Alternativgeschichte-Wiki
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Im Sturzflug auf Nixon:

Grund der Abweichung:

Samuel Joseph Bycks Plan für eine Flugzeugentführung und den Absturz auf das Weiße Haus ist besser durchdacht und funktioniert...

Kurzinformation über die Zeitlinie:

Es ist Februar 1974, der unzufriedene Reifenhändler Samuel Byck gibt dem US-Präsidenten die Schuld für seine missliche Geldsituation und die soziale Ungerechtigkeit in Amerika. Daher beschließt er eine "Heldentat". Sein Plan: Mit einer DC-9 über dem Präsidenten abstürzen...

Kurzvorwort:[]

Die Inspiration für diese kleine Zeitlinie habe ich durch den Film Attentat auf Richard Nixon aus dem Jahr 2004. Diese Zeitlinie ist Teil einer Reihe, die sich mit Attentaten auf US-Präsidenten beschäftigt. Diese Geschichte beinhaltet alternative Enden, welche nach reinem Zufallsprinzip angezeigt werden. Es lohnt sich daher, die Seite öfter anzusehen, um auch die Alternativen zu sehen.

Zeitlinie:[]

1972/1973 - Der Attentäter Samuel Byck:[]

Samuel Joseph Byck, geboren 1930 in Philadelphia, war in den '50er Jahren beim Militär, heiratete später und hatte vier Kinder. Seine Versuche, sich als Reifenhändler beruflich selbstständig zu machen, waren jedoch nicht erfolgreich, was ihn in eine prekäre Lage brachte. 1972 wurde ihm ein Förderkredit von staatlicher Seite abgelehnt. Daraufhin sah Byck in US-Präsident Richard Nixon den Kopf eines ungerechten Systems. Byck nahm danach Tonbänder auf, die er an Regierungsstellen schickte und auf denen Drohungen gegen den Präsidenten zu hören waren. Dies machte den Secret Service auf Byck aufmerksam, doch wurde er als ungefährlicher Spinner abgetan. Im selben Jahr entschied Samuel Joseph Byck, sich wegen starker Depressionen in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Wahrscheinlich fasste er danach den Plan, einen Anschlag auf Nixon zu verüben. Die Watergate-Affäre, die ab März 1973 immer öfter die Medien überschwemmte, bekräftigten Bycks Ansichten. Auch seine Ehe ging zu Bruch, so zog er in ein kleines Apartment in Philadelphia. Byck war ganz sicher kein Elitesoldat, doch in seiner zweijährigen Dienstzeit

Samuel Byck

Samuel Byck † 1974

(1954-1956) hat er sicher den Gebrauch von Waffen und militärische Vorgehensweisen erlernt. Bis zu diesem Zeitpunkt stimmt das Leben des Samuel Joseph Byck noch mit Unserer Zeitlinie überein. Erst zu Beginn des Jahres 1974 tritt der Zeitpunkt der Abweichung auf, denn Byck versucht in dieser Zeitlinie etwas professioneller an den Anschlag heranzugehen, vor allem mit weniger Gewalt. Vielleicht gelang es Byck auch, besser die Nerven zu bewahren? Heutige FBI-Ermittler glauben jedoch, Byck habe sich an einer Flugzeugentführung arabischer Terroristen vom 17. Dezember 1973 ein Beispiel genommen. Im Nachhinein fanden die Ermittler einige von Byck gesammelte Zeitungsberichte über Attentate der jüngeren Vergangenheit in seiner Wohnung.

22. Februar 1974 - Bycks Sturm auf die DC-9:[]

Samuel Byck hatte einen Plan, dazu besorgte er sich über Umwege einen kleinkalibrigen Revolver und fuhr den Weg von Philadelphia nach Baltimore. Schon auf der Fahrt zum Flughafen fand Byck einen neuen Grund, sich aufzuregen. Amerika steckte mitten in einer Ölkrise, schon die Fahrt war schwierig, da Benzin knapp und an mancher Tankstelle ausverkauft war. Wieder produzierte Byck Tonbänder, auf den Bändern verkündete er sein Manifest. Ein Thema war, dass Amerika kein Benzin hat und zu einem faschistischen Land geworden sei. Verschiedene Bänder verschickte er nun an Jack Anderson von der Washington Post, an den bekannten Dirigenten Leonard Bernstein und Andere. Benzin benötigte er auch, um eine improvisierte Brandbombe zu bauen. Auch kam er auf die Idee, eine Bombe zu faken, die er bald in einer Lunchbox zeigen würde. So vorbereitet erreichte Samuel Byck den internationalen Flughafen von Baltimore. Am Freitag dem 22.

USABaltimore

Byck entführte das Flugzeug in Baltimore an der amerikanischen Ostküste

Februar um 6:50 betrat Byck den

LunchBomb

Byck behauptete, dass sich eine Bombe in der Lunchbox befände, in Wahrheit gehörte sie einem seiner Kinder und enthielt Erdnussbutterbrote und einen tickenden Wecker

Flughafen, in der rechten Hand ein Koffer mit Brandsätzen, in der Linken eine patriotisch verzierte

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Bild zeigt ein Passagierflugzeug Typ DC-9. Dieser Flugzeugtyp war zwischen 1965 und 2014 im Einsatz

Lunchbox. Die Lunchbox stellte er nun vor dem Terminal auf dem Weg zum Metalldetektor in eine Ecke. Diese kleine Box enthielt neben einer Jause auch einen aufgezogenen Wecker. Als Bycke jedoch den Polizisten George Neal Ramsburg sah, trat er an ihn heran und sprach: „Sehen sie die kleine Box?“ Der junge Beamte nickte misstrauisch: „Ja?“ Woraufhin Byck meinte: „Es gibt noch mehr davon, das sind Bomben... entweder Sie lassen mich passieren oder hier geht alles hoch!“ Der Polizist ließ den Mann zwar passieren, informierte jedoch seine Vorgesetzten. So konnte Samuel Byck fast ohne Problem die Kontrollen passieren und stand bald vor der von ihm angepeilten Maschine. Doch so reibungslos ging doch nicht alles, die Polizei rief umgehend Verstärkung in Form der Bombenexperten. Das Ablenkungsmanöver mit der Lunchbox funktionierte, etliche Beamten suchten nun nach Pausenboxen. Solche Behältnisse sind in den USA ungemein beliebt, es gab also genügend Boxen zu untersuchen auf dem großen Flughafen. Byck bedrohte inzwischen eine Flugbegleiterin mit der Waffe und zeigte ihr die wirkliche Brandbombe. Nun war die Zeit gekommen, in das Cockpit der DC-9 Maschine nach Atlanta zu stürmen. Das Flugzeug benötigte lediglich einen Piloten und Kopiloten, dies waren Reese Lofton und Freddy Jones. Samuel Byck zwang nun die Flugbegleiterin, das Cockpit zu betreten und die Zugangsluken zu schließen. Auf den Befehl, sofort zu starten, erwiderte der Kopilot jedoch, dass dies nur mit Erlaubnis des Towers möglich sei. Der Flugzeugentführer war sichtlich nervös und schoss der Flugbegleiterin einfach in den Bauch und wiederholte nun den Startbefehl. Er fügte auch hinzu, dass sich überall Bomben befänden und deutete auf seinen Koffer. Von außerhalb konnten die Polizeibeamten alles mitverfolgen. Die Polizisten waren nicht geschult, was Terrorismus anging, und schossen einmal auf das Flugzeug, ohne etwas zu bewirken. Hauptproblem der Beamten war, dass sie es mit einem Mann zu tun hatten, der ohne mit der Wimper zu zucken schießt. Niemandem war auch so recht klar, was der Mann eigentlich wollte, im Flughafen herrschte inzwischen ebenfalls Chaos aufgrund der Bombendrohung. Byck im Cockpit ließ inzwischen eine weitere Flugbegleiterin kommen und drohte weiter. Captain Reese Lofton tat nun so, als würde er kooperieren, die Triebwerke wurden gestartet. Wie bei einer Geiselnahme üblich, trafen bald FBI-Beamte ein, die vermitteln sollten. Inzwischen war es 8 Uhr, man hatte keine Bombe entdeckt und die falsche „Lunch-Bombe“ entlarvt. Über Funk wurde nun Samuel Byck durch das FBI kontaktiert, Byck gab sich kryptisch und forderte Starterlaubnis, oder jemand müsse sterben. Es war den beiden Piloten nicht möglich, irgend etwas zu tun, außer zu beschwichtigen. Die Maschine 523 der Delta Airlines erhielt um 9:03 Starterlaubnis. Als sich der Captain neuerlich weigerte, erschoss Byck ihn und zwang Jones, das Flugzeug zu starten. Ziel war das nur 30 Meilen (~48 km) entfernte Weiße Haus. Nur fünf Minuten später erreichten sie ihr Ziel. Samuel Byck hatte Jones aufmerksam zugesehen, wie dieser das Flugzeug steuert. Zwar hatte Byck keine Ahnung von den Instrumenten, aber er verstand die Steuerung, nun schoss er Jones in den Rücken und lenkte das Flugzeug selbst ins Ziel. Inzwischen hatten einige entschlossene Passagiere und Flugbegleiterinnen Mut gefasst und hämmerten gegen die Tür des Cockpits. Als es ihnen gelang einzudringen, war es zu spät, das Flugzeug war keine drei Meter vom Boden entfernt. Die DC-9 krachte voll betankt in das Oval Office, Richard Nixon war gerade bei einer Besprechung zum Thema Wirtschaft, als ihn die Balken eines nach innen gedrückten Fensters erschlugen.

