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Die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1920; Es ist wieder Wahljahr und wie es aussieht setzt sich der Demokrat James M. Cox durch. Er hatte für eine militärische Intervention in Sowjetrussland plädiert denn immernoch ist der Weltkrieg im Gange. Die Demokraten setzen auf internationale Zusammenarbeit. Dies ist die Geschichte der USA wie sie eine Front gegen den Trotzkismus bildete. Es folgt der Kampf gegen die Rote Gefahr für Amerika. Dies ist Teil einer Alternativgeschichte die man als Leser interaktiv steuern und mitgestallten kann. Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Weltkrieg der 100 Möglichkeiten.

US Präsidentschaftswahl:

USADemokratenPartei

Der Wahl Kampf zwischen den Republikanern und Demokraten erwies sich wie bereits befürchtet als Schlamschlacht. Die Republikanische Fraktion mit ihrem Spitzenkandidaten Warren G. Harding stieß in das Paranoiahorn und wetterte mit gezielten Angriffen gegen den Demokraten Cox. Lügengeschichten wie; James M. Cox sei mit dem sozialistischen Politiker William W. Cox verwandt sollten die demokratischen Wähler verunsichern. Auch der Kampf gegen den Trotzkismus in Form der Prohibition spaltete das Land. Für William W. Cox und Franklin D. Roosevelt war das von Harding geplante Alkoholverbot eine Einschränkung der bürgerlichen Rechte und Bevormundung. Mit guter Rhetorik gelang es den Demokraten die Zusammenhänge von Alkohol und Kommunismus zu entkräften. William W. Cox sagte auch; „Der Trotzkismus der uns bedroht ist nicht das Werk eines Alkoholisierten es ist das planmäßige Vorgehen gegen Amerika! Wir dürfen die Trotzkisten nicht unterschätzen!“ Ein weiterer Helfer für die Demokraten war der gefürchtete „Kämpfende Quäcker“ und Justizminister Alexander Mitchell Palmer. Dieser baute das Bureau of Investigation (BOI) J. Edgar Hoovers als „letzte Verteidigung gegen Trotzki“ auf. Hinter den Kulissen kam es bereits vor der Wahl zu Gesprächen zwischen Cox und Hoover. Die Beiden kamen überein dass eine Alkoholprohibition dem Staat Millionen kosten würde, Millionen die besser für den Kampf gegen den Kommunismus ausgegeben werden sollten. Ab August 1920 warben dien BOI Agenten daher aktiv für die Demokraten, dabei bedrohten sie wichtige Bürger es gab sogar Erpressungen. Hoovers Hilfe als allwissender BOI Direktor war für Cox und Roosevelt von herausragender Bedeutung. Gleichzeitig mit dem Wahlkampf hefteten sich Cox und Roosevelt die Verhaftungen der Staatsfeinde Emma Goldmann und Alexander Berkmanns aufs Revere. Die Erfolge der Verhaftungswelle von 1920 sprachen für die Demokraten und die bestehende Regierung. Als am 2. November gewählt wurde zeichneten sich im republikanischen Wahlhauptquartier bald lange Gesichter ab. Das Team Cox/Roosevelt hatte gesiegt und zog damit für Vier Jahre in das Weiße Haus in Washington ein.

Kampf gegen den Trotzkismus in Amerika 1921 - 1926:

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Anti-Trotzkistisches Plakat aus den 1920ern New York

Für die USA waren die frühen 1920er eine Zeit des Terrors. Anarchistische Gruppen verübten Bombenanschläge aus und wurden durch das BOI gejagt. Die neue Regierung Cox stockte daher die Gelder für die Bekämpfung von „Unamerikanischen Umtrieben“ aus. BOI Direktor J. Edgar Hoover stieg in diesen Tagen zum mächtigsten Verbrechensbekämpfer Amerikas auf. Obwohl die Opposition immer wieder versuchte die Prohibition als Waffe gegen den Kommunismus ins Spiel zu bringen wurde dies nicht in Betracht gezogen. Verbunden mit dem Krieg gegen Sowjetrussland sollte die Heimfront den Trotzkismus endgültig vernichten. Leider kam es immer wieder zu Streiks und Protesten die entweder von Anarchisten oder Trotzkisten initiiert wurden. Die US Regierung veranstaltete regelrechte Inquisitionsprozesse gegen Kommunisten.
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US Polizisten sammeln Trotzkistische Bücher für die Verbrennung

