Alternativgeschichte-Wiki
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Frühe Jahre[]

1866 will das russische Zarenreich Alaska verkaufen. Man wendet sich an den vermögenden Fürsten von Liechtenstein, der aber in UZL ablehnte. In dieser Zeitlinie wird er von seinem Berater Maximilian v. Dorber auf die Möglichkeiten aufmerksam gemacht.

"Wenn dieses riesige Land auch nur aus Bäumen und Bergen bestehen würde, was ich nicht annehme, so würde allein dessen Größe, dem erlauchten Fürsten berechtigen den Titel eines Königs zu tragen." Dies überzeugte.

Neben dem Kauf wurde mit Russland mehrere Abkommen geschlossen. Ein Handelsabkommen und Absicherungsabkommen, das dem Zarenreich einen Flottenstützpunkt garantierte. Gleichzeitung übernahm Liechtenstein drei kleine Kriegsschiffe der russischen Flotte, die Mannschaft wurde quasi von den Russen gleich mitgekauft.

Da es weder Panamakanal noch Suezkanal existierte dauerte es Monate bis der erste Administrator Herbert von Hengstenberg in Sitka eintraf. Binnen zehn Jahre verwandelte er die Kolonie in ein prächtiges Städtchen in dem er sie zum Freihafen machte. Walfänger und Händler machten Halt, dennoch es die Idee eines US-amerikanischen Geschäftsmannes names Malcolm Geedy der in Sitka eine Dosenfabrik eröffnete. Die Alaska Canning wurde zu einem der großen Arbeitgeber. Geedy, einst Offizier der Konföderierten, war verwundet worden und hatte als Logistikoffizier die Bedeutung der Dosen erkannt. Vergebens hatte versucht nach dem Krieg eine Firma in den USA aufzubauen, und ging nach Kalifornien, wo ab 1864 ein wahrer Boom an Konservenfabriken entstand. Geedy sah das er einige Jahre zu spät mit der Idee war und als Südstaatler es ohnehin schwierig hatte, Geldgeber für die Idee zu finden. Er zog nach Oregon, wo er vom Verkauf Alaskas an Liechtenstein erfuhr. Er kam 1868 in Wrangell an, doch es brauchte bis 1871 bis genug Geld zusammen hatte, um die Firma zu gründen. Als er deshalb in Sitka war, traf er zufällig Herbert v. Hengstenberg im Pub, ohne zu wissen wer er war. Hengstenberg, eher frustriert von langsamen Entwicklung der Kolonie, spielte dort Karten. Geedy verlor und gewann - Insestoren in sein Projekt. Als von der Idee sprach Fisch in Öl und Blechdosen zu verpacken zu wollen, meinte der mitspielenden Kapitän Ivan Bujartin wie wichtig Konserven für die Flotte und Seeleute waren.

Am nächsten Tag wurde die Alaska Canning ins Firmenregister eingetragen. Geedy hielt 12,5% der Firmenanteile und wurde erster Direktor, der Firma die nicht einmal ein Gebäude besaß und doch schon ein Auftrag für 5.000 Dosen für die fürstliche Marine in der Tasche hatte. Alles musste importiert werden, vom Blech und zu den Maschinen. Dennoch wurde AC binnen wenigen Jahren zu einer bekannte und erfolgreichen Marke. Fisch, Fleisch und Gemüse wurden in Alaska gezogen und verarbeitet.

Gründung des Königreiches[]

1875 wollte der Fürst von Liechtenstein nicht mehr warten - er hatte Alaska hauptsächlich wegen der Größe des Landes erworben, um sich zum König ernennen zu können. Nur dies ist nicht so einfach. Man ernannte sich nicht selbst zum König, wenn man von anderen Mächten als dieser anerkannt werden wollte. 1877 würde der neben dem Kauf Alaska ausgehandelte Absicherungsvertrag mit dem Zarenreich ablaufen. Eigentlich war dies dem Zaren egal, doch Liechtenstein lies durchsickern, man würde nun die Marinebasis wohl an Großbritannien vermieten, wodurch am Zarenhof Bewegung in die Angelegenheit kam. Da man aber immer noch knapp bei Kasse war, kam man den Russen entgegen: Neuer Vertrag und Anerkennung der Königswürde. Das war für die Russen annehmbar.

Jedoch rief dies die anderen Herrscher in Europa auf den Plan, unter anderem den Kaiser in Wien, in dessen Hauptstadt der Fürst von Liechtenstein seinen Wohnsitz hatte - wie in UZL wurde dieser erst im 20sten Jahrhundert verlegt. Ein weiterer König in Wien? Nun man einigte sich auch da. Der Fürst bliebt Fürst von Liechtenstein wurde aber König von Alaska zu Liechtenstein. Außerdem wurden Verträge mit Österreich-Ungarn geschlossen.

