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Im Sturzflug auf Nixon:

 

Grund der Abweichung:

Samuel Joseph Bycks Plan für eine Flugzeugentführung und den Absturz auf das Weiße Haus ist besser durchdacht und funktioniert... 

Kurzinformation über die Zeitlinie:

Es ist Februar 1974, der unzufriedene Reifenhändler Samuel Byck gibt dem US Präsidenten die Schuld für seine missliche Geldsituation und die soziale Ungerechtigkeit in Amerika. Daher beschliest er eine "Heldentat" Sein Plan; Mit einer DC-9 über dem Präsidenten abstürzen...

Kurzvorwort:

Die Inspiration für diese kleine Zeitlinie habe ich durch den Film Attentat auf Richard Nixon aus dem Jahr 2004. Diese Zeitlinie ist Teil einer Reihe die sich mit Attentaten auf US Präsidenten beschäftigt. Diese Geschichte beinhaltet alternative Enden welche nach reinem Zufallsprinzip angezeigt werden. Es lohnt sich daher die Seite öfter anzusehen um auch die Alternativen zu sehen.

Zeitlinie:

 

1972/1973 - Der Attentäter Samuel Byck:

Samuel Joseph Byck geboren 1930 in Philadelphia war in den 50er Jahren beim Militär heiratete später und hatte Vier Kinder. Seine Versuche sich als Reifenhändler beruflich selbstständig zu machen waren jedoch nicht erfolgreich was ihn in eine prekäre Lage brachte. 1972 wurde ihm ein Förderkredit von staatlicher Seite abgelehnt. Daraufhin sah Byck in US Präsident Richard Nixon den Kopf eines ungerechten Systems. Byck nahm danach Tonbänder auf die er an Regierungsstellen schickte und auf denen Drohungen gegen den Präsidenten zu hören waren. Dies machte den Secret Service auf Byck aufmerksam, doch wurde er als ungefährlicher Spinner abgetan. Im selben Jahr entschied Samuel Joseph Byck sich wegen starker Depressionen in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Wahrscheinlich fasste er danach den Plan einen Anschlag auf Nixon zu verüben. Die Watergate-Affäre die ab März 1973 immer öfter die Medien überschwmemte bekräftigten Bycks Ansichten. Auch seine Ehe ging zu Bruch so zog er in ein kleines Apartment in Philadelphia. Byck war ganz sicher kein Elitesoldat doch in seiner 2 Jährigen Dienstzeit
Samuel Byck

Samuel Byck † 1974

(1954-1956) hat er sicher den Gebrauch von Waffen und militärische Vorgehensweisen erlernt. Bis zu diesem Zeitpunkt stimmt das Leben des Samuel Joseph Byck noch mit Unserer Zeitlinie überein. Erst zu Beginn des Jahres 1974 tritt der Zeitpunkt der Abweichung auf, denn Byck versucht in dieser Zeitlinie etwas professioneller an den Anschlag heranzugehen, vor allem mit weniger Gewalt. Vielleicht gelang es Byck auch besser die Nerven zu bewahren? Heutige FBI Ermittler glauben jedoch Byck habe sich an einer Flugzeugentführung arabischer Terroristen vom 17. Dezember 1973 ein Beispiel genommen. Im Nachhinein fanden die Ermittler einige von Byck gesammelte Zeitungsberichte über Attentate der jüngeren Vergangenheit in seiner Wohnung.

22. Februar 1974 - Bycks Sturm auf die DC-9:

Samuel Byck hatte einen Plan dazu besorgte er sich über Umwege einen kleinkalibrigen Revolver und fuhr den Weg von Philadelphia nach Baltimore. Schon auf der Fahrt zum Flughafen fand Byck einen neuen Grund sich aufzuregen. Amerika steckte mitten in einer Ölkrise, schon die Fahrt war schwierig da Benzin knapp und an mancher Tankstelle ausverkauft war. Wieder produzierte Byck Tonbänder, auf den Bändern verkündete er sein Manifest. Ein Thema war dass Amerika kein Benzin hat und zu einem faschistischen Land geworden sei. Verschiedene Bänder verschickte er nun an Jack Anderson von der Washington Post, an den bekannten Dirigenten Leonard Bernstein und Andere. Benzin benötigte er auch um eine improvisierte Brandbombe zu bauen. Auch kam er auf die Idee eine Bombe zu faken die er bald in einer Lunchbox zeigen würde. So vorbereitet erreichte Samuel Byck den internationalen Flughafen von Baltimore. Am Freitag dem 22.
USABaltimore

Byck entführte das Flugzeug in Baltimore an den amerikanischen Ostküste

Februar um 6:50 betrat Byck den
LunchBomb

Byck behauptete das sich eine Bombe in der Lunch Box befände, in Wahrheit gehörte sie einem seiner Kinder und enthielt Erdnusbutterbrote und einen tickenden Wecker

Flughafen, in der rechten Hand ein Koffer mit Brandsätzen in der Linken eine patriotisch verzierte
1052718as

Bild zeigt ein Pasagierflugzeug Typ DC-9, Dieser Flugzeugtyp war zwischen 1965 und 2014 im Einsatz

Lunchbox. Die Lunchbox stellte er nun vor dem Terminal auf dem Weg zum Metalldedektor in eine Ecke. Diese Kleine Box enthielt neben einer Jause auch einen aufgezogenen Wecker. Als Bycke jedoch den Polizisten George Neal Ramsburg sah trat er an ihn heran und sprach; „Sehen sie die kleine Box?“ Der junge Beamte nickte misstrauisch; „Ja?“ Woraufhin Byck meinte; „Es gibt noch mehr davon, das sind Bomben... entweder sie lassen mich passieren oder hier geht alles hoch!“ Der Polizist lies den Mann zwar passieren informierte jedoch seine Vorgesetzten. So konnte Samuel Byck fast ohne Problem die Kontrollen passieren und stand bald vor der von ihm angepeilten Maschine. Doch so reibungslos ging doch nicht alles, die Polizei rief umgehend Verstärkung in Form der Bombenexperten. Das Ablenkungsmanöver mit der Lunchbox funktionierte, etliche Beamten suchten nun nach Pausenboxen. Solche Behältnisse sind in den USA ungemein beliebt es gab also genügend Boxen zu untersuchen auf dem großen Flughafen. Byck bedrohte inzwischen eine Flugbegleiterin mit der Waffe und zeigte ihr die wirkliche Brandbombe. Nun war die Zeit gekommen in das Kockpit der DC-9 Maschine nach Atlanta zu stürmen. Das Flugzeug benötigte lediglich einen Piloten und Kopiloten, dies waren Reese Lofton und Freddy Jones. Samuel Byck zwang nun die Flugbegleiterin das Cockpit zu betreten und die Zugangsluken zu schließen. Auf den Befehl sofort zu starten erwiderte der Kopilot jedoch dass dies nur mit Erlaubnis des Towers möglich sei. Der Flugzeugentführer war sichtlich nervös und schoss der Flugbegleiterin einfach in den Bauch und wiederholte nun den Startbefehl. Er fügte auch hinzu dass sich überall Bomben befänden und deute auf seinen Koffer. Von Außerhalb konnten die Polizeibeamten alles mitverfolgen. Die Polizisten waren nicht geschult was Terrorismus anging und schossen einmal auf das Flugzeug ohne etwas zu bewirken. Hauptproblem der Beamten war dass sie es mit einem Mann zu tun hatten der ohne mit der Wimper zu zucken schießt. Niemanden war auch so recht klar was der Mann eigentlich wollte, im Flughafen herrschte inzwischen ebenfalls Chaos aufgrund der Bombendrohung. Byck im Cockpit lies inzwischen eine weitere Flugbegleiterin kommen und drohte weiter. Captain Reese Lofton tat nun so als würde er kooperieren, die Triebwerke wurden gestartet. Wie bei einer Geiselnahme üblich trafen bald FBI Beamte ein die Vermitteln sollten. Inzwischen war es 8 Uhr man hatte keine Bombe entdeckt und die falsche „Lunch-Bomb“ entlarvt. Über Funk wurde nun Samuel Byck durch das FBI kontaktiert, Byck gab sich kryptisch und forderte Starterlaubnis oder Jemand müsse sterben. Es war den beiden Piloten nicht möglich irgend etwas zu tun außer zu beschwichtigen. Die Maschine 523 der Delta Airlines erhielt um 9:03 Starterlaubnis. Als sich der Captain neuerlich weigerte erschoss Byck ihn und zwang Jones das Flugzeug zu starten. Ziel war das nur 30 Meilen (~48 km) entfernte Weiße Haus. Nur 5 Minuten später ereichten sie ihr Ziel. Samuel Byck hatte Jones aufmerksam zugesehen wie dieser das Flugzeug steuert. Zwar hatte Byck keine Ahnung von den Instrumenten aber er verstand die Steuerung, nun schoss er Jones in den Rücken und lenkte das Flugzeug selbst ins Ziel. Inzwischen hatten einige entschlossene Passagiere und Flugbegleiterinnen Mut gefasst und hämmerten gegen die Tür des Cockpit. Als es ihnen gelang einzudringen war es zu spät das Flugzeug war keine Drei Meter vom Boden entfernt. Die DC-9 krachte voll betankt in das Oval Office, Richard Nixon war gerade bei einer Besprechung zum Thema Wirtschaft als ihn die Balken eines nach innen gedrückte Fenster erschlugen.
NYTimes1974NixonDC

New York Times Abendausgabe, die Regierung versuchte nur wenig durchsickern zu lassen was passiert sei, so glaubte man in den Medien anfangs an einen Unfall, 22. Februar 1974

Bycks Benzinbombe leistet auch einen Beitrag zu der Explosion die nun kam, jetzt war das Chaos komplett.

