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Kaiser Ottokars Glück

Grund der Abweichung:

Ottokar schloss keinen Erbvertrag mit Ulrich von Kärnten.

Zeitpunkt der Abweichung: 1267

Zeitspanne: 1267 - ????

Fokus auf Nationen:

Böhmen und Mähren, Österreich, Heiliges Römisches Reich, Europa

Kurzinformation über Zeitlinie:

Was wäre wenn sich der böhmische König Ottokar im Rennen um die römisch-deutsche Krone gegen den Habsburger Rudolf durchgesetzt hätte? Mehr als 600 Jahre habsburgischer Geschichte würde es so wie wir sie kennen nicht geben, die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches, Österreichs und Europas verläuft so ganz anders…

Vorwort zu König Ottokars Glück:

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Einflussbereich Ottokars in Unserer Zeitlinie 1253 - 1271

Diese Zeitlinie dreht sich um den böhmischen König Ottokar, seiner Rivalität mit dem Habsburger Rudolf und einer böhmischen Dynastie von römisch-deutschen Königen. Ottokar II. Přemysl wurde um 1232 geboren und starb 1278 während der Schlacht vom Marchfeld. (Niederösterreich) In Unserer Zeitlinie gelang es Ottokar nie die höchste Würde im Heiligen Römischen Reich zu erlangen. Grund hierfür war der Argwohn der deutschen Fürsten vor einem übermächtigen Anwärter auf die römisch-deutsche Krone. Ottokar entstammte einem böhmischen Adelsgeschlecht namens Přemysl, damit war er Landesherr von Böhmen (später auch Mähern, Österreichs, Steiermark, Kärntens und der Krain im heutigen Slowenien) Die böhmisch und mährischen Länder zählten zwar zum Reich waren aber teilweise tschechischsprachig. (Heute Tschechien) Ein Herrscher der über so viel Machtfülle und Ehrgeiz verfügte war in den Augen Rudolfs eine Gefahr. Kurz nachdem Rudolf 1273 König wurde wollte Ottokar diesen nicht anerkennen. Daher wurde die Reichsacht gegen ihn ausgesprochen. Nun waren die Untertanen Ottokars ihm gegenüber nichtmehr zu treue verpflichtet. Daraufhin gab es in den Lehensgebieten Ottokars zu  Revolten, letztendlich musste Ottokar 1276 im Frieden von Wien auf seine Erwerbungen verzichten. Doch König Ottokar gab nicht auf und versuchte kurz darauf erneut gegen seine Feinde vorzugehen und die Länder zurückzuerobern. König Ottokars Aufstieg und Fall wurde 1825 durch den österreichischen Schriftsteller Franz Grillparzer in einem Trauerspiel mit dem Namen „König Ottokars Glück und Ende“ abgehandelt. Der Name „Kaiser Ottokars Glück“ dieser Zeitlinie lehnt sich am Namen dieser Grillparzer Tragödie an. Der Beginn dieser Alternativgeschichte ist das Jahr 1267.

Zeitlinie:

1267/1269 - Ottokar unterlässt die Nötigung Ulrichs:

Zeitpunkt der Abweichung ist das Jahr 1267. Ein Grund weshalb es der Böhme Ottokar nie geschaft hat seinen Anspruch auf die Kaiserkrone geltend zu machen findet sich in seiner Machtfülle und Unberechenbarkeit. Die Kurfürsten des Reiches aber auch der Papst standen Ottokar Přemysl 1273 skeptisch gegenüber. Ottokar seit 1253 König von Böhmen hatte eine große Anzahl an Feinden, er hat aber auch einige Feinde des Reiches zurückgeschlagen wie etwa die Mongolen und die Magyaren.
Battle of Kressenbrunn

Die Schlacht bei Kressenbrunn 1260, hier unterstützte Philip von Spanheim seinen Vetter Ottokar

1260 schlug Ottokar unterstützt von seinem Vetter Philipp von Spanheim das Königreich Ungarn bei der Schlacht von Kressenbrunn.
Oldrich3Sponheim

Ulrich III. von Kärnten † 1269

Der Ungarnkönig Béla venerabilis war nicht nur der Herrscher der Magyaren sondern auch Kroatiens und der Steiermark. Das Land welches wir heute als Österreich kennen war im 13. Jahrhundert noch unter verschiedenen sich teilweise bekriegenden Herren aufgeteilt. Nach dem Frieden von Wien war wieder etwas Ruhe eingekehrt, die Steiermark wurde jedoch von einem Aufruhr des (deutschen) Adels heimgesucht und die ungarischen Adeligen mussten fliehen. Ottokar hatte sich in Familienangelegenheiten nie mit Ruhm bekleckert, 1256/57 hatte er seinen Vetter Philipp zu Gunsten dessen Bruders Ulrichs in Kärnten im Erbstreit abgesetzt. Herzog Ulrich III. gewann denn Machtkampf gegen seinen Bruder. Ottokar unterlies es im geheimen seinen Vetter Ulrich zu einem Erbvertrag zu nötigen. Ein Fehler der sich jedoch erst später als Glück herausstellte. Kärnten fiel 1269 nach Ulrichs Tod zurück die Hände des Philipp, jetzt gab es erneut Unruhen und Aufstände die Ottokar im „Interesse des Reichsfriedens“ gemeinsam mit Philipp niederschlug.
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Das kleine Landeswappen Kärntens entstand durch Ulrich III. Mitte des 13. Jhd.

