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Im Sturzflug auf Nixon:

 

Grund der Abweichung:

Samuel Joseph Bycks Plan für eine Flugzeugentführung und den Absturz auf das Weiße Haus ist besser durchdacht und funktioniert... 

Kurzinformation über die Zeitlinie:

Es ist Februar 1974, der unzufriedene Reifenhändler Samuel Byck gibt dem US Präsidenten die Schuld für seine missliche Geldsituation und die soziale Ungerechtigkeit in Amerika. Daher beschliest er eine "Heldentat" Sein Plan; Mit einer DC-9 über dem Präsidenten abstürzen...

Kurzvorwort:

Die Inspiration für diese kleine Zeitlinie habe ich durch den Film Attentat auf Richard Nixon aus dem Jahr 2004. Diese Zeitlinie ist Teil einer Reihe die sich mit Attentaten auf US Präsidenten beschäftigt. Diese Geschichte beinhaltet alternative Enden welche nach reinem Zufallsprinzip angezeigt werden. Es lohnt sich daher die Seite öfter anzusehen um auch die Alternativen zu sehen.

Zeitlinie:

 

1972/1973 - Der Attentäter Samuel Byck:

Samuel Joseph Byck geboren 1930 in Philadelphia war in den 50er Jahren beim Militär heiratete später und hatte Vier Kinder. Seine Versuche sich als Reifenhändler beruflich selbstständig zu machen waren jedoch nicht erfolgreich was ihn in eine prekäre Lage brachte. 1972 wurde ihm ein Förderkredit von staatlicher Seite abgelehnt. Daraufhin sah Byck in US Präsident Richard Nixon den Kopf eines ungerechten Systems. Byck nahm danach Tonbänder auf die er an Regierungsstellen schickte und auf denen Drohungen gegen den Präsidenten zu hören waren. Dies machte den Secret Service auf Byck aufmerksam, doch wurde er als ungefährlicher Spinner abgetan. Im selben Jahr entschied Samuel Joseph Byck sich wegen starker Depressionen in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Wahrscheinlich fasste er danach den Plan einen Anschlag auf Nixon zu verüben. Die Watergate-Affäre die ab März 1973 immer öfter die Medien überschwmemte bekräftigten Bycks Ansichten. Auch seine Ehe ging zu Bruch so zog er in ein kleines Apartment in Philadelphia. Byck war ganz sicher kein Elitesoldat doch in seiner 2 Jährigen Dienstzeit
Samuel Byck

Samuel Byck † 1974

(1954-1956) hat er sicher den Gebrauch von Waffen und militärische Vorgehensweisen erlernt. Bis zu diesem Zeitpunkt stimmt das Leben des Samuel Joseph Byck noch mit Unserer Zeitlinie überein. Erst zu Beginn des Jahres 1974 tritt der Zeitpunkt der Abweichung auf, denn Byck versucht in dieser Zeitlinie etwas professioneller an den Anschlag heranzugehen, vor allem mit weniger Gewalt. Vielleicht gelang es Byck auch besser die Nerven zu bewahren? Heutige FBI Ermittler glauben jedoch Byck habe sich an einer Flugzeugentführung arabischer Terroristen vom 17. Dezember 1973 ein Beispiel genommen. Im Nachhinein fanden die Ermittler einige von Byck gesammelte Zeitungsberichte über Attentate der jüngeren Vergangenheit in seiner Wohnung.

22. Februar 1974 - Bycks Sturm auf die DC-9:

Samuel Byck hatte einen Plan dazu besorgte er sich über Umwege einen kleinkalibrigen Revolver und fuhr den Weg von Philadelphia nach Baltimore. Schon auf der Fahrt zum Flughafen fand Byck einen neuen Grund sich aufzuregen. Amerika steckte mitten in einer Ölkrise, schon die Fahrt war schwierig da Benzin knapp und an mancher Tankstelle ausverkauft war. Wieder produzierte Byck Tonbänder, auf den Bändern verkündete er sein Manifest. Ein Thema war dass Amerika kein Benzin hat und zu einem faschistischen Land geworden sei. Verschiedene Bänder verschickte er nun an Jack Anderson von der Washington Post, an den bekannten Dirigenten Leonard Bernstein und Andere. Benzin benötigte er auch um eine improvisierte Brandbombe zu bauen. Auch kam er auf die Idee eine Bombe zu faken die er bald in einer Lunchbox zeigen würde. So vorbereitet erreichte Samuel Byck den internationalen Flughafen von Baltimore. Am Freitag dem 22.
USABaltimore

Byck entführte das Flugzeug in Baltimore an den amerikanischen Ostküste

Februar um 6:50 betrat Byck den
LunchBomb

Byck behauptete das sich eine Bombe in der Lunch Box befände, in Wahrheit gehörte sie einem seiner Kinder und enthielt Erdnusbutterbrote und einen tickenden Wecker

Flughafen, in der rechten Hand ein Koffer mit Brandsätzen in der Linken eine patriotisch verzierte
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Bild zeigt ein Pasagierflugzeug Typ DC-9, Dieser Flugzeugtyp war zwischen 1965 und 2014 im Einsatz

Lunchbox. Die Lunchbox stellte er nun vor dem Terminal auf dem Weg zum Metalldedektor in eine Ecke. Diese Kleine Box enthielt neben einer Jause auch einen aufgezogenen Wecker. Als Bycke jedoch den Polizisten George Neal Ramsburg sah trat er an ihn heran und sprach; „Sehen sie die kleine Box?“ Der junge Beamte nickte misstrauisch; „Ja?“ Woraufhin Byck meinte; „Es gibt noch mehr davon, das sind Bomben... entweder sie lassen mich passieren oder hier geht alles hoch!“ Der Polizist lies den Mann zwar passieren informierte jedoch seine Vorgesetzten. So konnte Samuel Byck fast ohne Problem die Kontrollen passieren und stand bald vor der von ihm angepeilten Maschine. Doch so reibungslos ging doch nicht alles, die Polizei rief umgehend Verstärkung in Form der Bombenexperten. Das Ablenkungsmanöver mit der Lunchbox funktionierte, etliche Beamten suchten nun nach Pausenboxen. Solche Behältnisse sind in den USA ungemein beliebt es gab also genügend Boxen zu untersuchen auf dem großen Flughafen. Byck bedrohte inzwischen eine Flugbegleiterin mit der Waffe und zeigte ihr die wirkliche Brandbombe. Nun war die Zeit gekommen in das Kockpit der DC-9 Maschine nach Atlanta zu stürmen. Das Flugzeug benötigte lediglich einen Piloten und Kopiloten, dies waren Reese Lofton und Freddy Jones. Samuel Byck zwang nun die Flugbegleiterin das Cockpit zu betreten und die Zugangsluken zu schließen. Auf den Befehl sofort zu starten erwiderte der Kopilot jedoch dass dies nur mit Erlaubnis des Towers möglich sei. Der Flugzeugentführer war sichtlich nervös und schoss der Flugbegleiterin einfach in den Bauch und wiederholte nun den Startbefehl. Er fügte auch hinzu dass sich überall Bomben befänden und deute auf seinen Koffer. Von Außerhalb konnten die Polizeibeamten alles mitverfolgen. Die Polizisten waren nicht geschult was Terrorismus anging und schossen einmal auf das Flugzeug ohne etwas zu bewirken. Hauptproblem der Beamten war dass sie es mit einem Mann zu tun hatten der ohne mit der Wimper zu zucken schießt. Niemanden war auch so recht klar was der Mann eigentlich wollte, im Flughafen herrschte inzwischen ebenfalls Chaos aufgrund der Bombendrohung. Byck im Cockpit lies inzwischen eine weitere Flugbegleiterin kommen und drohte weiter. Captain Reese Lofton tat nun so als würde er kooperieren, die Triebwerke wurden gestartet. Wie bei einer Geiselnahme üblich trafen bald FBI Beamte ein die Vermitteln sollten. Inzwischen war es 8 Uhr man hatte keine Bombe entdeckt und die falsche „Lunch-Bomb“ entlarvt. Über Funk wurde nun Samuel Byck durch das FBI kontaktiert, Byck gab sich kryptisch und forderte Starterlaubnis oder Jemand müsse sterben. Es war den beiden Piloten nicht möglich irgend etwas zu tun außer zu beschwichtigen. Die Maschine 523 der Delta Airlines erhielt um 9:03 Starterlaubnis. Als sich der Captain neuerlich weigerte erschoss Byck ihn und zwang Jones das Flugzeug zu starten. Ziel war das nur 30 Meilen (~48 km) entfernte Weiße Haus. Nur 5 Minuten später ereichten sie ihr Ziel. Samuel Byck hatte Jones aufmerksam zugesehen wie dieser das Flugzeug steuert. Zwar hatte Byck keine Ahnung von den Instrumenten aber er verstand die Steuerung, nun schoss er Jones in den Rücken und lenkte das Flugzeug selbst ins Ziel. Inzwischen hatten einige entschlossene Passagiere und Flugbegleiterinnen Mut gefasst und hämmerten gegen die Tür des Cockpit. Als es ihnen gelang einzudringen war es zu spät das Flugzeug war keine Drei Meter vom Boden entfernt. Die DC-9 krachte voll betankt in das Oval Office, Richard Nixon war gerade bei einer Besprechung zum Thema Wirtschaft als ihn die Balken eines nach innen gedrückte Fenster erschlugen.
NYTimes1974NixonDC