1974 - Reaktionen kurz nach dem Sturzflug:

„Der 22. Tag des Monats hat in nur 11 Jahren Zwei Präsidenten dahingerafft! Ein schwarzer Tag für Amerika“

NBC

FordsAngelobungFebruar1974

Kurz nach dem Sturzflug wurde Vizepräsident Gerald Rudolph Ford, Jr. in die geheime Bunkeranlage Site R gebracht und provisorisch angelobt, 23. Februar 1974

Jack-Anderson-Time

Jack Anderson im Time Magazin wurde zum absoluten Starjournalist denn er hatte die Byck Tapes, diese Tonbänder erläuterten die genauen Hintergründe des Sturzfluges

Das Weiße Haus brannte, die Feuerwehr und Nationalgarde rückte umgehend aus. Die Löschaktion wurde von unzähligen Schaulustigen beobachtete und gefilmt. Anfangs war nicht klar was passiert ist, von Seiten der Regierung herrschte 12 Stunden eine Informationssperre. In den Zeitungen wurde wild über einen Zusammenstoß zweier Flugzeuge spekuliert. Erst durch die Tonbänder welche sich im Besitz von Jack Anderson dem Cheffredakteur der Washington Post befanden kam mehr Klarheit auf. Ein Terroranschlag! Erst nach und nach wurden die wahren Hintergründe aufgedeckt, außerdem bekam die Öffentlichkeit am 23. Februar die Mitteilung das Vizepräsident Gerald Ford im geheimen zum Präsidenten angelobt wurde. Ford war sofort nach dem Sturzflug in den nahe gelegenen US Bundesstaat Pennsylvania geflogen worden wo er in den Bunkerkomplex „Site R “ in Sicherheit war. Site R war erst 1971 mit neuester Kommunikationstechnologie aufgerüstet worden und bot die Möglichkeit die Amtsgeschäfte weiter zu führen. Nachdem Jack Anderson die „Byck Tapes“ weitgehend veröffentlicht hatte wurde er von der Weltpresse als der beste investigative Journalist des Jahrhunderts gefeiert, oder auch der „Überflieger“ Innerhalb von Polizei, FBI und Secret Service rollten Köpfe, Anderson prangerte die Unfähigkeit der Bundespolizei an denn nun kamen auch die früheren Verdachtsmomente von 1972 ans Licht. Der Sturzflug hatte über 150 Menschen das Leben gekostet, alle 115 Passagiere der DC-9 starben beim Absturz. In den Medien wurde besonders die Tragödie der Schulklasse 3 B der örtlichen High School ausgeschlachtet. Eine Schulklasse hatte das Weiße Haus besucht und starb im Feuer. Auch die Weltwirtschaft war durch diesen unglaublichen Terrorakt verunsichert. Der Dow Jones Index sank am Freitag um Vier Punkte. Nun fragten sich die Amerikaner wie sicher ihre Nation eigentlich ist wenn nicht einmal der Präsident in seinem Heim sicher ist. Ein Aufschrei ging durch die Öffentlichkeit, besonders die Tatsache das Samuel Byck ein Bürger dieses Landes zu so etwas fähig war schien unglaublich. Die anfängliche 12 Stunden Nachrichtensperre sorgte auch dafür dass Verschwörungstheoretiker aus ihren Löchern kamen und behaupteten das Flugzeug sei mit einem UFO zusammengestoßen. Dies war eine der harmlosesten Theorien, auch traten Okulisten auf und behaupteten die Zahl 22. sei verflucht, es wurden nun auch Zusammenhänge mit der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963 gezogen. Neben den anerkannten Medien gab es auch rechtsradikale Zeitungen die nun von einer „Judenverschwörung“ sprachen. Denn als herauskam das Byck der Sohn jüdischer Eltern war überschlugen sich die Spekulationen in der rechten US Scene. Auch aus dem Ausland kamen Stimmen, die Sowjetunion und Europa entsandte ihr Beileid während der kubanische Diktator Fidel Castro denn Attentäter als Helden des Kommunismus bezeichnete. Die Überreste Richard Nixons wurde am 28. Februar 1974 mit allen Ehren beigesetzt. Damit war die Watergate-Affäre beiseitegeschoben und es kam zum Schulterschluss zwischen Demokraten und Republikanern, Nixon wurde zu einem amerikanischen Märtyrer erklärt.

1974/1976 - Präsident Fords Sicherheitsreformen:

In den Jahren nach dem Sturzflug musste sich Amerika erst mit der neuen Situation einstellen. Nun sprach man von der Zeit vor dem Sturzflug und den Jahren danach. Präsident Ford hatte in seiner kurzen Amtszeit bis 1977 eine Menge schwere Entscheidungen zu treffen. Die USA lagen nach dem Terroranschlag in einer Wirtschaftskrise, diese Krise galt es in den 1970er Jahren zu bekämpfen. Viele Amerikaner fürchteten nun um ihre Arbeitsplätze und forderten "Save America" Für einige stand fest dass der Sturzflug das Endergebnis einer kommunistischen Verschwörung ist.  Die Washington Post mit Jack Anderson an der Spitze kritisierte nun auch die Vorgehensweisen des Secret Service. Es kristallisierte sich immer mehr heraus das Samuel Byck bereits zuvor von Agenten befragt wurde und nicht als Bedrohung erkannt wurde. Für die Regierung Ford bestand nun Handlungsbedarf, Rufe nach mehr „Law und Order“ und Verstärkung der inneren Sicherheit führten dazu dass am 8. August 1974 das Ministerium für Einheit gegründet wurde. Diese neue Behörde war keine Bundespolizei sondern ein Ministerium welches die inneramerikanischen Aktivitäten von Polizei, FBI und NSA koordinierte. Ziel war nicht nur eine bessere Zusammenarbeit dieser Behörden sondern auch die Erschaffung eines Sicherheitsnetzes für alle Amerikaner.
Jbs

Plakate der JBS pranckten nun auf vielen Hauswänden, die Amerikaner glaubten teilweise dieser Propaganda

Das Ministerium hatte keine eigenen Agenten doch konnte es auf Beamten der Sicherheitsbehörden zugreifen. Außerdem verschärften sich die Sicherheitsprotokolle an Flugplätzen, Bus und Bahnhöfen. Großen Einfluss auf diese Entwicklung hatte auch die John Birch Society (JBS). Die JBS ist eine 1958 in den USA begründete rechtsradikale Organisation die sich den Kampf gegen den Kommunismus ans Rever geheftet hat. JBS Demonstranten forderten 1975 bei einem Marsch durch New York eine US Invasion Kubas da man dort die Drahtzieher zu sehen glaubte. Auch schrie die JBS nach einer Registrierungspflicht für Kommunisten, doch wer genau diese Kommunisten waren dass war unklar. Waren es die langhaarigen Hippies die Nixon kritisiert hatten? Waren es die afroamerikanischen Bürgerrechtler? 
UnityCard2018

Ein Prototyp der Unity Card von 1974, sie gilt als absolut sicher besitzt eine Vielzahl an informationen, die ersten Unity Cards verfügten lediglich über einen Barcode waren daher bereits durch EDV auslesbar

