Alternativgeschichte-Wiki
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Prolog

Dies ist ein Teil der ALternativgeschichte zu den napoleonischen Kriegen .

Das Haus Hannover stellt mehrere Prinzen, welche auch in UZL das Zeitgeschehen stark prägten. Nicht nur Hannover auch das britische Königshaus ist aus dem Hause Hannover.

Selbst das niederländische Königshaus (Oranje) stammt aus dem Hause Hannover ab.

Eins starke Rolle Hannivers innerhalb Deutschlands bringt den Dualismus innerhalb Deutschland aus dem Gleichgewicht. Weder Preußen, noch Österreich akzeptiert die Vorherrschaft der anderen Seite.

Hier nutzt die hann. Seite diese Gelegenheit. Wo sich 2 streiten, freut sich der dritte.

Durch die Kaiserwahl Georgs word eine große deutsch-britische Verbundenheit geschaffen.

Deutschland sucht nicht die Nähe zu Rußland und läßt sich auch nicht in die Balkankonflikte ziehen.

Das deutsch-britische Bündnis kann eine Gewaltenteilung erreichen: Die briten stellen die Flotte und konzentrieren sich darauf, Deutschland stellt die Landstreitkräfte und benötigt keine Flotte.

Napoleonische Kriege

Die Geschichte ändert sich zu Beginn der Napoleonischen Kriege.

Im Jahr 1795 greift Frankreich die Niederlande an und erobert diese. Auf der Seite der Verbündeten stehen neben Preußen, Niederlande, Großbritannien und Österreich natürlich auch Hannover.

Nach einigen Niederlagen der Verbündeten ziehen diese sich zunächst aus der österr. Niederlande zurück, danach können sie auch nicht die Eroberung der Niederlande (7 Provinzen) verhindern.

Der spätere König der Niederlande Willhelm von Oranje entstammt auch aus dem Hause Hannover und führt die Niederländischen Streitkräfte an. Nach der Niederlage flüchtet er mit seinem Vater nach Großbritannien.

In der Armee dient auch der Hannoveraner, Ernst August I. von Hannover. Er ist mitilärisch sehr begabt und führt die Nachhut.

Bis dahin entspricht alles UZL.

Es naht der Winter und das Meer friert zu. Entgegen UZL erkennt Ernst August I. von Hannover die somit gefährliche Lage dr niederländischen Flotte. Mit seiner Nachhut begiebt er sich zur Insel Texel. Dort liegt die Niederländische Flotte zu Anker. In UZL wird diese vom Eis eingeschlossen, friert fest und muß an die Französen übergeben werden. Mehr Details

In dieser Geschichte gelingt es Ernst August, mit seiner Nachhut zu eben dieser Flotte vorzudringen. Noch bevor die Schiffe festfrieren, nutzt er diese, um seine Truppen mithilfe dieser Schiffe nach England zu evakuieren.

Diese Evakuierte Truppe bilden die Basis der Armee der Orangisten, welche von Wilhelm I. aus dem Exil in England geführt wird. Durch diesen Coup zur Rettung der Schiffe genießt Ernst August einen sehr guten Ruf und gilt als wagemutiger und erfolgreicher Haudegen. Er ist beliebt in der Bevölkerung und bei den Soldaten.

Es kommt zur Invasion der Niederlande im Jahre 1799. Die hannoverschen Kontingente unter der Führung von Ernst August bilden gemeinsam mit den niederländischen Exiltruppen eine gemeinsame Armee unter der Gesamtführung von Wilhelm von Oranien. Der Versuch, einen niederländischen Aufstand anzuzetteln zeigt nur geringen Erfolg. Wilhelm von Oranien sieht sich auch etwas in der Konkurrenz zu Ernst August und will beweisen, daß er der bessere Kommandant ist.

In der Schlacht bei Bergen verleitete diese Rivalität Wilhelm zu einem folgenschweren Fehler.

Geplant war, ein Kampf der Oranier gegen batavische Truppen zu vermeiden.

Den Kampf eröffneten russische Truppen, die am 19. September um 8.00 Uhr Stellung bei Bergen bezogen hatten. Sie erwarteten vergeblich Unterstützung von ihren britischen Verbündeten, die noch nicht einmal für den Kampf vorbereitet waren, da die britischen und russischen Kommandanten versäumt hatten, ihre Uhren zu synchronisieren. Das Ergebnis von diesem Fehler war, dass die russischen Truppen rasch von den Franzosen eingekreist wurden. Wilhelm sah hier seine Chance, sich als mutig zu beweisen und schickt die Niederländischen und Hannoveraner Truppen gegen die Franzosen, um die Russen zu befreien. Doch die Truppen werden abgefangen und aufgerieben. Der mutige und tapfere Wilhelm von Oranien wird von einer Gewehrkugel getroffen und stirbt noch auf dem Schlachtfeld. Den Oberbefehl hat nun sien Stellvertreter Ernst August von Hannover. Nur unter schweren Verlusten kann er einige Truppenteile ungeordnet zurückziehen.

Entsprechend UZL endet die Invasion, indem der Herzog von York den Rückzug beschließt.

Der Unterschied zu UZL ist nicht gewaltig. Aber Wilhelm von Oranien ist tot. In UZL wäre er 1815 der König der vereinten Niederlande geworden. Das Fehlen eines Thronfolgers spielt zunächst keine große Rolle, denn es existiert ja weiterhin die batavsche Republik.