New York Times Abendausgabe, die Regierung versuchte nur wenig durchsickern zu lassen was passiert sei, so glaubte man in den Medien anfangs an einen Unfall, 22. Februar 1974

Bycks Benzinbombe leistet auch einen Beitrag zu der Explosion die nun kam, jetzt war das Chaos komplett.

1974 - Reaktionen kurz nach dem Sturzflug:

„Der 22. Tag des Monats hat in nur 11 Jahren Zwei Präsidenten dahingerafft! Ein schwarzer Tag für Amerika“

NBC

FordsAngelobungFebruar1974

Kurz nach dem Sturzflug wurde Vizepräsident Gerald Rudolph Ford, Jr. in die geheime Bunkeranlage Site R gebracht und provisorisch angelobt, 23. Februar 1974

Jack-Anderson-Time

Jack Anderson im Time Magazin wurde zum absoluten Starjournalist denn er hatte die Byck Tapes, diese Tonbänder erläuterten die genauen Hintergründe des Sturzfluges

Das Weiße Haus brannte, die Feuerwehr und Nationalgarde rückte umgehend aus. Die Löschaktion wurde von unzähligen Schaulustigen beobachtete und gefilmt. Anfangs war nicht klar was passiert ist, von Seiten der Regierung herrschte 12 Stunden eine Informationssperre. In den Zeitungen wurde wild über einen Zusammenstoß zweier Flugzeuge spekuliert. Erst durch die Tonbänder welche sich im Besitz von Jack Anderson dem Cheffredakteur der Washington Post befanden kam mehr Klarheit auf. Ein Terroranschlag! Erst nach und nach wurden die wahren Hintergründe aufgedeckt, außerdem bekam die Öffentlichkeit am 23. Februar die Mitteilung das Vizepräsident Gerald Ford im geheimen zum Präsidenten angelobt wurde. Ford war sofort nach dem Sturzflug in den nahe gelegenen US Bundesstaat Pennsylvania geflogen worden wo er in den Bunkerkomplex „Site R “ in Sicherheit war. Site R war erst 1971 mit neuester Kommunikationstechnologie aufgerüstet worden und bot die Möglichkeit die Amtsgeschäfte weiter zu führen. Nachdem Jack Anderson die „Byck Tapes“ weitgehend veröffentlicht hatte wurde er von der Weltpresse als der beste investigative Journalist des Jahrhunderts gefeiert, oder auch der „Überflieger“ Innerhalb von Polizei, FBI und Secret Service rollten Köpfe, Anderson prangerte die Unfähigkeit der Bundespolizei an denn nun kamen auch die früheren Verdachtsmomente von 1972 ans Licht. Der Sturzflug hatte über 150 Menschen das Leben gekostet, alle 115 Passagiere der DC-9 starben beim Absturz. In den Medien wurde besonders die Tragödie der Schulklasse 3 B der örtlichen High School ausgeschlachtet. Eine Schulklasse hatte das Weiße Haus besucht und starb im Feuer. Auch die Weltwirtschaft war durch diesen unglaublichen Terrorakt verunsichert. Der Dow Jones Index sank am Freitag um Vier Punkte. Nun fragten sich die Amerikaner wie sicher ihre Nation eigentlich ist wenn nicht einmal der Präsident in seinem Heim sicher ist. Ein Aufschrei ging durch die Öffentlichkeit, besonders die Tatsache das Samuel Byck ein Bürger dieses Landes zu so etwas fähig war schien unglaublich. Die anfängliche 12 Stunden Nachrichtensperre sorgte auch dafür dass Verschwörungstheoretiker aus ihren Löchern kamen und behaupteten das Flugzeug sei mit einem UFO zusammengestoßen. Dies war eine der harmlosesten Theorien, auch traten Okulisten auf und behaupteten die Zahl 22. sei verflucht, es wurden nun auch Zusammenhänge mit der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963 gezogen. Neben den anerkannten Medien gab es auch rechtsradikale Zeitungen die nun von einer „Judenverschwörung“ sprachen. Denn als herauskam das Byck der Sohn jüdischer Eltern war überschlugen sich die Spekulationen in der rechten US Scene. Auch aus dem Ausland kamen Stimmen, die Sowjetunion und Europa entsandte ihr Beileid während der kubanische Diktator Fidel Castro denn Attentäter als Helden des Kommunismus bezeichnete. Die Überreste Richard Nixons wurde am 28. Februar 1974 mit allen Ehren beigesetzt. Damit war die Watergate-Affäre beiseitegeschoben und es kam zum Schulterschluss zwischen Demokraten und Republikanern, Nixon wurde zu einem amerikanischen Märtyrer erklärt.

1974/1976 - Präsident Fords Sicherheitsreformen:

In den Jahren nach dem Sturzflug musste sich Amerika erst mit der neuen Situation einstellen. Nun sprach man von der Zeit vor dem Sturzflug und den Jahren danach. Präsident Ford hatte in seiner kurzen Amtszeit bis 1977 eine Menge schwere Entscheidungen zu treffen. Die USA lagen nach dem Terroranschlag in einer Wirtschaftskrise, diese Krise galt es in den 1970er Jahren zu bekämpfen. Viele Amerikaner fürchteten nun um ihre Arbeitsplätze und forderten "Save America" Für einige stand fest dass der Sturzflug das Endergebnis einer kommunistischen Verschwörung ist.  Die Washington Post mit Jack Anderson an der Spitze kritisierte nun auch die Vorgehensweisen des Secret Service. Es kristallisierte sich immer mehr heraus das Samuel Byck bereits zuvor von Agenten befragt wurde und nicht als Bedrohung erkannt wurde. Für die Regierung Ford bestand nun Handlungsbedarf, Rufe nach mehr „Law und Order“ und Verstärkung der inneren Sicherheit führten dazu dass am 8. August 1974 das Ministerium für Einheit gegründet wurde. Diese neue Behörde war keine Bundespolizei sondern ein Ministerium welches die inneramerikanischen Aktivitäten von Polizei, FBI und NSA koordinierte. Ziel war nicht nur eine bessere Zusammenarbeit dieser Behörden sondern auch die Erschaffung eines Sicherheitsnetzes für alle Amerikaner.
Jbs

Plakate der JBS pranckten nun auf vielen Hauswänden, die Amerikaner glaubten teilweise dieser Propaganda