Ähnlich wie in Zeiten des Red Scare in den frühen 1920er und 1950er Jahren waren die Amerikaner nun sehr empfänglich für antikommunistische und rechte Propaganda. Auch innerhalb von Senat und Kongress konnten sich nun die Hardliner durchsetzen. Es gab nun mit der Denver Kommission eine Untersuchungskommision des Kongress. So kam es beispielsweise dazu dass ab 1976 eine verpflichtende Ausweiskarte am Flughafen von Washington probeweise eingeführt wurde. Dies war die Unity Card. Diese „Einheitskarte“ im Scheckkartenformat war mit einer erst im Jahr 1974 in Supermärkten eingeführten Strichcode Technologie versehen.
SwatLA70er

Beamte eines SWAT Teams stürmen im Auftrag des Ministeriums für Einheit die Büros einer afroamerikanischen Organisation die verdächtigt wird staatsfeindliche Aktivität zu fördern, Los Angeles 1976

Ein UPC Code beinhaltete Geburtsdatum und Name des Besitzers und wurde bis 1978 an das Flughafenpersonal ausgegeben. Inzwischen galt jedoch an Flughäfen strenge Ausweispflicht sogar Personen die nur die Einngangshallen eines Flughafens betreten wollten wurden kontrolliert. Mit der Einführung von Laser-Scangeräten Anfang der 1980er wurde die Unity Card immer wichtiger. Sie galt als unfälschbar und konnte in den Amtsgebäuden des Ministeriums für Einheit ausgestellt werden. Ohne eine solche Karte wurde Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln unmöglich gemacht. Neben diesen offensichtlichen Sicherheitsmassnahmen agierten auch Polizei und FBI aggressiver. Durch den Patriot Act 76 wurde auch das Abhören von Verdächtigen erleichtert, denn nun lagen Hausdurchsuchungen und das Abhören in den Händen des Ministeriums für Einheit. Das Ministerium ging sehr großzügig mit Abhörerlaubnissen um. Die NSA hingegen brauchte keine Erlaubnis denn Niemand wusste von ihrer Existenz, sie baute ihr gigantisches Abhörnetz aus.

November 1976 - Präsidentschaftswahl 76:

„Make America Save again!“

Wahlslogan von Ronald Reagan

Das Wahljahr 1976 war von der anhaltenden Wirtschaftsflaute und der Diskussion bezüglich Gerald Fords Rechtmäßigkeit als US Präsident gekennzeichnet. Fords Gegner auch innerhalb der republikanischen Partei vertraten die Meinung das ihm das Präsidentenamt lediglich durch den Sturzflug „zugeflogen“ sei. Härtester politische Gegner Fords war der ehemalige Gouverneur von Kalifornien Ronald Reagan. Reagan vertrat genau wie die JBS eine harte Position gegen den Kommunismus und sah Fords Sicherheitspolitik als halbherzig an. Reagan kritisierte Fords Politik da er sie als Schwäche gegenüber dem Ostblock wahrnahm. Denn aus der Sicht der ultrakonservativen denen Reagan nahe stand hatten die USA eine Sicherheitslücke die durch kommunistische Infiltrationen ausgenutzt werden konnte. Das Samuel Byck ein Kommunist war schien in der Öffentlichkeit mittlerweile ein Faktum zu sein,
800px-1976 Republican National Convention

Präsident Ford gratuliert Ronald Reagan zum Sieg bei den Vorwahlen der Republikaner, Reagan hatte Ford im Vorfeld harsch kritisiert, Sommer 1976

obwohl das genau genommen nicht stimmte. Byck war ein antikapitalistischer Gerechtigkeitsfanatiker der aber wenig mit den Lehren von Karl Marx zu tun hatte. Auch die
Robert W

Robert W. Welch, Jr Präsident der JBS unterstützt Ronald Reagan, damit wird die JBS erstmals wieder von den konservativen Republikanern respektiert, Welch mit Reagan Wahlbutton

Organisation JBS hatte nach dem Sturzflug eine Vielzahl an neuen Mitgliedern erlangt und war nun erstmals seit 1964 wieder auf dem aufsteigenden Ast. Bei den Präsidentschaftswahlen 1964 hatte die JBS den Konservativen Republikaner Barry Goldwater unterstützt. Die Niederlage Goldwaters hatte der JBS viel Prestige gekostet woraufhin einige Unterstützer absprangen und die Konservativen sich von ihnen distanziert hatten. Nun 12 Jahre später war das Klima in den USA anders, die JBS war wieder salonfähig und plötzlich mit den Zielen der Konservativen vereinbar. Mit Rund 100.000 Mitgliedern war die JBS stark wie nie. JBS Präsident Robert W. Welch Jr. Unterstützte nun offen den konservativen Kandidaten Ronald Reagan gegen seinen Parteigenossen Gerald Ford. So konnte Reagan die Vorwahlen im Sommer gewinnen und stand nun dem Demokraten Jimmy Carter gegenüber. Reagan startete seinen Wahlkampf gemeinsam mit Bob Dole in den Südstaaten wo er eine Koalition mit Evangelikalen, Neoliberalen und Konservativen einging. Ein Grundbestandteil seines Wahlkampfes war es nun den südlichen Bundesstaaten mehr Eigenständigkeit zu versprechen da
LexaltReagan

Bild zeigt Paul Dominique Laxalt der ab 1981 das Amt des Vizepräsidenten übernahm und Ronald Reagan in seiner zweiten Amtszeit 1981

er selbst glaubte dies wäre im Sinne der Gründerväter. In den Südstaaten war der Einfluss der Bundesregierung seit Ende des Bürgerkrieges immer umstritten gewesen. Reagan rechnete sich mit dieser Wahltaktik aus Wähler aus der Rechten Ecke zu bekommen. Jimmy Carter ein Mann aus dem tiefen Süden war jedoch ebenso redegewandt wie der Ex-Schauspieler. Die Umstrukturierung der Verwaltung der Bundesstaaten war auch Carters Steckenpferd. Beide Kandidaten waren mehr oder weniger Außenseiter wobei Ronald Reagan durch seine Filmkarriere bereits weitaus bekannter war. Ausschlaggebend für Ronald Reagans Erfolg bei den Wahlen war vor allem eine Fernsehdiskussion bei der er sich gegen eine Annäherung an die Volksrepublik China und stärkere Kontrollen von legalen Ausländern aussprach. Carters liberale Einstellung und der Vorschlag mit dem Ostblock vermehrt in Gespräche einzutreten wurde von der Mehrzahl an US Bürgern negativ betrachtet. Bei den bundesweiten Präsidentenwahlen 1976 erhielt Ronald Reagan 403 Stimmen der Wahlmänner, Carter hingegen nur 134. Dies war ein Erdrutschsieg für den Republikaner mit dem Cowboyhut.


1977/1985 - Ronald Reagan und der Kalte Krieg:

1977; Ronald Reagan zog in das wiederaufgebaute Weiße Haus ein. Der Sitz des US Präsidenten sah zwar äuserlich so aus wie vor 1974 hatte aber einige technische Verbesserungen wie eine Boden-Luft Abschussrampe und einen neuen Warroom für den Stab. Das US Militär beginnt mit der Entwickelung von Bohrfarzeugen die es ermöglichten den Untergrund der Vereinigten Staaten zu untertunneln. Man bereitet sich auf den Atomkrieg vor und holt Pläne für ein Atomraumschiff aus den Archiven. Bisher hatte Präsident Ford in einem Haus im nahen Camp David gewohnt, Reagan war der erste Präsident der nach Washington D.C zurückkehrte. Die 1970er waren ein „Deprimiertes Jahrzehnt“ Reagan musste nun als mächtigster Mann der Welt ein Beispiel für Zuversicht, Rechtschaffenheit und Sicherheit sein. Die islamische Revolution im Iran führte 1979 zum Militäreinsatz, die USA setzen Luftangriffe gegen das Regime Ruhollah Chomeinis ein um es zu stürzen. Dies schien aufgrund der Energiekrise notwendig, in Washington befürchtete man dass sich sonst der Ostblock das Öl des Nahen Osten unter den Nagel reißt. Auch wurde verstärkt versucht Attentäter in Kuba einzuschleusen um Fidel Castro zu ermorden, dieser überlebte. Derartige Zwischenfälle führten zu einer Verhärtung der Fronten, der Nahe Osten sympathisierte nun offen mit dem Ostblock. Als Ex-Schauspieler besaß Reagan Charisma und zeige sich enthusiastisch. Abseits der Medien war aber auch er pessimistisch, insbesonders der Kampf gegen den internationalen Kommunismus beschäftigte ihn. In den amerikanischen Industriestädten regierte Paranoia,
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Die USS Saratoga und ein Geleitschiff im Persischen Golf, die USA wolte mit Waffengewalt Stärke zeigen und die Iranische Revolution mit Luftangriffen zerschmettern, das Unterfangen scheiterte 1980

denn die Wirtschaftskrise seit 1974 hatte der Autoindustrie in Detroit stark zugesetzt. In diesen aufgeheizten Zeiten fürchte man einen zweiten Pyck der vermeintlich hinter jeder Gewerkschaftsaktion stehen könnte. Aus der Sicht der Wirtschaftsbosse waren die Gewerkschafter so etwas wie die Vorhut des Sozialismus. Die Wirtschaftsliberalen Kräfte im Land flüsterten dem Präsidenten bereits ein dass sie die letzte Bastion gegen die Rote Gefahr sind. Amerika setzte auf Atomkraft, auch sah man in überlegenen
ReaganAtomkraftwerk79