Im Zuge der Annektierung Hannovers durch Preußen wird die niederländische und die hannoveranische Armee zu einer gemeinsamen Exilarmee zusammengelegt, unter der Fährung von Ernst August von Hannover.

1813 sammelt sich die Exilarmee parallel zur Schlacht bei Leipzig in Hannover. Von dort aus vertreiben sie die Franzosen, da diese demoralisiert sind und ihre Truppenstärke stark reduziert.

Aufgrund seiner großen Erfolge zur Befreuung der Niederlande und Europas, und aufgrund seiner Verwandschaft zu den Oraniern wird Ernst August von Hannover im Wiener Konkress zum König der Vereinigten Niederlande ernannt.

Hans von Gagern

Das Adelsgeschlecht der Herren von Gagern stammen aus dem wunderschönen Kelkheim im Taunus. Sie waren politisch sehr aktiv und gelten als liberal eingestellt.

Sehr aktiv bei der 48-er Revolution hatten die Gebrüder von Gagern z.B. den Staufenschwur getätigt, bei welchem sie sich gegenseitig schworen, die deutsche Einheit zu erschaffen. So hielt auch ein von Gagern die Eröffnungsrede in der Paulskirche. Das alles entspricht UZL.

Deren Vorfahr, Hans von Gagern war in UZL der Berater von Wilhelm von Oranien und unterstüztre ihn bei der Wiener Konferenz.

In dieser Geschichte ist Wilhelm von Oranien tot und hat 1814 keinen volljährigen Sohn.

Hans von Gagern sieht das Problem Mitteleuropas darin, daß auf deutschem Boden zu viele Kleinstaaten herrschen. Nur deshalb konnte Napoleon so erfolgreich siegen.

Daher plädiert Gagern im Wiener konkress nicht nur für eine vereinigte Niederlande unter Ernst August, er möchte auch Preußen, Hannover und die süddeutschen Staaten srärken. Sein Vorschlag ist: - Schweiz wird Teil des deutschen Bundes - Nassau, Frankfurt, Waldeck, Hessen Darmstadt und Hessen Kassel bilden das Königreich Hessen - die Thüringer Kleinstaaten werden Teil des Kgr Sachsen - Das Elsaß wird an Baden angegliedert - Deutsch-Lothringen, Anhalt, Mecklenburg, Schwerin geht an Preußen - Lippe, Oldenburg, Bremen, Braunschweig geht an Hannover - Lichtenstein gent an Österreich

Die weiteren Vorschläge entsprechen UZL (z.B. Pfalz an Bayern) und werden nicht extra erwähnt.

Wiener Kongress

Deutscher Bund nach dem Wiener Kongress

Nach dem Vorschlag von Gagern gibt es in Deutschland nur noch 11 Staaten, Hannover, Bayern, Baden, Württemberg, Schweiz, Österreich, Hessen, Preußen, Sachsen, Luxemburg und Holstein. Einige Monarchien haben auch Gebiete außerhalb des deutschen Bundes, welche durch je eine Personalunion realisiert wird.

Für viele Kleinstaaten bedeutet dies das Aus, und viele protestieren. Aber die Übermacht der großen Staaten ist gewaltig. Und alle verbleibenden 10 Monarchien haben Gebietsgewinne.

Frankreich protestiert, denn der neu eingesetzte König sieht sich als doppeltes Opfer. Erst litt er unter der Revolution, und dann wird er für dieses Leid noch bestraft, indem er das Elsaß und Lothringen abtreten soll. Aber er kann sich nicht durchsetzen.

Durch die erhebliche Reduzierung der deutschen Staaten erhofft man sich einen dauerhaften Frieden zu schaffen. Doch schon in Frankreich kommt der Rachegedanke auf. Frankreich fühlt sich zu Recht betrogen. Die deutsche Begründung zur Übergabe von Elsaß und Lothringen ist, daß die dortige Bevölkerung deutsch spricht. Demnach müßte aber dan die französische Forderung erfüllt werden, die franz. Schweiz, Wallonien und der Westen Luxemburgs an Frankreich zu übergeben, erfüllt werden.

Entwicklung der Niederlande

Teilungsplan der Niederlande

Die Niederlande war von Beginn an kein einiges Volk. Der Norden spricht Niederländisch und ist protestantisch, Die Flamische Region spricht zwar auch niederländisch, ist aber katholisch geprägt, und in Wallonien sind die Menschen sowohl katholisch, als auch französisch sprechend.

Auch Luxemburg ist geteilt, der Osten spricht deutsch, der dünn besiedelte Westen französisch.

Auch ist der südliche Teil dichter besiedelt und wohlhabender, als die nördlichen Niedelande.

Hinzu kommt eine steigende Arbeitslosigkeit aufgrund der Webmaschinen. Es kommen schnell Spannungen auf.

1830 eskaliert die Lage und Frankreich droht damit, militärisch einzugreifen.

Es kommt zu einem Bevölkerungsaustausch, die jetzt reinen franz. sprachigen Gebiete werden an Frankreich abgetreten. Die nun homogenere Bevölkerungsaufteilung läßt sich leichter regieren.

König von Hannover und der Niederlande

Der König agiert möglichst liberal und fördert die Gemeinsamkeiten der Niederländer und Deutschen.