NYTimes1974NixonDC

New York Times Abendausgabe, die Regierung versuchte nur wenig durchsickern zu lassen, was passiert sei, so glaubte man in den Medien anfangs an einen Unfall, 22. Februar 1974

Bycks Benzinbombe leistet auch einen Beitrag zu der Explosion die nun kam, jetzt war das Chaos komplett.

1974 - Reaktionen kurz nach dem Sturzflug:[]

„Der 22. Tag des Monats hat in nur 11 Jahren zwei Präsidenten dahingerafft! Ein schwarzer Tag für Amerika“

NBC

FordsAngelobungFebruar1974

Kurz nach dem Sturzflug wurde Vizepräsident Gerald Rudolph Ford, Jr. in die geheime Bunkeranlage Site R gebracht und provisorisch angelobt, 23. Februar 1974

Jack-Anderson-Time

Jack Anderson im Time-Magazin wurde zum absoluten Starjournalist, denn er hatte die Byck-Tapes, diese Tonbänder erläuterten die genauen Hintergründe des Sturzfluges

Das Weiße Haus brannte, die Feuerwehr und Nationalgarde rückten umgehend aus. Die Löschaktion wurde von unzähligen Schaulustigen beobachtetet und gefilmt. Anfangs war nicht klar, was passiert war, von Seiten der Regierung herrschte 12 Stunden eine Informationssperre. In den Zeitungen wurde wild über einen Zusammenstoß zweier Flugzeuge spekuliert. Erst durch die Tonbänder, welche sich im Besitz von Jack Anderson dem Chefredakteur der Washington Post befanden, kam mehr Klarheit auf. Ein Terroranschlag! Erst nach und nach wurden die wahren Hintergründe aufgedeckt, außerdem bekam die Öffentlichkeit am 23. Februar die Mitteilung, dass Vizepräsident Gerald Ford im geheimen zum Präsidenten angelobt wurde. Ford war sofort nach dem Sturzflug in den nahe gelegenen US-Bundesstaat Pennsylvania geflogen worden, wo er in dem Bunkerkomplex „Site R “ in Sicherheit war. Site R war erst 1971 mit neuester Kommunikationstechnologie aufgerüstet worden und bot die Möglichkeit, die Amtsgeschäfte weiter zu führen. Nachdem Jack Anderson die „Byck-Tapes“ weitgehend veröffentlicht hatte, wurde er von der Weltpresse als der beste investigative Journalist des Jahrhunderts gefeiert, oder auch der „Überflieger“. Innerhalb von Polizei, FBI und Secret Service rollten Köpfe, Anderson prangerte die Unfähigkeit der Bundespolizei an, denn nun kamen auch die früheren Verdachtsmomente von 1972 ans Licht. Der Sturzflug hatte über 150 Menschen das Leben gekostet, alle 115 Passagiere der DC-9 starben beim Absturz. In den Medien wurde besonders die Tragödie der Schulklasse 3B der örtlichen High School ausgeschlachtet. Eine Schulklasse hatte das Weiße Haus besucht und starb im Feuer. Auch die Weltwirtschaft war durch diesen unglaublichen Terrorakt verunsichert. Der Dow Jones Index sank am Freitag um vier Punkte. Nun fragten sich die Amerikaner, wie sicher ihre Nation eigentlich ist, wenn nicht einmal der Präsident in seinem Heim sicher ist. Ein Aufschrei ging durch die Öffentlichkeit, besonders die Tatsache, dass Samuel Byck, ein Bürger dieses Landes, zu so etwas fähig war, schien unglaublich. Die anfängliche 12-Stunden-Nachrichtensperre sorgte auch dafür, dass Verschwörungstheoretiker aus ihren Löchern kamen und behaupteten, das Flugzeug sei mit einem UFO zusammengestoßen. Dies war eine der harmlosesten Theorien, auch traten Okkultisten auf und behaupteten, die Zahl 22 sei verflucht, es wurden nun auch Zusammenhänge mit der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963 gezogen. Neben den anerkannten Medien gab es auch rechtsradikale Zeitungen, die nun von einer „Judenverschwörung“ sprachen. Denn als herauskam, dass Byck der Sohn jüdischer Eltern war, überschlugen sich die Spekulationen in der rechten US-Szene. Auch aus dem Ausland kamen Stimmen, die Sowjetunion und Europa entsandten ihr Beileid, während der kubanische Diktator Fidel Castro den Attentäter als Helden des Kommunismus bezeichnete. Die Überreste Richard Nixons wurden am 28. Februar 1974 mit allen Ehren beigesetzt. Damit war die Watergate-Affäre beiseitegeschoben und es kam zum Schulterschluss zwischen Demokraten und Republikanern, Nixon wurde zu einem amerikanischen Märtyrer erklärt.

1974/1976 - Präsident Fords Sicherheitsreformen:[]

In den Jahren nach dem Sturzflug musste sich Amerika erst mit der neuen Situation einstellen. Nun sprach man von der Zeit vor dem Sturzflug und den Jahren danach. Präsident Ford hatte in seiner kurzen Amtszeit bis 1977 eine Menge schwere Entscheidungen zu treffen. Die USA lagen nach dem Terroranschlag in einer Wirtschaftskrise, diese Krise galt es in den 1970er Jahren zu bekämpfen. Viele Amerikaner fürchteten nun um ihre Arbeitsplätze und forderten "Save America". Für einige stand fest, dass der Sturzflug das Endergebnis einer kommunistischen Verschwörung ist. Die Washington Post mit Jack Anderson an der Spitze kritisierte nun auch die Vorgehensweisen des Secret Service. Es kristallisierte sich immer mehr heraus, dass Samuel Byck bereits zuvor von Agenten befragt wurde und nicht als Bedrohung erkannt wurde. Für die Regierung Ford bestand nun Handlungsbedarf, Rufe nach mehr „Law und Order“ und Verstärkung der inneren Sicherheit führten dazu, dass am 8. August 1974 das Ministerium für Einheit gegründet wurde. Diese neue Behörde war keine Bundespolizei, sondern ein Ministerium, welches die inneramerikanischen Aktivitäten von Polizei, FBI und NSA koordinierte. Ziel war nicht nur eine bessere Zusammenarbeit dieser Behörden, sondern auch die Erschaffung eines Sicherheitsnetzes für alle Amerikaner.

Jbs

Plakate der JBS prangten nun auf vielen Hauswänden, die Amerikaner glaubten teilweise dieser Propaganda

Das Ministerium hatte keine eigenen Agenten, doch konnte es auf Beamten der Sicherheitsbehörden zugreifen. Außerdem verschärften sich die Sicherheitsprotokolle an Flugplätzen, Bus und Bahnhöfen. Großen Einfluss auf diese Entwicklung hatte auch die John Birch Society (JBS). Die JBS ist eine 1958 in den USA begründete rechtsradikale Organisation, die sich den Kampf gegen den Kommunismus ans Revers geheftet hat. JBS-Demonstranten forderten 1975 bei einem Marsch durch New York eine US-Invasion Kubas, da man dort die Drahtzieher zu sehen glaubte. Auch schrie die JBS nach einer Registrierungspflicht für Kommunisten, doch wer genau diese Kommunisten waren, das war unklar. Waren es die langhaarigen Hippies, die Nixon kritisiert hatten? Waren es die afroamerikanischen Bürgerrechtler?