Nach dem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Three Mile Island besuchte Reagan das Kraftwerk, der Zwischenfall wurde im Interessen der nationalen Sicherheit vertuscht da man auch fürchtete die USA könte zum Gespött im "Reich des Bösen werden, April 1979

Raketensystemen einen Schutz gegen den Ostblock. Die Atomkraft wurde als Segen gesehen, von Seiten der Regierung wurden auch Atomwaffen als Notwendigkeit für Frieden hingestellt. Es kam unter Ronald Reagan daher nie zu wirklichen
167300 original

Das Strategic Defense Program (SDP) war in Zeiten der Paranoia ein Prestigeprojekt der US Regierung, Reagan konte nur Teile davon fertig stellen, Jedoch dankten es ihm seine Wähler da er damit sein Wahlversprechen "Make America Save again" einlösen wolte, Time Magazin März 1983

Abrüstungsgesprächen mit der Sowjetunion. Die Gespräche zu Begrenzung strategischer Rüstung seit 1969 (SALT) gerieten im Klima der Paranoia ins Hintertreffen. Reagan und die Falken in seiner Regierung erkannten darin eine Schwäche, man benötigte Schutz, denn Schutz hatte der Präsident versprochen. Atomkraftwerke in den USA hatten nun eine besondere Sicherheitstuffe, denn man produzierte spaltbares Material. Am 28. März 1979 geschah etwas dass man bisher nicht für möglich gehalten hatte. Innerhalb des Atomkraftwerks Three Mile Island im Bundesstaat Pennsylvania kam es zu einem Störfall . Der Störfall zeigte Mängel auf, doch wurde er vor der Öffentlichkeit verschleiert. Einer der Gründe war dass Three Mile Island seit einem Jahr waffenfähiges Material produzierte. Der zweite Grund war jedoch Politik, Reagan wollte vor Amerika und der Welt nicht als Versager gelten. Seine Sichert Amerika Schiene wäre nun in Frage gestellt und die Wiederwahl unsicher. Nach einem Besuch des Kraftwerks im April wurde entschieden den Vorfall auf ewig geheim zu halten. Einzelheiten kamen jedoch 2013 heraus. Die Geheimhaltung im Kalte Krieg war 1979 wichtiger, immerhin gab es da noch mehr zu verschleiern. Ein weiteres Geheimnis war das Strategic Defence Program (SDP) Dieses Programm von NASA und Air Force zu Etablierung eines Satelliten gestützten Atomwaffenschildes startete ebenfalls 1979. Reagans sogenanntes Star Wars Programm sollte den USA einen strategischen Vorteil bei einem Atomkrieg geben. Allerdings war diese vermeintliche Sicherheit damals noch nicht umsetzbar, so wurden die Steuerzahler systematisch mit Unwahrheiten gefüttert. Amerika würde bis 1990 vollkommen Atombomben sicher gemacht werden hies es zu Beginn der 1980er. Kleine Erfolge gab es, so entwickelte die Luftwaffe Anti-Satelliten Waffen. Nun zog auch der Ostblock nach und verkündete im Sommer 1982 den Bau eigener Schutzwaffensysteme. Reagan war ein Täuscher der das Ministerium für Einheit besser nutzen konnte als sein Vorgänger. Es gab in der aufkeimenden Computerära erneut Ängste, diese Ängste manifestierten sich im Film wie WarGames (1983) Was wäre wenn ein Computerhacker in das US Verteidigungsministerium eindringen könnte? Er würde vielleicht die Wahrheit hinter SDP sehen, dass es nur eine Kulisse für die Russen ist. Der Vorgänger des uns bekannten Internet das ARPANET wurde stärker gesichert. Saboteuren von Innerhalb und Außerhalb war es Mitte der 1980er nur noch schwerlich möglich darauf Zugang zu bekommen. EDV-Netzwerke wurden nun generell als Sicherheitsrisiken gesehen, doch diese Technologie steckte zu Zeiten Ronald Reagans noch in den Kinderschuhen. (mehr zu dem Thema ) Trotzdem kann man sagen dass Ronald Reagan und die Sichert Amerika Politik dafür verantwortlich ist dass sich das World Wide Web nie so entwickelt hat wie wir es in UZL kennen. Ronald Reagan startete in seinen zwei Amtsperioden einen Rüstungswettlauf der nicht nur am Boden sondern bald auch im Weltraum statt fand. Es ist unklar warum Vizepräsident Bob Dole 1980 zurücktrat und Paul Lexalt das Amt übernahm. Bob Dole schwieg sich darüber aus, jedoch ist anzunehmen dass er mit der amerikanischen Sicherheitspolitik unzufrieden ist. In einem NBC Interview behauptete Dole 1990
Wargames

Der Film "Wargames" von 1983 zeigte die Agreifbarkeit des amerikanischen Computernetzwerks. Innerhalb von Geheimdienst und Militär sah man Handlungsbedarf denn subversive Hacker die eventuel Kommunisten sein könten wurden befürchtet

dass Strategic Defence Program würde den Kalten Krieg eines Tages in einen Heißen verwandeln. Tatsächlich erleichterte SDP die Möglichkeit eines konventionellen Dritten Weltkrieges wenn Ost und West ihr Nuklearwaffenpotential aufgrund von Schutzschilden nicht einsetzen. Der Kalte Krieg hatte sich mit 1. September 1983 verschärft als die sowjetische Luftwaffe ein angeblich vom Kurs abgekommenes südkoreanisches Verkehrsflugzeug abschoss. Schon zu diesem Zeitpunkt wird von NORAD Alarm gegeben denn unter den Toten befand sich auch der Direktor der JBS Larry McDonald. Dies führte fast zum Atomkrieg während der NATO Übung REFORGER. Reagan konnte trotz des Kalten Krieges das Ruder herumzudrehen und stand als einer der beliebtesten US Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg da. 1985 als seine Zweite Amtszeit endete stand die Welt jedoch an der Kippe zum atomaren Holocaust.
Nikolai Ogarkov 1

Nikolai Wassiljewitsch Ogarkow gilt als Vater des sowjetischen Raketenschildes und war bis zu seinem Tode Sicherheitsberater in Moskau † 1994

Atomenergie galt als sauber und Amerikas Überwacher sicherten den inneren Frieden.
Mir

Die sowjetische Raumstation MIR galt als Zeichen der Überlegenheit für den Ostblock, für Moskau war klar dass man den Wettstreit um den Weltraum gewonnen hat, Bild 1990

1985/1991 - Keine Chance auf Perestroika:

Sowjetunion 1985; Das „Reich des Bösen“ wird von alten Kranken Männern regiert. Seit dem Tod Leonid Brechnews 1982 hatten zwei schwer kranke Männer das höchste Amt im Sowjetstaat inne. Innerhalb der kommunistischen Partei und der Roten Armee wurden Rufe nach einem starken Mann laut. Im März 1985 kam es schließlich zu Ernennung eines neuen Generalsekretärs der KPdSU. Dieser Parteigenosse war jedoch nicht Michail Gorbatschow sondern ein Hardliner mit starken Banden zum Militär. Es war einfach nicht denkbar dass ein liberaler Kandidat Generalsekretär wurde, nicht in Anbetracht der Aufrüstung. Mittlerweile hatte die Sowjetführung technisch aufgeholt, vor allem das Raumfahrtprogramm war vorangetrieben worden. Die sowjetische Raumfahrtindustrie kostete zwar Milliarden doch gleichzeitig entstanden sicher Arbeitsplätze die der Arbeiterschaft relativ gute Einkommen sicherten. Die Sowjetunion hatte bereits Ende der 1970er auf Reagans geplantes SDP reagiert und sich verstärkt auf strategische Verteidigungssysteme konzentriert. Im Weltraum gab es bereits seit 1967 immer eine Präsenz in Form der Saljut Raumstationen. Saljut 1 bis 7 dienten der UDSSR als Überwachungsplattformen, doch man kam auch auf die Idee Anti-Satellitenwaffen zu bauen. Ob und wie weit die sowjetischen Schutzsystem einen Hagel Atombomben abwehren konnte wusste Niemand. Doch vor allem ein Mann war für diese massive Weltraumpräsenz verantwortlich Marschall Nikolai Wassiljewitsch Ogarkowl. Ogarkowl war mit dem Leninorden wegen „Der Verdienste zu hermetischen Abriegelung des sowjetischen Weltraumschutznetzes“ ausgezeichnet worden und diente Moskau in Sicherheitsfragen und strategischer Nuklearkriegsführung. Die Sowjetunion musste während des Tschernobyl Unglücks 1986 die Unsicherheit ihrer Atomtechnologie zugeben, eine Demütigung für den Sozialismus. Aus den USA kamen nun auch Hilfsangebote, doch die Sowjetregierung lehnte ab und sorgte so für Unmut im Ausland. 1987 brüsteten sich die Sowjets ein besseres und leistungsfähigeres SDP zu besitzen als die USA selbst. Raumstationen wie die MIR waren mit Abwehrraketen bestückt, solche Waffen galten zwar als illegal jedoch hatten sie Beide Seiten. Perestroika der Umbau der sowjetischen Politlandschaft war wegen der Apparatschiks in der KPdSU nicht möglich. Der westdeutsche Pilot Mathias Rust welcher mit seinem Kleinflugzeug 1987 unweit des Roten Platzes landete wurde umgehend zu einer Haftstrafe von 40 Jahren verurteilt. Sein waghalsiger Flug wurde nie öffentlich gemacht, ähnlich erging es Regimekritikern im gesamten Ostbllock. 1988 verschwand der Oppositionelle Gorbatschow für 5 Jahre im sibirischen Gulag. Inzwischen regierten die Militärs die sich darum bemühten mit dem Amerika von Präsident Laxalt gleichziehen. In den 1990er Jahren kam es immer wieder zu Fehlalarmen der sowjetischen Luftwaffe, der Generalstab sah wie schon 1983 in NATO Manövern ernstzunehmende Gefahren. So wurden neue Strategien für einen konventionellen Krieg gegen den Westen konzipiert die auch Einsätze gegen westliche Satelliten vorsahen. In den USA kandidierte 1988 der Demokrat Bill Clinton als Präsident. Seine Kandidatur sollte für die USA einen langsamen Umbruch einleiten. Clinton konnte denn amtierenden US Präsidenten zwar nicht ablösen wurde aber bis in die 1990er Jahre zu einem Fürsprecher eines neuen Dialogs mit dem Ostblock. Auch setzte sich der Gouverneur von Arkansas für eine Abkühlung (im positiven) im Kalten Krieg ein. 1991 saß die sowjetische Militärriege sicher wie noch nie im Sattel. Die Deutsche Demokratische Republik war nicht zusammengebrochen und der Eiserne Vorhang undurchlässiger als je zuvor.

1992/1996 - Umbruch in den Vereinigten Staaten:

„Amerika hat eine Verantwortung gegenüber dem Frieden und der Freiheit der Welt! Kandidat Bill Clinton ist der richtige Mann für Amerika! Der richtige Mann für den Frieden!“

Wahlwerbespot der Demokraten 1992

1992; Nach 8 Jahren nähert sich die Regierung Paul Lexalt ihrem Ende. Lexalt hatte sich auf seine „Experten“ verlassen, unter ihnen der Vizepräsident George Herbert Walker Bush der unter Reagan Direktor des Ministerium für Einheit war und noch früher CIA Direktor. Lexalts Regierung lehnte sich stark an die von Ronald Reagan an, jedoch galt er innerhalb der Republikaner als ein Spielball der militanten Falken Fraktion. Es war 1992 klar das Bush für die Republikaner kandidieren würde und sich dem Demokraten Bill Clinton entgegenstellen wird. Clinton hatte seit 1988 viel an Image dazugewonnen. Seine letzte Präsidentschaftskandidatur 1988 ging daneben, doch diesmal gelang es dem Governeur von Arkansas seine Position zu behaupten. Als frischgebackener US Präsident sah sich Clinton ab 1993 mit dem sogenannten moslemischen Sozialismus im Nahen Osten konfrontiert. Durch die Altlast der Irak-Kontra Afaire von 1992 war sah sich die Clinton Administration mit den Verbrechen des Diktators Saddam Hussein konfrontiert. Damals hatte die Lexalt Legislative die Kurden in ihrem Freiheitskampf gegen Hussein unterstützt. Doch waren die beteiligten CIA Agenten aufgeflogen und Hussein konnte sich des kurdischen Widerstands entledigen. Der Irak war anders als der Iran sowjetfreundlich, so gab es Waffen aus Moskau. Mit 20. März 1994 intervenierten die USA jedoch im Irak wegen eines weiteren Kurdenmasakers, den US Medien zufolge hatte Hussein 24.000 kurdische Zivilisten mit Biowaffen ermordet. Aus Russland kamen jedoch andere Nachrichten demnach war dies alles lediglich ein fingierter Zwischenfall um an die Ölquellen des Zweistromlandes zu kommen. Clintons Kriegspolitik beruhte auf der „No Dead“ Devise. Clinton und die Demokraten wollten Bodentruppen vermeiden, so war der Irakkrieg ein reiner Luftkrieg.
F-117 Nighthawk Front

F-117 Nighthawk seit 1983 in Dienst wurde 1994 im Irak eingesetzt um Clintons "No Dead" Devise umzusetzen

Die US Luftwaffe setzt ihre geheimen Stalth-Bomber ein um eine zeitlich begrenzte Strafexpediton gegen den Irak und seine Diktatur durchzuführen. Clinton konnte der Weltöffentlichkeit klar machen dass die USA keinesfalls nur wegen Rohstoffen in Kriege zieht, so versuchte er auch mit der Sowjetunion über einen gemeinsamen Kampf gegen Terrorismus zu sprechen. Die Sowjetunion hatte seit Ende der 1980er Jahre ihre Expansionspolitik verstärkt. Dies lag an der maroden Planwirtschaft, man brauchte Finanzmittel am besten Öl, Erdgas und Edelmetalle um den Westen ebenbürtig entgegen zu treten. Clinton wollte diesen Trent mit friedlichen Mitteln entgegenwirken. Dazu verbesserte er die Kontakte zu China um Moskau unter Druck zu setzen. In dieser
Next-computer

Steve Jobs von Next Computers wurde dank der Zusammenarbeit mit der US Regierung ein Monopolist, seine Computer konnten E-Mails über das Telefonnetzwerk senden und beinhalteten gleichzeitig Spyware, Next der Computer der Zukunft 1996

Endphase des Kalten Krieges setzten die Supermächte bisher fast schon merkantilistische Schritte. Der Osten wollte den Westen schaden indem er ihm das Öl abschnitt und desen Märke zerstört, ein Unterfangen dass auch 1995 nicht wirklich Erfolg zeigte. Bill Clinton versuchte die US Wirtschaft durch Ausenhandel mit dem wachsenden Riesen aus Vernost zu verbesserm. Dies gelang indem er wie schon Richard Nixon nach China ging. Die Microelectronik Boomte. Silicon Valley entwickelte neue leistungsstarke Mikrochips die sich auch in den Rechnern des Verteidigungsministeriums wiederfanden. Der amerikanische Computerguru Steve Jobs stand bald auch auf der Gehaltsliste der NSA, denn die Regierung brauchte Computer die sich leicht überwachen liesen. Das Internet konnte sich nicht entwickeln denn das ARPANET hatte im Kalten Krieg weiterhin einen militärischen Charakter. Es gab soetwas wie Internetseiten nicht, es lag weiterhin nicht im Interesse der Geheimdienste Orte für staatsfeindliche Propaganda zu schafen.
1998-06-Clinton-Zhu

Bill Clinton in China, seine Chinapolitik sorgte für eine Auflockerung im Kalten Krieg, Bild 1998