Zufriedenheit durch Wohlstand ist die Devise. Durch regen Handel und Kooperation, aber ohne Zwang nähern sich die Menschen aneinander an, die Sprachen durchmischen sich. Es gibt zwar noch gewaltige Unterschiede, aber es entsteht ein gemeinsamer deutsch-niederländischer Dialekt.

Einigungskriege

Hannover beteiligt sich am Krieg gegen Dänemark 1864 und erwirbt Holstein. Preußen erhält dafür Teile Jütlands und ist enttäuscht. Österreich erhält Schleswig.

1866 annektiert Preußen Schleswik an und löst in der Hoffnung auf die Hannoveraner Neutralität damit den den Deutschen Krieg aus. Georg V. möchte auch neutral bleiben, wird aber entsprechend UZL vom hann. Parlament dazu gezwungen, auf Seiten Österreichs in den Krieg zu ziehen.

Gemäß UZL hat Preußen ein Bündnis mit Italien. Österreich ist sich im Vorfeld des Krieges schon nicht mehr sicher, wie der eigene Stand im Reich ist. Hannover ist stark, und man fürchtet ein Bündnis zwischen Preußen und Hannover, da Hannover ja die Niederlande dabei hat und somit wesentlich einflußreicher ist. Daher geht Österreich mit Frankreich ein Bündnis ein, welches im Falle eines preußisch-österr. Krieges greifen soll. Österreich erlaubt Frankreich, in dem Zusammenhang die eigentlich französischen Gebiete zu behalten. Österreich meint damit Luxemburg und Lüttich. Frankreich meint neben Wallonien auch Elsaß, Lothringen und große Teile der Schweiz.

Im deutschen Bruderkrieg bekommt in dieser Zeitlinie nicht Bayern sondern Hannover das Kommando über die Bündnistruppen. Gemeinsam mit den niederländischen Truppen kann sich Georg militärisch behaupten und sogar das Rheinland besetzen. Die dementsprechende Schwächung Preußens führt zu einem milit. Patt zwischen Österreich und Preußen. Hinzu kommt, daß die Schweiz in dieser Zeitlinie zum Deutschen Pund gehört und die Österreichische Seite unterstützt.

Als Hannover gemeinsam mit den Truppen aus Baden, Württemberg, Hessen, Bayern und der Schweiz nach Osten vordringen, muß sich Preußen milit. Geschlagen geben.

Frankreich erkennt die Lage. Sollte Preußen so schnell verlieren, gibt es keine Chance auf Gebietserweiterungen. Da die Bündnistruppen auch derzeit in Preußen sind und sich Richtung Berlin bewegen, entscheidet Frankreich, sofort angreifen zu müssen.

1867 greift Frankreich auf breiter Front an und besetzt Luxemburg, Lüttich, Lothringen, das Elsass und die franz. Schweiz.

Somit ist Frankreich nun im Krieg mit Preußen, den Niederlanden, Baden und der Schweiz. Georg V. ist entsetzt und ruft den Bündnisfall aus. Laut Satzung des deutschen Bundes ist auch Österreich verpflichtet, den franz. Agressor zu bekämpfen. Aber Österreich weigert sich. Somit ist Österreich eidbrüchig und offiziell ein Kriegsgegner des deutschen Bundes.

In dieser Notlage Bildet sich eine komplett neue Struktur. Eine Welle des Nationalismus erfaßt Deutschland. Seite an Seite kämpfen Preußen, Hessen, Sachsen, Hannover, Schweiz, Bayern, Baden, Würtemberg und die Niederlande nun gegen Frankreich und besiegen diese. Die Veröffentlichung des franz.- öst. Bündnisses sorgt in Deutschland für weiteres Entsetzen. Aber auch die österr. Bevölkerung steht nicht wirklich hinter der Habsburger Entscheidung.

Österreich steckt in der Misere. Gegen alle Staaten des Deutschen Bundes will man nicht kämpfen, aber auch nicht gegen den Bündnispartner Frankreich. Österreich zieht sich aus der deutschen Politik zurück.

Die euphorischen Deutschen Truppen besiegen gemeinsam Frankreich, 1868 wird in Paris das Deutsche Kaiserreich ausgerufen. Georg V. von Hannover hat die deutschen Truppen einigen können, ihm traut man alles zu. Daher wird er zum Kaiser Deutschlands ausgerufen. Dem Kaiserreich gehört deben den Gebieten aus UZL auch Luxemburg, die Schweiz und Lichtenstein, sowie in Personalunion das Königreich der Niederlande an (incl. Lüttich und Flamen).

Doch die geweckten Geister geben keine Ruhe. Das deutsche Militär fordert eine Strafexpedition gegen Österreich. Und dabei hat es auch immer mehr die Unterstützung der Bevölkerung. In den Straßen formieren sich antiösterr. Demonstrationen.

Georg V. hat keine andere Wahl. Die noch mobilen Truppen des jetzigen Kaiserreiches werden nach Osten geschickt und dort von einer jubelnden Bevölkerung begrüßt. Österreichische Regimenter wechseln die Seite und schließen sich der "Deutschen Bewegung" an. Die Habsburger werden gestürzt und fliehen nach Ungarn. September 1868 wird Österreich offiziell ein Teil des deutschen Kaiserreiches mit Georg V. als Kaiser.

Das deutsche Kaiserreich

Parallel zur Gründung des deutschen Kaiserreiches wird Österreich ungarn aufgelöst, und das stellt sich als kompliziert heraus.

Georgs erster Gedanke war eine Trennung zwischen Österreich (Zisleithanien) und Ungarn (Transleithanien).

