Alternativgeschichte-Wiki
Advertisement

Diese Seite gibt eine Übersicht von verschiedenen ZdAs, durch die Nazi-Deutschland den Weltkrieg gewinnen könnte. Einschließlich der nötigen Vorbedingungen, wie sie den Krieg beeinflussen würden, und wie hoch ich ihre Wahrscheinlichkeit einschätze.

Beachtet: Je kürzer der Zeitraum, in dem dieses Ereignis möglich ist, desto kleiner die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ereignis eintritt.

Beachtet auch: Zwei unabhängige 50/50-Chancen ergeben normalerweise eine Chance von 25%. Und acht Sechsen hintereinander zu würfeln, wäre eine Chance von unter eins zu einer Million. (Schade, dass es nicht sechs oder sieben sind.) Aber wenn die Chancen voneinander abhängen, sieht es wieder anders aus. Wenn z.B. Canaris' doppelbödiges Spiel entdeckt wird, steigen die Chancen, dass Spanien in den Krieg eintritt (Franco hatte von der Abwehr falsche Informationen erhalten). Heydrich könnte so überleben. Und der Angriff auf Kreta würde anders verlaufen, wenn die Nazis wüssten, dass britische Truppen dort dreimal stärker waren, als Canaris behauptet hatte. Und wenn das Britische Expeditionskorps bei Dünkirchen besiegt worden wäre, verändert sich für Großbritannien praktisch der ganze Krieg, weil ihnen nun erfahrene Truppen fehlen - auch, um neue Truppen auszuheben und zu trainieren!

Als Prozentsätze sind nur erlaubt: <1, 1, 2.5, 5, 10, 20, 30, 50, 70, 80, 90, 95, 98, 99, >99.

Jeder ZdA muss im Mai 1940 oder später eintreten - mit dem "Sichelschnitt" hat Adolf Nazi schon seeehr viel Glück gehabt, es wäre sehr schwer, das noch zu übertreffen.

Achja: Das Unternehmen (See)Löwe ist völlig ausgeschlossen.


Alternative Achsenmächte:[]

- Spanien: Hängt von zwei Fragen ab: Wissen sie, dass Canaris ihnen falsche Informationen gegeben hat? Und sollen sie den Krieg nur für eine kurze, lokale Aktion mitmachen (Unternehmen Felix, beschränkt auf Gibraltar), oder ein größeres Unternehmen?

  • Canaris aufgeflogen: 20-30 für eine Gibraltar-Aktion, 5-10 für eine größere.
  • Sonst: <5 bzw. <1.

- Vichy-Frankreich (aktiver Kriegseintritt): Hätte zwar sein können, aber Petain wäre es doch lieber gewesen, wenn Deutschland seine Kräfte im Krieg mit anderen Mächten verbraucht, damit Frankreich die Chance eines Wiederaufstiegs bekommt. <10.

  • Nazis die Flotte zur Verfügung stellen: ?

- Bulgarien (gegen Sowjetunion): Unwahrscheinlich. Die Bevölkerung wollte keinen Krieg mit den Russen. (Deshalb führten sie nur Krieg gegen andere Nationen der Alliierten.) <5.

- Türkei: <5%. Auch so war die Türkei nicht mit der von heute vergleichbar - ihre militärische Stärke war eher in der Größenordnung von Jugoslawien, wenn nicht schlechter. Außerdem hängt die Antwort davon ab, ob sie gegen die Briten, die Sowjets, oder beide kämpfen müssten.

- Argentinien: <1. Selbst für ein lokales Unternehmen, um die Falkland-Inseln zu nehmen und sonst nichts, <5.

- Japan (gegen die Sowjetunion): <5. Selbst die Chance auf einen Zwischenfall dürfte nach Nomonhan <20 sein. Besonders interessant wäre ein Angriff auf die Transsibirische Eisenbahn, sobald Stalin massenweise Lend&Lease-Lieferungen aus den USA erhält. "Nadelöhre" für die Logistik gibt es, z.B. die Eisenbahnbrücke von Chabarowsk. Aber solange sich nicht gerade ein japanischer Kamikazeflieger mit einer Tonne Bomben an Bord auf einen Güterzug mit 100 Waggons voll mit Sprengstoffen stürzt, kaum kaputtzukriegen. Höchstens für Stunden/Tage unbenutzbar, aber nicht für Wochen/Monate.

- Südafrika: <1

- Sowjetunion (gegen Briten): <20. Stalin hatte wenig Interesse an einer Eroberung von Persien und Indien, aber immer noch Interessen in Osteuropa.

