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Marcus Lucius Varus (*5.Juni 95 in Londinium - † 29.Juni 145 in Marisius) war ein römischer Soldat, Stadtgründer und Konsul. Varus erhiehlt im Jahre 120 eine Vision duch die Götter. Diese führte ihn nach Norden, wo er mit einigen Getreuen eine Stadt gründete, welche zum Ausgangspunkt eines Weltreiches wurde. Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Reich der 9. Legion.

Herkunft

Marcus Lucius Varus war ein Nachfahre von Publius Quinctilius Varus. Dieser war Kommandat dreier Legionen, welche im Jahre 9 n.chr im Teutoburgerwald von den Germanen vernichtet wurden. Publius Quinctilius Varus beging noch während der Schlacht Selbstmord. Seine Familie verlor aufgrund der Schmach im Laufe der Zeit allen Einfluss. Marcus Lucius Varus Großvater war so gewzungen in der Armee zu dienen die Britannien eroberte und lies sich nach seiner Dienstzeit in Londinium nieder. Dort gründete er eine Familie.

Jugend

Marcus Lucius Varus wurde am 5.Juni 95 in Londinium geboren. Da seine Familie noch über einen gewissen Wohlstand verfügte konnte Varus durch gelehrte Sklaven ausgebilet werden. Er lehrnte neben Lesen und Schreiben auch griechisch und die Grundlagen der Philosophie und Rethorik. Trotz der weiten Enfernung zum Kern des Reiches war der Name Varus nicht unbekannte. Dies hatte zur Folge das er und seine Familie in der Stadt kein hohes Ansehen genossen. Alle Versuche seinen Vaters in der Stadtpolitik Einluss zu erlangen scheiterten. Mit 21 Jahren tratt Varus der römischen Legion bei. Um der Stadt und seinem erfolglosen Vater zu entkommen.

Zeit beim Militär

Er wurde der seit 106 in Britannia stationierten Legio IX. Hispana zugeteilt. Dort durchlief der die Grundausbildung eines Legionärs. Der Name seiner Familie war in der Legion bekannt so das er nur wenig Ansehen und Freunde besahs. Schnell zeigte sich jedoch das er militärisches Geschick besahs im Gegensatz zu seinen Vorfahren.

Bei einer Patrollie am 15. Juni 117 konnte er seine Kameraden vor einem Hinterhalt retten. Denn er glaubt im Wald eine Waffe gesehen zu haben. Als er seine Principales daraufhin wies glaubte dieser im überraschender Weise. Gerade als die Soldaten die Schlachtordnung einnahmen erfolgte der Angriff der Barabaren auf die Soldaten. Die Schlachtordunng verhindert den Erfolg des Hinterhaltes und Varus wurde ein Held. Er wurde nun in den Rang eines Immunes befördert. In den folgenden Jahren konnte Varus durch seine taktichen sowie seiner Waffen Fähigkeiten einige Erfolge erlangen und stieg in den Reihen der Legion weiter auf. Am 1.Mai 120 wurde Varus in den Rang eines Centurios befördert.

Göttliche Vision und Folgen

Die Zahl der Piktenüberälle hatte in den letzten Jahren zugeommen so das die Legio IX. entsandt wurde um gegen die Pikten zu kämpfen. Am 19. Juni 120 erreichten die römischen Legionäre das Zielgebiet und entdeckten die plünderden Pikten. So gab der Legat den Befehl, das Lager zu errichten und für den nächsten Tag die Schlacht vorzubereiten. In dieser Nacht hatte Varus eine Vision.

Er sah Mars wie er zu einem Mann sprach. Bei diesem Mann handelte es sich um Romulus. Als die beiden ihr Gespräch beendet hatten drehten sie sich zu Varus um und Mars sagte: "Noch bevor Roms die 1200 Jahr Feier begeht wird die Stadt durch Barabaren geplündert werden. Und vor der 1300 Jahr Feier endete die Herrschaft meiner Kinder in Europa. Denn sie werden mich und meine Verwandeten an den Christen Gott verrraten haben" Varus sah draufhin Bilder von Barabaren die Rom plünderten und wie die alten Tempel in der Stadt und im gesamten Reich zerstört wurden. Nun sprach Romulus: "Wie ich einst sollst auch du eine Stadt gründet um so das Reich und seinen Glauben zu erhalten. Doch bleibe Tolerant sonst wird es euer Ende sein, wie die des Reiches." "Wenn die Zeit gekommen ist wirst du mein Zeichen erkennen und ich weisse dir den Weg." Erklärte Mars. Nach dem er zu Ende gesprochen hatte endete die Vision.