UnityCard2018

Ein Prototyp der Unity Card von 1974, sie gilt als absolut sicher, besitzt eine Vielzahl an Informationen, die ersten Unity Cards verfügten lediglich über einen Barcode waren daher bereits durch EDV auslesbar

Ähnlich wie in Zeiten des Red Scare in den frühen 1920er und 1950er Jahren waren die Amerikaner nun sehr empfänglich für antikommunistische und rechte Propaganda. Auch innerhalb von Senat und Kongress konnten sich nun die Hardliner durchsetzen. Es gab nun mit der Denver-Kommission eine Untersuchungskommission des Kongress. So kam es beispielsweise dazu, dass ab 1976 eine verpflichtende Ausweiskarte am Flughafen von Washington probeweise eingeführt wurde. Dies war die Unity Card. Diese „Einheitskarte“ im Scheckkartenformat war mit einer erst im Jahr 1974 in Supermärkten eingeführten Strichcode-Technologie versehen.

SwatLA70er

Beamte eines SWAT-Teams stürmen im Auftrag des Ministeriums für Einheit die Büros einer afroamerikanischen Organisation, die verdächtigt wird, staatsfeindliche Aktivität zu fördern, Los Angeles 1976

Ein UPC-Code beinhaltete Geburtsdatum und Name des Besitzers und wurde bis 1978 an das Flughafenpersonal ausgegeben. Inzwischen galt jedoch an Flughäfen strenge Ausweispflicht, sogar Personen, die nur die Eingangshallen eines Flughafens betreten wollten, wurden kontrolliert. Mit der Einführung von Laser-Scangeräten Anfang der 1980er wurde die Unity Card immer wichtiger. Sie galt als unfälschbar und konnte in den Amtsgebäuden des Ministeriums für Einheit ausgestellt werden. Ohne eine solche Karte wurde Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln unmöglich gemacht. Neben diesen offensichtlichen Sicherheitsmaßnahmen agierten auch Polizei und FBI aggressiver. Durch den Patriot Act 76 wurde auch das Abhören von Verdächtigen erleichtert, denn nun lagen Hausdurchsuchungen und das Abhören in den Händen des Ministeriums für Einheit. Das Ministerium ging sehr großzügig mit Abhörerlaubnissen um. Die NSA hingegen brauchte keine Erlaubnis, denn niemand wusste von ihrer Existenz, sie baute ihr gigantisches Abhörnetz aus.

November 1976 - Präsidentschaftswahl 76:[]

„Make America Save again!“

Wahlslogan von Ronald Reagan

Das Wahljahr 1976 war von der anhaltenden Wirtschaftsflaute und der Diskussion bezüglich Gerald Fords Rechtmäßigkeit als US-Präsident gekennzeichnet. Fords Gegner auch innerhalb der republikanischen Partei vertraten die Meinung, dass ihm das Präsidentenamt lediglich durch den Sturzflug „zugeflogen“ sei. Härtester politischer Gegner Fords war der ehemalige Gouverneur von Kalifornien Ronald Reagan. Reagan vertrat genau wie die JBS eine harte Position gegen den Kommunismus und sah Fords Sicherheitspolitik als halbherzig an. Reagan kritisierte Fords Politik, da er sie als Schwäche gegenüber dem Ostblock wahrnahm. Denn aus der Sicht der Ultrakonservativen, denen Reagan nahe stand, hatten die USA eine Sicherheitslücke, die durch kommunistische Infiltrationen ausgenutzt werden konnte. Dass Samuel Byck ein Kommunist war, schien in der Öffentlichkeit mittlerweile ein Faktum zu sein,

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Präsident Ford gratuliert Ronald Reagan zum Sieg bei den Vorwahlen der Republikaner, Reagan hatte Ford im Vorfeld harsch kritisiert, Sommer 1976

obwohl das genau genommen nicht stimmte. Byck war ein antikapitalistischer Gerechtigkeitsfanatiker, der aber wenig mit den Lehren von Karl Marx zu tun hatte. Auch die

Robert W

Robert W. Welch, Jr Präsident der JBS unterstützt Ronald Reagan, damit wird die JBS erstmals wieder von den konservativen Republikanern respektiert, Welch mit Reagan-Wahlbutton

Organisation JBS hatte nach dem Sturzflug eine Vielzahl an neuen Mitgliedern erlangt und war nun erstmals seit 1964 wieder auf dem aufsteigenden Ast. Bei den Präsidentschaftswahlen 1964 hatte die JBS den konservativen Republikaner Barry Goldwater unterstützt. Die Niederlage Goldwaters hatte der JBS viel Prestige gekostet, woraufhin einige Unterstützer absprangen und die Konservativen sich von ihnen distanziert hatten. Nun, 12 Jahre später, war das Klima in den USA anders, die JBS war wieder salonfähig und plötzlich mit den Zielen der Konservativen vereinbar. Mit rund 100.000 Mitgliedern war die JBS stark wie nie. JBS-Präsident Robert W. Welch Jr. unterstützte nun offen den konservativen Kandidaten Ronald Reagan gegen seinen Parteigenossen Gerald Ford. So konnte Reagan die Vorwahlen im Sommer gewinnen und stand nun dem Demokraten Jimmy Carter gegenüber. Reagan startete seinen Wahlkampf gemeinsam mit Bob Dole in den Südstaaten, wo er eine Koalition mit Evangelikalen, Neoliberalen und Konservativen einging. Ein Grundbestandteil seines Wahlkampfes war es nun, den südlichen Bundesstaaten mehr Eigenständigkeit zu versprechen, da

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Bild zeigt Paul Dominique Laxalt, der ab 1981 das Amt des Vizepräsidenten übernahm und Ronald Reagan in seiner zweiten Amtszeit 1981

er selbst glaubte, dies wäre im Sinne der Gründerväter. In den Südstaaten war der Einfluss der Bundesregierung seit Ende des Bürgerkrieges immer umstritten gewesen. Reagan rechnete sich mit dieser Wahltaktik aus, Wähler aus der rechten Ecke zu bekommen. Jimmy Carter, ein Mann aus dem tiefen Süden, war jedoch ebenso redegewandt wie der Ex-Schauspieler. Die Umstrukturierung der Verwaltung der Bundesstaaten war auch Carters Steckenpferd. Beide Kandidaten waren mehr oder weniger Außenseiter, wobei Ronald Reagan durch seine Filmkarriere bereits weitaus bekannter war. Ausschlaggebend für Ronald Reagans Erfolg bei den Wahlen war vor allem eine Fernsehdiskussion, bei der er sich gegen eine Annäherung an die Volksrepublik China und stärkere Kontrollen von legalen Ausländern aussprach. Carters liberale Einstellung und der Vorschlag, mit dem Ostblock vermehrt in Gespräche einzutreten, wurde von der Mehrzahl an US-Bürgern negativ betrachtet. Bei den bundesweiten Präsidentenwahlen 1976 erhielt Ronald Reagan 403 Stimmen der Wahlmänner, Carter hingegen nur 134. Dies war ein Erdrutschsieg für den Republikaner mit dem Cowboyhut.


1977/1985 - Ronald Reagan und der Kalte Krieg:[]

1977; Ronald Reagan zog in das wiederaufgebaute Weiße Haus ein. Der Sitz des US Präsidenten sah zwar äuserlich so aus wie vor 1974 hatte aber einige technische Verbesserungen wie eine Boden-Luft Abschussrampe und einen neuen Warroom für den Stab. Das US Militär beginnt mit der Entwickelung von Bohrfarzeugen die es ermöglichten den Untergrund der Vereinigten Staaten zu untertunneln. Man bereitet sich auf den Atomkrieg vor und holt Pläne für ein Atomraumschiff aus den Archiven. Bisher hatte Präsident Ford in einem Haus im nahen Camp David gewohnt, Reagan war der erste Präsident der nach Washington D.C zurückkehrte. Die 1970er waren ein „Deprimiertes Jahrzehnt“ Reagan musste nun als mächtigster Mann der Welt ein Beispiel für Zuversicht, Rechtschaffenheit und Sicherheit sein. Die islamische Revolution im Iran führte 1979 zum Militäreinsatz, die USA setzen Luftangriffe gegen das Regime Ruhollah Chomeinis ein um es zu stürzen. Dies schien aufgrund der Energiekrise notwendig, in Washington befürchtete man dass sich sonst der Ostblock das Öl des Nahen Osten unter den Nagel reißt. Auch wurde verstärkt versucht Attentäter in Kuba einzuschleusen um Fidel Castro zu ermorden, dieser überlebte. Derartige Zwischenfälle führten zu einer Verhärtung der Fronten, der Nahe Osten sympathisierte nun offen mit dem Ostblock. Als Ex-Schauspieler besaß Reagan Charisma und zeige sich enthusiastisch. Abseits der Medien war aber auch er pessimistisch, insbesonders der Kampf gegen den internationalen Kommunismus beschäftigte ihn. In den amerikanischen Industriestädten regierte Paranoia,

