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Beim Reichsrätekongresses vom 18. - 20. Dezember 1918 wird nicht die Wahl einer Nationalversammlung sondern die Gründung einer Räterepublik im Deutschen Reich beschlossen.

Kurzinfo Räterepublik

In einer Räterepublik wird die Regierung durch die Bevölkerung durch ein Stufensystem gewählt. Diese Stufen werden Räte genannt. Für jede Verwaltungsebene gibt es eigene Räte. Dazu wählt die Bevölkerung die Mitglieder eines Rates. Diese Ratsmitglieder wählen aus ihren Reihe eine bestimmte Zahl an Abgesandten für die nächst höhere Ebende. Dies wird bis zur Regierung fortgesetzt.

Das Besondere am Rätesystem ist das es keine Gewaltenteilung gibt. Das heißt der Rat entscheidet über die Gesetze, die Regierung und über die Gerichte. Zudem kann jedes Ratsmitglied jeder Zeit wieder abgewählt werden. Dies hat zur Folge das ein Abgeordneter seinen Wähler verpflichtet war und nicht wie in den anderen Demokratieformen ihrem Gewissen und somit frei in ihren Entscheidungen waren.

Weitere Informationen bei Wikipedia siehe hier

Gründung der Räterepublik

Weg in die Räterepublik

"Alle Macht den Räten!" Forderung der Demonstraten im November 1918.

Demp1919LWK

Sozialistische Demonnstration, Berlin

Am 16. Dezember 1918 begann in Berlin der Reichsrätekongress. Der Kongress hatte 490 Teilnehmer. Die Mehrheits SPD stellte mit 298 Teilnehmer die größte Zahl, die Unabhängie SPD war mit 101 Teilnehmer vertreten, davon waren 10 Spartakisten, der Rest gehörte anderen politischen Gruppierungen an. Zweit der wichtigsten Politiker der Linken Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren keine Teilnehmer des Kongresses.

Diese Mehrheitsverältnisse führten eigentlich zu einer Position gegen die Räterepublik. Die Eröffnungsrege hielt der Politiker Richard Müller ein unterstützer der Räterepublik. Ihm gelang es mit seiner Rede die Mehrheit der Abgeordneten von einer Räterepublik zu überzeugen. Als erstes wurde der Zentralrat der Deutschen Sozialistischen Republik mit 17 Mitgliedern gegründet. Dieser hatte die Aufgabe der Rat der Volksbeauftragten zu kontrollieren. Das bedeute das der Zentralrat jedem Gesetz des Rats der Volksbeauftragten zustimmen musste.

Am 19. Januar 1919 fand nun die Wahl zur Nationalversammlung. Sie wurde durch freie und gleiche Wahlen gewählt. Das Volk wählte die Nationalversammlung noch direkt. Zum ersten Mal durften Frauen wählen und gewählt werden. Die Arbeit der Nationalversammlung began am 6. Februar 1919. Diese begann mit der Ausarbeitung einer Verfassung zu einer Räterepublik. Am 9. Juli 1919 war die Nationalversammlung gezwungen der Vertrag von Versailles ohne Änderungen anzunehmen. Nach langen Debatten wurde am 21. Juli die neue Verfassung verabschiedet.

Verfassung der Räterepublik

Der Name des Staates blieb trotz des Widerstandes in der Nationalversammlung Deutsches Reich und die Farben der Flagge waren Schwarz-Rot-Gold. Damit sollte an die gescheiterte Revolution von 1848/49 angeknüpft werden. Der erste Artikel der Verfassung legte fest, dass das Deutsche Reich eine Räterepublik ist. Die Gerichte blieben unabhängig von den Räten, dies war eine der wichtigsten Forderungen der liberalen und nationalen Parteien. Für die Regierung wurde folgendes System festgelegt:

  • Wahlberechtig ist jede Person ab 18. Jahren wenn ihr das Wahlrecht nicht von einem Gericht aberkannt wurde.
  • Es gibt Räte auf Gemeinde-, Kreis-, Bezirk- und Landesebene.
  • Für 500 Bewohner einer Gemeinde wird je ein Abgeordneter für den Gemeinderat gewählt.
  • Für 50 Mitglieder im Gemeinderat wird ein Abgeordneter in den Kreisrat gewählt.
  • Für 20 Mitglieder im Kreisrat wird ein Abgeordneter in den Bezirksrat gewählt.
  • Für 10 Mitglieder im Bezirksrat wird ein Abgeordneter in Landrat gewählt.
  • Für 5 Mitglieder im Landrat wird ein Abgeordneter im Reichsrat gewählt.
  • Die Abgeordneten können jeder Zeit abgewählt werden. Dazu ist eine Mehrheit der Stimmen im unter geordneten Rat nötig.
  • Der Reichsrat wählt seinen Vorsitzenden. Der Reichsratsvorsitzende wählt seine Minister die durch den Reichsrat bestätigt werden müssen.
  • Alle 7 Jahre wird der Reichspräsident vom Volk gewählt. Dieser hat das Oberkommando über die Armee, kann Begnadigungen aussprechen. Gesetzte müssen den Reichsrpäsidenten zur Unterschrift vorgelegt werden. Er kan diese ablehnen. Der Reichsrat kann mit einer zwei-drittel Mehrheit diese Entscheidung überstimmen und die Unterschrift erzwingen.

Die Armee sollte auch neu organisiert werden. Dies geschah jedoch nur in einem geringen Maße. Zwar wurden Soldatenräte gebildet. Doch war deren einige Aufgabe die Kontrolle der Diziplin in der Truppe. Das Kommando lag weiterhin bei den Offizieren, diese wurden weiterhin ernannt und nicht gewählt. Der Vertrag von Versaille verbot den Deutschen die Bildung von militärischen Vereinen. Somit konnte der Plan einer Milizarmee nicht verwirklicht werden und man blieb bei einem stehenden Heer von 100.000 Mann.

Die wichtigsten Betriebe sollten verstaatlicht werden und unter die Kontrolle von Räten gestellt werden. Diese sollten über die Produktion entscheiden. Durch den Widerstand der Industrie wurde dies verhindert. Die Bildung von Betriebsräten wurde zwar gestattet. Die Aufgabe war aber nur die Vertretung der Arbeiter gegenüber den Arbeitgebern.

Widerstand gegen die Republik

Widerstandsgruppen

Die Republik hatte von Anfang an mit Widerstand zu kämpfen. Dieser Widerstand kam nicht nur aus dem Inland sondern aus dem Ausland. Im Ausland war dies vorallem Frankreich und Belgien. Da diese die deutschen Zerstörungen während des Krieges nicht vergessen hatten. Im Inland waren es die Freikorpverbände, das Militär, Teile des Bürgertums und Teile der Linken. Dazu kam das die ehemalige OHL die Dolchstoßlegende verbreite um so die Niederlage den Politikern anzulasten und nicht dem Militär. Dies führte zur Ablehnung der Republik in Militär und in den nationalen Kreisen. Für das Bürgertum war die Republik zu weit Links und Teile der Linken fehlte die wichtigsten Punkte zum Aufbau eines sozialistischen Staates.

Widerstand im Inland

Während die Linken sich nur durch Proteste äußersten, planten einige nationale Gruppen den Putsch der Regierung. Am 13. März 1920 begann ein Putsch der Nationalen gegen die Regierung. An diesem Putsch waren mehrere Freikorps,Teile des Bürgertums und einige Verbände der Reichswehr. Den Putschisten um die Weltkriegsgeneral Walther von Lüttwitz und Erich Ludendorff gelang es die Hauptstadt unter ihre Kontrolle zu bringen. Um die Republik zu retten wurde von der geflohenen Reichsregierung der Generalstreik aufsgerufen. Da sich große Teile der Verwaltung auf Seite der Putschisten stellte, brach der Putsch erst am 30. März zusammen. Die Anführer des Putsches konnten zum Teil ins Ausland fliehen oder sich in den Freistaat Bayern retten. Trotz des Rätesystem war es den Konservativen gelungen die Macht zu sichern und so wurden die Putschisten geschützt.

Auch wenn der Putsch gescheitert war, blieb die Gefahr von Rechts. Die Organisation Consul war an der Ermordung von Politikern verantwortlicht, die entweder dem linken oder republikanischen Spektrum angehörten. Die prominetesten Opfer waren der Außenminister Walther Rathenau und der Finanzminister Matthias Erzberger, der den Waffenstillstand von Compiègne unterschrieben hatte. Am 9. November 1923 kam es in München durch die NSDAP um den Österreicher Adolf Hitler zu einem Putschversuch. Dieser scheiterte jedoch schnell, aufgrund von schlechter Plannung und dem Widerstand der bayrischen Regierung. Die Putschisten wurden zum Teil verhaftet und zu nur geringen Strafen verurteilt. Adolf Hitler war Januar 1919 bis April bereits Mitglied eines Soldatenrates gewesen. Seine politische Position führte jedoch dazu das er den Rat verlassen musste.

