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Das Deutsche Reich blieb 1915 erstmal neutral am Balkan. Dieser Artikel ist Teil einer Alternativgeschichte die man als Leser interaktiv steuern und mitgestallten kann. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Balkankonflikt der zu einem Weltkrieg angewachsen war und ist Teil der Zeitlinie Weltkrieg der 100 Möglichkeiten.

Der Balkankonflikt:

Nach dem Kriegsausbruch zwischen Serbien und dem Osmanischen Reichs am 4. April 1915 ging es recht rasch. Bulgaren und Rumänen, noch keine zwei Jahre zuvor Kriegsgegner, erklären unter Aufforderung von Zar Nikolaus in Moskau am 10. April dem Osmanischen Reich den Krieg. Der Zar der sich als Hüter des Panslawischen Gedankens sah, lies Tags darauf dem Osmanischen Reich die Kriegserklärung zu kommen, obwohl Großbritannien in diesem Falle mit Krieg gedroht hatte. Das der Zar es anders sah, lag nicht zuletzt an Kaiser Wilhelm, der seinem Cousin Nikolaus versicherte das es kein deutsches Blut für den Balkan vergossen werden würde und er die Briten schon noch überzeugen würde. Die Heeresleitung sah das aber völlig anders.

Ausweitung des Konflikts:

Am 2. Mai 1915 erklärte Großbritannien dem Kaiserreich Russland den Krieg, nachdem der Zar das Ultimatum, alle Feindseligkeit am 1. Mai bis 12 Uhr einzustellen versteichen hatte lassen. Quasi die Antwort war wohl die Seeschlacht der Russen mit der osmanischen Flotte vor Sakarya, in der die Russen die Osmanen vernichtend schlugen. Verbunden mit den raschen Anfangserfolgen, der vereinigten Russisch-bulgarisch-rumänischen Truppen bei Tekirdag schien es ein kurzer Kampf mit den Osmanen zu werden. Die Kriegserklärung der Briten änderte dies nun. Großbritannien verhängte eine Seeblockade gegen die Russen und am 16. Juni kam es vor der dänischen Insel Bornholm in der Ostsee zu einem großen Seegefecht, dass zu Verwunderung vieler eher zu Gunsten des Zarenreiches ausging. Allerdings wuchs der Druck Londons auf Berlin nun. Ein weiteres Seegefecht erfolgte vor Wladiwostok am 7. September als die Briten mit einer großen Anzahl von Kampfschiffen versuchten die Pazifikflotte der Russen zu schlagen. Dieser Versuch war erfolgreich. Dies rief Japan auf den Plan. Mit Großbritannien verbündet, griff es Russland ohne Kriegserklärung am 10. September an und beschoss Wladiwostok und am 21. September die Russen auf Kamtschatka. Die Lage schien für das Zarenreich schlecht in Fernost.
TürkenKonstantinopel

Türkische Soldaten in Konstantinopel wurden nach der Ausrufung der Republik zurückgeordert 18. März 1916

Am Balkan war dies hingegen anders. Die Briten hatten immer noch Probleme die Osmanen genügend gegen die Russen zu unterstützen, besonders nachdem am 6. Juni die Russen eine Invasion nahe Sakarya erfolgreich durchführen konnten und seit dem August Istanbul eingekreist und zu belagern begonnen hatten. Nach einem grauenvollen Hungerwinter fiel Istanbul am 13. März 1916 die Hände der "Orthodoxen Allianz". Nach 453 Jahren war Istanbul wieder in Händen christlicher Herrscher. Zar Nikolaus lies alle Glocken in riesigen Zarenreich läuten.
BriteninÄgypten

Britische Soldaten posieren für Postkarte, Ägypten 1916

Der Letzte Sultan nahm sich das Leben und am 16. März wurde in Ankara die Republik Türkei ausgerufen. Am 18. März kam vor Lesbos zu einem verhängnisvollen Vorfall. Britische U-boote versenkten einen Dampfer, den sie für ein rumänisches Schiff hielten, doch war die SS Roma, ein italienischer Schnelldampfer auf dem weg nach Istanbul. Italien hatte von dem Krieg durch Waffenlieferungen gut profierten und pocht auf die Freiheit des Handel in ​Mare nostrum.
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Russischer Panzerzug zum Schutz der Truppentransporte nach Serbien 1916

Als Großbritannien öffentlich dem italienschen Schiff die Schuld gab und eine Entschuldigung ablehnte, erklärte Italien Großbritannien am 5. Mai 1916 den Krieg und griff britsche Stellungen in Ägypten und auf Malta an. Christliche Eiferer hatte seit dem Fall Istanbuls den Kriegseintritt gefordert. Italien müsse nun wie die Russen in Konstantinpol Jerusalem befreien. In Österreich regen sich ähnliche Stimmen, ist man zwar offiziell neutral hatte aber Russische Truppen per Bahn nach Serbien und Rumänien transportiert. Die Russen haben vorgesorgt und setzen gepanzerte Züge für ihre Transporte ein. Italiens Kriegseintritt hat für die Briten ein schwerwiegende Folgen: Vor Kreta kommt es zu einer Seeschlacht, wobei die Italiener die Truppentransporter aus Ägypten mit Mann und Maus versenken. Ein Entsatz der Osmanen bzw. der Türken ist nicht mehr möglich und so schließt die junge Türkei einen Frieden am 25. Mai 1916. Die Türkei tritt die Marmararegion an Bulgarien ab, Byzanz wird eine Internationale Stadt, die von den Russen verwaltet wird. Das Zarenreich tritt Moldawien an Rumänien ab. Damit hätte der Krieg beendet sein können. Doch Großbritannien und Japan waren weiterhin mit Russland und Großbritannien nun mit Italien im Krieg. 27. Mai 1916 US Präsident Theodore Roosevelt lässt eine kleine Armada im Mittelmeer auffahren. Die USA und Frankreich fordern nun lautstark das Ende des Schlachtens. Roosevelt lädt sowohl Russen wie auch Briten für Gespräche in den französischen Badeort Nizza an der Cote d’Azur ein. Er will die Streithähne Russland und Großbritannien versöhnen, doch die Gespräche stehen unter keinem guten Stern. Immer noch herrscht Krieg am Balkan und in Nordafrika. Für die Verhandlungen treffen auch deutsche Diplomaten ein.

Die Deutschen wollen eine Lanze für England brechen, noch ist Berlin unentschlossen. Roosevelt hatte schon einmal in seinen Ersten Amtszeiten Frieden zwischen Russland und Japan gestiftet, er erhielt dafür 1906 den Friedensnobelpreis. Einige der Delegierten setzen daher einiges Vertrauen in Roosevelts Vorstoß. Doch was ist von dieser Friedensinitiative zu halten? Kann Deutschland darauf vertrauen das Roosevelt fair gegenüber den befreundeten Briten ist? Wird dort nur Unsinn geredet um den Engländern ihren Sieg zu verwehren? Sollte das Deutsche Reich doch lieber zum Kreuzzug gegen die ungehobelten Russen und ihren Panslawismus blasen? Was würde der Kaiser tun?

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Dieser Krieg ist heilige Pflicht für das Reich! Last Roosevelt nur machen...
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