskau angeflogen, es folgte Rio de Janeiro im Jahre 1996, und 1998 folgte Tokio. 2001 wurde nun auch Kapstadt ein regelmäßiges Ziel der Concorde. Durch die Verbesserungen entging die Concorde am 25. Juli 2000 beim Start, aufgrund eines Metallteils auf der Startbahn, nur knapp einem katastrophalen Unfall.

Weltraum[]

Die Eroberung des Weltraums begann mit dem Start des sowjetischen Sputniks am 4.Oktober 1957. Der Sowjetbürger Juri Gagarin war am 12.April 1961 der erste Mensch im Weltall. Am 21.Dezember 1968 gelang den Amerikanern mit einem bemannten Raumschiff die Umkreisung des Mondes und am 21.Juli 1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. In den nächsten Jahren folgten weitere Landungen von Menschen auf dem Mond.

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Erste amerikanische Raumstation 1974

Während die Flüge zum Mond noch stattfanden, begann die Planung der amerikanischen Raumstation Skylab. Diese wurde am 13. Juni 1973 gestartet. In dieser lebten zum ersten Mal Menschen über mehrere Monate in der Schwerelosigkeit des Weltraums. Auch fanden erste Experimente statt, um festzustellen, wie es möglich war, auf fremden Himmelskörpern menschliche Kolonien zu errichten. Doch mussten dafür Möglichkeiten gefunden werden, die kosmische Strahlung abzuhalten und die zur Erde unterschiedliche Schwerkraft auszugleichen. Zudem musste eine autarke Versorgung mit Wasser und Lebensmittel errichtet werden. Um eine bessere Ausgangslage für eine Mondbesiedlung zu haben, wurde am 9. Mai 1986 mit dem Bau einer größeren und besser ausgestatteten Raumstation begonnen.

Yosemite3 Forschungsstation

Station der Weltunion im Jahre 2004

Der Start war der 1.September 1988. An diesem Projekt nahmen neben den USA auch mehrere europäische Staaten teil. Ab 1993 wurde sie von der Weltunion geleitet. Die Station war größer und wurde mit vielen Sonnensegeln ausgestattet. Um die Forschungsarbeit sowie das Leben der Astronauten in der Station zu erleichtern. In den nächsten Jahren wurde die Station immer mehr erweitert. Ab 1998 wurde es auch Privatpersonen möglich, auf die Station zu kommen, um das Leben im Weltraum zu erleben.

Gab es in der Weltunion anfangs nur wenig Interesse an einer gemeinsamen Mondkolonie, änderte sich dies in den 1980er Jahren. Der Grund dafür war neben der öffentlichen Arbeit von Astronauten und Wissenschaftlern auch mehrere Science-Fiction-Serien, die das Leben auf dem Mond und die Erkundung des Weltraums XX. So wurde im Weltparlament am 12. April 1991, zum 30. Jahrestag von Gagarins Flug, beschlossen, den Bau einer Mondkolonie zu beginnen.

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Darstellung der Mondkolonie

Der Baubeginn verzögerte sich immer wieder. Zum 30. Jahrestag der ersten Mondlandung wurde das erste Modul auf dem Mond aufgebaut, und die ersten 5 Astronauten begannen ihr Leben in der Kolonie. In den nächsten Jahren wurde die Station erweitert. So dass bis zum Jahre 2010 50 Menschen dauerhaft auf dem Mond leben konnten. Ab 2015 gab es auch Flüge von privaten Firmen auf den Mond.

Umfrage:[]

Da ihr die Geschichte nun beendet habt, bitte ich noch um Kritik. Bitte beantwortet dazu die Umfrage. Auch wäre eine Begründung nett.



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