- Persien/Iran, Irak, Ägypten, Saudi-Arabien: Solange die Wehrmacht nicht in der Nähe ihrer wichtigsten Städte steht, wird ein Aufstand gegen die Briten kaum großen Erfolg haben. Es sei denn, das Empire wäre bereits stark geschwächt, aus anderen Gründen.

- Indien: Ein großflächiger Aufstand der Inder gegen die Briten würde die Chancen gewaltig verschieben. Aber auch wenn es Sympathisanten der Achsenmächte wie Subhas Chandra Bose gab, doch sehr unwahrscheinlich.

Alternative militärische Unternehmen:[]

- Unternehmen Felix: Angriff auf Gibraltar. Dazu ist die Kooperation von Spanien nötig (siehe oben). Eher unwahrscheinlich. Allerdings wäre die Situation im Mittelmeer deutlich schwieriger für die Briten - wenn sie Gibraltar verlieren würden. Eine Landung der Westalliierten in Nordafrika müsste sich auf die Atlantikküste beschränken. Auch ein Abfall von Französisch-Nordafrika wäre weniger schwerwiegend. Problem: Spanien ist von Importen aus Übersee abhängig, und die Royal Navy könnte großen Druck auf Spanien ausüben, selbst wenn eine Invasion unmöglich sein sollte.

  • Wenn Spanien kooperiert: >50
  • Sonst: <5

- Unternehmen Isabella: Angriff auf Portugal. Auch hier Kooperation von Spanien nötig. Noch unwahrscheinlicher als Felix. Eher eine Sache des Prinzips, ganz Westeuropa unter Kontrolle zu bringen.

- Unternehmen Polarfuchs: Angriff auf Schweden. Wahrscheinlich machbar, verspricht aber während dem Weltkrieg keinen echten Gewinn. Schweden hat bereits freiwillig Eisenerz für die deutsche Rüstung geliefert, ein Krieg war also nicht notwendig. Vielleicht gegen Ende des Krieges, wenn die Kämpfe mit den stärksten Gegnern vorbei sind, um das "Großgermanische Reich" abzurunden.

- Unternehmen Tannenbaum: Angriff auf die Schweiz. Es mag nicht danach aussehen, aber würde für die Nazis ein Desaster werden. Die Schweiz war in der Lage, eine Armee von 500.000 Mann zu mobilisieren, hatte ausgezeichnete Verteidigungsanlagen in den Bergen, und war bereit, weiterzukämpfen, selbst wenn die Wehrmacht die tieferen Landesteile mit den großen Städten genommen hätte. Von daher unwahrscheinlich.

- Unternehmen Herkules: Angriff auf Malta. Kooperation von Italien nötig. Mussolinis Stolz wäre sicherlich verletzt, wenn seine Truppen nicht einmal das kleine Malta alleine erobern könnten. Außerdem würde die Wehrmacht Fallschirmjäger dafür benötigen, von denen in UZL die meisten auf Kreta verloren wurden. Aber das wäre ein anderer PdA. Ein Angriff auf Tarent (oder ähnlich) könnte wichtig werden.

Es käme auch sehr darauf an, wann ein Angriff stattfinden würde. Im Sommer 1940 war die Insel noch schwach verteidigt, 1941 standen bereits 15.000 Mann bereit.

Effekt: Etwas günstiger für Versorgung von Rommel oder anderen in Nordafrika, weil weniger Nachschubschiffe versenkt würden. Aber nicht alles entscheidend.

- Unternehmen Gertrud: Angriff auf die Türkei. Kooperation von Bulgarien und/oder der Sowjetunion nötig, oder Kontrolle von Griechenland. Alles durchaus möglich. Wie oben gesagt, die türkische Armee war im Weltkrieg nicht sehr stark, und das Land hatte während der langen Kriegszeit (1911-23) gelitten. Andererseits würde das schlechte Eisenbahnnetz (größtenteils eingleisig!) auch den Vormarsch der Wehrmacht verzögern.

- Unternehmen Barbarossa findet früher statt: War ursprünglich für Anfang Mai geplant, nicht den späten Juni wie in UZL. Sieht vielversprechend aus, aber dafür droht eine andere Gefahr: Die Rasputiza, die Zeit im Frühling, wenn alle Wege verschlammt sind, und die im frühen 1941 ungewöhnlich lange, bis in den Juni, gedauert hat. Tatsächlich wurde die Invasion in UZL auch deswegen nicht wesentlich zu spät gestartet. Also möglich, aber nicht immer erfolgversprechend. (Dieser ZdA wird in der ZL verwendet.)