Das Ministerium hatte keine eigenen Agenten doch konnte es auf Beamten der Sicherheitsbehörden zugreifen. Außerdem verschärften sich die Sicherheitsprotokolle an Flugplätzen, Bus und Bahnhöfen. Großen Einfluss auf diese Entwicklung hatte auch die John Birch Society (JBS). Die JBS ist eine 1958 in den USA begründete rechtsradikale Organisation die sich den Kampf gegen den Kommunismus ans Rever geheftet hat. JBS Demonstranten forderten 1975 bei einem Marsch durch New York eine US Invasion Kubas da man dort die Drahtzieher zu sehen glaubte. Auch schrie die JBS nach einer Registrierungspflicht für Kommunisten, doch wer genau diese Kommunisten waren dass war unklar. Waren es die langhaarigen Hippies die Nixon kritisiert hatten? Waren es die afroamerikanischen Bürgerrechtler? 
UnityCard2018

Ein Prototyp der Unity Card von 1974, sie gilt als absolut sicher besitzt eine Vielzahl an informationen, die ersten Unity Cards verfügten lediglich über einen Barcode waren daher bereits durch EDV auslesbar

Ähnlich wie in Zeiten des Red Scare in den frühen 1920er und 1950er Jahren waren die Amerikaner nun sehr empfänglich für antikommunistische und rechte Propaganda. Auch innerhalb von Senat und Kongress konnten sich nun die Hardliner durchsetzen. Es gab nun mit der Denver Kommission eine Untersuchungskommision des Kongress. So kam es beispielsweise dazu dass ab 1976 eine verpflichtende Ausweiskarte am Flughafen von Washington probeweise eingeführt wurde. Dies war die Unity Card. Diese „Einheitskarte“ im Scheckkartenformat war mit einer erst im Jahr 1974 in Supermärkten eingeführten Strichcode Technologie versehen.
SwatLA70er

Beamte eines SWAT Teams stürmen im Auftrag des Ministeriums für Einheit die Büros einer afroamerikanischen Organisation die verdächtigt wird staatsfeindliche Aktivität zu fördern, Los Angeles 1976

Ein UPC Code beinhaltete Geburtsdatum und Name des Besitzers und wurde bis 1978 an das Flughafenpersonal ausgegeben. Inzwischen galt jedoch an Flughäfen strenge Ausweispflicht sogar Personen die nur die Einngangshallen eines Flughafens betreten wollten wurden kontrolliert. Mit der Einführung von Laser-Scangeräten Anfang der 1980er wurde die Unity Card immer wichtiger. Sie galt als unfälschbar und konnte in den Amtsgebäuden des Ministeriums für Einheit ausgestellt werden. Ohne eine solche Karte wurde Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln unmöglich gemacht. Neben diesen offensichtlichen Sicherheitsmassnahmen agierten auch Polizei und FBI aggressiver. Durch den Patriot Act 76 wurde auch das Abhören von Verdächtigen erleichtert, denn nun lagen Hausdurchsuchungen und das Abhören in den Händen des Ministeriums für Einheit. Das Ministerium ging sehr großzügig mit Abhörerlaubnissen um. Die NSA hingegen brauchte keine Erlaubnis denn Niemand wusste von ihrer Existenz, sie baute ihr gigantisches Abhörnetz aus.

November 1976 - Präsidentschaftswahl 76:

„Make America Save again!“

Wahlslogan von Ronald Reagan

Das Wahljahr 1976 war von der anhaltenden Wirtschaftsflaute und der Diskussion bezüglich Gerald Fords Rechtmäßigkeit als US Präsident gekennzeichnet. Fords Gegner auch innerhalb der republikanischen Partei vertraten die Meinung das ihm das Präsidentenamt lediglich durch den Sturzflug „zugeflogen“ sei. Härtester politische Gegner Fords war der ehemalige Gouverneur von Kalifornien Ronald Reagan. Reagan vertrat genau wie die JBS eine harte Position gegen den Kommunismus und sah Fords Sicherheitspolitik als halbherzig an. Reagan kritisierte Fords Politik da er sie als Schwäche gegenüber dem Ostblock wahrnahm. Denn aus der Sicht der ultrakonservativen denen Reagan nahe stand hatten die USA eine Sicherheitslücke die durch kommunistische Infiltrationen ausgenutzt werden konnte. Das Samuel Byck ein Kommunist war schien in der Öffentlichkeit mittlerweile ein Faktum zu sein,
800px-1976 Republican National Convention

Präsident Ford gratuliert Ronald Reagan zum Sieg bei den Vorwahlen der Republikaner, Reagan hatte Ford im Vorfeld harsch kritisiert, Sommer 1976

obwohl das genau genommen nicht stimmte. Byck war ein antikapitalistischer Gerechtigkeitsfanatiker der aber wenig mit den Lehren von Karl Marx zu tun hatte. Auch die
Robert W

Robert W. Welch, Jr Präsident der JBS unterstützt Ronald Reagan, damit wird die JBS erstmals wieder von den konservativen Republikanern respektiert, Welch mit Reagan Wahlbutton

Organisation JBS hatte nach dem Sturzflug eine Vielzahl an neuen Mitgliedern erlangt und war nun erstmals seit 1964 wieder auf dem aufsteigenden Ast. Bei den Präsidentschaftswahlen 1964 hatte die JBS den Konservativen Republikaner Barry Goldwater unterstützt. Die Niederlage Goldwaters hatte der JBS viel Prestige gekostet woraufhin einige Unterstützer absprangen und die Konservativen sich von ihnen distanziert hatten. Nun 12 Jahre später war das Klima in den USA anders, die JBS war wieder salonfähig und plötzlich mit den Zielen der Konservativen vereinbar. Mit Rund 100.000 Mitgliedern war die JBS stark wie nie. JBS Präsident Robert W. Welch Jr. Unterstützte nun offen den konservativen Kandidaten Ronald Reagan gegen seinen Parteigenossen Gerald Ford. So konnte Reagan die Vorwahlen im Sommer gewinnen und stand nun dem Demokraten Jimmy Carter gegenüber. Reagan startete seinen Wahlkampf gemeinsam mit Bob Dole in den Südstaaten wo er eine Koalition mit Evangelikalen, Neoliberalen und Konservativen einging. Ein Grundbestandteil seines Wahlkampfes war es nun den südlichen Bundesstaaten mehr Eigenständigkeit zu versprechen da
LexaltReagan

Bild zeigt Paul Dominique Laxalt der ab 1981 das Amt des Vizepräsidenten übernahm und Ronald Reagan in seiner zweiten Amtszeit 1981

er selbst glaubte dies wäre im Sinne der Gründerväter. In den Südstaaten war der Einfluss der Bundesregierung seit Ende des Bürgerkrieges immer umstritten gewesen. Reagan rechnete sich mit dieser Wahltaktik aus Wähler aus der Rechten Ecke zu bekommen. Jimmy Carter ein Mann aus dem tiefen Süden war jedoch ebenso redegewandt wie der Ex-Schauspieler. Die Umstrukturierung der Verwaltung der Bundesstaaten war auch Carters Steckenpferd. Beide Kandidaten waren mehr oder weniger Außenseiter wobei Ronald Reagan durch seine Filmkarriere bereits weitaus bekannter war. Ausschlaggebend für Ronald Reagans Erfolg bei den Wahlen war vor allem eine Fernsehdiskussion bei der er sich gegen eine Annäherung an die Volksrepublik China und stärkere Kontrollen von legalen Ausländern aussprach. Carters liberale Einstellung und der Vorschlag mit dem Ostblock vermehrt in Gespräche einzutreten wurde von der Mehrzahl an US Bürgern negativ betrachtet. Bei den bundesweiten Präsidentenwahlen 1976 erhielt Ronald Reagan 403 Stimmen der Wahlmänner, Carter hingegen nur 134. Dies war ein Erdrutschsieg für den Republikaner mit dem Cowboyhut.