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Die USS Saratoga und ein Geleitschiff im Persischen Golf, die USA wolte mit Waffengewalt Stärke zeigen und die Iranische Revolution mit Luftangriffen zerschmettern, das Unterfangen scheiterte 1980

denn die Wirtschaftskrise seit 1974 hatte der Autoindustrie in Detroit stark zugesetzt. In diesen aufgeheizten Zeiten fürchte man einen zweiten Pyck der vermeintlich hinter jeder Gewerkschaftsaktion stehen könnte. Aus der Sicht der Wirtschaftsbosse waren die Gewerkschafter so etwas wie die Vorhut des Sozialismus. Die Wirtschaftsliberalen Kräfte im Land flüsterten dem Präsidenten bereits ein dass sie die letzte Bastion gegen die Rote Gefahr sind. Amerika setzte auf Atomkraft, auch sah man in überlegenen

ReaganAtomkraftwerk79

Nach dem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Three Mile Island besuchte Reagan das Kraftwerk, der Zwischenfall wurde im Interessen der nationalen Sicherheit vertuscht da man auch fürchtete die USA könte zum Gespött im "Reich des Bösen werden, April 1979

Raketensystemen einen Schutz gegen den Ostblock. Die Atomkraft wurde als Segen gesehen, von Seiten der Regierung wurden auch Atomwaffen als Notwendigkeit für Frieden hingestellt. Es kam unter Ronald Reagan daher nie zu wirklichen

167300 original

Das Strategic Defense Program (SDP) war in Zeiten der Paranoia ein Prestigeprojekt der US Regierung, Reagan konte nur Teile davon fertig stellen, Jedoch dankten es ihm seine Wähler da er damit sein Wahlversprechen "Make America Save again" einlösen wolte, Time Magazin März 1983

Abrüstungsgesprächen mit der Sowjetunion. Die Gespräche zu Begrenzung strategischer Rüstung seit 1969 (SALT) gerieten im Klima der Paranoia ins Hintertreffen. Reagan und die Falken in seiner Regierung erkannten darin eine Schwäche, man benötigte Schutz, denn Schutz hatte der Präsident versprochen. Atomkraftwerke in den USA hatten nun eine besondere Sicherheitstuffe, denn man produzierte spaltbares Material. Am 28. März 1979 geschah etwas dass man bisher nicht für möglich gehalten hatte. Innerhalb des Atomkraftwerks Three Mile Island im Bundesstaat Pennsylvania kam es zu einem Störfall . Der Störfall zeigte Mängel auf, doch wurde er vor der Öffentlichkeit verschleiert. Einer der Gründe war dass Three Mile Island seit einem Jahr waffenfähiges Material produzierte. Der zweite Grund war jedoch Politik, Reagan wollte vor Amerika und der Welt nicht als Versager gelten. Seine Sichert Amerika Schiene wäre nun in Frage gestellt und die Wiederwahl unsicher. Nach einem Besuch des Kraftwerks im April wurde entschieden den Vorfall auf ewig geheim zu halten. Einzelheiten kamen jedoch 2013 heraus. Die Geheimhaltung im Kalte Krieg war 1979 wichtiger, immerhin gab es da noch mehr zu verschleiern. Ein weiteres Geheimnis war das Strategic Defence Program (SDP) Dieses Programm von NASA und Air Force zu Etablierung eines Satelliten gestützten Atomwaffenschildes startete ebenfalls 1979. Reagans sogenanntes Star Wars Programm sollte den USA einen strategischen Vorteil bei einem Atomkrieg geben. Allerdings war diese vermeintliche Sicherheit damals noch nicht umsetzbar, so wurden die Steuerzahler systematisch mit Unwahrheiten gefüttert. Amerika würde bis 1990 vollkommen Atombomben sicher gemacht werden hies es zu Beginn der 1980er. Kleine Erfolge gab es, so entwickelte die Luftwaffe Anti-Satelliten Waffen. Nun zog auch der Ostblock nach und verkündete im Sommer 1982 den Bau eigener Schutzwaffensysteme. Reagan war ein Täuscher der das Ministerium für Einheit besser nutzen konnte als sein Vorgänger. Es gab in der aufkeimenden Computerära erneut Ängste, diese Ängste manifestierten sich im Film wie WarGames (1983) Was wäre wenn ein Computerhacker in das US Verteidigungsministerium eindringen könnte? Er würde vielleicht die Wahrheit hinter SDP sehen, dass es nur eine Kulisse für die Russen ist. Der Vorgänger des uns bekannten Internet das ARPANET wurde stärker gesichert. Saboteuren von Innerhalb und Außerhalb war es Mitte der 1980er nur noch schwerlich möglich darauf Zugang zu bekommen. EDV-Netzwerke wurden nun generell als Sicherheitsrisiken gesehen, doch diese Technologie steckte zu Zeiten Ronald Reagans noch in den Kinderschuhen. (mehr zu dem Thema ) Trotzdem kann man sagen dass Ronald Reagan und die Sichert Amerika Politik dafür verantwortlich ist dass sich das World Wide Web nie so entwickelt hat wie wir es in UZL kennen. Ronald Reagan startete in seinen zwei Amtsperioden einen Rüstungswettlauf der nicht nur am Boden sondern bald auch im Weltraum statt fand. Es ist unklar warum Vizepräsident Bob Dole 1980 zurücktrat und Paul Lexalt das Amt übernahm. Bob Dole schwieg sich darüber aus, jedoch ist anzunehmen dass er mit der amerikanischen Sicherheitspolitik unzufrieden ist. In einem NBC Interview behauptete Dole 1990

Wargames

Der Film "Wargames" von 1983 zeigte die Agreifbarkeit des amerikanischen Computernetzwerks. Innerhalb von Geheimdienst und Militär sah man Handlungsbedarf denn subversive Hacker die eventuel Kommunisten sein könten wurden befürchtet

dass Strategic Defence Program würde den Kalten Krieg eines Tages in einen Heißen verwandeln. Tatsächlich erleichterte SDP die Möglichkeit eines konventionellen Dritten Weltkrieges wenn Ost und West ihr Nuklearwaffenpotential aufgrund von Schutzschilden nicht einsetzen. Der Kalte Krieg hatte sich mit 1. September 1983 verschärft als die sowjetische Luftwaffe ein angeblich vom Kurs abgekommenes südkoreanisches Verkehrsflugzeug abschoss. Schon zu diesem Zeitpunkt wird von NORAD Alarm gegeben denn unter den Toten befand sich auch der Direktor der JBS Larry McDonald. Dies führte fast zum Atomkrieg während der NATO Übung REFORGER. Reagan konnte trotz des Kalten Krieges das Ruder herumzudrehen und stand als einer der beliebtesten US Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg da. 1985 als seine Zweite Amtszeit endete stand die Welt jedoch an der Kippe zum atomaren Holocaust.

Nikolai Ogarkov 1

Nikolai Wassiljewitsch Ogarkow gilt als Vater des sowjetischen Raketenschildes und war bis zu seinem Tode Sicherheitsberater in Moskau † 1994

Atomenergie galt als sauber und Amerikas Überwacher sicherten den inneren Frieden.