Das Ottokar seinen Vetter nun wieder Unterstützte verschaffe ihm einen kleinen Symphatiebonus bei den Kurfürsten und im eigenen Adel. Denn immerhin war Ottokars Macht nicht wesendlich gewachsen und die Fürsten sahen sich darum weniger bedroht. Einige wenige deutsche Landesherren waren nun eher der Idee zugeneigt dass Ottokar eines Tages als römisch-deutscher Königsanwärter in Frage kam. Gerade die Tatsache dass es Ottokar unterlies seinen offensichtlichen Vorteil im Erbstreit genutzt zu haben deuteten einige als positiv. Trotzdem Ottokar nun nicht Lehnsherr von Kärnten und der Krain war musste sich Ottokar weiter den Ressentiments des deutschen Adels gegenübersehen. Das römisch-deutsche Königtum war jedoch geschwächt, es war die Ära des Intergnum (Zwischenherrschaft)

1270/1273 - Das Interregnum:

1270; Das Heilige Römische Reich befindet sich im Interregnum, dies bedeutet dass es keinem der „Deutschen Könige“ gelungen ist die Kaiserwürde anzutreten. Römisch-deutscher König ist Richard von Cornwall eigentlich in England geboren gehört er dem anglonormannischen Adelsgeschlecht der Plantaganet an. Dieses Adelsgeschlecht hat im 13. Jahrhundert stark an Macht verloren, bis vor einigen wenigen Jahrzehnten regierten die Plantaganet noch das Angevinische Reich. Richard von Cornwall hat jedoch einen Gegner im Reich den Gegenkönig Alfons von Kastilien. In der Zeit des Interregnums seit der Absetzung Kaiser Friedrich II. 1245 haben die Kurfürsten das sagen und es regiert Streit. Ottokar gelang es nun seine eigenen Ansprüche auf die Königskrone durch Verbündete wie Philipp von Spanheim zu legitimieren. Ottokar geht Allianzen ein hat aber immer noch viele Neider. Richard von Cornwall ist 1271 in England schwer erkrankt und starb ein Jahr später. Nun standen erneut Königswalen an, doch diese versuchte der Spanier Alfons erfolglos zu verhindern. Unter den Bewerbern um die Krone waren auch Franzosen. Der König von Frankreich Philipp III. rechnete sich gute Chancen ein, wichtig war es aber vor allem das Wohlwollen des Papstes zu haben. Der böhmische König hat keine Freunde in Rom, ganz im Gegenteil er war bereits einmal exkommuniziert worden und musste sich vor der Kiche vorsehen. Durch seinen großen Einfluss und Macht konnte der
Richard Cornwall

Richard von Cornwall, Römisch-deutscher König und Mitglied des anglonormannischen Adelsgeschlechts Plantagenêt war als König in Deutschland eher schwach denn es gab einen Gegenkönig † 1272

Böhme sich von verbündeten Fürsten als Königsanwärter vorschlagen lassen. Auch ein Habsburger namens Rudolf stand zu Debate. Das Haus Habsburg war das kleinste und unbedeutendste Adelsgeschlecht welches sich Chancen auf die deutsch-römische Krone ausrechnete. Die Habsburger haben 1273 ihren Sitz in Aargau  (heute Schweiz) damit gibt es noch keinerleich Verbindungen nach Österreich. Der „arme“ Graf Rudolf nahm trotz seiner Unbedeutsamkeit an der Wahl teil. Nun war bald das Ende des Interregnums gekommen, das deutsche Volk haffte nun auf einen Fürsten der würdig sein würde auch die Kaiserkrone durch den Papst in Rom zu empfangen.

1273/1276 - Königswahl und Kampf gegen Habsburg:

Aachener Dom BW 2016-07-09 13-53-18

Der Königstrohn im Aachner Dom, 1273 ist die Wahl kontrovers, erneut gab es mit Ottokar einen Gegenkönig der sich gegen Rudolf von Habsburg stellte

1273 finden in den deutschen Landen Kaiserwahlen statt. Auch Ottokar ist durch einige befreundete Kurfürsten nominiert und bildet die Opposition zu den Anhängern Rudolfs.  Seit dem Jahr 1272 gab es heftige Diskussionen um geeignete Kandidaten für die Königswahlen. Ottokar stand der Fraktion der Stauferanhänger nahe. Er war ein Anhänger von Friedrich II. und damit der Stauferdynastie aus Reichsitalien. Doch ein Staufer war gegen den Willen des Papstes nicht durchsetzbar, der Vatikan pochte nun darauf endlich einen würdigen Kandidaten vorzuzeigen. Einige Anhänger der Staufer schieden so im Laufe des Jahres aus den Erwägungen aus. Der Erzbischof von Mainz Werner von Eppstein schlug daraufhin am 2. Oktober Rudolf von Habsburg vor. in arbeit


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