  • Mögliche Gründe: Kein Krieg mit Jugoslawien/Griechenland, besseres Wetter

- Mega-Dieppe: In UZL haben die Alliierten für den Angriff auf Dieppe etwa 10.000 Soldaten eingesetzt und mehr als 6.000 davon verloren. Immerhin haben sie daraus eine wertvolle Lektion gelernt. Aber was, wenn die Alliierten entschieden hätten, stattdessen eine größere Invasion durchzuführen (wenn auch kleiner als am D-Day), und sie auch ein Fehlschlag gewesen wäre? (Diese Invasion müsste nicht unbedingt bei Dieppe stattfinden. Jedes Stück Küste am Atlantik von Narvik bis Casablanca, die von den Nazis oder ihren Satelliten kontrolliert wird, käme in Frage.)

- Operation Torch wird ein Fehlschlag: Ähnlich wie ein Mega-Dieppe. Allerdings wäre es dazu nötig, dass jemand sehr hoch in der Befehlskette grobe Fehler macht und zu schwache Truppen nach Nordafrika schickt, die die Wehrmacht besiegen kann. Das wäre allerdings nur denkbar, wenn der Krieg im Osten bis dahin vorbei ist. Oder nie angefangen hat. Auch wäre die Kontrolle des Mittelmeers nötig.

- Nazis bombardieren die Ölfelder von Baku: Damit würde die Sowjetunion einen großen Teil ihres Ölnachschubs verlieren, womit ihre Panzer und Flugzeuge größtenteils ohne Treibstoff und nutzlos wären. Offensichtlich ein großer Vorteil für die Wehrmacht. Allerdings bräuchte die Luftwaffe dafür Flugplätze entweder a) im Osten der Türkei, b) im Norden von Persien, oder c) in Syrien und im Irak. Zumindest nicht unmöglich, speziell c). Syrien war nominell unter Kontrolle von Vichy-Frankreich, und im Irak gab es einen anti-britischen Aufstand.

- Nazis greifen Murmansk/die Eisenbahn dorthin an: Dafür wären die Bergtruppen von General Eduard Dietl zuständig. Damit wäre der wichtigste eisfreie Hafen der Sowjetunion verloren oder zumindest zeitweise abgeschnitten, und die Lieferungen der Alliierten würden nicht dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden. Problem: Die Finnen wollten nur ihre verlorenen Gebiete zurückerobern - und waren nicht bereit, weiter vorzurücken. (Dieser ZdA wird in der ZL verwendet.)

  • Finnen sind aggressiver - vielleicht nach schweren Luftangriffen auf finnische Städte?
  • Koordination mit Finnen besser, so dass die Wehrmacht oder sogar Waffen-SS von ihnen lernen kann?
  • Wehrmacht nimmt Sowjet-Stützpunkt bei Hanko, so dass finnische Kräfte für die Front frei werden?
  • Mehr Flugzeuge zu Beginn des Feldzuges in Nordfinnland (in UZL waren es nur 80-90 gegen 145): Wenn die Luftwaffe aufklären könnte, dass in Mittelfinnland eine einsame Sowjetdivision gegen zwei finnische stand, sollte der Führung auffallen, dass es dort eine Gelegenheit für einen Angriff gibt.
  • Statt die deutschen Truppen aufzuteilen, werden sie an einer Stelle (welcher?) konzentriert.
    • Die Frage dabei ist, ob es möglich wäre, soviele Truppen zu versorgen, bei den schlechten Wegen in Karelien und Kola.
  • Gustaf Mannerheim bekommt das Oberkommando über die deutschen Truppen an der Karelienfront. In UZL war er davon aber gar nicht begeistert.

- Nazis erobern Zypern: Dazu wäre es notwendig, dass die Alliierten im östlichen Mittelmeer keine starken Marine- und Luftwaffenverbände mehr haben. Außerdem bräuchte die Wehrmacht einige Fallschirmjäger dafür (siehe "Unternehmen Herkules").

- Nazis greifen die BEF bei Dünkirchen an und siegen: 50 für einen Angriff. Etwas weniger für einen erfolgreichen (totale Vernichtung BEF, bei niedrigeren Verlusten für die Wehrmacht). (Dieser PdA wird in der ZL verwendet.)

- Für das Unternehmen Taifun werden mehr Truppen der Heeresgruppe Nord nach Moskau geschickt: Selbst wenn die Stadt nicht fällt, könnte sie abgeschnitten werden, womit es schwieriger für die Rote Armee wird, Truppen per Eisenbahn zu verschieben. Außerdem könnte die Stadt Tula mit ihren Waffenfabriken fallen. Eine Frage der Entscheidung...