1877 wurde es offiziell. Außerdem reist der Prinz Adelbrecht als erster Angehöriger der Herrscherfamile nach Sitka. Er kam an Bord des öst.-ungarn.-Kriegschiffes Maria Thersia, die einen offiziellen Besuch abstattete. Er blieb drei Jahre bevor er nach Wien zurückreiste, um selbst König und Fürst zu werden. Doch seine Jahre der Freiheit und Friedens in "seinem Alaska" prägten ihn tief und weckten die Liebe zu dem Land. Hatte es sein Vater nur wegen des Prestige gekauft, er würde wegen seiner Schönheit lieben.

Feind und Freund[]

Maximilian Dorber, Hofrat des Fürsten, hatte einen "Feind", den Bankier Egon von Goldstein. Von Geburt jüdischen Glaubens, war er zum Freiherr geworden, da seine Familie finanziell dem Kaiserhaus nahe stand. Waren es in Geschäften oder Schach Goldstein gewann immer wieder über Dorber. Dies ärgerte Dorber. 1881 platze ihm der Kragen: Nach einer verloren Schachpartie beschuldigte er Goldstein ihn betrogen zu haben und es wurde ein hitziges Wortgefecht. Am Ende einigte man sich am nächsten Tag um 10:00 zu Pistolenduell zu treffen. Dieser begann schön, aber schon der Früh kamen Wolken aus dem Westen. Die edlen Herren und ihre Sekundanten warteten bereits, als Minuten vor dem Ereignis zu regnen begann. Regen? Wolkenbruch traf es eher. Binnen kurzer Zeit war die Wiese unter Wasser und man erklärte das Duell wegen "höherer Gewalt" für verschoben. Der anwesende Pater Johannes erklärte, das Gott wohl nicht die Herren im Kampfe sein hatte wollen. Man lachte und versöhnte sich.

Tage später kam Goldstein mit einer Bitte zu seinem neuen Freund Dorber. Im Petersburg war der Zar ermordet worden und nun brachten in Russland Pogrome gegen die Juden aus. Liechtenstein hatte immer gute Kontakte nach Russland. Goldstein bat um Hilfe. Dorber führte ihn zum jungen König Adelbrecht, zu dessen Füssen Goldstein sich warf. Er und seine Familien haben nie und immer etwas mit dem Attentat zu tun gehabt, doch jetzt wurden sie verfolgt. Adelbrecht menschlich bewegt, versprach zu helfen, hatte aber auch die Interessen seines Landes im Auge. Er ernannte Goldstein zu Abgesandten und ermächtige ihn "Schutzbriefe", etwa Reisepässe, ausstellen zu können. Klar würde dies nicht ohne Gebühr erfolgen, die allgemein nicht hoch war, allerdings würden sie die neuen Untertanen Land in Liechtenstein oder Alaska erwerben müssen. Es wurde der Vertrag der Immobilen Gesellschaft zu Alaska und Liechtenstein aufgesetzt.

Goldstein reiste nach Russland, er Österreicher und jetzt Liechtensteiner, wurde anfangs nicht behelligt. Doch bald wurde auch ihm das Pflaster zu heiß. Er darf lieber mit Leuten in Berlin und London und schickte diese nach Russland, wo sie die Schutzbriefe verkauften. Viele der reicheren Familien würden noch Jahre in Europa als Liechtensteiner leben, dort die Ärmeren sammelten in den Tempeln und beschlossen gemeinsam die Ausreise. Ab 1882 begann die Einwanderung russischer Juden in Alaska. Zig Tausende kamen und fanden eine neue Heimat.

Die Entwicklung von Neu Vaduze[]

Noch 1882 wurde der Sohn von Maximilian von Drober, Julius, nach Alaska entsandt, um als Vize-Administrator und Nachfolger von Hengstenberg sich einzuarbeiten. Zusammen mit seinem guten Freund - manche munkeln er war mehr als das - Felix Goldstein, dem jüngeren Sohn des einstigen Feindes und nun guten Freundes seines Vaters, brach er nach Amerika auf. Die erste Station war London, da die Familien Goldstein gute Kontakte zum Hause Rothschild unterhielt und Felix mit einem codierten Brief, das einer neuen Handelsgeseschaft Alaska und Liechtenstein Companie nahezu unbeschränkten Kredit einräumen würde. Nach langer Reise über New York, Chicago und Vancouver kamen die Zwei jungen Männer 1883 in Sitka an. Julius trat seine Stelle unter Hengstenberg an, dessen wichtigste Aufgabe war für die neu ankommenden russischen Juden Wohnraum zu schaffen. In seiner Funktion als Vertreter der Immobilien Gesellschaft zu Alaska und Liechtenstein östlich von Sitka einen neue Siedlung an der Jamestown Bay zu errichten. Die Alaska Canning errichtete dort eine neue Fabrik und bald wurde das erste Elektrizitätswerk errichtet.