Mir

Die sowjetische Raumstation MIR galt als Zeichen der Überlegenheit für den Ostblock, für Moskau war klar dass man den Wettstreit um den Weltraum gewonnen hat, Bild 1990

1985/1991 - Keine Chance auf Perestroika:[]

Sowjetunion 1985; Das „Reich des Bösen“ wird von alten Kranken Männern regiert. Seit dem Tod Leonid Brechnews 1982 hatten zwei schwer kranke Männer das höchste Amt im Sowjetstaat inne. Innerhalb der kommunistischen Partei und der Roten Armee wurden Rufe nach einem starken Mann laut. Im März 1985 kam es schließlich zu Ernennung eines neuen Generalsekretärs der KPdSU. Dieser Parteigenosse war jedoch nicht Michail Gorbatschow sondern ein Hardliner mit starken Banden zum Militär. Es war einfach nicht denkbar dass ein liberaler Kandidat Generalsekretär wurde, nicht in Anbetracht der Aufrüstung. Mittlerweile hatte die Sowjetführung technisch aufgeholt, vor allem das Raumfahrtprogramm war vorangetrieben worden. Die sowjetische Raumfahrtindustrie kostete zwar Milliarden doch gleichzeitig entstanden sicher Arbeitsplätze die der Arbeiterschaft relativ gute Einkommen sicherten. Die Sowjetunion hatte bereits Ende der 1970er auf Reagans geplantes SDP reagiert und sich verstärkt auf strategische Verteidigungssysteme konzentriert. Im Weltraum gab es bereits seit 1967 immer eine Präsenz in Form der Saljut Raumstationen. Saljut 1 bis 7 dienten der UDSSR als Überwachungsplattformen, doch man kam auch auf die Idee Anti-Satellitenwaffen zu bauen. Ob und wie weit die sowjetischen Schutzsystem einen Hagel Atombomben abwehren konnte wusste Niemand. Doch vor allem ein Mann war für diese massive Weltraumpräsenz verantwortlich Marschall Nikolai Wassiljewitsch Ogarkowl. Ogarkowl war mit dem Leninorden wegen „Der Verdienste zu hermetischen Abriegelung des sowjetischen Weltraumschutznetzes“ ausgezeichnet worden und diente Moskau in Sicherheitsfragen und strategischer Nuklearkriegsführung. Die Sowjetunion musste während des Tschernobyl Unglücks 1986 die Unsicherheit ihrer Atomtechnologie zugeben, eine Demütigung für den Sozialismus. Aus den USA kamen nun auch Hilfsangebote, doch die Sowjetregierung lehnte ab und sorgte so für Unmut im Ausland. 1987 brüsteten sich die Sowjets ein besseres und leistungsfähigeres SDP zu besitzen als die USA selbst. Raumstationen wie die MIR waren mit Abwehrraketen bestückt, solche Waffen galten zwar als illegal jedoch hatten sie Beide Seiten. Perestroika der Umbau der sowjetischen Politlandschaft war wegen der Apparatschiks in der KPdSU nicht möglich. Der westdeutsche Pilot Mathias Rust welcher mit seinem Kleinflugzeug 1987 unweit des Roten Platzes landete wurde umgehend zu einer Haftstrafe von 40 Jahren verurteilt. Sein waghalsiger Flug wurde nie öffentlich gemacht, ähnlich erging es Regimekritikern im gesamten Ostbllock. 1988 verschwand der Oppositionelle Gorbatschow für 5 Jahre im sibirischen Gulag. Inzwischen regierten die Militärs die sich darum bemühten mit dem Amerika von Präsident Laxalt gleichziehen. In den 1990er Jahren kam es immer wieder zu Fehlalarmen der sowjetischen Luftwaffe, der Generalstab sah wie schon 1983 in NATO Manövern ernstzunehmende Gefahren. So wurden neue Strategien für einen konventionellen Krieg gegen den Westen konzipiert die auch Einsätze gegen westliche Satelliten vorsahen. 1991 saß die sowjetische Militärriege sicher wie noch nie im Sattel. Die Deutsche Demokratische Republik war nicht zusammengebrochen und der Eiserne Vorhang undurchlässiger als je zuvor.

1992/1997 - Politik in den Vereinigten Staaten:[]

„Wir können es schaffen die Sowjetunion bis Ende dieses Jahrhunderts in die Knie zu zwingen! Amerika ist stark! Unsere Willenskraft ist stark... wählt George Herbert Walker Bush 1992 zu eurem Präsidenten!“

Wahlwerbespot der Republikaner 1992

1992; Nach 8 Jahren nähert sich die Regierung Paul Lexalt ihrem Ende. Lexalt hatte sich auf seine „Experten“ verlassen, unter ihnen der Vizepräsident George Herbert Walker Bush der unter Reagan Direktor des Ministerium für Einheit war und noch früher CIA Direktor. Lexalts Regierung lehnte sich stark an die von Ronald Reagan an, jedoch galt er innerhalb der Republikaner als ein Spielball der militanten Falken Fraktion. Es war 1992 klar das Bush für die Republikaner kandidieren würde und sich dem Demokraten Bill Clinton entgegenstellen wird. Clinton hatte wenig Chancen gegen Bush, innerhalb des Kongress hatten nun die Republikaner und Konservativen das sagen. Als frischgebackener US Präsident machte sich Bush ab 1993 daran den sogenannten moslemischen Sozialismus im Nahen Osten auszumerzen. Seit der Irak-Kontra Afaire 1992 war ihm der Diktator Saddam Hussein ein ernsthafter Dorn im Auge. Damals hatte die Lexalt Legislative die Kurden in ihrem Freiheitskampf gegen Hussein unterstützt. Doch waren die beteiligten CIA Agenten aufgeflogen und Hussein konnte sich des kurdischen Widerstands entledigen. Der Irak war anders als der Iran sowjetfreundlich, so gab es Waffen aus Moskau.

GeorgeHWBush

George H. W. Bush "Der Mann für die 90er" führte den harten Kurs gegen die Sowjets ab 1993 weiter, Bush war unter Präsident Reagan Direktor des Ministeriums für Einheit

Mit 17. März 1994 intervenierten die USA jedoch im Irak wegen eines weiteren Kurdenmasakers, den US Medien zufolge hatte Hussein 24.000 kurdische Zivilisten mit Biowaffen ermordet. Aus Russland kamen jedoch andere Nachrichten demnach war dies alles lediglich ein fingierter Zwischenfall um an die Ölquellen des Zweistromlandes zu kommen. Der viermonatige Irakkrieg verschlechterte die Beziehungen zu Moskau, denn nun warfen die Sowjets den Amerikanern dass selbe vor wie man ihnen vorwarf; „Rohstoffklau“ Die Sowjetunion hatte seit Ende der 1980er Jahre ihre Expansionspolitik verstärkt. Dies lag an der maroden Planwirtschaft, man brauchte Finanzmittel am besten Öl, Erdgas und Edelmetalle um den Westen ebenbürtig entgegen zu treten. In dieser

Next-computer

Steve Jobs von Next Computers wurde dank der Zusammenarbeit mit der US Regierung ein Monopolist, seine Computer konten E-Mails über das Telefonnetzwerk senden und beinhalteten gleichzeitig Spyware, Next der Computer der Zukunft 1996

Endphase des Kalten Krieges setzten die Supermächte fast schon merkantilistische Schritte. Der Osten wollte den Westen schaden indem er ihm das Öl abschnitt und desen Märke zerstört, ein Unterfangen dass auch 1995 nicht wirklich Erfolg zeigte. George Bush „Der Mann für die 90er“ förderte die US Wirtschaft den Patriotismus und Nationalstolz Amerikas. Dies gelang indem er sich der Rechten aber auch Klerikalen bediente. Die Microelectronik Boomte. Silicon Valley entwickelte neue leistungsstarke Mikrochips die sich auch in den Rechnern des Verteidigungsministeriums wiederfanden. Der amerikanische Computerguru Steve Jobs stand bald auch auf der Gehaltsliste der NSA, denn die Regierung brauchte Computer die sich leicht überwachen liesen. Das Internet konnte sich nicht entwickeln denn das ARPANET hatte im Kalten Krieg weiterhin einen militärischen Charakter. Es gab soetwas wie Internetseiten nicht, es lag weiterhin nicht im Interesse der Geheimdienste Orte für staatsfeindliche Propaganda zu schafen. Die wenigen Serveranlagen gehörten Telefongesellschaften die von der Regierung ausspioniert wurden. Doch mit Steve Jobs und seiner 1986 gegründeten

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US GIs nach dem Sieg über Sadam Hussein in Bagdad, der Irak sollte verwestlicht werden, Bagdad 1996