1977/1985 - Ronald Reagan und der Kalte Krieg:

1977; Ronald Reagan zog in das wiederaufgebaute Weiße Haus ein. Der Sitz des US Präsidenten sah zwar äuserlich so aus wie vor 1974 hatte aber einige technische Verbesserungen wie eine Boden-Luft Abschussrampe und einen neuen Warroom für den Stab. Das US Militär beginnt mit der Entwickelung von Bohrfarzeugen die es ermöglichten den Untergrund der Vereinigten Staaten zu untertunneln. Man bereitet sich auf den Atomkrieg vor und holt Pläne für ein Atomraumschiff aus den Archiven. Bisher hatte Präsident Ford in einem Haus im nahen Camp David gewohnt, Reagan war der erste Präsident der nach Washington D.C zurückkehrte. Die 1970er waren ein „Deprimiertes Jahrzehnt“ Reagan musste nun als mächtigster Mann der Welt ein Beispiel für Zuversicht, Rechtschaffenheit und Sicherheit sein. Die islamische Revolution im Iran führte 1979 zum Militäreinsatz, die USA setzen Luftangriffe gegen das Regime Ruhollah Chomeinis ein um es zu stürzen. Dies schien aufgrund der Energiekrise notwendig, in Washington befürchtete man dass sich sonst der Ostblock das Öl des Nahen Osten unter den Nagel reißt. Auch wurde verstärkt versucht Attentäter in Kuba einzuschleusen um Fidel Castro zu ermorden, dieser überlebte. Derartige Zwischenfälle führten zu einer Verhärtung der Fronten, der Nahe Osten sympathisierte nun offen mit dem Ostblock. Als Ex-Schauspieler besaß Reagan Charisma und zeige sich enthusiastisch. Abseits der Medien war aber auch er pessimistisch, insbesonders der Kampf gegen den internationalen Kommunismus beschäftigte ihn. In den amerikanischen Industriestädten regierte Paranoia,
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Die USS Saratoga und ein Geleitschiff im Persischen Golf, die USA wolte mit Waffengewalt Stärke zeigen und die Iranische Revolution mit Luftangriffen zerschmettern, das Unterfangen scheiterte 1980

denn die Wirtschaftskrise seit 1974 hatte der Autoindustrie in Detroit stark zugesetzt. In diesen aufgeheizten Zeiten fürchte man einen zweiten Pyck der vermeintlich hinter jeder Gewerkschaftsaktion stehen könnte. Aus der Sicht der Wirtschaftsbosse waren die Gewerkschafter so etwas wie die Vorhut des Sozialismus. Die Wirtschaftsliberalen Kräfte im Land flüsterten dem Präsidenten bereits ein dass sie die letzte Bastion gegen die Rote Gefahr sind. Amerika setzte auf Atomkraft, auch sah man in überlegenen
ReaganAtomkraftwerk79

Nach dem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Three Mile Island besuchte Reagan das Kraftwerk, der Zwischenfall wurde im Interessen der nationalen Sicherheit vertuscht da man auch fürchtete die USA könte zum Gespött im "Reich des Bösen werden, April 1979

Raketensystemen einen Schutz gegen den Ostblock. Die Atomkraft wurde als Segen gesehen, von Seiten der Regierung wurden auch Atomwaffen als Notwendigkeit für Frieden hingestellt. Es kam unter Ronald Reagan daher nie zu wirklichen
167300 original

Das Strategic Defense Program (SDP) war in Zeiten der Paranoia ein Prestigeprojekt der US Regierung, Reagan konte nur Teile davon fertig stellen, Jedoch dankten es ihm seine Wähler da er damit sein Wahlversprechen "Make America Save again" einlösen wolte, Time Magazin März 1983

Abrüstungsgesprächen mit der Sowjetunion. Die Gespräche zu Begrenzung strategischer Rüstung seit 1969 (SALT) gerieten im Klima der Paranoia ins Hintertreffen. Reagan und die Falken in seiner Regierung erkannten darin eine Schwäche, man benötigte Schutz, denn Schutz hatte der Präsident versprochen. Atomkraftwerke in den USA hatten nun eine besondere Sicherheitstuffe, denn man produzierte spaltbares Material. Am 28. März 1979 geschah etwas dass man bisher nicht für möglich gehalten hatte. Innerhalb des Atomkraftwerks Three Mile Island im Bundesstaat Pennsylvania kam es zu einem Störfall . Der Störfall zeigte Mängel auf, doch wurde er vor der Öffentlichkeit verschleiert. Einer der Gründe war dass Three Mile Island seit einem Jahr waffenfähiges Material produzierte. Der zweite Grund war jedoch Politik, Reagan wollte vor Amerika und der Welt nicht als Versager gelten. Seine Sichert Amerika Schiene wäre nun in Frage gestellt und die Wiederwahl unsicher. Nach einem Besuch des Kraftwerks im April wurde entschieden den Vorfall auf ewig geheim zu halten. Einzelheiten kamen jedoch 2013 heraus. Die Geheimhaltung im Kalte Krieg war 1979 wichtiger, immerhin gab es da noch mehr zu verschleiern. Ein weiteres Geheimnis war das Strategic Defence Program (SDP) Dieses Programm von NASA und Air Force zu Etablierung eines Satelliten gestützten Atomwaffenschildes startete ebenfalls 1979. Reagans sogenanntes Star Wars Programm sollte den USA einen strategischen Vorteil bei einem Atomkrieg geben. Allerdings war diese vermeintliche Sicherheit damals noch nicht umsetzbar, so wurden die Steuerzahler systematisch mit Unwahrheiten gefüttert. Amerika würde bis 1990 vollkommen Atombomben sicher gemacht werden hies es zu Beginn der 1980er. Kleine Erfolge gab es, so entwickelte die Luftwaffe Anti-Satelliten Waffen. Nun zog auch der Ostblock nach und verkündete im Sommer 1982 den Bau eigener Schutzwaffensysteme. Reagan war ein Täuscher der das Ministerium für Einheit besser nutzen konnte als sein Vorgänger. Es gab in der aufkeimenden Computerära erneut Ängste, diese Ängste manifestierten sich im Film wie WarGames (1983) Was wäre wenn ein Computerhacker in das US Verteidigungsministerium eindringen könnte? Er würde vielleicht die Wahrheit hinter SDP sehen, dass es nur eine Kulisse für die Russen ist. Der Vorgänger des uns bekannten Internet das ARPANET wurde stärker gesichert. Saboteuren von Innerhalb und Außerhalb war es Mitte der 1980er nur noch schwerlich möglich darauf Zugang zu bekommen. EDV-Netzwerke wurden nun generell als Sicherheitsrisiken gesehen, doch diese Technologie steckte zu Zeiten Ronald Reagans noch in den Kinderschuhen. (mehr zu dem Thema ) Trotzdem kann man sagen dass Ronald Reagan und die Sichert Amerika Politik dafür verantwortlich ist dass sich das World Wide Web nie so entwickelt hat wie wir es in UZL kennen. Ronald Reagan startete in seinen zwei Amtsperioden einen Rüstungswettlauf der nicht nur am Boden sondern bald auch im Weltraum statt fand. Es ist unklar warum Vizepräsident Bob Dole 1980 zurücktrat und Paul Lexalt das Amt übernahm. Bob Dole schwieg sich darüber aus, jedoch ist anzunehmen dass er mit der amerikanischen Sicherheitspolitik unzufrieden ist. In einem NBC Interview behauptete Dole 1990
Wargames

Der Film "Wargames" von 1983 zeigte die Agreifbarkeit des amerikanischen Computernetzwerks. Innerhalb von Geheimdienst und Militär sah man Handlungsbedarf denn subversive Hacker die eventuel Kommunisten sein könten wurden befürchtet

dass Strategic Defence Program würde den Kalten Krieg eines Tages in einen Heißen verwandeln. Tatsächlich erleichterte SDP die Möglichkeit eines konventionellen Dritten Weltkrieges wenn Ost und West ihr Nuklearwaffenpotential aufgrund von Schutzschilden nicht einsetzen. Der Kalte Krieg hatte sich mit 1. September 1983 verschärft als die sowjetische Luftwaffe ein angeblich vom Kurs abgekommenes südkoreanisches Verkehrsflugzeug abschoss. Schon zu diesem Zeitpunkt wird von NORAD Alarm gegeben denn unter den Toten befand sich auch der Direktor der JBS Larry McDonald. Dies führte fast zum Atomkrieg während der NATO Übung REFORGER. Reagan konnte trotz des Kalten Krieges das Ruder herumzudrehen und stand als einer der beliebtesten US Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg da. 1985 als seine Zweite Amtszeit endete stand die Welt jedoch an der Kippe zum atomaren Holocaust.
Nikolai Ogarkov 1

