Kennedy is dead?: |
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Grund der Abweichung: Ende 1960 stirbt John F. Kennedy durch eine Autobombe. |
| Zeitpunkt der Abweichung: 10. Dezember 1960 |
| Zeitspanne: 1960 - 2020 |
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Kurzinformation über die Zeitlinie: |
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Nur einen Monat nach der US-Präsidentschaftswahl 1960 werden John F. Kennedy und seine Frau von einer Autobombe getötet. Kennedy war noch nicht Präsident, daher wird sein Vizepräsident Lyndon B. Johnson 1961 angelobt, einiges entwickelt sich unter Johnson anders... |
Kurzvorwort:[]
Diese Zeitlinie ist Teil einer Reihe, die sich mit Attentaten auf US-Präsidenten beschäftigt. In der ersten Zeitlinie dieser Reihe ging es auch um John F. Kennedy. Hauptthema der Reihe sind Attentate auf US-Präsidenten, in der folgenden Geschichte ist Kennedy noch nicht Präsident, trotzdem ist sie Teil der Reihe.
Zeitlinie:[]
Dezember 1960 - Die Autobombe:[]
Mit seinem Buick Super sprengte sich Richard Paul Pavlick in Palm Beach, Florida in die Luft und tötete JFK und seine Frau, Bild Dezember 1960
Palm Beach Florida Ort des Selbstmordanschlages vom 10. Dezember 1960
Am 10. Dezember 1960 ereignete sich ein folgenschwerer Selbstmordanschlag auf den „President-elect“ der Vereinigten Staaten; John F. Kennedy. Kennedy war am 8. November gewählt worden und hatte sich gegen seinen republikanischen Gegner Richard Nixon durchgesetzt. Lange bevor der UZL-Attentäter Lee Harvey Oswald einen Mordplan gegen Kennedy ausführen konnte, kam ihm Richard Paul Pavlick zuvor. Der pensionierte Postbeamte Richard Paul Pavlick war 73 Jahre alt, hasste Katholiken und hatte seit seiner Pensionierung einige psychische Macken entwickelt. 1960 fällt noch in die Amtsperiode Dwight D. Eisenhowers, den der ehemalige Postbeamte kritisierte. Richard Paul Pavlick warf seiner Regierung Verschwörungen vor, unter anderem, dass seine Heimatstadt Belmond in New Hampshire (Neuengland) durch das örtliche Wasserwerk vergiftet werde. Darum bedrohte Pavlick den Leiter des Wasserwerkes eines Tages mit einer Waffe. Nach der US-Präsidentschaftswahl und der Niederlage seines Favoriten Nixon richteten sich Pavlicks Hassgefühle gegen Kennedy. Aus der Sicht des Mannes war John F. Kennedy nur durch die Millionen seines Vaters Joseph P. in das Weiße Haus gewählt worden und hatte die Präsidentschaft nicht verdient. Im Dezember 1960 beschloss Richard Paul Pavlick, etwas gegen Kennedy zu unternehmen, stieg in sein Auto, einen Buick Super, und fuhr dorthin, wo der zukünftige Präsident residierte. Kennedy war äußerst beliebt, hatte also einige Verehrer. Es fiel so gesehen kaum auf, dass der President-elect jetzt einen Fan mehr hatte. Pavlicks Reise führte nach Hyannis Port in Massachusetts, wo der Pensionist Kennedy bei seinem Haus photographierte. Immer wenn Pavlick den Kennedys nachstellte, schickte er Postkarten an den Postvorsteher seines Heimatortes. Auch verkündete er auf diesen Postkarten dass er bald „Im großen Stil von sich hören lassen wird“. Der Postvorsteher alarmierte die Polizei und gab zu, dass sich Pavlick zunehmend seltsam verhielt. So erhielt der Secret Service Kenntnis über die Aktivitäten, auch dass dieser sich im Baumarkt Dynamit besorgt hatte. Da es nicht genug Verdachtsmomente gab und Pavlick nicht auffindbar war, wurde nicht weiter nachgeforscht. Doch Richard Paul Pavlick hatte einen Plan, das Dynamit spielte dabei eine große Rolle. Kennedy hatte inzwischen wieder den Standort gewechselt und sollte bald nach Florida gehen. Auch Pavlick fuhr trotz schlechter Straßen und langer Wegzeit nach Palm Beach in Florida, der Ort, wo er Kennedy anzutreffen hoffte. Trotz tagelanger Fahrt, es gab noch keine direkte Autobahnverbindung, konnte Pavlick die Familie Kennedy in Florida ausfindig machen. Am Sonntag, dem 10. Dezember 1960, besuchte Kennedy die Messe in der St. Edwards-Kirche in Palm Beach. Der Selbstmordattentäter wartete in seinem Auto vor der Kirche. Er hatte das Dynamit im Kofferraum mit einem Zünder verbunden, den er durch den in der Führerkabine befindlichen Zigarettenanzünder zünden konnte. Obwohl Pavlick einige Gewissensbisse hatte, die Familie zu töten; Jackie Kennedy (Frau) und die Kinder Caroline und John Jr. fuhr er mit Vollgas in die aus der Kirche strömende Menschenmenge.