Die wenigen Serveranlagen gehörten Telefongesellschaften die von der Regierung ausspioniert wurden. Doch mit Steve Jobs und seiner 1986 gegründeten Firma Next Computers konnte die US Regierung ein Abkommen schließen, Heimcomputer hatten die Möglichkeit das nationale Telefonnetz für E-Mails zu nutzen. E-Mail und SMS Nachrichtenverkehr zählte zu den Errungenschaften der 1990er, fast jeder wollte einen E-Mail Account, E-Mails lagerten genau wie SMS der Mobiltelefone auf den Servern der Telefongesellschaften. Microsoft implementierte in sein Windows 95 denn E-Mail Explorer auch Next bot ein solches Programm an jedoch mit einem Hintertürchen für das Ministerium für Einheit. Es kam 1996 dazu dass sämtliche Regierungsstellen Computer und Betriebssysteme von Next bestellten. Die Ausschreibung zu Gunsten von Next Computers schadete Microsoft langfristig und war eine politische Entscheidung. Unterstützt durch den Auslands Geheimdienst CIA entstand in der DDR eine starke Demokratiebewegung. Das State Departement ging oftmals zweifelhafte Allianzen mit Islamisten ein die sich meistens aber sowohl gegen Ost und West stellten. Clintons Ausenpolitik umfasste auch Kontakte zu Dissidenten und Oppositionell in der Sowjetunion. So kam es auch zum Kontakt mit dem ehemaligen politischen Häftling Michail Gorbatschow. In den 1990er Jahren begrenzte die US Regierung auch ihre Rüstungsausgaben und war damit für ein Tauwetter zwischen Ost und West verantwortlich. Clinton war davon überzeugt dass die bisherige Rüstungsspirale in den Untergang führt. Der Wert des US Dollars stabilisierte sich, und Clintons Krankenversicherungsprogramm sorgte dafür dass die Zufriedenheit stieg. Obwohl die Republikaner Clinton als Sozialisten beschimpften gewann der Präsident 1996 bei seiner Wiederwahl. Das Amerika Mitte der 1990er hatte sich gewandelt, auch hier gab es Terrorismus etwa der Anschlag auf das World Trade Center 1995, jedoch blieb ins besonders islamistischer Terror aus. Clinton besuchte nicht nur China die Sowjetunion und denn Ostblock, sondern auch den Nahen Osten. Er galt damit als Ansprechperson der sich im Nahostkonflikt als nützlich erwies. 1996 kam es im Ostblock zum Aufruhr in Polen und der Tschechoslowakei. Diese Länder riefen nach mehr Freiheit, Bill Clinton trat auch dort als Vermittler auf und wurde zunehmend auch im Kreml ernst genommen.

1996/1997 - Die DDR im Wandel:

BillLech96

Bill Clinton und Lech Wałęsa in Warschau, dieses Treffen sorgte für Freude und gilt als Clintons Wahlkampf-Coup, Warschau 5. September 1996

Anders als vom Ostblock verlautbart stand man Ende der 1990er vor dem Kollaps. Die Staaten des Warschauer Pakts versuchten sich politisch von Moskau zu emanzipieren. Parallelen zu den Jahren des Ungarnaufstands (1956) und dem gescheiterten Prager Frühling (1968) wurden nun ersichtlich. Doch im Westen wollte man soetwas nicht hinnehmen. In der DDR war die Ära Honecker seit 1994 zu Ende gegangen. Nun 1996 hatten sich innerhalb der SED die liberalen Kräfte des „Sozialismus mit menschlichen Antlitz“ durchgesetzt. Diese Bewegung stand in Opposition mit der harten Hand Moskaus die man in Ostdeutschland die Neostalinisten nannte. Andere Ostblockstaaten wie Polen und
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Die innerdeutsche Grenze am Checkpoint Charly, seit 1994 hatte sich einiges verändert wie eine Mc Donalds Filiale in den DDR, Ostberlin Frühjahr 1997

die Tschechoslowakei hatten auch gewagt den Sozialismus menschlicher zu machen. Die Sowjetunion drohte nun mit dem Enmarsch, doch dazu kam es nicht. Mitten im Präsidentschaftswahlkampf besuchte Bill Clinton Warschau und schüttelte den Solidarność-Führern die Hand. In den Augen der meisten DDR Bürger war das diplomatische Eingreifen der USA in der Polenfrage ein Schritt in die richtige Richtung. Neben den gemäßigten DDR-Sozialisten schrien nun auch die Demokraten nach einer Wende. Auch wenn die DDR sich seit Honeckers Tod etwas geöffnet hatte, es gab mittlerweile Coca Cola in den Kaufhallen und Premiumprodukte aus dem Westen. In Ostberlin hatte Anfang des Jahres der erste und einzige DDR-Mc Donalds eröffnet. Einige Genossen standen aber der „Ver-Bundesrepublikanisierung“
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Der Trabant ein typisches Ostauto wurde ab 1996 immer häufiger im Westen gesichtet, denn nun waren die Grenzen offen

skeptisch gegenüber so kam es zu Boykotaufrufen gegen den neuen Burgerladen nahe dem Checkpoint Charly. Die DDR wollte nachwievor ein sozialistisches Land bleiben, die Demokratiebewegung sah ebenfalls eine ähnliche Zukunft für ihr Land. Die DDR brauchte Devisen aus dem Ausland und wollte die bisherige Tendenz der Republikflucht beenden. Aus diesem Grund wurden mit 1. Dezember 1996 die deutsch-deutschen Grenzen geöffnet. Diese Öffnung gefiel Moskau jedoch nicht, doch war der Kreml gespalten was das weitere Vorgehen anging. Hardliner sagten nun es müssen Panzer rollen, ihre Kritiker allen voran Michail Gorbatschow rief zu Versöhnung mit dem Westen auf. Gorbatschow hatte in seiner Zeit im Gulag viel Prestige gesammelt, seine Briefe aus „Kurmatzk“ (Ort an dem er inhaftiert war) gelten seit 1994 in Buchform als Bestseller. Als Gemäßigter innerhalb der KPDSU war er nicht nur zu einer wichtigen Oppositionsfigur geworden sondern auch zu Ansprechperson des Westens. Ostdeutschland erklärte sich bald zu einem Blockfreien Land und ging Ende der 1990er engere Beziehungen zu BRD aber vor allem Jugoslawien ein. Der DDR Regierung die zwar immer noch aus der SED bestand konnte vor allem durch Prozesse gegen „Volksverbrecher“ punkten. Hierbei wurden die Stasi-Akten geöffnet und besonders schlimme Fälle von Korruption, Bespitzelung und Behördenwillkür angeklagt. Der Westen nahm diesen Schritt als besonders lobenswert zu Kenntnis, wobei immer wieder Vorwürfe aufkamen dass es sich hier um eine Alibiaktion handelte. Die DDR blieb weiterhin ein eigener deutscher Staat, doch die Feindseligkeit zu Westdeutschland gehörte der Geschichte an. Ob dieses Land die Bezeichnung „Demokratisch“ verdient hat darum stritten sich schon damals die Geister. Nun gab es mehr Freiheit, Transparenz und eine Art von demokratischer Mitbestimmung. Auch wenn sich die DDR öffnete waren nur wenige demokratische Optionen greifbar. Die Zwangsvereinigung aller linken Parteien die SED stand immer noch als Einheitspartei da. Als braver DDR-Wähler hatte man jedoch die Wahl welchen SED-Politiker man in ein Amt wählen wollte. Das erlaubte verschiedenen SED-Politikern eigene Programme zu entwickeln die sich unterschieden. Dieser Wettbewerb der Staatsdiener kann als halbdemokratisches System gesehen werden. Auf diese Art kam 1994 auch die Physikerin Angela Merkel in die Politik, sie bezeichnete sich als „demokratische Sozialistin“

1997/2002 - Der neue Osten: 

Der „Neue Osten“ ist ein relativ neuer Begriff der sich Anfang des 21. Jahrhunderts gebildet hat und die neuen Machtverhältnisse im Ostblock und Fernen Osten der späten 1990er und Mileniumjahre bezeichnet. Die Sowjetunion verlor Mitte der 1990er an Boden. Die Auflösung des Warschauerpakt 1999 und der damit verbundene sowjetische Bürgerkrieg sorgten dafür dass der Bruch zwischen Russland und China sich verstärkte. In Tschetschenien kam es bereits Ende 1998 zu offenen Konflikten. Der wirtschaftliche Niedergang Sowjetrusslands und der zunehmende Ethnienkonflikt machten aus dem Vielvölkerstaat Sowjetunion ein Pulverfass. Die Mischung aus religiösem Fundamentalismus und Freiheitskampf brachte Terroristen dazu selbst im bisher seligen Kreml für Chaos zu sorgen. Am 1. Mai 1999 explodierte eine Autobombe während der Maifeierlichkeiten in Moskau. Trotz drakonischer Mastnahmen gelang es der sowjetischen Polizei nicht dem Terror beizukommen. Hinzu kamen die nun immer häufiger auftretenden Freiheitsdemos der Liberalen Freidenker. Obwohl der harte Kern dieser Demonstranten nicht unbedingt mit der Opositionsfrakton rund um Gorbatschow konform gingen wurde Gorbatschow zu ihrer Galionsfigur.
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Soldaten der Roten Armee auf Patrolie in der Unruherepublik Tschetschenien 1998