- Im August '41 schickt das OKH seine Reserve-Panzerdivisionen zum linken Flügel der HGS (alias Gornostaipol-Option), um einen sicheren Brückenkopf auf dem östlichen Dnjepr-Ufer zu etablieren, was bei der Umfassung von Kiew helfen sollte: Im Vergleich zu den anderen Optionen ein eher kleiner taktischer Sieg, der sich aber als nützlich erweisen könnte.

- Beim Unternehmen Barbarossa werden mehr Divisionen in den Osten verlegt. (In UZL blieben 50, etwa ein Drittel, im Westen.)

  • Dank der Schlacht von Dünkirchen wird dieser PdA in der ZL verwendet.

- Luftwaffe greift britische Flughäfen an, nicht ihre Städte. Auf diese Weise würde die Royal Air Force ausgeschaltet oder zumindest stark geschwächt werden. Allerdings müsste der "Führer" dazu seine Meinung ändern, oder Göring kompetenter sein. <10

- Die Japaner attackieren in drei (statt zwei) Angriffswellen bei Pearl Harbor. Folge: Noch höhere Verluste der USA. Für die nächsten 18 Monate hätten sie Probleme, im Pazifik Operationen mit der US Navy durchzuführen.

- Verwandt mit letzterem: Da der ZdA dieser ZL im Mai 1940 liegt, könnten die Flugzeugträger der US Navy bei einem Angriff der Japaner auch zerstört werden, wenn sie in Pearl Harbor liegen.

- Ebenfalls verwandt: Die Japaner schlagen etwa einen Tag später nochmals gegen Pearl Harbor zu.

- Die deutsche Luftwaffe lässt 5.000 Fallschirmspringer über den wichtigsten südenglischen Flughäfen abspringen, um die RAF auszuschalten (ein Plan von Erhard Milch). In UZL war Göring dieser Plan zu riskant.

- Finnland greift am selben Tag von Unternehmen Barbarossa an wie die Wehrmacht. Damit wäre die Rote Armee auch im hohen Norden überrascht. (Allerdings scheint ein Angriffskrieg gegen die finnische Verfassung gewesen zu sein.)

- Die deutschen Panzer werden statt in vier in fünf oder sechs Panzergruppen eingeteilt. So werden sie zwar kleiner, aber große Umfassungsschlachten (ähnlich wie bei Bialystok-Minsk) wären auch bei den Heeresgruppen Nord und Süd möglich.

Alternatives Nazi-Personal:[]

- Fritz Todt stirbt nicht: Damit wird die Operation Todt nicht von Albert Speer übernommen, wie in UZL. Ob das besser oder schlechter für die Nazis wäre, ist eine andere Frage.

- Reinhard Heydrich wird nicht ermordet: Das wäre speziell für den "Staat im Staat" der SS nützlich. Wie man sagte, galt "Himmlers Hirn heißt Heydrich". Nach dem Protektorat Böhmen und Mähren könnte er andere, größere Aufgaben übernehmen. Zum Beispiel die Zivilverwaltung von Belgien und Nordfrankreich. Vielleicht würde er sogar an die Stelle von Himmler treten?

- Wilhelm Canaris als Chef der Abwehr entfernt: Hätte viele Veränderungen zur Folge, nachdem er ein doppeltes Spiel gespielt hat, und Informationen manipulierte. z.B. falsche Informationen an Diktator Franco, damit dieser nicht auf Seite der Achsenmächte in den Krieg eintrat. (Dieser PdA wird in der ZL verwendet.) Außerdem könnte dann Heydrich die Abwehr übernehmen - und würde vsl. nicht ermordet werden.

Andererseits war er als Geheimdienstchef kompetenter als z.B. die Leute vom SD. Wenn er zu früh fällt, und die Abwehr in die Hände von Inkompetenten fällt, würde sich Deutschland bei einem Krieg gegen die Sowjetunion schwertun (in UZL kannten sie die genaue Aufstellung der Roten Armee!).

- Hermann Göring stirbt: Dann würde die Luftwaffe von jemandem geführt werden, der weder morphiumsüchtig ist noch zuviel verspricht, was er nicht halten kann. Wer wird der Nachfolger? Robert Ritter von Greim? Albert Kesselring? Hugo Sperrle? Wolfram von Richthofen? Erhard Milch war Halbjude, und wenn Göring ihn nicht mehr decken würde, könnte das ans Licht kommen, was für die anderen Nazis unakzeptabel wäre.