Doch die Slowaken wollen nicht Teil Ungarns bleiben, Und was geschieht mit West- und Ostgalizien?

Dalmatien gehört zu Zisleithanien, .... Alles sehr kompliziert.

Georg beschließt:

- Dalmatien wird an Ungarn übergeben.

- Die slowakisch besiedelten Gebiete verbleiben werden als Provinz dem Deutschen Kaiserreich angeschlossen, aber nicht Bestandteil Deutschlands.

- Westgalizien wird zur Provinz Krakau dem Deutschen Kaiserreich angeschlossen, aber nicht Bestandteil Deutschlands.

Ostgalizien bleibt bei Ungarn.

- Das Haus Habsburg stellt den ung. König.

Nach der Klärung der Nachkriegsstruktur wird das Kaiserreich aufgebaut. Georg und Wilhelm sind sich relativ ähnlich in einigen Grundgedanken. Aber Georgs Reich ist viel Größer und ein Vielvölkerstaat.

Hier sind die Polen(Krakau), Slowaken, Slowenen, Tschechen, Italiener aus Ü-U hinzu gekommen, Diese in das Reich zu integrieren ist eine große Aufgabe.

Ansonsten gestaltet sich die Politik analog UZL, nur alles etwas größer. Dies betrifft auch die Kolonialpolitik.

Mit seinen Nachbarn bleibt das Verhältnis allerdings sehr schlecht.

Ungarn ist entsetzt wegen der Zerschlagung von Ö-U. Frankreich beansprucht Elsaß-Lothringen. Italien fordert Triest und Trento. Dänemark wünscht Holstein und Schleswig zurück. Und Rußland strebt nach der Anektion von Ost-Galizien und Krakau.

Deutschland hat also mit jedem Nachbarn einen Konflikt offen.

Außer mit den Briten. Aber Deutschland ist groß und mächtig. Kaiser glaubt, er kann sich das erlauben und betreibt eine selbstbewußte Außenpolitik.

Neue Bündnisse bis 1914

Nach dem verpatzten Krieg 1867 sinnt Frankreich nach Rache. Hinzu kommt die Tatsache, daß es alleine der deutschen Willkür ausgeliefert ist. Daher wird eine Bündnisstruktur aufgebaut, welches vor Deutschland schützen soll.

1878 wird das franz. Ital. russ. Militärbündnis beschlossen, mit dem Ziel Deutschland zu zerstören.1880 schließt sich Ungarn an, 1882 kommt Dänemark hinzu. Somit haben alle an Deutschland grenzenden Staaten ein Trutzbündnis geschlossen.

Die Briten sehen in Europa ein Gleichgewicht. Daher will man sich aus den eur. Strukturen heraushalten. Aufgrund der fam. Bande sieht man sich aber eher dem Deutschen Reich näher.

1890 kommt es zum Londoner Abkommen. Deutschland verzichtet auf eine starke Marine und im Gegenzug verpflichten sich die Briten, die deutschen Kolonien zu see zu schützen. Hieraus entwickelt sich zunächst die deutsch-britische Freundschaft, dann das deutsch-britische Bündnis.

Um dieses Abkommen zu festigen, verkauft Deutschland 1905 (nach dem Burenkrieg) die Kolonie Südwestafrika an die Briten. Namibia wird nun ein Teil Südafrikas. Deutschland nutzt den Erlös und auch das gesparte Geld durch den Verzicht auf eine Flotte zum Aufbau Des Heeres und Festungen. Deutschland verzichtet auf eine große Flotte und baut nur ein paar Kreuzer. Mit der Aufnahme Japans un das Bündnis wird hieraus ein militärischer 3-er Pakt.

Ungarn und Rußland

Der russ. - jap. Krieg festigt diese Strukturen. Zu Beginn des Krieges erwägt Frankreich, zugunsten Rußlands zu intervenieren. England, aber auch Deutschland bieten hingegen den Japanern ihre Unterstützung an.

Balkankriege

Die Balkankriege verlaufen entsprechend UZL. Bulgarien ist sehr enttäuscht und sehnt sich nach Rache gegenüber Serbien und Rumänien. Serbien ist zufrieden und schaut nun nach Bosnien, welches unter ungar. Herrschaft ist.

Allerdings nutzte Italien 1913 die Kriegswirren und erobert Albanien. Somit ist Italien auch ein offizieller "Balkanstaat".

milit. Entwicklung in Deutschland bis 1914

Heer

Das deutsche Heer hat wesentlich größere Möglichkeiten als in UZL. Hier stehen einerseits das Potential der Schweiz, Niederland, halb Belgien und Österreich zur Verfügung. Hinzu ermöglicht der Verzicht auf die Hochseeflotte und der Verkauf von Südwestafrika wesentlich höhere Ausgaben für das Heer. Die Integration der Zusätzlichen Gebiete ermöglicht auch eine wesentlich bessere Planung. So sind die Strukturen der Truppen aus Österreich natürlich die gleichen wie solche im restlichen Reichsgebiet. Auch die größere Bedrohungslage führt zu einem stärkeren Ausbau des Kaiserlichen Heeres.

Die Gesamtstärke setzt sich nun folgendermaßen zusammen:

Deutsches Kernlands (Kaiserreich UZL 8 Armeen), Niederlande 2 Armen, Flamen 1 Armee, Schweiz 1 Armee, Österreich 4 Armeen und zusätzliche Aufrüstung (Ersatz für Flotte) 4 Armeen.