Zeitunsgsbericht über den Tod von John F. Kennedy und das Überleben seines Sohnes, 12. Dezember 1960
Die Explosion tötete 15 der Kirchenbesucher, darunter auch die Kennedys. Lediglich der kleine John F. Kennedy Junior wurde wie durch ein Wunder durch die Wucht der Explosion weggeschleudert. Er landete in einer Hecke, die den Sturz weitgehend abfing, das Baby überlebte mit wenigen Schrammen. Dieser Anschlag war ein Schock, die Ermittler von Secret Service und FBI hatten kaum Erfahrungen mit Selbstmordattentätern. Nach dem Attentat war die Nation schockiert, Robert F. Kennedy übernahm die Vormundschaft über seinen Neffen und beschuldigte die Bodyguards des President-elect, nichts getan zu haben.
Lyndon B. Johnson wurde bereits am 13. Januar 1961 als 35. US-Präsident angelobt und versprach schnelle Aufklärung für die Öffentlihkeit, Bild Washington, 13. Januar 1961
Das Überleben des Babys wurde jedoch immer wieder als Beweis einer göttlichen Intervention hervorgehoben. Fernsehen und Printmedien waren nun vollgestopft mit Skizzen, die zeigten, wie John Jr. sicher in der Hecke gelandet ist und wie unwahrscheinlich seine Rettung war. In Washington zeigte sich Vizepräsident in spe Lyndon B. Johnson energisch und forderte eine vollständige Aufklärung durch eine Kommission. Eine solche Kommission wurde noch vor dem Amtsantritt Johnsons als US-Präsident gebildet.
Januar 1961 - Johnson und die Reinhard-Kommission:[]
„Die Reinhard-Kommission war ein plumper Versuch, die Unfähigkeit des Secret Service zu verbergen! Es gab nie einen kommunistischen Mitwisser!“
Zitat aus „Der Kennedy-Report“, 1993
J.G. Reinhard, Leiter der gleichnamigen Kommission, war der Grund für den kurzzeitigen "Third Red Scare" in den USA, Pressebild 11. Januar 1961
Die Reinhard-Kommission, die Verstrickungen des Secret Service und die Rolle Präsident Johnsons darin gehören noch heute zu den kontroversen Themen der amerikanischen Geschichte. Mehr als 30 Jahre später wurden im Buch „Der Kennedy-Report“ Details aufgedeckt, die Ergebnisse der Kommission in neuem Licht erscheinen lassen. Lyndon B. Johnson hatte bereits Ende Dezember die Bildung der Kommission vorangetrieben, außerdem wurde seine Inauguration um eine Woche vorverschoben, sodass diese am 13. Januar stattfand. Lyndon konnte sich 1961 der Unterstützung seiner Demokratischen Partei sicher sein und holte sich Hubert H. Humphrey als Vizepräsidenten ins Boot. Doch die nationale Einigkeit wurde durch Rufe aus dem Lager der Republikaner getrübt. Richard Nixon wollte Neuwahlen, da er ins Feld führte, dass Amerika nicht Johnson, sondern Kennedy gewählt hatte. Allerdings war diese Forderung auch im Lager der Republikaner umstritten, weshalb Nixon sich einige Jahre aus der Politik zurückzog. Die Reinhard-Kommission wurde 1960 von einem weitgehend unbekannten Staatsanwalt aus Florida geleitet. Dieser Kommission traten aber dann auch bedeutende Politiker und Richter bei, was ihr spätestens ab dem 13. Januar mehr politisches Gewicht verlieh. Eigentlich gab es nicht viel zu ermitteln, allerdings wollte sich Jack Gregory Reinhard einen Namen machen und attackierte Justiz und Personenschutz schwer. Für viele Amerikaner war die Kommission so etwas wie eine „Gerechtigkeitsliga“. Diese Bezeichnung verwendete Reinhard mehrmals bei Fernsehauftritten und malte sogar eine Mitwisserschaft der sowjetischen und kubanischen Geheimdienste an die Wand. Eine Theorie Reinhards besagte, dass kubanische Mittäter in Florida Spionage betrieben hatten, nur so konnte Richard Paul Pavlick seine Opfer überhaupt ausfindig machen. Reinhard gehörte in den 1950er Jahren zu den Anhängern Joseph McCarthys und zelebrierte nun eine Art Inquisition gegen die „Rote Gefahr“. Ob und wer Reinhards Feldzug lenkte, ist bis heute ungewiss, jedoch musste Präsident Johnson einschreiten, da die Anschuldigungen gegen fremde Mächte wie Kuba und die Sowjetunion immer haarsträubender wurden. J.G. Reinhard musste schließlich klein beigeben und ab Mitte Januar auf Fernsehauftritte und Interviews verzichten. Die Kommission kam Ende Januar zu dem Schluss, dass Richard Paul Pavlick vermutlich alleine gehandelt hatte, jedoch blieben Zweifel, einige wenige Dokumente sprachen von marxistischem Gedankengut, welches Pavlick zu seiner Tat veranlasste. 1993, also 33 Jahre nach dem Selbstmordattentat, wurde das Buch von Ed Sullivan-Guilders rund um die Kommission ein Bestseller. Der amerikanische Autor und Ex-FBI-Mann hatte 25 Jahre recherchiert und sich 1990 Zugang zu Geheimdossiers der Behörden verschafft. Seiner Meinung nach war die Reinhard-Kommission ein abgekartetes Spiel.