Nikolai Wassiljewitsch Ogarkow gilt als Vater des sowjetischen Raketenschildes und war bis zu seinem Tode Sicherheitsberater in Moskau † 1994

Atomenergie galt als sauber und Amerikas Überwacher sicherten den inneren Frieden.
Mir

Die sowjetische Raumstation MIR galt als Zeichen der Überlegenheit für den Ostblock, für Moskau war klar dass man den Wettstreit um den Weltraum gewonnen hat, Bild 1990

1985/1991 - Keine Chance auf Perestroika:

Sowjetunion 1985; Das „Reich des Bösen“ wird von alten Kranken Männern regiert. Seit dem Tod Leonid Brechnews 1982 hatten zwei schwer kranke Männer das höchste Amt im Sowjetstaat inne. Innerhalb der kommunistischen Partei und der Roten Armee wurden Rufe nach einem starken Mann laut. Im März 1985 kam es schließlich zu Ernennung eines neuen Generalsekretärs der KPdSU. Dieser Parteigenosse war jedoch nicht Michail Gorbatschow sondern ein Hardliner mit starken Banden zum Militär. Es war einfach nicht denkbar dass ein liberaler Kandidat Generalsekretär wurde, nicht in Anbetracht der Aufrüstung. Mittlerweile hatte die Sowjetführung technisch aufgeholt, vor allem das Raumfahrtprogramm war vorangetrieben worden. Die sowjetische Raumfahrtindustrie kostete zwar Milliarden doch gleichzeitig entstanden sicher Arbeitsplätze die der Arbeiterschaft relativ gute Einkommen sicherten. Die Sowjetunion hatte bereits Ende der 1970er auf Reagans geplantes SDP reagiert und sich verstärkt auf strategische Verteidigungssysteme konzentriert. Im Weltraum gab es bereits seit 1967 immer eine Präsenz in Form der Saljut Raumstationen. Saljut 1 bis 7 dienten der UDSSR als Überwachungsplattformen, doch man kam auch auf die Idee Anti-Satellitenwaffen zu bauen. Ob und wie weit die sowjetischen Schutzsystem einen Hagel Atombomben abwehren konnte wusste Niemand. Doch vor allem ein Mann war für diese massive Weltraumpräsenz verantwortlich Marschall Nikolai Wassiljewitsch Ogarkowl. Ogarkowl war mit dem Leninorden wegen „Der Verdienste zu hermetischen Abriegelung des sowjetischen Weltraumschutznetzes“ ausgezeichnet worden und diente Moskau in Sicherheitsfragen und strategischer Nuklearkriegsführung. Die Sowjetunion musste während des Tschernobyl Unglücks 1986 die Unsicherheit ihrer Atomtechnologie zugeben, eine Demütigung für den Sozialismus. Aus den USA kamen nun auch Hilfsangebote, doch die Sowjetregierung lehnte ab und sorgte so für Unmut im Ausland. 1987 brüsteten sich die Sowjets ein besseres und leistungsfähigeres SDP zu besitzen als die USA selbst. Raumstationen wie die MIR waren mit Abwehrraketen bestückt, solche Waffen galten zwar als illegal jedoch hatten sie Beide Seiten. Perestroika der Umbau der sowjetischen Politlandschaft war wegen der Apparatschiks in der KPdSU nicht möglich. Der westdeutsche Pilot Mathias Rust welcher mit seinem Kleinflugzeug 1987 unweit des Roten Platzes landete wurde umgehend zu einer Haftstrafe von 40 Jahren verurteilt. Sein waghalsiger Flug wurde nie öffentlich gemacht, ähnlich erging es Regimekritikern im gesamten Ostbllock. 1988 verschwand der Oppositionelle Gorbatschow für 5 Jahre im sibirischen Gulag. Inzwischen regierten die Militärs die sich darum bemühten mit dem Amerika von Präsident Laxalt gleichziehen. In den 1990er Jahren kam es immer wieder zu Fehlalarmen der sowjetischen Luftwaffe, der Generalstab sah wie schon 1983 in NATO Manövern ernstzunehmende Gefahren. So wurden neue Strategien für einen konventionellen Krieg gegen den Westen konzipiert die auch Einsätze gegen westliche Satelliten vorsahen. 1991 saß die sowjetische Militärriege sicher wie noch nie im Sattel. Die Deutsche Demokratische Republik war nicht zusammengebrochen und der Eiserne Vorhang undurchlässiger als je zuvor.

1992/1997 - Politik in den Vereinigten Staaten:

„Wir können es schaffen die Sowjetunion bis Ende dieses Jahrhunderts in die Knie zu zwingen! Amerika ist stark! Unsere Willenskraft ist stark... wählt George Herbert Walker Bush 1992 zu eurem Präsidenten!“

Wahlwerbespot der Republikaner 1992

1992; Nach 8 Jahren nähert sich die Regierung Paul Lexalt ihrem Ende. Lexalt hatte sich auf seine „Experten“ verlassen, unter ihnen der Vizepräsident George Herbert Walker Bush der unter Reagan Direktor des Ministerium für Einheit war und noch früher CIA Direktor. Lexalts Regierung lehnte sich stark an die von Ronald Reagan an, jedoch galt er innerhalb der Republikaner als ein Spielball der militanten Falken Fraktion. Es war 1992 klar das Bush für die Republikaner kandidieren würde und sich dem Demokraten Bill Clinton entgegenstellen wird. Clinton hatte wenig Chancen gegen Bush, innerhalb des Kongress hatten nun die Republikaner und Konservativen das sagen. Als frischgebackener US Präsident machte sich Bush ab 1993 daran den sogenannten moslemischen Sozialismus im Nahen Osten auszumerzen. Seit der Irak-Kontra Afaire 1992 war ihm der Diktator Saddam Hussein ein ernsthafter Dorn im Auge. Damals hatte die Lexalt Legislative die Kurden in ihrem Freiheitskampf gegen Hussein unterstützt. Doch waren die beteiligten CIA Agenten aufgeflogen und Hussein konnte sich des kurdischen Widerstands entledigen. Der Irak war anders als der Iran sowjetfreundlich, so gab es Waffen aus Moskau.
GeorgeHWBush

George H. W. Bush "Der Mann für die 90er" führte den harten Kurs gegen die Sowjets ab 1993 weiter, Bush war unter Präsident Reagan Direktor des Ministeriums für Einheit

Mit 17. März 1994 intervenierten die USA jedoch im Irak wegen eines weiteren Kurdenmasakers, den US Medien zufolge hatte Hussein 24.000 kurdische Zivilisten mit Biowaffen ermordet. Aus Russland kamen jedoch andere Nachrichten demnach war dies alles lediglich ein fingierter Zwischenfall um an die Ölquellen des Zweistromlandes zu kommen. Der viermonatige Irakkrieg verschlechterte die Beziehungen zu Moskau, denn nun warfen die Sowjets den Amerikanern dass selbe vor wie man ihnen vorwarf; „Rohstoffklau“ Die Sowjetunion hatte seit Ende der 1980er Jahre ihre Expansionspolitik verstärkt. Dies lag an der maroden Planwirtschaft, man brauchte Finanzmittel am besten Öl, Erdgas und Edelmetalle um den Westen ebenbürtig entgegen zu treten. In dieser
Next-computer

Steve Jobs von Next Computers wurde dank der Zusammenarbeit mit der US Regierung ein Monopolist, seine Computer konten E-Mails über das Telefonnetzwerk senden und beinhalteten gleichzeitig Spyware, Next der Computer der Zukunft 1996