Von 1921 bis 1923 wurden über 40.000 Personen aus den Vereinigten Staaten ausgewiesen. Diese unerwünschten Ausländer waren der Konspiration mit dem Feind angeklagt. Der Krieg sorgte aber auch für einen wirtschaftlichen Aufschwung, viele Männer waren in Russland und kämpften gegen den „Roten Terror“ Daher fanden viele Frauen Arbeit in den Fabriken. Die neue sozialistische Frauenbewegung wurde daher auch von Agenten des BOI überwacht. BOI Direktor Hoover griff bei seiner Jagd nach der Roten Gefahr auf jedes legale und illegale Mittel zurück. Anders als in UZL gab es keine Alkoholschmuggler Kriminalität daher konnte die US Regierung alle Recourcen in den Kampf gegen Trotzki stecken. Ausgedehnte Verbrecherbanden wie der Mob in New York oder die Mafia in Chicago standen weniger im Fokus der Behörden. Während des Krieges übernahm das BOI auch die Inlandsspionageabwehr. Am 14. Februar 1923 wurde das BOI umstrukturiert zum General Bureau of Investigation (GBI) Das GBI arbeitete auch mit dem militärischen Geheimdienst zusammen und konnte so russische Geheimdienstaktivitäten sowohl im In wie im Ausland überwachen. J. Edgar Hoovers Vorgesetzter Alexander Mitchell Palmer wurde so bekannt das er seine Kandidatur als US Präsident für 1924 ankündigte. Das führte jedoch zu Streitigkeiten innerhalb der Demokratischen Partei Amerikas. Palmer musste Mitte 1923 seinen Sessel räumen. Die Erfolge an der Front in Sowjetrussland trugen auch in der Heimat Früchte. Die große Kommunistenparanoia endete 1926. Trotz des Sieges und der Zerschlagung von Sowjetrussland konnte der Kommunismus in den USA nie wirklich vernichtet werden. Im Untergrund agierten trotzkistische Geheimbünde noch bis 1969.

Weltkrieg gegen Trotzki:

Der Krieg gegen Leo Trotzki und sein Sowjetrussland musste erst durch diplomatische Verhandlungen vorbereitet werden. Die Welt befand sich noch im Krieg die europäischen Mächte bekämpften sich gegenseitig. Die USA wendeten nun alle Mittel auf um Deutschland und Österreich-Ungarn von ihrer Abkehr vom Krieg zu überzeugen. Deutschland und die Österreicher waren sehr schnell mit einer Unterschrift für den Washingtoner Frieden zu haben. Noch im Sommer 1921 kam es zu Friedensverhandlungen in Washington D.C wobei sich die Franzosen länger zierten. Doch der Materialverbrauch an den Fronten war gewaltig daher trat auch Frankreich in Friedensgespräche ein. Der „Große Krieg“ wurde vom „Cox Frieden“ beendet. Gleichzeitig schmiedeten Briten, Amerikaner und Franzosen einen Kriegspakt gegen die Trotzkisten. Auch Österreich-Ungarn nahm an der „Friedensinitiative“ gegen Trotzki im begrenzten Umfang teil. In Italien hatten die Faschisten die Macht erlangt und traten als „Freunde des Westens“ in den Pakt mit ein. Das Bündnis aus Alliierten und Österreich stand Mitte 1922 fest. Man war bereit in Russland aufzumarschieren wobei man die russischen Royalisten unterstützen wollte. In Deutschland hatte man derweil andere Probleme die Kommunisten schwenkten die Roten Flaggen und bereiteten den Staatsstreich vor.

Kriegsjahr 1922:

7. Juni 1922; Britische, amerikanische, französische und sogar österreichische Truppen treffen in der Krim ein. Die Krim ist der letzte Außenposten der royalistischen Bewegung der Weißen Armee und soll als Brückenkopf der Alliierten Mächte dienen. Oberster Kommandant der Weißen Armee ist General Wladimir Senonowitsch Mai-Majewski. Seit 1919 hatte die Weiße Armee an Boden verloren, einige ihrer Anführer auch. Mai-Majewski zählt zu den Veteranen des russischen Bürgerkriegs und ist in dessen Folge zum Oberbefehlshaber aufgestiegen. In London hatte der Luft und Kolonialminister Winston Churchill einiges in die Wege geleitet um den „Trotzkismus bereits in der Wiege zu erwürgen“ daher standen fast 10.000 Engländer auf der Krim. Die USA beteiligten sich anfangs mit Marinekräften mussten aber bis Oktober ihre Truppenstärke aufstocken. Der Kampf um die Krim zeichnete das gesamte restliche Jahr 1922. Einige Kommandeure der Weißen Armee hatten bereits geglaubt sie müssten Russland verlassen doch dank ausländischer Hilfe kam es ganz anders. Der Befreiungsschlag Krim erfolgte bis 23. Dezember, bis dahin hatten Alliierte Mächte die Krim endgültig unter Kontrolle gebracht. Leo Trotzkis Kommandeur der Roten Armee Josef Stalin hatte seine Befehlsgewalt zu zaghaft eingesetzt. Es kamen Gerüchte auf Stalin würde die Rote Armee sabotieren um Trotzki eins auszuwischen. Stalin bezog am 25. Dezember ein Feldlager nahe Kalanjak in der Ukraine. Dort wurde er von einem Heckenschützen der französischen Fremdenlegion am Kopf getroffen und verstarb nur wenige Stunden später. Stalins Tod war eine Tragödie für die Bolschewisten, Trotzki selbst übernahm das Oberkommando über die Rote Armee und schwor Rache für seinen „Bruder“

Kriegsjahr 1923:

Januar 1923; In Russland tobt ein erbitterter Winterkrieg. Die Bolschewiken sind in der Mehrzahl aber technisch unterlegen. Die Rüstungsindustrie Sowjetrusslands arbeitet zwar auf Hochtouren doch sind dort nur rückständige Waffen in Produktion. Doch die Rote Armee hat Glück im Unglück, das Land ist riesig und die Rohstoffe reichhaltig. Das Sowjet Regime lässt Kriegsgefangene und politische Häftlinge für sich arbeiten.
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Erster Panzer auf US Seite das "Gunboat" Ersteinsatz September 1923

In aller Eile hat Leo Trotzki die Produktion der Mauser C96 vorangetrieben. Diese Waffe ist im Westen als Bolschewisten Pistole berüchtigt. Trotzki gab Anfang des Krieges die Entwicklung von Maschinenpistolen in Auftrag.Auf alliierter Seite gibt es auch Waffenforschung, da die bolschewistische Rote Armee immer mehr auf Maschinengewehre setzt will man dagegen etwas in die Hand bekommen. In Großbritannien hatte Winston Churchill bereits im Großen Krieg die Vision eines Panzerschiffs zu Land. Diese Vision wird umgesetzt. Die US Army arbeitet unabhängig von den Briten an einem Land Kanonenboot. Das Fahrzeug sollte schwer gepanzert und bewaffnet die bisherigen Panzerautos ersetzen.
MauserMP1923

C23 Maschinenpistole der Bolschewisten, Ab Oktober 1923 produziert

Das Landkanonenboot ist dazu ausgelegt Eisenbahnschienen für weite Strecken zu benutzen. Auf kurze Distanz ist das Panzerfahrzeug in der Lage auch ohne Gleise weiter zu kommen. Ende September kommt es zu Schlacht um Kursk. Dort setzt die US Army 10 Landkanonenboote ein und gewinnt somit eine entscheidende Schlacht. Doch die Bolschewiki haben neue Waffen im Peto, eine automatische Mauser Pistole für die Rote Armee.
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Soldaten der deutschen Reichswehr im besetzten Belin, Ende 1923

Inzwischen kam es in Deutschland zu Kämpfen in Berlin. Rote Arbeiterbewegungen fordern das Ende des Krieges in Sowjetrussland. Die autoritäre Nachkriegsregierung setzt die Armee ein um die Roten Freiheitsbrigaden abzuwehren. Innerhalb der deutschen Regierung ist man mit dem Frieden von Washington unzufrieden. Das Militär sieht darin lediglich eine Waffenruhe. Viele Soldaten schlossen sich nun den Sozialisten an, es kommt zum Bürgerkrieg. Am 16. Dezember 1923 meutert eine gesamte Brigade und marschiert quer durch Brandenburg nach Berlin. Die Meuterer sympathisieren mit Leo Trotzki und Sowjetrussland. Die Regierung wird abgesetzt und verschwindet im Gefängnis. Die neue Regierung ruft eine deutsche Sowjetrepublik aus, dies führt umgehend zu diplomatischen Vermittlungsversuchen der Amerikaner. Doch die neuen roten Machthaber in Berlin wollen nur eines Frieden für Russland oder Tod dem Klassenfeind. Frankreich setzt daraufhin Truppen in Bewegung. Am 1. Januar 1924 überschreiten französische Soldaten die Grenze. Für viele Historiker ist damit die Waffenruhe des Großen Krieges beendet. Heutzutage meinen einige Geschichtsforscher der Große Krieg sei nicht durch den Frieden von 1921 beendet worden sondern erst 1926.