Fidel Castro sagt "No No" zu den Anschuldigungen gegen sein Land, von dem Anschlag gewusst zu haben, Bild 1961
Sullivan-Guilders behauptete kurz vor seinem Tod im Jahr 2000 noch, dass Reinhard im Auftrag Johnsons gehandelt habe, um eine antikommunistische Stimmung zu erzeugen. Sullivan-Guilders glaubte, dass dies dem Zweck dienen sollte, eine Kampagne gegen den Kommunismus auf Kuba zu starten. Letztendlich brachte die Reinhard-Kommission nicht viel zuwege, einige Secret Service-Agenten mussten gehen und das FBI sensibilisierte sich gegen vermeintliche Bedrohungen durch Selbstmordattentäter.
Kubanische T-34-Panzer schlagen die US-Invasion durch Exilkubaner an der Schweinebucht nieder, Kuba 19. April 1961
Doch für US-Präsident Johnson war die Kommission vor allem ein Image-Boost, und dies besonders in Zeiten der Kubakrise bald darauf.
1961/1962 - Amerika und Kuba:[]
1961; Kurz nachdem Johnson sein Amt antrat wurde er darüber in Kenntnis gesetzt, dass die USA eine Intervention gegen Kuba plane. 1959 hatten Che Guevara und Fidel Castro mit ihrer kubanischen Revolution die Macht erlangt. Schon Johnsons Vorgänger Eisenhower betrieb eine Politik, die ebenfalls Staatsstreiche durch die CIA beinhaltete und sich damit gegen Verbündete der Sowjetunion richtete.
Die mögliche Reichweite sowjetischer Atomraketen auf Kuba, Oktober 1962
Eisenhower hatte seinen Stab also schon einen Putschplan ausarbeiten lassen der nun im Januar 1961 auf Johnsons Schreibtisch landete. Die USA benötigten jedoch einen guten und vor der Öffentlichkeit nachvollziehbaren Grund für das eventuelle Eindringen der Amerikaner. Johnson und sein Stab fanden nur zwei fadenscheinige Gründe, zum einen wurde den Kubanern vorgeworfen aufzurüsten und so die USA zu bedrohen. Auch stand wieder das Kennedy-Selbstmordattentat zur Debatte. Allerdings waren beide Gründe kaum haltbar, die Sowjetunion hatte noch kaum Waffen geliefert und die Ergebnisse der Reinhard-Kommission waren nicht stichhaltig. So entschieden die Zuständigen, dass man Kuba mit Hilfe eines Volksaufstandes befreien wolle. Bis April 1961 standen die Pläne fest, dazu nutzte man Exilkubaner und CIA-Mitarbeiter. Diese Kämpfer waren bereits im Oktober 1960 aus den Reihen der neugebildeten Frente Revolucionario Democrático (Revolutionäre Demokratische Front, FRD) gebildet. Die meisten Männer rekrutierte man jedoch in Miami, Florida. Dabei handelte es sich um den Zusammenschluss mehrerer Widerstandsgruppen, die ihren Hauptsitz in Mexiko hatten. Die Operation sollte am 17. April starten und in der Schweinebucht landen. Johnson versprach den Exilkubanern spätere amerikanische Unterstützung. Doch die Invasion von rund 1143 Exilkubanern der Brigade 2506 scheiterte und gab der kubanischen Führung Rückenwind. Sie verschärfte aber den Kalten Krieg ungemein. Nun ließ auch Johnson von seinen Plänen einer US-Invasion erstmal ab, behielt jedoch einen harten Kurs bei, was Castro weitgehend verunsicherte. Nach der Schweinebucht verstärkte die CIA ihre Bemühungen, die Führungsriege der Kubaner auszuschalten. Dies war die Geburtsstunde des „Kubanischen Projekts“, Operation Mongoose. Dieses hatte die Ermordung Fidel Castros zum Ziel, Castro musste sich nun einer Vielzahl an Meuchelmördern stellen. Im Oktober 1962 kam es erneut zur Krise, als die Sowjets Nuklearwaffen auf Kuba stationieren wollten. Diese Oktoberkrise war wahrscheinlich die Trotzreaktion Castros auf die Schweinebucht, da er eine US-Invasion befürchtete und die Sowjetunion Abhilfe bot. Der verärgerte Staatschef Kubas leite nach der Kubakrise selbst eine Operation zur Ermordung des US-Präsidenten ein. Es wurde zwar keine Atom-Raketen auf Kuba stationiert, doch fand sich schnell ein williger Mitläufer für das in Kuba ausgeheckte Präsidentenattentat; Lee Harvey Oswald.