Endphase des Kalten Krieges setzten die Supermächte fast schon merkantilistische Schritte. Der Osten wollte den Westen schaden indem er ihm das Öl abschnitt und desen Märke zerstört, ein Unterfangen dass auch 1995 nicht wirklich Erfolg zeigte. George Bush „Der Mann für die 90er“ förderte die US Wirtschaft den Patriotismus und Nationalstolz Amerikas. Dies gelang indem er sich der Rechten aber auch Klerikalen bediente. Die Microelectronik Boomte. Silicon Valley entwickelte neue leistungsstarke Mikrochips die sich auch in den Rechnern des Verteidigungsministeriums wiederfanden. Der amerikanische Computerguru Steve Jobs stand bald auch auf der Gehaltsliste der NSA, denn die Regierung brauchte Computer die sich leicht überwachen liesen. Das Internet konnte sich nicht entwickeln denn das ARPANET hatte im Kalten Krieg weiterhin einen militärischen Charakter. Es gab soetwas wie Internetseiten nicht, es lag weiterhin nicht im Interesse der Geheimdienste Orte für staatsfeindliche Propaganda zu schafen. Die wenigen Serveranlagen gehörten Telefongesellschaften die von der Regierung ausspioniert wurden. Doch mit Steve Jobs und seiner 1986 gegründeten
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US GIs nach dem Sieg über Sadam Hussein in Bagdad, der Irak sollte verwestlicht werden, Bagdad 1996

Firma Next Computers konnte die US Regierung ein Abkommen schließen, Heimcomputer hatten die Möglichkeit das nationale Telefonnetz für E-Mails zu nutzen. E-Mail und SMS Nachrichtenverkehr zählte zu den Errungenschaften der 1990er, fast jeder wollte einen E-Mail Account, E-Mails lagerten genau wie SMS der Mobiltelefone auf den Servern der Telefongesellschaften. Microsoft implementierte in sein Windows 95 denn E-Mail Explorer auch Next bot ein solches Programm an jedoch mit einem Hintertürchen für das Ministerium für Einheit. Es kamm 1996 dazu dass sämtliche Regierungsstellen Computer und Betriebssysteme von Next bestellten. Die Ausschreibung zu Gunsten von Next Computers schadete Microsoft langfristig und war eine politische Entscheidung. Unterstützt durch den Auslands Geheimdienst CIA entstand in der DDR eine starke Demokratiebewegung. Das State Departement ging oftmals zweifelhafte Allianzen mit Islamisten ein die sich meistens aber sowohl gegen Ost und West stellten. In einem Sicherheitsbericht von Ende 1996 hies es schließlich dass sich im Nahen Osten ein neuer Feind formiert der sollte die Sowjetunion bis Ende des Jahrhunderts „besiegt“ sein denn neuen „Weltfeind“ darstellen könnte. Solche Sicherheitsberichte wurden in der US Politik öfter verfasst, dies förderte das allgemeine Paranoiaklima man wollte einen Tag wie den 22. Februar 1974 nie wieder erleben daher nahm Washington solche Terrorprognosen extrem ernst. Durch die massiven Rüstungsausgaben und das hohe Überwachungsbudge stand der amerikanische Staatshaushalt vor dem Kippen. George Bush gelang es aber immer wieder die Kreditgeber zu besänftigen und verbandelte Großkonzerne mit seiner Politik. Dies führte aber zu Inflation des US Dollars. Es ist nicht abwegig wenn man aus heutiger Sicht der Kritik der sozialistischen Welt zustimmt wonach die USA sich in den Händen korrupter und raffgieriger Finanzhaie befand. Die Sicherheit des amerikanischen Volkes wurde nach dem Sieg im Irak erneut auf die Probe gestellt. Irakische Nationalisten versuchten ihren Befreiungskampf in die Heimat der GI´s zu tragen, das Ziel der GI´s den Irakern den Amerikanischen Traum näher zu bringen schien fern als im Januar 1997 ein Bombenanschlag die Altstadt von Boston heimsuchte. Es war den Irakern gelungen die „Save Nation“ so sehr wie vor 23 Jahren zu erschüttern. Die Bombe von Boston war lediglich der Anfang, wieder ratterte die US Propagandamaschinerie und erklärte die „Kommunistischen Moslems“ zum Feind. Teilweise bestanden die irakischen Terrorzellen aus ehemaligen Soldaten der Republikanischen Garde Sadams die nun mit Know How aus Moskau aber auch aus dem Iran versorgt wurden.

Mai 1997 - Die DDR am Abgrund:

DemoKaufhalle

Demonstration von DDR Bürgern vor einer Kaufhalle in Erfurt, sie demonstrieren dagegen dass die UDSSR der DDR Regierung mit dem Einmarsch droht sollte sie nicht gegen die Demokratiebewegung vorgehen, Ehrfurt 1. Mai 1997

Anders als vom Ostblock verlautbart stand man Ende der 1990er vor dem Kollaps. Die Staaten des Warschauer Pakts versuchten sich politisch von Moskau zu emanzipieren. Parallelen zu den Jahren des Ungarnaufstands (1956) und dem gescheiterten Prager Frühling (1968) wurden nun ersichtlich. In der DDR war die Ära Honecker seit 1994 zu Ende gegangen. Nun 1997 hatten sich innerhalb der SED die liberalen Kräfte des „Sozialismus mit menschlichen Antlitz“ durchgesetzt. Diese Bewegung stand in Opposition mit der harten Hand Moskaus die man in Ostdeutschland die Neostalinisten nannte. Andere Ostblockstaaten wie Polen und
Charly1997

Die innerdeutsche Grenze am Checkpoint Charly, seit 1994 hatte sich einiges verändert wie eine Mc Donalds Filiale in den DDR, Ostberlin Frühjahr 1997

die Tschechoslowakei hatten auch gewagt den Sozialismus menschlicher zu machen, Polen musste dies jedoch 1996 büßen als Sowjetpanzer über die Grenze eindrangen. In den Augen der meisten DDR Bürger war die Absetzung der polnischen Regierung eine Annexion ähnlich die von Josef Stalin der sich 1939 bekanntlich den Kuchen mit Nazideutschland teilte. Neben den gemäßigten DDR-Sozialisten schrien nun auch die Demokraten nach einer Wende. Auch wenn die DDR sich seit Honeckers Tod etwas geöffnet hatte, es gab mittlerweile Coca Cola in den Kaufhallen und Premiumprodukte aus dem Westen. In Ostberlin hatte Anfang des Jahres der erste und einzige DDR-Mc Donalds eröffnet. Einige Genossen standen aber der „Ver-Bundesrepublikanisierung“ skeptisch gegenüber so kam es zu Boykotaufrufen gegen den neuen Burgerladen nahe dem Checkpoint Charly. Die DDR wollte nachwievor ein sozialistisches Land bleiben,
RusTanks1997

Panzerkonvoi der Roten Armee nahe Leipzig stellt die DDR Führung vor vollendete Tatsachen und löst fast den 3. Weltkrieg aus, 27. Mai 1997

