Alternativgeschichte-Wiki
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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Königreich Delphi aus der Zeitlinie „Das Vermächtnis der Pharaonen“ Das Königreich wurde am 12. August des Jahre 179 gegründet und beherrschte Teile des spätantiken Griechenlands. Es bestand bis in das Jahr 366 als souveränes Königreich neben Ägypten.

Über das Königreich:

Vorgeschichte:

Das Königreich wie es hier beschrieben wird existierte zwar bereits vor 179 doch war es in den Jahrhunderten zuvor lediglich ein Kleinkönigreich welches dem mächtigen Ägypten seit dem Niedergang Mykenes 1046 v. Chr tributpflichtig war. (Siehe Niedergang Mykenes) Das Volk von Delphi schloss sich schon früh dem aus Ägypten kommenden Monotheismus der Sonnenverehrung an.  Als unterlegenes Volk mussten sich die Griechen (Archaia) den neuen Herren aus Ägypten auch in Religiöser Sicht unterordnen. Das Orakel von Delphi und die Verehrung des Sonnengottes Helios/Aton brachten der Stadt bald den Ruf besonders religiös zu sein. Andernorts in Griechenland war die Übergangszeit von Eigenständigkeit zu Gefolgschaft schwieriger. Die Jahrhunderte zwischen dem Ende der Mykener und dem Klassischen Zeitalter (600 v. Chr -0) wurden in Delphi nicht als Dunkles Zeitalter wahrgenommen sondern als Zeit des Aufstiegs. Der Wegfall von Mächten wie Sparta und Mykene sorgte für ungeahnten Aufschwung. Delphi konnte zu Hauptstadt Griechenlands unter den Pharaonen aufsteigen. Delphi übernahm sowohl weltliche Führungsrollen bei Kriegen (Siehe Assyrer und Perserkriege) sowie auch religiöse Aufgaben. Obgleich die Bevölkerung Delphis aus Vasallen der Ägypter bestand hatte sie einige Privilegien. Mit zunehmender Radikalisierung des Sonnenkults gewann auch Delphi mehr Einfluss auf die Griechen. Die Niederschlagung jeder Form der Kritik gegen die Pharaonen hatte ab dem Silbernen Zeitalter Ägyptens höchste Priorität. Aber erst der Niedergang Ägyptens sorgte für den Aufstieg Delphis zum vollwertigen Partner Ägyptens. Nach dem Ersten Ägyptische-Tyrrhenischen Krieg 157 n. Chr war Griechenland zweigeteilt. Die Etrusker Italiens und Ihr Tyrrhenischer Bund hatten die Oberhand errungen und teilten das Archaialand. Nach einem weiteren Krieg zwischen den Ägyptern und den Etruskern 179 n. Chr kam es zu Gründung des hier im Artikel beschriebenen Königtums Delphi.

Gottesprüfung und brüderliches Reich der Pharaonen:

„Ich Jusfi jüngerer Bruder des allwissenden  Pharao Jahi werde schützen und bewahren der Göttlichkeit Vorsehung über der Archaia und Ägypter Länder. Mein strenger Blick sieht was in den Gauen vor sich schreitet! Nie werde ich mich abwenden von meines Bruders Weisheit und Land“

Treueschwur zu Gründung des Königtums Delphi

179 befand sich das Ägyptische Reich in einer schweren Krise. Verluste im letzten Krieg mit dem Volk Italiens hatten die Kräfte ausgezehrt. In der Hauptstadt Heliopolis überlegte Pharao Jahi IV. wie er sein Reich retten kann. Er und seine Berater kamen zu dem Schluss das eine Aufteilung der Macht das Reich stärken würde. Jahi IV. war außerdem mit der Regierung des delphischen Königs unzufrieden.

Der gefräßige König Maklos wurde geprüft und für unwürdig erachtet

In Ägypten ging das Gerücht um er würde sich gegen eine gewisse Summe Gold an den Tyrrhenischen Bund verkaufen. Die Herrscher der meisten griechischen Stadtstaaten galten in Ägypten als nicht vertrauenswürdige Philanthropen. In Delphi wiederum sas ein Emporkömling Namens Moklos auf dem Trohn, dieser war alles andere als ein Menschenfreund. Moklos hatte ander Schwächen wie de den Wein und seine Lustknaben. Sein Problem in den Augen der Ägypter war das er als König von Delphi ein religiöses Vorbild sein sollte kein Hedonist. Auserdem vermutete man das er ein Anhänger haidnischer Weingottheiten wie Dyonisos sei. Pharao Jahi IV. entschied daher König Moklos zu einem Staatsbankett nach Ägypten an den Hof einzuladen. Diese Einladung sollte eine Prüfung für Moklos sein ein aus Sieben Gängen bestehendes Menü sollte „prüfen“ ob die Sonne dem gefräßigen König von Delphi gewogen sei. Der Pharao lies erlesenste Speisen und Wein kredenzen wobei Moklos bei jedem Gang zwischen Zwei Speisen wählen konnte. Was Moklos nicht wusste war das der Pharao jeweils eines der Beiden Gerichte vergiften oder auf andere Art tödlich ungenießbar machte. Der Pharao war für solche „Glaubensproben“ bekannt daher war Moklos beim Verzehr sehr vorsichtig. Jedoch wurde er bald gezwungen zu essen. Moklos gelang es mit Scharfsinn immer das richtige zu tun. Sein Glück endete beim Dessert das aus einem Kuchen bestand. Moklos biss in den Kuchen der in dem Glasscherben eingebacken waren. Als er bemerkte was er da aß schrie er musste aber auf Druck der Wachen bis zum bitteren Ende weiteressen. Sein schmerzhafter Tod schien dem Pharao der Beweis zu sein das sich Aton von Maklos abgewannt hatte. So übereignete Jahi IV. seinem Bruder Jusfi die Krone von Delphi.