1963 - Das Lee Harvey Oswald-Komplott:[]
Das „Oswald Komplott“ zählt zu den weitreichendsten Politverschwörungen des 20. Jahrhunderts. Heute steht felsenfest, dass Kuba hinter der Ermordung des Präsidenten Johnson stand. Das Komplott Fidel Castros wurde nach der Kubakrise 1962 durch den kubanischen Geheimdienst organisiert. Lee Harvey Oswald war ein US Marine, der 1959 in die Sowjetunion emigrierte, er kehrte jedoch am 13. Juni 1962 nach Amerika zurück, wo er sich in Fort Worth, Texas ansiedelte. Bald übersiedelte Oswald mit seiner Familie nach Dallas. Oswalds Arbeitsleistung war ausgesprochen schlecht, bei seinen Arbeitskollegen machte er sich wegen seiner marxistischen Ansichten unbeliebt.
Lee Harvey Oswald am 31. März 1963, er wurde durch die Kubaner rekrutiert
Oswald war mit seiner Regierung unzufrieden
Johnson besuchte Dallas in seinem Heimatbundesstaat am 22. November 1963 (Schulbuchlager im Hintergrund)
und sah in Johnson einen Unterdrücker und Kriegstreiber. Der Ex-Marine stand zwar nicht unter Beschattung der Bundespolizei, hatte aber ständig das Gefühl, verfolgt zu werden. Tatsächlich hatte sowohl Kuba wie auch der KGB Interesse an Oswalds Aktivitäten. Anfang 1963 hatte sich Oswald eine Pistole und ein Gewehr besorgt und posierte so für Fotos in seinem Hinterhof. Zu diesem Zeitpunkt stand der kubanische Geheimdienst bereits in engem Kontakt mit ihm. Oswald war dennoch nicht eingeweiht
Trauerkundgebung vor dem Rathaus Schöneberg in Berlin, dem späteren Lyndon B. Johnson-Platz, Berlin 25. November 1963
dass seine Freunde aus Kuba Agenten waren, für ihn waren die neuen Bekannten einfach revolutionäre Waffenbrüder. Oswald wollte den antikommunistischen Widerstand unterwandern, doch dies tat er nur zögerlich. Durch seine neuen kubanischen Freunde angeheizt, nahm er sich im Sommer 1963 zum Ziel, den Exilkubaner Carlos José Expósito zu ermorden. Dieser Anwalt gehörte dem antikommunistischen Widerstand an. Der Mordanschlag scheiterte, Oswalds Schießkünste schienen den Kubanern nun nicht mehr gut genug, daher traf ein kubanischer Scharfschütze ein, der sich ebenfalls mit Oswald anfreundete. Ramon Gomez Popolez und Lee Harvey Oswald lernten sich in New Orleans kurz nach dem Mordanschlag im Juli kennen, der Agent wurde nun sein offizieller Kontaktmann und Mittäter. Spätestens ab diesem Zeitpunkt muss Oswald klar gewesen sein, dass er Teil eines kubanischen Geheimdienstkomplotts war. Popolez und Oswald bekamen schließlich im November 1963 die Chance, den US-Präsidenten zu erschießen. Oswald nahm eine Arbeit im Schulbuchlager an und legte sich dort auf die Lauer. Popolez hingegen postierte sich entlang der Route des präsidialen Konvois. Oswald gelang es jedoch nicht, den US-Präsidenten in seiner Limousine zu treffen, der tödliche Schuss kam aus der Waffe Popolez'. Die Kubaner wollten nicht, dass die US-Ermittlungen zu Popolez führten, daher gab es einen anonymen Anruf bei der Polizei von Dallas. Das Schulbuchlager, in dem sich Lee verschanzt hatte, wurde von fünf Polizeibeamten gestürmt, die Beamten erschossen den vermeintlichen Präsidentenmörder. Oswald und Popolez verwendeten dieselbe Munition, aber verschiedene Waffen. Während Oswald nur sein veraltetes italienisches Repetiergewehr benutzte, war Popolez mit neuester sowjetischer Scharfschützenwaffe angetreten. Die nachfolgenden Ermittlungen der Warren-Kommission legten den Verdacht eines zweiten Schützen nahe, doch wussten die Amerikaner nichts von Popolez. Die wahren Hintergründe kamen erst 2016 nach dem Tod Fidel Castros ans Licht. Kurz nach dem erfolgreichen Mordanschlag vom 22. November 1963 wurde
Hubert H. Humphrey an Bord der Air Force One als Präsident angelobt. Johnsons Tod nur knapp 3 Jahre nach Kennedy sollte die Welt erschüttern. Dass die Kubaner hinter dem Komplott standen, wurde bereits angenommen. Doch die CIA hielt sich nun bedeckt, man fürchtete einen militärischen Konflikt, der zum Dritten Weltkrieg ausarten könnte. Inoffiziell wusste der US-Geheimdienst Bescheid, weitete die Operation Mongoose aus, in den Medien wurde jedoch von Lee Harvey Oswald dem Einzeltäter gesprochen. Letztendlich war das Oswald-Komplott der Grund, warum Lyndon B. Johnson und seine Politik weltweit gelobt wurden. Innerhalb der Demokratischen Partei gilt Johnson als eine Art Heiligenfigur, sein Nachfolger Humphrey kam jedoch weniger gut davon.