die Demokratiebewegung sah ebenfalls eine ähnliche Zukunft für ihr Land. Doch bald war Schluss mit Lustig, der sowjetische Präsident Wladimir Alexandrowitsch Krjutschkow lies am frühen Morgen des 27. März 1997 Panzer über die Grenzen nach Ostdeutschland rollen. Die Demonstranten hatten sich im Charakter des Ex-KGB Chefs und neuen Präsidenten der UDSSR nicht getäuscht. Kurzerhand kam es zu neuerlichen Demonstrationen. Während Sowjetpanzer in Leipzig rollten demonstrierten die „freien“ Ostberliner dafür dass die DDR Regierung ein Hilfegesuch an den Westen formuliert. Und tatsächlich zeigte sich die DDR Führung einsichtig, man hatte sich an die Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland gewöhnt. Das was man in nur 3 Jahren aufgebaut hatte wollte man sich nicht durch randalierende Soldaten der Roten Armee zerstören lassen. So kam es dazu dass Heinrich Weist der Generalsekretär der SED die DDR von der „Aggressionspolitik Moskaus“ lossagte und Hilfegesuche an die Bundesrepublik und Amerika schickte. Die Antwort darauf kam von amerikanischer Seite Schnel; Leider Nein. Der US Regierung war klar das ein militärisches Eingreifen den Dritten Weltkrieg bedeutet hätte. George Bush und Ronald Reagan hatten zwar im laufe der letzten Jahrzehnte Milliarden in SDP gesteckt, doch man wollte das Glück nicht auf die Probe stellen. SDP hatte sich zum Albtraum entwickelt denn das „Gleichgewicht der Schilde“ hatte alle bisherigen Regeln des Kalten Krieges aufgehoben. Nun arbeitete das US Militär zwar schon fieberhaft daran den Patt durch neue Tanrnkapen-Interkontinentalraketen zu kippen stand aber einem konventionellen Krieg skeptisch gegenüber.  Bundeskanzler Helmut Kohl war auch wenig begeistert doch eher bereit seine östlichen Landsleute vom Joch der Roten Armee zu befreien. Die Lage in Ostdeutschland konnte diplomatisch bereinigt werden. Auf dem Gipfel in Den Haag (Niederlande ) im August 1997 kamen sowohl Sowjets wie Amerikaner überein dass sie sich auch künftig nicht in die Internen Angelegenheiten der Gegenseite einmischen würden. Die DDR blieb besetzt, das Experiment des Sozialismus mit menschlichen Antlitz wurde zu Grabe getragen. Diese später auch als Ostberliner Tauwetter bekannte Zeitspanne von 1994 bis 1997 wird von Historikern heute als vergebene Chance gesehen, ihr Ende als unglückliche politische Fügung den Weltkrieg zu verhindern. Es wird auch angenommen dass Eingreifen des Westens hätte zum baldigen Ende des Kommunismus geführt. Helmut Kohl schrieb dies sogar fast genauso in seinem letzten Buch 2012.

1998/2010 - Der Neo Cold War: 

Die DDR Krise von Mai 1997 hatte die Welt verändert. Denn nun verspürte der Ostblock Auftrieb. Die sozialistische Welt hatte wiedereinmal einen Schritt in die falsche Richtung gesetzt. Vorfälle wie das Tian'anmen-Massaker (China 1989) Niederschlagung der Freiheit in Polen, Tschechoslowakei und letztendlich der DDR zeigten den Machthabern dass der Westen ohnehin nie gegen sie ins Feld ziehen wird. Auch die "neue" Tarnkappentechnik der US Luftwaffe war im 21. Jahrhundert bald obsolet. War der Einsatz des Stealth-Bombers 1995 im Irak noch streng geheim und radarunsichtbar so änderte sich dies. „Baut Jemand eine Mausefalle so ändern sich eben die Mäuse“ dieser Satz kursierte im Kreml.
F-117 Nighthawk Front

F-117 Nighthawk seit 1983 in Dienst doch seit 2003 ist diese "Neue Waffe"auch auf dem Radar sichtbar

Denn man hatte ab 2003 Mittel und Wege die Tarnkappenbeschichtung von Flugzeugen und somit Atomraketen zu entzaubern.
Shanghai

China und sein Model; „Ein Land, Ein System, Ein Glück“ brachte Wirtschaftsaufschwung und wurde auch von Moskau adaptiert, Shanghai 2010

Nun begann der „Neue Kalte Krieg“ oder auch „The Age of Neo Cold War“ Die Atommächte hatten sich gegenseitig ausgetrickst und konzipierten bessere Strategien. Man war sich in dieser neuen Phase des Kalten Krieges darüber in klaren dass reine Waffengewalt nichts bringt. Die Amerikaner besaßen ein zahnloses Nukleararsenal. Milliarden US Dollar die man bis 2003 in die Stealth-Nuklearwaffen gesteckt hatte schienen vergeudet. Der Ostblock aber auch die Volksrepublik China hatten nie funktionierende Tarntechnologie. Darum waren auch ihre Nukleararsenale reine Dekoration für Paraden. Der Neo Cold War zeichnete sich daher vor allem durch eines aus; dem Krieg der Infiltrationen. Ein weiteres Merkmal ist das China ins Zentrum eines globalen Kampfes der Ideologien gerückt ist. Die USA und ihr politisches Klima wandelten sich immer deutlicher hin zum autoritären Staat. Die Demokratie war weiterhin vorhanden, jedoch sah man hinter jede Ecke sowjetische Saboteure, Terroristen und Staatsfeinde. Der demokratische Politiker Bill Clinton versuchte sich 2000
DieBombe2004

Der Schmuggelversuch einer Atombombe erschüterte 2004 den US Wahlkampf, die mexikanische Polizei fand eine Bombe. Dieser fehlten aber wichtige Komponenten, Tijuana in Mexiko September 2004

und 2004 bei den Präsidentenwahlen. 2000 war es ihm fast gelungen gegen George W. Bush zu siegen, doch in Zeiten des Neo Cold War war er chancenlos. Besonders der Waffenschmuggel prägte den US Wahlkampf. So hatte die mexikanische Polizei bei einer Hausdurchsuchung an der Grenze eine nicht funktionsfähige Atombombe gefunden. Dieser Bombe fehlte nur das spaltbare Material. Sie sollte ursprünglich über die US Grenze gebracht werden. Spekuliert wurde nun dass die Bombe an kommunistische Saboteure aus der UDSSR gehen sollte. Die politischen Gegner Clintons bezeichneten nun seine Versprechungen von Verständigung mit Moskau und Peking als „sozialistische Hirngespinste“ Das Ministerium für Einheit hatte bereits vor der Wahl angegeben dass die Anzahl an kommunistischen Schläferzellen in den USA zugenommen hat. Dabei stützte man sich auf Verhaftungsstatistiken, Gegner der Regierungsagenda wurden auch als Kommunisten betitelt. Im Osten war es Moskau und Peking gelungen sich erfolgreich wirtschaftlich zu verbandeln. Das chinesische Konzept von „Ein Land, Ein System, Ein Glück“ wurde auch auf russische Verhältnisse umgeprägt. Die Sowjetbürger hatten keine Meinungsfreiheit, aber dem chinesischen Model folgend wurden nun auch Premiumprodukte für alle hergestellt. Es gab nun einen sozialistischen Markt der weniger auf Planwirtschaft als auf dem chinesischen Glückskonzept beruhte. Der chinesischen Führungsriege war klar dass der Sozialismus auch das Glück seiner Genossen bestimmen sollte. „Menschen mit vollem Magen rebellieren nicht“ Die Abkehr von sturer Planwirtschaft und gleichzeitige totale Kontrolle der Zivilbevölkerung gehören nachwievor zum chinesischen Model welches sich in der sozialistischen Welt bis 2020 durchgesetzt hat.

2010/2015 – Der Eiserne Vorhang Neu:

Um 2010 stand die Sowjetunion auch wirtschaftlich wieder auf stabilen Beinen. Das dort eingeführte Glückskonzept krankte zwar an der Härte der Polizeistaatlichkeit hatte aber Verbesserungen beschert. Der Warschauer Pakt hatte sich erneuert, die Staaten welche 1997 noch als illoyal galten waren nun wieder in fester Hand. Die Länder des Warschauer Pakt trieben Handel mit der Sowjetunion aber vor allem mit China. China galt in den 2010er Jahren als Produzent für Billigprodukte welche aber im „Alten Osten“ als reiner Luxus gehandelt wurden. Chinas Einfluss auf die Ostblockländer war nun sehr hoch. Mit chinesischer Hilfe wurde die Berliner Mauer aufgestockt, die Grenzen mit Selbstschussanlagen und Drohnen gesichert. Ziel des Mauerausbaus war es eines Tages ganz auf Grenzer zu verzichten und vollständig auf Computerisierung umzustellen. Immer noch kam es an der deutsch-deutschen Grenze zu Tragödien. Die Sowjets waren zwar 1999 abgezogen hatten aber in dieser Zeit die Volksarmee reformiert. Nun mussten sich Beamte einer Vielzahl an Test und Auswahlverfahren stellen um diesen Status zu erreichen. Die SED propagierte nun dass alles was zwischen 1994 und 1997 geschah eine Schande gewesen ist. In den Schulen wird das Tauwetter als mahnendes Beispiel dafür hergenommen was passiert wenn der Kapitalismus ein Land infiltriert. Die DDR hat sich im besonderen Masse China zum Vorbild genommen. Im Rahmen der Digitalisierung von Radio und Fernsehen 2011 wurden Millionen alte Geräte vernichtet. Analoges TV war eine Bedrohung und wurde als zersetzender Einfluss gesehen. Alte Fernseher hatten die Möglichkeit das Westfernsehen zu empfangen. Die neuen Digitalgeräte im Land können nur das DDR Kabelfernsehen empfangen. Neuesten Gerüchten des CIA zufolge werden Wohnblocks bereits mit Funkisolierungen gebaut um illegales Hören fremder Sender zu unterbinden. Um den Ostblock zu überwachen gibt es mittlerweile Kameraüberwachung und Abhörstationen.