Zusammen stehen dem Deutschen Reich nun 20 Armeen zur Verfügung.

Marine

Entsprechend den Vereinbarungen mit GB verzichtet Deutschland auf seine Hochseeflotte.

Es gibt keine Schlachtschiffe, Schlachtkreuzer, Große Kreuzer oder Torpedoboote. Deutschland baut allerdings kleine Kreuzer, um die Handelswege schützen zu können, und U-Boote zum Küstenschutz. Die gebauten Kreuzer und U-Boote entsprechen dem, was das Kaiserreich in UZL gebaut hat.

Im Vergleich zu UZL bedeutet das: Es entfallen die Bauten und Kosten für alle Schiffe Österreichs und der Niederlande. Auch die Kosten für die Torpedoboote und Großkampfschiffe werden eingespart. Gemeinsam mit dem Erlös für den Verkauf von Südwest-Afrika werden die Gelder für den Bau von Festungsanlagen und den massiven Ausbau des Heeres genutzt.

Planungen 1914

Den deutschen Generälen ist der Anti-Deutsche Pakt bekannt. Verschiedene Planspiele wurden analysiert. 3 Varianten stehen zur Auswahl:

- Konzentration auf Rußland

Rußland kann man zwar milit. besiegen und große Gebiete besetzen, auch kann man auf russ. Gebiet neue Staaten Gründen. Aber man Deutschland kann nicht schnell ganz Rußland erobern. Daher wird die Variante verworfen

- Konzentration auf Ungarn und Italien, der schwächste Gegner zuerst (Variante ist unten beschrieben, der Autor wird sie vorerst nicht löschen):

UngarnItalien und danach Dänemark läßt sich schnell besiegen. Das Risiko ist, daß Europa zugunsten Deutschlands dadurch aus dem Gleichgewicht kommt. Wenn nun GB auf seiten Frankreichs in die Krieg eintritt, lassen sich schnell massive Kampfstärke über den Ärmelkanal schicken, Frankreich ist dann nur unter hohen Verlusten besiegbar.

- Konzentration mit 12 Armeen auf Frankreich und dessen Zerschlagung 1914 der stärkste Gegner zuerst

Frankreich läßt sich 1914 besiegen, wenn die anderen Staaten vernachlässigt werden.

Sollte Dann GB in den Krieg eintreten, ist das besetzte Frankreich für Deutschland strategisch sehr wichtig.

Sie Atlantikhäfen können für einen U-Boot. oder Kreuzerkrieg genutzt werden, und die Briten müssen entweder ihre Truppen nach Italien verschiffen, oder eine sehr Riskante Landeoperation in Frankreich starten.

Daher entscheidet sich Deutschland für die Offensive gegen Frankreich

Als erfolgreichsten wurde folgendes eingestuft:

Deutschland muß in einem Fall der Angriffs von allen Seiten zunächst die Kleinen Länder ausschalten und Rußland schwächen.

- 0 Armeen gegen Dänemark, nur defensive Landwehr

- 12 Armeen gegen Frankreich sollen die Deutsche Westfront schützen und evtl. nur die Front begradigen

- 2 Armeen gegen Italien, nur defensiv.

- 1 Armee gegen Ungarn, nur defensiv.

- 5 Armeen gegen Rußland, um Polen zu erobern

1. Weltkrieg 1914

Europa schlittert aufgrund der Bündnisstrukturen in einen großen Krieg.

Das Deutsche Kaiserreich ist zwar stark, aber ohne starke Freunde. Rumänien wird von einem Hohenzollernkönig regiert und wird Deutschlands einziger offizieller Bündnispartner.

Serbien eint mit Deutschland die Feindschaft gegenüber Ungarn. Aber das war auch schon die einige Übereinstimmung. Ein offizielles Bündnis gibt es nicht, dennoch fördert Deutschland die Serben diplomatisch.

Die Briten wollen ein Gleichgewicht in Europa. Aufgrund der fam. Bande der Königshäuser ist die Insel eher deutschfreundlich eingestellt.

Frankreich hatte ein Anti-Deutschland-Bündnis aufgebaut. Im Falle eines Krieges versprachen sich Frankreich, Dänemark, Rußland, Ungarn und Italien gegenseitige Unterstützung.

1914 trat ein Balkanpakt hinzu. Bulgarien, Rußland, Ungarn und Italien verpfichten sich zum Gemeinsamen Kampf gegen Serbien und Rumänien.

Es beginnt mit dem tödlichen Attentat auf den ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo. Dem folgt am 28.7.1914 die ungarische Kriegserklärung an Serbien, tags drauf die bulgarische und ital. Kriegserklärung an Serbien. Am gleichen Tag wird Rumänien ein Ultimatum gestellt, neutral zu bleiben.

Deutschland und Rumänien wissen, daß eine Zerschlagung Serbiens auch deren Stellung in Europa stark schwächen würde. Es wird beschlossen, Serbien zu stützen, trots fehlendem offiziellen Bündnis.

Rumänien ignoriert das Ultimatum. Es folgt am 30.7. die Kriegserklärung Rußlands, Italiens, Bulgariens und Ungarns an Rumänien, am 1.8. die deutsche Kriegserklärung an Rußland, Italien und Ungarn und am 2.8. die dänische und französische Kriegserklärung an das deutsche Kaiserreich. Daß Galizien ohne Kriegserklärung angegriffen wird, spielt keine Rolle.

