Alternativgeschichte-Wiki
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(Dieser Artikel gehört zur Zeitlinie Angevinisches Kaiserreich)

Die Iberische Union gründete sich im Jahre 1415 als Reaktion auf die Bedrohung, die vom Angevinischen Reich ausging, welches mit Kastilien eine erhebliche Machtbasis auf der Iberischen Halbinsel innehatte. Zu Beginn war die Union nur ein lockeres Militärbündnis, dass aus den Königreichen Aragon und Portugal bestand. Nachdem die Angeviner jedoch immer mächtiger wurden und auch die Reconquista vorantrieben, schloss sich im Jahre 1453 auch das Emirat von Granada der Union an, die seitdem zu einem einzelnen Staat wurde. Zuerst waren die aragonesischen Könige Hochkönige der Union, nach dem Aussterben ihrer Linie 1516 ging dieses Amt jedoch an den jeweiligen portugiesischen König über. Die Iberische Union war vor allem eine See- und Kolonialmacht, deren größter Feind das Angevinische Reich war. Im Laufe der Zeit kam die Union zu großer Macht und beherrschte Brasilien und weitere Gebiete in Südamerika, sowie Küstenstreifen in Afrika und Asien. Zudem war die Union eine bedeutende Handelsmacht, die sich mit den Angevinern lange um die wirtschaftliche Vormacht im Atlantik stritt. Im 18. und 19. Jahrhundert brach jedoch der Handel stark ein, was zu einem steten Machtverlust der Union führte. 1763 verlor man zudem Granada an das Angevinische Reich. Als verarmtes Krisenland wurde die Union im Zuge der Revolution von 1848 aufgelöst und wurde Teil der Vereinigten Iberischen Königreiche.

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