Alternativgeschichte-Wiki
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Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Ein "unsportlicher" Weltretter: Das Hitler-Attentat des Noel Mason-MacFarlane (B-Variante)

Kabinett

Kabinett Goerdeler I – 21. April 1939 bis 10. Mai 1943
 
Amt Foto Name Partei
Reichskanzler
Carl Friedrich Goerdeler (1940)
Carl Friedrich Goerdeler
(1884–1966)

DKP-DRP
Vizekanzler
Heinrich Krone (1950)
Heinrich Krone
(1895–1989)

CVP
Auswärtiges Amt
Ernst von Weizsäcker (1938)
Ernst von Weizsäcker
(1882–1951)

CVP
Verteidigung
Ludwig Beck (1938)
Ludwig Beck
(1880–1953)

DKP-DRP
Inneres
Wilhelm Külz (1932)
Wilhelm Külz (1875–1948)
DPD
Justiz
Hans von Dohnanyi (1932)
Hans von Dohnanyi (1902–1981)
CVP
Finanzen
Lutz von Krosigk (1932)
Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk
(1887–1977)

DKP-DRP
Wirtschaft
Hjalmar Schacht (1932)
Hjalmar Schacht
(1877–1970)

DKP-DRP
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Andreas Hermes (1942)
Andreas Hermes
(1878–1964)

CVP
Arbeit
Jakob Kaiser (1950)
Jakob Kaiser
(1888–1961)

CVP
Post- und Fernmeldewesen
Friedrich Burmeister (1949)
Friedrich Burmeister
(1888–1968)

CVP
Verkehr, Bau und Raumordnung
Fritz Todt (1940)
Fritz Todt
(1891–1963)

DKP-DRP
Bildung, Wissenschaft und Kultur
Theodor Heuss (1945)
Theodor Heuss
(1884–1963)

DPD
Präsident des Geheimen Kabinettsrates
Konstantin von Neurath (1938)
Konstantin Freiherr von Neurath
(1873–1956)

DKP-DRP
Reichsprotektor in Böhmen und Mähren

Veränderungen

Aus Protest gegen Ende August 1950 geführte Geheimverhandlungen, bei denen Bundeskanzler Adenauer eine westdeutsche „Bereitschaft zur Remilitarisierung“ signalisiert hatte, ohne das Kabinett und die deutsche Öffentlichkeit darüber zu informieren, trat Bundesinnenminister Gustav Heinemann am 9. Oktober 1950 zurück. Zu seinem Nachfolger wurde am 11. Oktober 1950 Robert Lehr ernannt.

Bei der Wiedereinrichtung des Auswärtigen Amtes, das formal noch unter der Kontrolle der Alliierten Hohen Kommission stand, verzichtete Bundeskanzler Adenauer auf die Ernennung eines Außenministers und übernahm am 15. März 1951 selbst die Führung der Amtsgeschäfte.

Nachdem Bundesbauminister Eberhard Wildermuth am 9. März 1952 einem Herzschlag erlegen war, waren als Nachfolger zunächst die FDP-Politiker Victor-Emanuel Preusker und Bundestagsvizepräsident Hermann Schäfer im Gespräch.[1] Am 15. Juli 1952 wurde dann aber schließlich der Bundestagsabgeordnete Fritz Neumayer zum neuen Bundesminister für Wohnungsbau ernannt.

Sonstiges

Die Regierung stellte während ihrer Amtszeit mehrere hundert Strafanträge wegen „politischer Beleidigung“.[2]

  1. Vorlage:Der Spiegel
  2. Vorlage:Der Spiegel
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