Kriegsjahr 1924:

Zu Beginn des Jahres findet an den deutschen Grenzen ein Truppenaufmarsch der Franzosen und Österreicher statt. Österreich-Ungarn hat keinen Kaiser die politische Macht liegt momentan in den Händen des Generalstabs. Die Generäle in Wien wollen keine Trotzkisten als Nachbarn aber auch kein französisch okkupiertes Deutschland. Daher setzt Wien alle Hebel in Bewegung Teile Bayerns zu besetzten und ein französisches Deutschland zu verhindern. Als Paris davon hört ist man rasend und blässt am 17. Januar 1924 zum Sturm auf das rote Berlin. Eingekreist von Franzosen und Österreichern gibt es im sozialistischen Deutschland nun vermehrt Sympathien für Trotzki. Selbst Gegner des Militärputschs von 1923 sind bereit Deutschland mit der Waffe in der Hand zu verteidigen.
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Adolf Hitler als Führer der paramilitärischen Braunhemden, Bayern 1924

Deutschnationale hingegen arbeiten mit dem österreichischen und amerikanischen Nachrichtendiensten zusammen.
ÖsterPanzerwagen

Österreicher mit Daimler Panzerwagen in Bayern

In Bayern kommt es zu Gesprächen zwischen dem Führer der National Deutschen Arbeiterfront Adolf Hitler und österreichischen Agenten. Hitler der im Krieg als Feldwebel verletzt wurde, hasst die Kommunisten und ist daher bereit mit Österreich und den Alliierten zu kooperieren. Seine Braunhemdenarmee verübt hinter der bayrischen Front Bombenattentate.
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Franzosen im besetzten Dortmund 1924

Der Krieg in Bayern dauert allerdings nicht lang, am 4. März 1924 marschieren österreichische Lanzer in München ein.  Die USA halten sich aus dem Kampf um Sowjetdeutschland heraus, bis auf Waffenlieferungen sind sie dort kaum aktiv. Frankreichs Armee tut sich in Süddeutschland um einiges schwerer. Dort sind die Kräfte der Reichswehr am stärksten, diese hat sich eingebunkert und leistet erbitterten Wiederstand. Österreich-Ungarn schreitet nicht weiter voran, es hat aus eigener Sicht sein Kriegsziel erreicht. Ein langer Krieg gegen Sowjetdeutschland kommt für die Donaumonarchie nicht in Frage denn eine Zweifrontenlage mit Sowjetrussland ist vorhanden. Österreich unterstützt daher die Alliierten in der Ukraine aber in Bayern herrscht bald Waffenfrieden. Während die Franzosen auf Berlin marschieren ernennt die österreichische Militärverwaltung einen Stadthalter von München. Man plant Bayern in einen Pufferstaat umzuwandeln, doch ist dies nicht im Interesse der Franzosen. Adolf Hitler wird zu Gesprächen nach Wien geladen, seine Partei hat einige Anhänger in Bayern und man will sich mit ihm einigen. In Wien sind auch amerikanische Vertreter zu Gast. Amerikaner und Österreicher sprechen mit dem Milizführer Hitler über ein zukünftiges Bayern. Inzwischen sind die Briten tief in Sowjetrussland einmarschiert. Leo Trotzki befindet sich jedoch nicht in Moskau sondern bereist die Front in seinem gepanzerten Zug. Das zweite Jahr im Russlandfeldzug fällt äußerst erfolgreich für die Sowjets aus. Sie bauen ein Grabennetzwerk und die Waffenproduktion liefert pünktlich. Die Alliierten besitzen noch nicht genügend Panzer um die Gräben zu stürmen und sitzen nun im Stellungskrieg fest. Im Winter spitzt sich die Lage an der Ostfront zu. Alliierte Soldaten erfrieren in den Schützengräben während kommunistische Rebellen hinter den Linien agieren.

Kriegsjahr 1925:

in arbeit
















in arbeit! Kommt!


Zeitachse Amerika
Flag of the United States (1896-1908).svg
| 1900 Startpunkt | Präsident McKinley 1897 - 1909 | Präsident Roosevelt 1909 - 1917 | Großer Krieg 1918 - 1921 | Sowjetkonflikt 1922 - 1926 |

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