Alternativgeschichte-Wiki
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Die Operation Josua war eine Invasion des Britischen Mandatsgebiets Palästina durch eine in Polen ausgebildete und ausgerüstete jüdische Armee im Jahr 1941, parallel zum Militärputsch im Irak, der die britischen Streitkräfte im Osten band. Angeführt wurde die Invasionsstreitmacht von Avraham Stern.

Die 40.000 Mann starke Truppe wurde zunächst auf dem Landweg von Polen über Rumänien und Bulgarien geschleust und dann mit einer türkischen Flotte an einem unbewachten Küstenstreifen angelandet. In den ersten Tagen und Wochen gelang es Stern und den jüdischen Rebellengruppen im Land, das Mandatsgebiet zu weiten Teilen unter ihre Kontrolle zu bringen. Die völlig überrumpelten britischen Behörden flohen nach Transjordanien. Am 14. Mai rief David Ben-Gurion in Tel Aviv den Staat Israel aus und erklärte die britische Mandatsherrschaft für beendet. Noch in derselben Nacht überschritten ägyptische und transjordanische Streitkräfte die Grenze und marschierten in Palästina ein.

Der Krieg verlief zunächst erfolgreich für die jüdische Seite, die mehrere Vorstöße abwehren konnte, doch spätestens nachdem die offiziellen britischen Streitkräfte nach der Niederschlagung des Aufstands im Irak Palästina erreicht hatten, wurde die Position Sterns, Ben-Gurions und der anderen jüdischen Befehlshaber unhaltbar. Auch das Großdeutsche Reich bekämpfte die Israelis, rüstete arabische Widerstandskämpfer aus und unterband durch gezielte Luftangriffe auf die Ausbildungslager in Polen die Nachschublinien der jüdischen Kämpfer. Polen, das durch die Unterstützung der jüdischen Invasion in Palästina die Beziehungen zu Großbritannien zerstört hatte und nun vom Reich militärisch bedroht war, suchte sein Heil in einer Anlehnung an die Sowjetunion.

Nach der Zerschlagung des von ihnen ausgerufenen Staates Israel flüchteten sich die Überlebenden wieder in den Untergrund. Auch wenn die Briten in der Lage gewesen waren, ihre Mandatsherrschaft militärisch wiederherzustellen, wurde doch durch diese Ereignisse klar, dass die britische Position nicht dauerhaft gesichert werden könnte, wenn beide maßgeblichen Volksgruppen, Juden und Araber, sie ablehnten. Auch die arabischen Verbündeten der Briten, Ägypten und Transjordanien, forderten für ihre Unterstützung ihre vollständige Unabhängigkeit ein.

Im Vertrag von Haifa wurde Palästina schließlich wie auch Ägypten und Transjordanien 1943 in die Unabhängigkeit entlassen. Palästina sollte ein arabischer Staat werden, an der Küste wurde, etwa in den Grenzen, die die Peel-Kommission 1937 vorgeschlagen hatte, eine Jüdische Autonome Region eingerichtet, während Jerusalem als Freie Stadt unter der Ägide des Völkerbunds verbleiben sollte.

Zu einem Dauerhaften Frieden in der Region führte dieser Vertrag nicht, denn schon bald darauf erhoben sich die Juden gegen die arabische Herrschaft und es begann ein langer Palästinischer Bürgerkrieg.

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Ereignisse (EUWR)

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