Johnson gehörte zu den Verfechtern der Bürgerrechte, er gab den Afroamerikanern 1963 mit dem Civil Rights Act die volle Gleichberechtigung, Martin Luther King Juli 1961 im Weißen Haus
1961/1963 - Johnsons Vermächtnis:[]
Johnson bei Bürgermeister Willy Brandt in Berlin, 26. Juni 1963
"Wir sind Berliner!"
Johnson und Brandt in Berlin
US-Astronaut Owen K. Garriott posiert auf der ersten Alpha-Raumstation 1973, Johnson leitete den Weltraumwettlauf ein und sorgte so dafür, dass 1968 die USA ihre erste Raumstation in Dienst stellten
Ausgabe des Time Magazine 1964, Hubert H. Humphrey wird als "Der aktivierte Präsident" bezeichnet und hatte damit einen Bonus im US-Volk
1963/1968 - Präsident Hubert H. Humphrey:[]
Demonstranten stellen sich gegen den Vietnamkrieg und damit gegen den "Kriegstreiber Humpy" Hubert H. Humphrey 1968
Robert "Der Gute Bobby" Kennedy war 1968 der schärfste Gegenspieler Humphreys innerhalb der Demokratischen Partei und Vietnamgegner, damit stand ihm die Präsidentschaft offen. Wahlbutton 1968
Präsident Hubert H. Humphrey übernahm noch am Tag des Attentats am 22. November 1963 das Präsidentenamt. Damit rückte er in den Augen der Welt nur auf den Präsidentenstuhl nach und wurde auch als „Der aktivierte Präsident“ bezeichnet. Dies verschaffte Humphrey einen Bonus, da er nun versprach, die von Johnson angefangene Politikarbeit weiterzuführen. 1964 wurde Humphrey schließlich im Popular Vote als Präsident gewählt. Gleichzeitig hatte der aktivierte Präsident es mit einer neuen (alten) Krise in Südost-Asien zu tun. Am 4. August 1964 gab der Präsident die Bombardierung von Nordvietnam bekannt. Dieser Stellvertreterkrieg war eine Altlast seines Vorgängers, der schon 1962 Militärberater in den Unruheherd entsandte. Der Unterschied zwischen Johnsons und Humphreys Verteidigungspolitik lagen darin, dass nun US-Truppen in den Krieg zogen, während früher nur mit dem Säbel gerasselt wurde (Beispiel Kubakrise). Der Vietnamkrieg zog nun freiwillige Amerikaner an, die glaubten, ihrem Land so dienen zu können. Da dieser Krieg anders als etwa der Zweite Weltkrieg asymmetrisch geführt wurde, mussten die einrückenden GIs gegen Guerillas kämpfen. Der Sieg schien angesichts der technischen Überlegenheit der USA unausweichlich. Der Urwaldkrieg gegen den Vietcong kostete nicht nur auf beiden Seiten Leben, er ließ die US-Amerikaner auch oft als Kriegsverbrecher dastehen. Damit war Präsident Humphrey in den Augen der Kriegsgegner bald der Führer einer Kriegsverbrecherbande. Die neue Hippiebewegung gab dem Präsidenten einen Spitznamen „Dumby Humby“ (Dummer Humphrey). Bis 1968 hatte sich das Blatt gewendet, die Amerikaner waren gespalten. Ebenso stellte sich Robert Kennedy inzwischen auf die Seite der Vietnamkriegsgegner und war nun als der „Gute Bobby“ bekannt. Robert hielt dem amtierenden Präsidenten seine Unfähigkeit vor, den Krieg zu deeskalieren und spaltete damit die Demokratische Partei in zwei Lager. Bereits im Sommer 1968 hatten sich die Umfrageergebnisse zu Ungunsten des Präsidenten entwickelt. Daher gab Hubert H. Humphrey an, sich aus persönlichen Gründen nicht um eine zweite Amtszeit bemühen zu wollen. Damit war Robert Kennedy der neue demokratische Spitzenkandidat, der 1968 gegen den Republikaner Nixon antreten sollte. Hubert H. Humphreys Amtszeit war nicht durchgehend negativ geprägt, so verbesserte er die Lage der Indianerreservate, genehmigte das Budget für die Raumstation Alpha und baute das Gesundheitssystem aus. Im Ausland, besonders unter den westdeutschen Kriegsgegnern, war Humphrey sehr unbeliebt, seit er 1967 Aktivisten als Terroristen und Attentäter bezeichnete. Humphrey gehört damit zu den unbeliebtesten, aber auf eine gewisse Art verkannten US-Präsidenten. Humphreys Versuch, den Vietnamkrieg zu beenden, scheiterte jedoch durch den Verrat aus eigenen Reihen.