- Heinrich Himmler stirbt: Damit würde wohl Heydrich an die Spitze der SS aufrücken. (Falls er nicht ermordet wurde, s.o.) Und viele dumme Entscheidungen von Himmler würden vermieden werden. Aber warum sollte er sterben?

- Ernst Udet begeht nicht Selbstmord: Als Flieger war er sehr kompetent, beim Managen der Luftwaffe weniger. Also nicht unbedingt eine Verbesserung für Nazi-Deutschland, wenn er überlebt.

- Eduard Dietl stirbt nicht: Damit überlebt ein kompetenter General der Bergtruppen, der sich sogar erlauben konnte, mit dem "Führer" offen zu sprechen. Allerdings starb er 1944, und um diese Zeit sollte der Krieg schon zugunsten der Nazis entschieden sein - oder ihr Sieg ist unmöglich.

- Isoroku Yamamoto wird nicht abgeschossen: Damit behalten die Japaner ihren kompetentesten Admiral. Allerdings hatten die Alliierten den Geheimcode der Japaner geknackt, also könnte sich das Szenario wiederholen - es sei denn, Yamamoto vermeidet es, auch nur in die Nähe der alliierten Flugzeuge zu fliegen.

Alternative Nazi-Technologie:[]

- Konrad Zuses Computer werden eingesetzt: In UZL hatte sich Albert Speer damit beschäftigt und sogar dem "Führer" Bescheid gesagt. Woraufhin der nur meinte, er bräuchte keinen Rechner, um den Krieg zu gewinnen.

- Nazi-Atomwaffen: Sehr unwahrscheinlich - Kernkraft-Pionier Otto Hahn hat gesagt, er würde lieber Selbstmord begehen als dem "Führer" eine Atombombe in die Hand zu geben; Werner Heisenberg wird von Nazi-Ideologen als "weißer Jude" beschimpft, weil er die Theorien von Albert Einstein nicht als "jüdische Physik" verwirft; und Nazi-Deutschland hat es nicht so leicht wie die Alliierten, an das nötige Uran zu kommen.

- Mehr/bessere Messerschmitt-Flugzeuge: Dazu würde auch gehören, sie als Jäger statt als Bomber einzusetzen, wie ursprünglich geplant war.

- Enigma-Sicherheit auf M4 oder noch weiter hochgeschraubt: Das könnte im Zusammenhang mit einer Aufdeckung von Canaris geschehen. Ebenso weitere theoretisch denkbare technische Verbesserungen:

  • Lückenfüllerwalzen
  • mehrere Übertragskerben
  • Umkehrwalze D (in UZL erst ab Januar 1944)
  • Wenn die Briten keine Uboot-Enigma-Maschinen und -Codes erbeuten würden (wie bei U 110 und U 559), oder es Monate länger dauern würde, würde sich die "glückliche Zeit" der Uboote zumindest verlängern.

- Mehr/bessere/frühere Tiger/Panther/Jagdpanther/Königstiger: Auch deswegen wichtig, weil es eine schwer ersetzbare Ressource schützen würde: Die kompetenten deutschen Panzerschützen. Und die deutschen Pz III und IV hatten im Vergleich zu den schweren alliierten Panzern zu schwache Panzerung und Kanonen, es gäbe also Verbesserungsbedarf.

- Die thermobarische Bombe, von Mario Zippermayr: Potenziell starke Vernichtungskraft, aber würde wohl zu spät kommen.

- Die US Army kopiert den "Jerrycan" nicht: Die Hälfte ihres Nachschubs (nach Gewicht) bestand aus Treibstoff. Bevor sie den Wehrmachtskanister kopierten, ging eine Menge davon beim Umfüllen verloren, weil die anderen Kanister leckten oder schwer zu füllen waren. Problem: Der US-Ingenieur Paul Pleiss hatte das Design bereits 1939 kopiert. Nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

- Mehr U-Boote, speziell vom Typ XXI: Die deutschen U-Boote bedrohten die Nahrungsmittelversorgung von Großbritannien und haben Winston Churchill in UZL viele schlaflose Nächte bereitet. Probleme: Chef der Kriegsmarine Erich Raeder hatte das Goldene Parteiabzeichen, also konnte sich Karl Dönitz nicht gegen ihn durchsetzen. Außerdem mangelt es einfach an Stahl...

