Alternativgeschichte-Wiki
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Das Ostgotenreich oder Heilige Italien war ein Staat in Westeuropa der von den germanischen Goten nach dem endgültigen Fall Westroms 493 n. Chr gebildet wurde. Dieses Reich der Ostgoten übernahm so gut wie die gesamte Bürokratie des Weströmischen Reiches und sah sich als Nachfolgestaat des ungeteilten Römischen Reiches. Ähnlich wie das spätere Heilige Römische Reich der Franken wollten die Könige des Ostgotenreiches Rom nacheifern. Der Untergang des Ostgotenreiches kam aber bereits 554 wegen andauernder Kriege mit Ostrom. Das ebenfalls von denn Goten gegründete Toledanische Reich hatte bis in das 8. Jahrhundert bestand. Dieser Atikel ist Teil der Zeitlinie Constantins Entscheidung.

Das Ostgotenreich:

Aufstieg eines neuen Italien 493 - 526 n. Chr:

"Möge das Licht der Sonne immer auf die Felder Roms erstrahlen ehre sei dem Herrn!"

Theoderich I. 493 n. Chr

Der Aufstieg des Ostgotenreiches begann um 488. Theoderich ein gotischer Verbündeter der Oströmer erhält den Auftrag das weströmische  Reich von seinem „wiederrechtlichen“ König Odovacrius (Odoaker) zu befreien. Für die Herren in Constantinopel ist der Germane auf dem römischen Trohn ein Dorn im Auge. Sie haben vor durch Theoderich die Kontrolle über Westrom zu erlangen und dann Beide Reiche wiederzuvereinigen. Es kommt zum Krieg in Italien, auch in anderen Provinzen Westroms wie etwa Gallien gab es Unfriede. In Gallien herrschten nun die Franken und Ihr Frankenreich,

Theoderich der Große, er wollte ein arianisches Reich des Friedens in Italien

und es gab ein kleines Westgotenreich auch dort hatte Theoderich viel zu sagen. Diese Drei Germanenreiche mussten von den völlig überforderten Römern bekämpft werden. Dass so ein Dreifrontenkrieg nicht lange aufrecht zu erhalten sei merkten die Weströmer bald. Ravenna die Hauptstadt Odoakers wurde mehrfach geplündert. 493 wurde der weströmische König Odovacrius schließlich ermordet. Aber anstatt denn Oströmern Italien zu überlassen machte sich der ehemalige Föderati Theoderich zum Rex (König) Er verkündete sein neues „Heiliges“ Italien und wollte nun als Vertreter des römischen Kaisers regieren. T

heoderich der Große hat bereits in seiner Jugend viel von den Arianern gelernt,

Darstellung des Arius I. aus dem Jahr 1513, der Gelehrsame Kirchenvorsteher

besonders was die Verwaltung angeht. Um der Kirche mehr Möglichkeiten zu geben übergibt er Ihren Würdenträgern Ämter in der Verwaltung. 596 führt er das lateinische Papsttum ein. Arius I. wird der Erste Papst. Auch das Schulsystem liegt in der Hand der Kirche. Damit ist das Christentum maßgeblich an der Bildung von Wissenszentren wie Neapel beteiligt. Das Vereinigte Ostgotenreich Theoderichs entwickelt sich in nur 20 Jahren zu einem Ort wo praktisch Jeder schreiben kann. Das weckt natürlich den Neid anderer germanischer Herrscher vor allem der Langobarden. 502 entsteht in Neapel die Erste Bibliothek. Diese „Bibliothek“ ist nicht das was wir heute darunter verstehen, sie ist so etwas wie eine Universität. Als Vorbild nimmt sie sich die legendäre Bibliothek von Alexandria. Durch weitsichtige Einbindung der römischen Bürokratie und des Senats bildet Theoderich einen der mondernsten Staaten seiner Zeit.

Auch der Balkan und die Slawen werden nun christianisiert. Inzwischen wurde auch die Insel Korsika Teil des Ostgotenreiches. Auf Korsika lies Theoderich Flotten und Festungen aufbauen. Damit war das Ostgotenreich dabei Seemacht zu werden. Doch die Oströmer sind nicht sonderlich erbaut darüber dass die jetzt wieder einen Germanen in Italien sitzen haben. Nach dem Tode Theoderichs 526 beginnt eine neue Phase, die Ära des neuen Heiligen Italien scheint dahin. 

Langer Fall des heiligen Italien 526 - 554 n. Chr:

Nach dem Tod des Staatsgründers übernahm der korsische Admiral Theoderich II. die Königswürde. Theoderich genannt der Seefahrer baut die ostgotische Flotte weiter auf.  Er weiß nicht das sich in Constantinopel etwas zusammenbraut. 528 beginnt der Erste Krieg mit Byzanz. Der Kaiser in Byzanz ist der Meinung das nur direkte Nachkommen würdig seinen Italien im Namen des römischen Kaisers zu regieren. Unterstützt durch Verbündete unter den Langobarden und Panoniern überfielen die Byzantiner Italien. Dies konnte zurückgeschlagen werden. Dank der starken ostgotischen Flotte gelingt es die Oströmer auch zu See abzuwehren. Doch schon 535 stirbt Theoderich II. und hinterlässt ein Reich im Chaos. Bedrängt durch Langobarden müssen sich die nun wechselten Herrscher inneren Zerwürfnissen stellen. Wieder kommt es zu Konfrontation mit Byzanz, doch diesmal siegen die griechischen Truppen. Anarchie bricht aus als 553 die Langobarden Heere in Ravenna einmarschieren und Theoderich III. den Sohn des Admirals erschlagen. Nur wenigen ostgotischen Adeligen gelingt die Flucht nach Korsika. Aber auch auf Korsika müssen sich die Überlebenden zu Wehr setzen. Eine Byzantinische Seeinvasion Korsikas misslingt. Die Langobarden ernennen sich zu Herren in Italien. Italien wird zum Königreich Italien. Korsika hingegen bleibt ostgotisch. Der 10 Jahre alte Sohn Theoderich wird neuer König des Ostgotenkönigreiches Korsika.

Könige der Ostgoten:
OstgotenKönigreichIta.png

Theoderich I. (493 - 526)
Theoderich II. (526 - 535) (Nicht Verwannt mit Vorgänger)
Bolgur (535 - 541)
Bullwind (541 - 550)
Theoderich III. (550 - 553)

Links

Ostgoten im Mittelalterwiki:

Vorgänger Staat/Reich Sanctum Italicum Imperium Nachfolger Staat/Reich
Weströmisches Reich Ostgotisches Reich
493 n. Chr - 554 n. Chr
Gotenkönigreich Korsika, Königreich Italien
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