1968 - Kennedy Vs. Nixon:[]
1968 war ein Wahljahr, das Land durch den Krieg in Südostasien gespalten. Ende der 1960er Jahre hatte die Bürgerrechtsbewegung durch die Reformen Johnsons und Humphreys an Boden gewonnen. Dies brachte aber auch eine starke Gegenströmung aus dem konservativen Lager hervor. Der Gouverneur Alabamas George Wallace trat nun zum zweiten Mal seit 1964 als Präsidentschaftskandidat an. Der Demokrat Wallace gehörte zu den radikalen Gegnern des Civil Rights Act und war der Meinung, dass Rassentrennung durch Gott selbst geschaffen wurde. Dem stand der liberale Robert Kennedy feindlich gegenüber, der die Afroamerikaner als Klientel und Wählerschaft erkannt hatte.
RFK und die Afroamerikaner, Kennedy setzte sich gezielt auch für diese Minderheit ein
George Wallace, der Kandidat der American Independent Party, war zu Beginn auch noch im Rennen, Wahlkampf Spätsommer 1968
Déjà vu! Plakat für die letzte Wahlkampfdiskussion der beiden Kontrahenten Kennedy und Nixon 1968
1969/1976 – Kennedy und der Mann im Mond:[]
Der Flug zum Mond wurde in den 1970er Jahren zum Prestigeprojekt des jungen dynamischen Robert Kennedy. Kennedy war anders als Lyndon B. Johnson der Meinung, dass Amerika sich auch dem Mondprojekt zuwenden sollte. Inzwischen hatte die NASA bewiesen, dass amerikanische Raumstationen praktikabel und funktional hochgeschossen werden können. 1969 war die USA das einzige Land mit Raumstation, die Sowjets zogen zwar bald mit der Saljut nach, hinkten nun aber hinterher. Die Sowjets hatten den Mond bald aber in Form von Raumsonden und 1970 mit ihrem Lunochod 1-Mondrover im Visier. Damit hatte die USA ihren Ruf als Pioniernation zu verteidigen. Kennedy glaubte, dass Amerika ein neues Kapitel der Raumfahrt aufschlagen müsse, dazu gehörte eine bemannte Landung auf dem Erdmond. Der Präsident musste sich aber in seiner ersten Amtszeit auch mit dem Vietnamkrieg auseinandersetzen, den er als Problem erkannt hatte.
Eugene Cernan, der erste Mensch auf dem Mond, 12. Dezember 1972
Präsident Kennedy spricht vor der NASA, das 1971 eingeführte Logo der Raumfahrtbehörde ist zu sehen, Houston, Texas 1973
Bild zeigt eine künstlerische Darstellung der Mondorbitalstation Freedom
Der sowjetische Mondrover Lunochod 2 wurde durch ein bei der zweiten US-Mondlandung erzeugtes Störsignal unbrauchbar gemacht, der Rover wurde als Spionagefahrzeug gesehen. Mond, Januar 1973
Donatello Jones, ein erfolgloser Philosophiestudent und Maoist aus New Jersey verübte 1972 ein Attentat auf Präsident Kennedy
Oktober 1972 - Attentat auf den Präsidenten:[]
Die Tatwaffe, eine chinesische Reihenfeuerwaffe, roch verdächtig nach Verwicklungen chinesischer Geheimdienstler
„Nieder mit dem Kapitalismus! Nieder mit dem Katholizismus! Es lebe die amerikanische Kulturrevolution!“
Ausruf des Attentäters Jones
Das Kennedy-Attentat oder auch bekannt unter dem Namen Kennedy-Massaker ist bis in die Gegenwart ein Mysterium und gibt Stoff für Spekulationen. Im März 1972 hatte sich Präsident Kennedy in Peking für den internationalen Frieden eingesetzt und war somit der erste US-Präsident in der Volksrepublik. Trotz dieser Geste des guten Willens blieb Kennedy einigen militanten Maoisten ein Dorn im Auge. Ein eher unscheinbares Mitglied der in den letzten Jahren erstarkten militanten Maoisten war der Philosophiestudent Donatello Jones. Jones galt als unscheinbar, hatte aber einen ernsthaften Hass auf den Präsidenten entwickelt. 