Die Dissidenten prangerten nun die Teuerung bei Nahrungsmitteln und den Wertverlust des Rubel an und forderten Veränderungen „Perestroika“ Für die alte Garde war aber nur eines wichtig; der eigene Machterhalt. Erneut versuchten Panzer der Roten Armee den inneren Frieden mit Waffengewalt zu sichern. Dies führte 2000 zum Massaker am Roten Platz, dabei starben 200 Demonstranten im Kugelhagel. Danach war alles anders das Militär spaltete sich in loyale Regimeanhänger und Freunde des Umbruchs. Die Freunde des Umbruchs wollten kein Blutvergießen und weigerten sich offen Schießbefehle auszuführen. Es gab nun auch Interventionen des Westens und Seitens der Volksrepublik China.
Shanghai

China und sein Model; „Ein Land, Ein System, Ein Glück“ brachte Wirtschaftsaufschwung und wurde wegen des Chaos nie in der Sowjetunion eingeführt, Shanghai 2010

Die Volksrepublik warnte Moskau dass ein Übergreifen des Bürgerkrieges auf China unakzeptabel sei. Es gab von Seiten Pekings schon länger Bedenken über eine Weiterführung der Freundschaft mit der Sowjetunion. China hat inzwischen eine neue Schiene eingeschlagen. Dies war das Resultat eines Umdenkens aber auch der Rückgabe Hongkongs an China 1997. China hat mittlerweile eine weitaus
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Kundgebung in Moskau, ein Neo-Zarist schwenkt eine verbotene Flagge und stelt sich damit gegen die neue Republik Russland, September 2002

liberalere Einstellung zum Kapitalismus entwickelt, so ist Hongkong eine Sonderverwaltungszone. Chinas neue Politik nennt sich; „Ein Land, Ein System, Ein Glück“ Denn seit einigen Jahren ist man der Meinung dass auch ein sozialistisches Volk Luxusgüter verdient um das allgemeine Glück zu erreichen. Dieses Konzept konnte sich in Moskau jedoch aufgrund der politischen Instabilität nicht umsetzen lassen. Darum tendierte Peking dazu die Grenzen zu Sowjetunion abzusichern und sich gegenüber des Bürgerkrieges neutral zu verhalten. Das Moskau sich nun im Stich gelassen fühlte war klar und erzeugte ein Klima des Misstrauens es mit einem neuen Feind zu tun zu haben. Bis 2002 zerfiel die Sowjetunion in ihre Republiken, diese Zeit wird auch als das „russische Chaos“ bezeichnet. Die Sowjetrepublik Russland konnte zwar überleben musste aber demokratische Zugeständnisse machen. Obwohl Michail Gorbatschow sich in diesen Jahren sehr für den Erhalt einer vereinigten Sowjetunion einsetze konnte er deren Fall nicht aufhalten. Gorbatschow wurde im Dezember 2002 zum ersten Präsidenten der Republik Russland gewählt, ein Amt welches er bis 2008 ausfüllte. Dieses neue Russland pflegte zwar noch einige sozialistische Traditionen, feierte Lenin und Stalin war aber letztendlich schwach und von Geldern aus dem Ausland abhängig. Der Ausverkauf in den ehemaligen Sowjetrepubliken führte in den 2000er Jahren zu noch mehr Chaos. Es verschwanden unter anderen ABC-Waffen aus den Beständen der Roten Armee. Einige Ex-Sowjetrepubliken positionierten sich westlich, andere hingegen wurden als Freunde Chinas zum Teil des neuen Osten. Damit war der Kalte Krieg zwar beendet doch gab es wieder neue Ost West Spannungen die sich vor allem auf wirtschaftlicher Ebene auswirkten.

2003/2015 – Die post-Sowjetära in Ost und West:

„Bob Dole sagt es wird Frieden geben! Denn Bob Dole sieht eine sichere Zukunft jenseits des Kalten Krieges!“

Aussage von Bob Dole

2003: Der Kalte Krieg ist aus, der Kapitalismus hat gesiegt. Der Demokrat Bill Clinton hat seinen Sessel an seinen Vizepräsidenten abgegeben. Die USA sind nun hoffnungsvoll und sehen in die Zukunft, ihr „Großer Präsident“ Clinton gilt auch nach seiner Präsidentschaft als Diplomat. Als UN Botschafter in Brüssel arbeitet Clinton nun an der Weiterführung seines Lebenswerks. Clinton gilt als der Präsident dem es zu verdanken ist dass der Kommunismus besiegt wurde. Innerhalb der demokratischen Partei Amerikas werden Clintons Vorgänger als Brandstifter bezeichnet die den Kalten Krieg fast zum eskalieren gebracht haben. Die Republikaner haben nun ihren alten Parteigenossen Bob Dole aus der Versenkung geholt und planen ihn für die Präsidentschaft 2004 aufzustellen. Dole war immer ein Gegner der Raketenschutzschilde und hatte bereits früh davor gewarnt dass der Ost-Westkonflikt sich auf konventionelle Weise entflammen könnte. US Präsident Al Gore der ehemalige Protesche
BillClinton

Ex-Präsident Bill Clinton galt als Retter Amerikas im Kalten Krieg, doch seine Frauengeschichten kosteten 2004 Präsident Al Gore den Wahlsieg

Clintons war anfangs sehr zuversichtlich dass er als Amtsinhaber die Wahl gewinnen würde. Doch im Wahljahr meldete sich plötzlich eine ehemalige Praktikantin Clintons. Schwere Vorwürfe wurden nun in den Medien laut wonach Bill Clinton im Wissen des Vizepräsidenten sich im Jahr 2000 an die Praktikantin Jeanette Blaskowitz herangemacht hatte. Bis September 2004 meldeten sich immer mehr Frauen die angeblich mit dem verheiratteten Präsident Clinton Sex hatten. Damit war das Image des UN Botschafters Clinton angeschwärzt, obwohl Bill versuchte zu beschwichtigen galt er als Lügner.
Kaufhalle2020DDR

"Reif für das 21. Jahrhundert" ist seit 2001 der Werbeslogan der DDR-Kaufhallen, auf Videowalls werden Premiumprodukte vorgestellt, 2020 ist die DDR ein Biliglohnland für die westdeutsche Wirtschaft

Schlimmer noch für den amtierenden Präsidenten stand die Wahl auf dem Spiel. Obwohl die Mitwisserschaft Gores nicht bewiesen wurde musste er sich Bob Dole geschlagen geben. Für viele Amerikaner war Bill Clinton ab da ein Charakter ähnlich Richard Nixons. Obwohl Clinton als Sunnyboy auftrat und seine Karriere danach weiterging haftete ihm ein Hauch unanständigkeit an. Trotzdem blieb die Ehe der Clintons in Takt, Bill Clinton unterstützte seine Frau Hillary auch 2012 im Presidentschaftswahlkampf.
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Hillary Clinton ist seit 2013 die erste weibliche Präsidentin, trotz des Praktikantinenskandals konnte sie von der Bekanntheit ihres Mannes nur profitieren, Bild 2017