Firma Next Computers konnte die US Regierung ein Abkommen schließen, Heimcomputer hatten die Möglichkeit das nationale Telefonnetz für E-Mails zu nutzen. E-Mail und SMS Nachrichtenverkehr zählte zu den Errungenschaften der 1990er, fast jeder wollte einen E-Mail Account, E-Mails lagerten genau wie SMS der Mobiltelefone auf den Servern der Telefongesellschaften. Microsoft implementierte in sein Windows 95 denn E-Mail Explorer auch Next bot ein solches Programm an jedoch mit einem Hintertürchen für das Ministerium für Einheit. Es kamm 1996 dazu dass sämtliche Regierungsstellen Computer und Betriebssysteme von Next bestellten. Die Ausschreibung zu Gunsten von Next Computers schadete Microsoft langfristig und war eine politische Entscheidung. Unterstützt durch den Auslands Geheimdienst CIA entstand in der DDR eine starke Demokratiebewegung. Das State Departement ging oftmals zweifelhafte Allianzen mit Islamisten ein die sich meistens aber sowohl gegen Ost und West stellten. In einem Sicherheitsbericht von Ende 1996 hies es schließlich dass sich im Nahen Osten ein neuer Feind formiert der sollte die Sowjetunion bis Ende des Jahrhunderts „besiegt“ sein denn neuen „Weltfeind“ darstellen könnte. Solche Sicherheitsberichte wurden in der US Politik öfter verfasst, dies förderte das allgemeine Paranoiaklima man wollte einen Tag wie den 22. Februar 1974 nie wieder erleben daher nahm Washington solche Terrorprognosen extrem ernst. Durch die massiven Rüstungsausgaben und das hohe Überwachungsbudge stand der amerikanische Staatshaushalt vor dem Kippen. George Bush gelang es aber immer wieder die Kreditgeber zu besänftigen und verbandelte Großkonzerne mit seiner Politik. Dies führte aber zu Inflation des US Dollars. Es ist nicht abwegig wenn man aus heutiger Sicht der Kritik der sozialistischen Welt zustimmt wonach die USA sich in den Händen korrupter und raffgieriger Finanzhaie befand. Die Sicherheit des amerikanischen Volkes wurde nach dem Sieg im Irak erneut auf die Probe gestellt. Irakische Nationalisten versuchten ihren Befreiungskampf in die Heimat der GI´s zu tragen, das Ziel der GI´s den Irakern den Amerikanischen Traum näher zu bringen schien fern als im Januar 1997 ein Bombenanschlag die Altstadt von Boston heimsuchte. Es war den Irakern gelungen die „Save Nation“ so sehr wie vor 23 Jahren zu erschüttern. Die Bombe von Boston war lediglich der Anfang, wieder ratterte die US Propagandamaschinerie und erklärte die „Kommunistischen Moslems“ zum Feind. Teilweise bestanden die irakischen Terrorzellen aus ehemaligen Soldaten der Republikanischen Garde Sadams die nun mit Know How aus Moskau aber auch aus dem Iran versorgt wurden.

Mai 1997 - Die DDR am Abgrund:[]

DemoKaufhalle

Demonstration von DDR Bürgern vor einer Kaufhalle in Erfurt, sie demonstrieren dagegen dass die UDSSR der DDR Regierung mit dem Einmarsch droht sollte sie nicht gegen die Demokratiebewegung vorgehen, Ehrfurt 1. Mai 1997

Anders als vom Ostblock verlautbart stand man Ende der 1990er vor dem Kollaps. Die Staaten des Warschauer Pakts versuchten sich politisch von Moskau zu emanzipieren. Parallelen zu den Jahren des Ungarnaufstands (1956) und dem gescheiterten Prager Frühling (1968) wurden nun ersichtlich. In der DDR war die Ära Honecker seit 1994 zu Ende gegangen. Nun 1997 hatten sich innerhalb der SED die liberalen Kräfte des „Sozialismus mit menschlichen Antlitz“ durchgesetzt. Diese Bewegung stand in Opposition mit der harten Hand Moskaus die man in Ostdeutschland die Neostalinisten nannte. Andere Ostblockstaaten wie Polen und

Charly1997

Die innerdeutsche Grenze am Checkpoint Charly, seit 1994 hatte sich einiges verändert wie eine Mc Donalds Filiale in den DDR, Ostberlin Frühjahr 1997

die Tschechoslowakei hatten auch gewagt den Sozialismus menschlicher zu machen, Polen musste dies jedoch 1996 büßen als Sowjetpanzer über die Grenze eindrangen. In den Augen der meisten DDR Bürger war die Absetzung der polnischen Regierung eine Annexion ähnlich die von Josef Stalin der sich 1939 bekanntlich den Kuchen mit Nazideutschland teilte. Neben den gemäßigten DDR-Sozialisten schrien nun auch die Demokraten nach einer Wende. Auch wenn die DDR sich seit Honeckers Tod etwas geöffnet hatte, es gab mittlerweile Coca Cola in den Kaufhallen und Premiumprodukte aus dem Westen. In Ostberlin hatte Anfang des Jahres der erste und einzige DDR-Mc Donalds eröffnet. Einige Genossen standen aber der „Ver-Bundesrepublikanisierung“ skeptisch gegenüber so kam es zu Boykotaufrufen gegen den neuen Burgerladen nahe dem Checkpoint Charly. Die DDR wollte nachwievor ein sozialistisches Land bleiben,

RusTanks1997

Panzerkonvoi der Roten Armee nahe Leipzig stellt die DDR Führung vor vollendete Tatsachen und löst den 3. Weltkrieg aus, 27. Mai 1997

die Demokratiebewegung sah ebenfalls eine ähnliche Zukunft für ihr Land. Doch bald war Schluss mit Lustig, der sowjetische Präsident Wladimir Alexandrowitsch Krjutschkow lies am frühen Morgen des 27. März 1997 Panzer über die Grenzen nach Ostdeutschland rollen. Die Demonstranten hatten sich im Charakter des Ex-KGB Chefs und neuen Präsidenten der UDSSR nicht getäuscht. Kurzerhand kam es zu neuerlichen Demonstrationen. Während Sowjetpanzer in Leipzig rollten demonstrierten die „freien“ Ostberliner dafür dass die DDR Regierung ein Hilfegesuch an den Westen formuliert. Und tatsächlich zeigte sich die DDR Führung einsichtig, man hatte sich an die Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland gewöhnt. Das was man in nur 3 Jahren aufgebaut hatte wollte man sich nicht durch randalierende Soldaten der Roten Armee zerstören lassen. So kam es dazu dass Heinrich Weist der Generalsekretär der SED die DDR von der „Aggressionspolitik Moskaus“ lossagte und Hilfegesuche an die Bundesrepublik und Amerika schickte. Die Antwort darauf kam von amerikanischer Seite Schnell, US Truppen halfen bei der Sicherung Ostberlins. Etwas zögerlich willigte auch der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl in das Unterfangen ein und mobilisierte die Bundeswehr. Die Lage in Ostberlin war angespannt, man wusste nicht wie es weiter gehen würde, denn Moskau machte die Botschaften dicht. Mit einem kleinen Memo aus der Sowjetunion begann am 27. Mai um 23:45 der Dritte Weltkrieg; „Das Vaterland und seine Verbündeten wird durch die Mächte des Faschismus bedrängt, daher herscht ab dieser Minute Krieg!“

1997/1998 - Der Dritte Weltkrieg:[]

Der Dritte Weltkrieg war ein mit konventionellen Waffen geführter Konflikt zwischen den USA und der Sowjetunion. Die Bezeichnung Weltkrieg ist genau gesehen nicht ganz richtig, jedoch spiegelt es das Denken der Kalten Krieger der 1990er wieder. Der Kalte Krieg musste im Dritten Weltkrieg gipfeln glaubten sowohl die Strategen von Ost und West. Dieser Konflikt um Ostdeutschlands Souveränität wurde bereits 1990 von Ex-Vizepräsident Bob Dole vorhergesehen der nun wieder im Rampenlicht stand. Der Grund weshalb Ost und West sich nicht mit Nuklearwaffen auslöschten war das „Gleichgewicht der Schilde“

Atombombe98Kreml

Atombombe auf Moskau, diese Fotographie wurde nach dem Krieg in einer Kamera im verstrahlten Moskau gefunden, das Bild zeigt den letzten Augenblick der Basilius Kathedrale 7. Jänner 1998