- Nazis geben die Enigma an Japan weiter: Das würde den Alliierten große Schwierigkeiten beim Codeknacken bereiten und sie dazu zwingen, ihre Rechen-Ressourcen aufzuteilen. Isoroku Yamamoto, der in UZL starb, weil die Alliierten einen wichtigen Funkspruch entschlüsselt hatten und daher wussten, wo sein Flugzeug flog, könnte länger überleben. Allerdings würden die Nazis die Enigma kaum mit irgendjemandem teilen wollen, selbst mit Ehren-"Ariern"...

- Schnorchel für Uboote kommt schneller zum Einsatz: In UZL dauerte dies bis 1943. Theoretisch hatten die Italiener bereits Jahre zuvor einen funktionierenden Schnorchel entwickelt...

Alternative Nazi-Wirtschaft:[]

- Nazis lassen mehr freien Markt zu, statt alles zentral regeln zu wollen: Erfolg versprechend, aber passt nicht ganz zur Nazi-Ideologie. Vielleicht, wenn sie genügend Bestechungsgelder erhalten...

- Unternehmen Wüste: Die Nazis entwickeln Technik, um Öl aus Ölschiefer zu gewinnen. In UZL war das Projekt nicht profitabel, aber langfristig könnte es helfen.

- Mehr Fließbandproduktion: Würde sehr helfen, wenn - aber die Nazis waren der Meinung, dass solche "Sklavenarbeit" dem deutschen Arbeiter nicht zuzumuten wäre. (Für Zwangsarbeiter dennoch denkbar.)

- Japan schließt einen Handelsvertrag mit der Sowjetunion über Rohstoffe ab. Die Sowjetunion hatte Öl, das sie den Japanern hätte verkaufen können, auch wenn die USA und das Empire (wie in UZL) einen Boykott gegen Japan machen. Einen Nichtsangriffspakt hatten sie bereits, und Geld für Öl sollten die Japaner auch haben. Warum sind sie in UZL nicht auf diese Idee gekommen? Vermutlich, weil es ohne Pipelines zu teuer geworden wäre, Millionen Tonnen Öl von Aserbaidschan nach Ostasien zu transportieren.

Alternative Todesfälle:[]

- Franklin D. Roosevelt: Die treibende Kraft gegen Adolf Nazi in der US-Politik. Kaum zu ersetzen. Was nicht bedeutet, dass die Nazis eine USA ohne FDR provozieren sollten. Besonders, da sein Vize-Präsident Henry A. Wallace - sehr ungewöhnlich für die USA - echte Sympathien für die Sowjetunion hatte.

- Winston Churchill: Die treibende Kraft gegen Adolf Nazi in der britischen Politik. Auch hier schwer zu sagen, wer ihn (mit gleicher Wirkung) ersetzen könnte.

  • Eine Möglichkeit dafür wäre, dass Helene de Portes (Geliebte von Paul Reynaud) ihn auf einer Konferenz im Juni 1940 mit einem Messer ersticht, was laut seinem Leibwächter in UZL fast passiert sein soll. Aber dieser ZdA wird nicht verwendet.

- Josef Stalin: An sich gäbe es in der Sowjetunion viele, die den Krieg besser hätten führen können als er. Allerdings besteht die Gefahr, dass durch seinen Tod großes Chaos entstehen würde.

- Charles de Gaulle: Die treibende Kraft gegen Adolf Nazi in der freifranzösischen Politik. Auch hier schwer zu sagen, wer ihn (mit gleicher Wirkung) ersetzen könnte.

- Tschiang Kai-schek: Ein Diktator eines korrupten Regimes, der aber der einzige zu sein scheint, der das Land noch zusammenhält. Ohne ihn könnte die Republik China in ein Chaos zerfallen, in der sich jeder Warlord in seiner Provinz zum neuen Herrscher ausruft. Zum großen Vorteil der Japaner und Kommunisten. Auch hier schwer zu sagen, wer ihn (mit gleicher Wirkung) ersetzen könnte.

- Dwight D. Eisenhower: Einer der kompetentesten Generäle der USA, der seine Truppen geduldig und gleichmäßig vorrücken ließ, ohne unnötige Risiken einzugehen, die die Wehrmacht mit einem verrückten Plan hätte ausnutzen können.

- George Patton: Ein anderer kompetenter US-General, der den Krieg zwar etwas zu sehr liebte, aber auch bei seinen Leuten beliebt und unzweifelhaft mutig war. Und sich nicht zu schade, die Bücher seiner Feinde zu lesen.

- Georgi Schukow: Einer der kompetentesten Sowjetgeneräle.

- Richard Sorge: Stalins kompetentester Spion.

- Joseph P. Kennedy sr.: Gegner der Briten und am Ende auch von FDR. Nicht dasselbe wie ein Nazi, aber es könnte ihnen zumindest nicht schaden, wenn er länger lebt.