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts änderte sich die geopolitische Lage, nun gab es keine klar abgesteckten Fronten mehr. Die Republik Russland wurde sowohl von Amerika wie auch China hofiert, man wollte den russischen Markt. Ähnlich wurde Seitens der Europäischen Gemeinschaft und der Bundesrepublik mit der DDR verfahren. Deutschland blieb geteilt, jedoch wurde Partnerschaft BRD/DDR ausgebaut. Bis 2015 wuchs das Wirtschaftswachstum in Ostdeutschland an, unter Generalsekretärin Angela Merkel wurde die DDR zum Lieblings Billiglohnland westdeutscher Konzerne. In Russland ging 2008 die Ära Gorbatschow zu Ende. Der neue russische Präsident Dimitri Krasnow als ehemaliger KGB Chef bestens in Fragen der Spionageführung bewandert versprach den Russen einen wirtschaftlichen Aufschwung und Eigenständigkeit. Krasnow kämpfte vor allem gegen den Einfluss ausländischer Konzerne. Russland stand mittlerweile im Verdacht Zentrum einer multinationalen Firmenkonspiration zu sein. Die Weltwirtschaftskrise im selben Jahr traf somit auch Russland. Krasnow hatte vor allem die kommunistischen Wähler auf seiner Seite die eine Rückkehr zu Sowjetunion wollten. Tatsächlich stärkte der Kreml in den nächsten Jahren die Rote Armee und subventionierte die eigene Wirtschaft. Auch mit China hatte Moskau ein Hühnchen zu rupfen, es gelang der Regierung Krasnow chinesische Produkte durch Einfuhrzölle unattraktiv zu machen. Das russische Militär hatte erhielt 2014 den Auftrag Weißrussland wieder anzugliedern woraufhin es zum „Weißen Krieg“ kam. Für die Russen war die Wiedereingliederung der Republik Weißrussland ein legitimer Schritt zu Wiedervereinigung, im Westen hies es dies sei üble Okkupationspolitik. Die Chinesen blieben anfangs noch neutral, doch machten sie Russland klar das Neutralität ihren Preis hat. Mit 1. Jänner 2015 wurde die Eurasische Union ins Leben gerufen. Diese Union war das Gegenstück des Europäischen Wirtschaftsraumes und ermöglichte einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen China und Russland. Nicht Jedem in der nachwievor teils sozialistischen Republik Russland gefiel diese Wirtschaftsunion. Präsident Dimitri Krasnow musste aufgrund eines Misstrauensantrags und dem Verdacht auf Amtsmissbrauch seinen Hut nehmen. Damit hatte Peking sein Ziel erreicht, ein chinafreundlicher Nachfolger zog in den Kreml ein. Der neue Osten war nun ein Wirtschaftsbündnis welches sich aktiv gegen die Europäische Gemeinschaft und Amerika stemmte. Pekings „Glückspolitik“ fand in Russland Anhänger da man es als ein modernisiertes sozialistisches System sah. Im Westen sieht man den russischen Trend zum autoritären „Glücksstaat“ mit Vorsicht. Auch die Tigerstaaten Asiens aber vor allem Japan hatten es wegen der Eurasischen Union mit mehr Konkurrenz zu tun und gingen zunehmend Handelsvereinbarungen mit Amerika ein. Der Lebensstandart der Russen sollte sich in den nächsten Jahren jedoch verbessern, dies dank Premiumprodukte aus dem chinesischen Raum.

2020 - 46 Jahre nach dem Sturzflug auf Nixon:

WTCSilvester2020

Das World Trade Center zu den Silvesterfeierlichkeiten 2019/20

46JahrenachSturzflug

US Marine hisst die Fahne vor dem UN Hauptquartier, am 4. Juli 2020 gedenkt dem Sturzflug von 1974 und aller amerikanischen Helden des Kalten Krieges

2020; 46 Jahre nach Samuel Bycks Sturzflug auf das Weiße Haus. Der Kalte Krieg ist seit 2002 zu Ende. Die Zerstörung des Weißen Hauses ist ein Thema für den Geschichtsuntersicht, nur noch ältere Menschen erinnern sich. Terrorismus ist natürlich auch vorgekommen, doch so aufsehenerregende Anschläge wie 911 in UZL gab es nicht. Das World Trade Center steht noch und das aufgrund der Arbeit des Ministeriums für Einheit. 2010 hatte eine libysche Terrororganisation geplant in denn Türmen Bomben zu legen. Dies wurde aber durch die Kooperation von FBI und Interpol abgewendet. Zu den Silvesterfeierlichkeiten 2019/20 waren die Türme das Aushängeschild New Yorks. Fragt man die US Bürger zum Thema Sturzflug auf das Weiße Haus so erfährt man das dieser Anschlag dazu führte das Amerika sicherer wurde. Viele Amerikaner sind zufrieden mit der Arbeit des Ministeriums für Einheit, die Unity Card wird weiterhin verwendet und verfügt über einen RFID Chip. Menschen ohne Unity Card haben keine Möglichkeit bargeldlos einkaufen zu gehen da die Karte mit den nationalen Kreditkartensystem verlinkt ist. Dieser relativ neue Sprung in Richtung Überwachungsstaat trat 2017 mit der zweiten Amtszeit von Präsidentin Clinton ein. Clinton gelang es die Vorherrschaft der Republikaner innerhalb des Ministeriums für Einheit zu brechen. Sie setzte loyale Demokraten an die Spitze und setzte auf Rasterfahndung und Überwachung.  Es gibt die Möglichkeit Filme, Musik, Daten und E-Mails über das Telefonnetz an Heimcomputer zu schicken. Die NSA hat sich massiv in Silicon Valley eingeschleust um die Entwicklung von Hightech Elektronik zu steuern. Im Rahmen des Abhörprogramms ist es einfach Satellitenverbindungen abzuhören. Glasfasertechnologie welche im militärischen ARPANET eingesetzt wird ist weit schwerer abzuhören und darf auf dem zivilen Sektor nicht eingesetzt werden. Dieses durch das Verteidigungsministerium durchgesetzte Verbot ist einer der Gründe weshalb große Datenpakete im Telefonnetz länger brauchen und daher die Datentransfairraten niedrig sind. Glasfasertechnologie gilt als Militärtechnologie. Die Clinton Legislative gilt hinter vorgehaltener Hand als die Regierung die am meisten Überwachung betreibt. Einige böse Zungen behaupten dass Hillary Clinton noch viel mehr Überwachungsbänder als Richard Nixon zu verheimlichen hat. Es kommt öfter vor das die Regierung sensible E-Mails verschwinden lässt, zuletzt 2016 bei den Wahlen. In der modernen Ära des 21. Jahrhunderts fürchtet man vor allem Computerterrorismus. China gilt als Ursprungsland der besten und gefährlichsten Hacker. Diese EDV Kriminellen sollen vor allem für Industriespionage/Sabotage verantwortlich sein. Es gibt angeblich eine CIA Akte die behauptet der Fukushima Atomunfall 2011 sei eine Sabotage der Chinesen gewesen. Mit Ende des Kalten Krieges kam auch eine große Anzahl ABC Waffen auf den Schwarzmarkt. Darum haben die Geheimdienste der westlichen Welt eine stille Vereinbarung welche der Überwachung Tür und Tor öffnete. Die USA haben die Weltwirtschaftskrise von 2008 überstanden, und führen seither gemeinsam mit Europa einen Handelskrieg gegen den Neuen Osten. Es gibt Stimmen die Nixons und Clintons Politik der Öffnung nach China kritisieren. Vielerorts unter US Verschwörungstheoretiker-kreisen wird behauptet das die Welt ohne Nixons Besuch in China 1972 besser dran gewesen wäre. Bill Clintons Besuch in Peking 1998 wird als Wiederholungsfehler angesehen. Hauptgegner der amtierenden Präsidentin sind mittlerweile die „Süd-Demokraten“ Fraktion der eigenen Partei. Dieser Teil der Demokratischen Partei entstand 2006 und hat sich zu einer Gegenkraft zu den von Clinton repräsentierten Nord-Demokraten eingebürgert. Im November 2020 wird mit Mitch Billsly ein Süd-Demokrat antreten womit es insgesamt Drei Spitzenkandidaten gibt.

Dokumentation über das Attentat (Englisch)

The Plot to Kill Nixon (documentary)

The Plot to Kill Nixon (documentary)

Umfragen:

Das war also eine kurze Zeitlinie aus der US Geschichte. Diese Zeitlinie soll aber auch etwas zum Nachdenken anregen. Hier kommt jetzt eine Umfrage, diesmal geht es um Attentäter, Terrorismus und die Frage ob man so etwas verhindern kann. In den letzten Jahren seit 2001 und dem 11. September hat sich das Überwachungsnetz immer enger um uns gelegt. Der gläserne Mensch, Internetzensur und Registrierung von Telefonwertkarten hat sich mittlerweile bewahrheitet. Meine Frage diesmal; Kann uns der Staat beschützen und findet ihr die Mittel richtig?

Kann uns der Staat beschützen und findet ihr die Mittel richtig?
 
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Die Umfrage wurde am 24. Juli 2019 um 19:54 erstellt. Bisher haben 13 Nutzer abgestimmt.


Welcher Artikel aus der US Attentats Trilogie ist der Beste?
 
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Die Umfrage wurde am 12. Januar 2020 um 23:13 erstellt. Bisher haben 7 Nutzer abgestimmt.
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