Am nächsten Tag kam es zur Schlacht. Die römische Disziplin führte dazu das die Schlacht schnell zu gunsten der Römer verlief. Doch nach einem Fehler des Legaten und zusätzliche Pikten, die die Schlacht erreichten wendete sich die Schlacht zu gunsten der Pikten und die Legion wurde geschlagen und musste sich zurück ziehen. Varus hatte im Laufe der Schlacht das Zeichen des Mars gesehen und zog mit einigen Soldaten und Zivilisten nach Norden. Am 10. August erreichte die Gruppe ein Tal und rastete dort. In der Nacht hatte Varus eine Vision und am Morgen erklärte er das hier eine neue römische Stadt gegründet werden sollte. Der Vorteil dieser Position war eine realtive Abgeschidenheit von den Pikten sowie ein Fluss und fruchbarer Boden zudem gab es in der Umgebung einen Wald in dem viel Wild lebte.

Aufbau einer Stadt

Als erstes wurde ein Legionärslager aufgebaut. In den folgenden Wochen wurden die Zelte durch feste Hütten ersetzt und eine Holzmauer um die Stadt aufgebaut. Zu Ehren des Mars erhiehlt die neue Stadt den Namen Marisius. Mit den Resten an Getreide wurde die ersten Felder aufgebaut. Zudem gingen immer wieder Legionäre in den Wald und jagten Wild oder sammelten Beeren. So gelang es den ersten Winter zu überstehen. Dennoch gab es einige Tote durch Krankheiten und die Kälte.

Das nächste Jahr war vom Bau einer grundlegende hygenischen Versorgung geprägt. Die nach der Stadtgründung gebauten Latrinen wurden verbessert. Dazu wurdeder nahe Fluss umgeleitet um eine Wasserversorgung einzurichten und so die Fekälien aus der Stadt zu spülen und den Ausbruch von Seuchen zu verhindern. Da es jedoch keine Person gab die über das nötige Wissen verfügte gab es viele Fehlschläge bevor es gelang das System zu beenden. Eine Versorgung der Häuser mit Wasser gab es Anfangs noch nicht wurde jedoch in den folgenden Jahren eingerichtet. Neben dem Bau der Wasserversorgung wurden mit dem Bau einer Stadtmauer aus Stein begonnen.

Gab es im ersten Jahr nach Stadtgründung keine Angriffe durch die Pikten begann sich dies nun zu ändern. Am 9. Juni 121 gab es den ersten piktisischen Angriff auf die Stadt. Denn Legionären gelang es den Angriff abzuwehren. Doch gab es nun immer wieder Angriffe auf die Stadt. Im Oktober führte Varus den ersten römischen Angriff auf eine Siedlung der Pikten. Dieser Sieg führte dazu das die Pikten in den nächsten Jahren ihre Angriff einstellten.

Bis 130 hatte sich die Stadt gut entwickelt. Die meisten Gebäude in Zentrum der Stadt waren aus Stein. In den äußeren Bezirken herrschten Holzhäuser vor. Dort lebten die einfachen Bewohner und Einwanderen. Denn ab 126 gab es immer wieder kleine Gruppen von Pikten die in die Stadt kamen um dort zu leben. So gab es neben den römischen Tempel auch Orte an denen die Pikten ihren Götter huldigen konnten. Die Stadt hatte im Jahre 130 eine Bevölkerung von fast 1000 Menschen.

Krieg mit den Pikten

Nach dem die Römer ihre Siedlung gesichert hatten begann die Aufstellung einer neuen Legion mit vergeringerten Stärke. So hatte die erste Legion nur eine Stärke von 300 Mann und es wurde eine Hilfstruppe aus Pikten aufgestellt. Diese hatte eine Stärke von 150 Mann. Dieser Armee gelang es so einige Siedlungen der Pikten zu überfallen und zu unterwerfen. Da die Bevölkerung der römischen Siedlung gering war wurden keine Sklaven genommen um die innere Ruhe nicht zu gefährden. Bis 133 gelang es den Römern die Pikten in der direkten Umgebung zu zu befrieden. In der weiteren Umgebung waren die Römer nicht aktiv um nicht in einen großen Krieg gezogen zu werden.

Varus gelang es Bündnisse mit einigen Siedlungen der Pikten zu schliessen. Durch den Handel gelangten die Römer an Metalle um Münzen zu prägen, Waffen und Rüstungen herzustellen. Aus Gold und Silber gelang es den Römern Schmuck herzustellen, welcher bei den Pikten gefragt war. Zudem verkauften die Römern auch Waffen an ihre Verbündeten um ihnen in ihrem Krieg zu helfen. Der römische Einfluss blieb jedoch gering. Kontakt und Handel mit dem römischen Reich gab es nur in den ersten Jahren. Durch den Rückzug des Römischen Reiches hinter den Hadrianswall brach der Kontakt ab und die Stadt geriet für das Römische Reich in Vergessenheit.

Kampf um die Macht

Varus genoss aufgrund seiner Erfolge ein hohes Ansehen in der Stadt. Er wurde als Kriegsheld gefeiert. Die Stadt war in zwei Lager geteilt. Dies waren die Legionaris und die Limitaris. Die Legionaris fordern eine schnelle Expansion des Einflusses in der Region. Die Limitaris trugen zwar auch eine Politik der Expansion mit wollten jedoch noch warten bis die Stadt mehr Einwohner und somit Soldaten hatte.

