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Ein kaiserlich-kaiserliches Bündnis entstand Ende des 19. Jahrhunderts zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn. Dieser Artikel ist Teil einer Alternativgeschichte die man als Leser interaktiv steuern und mitgestallten kann. Dieser Artikel beschäftigt sich mit Deutschlands Bündnispolitik von 1894 bis 1914 und ist Teil der Zeitlinie Weltkrieg der 100 Möglichkeiten.

Das europäische Bündnissystem nach 1890

Bismarck hatte bereits in seinem Bündnissystem ein Bündnis mit Österreich-Ungarn geschlossen. Nach dem Bismarck von Kaiser Wilhelm II. entlassen wurde zerbrach das Bündnissystem. 1882 wurde das Bündnis zwischen Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich um ein Bündnis mit Italien erweitert. Der Rückversicherungsvetrag mit Russland wurde 1890 nicht weiter verlängert. Mit den Jahren näherte sich Frankreich und Russland an.

1904 legten Frankreich und Großbritannien ihre kolonialen Intressen fest und beendeten so einen Jahrhunderte langen Konflikt. Es entstand die Entente cordinale. 1907 schloss sich Russland dem Bündnis an und es entstand die Triple Entente. Durch dieses Bündnis wurde das Deutsche Reich immer weiter Isolierte. Auch das Bündnis mit Italien war nicht mehr so stark denn 1902 hatte Italien einen geheimen Nichtangriffspakt mit Frankreich geschlossen.

Die deutsche Außenpolitik ab 1890

Das Deutsche Reich hatte bereits unter Bismarck ab 1885 begonnen erste Gebiete in Afrika als Schutzzonen in Besitz zu nehmen. Dabei wurden Verträge mit den Stämmen der Region geschlossen. Nach Bismarck Entlassung wurden aus den Schutzgebieten bis Ende des Jahrhunderts offiziele Kolonien des Deutschen Reiches. Neben den Kolonien in Afrika hatte das Deutsche Reich auch einige in Pazifik.

Mit dem 2.Flottengesetz vom Juni 1900 begann das Deutsche Reich mit dem Ausbau der Flotte. So baute das Deutsche Reich jedes Jahr zwei bis zu vier Großkampfschiffe. 1905 wurde in Großbritannien der Bau der HMS Dreadnought, welche einen neuen Typ von Schlachtschiffen darstellte begonnen. Ab 1909 begann auch Großbritannien die Flotte systematisch zu vergrößer da die Regierung befürchtete das die Flottenstärke in Rückstand gegenüber den anderen Großmächten gerät. Ab 1909 wurden so jedes Jahr der Bau von bis zu acht neue Schlachtschiffen begonnen. Erst unter dem deutschen Reichskanzler Bethmann Hollweg kam es zu einer Verständigung in Fragen des Flottenausbaus, dieser beendete das Wettrüsten zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich. Denoch führte dies nicht zu einem Ende der Isolation des Deutschen Reiches.

Als Frankreich seinen Einfluss auf Marokko ausweiten wollte kam es 1904 zu einen Konflik zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich. Da auch das Deutsche Reich seinen Einfluss in Marokko vergrößern wollte. Erst 1906 kam es in Algeciras (Spanien) zu einer Konferenz. Bei dieser war das Deutsche Reich jedoch isoliert so das es nicht gelang die Deutschen Forderungen durchzusetzten und Frankreich blieb die dominate Macht in Marokko.

SMS Panther

Die SMS Panther Auslöser der zweiten Marokkokrise

Bereit 1911 kam es erneut zu einem deutsch-französischen Konflik über Marokko.Die Franzosen hatten begonnen ihren Einfluss in Marokko weiter auszubauen. Das Deutsche Reich entsandte darauf hin die SMS Panther nach Marokko um die deutschen Intressen zu verteidigen. Am 4.November 1911 wurde mit einem Vertrag die Krise beigelegt. Für den Verzicht deutscher Intressen in Marokko erhielt das Deutsche Reich von Frankreich einen Teil von Französisch-Äquatorialafrika nämlich Neukamerun. Die deutsche Öffentlichkeit war von den Ergebniss entäuscht und Kanzler Bethmann Hollweg verlor immer mehr an Zustimmung im Reichstag.