Erwähnenswert bleibt: Es gibt mangels gemeinsamer Grenze keine Kriegserklärungen zwischen Deutschland und Bulgarien, Frankreich und Serbien bzw. Rumänien.

1.11.1914 erklärt das Osmanische Reich Rußland den Krieg.

Britische Neutralität

Das eigentliche Ziel der Briten ist das Gleichgewicht in Europa. Im Idealfall stehen sich 2 gleich starke Blöcke gegenüber, diese halten sich gegenseitig in Schach, und GB kann sich ohne Konkurrenz um sein Empire kümmern. In UZL ging das nicht, weil Deutschland + Ö-U gemeinsam mit evtl. Italien einfach zu stark war. Hier ist es anders. Deutschland ist zwar wesentlich größer als in UZL, aber alle Nachbarn bezeichnen sich als Feinde Deutschlands. Die Briten gehen davon aus, daß Deutschland alleine Gegen Frankreich, Italien, Ungarn, Rußland und Dänemark nicht siegen kann. Daher bleibt GB zu Beginn des Krieges neutral und beobachtet.

Dem entsprechend waren die Berichte in den Zeitungen anfangs sehr deutschlandfreundlich formuliert, um die Bevölkerung darauf vorzubereiten, irgendwann Deutschland militärisch beiseite stehen zu müssen.

Als dann die ersten Siegesmeldungen kamen, wurde noch gejubelt. Doch je mehr sich ein Deutscher Sieg abzeichnete, desto stiller wurden die Briten. Eine deutsche Vorherrschaft über Europa ist nun nicht das, was GB brauchen kann. Ab 1915 werden die Stimmen kritischer, und es wird ernsthaft erwogen, evtl. sogar gegen Deutschland ins Feld ziehen zu müssen.

Deutschland vs. Dänemark

Dänemark ist zum Bündnis verpflichtet und erklärt unfreiwillig den Krieg. Die Aufgabe ist es, deutsche Truppen zu Binden, und so mit Nadelstichen das Kaiserreich zu schwächen. Die Dänen erwarten einen Sieg dier Anti-Deutschland Koalition und haben als Ziel, nach dem Krieg auf der Seite der Sieger am Verhandlungstisch zu sitzen. Man fordert die Rückgabe von Schleswig und Holstein.

Nach der Kriegserklärung werden die Truppen (80.000 Soldaten) mobilisiert, zur Hälfte auf den Inseln und auf dem Festland.

Für Deutschland ist dies zunächst kein ernstes Problem, es werden defensive Einheiten mobilisiert, aber keine Offensive geplant.

Deutschland vs. Frankreich

1. Armee in West-Flandern, rückt der Küste folgend tief in Frankreich ein. Ohne massiven Widerstand wird schon Ende September 1914 Calais besetzt. Dann geht es weiter nach Dieppe.

2. Armee in Ost-Flandern rückt in Frankreich ein und erreichen Anfang September 1914 die Somme. Hier trifft es auf Teile der franz. 6. Armee, kann diese aber zurückdrängen. Ende September erreicht die 2. Armee die nördlichen Radgebiete von Paris.

3. Armee in Antwerpen besetzt zuerst Brüssel und unterstützt dann die Belagerung von Namur. Belagerungseinheiten werden zurück gelassen, das Gros zieht weiter. Mitte September 1914 stößt die Armee auf großen Widerstand der franz. 6. Armee, kann diese aber zurückschlagen. Am 1. Oktober erreicht die 3. Armee den Nordwesten von Paris.

4. Armee in Lüttich zieht zuerst nach Namur, läßt dort Belagerungstruppen zurück und erreicht am 14. 9.1914 die Marne

5. Armee in West Luxemburg besetzt Sedan, dann Reims und zieht dann Richtung Zentralfrankreich. Blockiert den französischen Nachschub für Paris.

6. Armee in Ost Luxemburg besetzt Longwy und Belagert Verdun von Norden. Dann geht es weiter ins Innere von Frankreich

7. Armee in Metz. drückt sich zwischen Toul und Verdun durch die franz. Front Der 7. und 8. deutschen Armee steht nur die 4. franz Armee gegenüber. Letztere muß Toul und Verdun verteidigen und kann nur Rückzugsgefechte führen.

8. Armee in Ost-Lothringen, drückt sich zwischen Toul und Epinal durch die französische Front.

9. Armee in Nord-Elsass (Straßburg) steht unter gewaltigem Drück der 3. franz. Armee

10. Armee in Süd-Elsass (Mühlhausen) steht unter gewaltigem Drück der 2. franz. Armee

11. Armee Nord-Schweiz (Basel) rückt langsam immer tiefer in franz. Gebiet. Ein schneller Vormarsch ist aufgrund der Berge nicht möglich. der 11. und 12. Armee steht nur die 1. franz Armee entgegen.

12. Armee Süd-Schweiz rückt langsam immer tiefer in franz. Gebiet. Ein schneller Vormarsch ist aufgrund der Berge nicht möglich. der 11. und 12. Armee steht nur die 1. franz Armee entgegen.