1972 konnte er sich die Studiengebühren nicht mehr leisten und beendete sein Studium. Seiner Ansicht nach waren die „Großen Reden“ Kennedys nur eine Fassade für einen korrupten Staatsmann. Ende 1972, in der Hochphase des Wahlkampfes, schrieb sich Jones als Wahlhelfer bei einer Kundgebung ein. Er war ein Platzanweiser, als Kennedy die Stadt Newark in New Jersey besuchte. Kennedy trat dabei in der römisch-katholischen Erzdiözese Newarks auf. Bei diesem Besuch am 17. Oktober 1972 zückte Jones plötzlich eine Reihenfeuerpistole (M712) und schoss dabei in die Menge an Kirchenbesuchern. Das Feuer traf dabei Zivilisten und Secret Service-Agenten, nicht jedoch den Präsidenten selbst. Die Personenschützer streckten Donatello Jones mit gezielten Schüssen nieder. Bei einer späteren Hausdurchsuchung fanden sich maoistische Texte und weitere Munition. Robert Kennedy kam mit dem Schrecken davon und wurde durch den Secret Service dazu genötigt, ein Safe House im Bundesstaat New Jersey aufzusuchen. Das Attentat wurde bald auch als „Kennedy-Massaker“ oder „Newark-Massaker“ bekannt und erregte die Medien. Die Tatwaffe war eine Schnellfeuerpistole aus alten chinesischen Beständen, so hing schnell das Gerücht im Raum, dass die Chinesen hinter der Sache steckten. Allerdings gab es auch Zweifel. So war die Vorgehensweise Jones' alles andere als professionell. Dieser Pistolentyp hatte einen extremen Rückstoß und war ohne Schulterstütze unkontrollierbar. Jones hatte seine Pistole im Autofeuermodus ohne Stütze abgefeuert, dies ließ den Schluss zu, dass er nicht geschult war und somit keine Ahnung hatte, wie man so eine Waffe bedient. Zweiter Punkt war, dass die Pistole mit einem Aufkleber versehen war, der sie als „chinesische Waffe“ ganz klar auszeichnete. Doch es handelte sich um eine deutsche Reihenfeuerwaffe und kein chinesisches Plagiat. Jones' Unfähigkeit die Pistole zu führen hatte den Präsidenten gerettet, doch kam es danach zu Anschuldigungen der Amerikaner gegen Peking. Mit den Jahren entstanden neue Theorien zu dem Anschlag, auch wurde gemutmaßt, dass die CIA dahinter stehe. Einigen Ansichten nach handelte es sich um den Versuch, die US-Meinung gegen China und Mao Zedong zu kippen. Der Volksrepublik sollte so ein Mordversuch untergeschoben werden, und man konnte China als Brutstätte des maoistischen Terrors entlarven. Dabei ging es dem Geheimdienst vor allem darum, die inländischen Maoisten bloßzustellen, um schärfer gegen Gruppierungen wie die Crimson Tigers vorgehen zu können.
Han Solo mit seinem aus Star Wars bekannten Blaster, ein für den Film umgebauter Colt Browning 1911, Bild 1977
1977/1992 – Laufbahn JFK Junior:[]
John Fitzpatrick Kennedy Junior im People Magazine als "Sexiest Man Alive" und hervorstechender Jungpolitiker der Demokratischen Partei, 1988
John F. Kennedy Junior wuchs bei seinem Onkel Robert auf. Dabei war er Teil einer großen Familie mit einigen Adoptivbrüdern und -schwestern. Seine schulischen Leistungen blieben eher mäßig, doch studierte er Jura und beendete sein Studium 1982. Als ein Kennedy und damit Sohn des ermordeten President-elect stand John unter Erfolgsdruck und im Rampenlicht. Seine Stiefgeschwister, die meist älter waren, erlangten in den 1970er und 1980er Jahren hohe Posten in Politik und Wirtschaft. Der Kennedyklan profitierte von Roberts Präsidentschaft und es hieß nun sogar, dass weitere Familienmitglieder den Chefsessel auch im 21. Jahrhundert innehaben würden. JFK Junior arbeitete nicht besonders hart an seiner künftigen Rolle als Führer der freien Welt. Als Highsociety-Playboy umgab sich John mit Filmsternchen und dem mäßig erfolgreichen Geschäftsmann Donald J. Trump. Mitte der 1980er Jahre wurde dem 25-jährigen aber seine Rolle innerhalb der Demokratischen Partei bewusst gemacht. Die 1980er waren aber keine Hochzeit für die Demokratische Partei, in Washington regierte ein Republikaner. Als Mitglied des Stabes des Gouverneurs von Massachusetts Michael Stanley Dukakis lernte John, wie die Politik funktioniert. Bis 1988 gehörte John F. Kennedy Junior einer jungen Riege von Demokraten rund um Dukakis an, der dann als Präsident kandidierte. Allein schon der Name Kennedy öffnete John so manche Tür. Die Wahlniederlage der Demokraten bei den Präsidentschaftswahlen 1988 ließ John zweifeln, woraufhin er sich einigen Exzessen und Alkohol hingab.