1908 anektierte Österreich-Ungarn das seit 1878 besetzte Bosnien und Herzegowina vom Osmanischen Reich. Das Osmanische Reich war durch die Revoluiton der Jungtürken geschwächt. Auch hatte sich Bulgarien von Osmanischen Reich unabhängig erklärt. Die Annektion führte zu Protesten im Osmanischen Reich, Serbien und in Russland. Es kam nicht zum Krieg da Russland durch die Niederlage gegen Japan geschwächt war und für Frankreich bestand nicht der Bündnisfall. Die Krise konnte am 26.Februar 1909 beigelegt werden nachdem Österreich-Ungarn 50 Milionen Kronen an das Osmanische Reich zahlte, seine Truppen aus Sandschak Novi Pazar abzog und die ungleichen Handelsverträge zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich-Ungarn beendete, welche zum Teil seit dem 16. Jahrhundert bestanden. Dies schwäche des Osmanischen Reiches und führte dazu das es bis 1913 zu zwei Kriegen auf dem Balkan kam, welche das Osmanische Reich weiter schwächten. Denn sowohl Griechenland,als auch Serbien, Montenegro und Bulgarien eroberten Teile des Osmanischen Reiches. Zudem entstand ein Unabhängiges Albanien. Der Krieg führte dazu das sich die politische Lage auf dem Balkan weiter verschärfte. Da sich sowohl das Osmanische Reich als auch Bulgarien isoliert fühlten.

Ein Prinz in Sarajewo und seine Folgen

320px-Ferdinand Schmutzer - Franz Ferdinand von Österreich-Este, um 1914

Franz Ferdinand von Österreich † 28. Juni 1914

Der Besuch des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand fand am 28.Juni 1914 in Sarajewo statt. Der 28.Juni war der 525. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld, welche für die Serben eine große Bedeutung hatte. Der Kronprinz besuchte die Stadt, weil dort ein militärisches Manöver abgehalten werden sollte. Bereits vor dem Besuch gab es Wanungen über ein Attentat auf den Thronfolger. Die Attentäter waren Mitglieder der Schwarzen Hand eine Gruppe serbischer Nationalisten und hatten bereits im März mit der Plannung begonnen. Um 10.00 Uhr Morgens fuhr die Kolone aus sechs Fahrzeugen des Thronfloger am Mehmedbašić vorbei. Der Attentäter Čabrinović warf darauf hin seine Bombe auf den Wagen des Thronfolgers. Der Fahrer bemerkte das herbeifliegende dunkle Objekt und gab Gas, während Franz Ferdinand den Arm hob, um seine Frau zu schützen. Die Bombe prallte von Franz Ferdinands Arm ab, fiel über das zurückgelegte Verdeck des Wagens nach hinten und explodierte kurz vor dem dritten Automobil,
MordFranzFerdinant1914

Der Mord am Trohnfolger

wobei Oberstleutnant Merizzi und Graf Boos-Waldeck verletzt wurden, außerdem noch ein halbes Dutzend Schaulustiger.

Franz Ferdinand besuchte danach das Rathaus und traff den Bürgermeister der Stadt. Franz Ferdinand änderte die Route nach dem Besuch um den beim Anschlag Čabrinovićs am Hals verletzten Merizzi im Krankenhaus besuchen zu können. Der Fahrer Lojka war nicht über die Änderung der Route informiert worden und bog an der Ecke der Lateinerbrücke auf die ursprünglich geplante Route ab. Die Kolone war danach gezwungen zu wenden diese Möglichkeit nutzte der zufällig Anwesende Attentäter Gavrilo Princip um zwei Mal auf Franz Ferdinandzu schießen.Der erste Schuss traf Franz Ferdinands Frau in den Unterleib. Der zweite Schuss traf Franz Ferdinand am Hals und durchtrennte dort wichtige Blubahnen. Beide starben noch am Ort des Attentates. Gavrilo Princip versuchte sich umzubringen wurde jedoch von den Schaulustigen überfälltigt und der Polizei übergeben. Die österreich-ungarische Regierung warf der serbischen Regirung Beteiligung am Attentat vor und wollte militärisch gegen Serbien Vorgehen. Bevor jedoch erste Schritte unternohmen wurdern reiste Alexander Hoyos, welcher Kabinettschef und ein enger Berater von Außenminister Berchtold war, nach Berlin um das Deutsche Reich um Untestützung zu bitten.

Wie soll sich die deutsche Regierung entscheiden. Soll sie Österreich-Ungarn gegen Serbien unterstützen oder soll sie versuchen zu vermitteln um eine Krieg zu verhindern?

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Mit den Serben muss abgerechnet werden Wir müssen den Wahnsinn eines Krieges verhindern
Telegramm zur Hoyos-Mission
WilhelmuFranzJ

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