Reich zwischen den Fronten:

Söldner Delphis mit typischem Sonnenschild 200 n. Chr

Das delphische Reich erstreckte sich über die Hälfte Griechenlands. Seit der Übergabe der Macht an einen Ägyptischen Prinzen war das Leben im Königtum mehr als unsicher. Banden trieben Ihr Unwesen und an der schnurgeraden Grenze zum westlichen Landesteil patronierten Soldaten. Die Krieger des östlichen Griechenlandes waren durch die lange Krise gut ausgebildet. Einziges Problem daran war das die Soldaten zu Kriegsdiensten gezwungen werden mussten. Dieser Umstand schlug sich besonders im späten 2. Jahrhundert auf die Wehrkraft nieder. Die Griechen hatten es satt fremden Herren zu dienen, das Söldnerheer der ägyptischen Könige sorgte in Friedenszeiten für leere Kassen. Nur im Krieg mit Nachbarn lohnte sich das Heer. Die Befestigung der Grenze zum Westteil Griechenlands konnte daher nur schwer gehalten werden. Zu Beginn des 3. Jahrhunderts nahmen Überfälle marodierender Söldner aus Delphi gegen die Stadt Athen zu. Die attischen Griechen in Ihrer von den delphischen Plünderern umschlossenen Stadt mussten neue Strategien gegen eine Eroberung heranziehen. 211 gründete Athen den Archaia Bund. Dieser Bund sollte zwei Zielen dienen; erstens als Verteidigungspakt gegen Ägypten aber auch um Einfluss auf den Tyrrhenischen Bund zu gewinnen. Der Archaia Bund wurde natürlich als Bedrohung erkannt woraufhin es umgehend zum Krieg kam. Der nicht gerade durchdachte Angriff auf Athen und die Tyrrhener sorgte in nur wenigen Monaten für eine schwere Niederlage des Königreiches Delphi. Dieser Alleingang wurde in Heliopolis ebenso als Dummheit angesehen. Da auch das Perserreich einige Jahre später  zu den Waffen griff war der Verlust einiger griechischer Gebiete an den Archaia Bund unvermeidbar. Attika und Pelponnes gingen 221 an den Archaia Bund und somit an die Allianz der Tyrrhener in Griechenland. Mehr als 100 Jahre danach 366 musste auch Delphi den Preis für seine Eigensinnigkeit bezahlen. (Siehe Untergang Ägyptens)

Verfolgung von Kunst und Kultur:

Kunst und Kultur unterlag im von Delphi regierten Teil Griechenland strengen Normen. Das griechische Theater war seit 3 Jahrhunderten strengstens verboten. Dies lag daran das seit 143 v. Chr Theaterautoren Stücke für die Kritik am Staat nutzten. Die Stücke eines gewissen Theton aber auch die von Jesus von Nazareth standen auf der Schwarzen Liste. Trotz dieser Verbote trafen sich die Leute immer wieder um Vorführungen zu bewundern. Diese illegalen Theaterbesucher mussten sich vor der Glaubenspolizei  der Glaubenswacht vorsehen. Im Staat waren nur Abbilder des ägyptischen Pharaos oder des Königs in „Majestätischer Pose“ erlaubt. Diese Einschränkung musste das Volk ab 310 über sich ergehen lassen da sich die Verbreitung von obszönen Spotbildern bezüglich des Königs auf Papyrus mehrte. Die Glaubenswacht ging nach dem Verbot gegen Jeden vor der sich strafbar machte. In den letzten 50 Jahren des Königreiches  gab es eine eigene Maurerzunft die durch die Glaubenswacht den Auftrag erhielt Wandmalereien im gesamten Reich abzuschlagen. Dieser Vandalen Akt schürte den Zorn des Volkes. Glücklicherweise blieben die Bilderschänder in der Unterzahl, gegen Gebühr drückten sie eine Auge zu. So überlebten die meisten Kunstwerke das „Bildersturm Zeitalter Griechenlands“ Auch mit der Dichtkunst ging es kurzzeitig steil bergab, Zensoren legten streng fest was zu lesen und zu vervielfältigen sei. Anders als erwartet führte die Staatszensur nicht zu Verminderung von Staatsfeindlicher Literatur sondern zu dessen Höhepunkt. Etwa Mitte des 3. Jahrhunderts kam eine primitive Schablonendrucktechnik auf. Diese Form des Buchdrucks deren Ursprung unbekannt war sorgte dafür das ganz Griechenland von Hetzschriften gegen den König von Delphi überschwemmt wurde. Einer alten griechischen Legende zufolge soll das Wort „Zivilcourage“ von Künstlern der Stadt Delphi kreiert worden sein.

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