Generell: Deutschland ist den Franzosen bezüglich Ausbildung, Truppenmoral und Ausrüstung gleichwertig. Doch es stehen der deutschen Westfront doppelt so viele Truppen zur Verfügung. Nur im Elsaß kann Frankreich offensiv agieren. Hier haben die Franzosen aber hohe Verluste gegen die deutschen Festungsanlagen. In Flandern ist das Kräfteverhältnis sogar 3:1. Anfang Oktober wird Paris erreicht, Anfang November Orleon. Im Oktober sind die Festungen Belfort, Epinal, Toul, Verdun und Namur komplett eingeschlossen, mit einer Befreiung ist nicht mehr zu rechnen.

Ende Dezember bricht die franz. Verteidigung zusammen, die 12 deutschen Armeen besetzen komplett Frankreich.

Deutschland vs. Italien

Italien schickt seine 1., 2. und 3. Armee an die deutsche Grenze, agiert aber zögerlich und unsicher. Ziel ist es anfangs nur deutsche Kräfte zu binden, sobald der Balkan erobert ist, die Eroberung des Trento mit geballten Kräften einzuleiten.

Die Deutsche Strategie sieht auch hier nur eine Defensive vor.

13. Armee stehen in der Schweiz

4. Armee im Trento

1914 bleibt es hier anfangs ruhig. Als die franz. Front zusammenbricht, werden die Italiener nervös. einerseits starten sie etliche erfolglose halbherzige Offensiven. Andererseits verlegen sie Regimenter an die it. - franz. Grenze.

Deutschland vs. Ungarn

Ungarn ist in einer besonders schwierigen Lage. Es grenzt an 3 Gegner, wobei Rumänien keine Bedrohung ist. Geplant ist es, gemeinsam mit Italien und Bulgarien sehr schnell Serbien zu besiegen. Dann kann man sich gemeinsam mit den Bulgaren und Italienern auf die Verteidigung gegen Deutschland konzentrieren. Ungarn teilt sein Heer in 4 Armeen auf, allerdings nur mit einer Kampfstärke von je 120.000 Mann. 2 Armeen defensiv gegen Deutschland und 2 Armeen offensiv gegen Serbien.

Deutschland agiert vergleichbar. die 15. Deutsche Armee sichert nur die Grenze zu Ungarn. Erwähnenswert ist allerdings die Struktur: Die 1 Deutsche Armee hat ca. 200.000 Man, eine Ungarische Armee zwischen 80.000 und 100.000 Soldaten

Es bleibt an der Grenze 1914 ruhig.

Deutschland vs. Rußland

16. Armee Ostpreußen steht der russ. 1. Armee gegenüber. Bei Gumbinnen treffen die 2 Armeen erstmals aufeinander. Es entsteht ein Patt. Die Russen können nicht die Deutsche Armee besiegen, da diese sich eingraben und befestigen. Erst Ende Oktober, nachdem die 2., 4. und 5. Russ. Armee vernichtet sind, erreicht die Deutsche 17. Armee den Frontabschnitt. Gemeinsam drängen die 16. und 17. Armee die Russen nach Kaunas zurück.

17. Armee Westpreußen Kesselschlacht gegen 2. russ. Armee Ende August 1914, danach zieht 17. Armee südlich und schneidet der stark geschwächten russ. 4. und 5. Armee den Rückweg ab, welche sich nach der Niederlage gegen die 18. und 19. deutsche Armee auf dem Rückzug befindet.

18. + 19. Armee West Galizien (Provinz Krakau): Beide Armee ziehen nach Norden und treffen auch die sich nach Süden bewegenden russ. 4. und 5. Armeen. In 2 Schlachten werden die Russen geschlagen und zurückgeworfen. Die sich nun zurückziehenden Russen treffen nun auf die 17. Armee, werden in die Zange genommen und vernichtet. Im Oktober 1914 wird dann das unverteidigte Polen besetzt.

20. Armee Ostgalizien: Die Armeen sollen Lemberg verteidigen, erreichen dies aber nicht rechtzeitig.

Als die 3. und 6. russ. Armee in Lemberg einfallen, hat die 20. deutsche Armee erst die Festung Przmyl erreicht und besetzt. Diese wird verteidigt und gehalten.

Deutschland hat Rußland taktisch geschlagen. 4 Armeen wurden vernichtet. Der Vorteil genügt aber nicht, um Rußland als besiegt zu bezeichnen. Es werden die Verluste schnell wieder aufgefrischt.

Rumänien vs. Rußland

Rumänien ist komplett überfordert. Es werden zwar 650.000 Soldaten rekrutiert, diese sind aber schlecht ausgebildet und ausgerüstet. 80% der Truppen werden an die russ. Grenze geschickt und dort schnell vernichtet.

Da die Grenze zu Bulgarien rel. ruhig ist, werden zwar immer mehr Truppen nach den Russen entgegengeworfen, das ändert aber nichts daran, daß Rumänien schon nach 6 Kriegswochen besiegt ist.

Rußland sammelt seine 7. Armee in Bessarabien und überschreitet schon am 16.8.1916 den Dniestr. Die Rumänen werden schnell geschlagen, Bis Ende August ist Moldau komplett in russ. Hand.

Als die ung. Armee zusammenbricht. besetzt die 15. deutsche Armee Transilvanien und bildet somit eine weitere deutsch-russische Front.

Russ. Truppen beginnen zwar mit der Besetzung der Walachei, da die dortigen Truppen aber zu leicht jetzt von Rußland abgeschnitten werden könnten, ziehen sich die Russen hinter die Donau zurück.