Sowohl die Amerikaner wie auch die Sowjets rühmten sich 1997 jeden Atomangriff abwehren zu können. Beide Seiten überschätzen das Gleichgewicht der Schilde und setzen daher auf konventionelle Kriegsführung. Auch gab es eine Weltraumfront, die im Weltall stationierten Anti-Satelitenwaffen wurde eingesetzt wodurch sich Weltraumschrott ansammelte. Viele Länder traten erst gar nicht in den Krieg ein da sie nicht unbedingt mit Washington/Moskau konform gingen. Dies zeigte vor allem den desaströsen Zustand der UDSSR die seit Jahren Probleme hatte ihre Satellitenstaaten zu kontrollieren. Wie bereits 1996 in Polen rollten nun Ende Mai 1997 die Panzer in der DDR, doch die DDR entschied sich die Sache nicht intern zu regeln. Dies führte innerhalb des harten Kerns des Sowjetkaders zu dem Gefühl von der DDR verraten worden zu sein. Eine gewisse Angst Moskaus vor dem Einsickern kapitalistischer Denkansätze gab letztendlich den Ausschlag. Der Dritte Weltkrieg wurde von Beiden Seiten als Verteidigungskampf bezeichnet, in der post-Sowjetära erhielt der Krieg unter Kommunisten den Namen „Zweiter Vaterländischer Krieg“ Zu Beginn der Kämpfe in Ostdeutschland stand die Volksarmee unter schwerem Druck, man ging dazu über Guerilla Taktiken einzusetzen. Die Volksarmee war schlecht ausgerüstet, aber auch die Rote Armee hatte ihre Mängel. Nun zeigte sich aber auch bald die Schwäche der Roten Dampfwalze. Die Sowjetwarmee war genauso marode wie die Wirtschaft, man hatte Probleme Nachschub heranzuschaffen und nutze veraltete Technologie. Die Feuerkraft sowjetischer Panzer war zwar überlegen doch gegenüber denn wendigen amerikanischen Panzern klar im Nachteil. Der Konflikt um Ostdeutschland wurde auch durch die westlichen Luftwaffen Amerikas, Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs erschwert. Es dauerte Drei Monate bis sich die Rote Armee zurückziehen musste und die Alliierten den Krieg nach Russland tragen konnten. Im September 1997 kam es zum Separatfrieden zwischen den Alliierten und Ungarn . Die Staaten des Warschauer Pakts hatten keine Lust in diesen Konflikt Kopf und Kragen zu verlieren. Nicht der gesamte Ostblock verfügte über ein Raketenschutzschild, genauso war es mit Kuba. Darum stand die Sowjetunion bald vollkommen isoliert da. Zu Beginn des Jahres 1998 vollzog das Pentagon jedoch einen Schritt der den Krieg „schnellstmöglich“ beenden sollte. Man glaubte ein Loch im sowjetischen Schild erkannt zu haben. Die US Air Force hatte seit 1991 ihre Stealth Technologie verbesssert und eine Stealth-Interkontinentalrakete entwickelt. Ein 10 Megatonen Stealth-Sprengkopf wurde auf die sowjetische Hauptstadt Moskau abgefeuert. Am 7. Jänner 1998 lag Moskau in Schutt und Asche. Es folgte ein sowjetischer Zweitschlag, doch nicht alle Silos waren besetzt, es fehlte einfach an Geld alle Raketenstationen zu warten. Darum feuerte die nun gestrauchelte Sowjetmacht drei Atomraketen auf ihren Feind. Jede dieser Raketen konnte durch das SDP abgewehrt werden, nach diesem erfolglosen Gegenschlag kam es innerhalb der Roten Armee zum Putsch. Nun übernahmen Männer das Kommando die den Krieg beenden wollten. Man hätte wahrscheinlich bei massiven Atomwaffeneinsatz jedes Schild durchdringen können aber dazu kam es nie. Die sowjetische Übergangsregierung vereinbarte am 12. Jänner 1998 eine Waffenruhe. Nach Drei Wochen kam es in Berlin zu einem Friedensvertrag. Die Sowjetunion musste sich auf die Grenzen von 1996 zurückziehen, womit sie auch Polen verlassen musste. Heute sehen Militärhistoriker den Ausgang des Dritten Weltkrieges als reinen Glücksfall an. Der konventionell geführte Weltkrieg war nur aufgrund der Überschätzen Leistung der Raketenschilde möglich und hätte auch schwer ins Auge gehen können. US Präsident George H. W. Bush hingegen bezeichnete denn Kriegsausgang als Gottessegnung da dieser über sein Amerika gewacht habe. Sowjetnostalgiker sind jedoch auch 2020 der Meinung dass ein schneller und harter Atomschlag mit mehreren Raketen gegen Washington den Krieg hätte anders ausgehen lassen. Dieser Konflikt führte letztendlich zum Untergang der Sowjetunion, aber nicht zum erhofften Weltfrieden.

1998/2000 - Die post-Sowjetära in Ost und West:[]

„Bob Dole sagt es wird Frieden geben! Denn Bob Dole sieht eine sichere Zukunft jenseits des Krieges!“

Aussage von Bob Dole

-President-George-Bush-meets-with-President-Aleksander-Kwasniewski-of-Poland 17

Aleksander Kwaśniewski Präsident der Volksrepublik Polen besucht George Bush zu Gesprächen, Washington 1999

Weltraumschrott2000

Spaziergänger findet alten Satelliten aus dem Krieg, Weltraumschrott war nach dem Dritten Weltkrieg ein echtes Problem, Südfrankreich 2000

Nach dem Dritten Weltkrieg zerbrach der Warschauer Pakt, jedoch blieben die sozialistischen Länder lose in einem Bund vereinigt. Die Sowjetunion und ihre Republiken spaltete sich auf, dies führte bald zu Kämpfen. In Tschetschenien übernahmen die radikalen Islamisten das Ruder und stellten eine Terrorbedrohung da. Russlands neue/alte Hauptstadt war Sankt Petersburg wo die ersten freien Wahlen beschlossen wurden. Russland war nicht durch die Alliierten besetz, doch in der DDR wachten UN Friedenstruppen. Diese Blauhelme verliesen Ostdeutschland im Sommer 1999. Der ehemalige Ostblock reformierte sich, so wurden viele Länder Halbdemokratien so auch die Volksrepublik Polen. Die Tschechoslowakei blieb ein ungeteilter Staat jedoch konnten sich dort die Sozialdemokraten durchsetzen. Die meist linksgerichteten Ostregierungen arbeiteten nun nach Ende des Kalten Krieges mit dem westlichen Ausland zusammen. Nun hies es „Ein Europa, Zwei Systeme, Eine Freundschaft“ Dieser Slogan der Europäischen Gemeinschaft sollte der Völkerverständigung dienen. Die EG mit ihren großen Wirtschaftsmächten Frankreich und BRD hatten besonderes Interesse die „Neuen Ostmärkte“ zu erobern. Aber viele sozialistische

BobDoleWah

Präsidentschaftskandidat Bob Dole verspricht Amerika eine "Save Future bayond the War!" Wahlkampf 2000 in Atlanta

Länder waren immer noch skeptisch was den Kapitalismus anging. Russland wurde von US Dollar überflutet und galt als neue Heimat einer kapitalistischen Kriegsgewinnler-Elite. Die DDR blieb auch weiterhin ein eigener Staat, denn die versuchte Sowjetannektion hatte den Ostdeutschen Stolz auf ihre Nation gelehrt. Der Sozialismus mit menschlichen Antlitz sollte nun verbreitet werden, doch dabei ging man einen Mittelweg. Westdeutsche Firmen durften im Osten investieren, wohin das führen würde war der SED noch nicht klar, doch gab es bereits früh Warnungen. Der Politiker Bob Dole hatte durch seine Arbeit in den USA wieder zurück ins öffentliche Leben gefunden und kündigte für die Wahlen 2000 seine Kandidatur an. Im Allgemeinen herrschte Aufbruchstimmung, doch diese war eher durch die Medien gekünstelt herbeigeführt worden. Der Krieg hatte in Deutschland und Russland seine Spuren hinterlassen. 1999 mussten Spenden für die Einwohner Sankt Petersburgs gesammelt werden da es zu Mangel an allem kam. Das Eingreifen der US Regierung während der Hungerwinter in Russland wurde als „Zweiter Marshallplan“ bezeichnet. Doch die Wirtschaft war auch im Westen geschwächt, durch den Einsatz an Anti-Satellitenwaffen waren die meisten Satelliten im Erdorbit zerstört worden. Die Kommunikation verlief lediglich über terrestrische Sender einige große Unternehmen standen nun mittellos da. Da der Weltraumschrott in großer Zahl um die Erde kurvte war an neue Satelliten nicht zu denken. Düstere Prognosen wonach es wahrscheinlich nie mehr möglich sein wird den Weltraum zu bereisen wurden als Unsinn abgetan. Im Zeichen der Entspannung wurden viele Einreisevorschriften gelockert. Flüchtlinge aus dem ehemaligen Ostblock kamen nun nach Europa und Amerika. Auch dies führte zu Problemen, westdeutsche Bürger beschwerten sich nun über Hilfsarbeiter aus Polen usw. usw. Auch der internationale Terrorismus formierte sich nun. Die im Kalten Krieg oft ausgebeuteten Völker des Nahen Ostens sahen ihre Zeit gekommen. Unzufriedene Araber aber hauptsächlich Iraker gründeten Untergrundbewegungen die sich sowohl gegen den Westen wie den ehemaligen Ostblock aufstellten. Als Bob Dole im Jahr 2000 zu Wahl antrat verkündete er noch eine sichere Zukunft, ob er diese Sicherheit nach seinem Amtsantritt 2001 auch liefern konnte wusste Niemand zu sagen.