Da aber etliche der ärmeren Juden aus russischen Dörfern bzw jüdischen Schtetl aus denen viele durch die Maigesetze des Zaren Alexander vertrieben wurden keine Fischer waren wurde nach neuen Siedlungsraum gesucht. Hengstenberg, der in dritter Ehe mit der Tochter eines Tlingit Häuptlings verheiratet war hatte nahe Kake auf Kupreanof Grund erworben und so wurde da das Dorf Hengstenberg errichtet. Für Julius Dorber war dies aber ein erster Schritt. Er dachte größer und wollte eine echte Großstadt in Alaska errichten. Sitka hatte dazu zu wenig flaches Land, die anfängliche Idee auf Kruzof, der Vulkan Insel gegenüber Sitka eine Stadt zu errichten wurde mangels natürlichem Hafen fallen gelassen, erst im 20. Jahrhundert wieder aufgegriffen. 1884 ritt Julius von Hengstenberg mit einer Gruppe von sechs Mann nach Osten und erkundeten die Kupreanof Insel. Der Vermesser Wilhelm Anger, ein Verwander Dorbers, war es der vom Irish Lake kommen die Mündung des Castle River, der später Little Rhein genannt, in die Duncan Bay erreichten. Durch ihre Lage in Richtung Süden war die Gegend wärmer als vergleichsbare Orte. Da sich aber eben diese Mündung zum Anlagen für große Schiffe als zu seicht erwies wurde, die Neu Vaduz an der Little Duncan Bay gegründet.

Nur fünf Jahre später brach der Klondike Goldrush aus. Orte wie Skagway und Juneau wurden bedeutend. Dennoch zahlten sich die Besiedlung von Kupreanof aus, da die von Anger erkundete Ebene am Little Rhein zur "Kornkammer" Alaskas entwickelte. Das sumpfige Gebiet wurde entwässert, Steinbrüche angelegt und am Elk Bow das erste Wasserkraftwerk errichtet. Damit wurde es aber interessant doch einen Hafen und eine Siedlung nördlich von Neu Vaduz zu errichten. Duncan Hafen war zur Errichtung des Elk Bow Kraftwerks angelegt worden und waren mit er langen Steinmole für größere Schiffe zum Anlegen geeignet. Auch wenn die Massen an Goldsuchern an Kupranof vorbei fuhren, Waren und Versorgung, die sie in Juneau oder Skagway erwarben stammten von da.

Da die Mehrzahl der Goldsucher englisch sprach wurde sich der Wahl der Sprache nun in Alaska auch zum Englischen verschieben. Julius Dorber, seit 1888 Nachfolger von Hengstenberg verlegte den Sitz der Alaska Canning nach Duncan, welches ab 1890 mit Neu Vaduz zu New Vaduze vereinigt wurde. Auch wenn Dorber in den nächsten Jahren mit dem Gedanken spielte den Regierungsitz nach Juneau zu verlegen, wurde New Vaduze schließlich ausgewählt. Juneau wurde durch die Goldfunde zwar wichtig, da aber New Vaduze übertraf es an Einwohner. Juneau wurde zur zweit wichtigsten Stadt. Dort wurde die Royal Alaska & Liechtenstein Minting , die Münzprägeanstalt geschaffen, deren erster Präsident niemand anders als Felix Goldstein wurde. Dort wurde Gold der Minen angekauft und Barren geschmolzen und der bald in der Welt bekannte KAL Goldtaler geprägt. Auch wenn natürlich viel Gold das Land verlies, verblieb der Grosteil vor Ort bzw kam die Kammern des neuen Schlosses Vaduze oberhalb von New Vaduze. Dort wurde Gold und Edelmedal der Liechtensteiner Bank verwart, die im Kredithandel mit den Rothschilds stand. Bald hieß es, die Welt hatte Kredit bei Rothschild, aber Rothschild bei den Liechtensteinern.

Aufrüstung[]

Bald nach dem Klondike-Goldrush kam es zum Streit mit dem 1871 vereinigten Kanada um die Grenzziehung. Kanada wollte einen Tiefseehafen, am liebsten Skagway. Da sich Großbritannien im Gegensatz zur UZL nicht zu einem Kompromiss genötigt sah, wandte sich Liechtenstein an die USA. Die USA vermittelten und bekamen dafür in heutigen Anclorange einen Militärischen Bereich. 1884 wollte die USA nun mehr. Militärhafen in Sitka und Juneau auf 99 Jahre. Das war den Liechtensteinern zu viel. Da fragt Deutschland auf den Plan. Warum sollte sich Liechtenstein nicht an den Zweipakt von Deutschland und Österreich binnen? Ein Vertrag für 20 Jahre wurde unterzeichnet und in New Vaduze würden Konsolate der Länder errichtet. New Vaduze wuchs rasch zu einer wichtigen Stadt mit 40.000 Einwohnern.

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