In der Stadt gab es einen Senat, welcher 50 Sitze hatte. Beide Parteien hatten je 20 Sitze die restlichen Senatoren ließen sich keiner der beiden Gruppen zu ordnen. Vorsitzender und Konsul des Senates war Varus. Er wurde jedes Jahr aufgrund seiner Fähigkeiten wieder gewählt. Doch auch ihm gelang es nicht den Konflikt zwischen beiden Gruppen beizulegen. Zudem stand im Dezember 136 Varus Wiederwahl zu Debatte. Aus beiden Lagern kamen Gegenkanditaten. Varus war bewusst sollte eines der Lager die Wahl gewinnen wäre ein Bürgerkrieg oder schwere Straßenschlachten die Folge. Varus wurde am 21.Dezember mit 25 Stimmen gewählt. Die Kandiaten der anderen beiden Parteien erreichten nur je 13 Stimmen. Sie akzeptierten aber das Ergebnis.

Um beide Lager wieder zu versöhnen legte Varus einen Plan für die nächsten Jahre vor. Dieser enthiehlt ein Konzept für die Expansion. So sollte bis 140 die Zahl der Soldaten auf 800 Mann erhöht werden. Aufgeteilt in 500 Legionäre und 300 Mann Hilfstruppe. Danach sollte die Dörfer in der dirkten Umgebung Erobert werden und Tributpflichtig werden. So begann ab 140 eine Expansion in der direkten Umgebung un es gelang mehrere Siedlungen der Pikten zu unterwerfen. Dies Bevölkerung hatte bis 140 eine größe von fast 1300 EInwohnern erreicht

Letzte Jahre und Tod

143 zog sich Varus aus der Politik zurück. Er lebte mit seiner Frau und Kindern in einer Villa nahe des Stadtkerns. Trotz seines Ruhestandes waren Politiker der Stadt immer wieder zu Gast in seinem Haus. Varus gab immer wieder Radschläge an die Politiker. So das er immer noch indirekten Einfluss auf die Politik nahm. Im Januar 145 erkrankte Varus das erste Mal schwer. Er konnte sich jedoch wieder erhohlen. Im Juli erkrankte Varus nach einem Jagdausflug erneut und starb am 29.Juni 145 mit 50 Jahren. Ihm wurde als Stadtgründer und Held ein Staatsbegräbnis zu teil. Ihm zu ehren wurde ein neuer Tempel errichtet in dem Varus als Gott verehrt wurde. Auch in den folgenden Jahrhundert wurde der Tempel regelmäßig von Politiker besucht.

Prophezeitungen des Varus

Varus hatte ab 143 mehrere Prophezeiungen verfasst die sich im Tempel befanden. Die Prophezeitungen lauteten:

  • "Wenn ein heller Stern für einige Tage am Himmel steht und dies zum 4 mal nach der Stadtgründung geschieht so wird der Norden der Insel Teil einer neuen Zivilisation sein."
  • "Bevor in der ewigen Stadt ein neuer Kaiser, nach dem Ende des Reiches, ernannt wurde wird die Insel grundlage eines neuen Reiches sein."
  • "Es kommt der Tag an dem der Löwe von einem Vewandten verraten und zum Krieg gefordert wird. Der Löwe wird siegen doch das Reich verliert."
  • "Das Reich des Phönix wird durch den geflügelten Löwen besiegt. Der Adler gibt dem Phönic jedoch neue Hoffnung
  • "Das Bündnis aus Lilie und Adler wird scheitern und ein Krieg folgen, welcher längern dauern wird als ein Mensch lebt. Am Ende steht ein zerstörtes Land. Sowohl der Adler als auch die Lilie werden geschwächt."
  • "Das Bündnis aus Phönix und Adler wird die Zeit überdauern und den Weg in eine neue Zukunft zu eröffnen. Zusammen werden sie die Gefahr des Halbmondes vernichten."
  • "Die ewige Stadt wird wieder vom Adler besetzt werden, doch wird zuvor die Stadt des Phönix brennen und das Reich enden.
  • "Es wird eine neue Welt entdeckt werden und dort wird die Macht des Adlers auch blühen. Es wird kontakt zu neuen Zivilisationen geben, welche für den Adler neue Ideen erbringt."
  • "Der Adler wird durch seine Macht arrogant und so geschwächt. Ein neuer Krieg um die Macht wird die Folge sein der Adler wird dies jeodch nicht überleben und eine neue Macht wird sich erheben.
  • "Bevor die Ewige Stadt ihr zweidreiviertel Milleniumsfeier begeht wird die Welt von einer einzigen Macht beherrscht werden."

Die Prophezeitungen waren für viele ein Zeichen das Varus wirklich von den Göttern gesegnet war. Es gab aber auch einige die Zweifelten an Varus und seinen Prophezeiungen und hiehlten in für einen Mann dem es nur um die Macht ging. Um die Schmach seiner Familie zu beseitigen.

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