2020 - 46 Jahre nach dem Sturzflug auf Nixon:[]

„Terrorismus entspringt aus Müßiggang!“

John Hagee US Präsidentschaftskandidat der Klerikalen

2020; 46 Jahre nach Samuel Bycks Sturzflug auf das Weiße Haus. Der Kalte Krieg ist Geschichte, mittlerweile hat der Kapitalismus und die Gier gesiegt. Die Zerstörung des Weißen Hauses ist ein Thema für den Geschichtsuntersicht, nur noch ältere Menschen erinnern sich, doch die Angst vor Attentaten und Terror ist seit dem Ende des Krieges gewachsen. Die USA und die Weltgemeinschaft musste im Sommer 2005 den Giftgasanschlag auf das UN Hauptquartier in New York hinnehmen. Denn 11. September gab es nicht. Dieser Terroranschlag verübt durch irakische Terroristen kostete über 300 UN Delegierten sowie dem US Vizepräsidenten das Leben. Damit war auch die Innenpolitik Präsident Doles in Frage gestellt und man rief wie schon 1974 nach Sicherheit. Seit 2005 haben wieder die Rechten Strömungen in Amerika zugenommen, die

46JahrenachSturzflug

US Marine hisst die Fahne vor dem UN Hauptquartier, am 4. Juli 2020 gedenkt man der Toten zweier Terroranschläge, man gedenkt dem Sturzflug von 1974 und dem Giftgasanschlag auf die UN 2005

JBS feiert ihr Comeback. Aber auch die christlichen Fundamentalisten sind wieder Oben auf. In den Südstaaten und im mittleren Westen entstanden seit dem Giftgasangriff Bürgermilizen die der no-Gouverment Bewegung zuzuschreiben sind. Diese Bewegungen sehen im politischen System der Gegenwart einen Bruch mit dem Amerika der Gründerväter. Richard Nixon wird seltsamerweise in der no-Gouverment Bewegung als Opfer und Held gefeiert. Das Thema Samuel Byck erlebte in den letzten Jahren auch wieder einen Aufschwung. Mit der immer rasanteren Entwicklung der Computer und Netzwerktechnologie ist es seit der Jahrtausendwende nicht nur möglich normale E-Mails zu versenden sondern auch Video oder Audiodateien. Mittlerweile spucken bisher verschollen geglaubte Tonaufzeichnungen im Telefonnetz herum. Verschiedene Versionen der Tonbänder von Leonard Bernstein sind seit 2007 im Umlauf die einige Fragen aufwerfen.

Kaufhalle2020DDR

"Reif für das 21. Jahrhundert" ist seit 2001 der Werbeslogan der DDR-Kaufhallen, auf Videowalls werden Premiumprodukte vorgestellt, 2020 ist die DDR ein Biliglohnland für die westdeutsche Wirtschaft

Es gibt auch Fälschungen die Samuel Bycks Tat in einem neuen Licht erscheinen lassen. Auch die irakischen Terroristen von 2005 konnten nicht gestoppt werden so wird länger um die Umsetzbarkeit totaler Sicherheit diskutiert. Das Ministerium für Einheit sieht in der Verbreitung von Audio und Videodateien eine Gefahr, darum gibt es in Langley Virginia riesige Server die sämtliche E-Mails und Dateien der amerikanischen Telefonnetze systematisch speichern. Künstliche Inteligenz sucht nach staatsgefährdenden Inhalten. Satellitenüberwachung gibt es seit der totalen Vermüllung des Weltraums nicht mehr, sowohl ESA wie auch NASA haben bereits

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Schild während des US Wahlkampfes, die Ultraklerikalen fordern den Austritt aus den Vereinten Nationen.

Ende der 1990er den Betrieb aufgegeben. Doch Eingespart wird ohne Raumfahrt nichts, die Gelder fliesen nun in neue Überwachungstechnologie. Die Europäische Gemeinschaft ist immer noch klein, doch Europa expandiert auch auf dem sozialistischen Markt. Sankt Petersburg gilt als Paradies für den Haifischkapitalismus, die Wirtschaft Europas läuft gut. Aber China schläft nicht und arbeitet sich wirtschaftlich hoch indem es Produkte aus dem Westen kopiert. Die Bundesrepublik hat die DDR von Generalsekretärin Angela Merkel als Billiglohnland eindeckt, das sozialistische System ist bereits stark ausgehöhlt. Die DDR-Strukturen sind noch vorhanden wurden aber modernisiert und demokratisiert, jeder Dritte DDR Bürger Besitz einen Computer mit E-Mail Funktion. Die Digitalisierung ist in den 2010er Jahren ebenfalls angewachsen. Es gibt digitale Fernsehsender und die Möglichkeit über die Fernbedienung einzukaufen und Serien nach Wahl zu streamen. Etwas verspätet beginnt das Informationszeitalter. Der digitale Datenverkehr hat auch dazu geführt dass der klerikale Politiker John Hagee damit begonnen hat Werbung über E-Mail zu verschicken. Hagees Werbechampanie kam vor allen bei den ungebildeten Computerusern in den Südstaaten gut an. Der radikale Prediger und Senator aus Texas fordert den Austritt der Vereinigten Staaten aus der UN. Die UN wird als Sündenbock für die Entwicklung seit Ende des Dritten Weltkrieges hergenommen. Hagee und Gleichgesinnte fordern die Ausweisung aller Moslems da diese für Anschläge verantwortlich gemacht werden. Hagees klerikaler Flügel der Südstaaten-Demokraten welcher sich 2006 gebildet hat, besitzt auch sozialdarwinistisches Gedankengut. So behauptet eine von Hagee in Auftrag gegebene Studie das Faulheit, Arbeitslosigkeit und Unglaube automatisch zu Terrorismus führt. Basis dieser Thesen ist wiedereinmal der Fall Samuel Byck. Byck hatte seinen Job verloren und „frönte dem Müßiggang!“ darum haben sich in seinem Kopf radikale Gedanken breit gemacht. 2020 bei den Präsidentschaftswahlen wird John Hagee für die Süd-Demokraten antreten, seine Slogans kommen gut an er verspricht ein fleißigeres, gläubiges oder gar frommes Amerika. Die Vereinten Nationen stehen bereits seit Präsident Donald J. Trump unter Beschuss. Trump ist der Meinung die Welt sei dem siegreichen Amerika etwas Schuldig, doch dem würde die UN entgegenwirken indem sie islamistische Länder fördere. Amerika hat bereits seit 2017 einen Schritt in Richtung Isolationismus gemacht, doch im Falle eines Wahlsieges der klerikalen Süd-Demokraten könnte es auf vielen Gebieten zu totalitären Wende kommen. Es bleibt daher abzuwarten ob der amtierende Präsident seinen Stuhl im November verteidigen kann. Sollte Hagee ab 2021 Präsident sein ist er der erste Demokrat seit Lyndon B. Johnson im Weißen Haus.

Dokumentation über das Attentat (Englisch)[]

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The Plot to Kill Nixon (documentary)

Umfragen:[]

Das war also eine kurze Zeitlinie aus der US Geschichte. Diese Zeitlinie soll aber auch etwas zum Nachdenken anregen. Hier kommt jetzt eine Umfrage, diesmal geht es um Attentäter, Terrorismus und die Frage ob man so etwas verhindern kann. In den letzten Jahren seit 2001 und dem 11. September hat sich das Überwachungsnetz immer enger um uns gelegt. Der gläserne Mensch, Internetzensur und Registrierung von Telefonwertkarten hat sich mittlerweile bewahrheitet. Meine Frage diesmal; Kann uns der Staat beschützen und findet ihr die Mittel richtig?



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