Erst im Frühjahr 1915 startet die 15. Armee eine Offensive und vertreibt die Russ. 7. Armee sowohl aus Moldau als auch aus Bessarabien.

Serbien vs. Bulgarien, Ungarn und Italien

Ziel der "Alliierten" ist es, Rumänien und Serbien zu besiegen, um sich dann gemeinsam auf Deutschland konzentrieren zu können.

Italien schickt seine 4. Armee nach Albanien und greift im September 1914 von dort aus Südserbien an. Erobert werden das Kosovo und die albanisch besiedelte Region um Tetovo (heute Nordwestmazedonien)

Ungarn beginnt sofort mit der Offensive gegen Serbien. Serbien sieht sich an 3 Fronten bedroht und splittet seine Truppen.

Anfangs können die Ungarn noch abgewehrt werden, doch als klar wird, dass Deutschland nicht eingreift, verstärkt Ungarn massiv seine Armeen gegen Serbien und somit fällt im September 1914 Belgrad, danach Zentralserbien.

Bis Ende 1914 wird Serbien komplett besetzt und unter Ungarn, Italien und Bulgarien aufgeteilt.

Bulgarien versetzt seine 2 Armeen nach Westen und marschiert in Südserbien ein. Trotz erbitterten Widerstand auf serbischer Seite können schnell die bulgarischen Kriegsziele erreicht werden. Das mazedonisch besiedelte Südserbien wird bulgarisch besetzt.

Danach verlegt nun auch Ungarn seine Truppen nach Norden.

Die 4. it. Armee hat ohne große Probleme die Serben aus den albanisch besiedelten Gebieten vertrieben. Ab Oktober 1914 verbleiben nur noch Besatzungstruppen, das Gros der 4. it. Armee wird sicherheitshalber an die deutsche Grenze in Norditalien verlegt.

Die Kampfhandlungen auf dem Balkan sind somit beendet. Hier sieht man sich auf der Siegerseite.

Lage Ende 1914

Deutschland hat 2 Ziele erreichen können: Eroberung von Polen und Zerschlagung von Frankreich. Auf dem Balkan hat Ungarn mit Bulgarien komplette Erfolge erreicht. Die Welt ist aber erschüttert. Mit Frankreich ist die Koalition im Grunde besiegt. Italien baut hektisch seine Stellungen aus, Ungarn vergleichbar. Rußland plant einen Rückzug und GB spielt mit dem Gedanken, auf Seiten der Koalition einzugreifen

1. Weltkrieg 1915

Deutschland vs. Dänemark

Die 3. Armee (über 200.000 Mann) wird an die dänische Grenze verlegt und am 1.4.1915 beginnt der Einmarsch. Dänemark hat 100.000 Soldaten unter Waffen, die Hälfte auf dem Festland. Die dänischen Verteidiger können nur Rückzugsgefechte liefern, um die Ehre zu waren..Zu großen Schlachten ist man nicht bereit, denn eine Hoffnung auf Sieg existiert nicht. Nach der Besetzung des Festlandes bittet Dänemark um Frieden. Die deutschen Bedingungen werden akzeptiert: Demobilisierung der Armee, Übergabe der schweren Waffen, MGs und Fahrzeuge an Deutschland, Dänemark trägt die Besatzungskosten.

Deutschland vs. Italien

8 Armeen können nach dem Sieg über Frankreich an die it. Front verlegt werden und verstärken somit die 2 Bisherigen Armeen auf das 5-fache.

Deutschland vs. Ungarn

Deutschland vs. Rußland

Deutschland vs. Frankreich

Die Besetzung Frankreichs ist eine große logistische Aufgabe, hierzu wird die 1. und 2. Armee benötigt, diese verbleiben, die anderen 10 Armeen werden an die verbleibenden Fronten geschickt.

In Frankreich werden die Soldaten desarmiert und gehen vorerst in Kriegsgefangenschaft. Es werden große Mengen an modernen Waffen erbeutet, Ausrüstung, Munition, Verpflegung, …. dies alles zu regeln dauert einige Monate. Um sich vor einem möglichen Kriegseintritt der Briten zu schützen, werden etliche Waffensysteme an die Küste gebracht, Schwerpunkt ist die Region Calais.

Die franz. Industrie wird inspiziert, um die Produktion für Deutschland anzukurbeln. Denn es steht fest, Frankreichs Wirtschaftskraft soll ausgebeutet werden, um sowohl die Rüstung als auch den deutschen Wohlstand zu fördern. Materieller Wohlstand fördert den deutschen Durchhaltewillen. Solange es dem deutschen Volk gut geht, ist es bereit, dem Kaiser zu folgen.

Der Hafen Brest wird erheblich befestigt. Es werden Anlegestellen für Kreuzer eingerichtet und U-Boot Bunker. Es wird klar, Deutschland bereitet sich auf einen möglichen Krieg gegen die Briten vor. Und genau das führt letztlich zur britischen Entscheidung.

Bezüglich der Besetzung Frankreichs entstehen heftige Diskussionen bezüglich möglicher Kriegsziele. Deutschland hat diesen Krieg aufgezwungen bekommen und sieht sich als Opfer, wenn auch siegreich. Die Bevölkerung ist dadurch radikalisiert, und Erbarmen gegenüber den Angreifern gibt es nicht. Viele Menschen wünschen die Plünderung und Auflösung Frankreichs. Andere Menschen hingegen haben moralische Bedenken, ...

Britischer Kriegseintritt

Lage Ende 1915

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