- Andrew Cunningham: Kompetentester Admiral der Briten.

Sonstiges:[]

- Adolf Nazi greift nicht immer mehr ein: Das könnte automatisch funktionieren, wenn die Wehrmacht mehr Siege einfährt. Also durch andere PdAs. Wahrscheinlich würde er unter besseren Umständen weniger Drogen nehmen (Amphetamine, Opiate seit Herbst 1941, Kokain seit dem 20. Juli...)

- Keine Kriegserklärung an die USA: Zu diesem Zeitpunkt war ein Sieg bereits unwahrscheinlich. Sinn dieser absurden Entscheidung: Den Uboot-Krieg auf den Atlantik auszuweiten und so die Hilfslieferungen aus den USA versenken, bevor der Krieg verloren ist. In dieser ZL könnte es gut anders verlaufen. >80

- Wehrmacht besser auf den russischen Winter vorbereitet, während Unternehmen Barbarossa. Seltsamerweise hatten die Planer davor gewarnt, wurden aber nicht gehört. Dies ist besonders seltsam, nachdem manche hohen Nazis (z.B. Alfred Rosenberg, der allerdings noch realitätsfremder war als sein "Führer") selbst in Russland gelebt hatten. Selbst in UZL war z.B. Joseph Goebbels dafür. Die Veränderung wäre natürlich groß, trotzdem ist dies unwahrscheinlich.

- Besserer Einsatz der Tiger-Panzer (d.h. nicht in Sumpfgebieten!)

- Bessere Behandlung der besetzten Völker, speziell im Osten: Viele Sowjetbürger hassten den Kommunismus und hätten gerne dagegen gekämpft. Auch so gab es in UZL viele Ukrainer und andere Nichtrussen, die mitkämpften. Es gab selbst einige Russen unter General Wlassow, die das taten. - Aber um das wirklich auszunutzen, hätten die Nazis keine Nazis sein dürfen, die alle "Fremdrassigen" als Untermenschen ansehen.

- Die Wolga- und Krimdeutschen werden vor Unternehmen Barbarossa "heim ins Reich" geholt (mal im Ernst, hat niemand daran gedacht, was Stalin mit ihnen machen würde? Behandeln Nazis so ihre "Volksgenossen"?): Auf diese Weise hätte Deutschland eine zusätzliche Division, vielleicht mehr. Nicht viel, aber es könnte helfen.

- Separatfrieden: Schwierig, und praktisch unmöglich, sobald die Alliierten vereinbaren, eben keinen Separatfrieden zu schließen. Also wäre ein früherer Zeitpunkt nötig. Außerdem muss man hier trennen:

  • Mit Westalliierten: Mussolini könnte 1940 einen vermitteln, die Briten hatten zumindest dahingehend überlegt. Trotzdem unwahrscheinlich. Alternativ könnten auch die USA vermitteln, aber auch das wäre unwahrscheinlich.
  • Mit Stalin: Erst nach Beginn von "Unternehmen Fritz/Barbarossa" relevant.

- Einen Vertrag mit Vichy-Frankreich schließen, Güter durch Tunesien transportieren zu dürfen, zur Nachschubsicherung in Libyen. In UZL gab es Verhandlungen, aber am Ende kam kein Vertrag zustande. (Dieser PdA wird verwendet, auch wenn er wie unten gesagt nicht allzu relevant sein dürfte.)

  • Für einen Angriff auf Malta würde es außerdem sehr helfen, wenn die Achsenmächte Flugplätze in Tunesien benutzen dürften. (Auch verwendet, Konsequenz dieselbe.)

Ergebnis: Könnte kurzfristig bei der Versorgung helfen, aber letzten Endes war die große Distanz von den nordafrikanischen Häfen bis an die Front in Ägypten entscheidender.

- U-Boote erfolgreicher dabei, Versorgungsschiffe nach Großbritannien zu versenken. Selbst Churchill schrieb, dass er sich um nichts soviele Sorgen während des Krieges machte wie um die britische Versorgung mit Nahrung. Natürlich können die Nazis weder mehr U-Boote noch Kommandanten herbeizaubern, aber eine bessere Enigma könnte helfen.

- Es kommt zu keiner (Selbst)Versenkung der französischen Flotte wie in UZL bei Mers-el-Kebir und Toulon. Was bedeutet, dass sie zumindest theoretisch auf Seiten der Nazis gegen das britische Empire kämpfen könnte.