2020 - 46 Jahre nach dem Sturzflug auf Nixon:

„Kommunismus entspringt aus Müßiggang!“

US Präsident John Hagee 2019 

2020; 46 Jahre nach Samuel Bycks Sturzflug auf das Weiße Haus. Der Kalte Krieg ist seit 1997 in einer neuen Phase. Die Zerstörung des Weißen Hauses ist ein Thema für den Geschichtsuntersicht, nur noch ältere Menschen erinnern sich, doch die Angst vor Krieg und Terror ist seit dem Ende des letzten Jahrhunderts gewachsen. Die USA fürchten sich vor dem Terror der kommunistischen Schläferzellen. Viele US Bürger haben sich dem Glauben zugewannt wobei sie hierbei durch fanatische Prediger aufgehetzt wurden. Der Neo Cold War ist für den amtierenden US Präsidenten nur das Vorspiel zum Endkrieg. Präsident John Hagee gehört den Süd-Demokraten an einer Fraktion der Demokratischen Partei. Damit ist er seit Lyndon B. Johnson der erste Demokrat im Weißen Haus. Doch die Süd-Demokraten vertreten harte reaktionäre Ansichten die mit den Demokraten aus dem Norden kaum etwas zutun haben. Hagee ist neben seinem Präsidentenamt auch Prediger, dies zeigt sich vor allem in Präsidentenansprachen. Hagees klerikaler Flügel besitzt auch sozialdarwinistisches Gedankengut. So behauptet
46JahrenachSturzflug

US Marine hisst die Fahne vor dem UN Hauptquartier, am 4. Juli gedenkt Amerika der Opfer von Terror

eine von Hagee in Auftrag gegebene Studie das Faulheit, Arbeitslosigkeit und Unglaube automatisch zu Kommunismus führt. Basis dieser Thesen ist wiedereinmal der Fall Samuel Byck. Byck hatte seinen Job verloren und „frönte dem Müßiggang!“ Hagee sieht sich als Hirte denn er glaubt er müsse Amerika schon bald in einen apokalyptischen Krieg gemeinsam mit Israel gegen die Reiche des Bösen führen. Der Anti-Kommunismus der 2010er ist vor allem religiös motiviert, so gibt es seit 2019 in den USA Sammellager für Moslems, Kommunismus Verdächtige und Homosexuelle. Die Süd-Demokraten sagen es sind Sünder die aus der Gesellschaft ausgesondert werden müssen. Aber es heist auch; „Du sollst die Sünde hassen und nicht den Sünder“ gibt es einige Diskussionen was mit diesen Leuten geschehen soll, Ultrahardliner sprechen von „Gerechten Verhandlungen mit Gerechten Hinrichtungen“ aber im Endefekkt werden sich die Gemäßigten durchsetzen die sagen man müsse Sünder „lehren und läutern“ Sie schlagen Umerziehung und Arbeitslager vor. Beide Positionen stoßen im Ausland
Hagee

Präsident Hagee glaubt denn Willen Gottes zu kennen und spricht im Fernsehen über den letzten Kampf gegen das Böse

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Schild während des US Wahlkampfes, die Ultraklerikalen fordern den Austritt aus den Vereinten Nationen. Am 23. Dezember 2020 kommt es zu nationalen Volksabstimmung zu diesem Thema

auf Ablehnung. Die UN spricht vom geplanten Bruch der Menschenrechte, Moskau und Peking werfen Hagee Faschismus vor. Seit 2012 und der Präsidentschaft des Klerikalen hat sich die USA total ins politische Abseits manövriert. Es gibt seit 2017 schon Vorbereitung Seitens der Regierung aus der UN auszutreten. Am 23. Dezember 2020 soll es zu einer Volksbefragung kommen ob die USA weiterhin Teil der Vereinten Nationen sein soll. Auf der anderen Seite des Atlantik in Europa besteht der Eiserne Vorhang. Die DDR hat 2010 damit begonnen ihre Mauer zu verbessern. Die nötigen Kredite kommen aus dem Wirtschaftswunderland China. Moskau konnte zwar auf den Zug aufspringen und saniert seither die Wirtschaft verliert aber an politischen Boden. China besitzt seit Jahren ein Stealth-Bomber Programm und betreibt Raumfahrt. China und die USA sind im Weltraumwettlauf, Beide wollen bis 2030 zum Mond, dazu sollen geheime Atomartriebwerke für die Mondfahrt exestieren. Die Technologie hat seit Beginn des Neo Cold War große Schritte gemacht. So gibt es nun neue Möglichkeiten sich gegenseitig Bilder, Musik und sogar kurze Videos über Telefonrouter auf den Heimcomputer zu holen. Doch die Telefongesellschaften werden weltweit von den Geheimdiensten überwacht. Der Ostblock und der gespaltene Westen fürchten dass diese neue Technologie von Spionen missbraucht wird darum gibt es Sammelserver. Dort wird jede digitale Datei gespeichert und von KI Systemen gesichtet. Die NSA hat sich massiv in Silicon Valley eingeschleust um die Entwicklung von Hightech Elektronik zu steuern. Im Rahmen des Abhörprogramms ist es einfach Satellitenverbindungen abzuhören. Glasfasertechnologie welche im militärischen ARPANET eingesetzt wird ist weit schwerer abzuhören und darf auf dem zivilen Sektor nicht eingesetzt werden. Dieses durch das Verteidigungsministerium durchgesetzte Verbot ist einer der Gründe weshalb große Datenpakete im Telefonnetz länger brauchen und daher die Datentransfairraten niedrig sind. Glasfasertechnologie gilt als Militärtechnologie. In der Sowjetunion hingegen gibt es kein EDV Netz für Zivilisten, und geht es nach denn radikalen Anti-Kommunisten in den USA sollte es so etwas überhaupt nicht geben. Das US Pentagon schätzt dass 2019 zwischen 1000 und 1500 ilegale Kommunisten aus Mexiko eingewandert sind. Ob dass stimmt ist fraglich denn John Hugee gab zu dass jetzt da er bald aus dem Amt scheide eine neue Zeit beginnen müsse in der es nicht erlaubt ist verderbliche Bilder und Videos frei durch das Telefonnetz zu schicken. Genauso will er den Reiseverkehr einschränken und Grenzen stärker absichern. Hagee ist ein alter Mann, doch er vertraut darauf dass im November sein bisheriger Vizepräsident triumphieren wird.

Dokumentation über das Attentat (Englisch)

The Plot to Kill Nixon (documentary)

The Plot to Kill Nixon (documentary)

Umfrage:

Das war also eine kurze Zeitlinie aus der US Geschichte. Diese Zeitlinie soll aber auch etwas zum Nachdenken anregen. Hier kommt jetzt eine Umfrage, diesmal geht es um Attentäter, Terrorismus und die Frage ob man so etwas verhindern kann. In den letzten Jahren seit 2001 und dem 11. September hat sich das Überwachungsnetz immer enger um uns gelegt. Der gläserne Mensch, Internetzensur und Registrierung von Telefonwertkarten hat sich mittlerweile bewahrheitet. Meine Frage diesmal; Kann uns der Staat beschützen und findet ihr die Mittel richtig?

Kann uns der Staat beschützen und findet ihr die Mittel richtig?
 
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Die Umfrage wurde am 24. Juli 2019 um 19:54 erstellt. Bisher haben 12 Nutzer abgestimmt.


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