US-Präsident Bill Clinton und Justizminister John F. Kennedy Junior 1998
1993/2000 - Rückkehr der Demokraten:[]
„Der Kalte Krieg ist vorbei! Amerika braucht einen Wechsel, die Zeit der Kalten Krieger muss mit einem Wandel durch die Demokraten beendet werden!“
Bill Clinton 1992
1992; Der Kalte Krieg ist vorbei, und wir haben ihn gewonnen, diese Tatsache schrieb sich George Bush auf die Fahnen, als er in den Wahlkampf um die zweite Amtsperiode ging. Mittlerweile hatten die Republikaner fast 12 Jahre die Zügel in der Hand, und die Demokratische Partei war in der Opposition. Das neue Jahrzehnt hatte mit dem Golfkrieg 1991 und einer Wirtschaftskrise in den USA begonnen. Der um 22 Jahre jüngere Kandidat der Demokraten, Bill Clinton, machte nun auf die wirtschaftlichen Probleme Amerikas aufmerksam, indem er Sätze wie „Es geht um die Wirtschaft, Dummkopf“ aussprach. Im Lager der Republikaner standen ebenso vorlaute Leute hinter Bush. Der inzwischen auch politisch tätige Donald Trump rief bereits, dass Amerika auf den Abgrund zufährt. Die Demokraten unter Führung des Kennedyklans und seiner beiden Vorkämpfer Robert und Edward unterstützten Clinton. Clinton wurde nun immer wieder mit John F. Kennedy 1960 verglichen und nahm die Unterstützung der Kennedys an. Gemeinsam mit Edward „Ted“ Kennedy gewann er die Präsidentschaftswahl.
Spitzenkandidaten der Republikaner 1996, Bob Dole und Donald J. Trump, das Team gegen das „Disaster“
Schon in den 1970er Jahren gab es von der NASA eine Vision für das Jahr 2000
Ex-Präsident Bill Clinton besucht den immer noch sehr einflusreichen Robert F. Kennedy an seinem Alterswohnsitz in Orlando, Florida 2006
2001/2004 - Die Terrorkrise:[]
2001; Geht das goldene Zeitalter nach Ende des Kalten Krieges zu Ende. Der fundamentalistische Islamismus hatte schon zuvor Terroranschläge verübt, jedoch war Amerika nicht auf den 11. September 2001 vorbereitet. Die Al-Qaida Anschläge auf das World Trade Center, das Weiße Haus, und das Pentagon sollten bald als Terrorkrise die Welt erschüttern. Präsident Edward Kennedy erfuhr von der Anschlagreihe während eines Besuchs in einer Grundschule in Boston. Sofort danach wurde der Präsident in eine nahegelegene Schutzeinrichtung gebracht. Die Spuren der Untersuchungen führten FBI und CIA schnell nach Afghanistan, ein Staat, der von den extremen Taliban beherrscht wurde. Sanktioniert durch die UN und unterstützt durch die NATO griffen US-Truppen am 14. Oktober 2001 in Afghanistan ein, um die Taliban und ihre Verbündeten der Al-Qaida auszuschalten. CIA-Spitzel, die sich bald auch in Afghanistan aufhielten, konnten aber nur Gerüchte zum Standort des Terrorpaten Osama bin Laden finden. Die Amerikaner setzten ein millionenschweres Kopfgeld auf Bin Laden aus, dies führte aber in den ersten zwei Jahren zu nichts.
9/11, der Anschlag auf das World Trade Center beendet die friedliche Ära der 1990er
Präsident Edward Kennedy rief zur Ruhe auf, als seine Generäle ihn zur Invasion des Irak drängten, so kam es nicht zum Irakkrieg 2003
Gerüchten zufolge nutzte die US-Raumstation Alpha 7 eine Weltraumwaffe, um Osama Bin Laden 2004 zu ermorden. Bild der Alpha 7
2020 - 60 Jahre nach der Autobombe:
2020: Es sind 60 Jahre seit der Autobombe vergangen, die John F. Kennedy und seine Familie in Florida getötet hat. Der Name Kennedy ist auch im 21. Jahrhundert in aller Munde, denn nun sitzt schon der dritte Kennedy im Oval Office. Präsident John F. Kennedy Junior führte die demokratische Vorherrschaft nach Ted Kennedy und Barack Obama weiter. Es gilt als einzigartig, dass zuerst sein Vater (1969-1977) und dann sein Onkel (2001-2009) das Präsidentenamt inne hatten. In der US-amerikanischen Geschichte gab es seit dem 19. Jahrhunderts keinen Sohn, der wie sein Vater zum Präsident gewählt wurde. So etwas gab es zuletzt 1825, als John Quincy Adams seinem Vater John Adams nach 24 Jahren Pause folgte. Für John F. Kennedy Junior stand immer fest, dass er ohne den Selbstmordanschlag auf seinen Vater nie versucht hätte, US-Präsident zu werden. Dies sagten auch bereits Robert und Ted Jahrzehnte zuvor. Kennedys Innenpolitik führte die sozialen Reformen der letzten 28 Jahre rigoros weiter. Amerika ist trotz der Terrorkrise der 2000er Jahre wieder ein Land, in dem auch Moslems willkommen sind.
US-Soldat des UN-Kontingents liefert Nahrung an die kubanische Bevölkerung, seit Ende des Volksaufstands 2018 benötigt das Land Hilfe, Bild 2019
Die internationale Raumstation Space Gateway versorgt die planetare Mondbasis seit 2014 mit Nachschub und soll 2030 helfen, eine Marsmission umzusetzen
John F. Kennedy Junior spricht zu seinem 60. Geburtstag über seinen Vater, 25. November 2020
Umfragen:[]
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