- Durch Glück fällt der Wehrmacht Kartenmaterial der Roten Armee in die Hände (ähnlich wie UZL drei ganze Lastwagen nach der Schlacht am Wolchow - das war allerdings erst im Juli 1942), so dass sie nun entsprechend auf das Terrain vorbereitet sind.

- "Führer"hauptquartier an einem anderen Ort: In UZL lag die "Wolfsschanze" in einem Sumpfgebiet, das von Mücken verseucht war und den Aufenthalt zur Qual machte. Ein angenehmerer Ort hätte vielleicht zu besseren Leistungen geführt...

- besseres Wetter in Russland: In UZL hat die Rasputiza mit der Verschlammung sämtlicher Wege 1941 im Frühjahr ungewöhnlich lange gedauert, im Herbst früh eingesetzt, und auch der Winter war ungewöhnlich kalt. Nachdem das Wetter wie kaum ein anderer Faktor vom Schmetterlingseffekt abhängen dürfte, wäre es nur realistisch, wenn eine Regression zum Mittelwert auftreten würde - wenn es in UZL ungewöhnlich schlecht war, dann kann es in der typischen AZL nur besser werden. (Dieser ZdA wird in der ZL nicht verwendet. Auch wenn er realistisch wäre, würde er die Sache zu einfach machen.)

Flag Third Reich.svg Wieviele Sechsen muss Adolf Nazi würfeln? Naval Ensign of Japan
Die ultimative "Die Nazis siegen! Was jetzt tun?"-Zeitlinie
Zeitlinie (bis September 1941) | Länder | Städte | ‎Was ist neu? (6. Juli 2024)
: Schlacht von Dünkirchen ⚅⚅: "Schwarze Kapelle"
⚅⚅⚅: Unt. Barbarossa (in Arbeit) ⚅⚅⚅⚅: Unt. Goldfuchs
⚅⚅⚅⚅⚅: "Ostfrieden" (in Arbeit) ⚅⚅⚅⚅⚅⚅: Unt. Felix
⚅⚅⚅⚅⚅⚅⚅: Op. Freedom (in Arbeit) ⚅⚅⚅⚅⚅⚅⚅⚅: In Planung
Nazi-Deutschland: Adolf Nazi  / Flag Third Reich.svg NSDAP  /Nationalsozialismus

(Protektorat  / Generalgouvernement)
(Flag of Berlin.svg Berlin  / München  / Flag of Hamburg Hamburg)

Kabinett: Göring  / Goebbels  / Speer  / Bormann  / Ribbentrop ...   ...   ... Heß
Krieg: ‎Wehrmacht | Raeder | Manstein | Guderian | Rommel | Dönitz
Henker SS  // Himmler  // Heydrich  // Eichmann  // Schellenberg  // KZs
Wissenschaft: Zuse  / von Braun  / Hahn  / Heisenberg
In Südeuropa: FlagItalWW2 Italien  / 750px-Flag of Spain (1938 - 1945).svg Spanien  / FlagIVICYFRanWW2 Vichy-Frankreich

Mussolini (Kabinett)  / Franco  / Pétain  / Laval

Widerstand: Abwehr | ‎Canaris | Oster | Blaskowitz | Schindler
Im Fernen Osten: Naval Ensign of Japan ‎‎‎Japan (Seal of the Government-General of Korea Chosen MiniMandschukoWW2 ‎Mandschukuo) Tojo Hirohito
Zweiter Weltkrieg: (Zur See | Zur Luft) | Dünkirchen
Alliierte: USFlagge USA | Flag of the United Kingdom GB (Naval Ensign of the United Kingdom Empire) | Freies Frankreich | MiniRepublikChina China
Anführer: Roosevelt (Kabinett) | Churchill (Kabinett) | de Gaulle | ‎Tschiang
Krieg: US Army | MacArthur | Eisenhower |‎ Patton |‎ Marshall |‎ Bradley |‎ Arnold
Kolonialisierte: ‎‎Britisch-Indien (Gandhi | Nehru) | ‎Niederländisch-Indien | Palästina
Wissenschaft: Einstein | Teller | Fermi | Oppenheimer

Turing | von Neumann | Wiener

Kommunismus: SowjetunionFlagge Sowjetunion | Stalin (Kabinett) | NKWD | KPdSU ...   ...   ... Trotzki
Krieg: Rote Armee | Schukow | Timoschenko | Budjonny
Partisanen: Mao | Kim | Ho | Tito
Denker: Orwell | Popper | Canetti | Haffner | Jung | Rand | Mandelbrot | Student
Meta: Bedingungen | PdAs und W'keiten | Fragen | ‎Zitate | Glossar
Advertisement