Widerstand im Ausland

Der größte Gegner der Deutschen im Ausland war Frankreich. Frankreich bestand auf die Einhaltung der Reperationsforderungen. Dies brachte das Deutsche Reich immer mehr in Schwierigkeiten, denn das Deutsche Reich verlor so einen Großteil seiner Produktionsgüter ans Ausland. Dies schwächte die deutsche Wirtschaft. Als das Deutsche Reich 1923 den Forderungen an Reperationennicht mehr nicht nachkommen konnte, wurden Teile des Ruhrgebietes durch Frankreich und Belgien besetzt. Die Deutschen riefen, um dem entgegenzuwirken, den passiven Widerstand aus. Der deutsche Staat übernahm die Weiterbezahlung der Arbeiter, dafür wurde immer mehr Geld gedruckt. Im Oktober wurde trotz des Widerstandes im Reichsrat der passive Widerstand durch den Reichsratsvorsitzenden Gustav Stressemann abgebrochen. So verlor die Goldmark immer mehr an Wert. Zum 1. November wurde die Rentenmark eingeführt. Sie wurde später durch die Reichsmark ersetzt.

Auch die USA standen der neuen Republik kritisch Gegenüber. Denn in den USA gab es eine große Angst vor linken Kräften. Die USA schlossen 1921 einen Speratfrieden mit dem Deutschen Reich, denn der Vertrag von Versailles war vom US-Kongress abgelehnt wurden. Es gab jedoch kaum intresse der Amerikaner im Deutschen Reich zu investieren.

Stabile Jahre

Akzeptanz in der Bevölkerung

Aufgrund der Abwahlmöglichkeiten änderte sich die Zusammensetzung einiger Räte regelmäßig. Nicht alle Räte im Reich tagten jeden Tag. In den kleinen Gemeinden traffen sich die Räte nur einmal die Woche. Auch auf Kreis Ebene waren die Tagungen nicht bei allen Räten jeden Tag sondern manche tagten nur wenige Tage die Woche. Erst auf Bezirksebende kam es zu täglichen Tagungen der Räte. Die größten Parteien waren die KPD, die USPD, die SPD, die Zentrumspartei, die BVP, die DDP, die DVP und die DNVP. Die Räterepublik wurde Anfangs von der KPD, USPD, SPD, Zentrumspartei und DDP getragen. Die BVP und die DNVP lehnten die Räterepublik offen ab. Die DVP begann ab 1920 die Räterepublik mit zu tragen. Ab 1924 geriet die KPD immer mehr unter den Einfluss der Regierung in Moskau. So das die Zusammenarbeit mit der Regierung endete. Die neue Position wurde von Ernst Thälmann getragen ihm gelang es Liebknecht und Luxemburg zu schwächen und Thälman wurde 1924 neuer Vorsitzender der KPD. Nun kam es zum Bruch zwischen der KPD und der Republik. Da Liebknecht und Luxemburg nicht mittragen wollten verließen sie mit einigen Anhängern die Partei und gründeten die Deutsche Räte Partei (DRP). Diese blieb der Republik weiterhin treu.

Sitze der Parteien im Reichsrat am 1. Januar 1924. Sitze in Prozent:

  KPD: 10.2%
  DRP: 3.9%
  USPD: 4.1 %
  SPD: 22.1%
  DDP: 7.1%
  Zentrumspartei: 18.6%
  BVP: 5.1%
  DVP: 8.6 %
  DNVP: 15.7%
  sonstige: 4.6%

Trotz der Mehrheit für die republikanischen Parteien gab es häufige Wechsel, den neben den Differenzen zwischen den Parteien, war die Zentrumspartei und DVP nicht immer bereit die Regierung zu tragen. Im Laufe der Jahre verlor die DNVP an Stimmen zu gunsten der DDP und DVP. Die NSDAP war nach dem Putschversuch verboten wurden war aber 1925 wieder zugelassen wurden. So dass die NSDAP bis Ende des Jahrzehnts einen Stimmenanteil von fast 4 Prozent erreichen konnte. Sie gehöhrte zu den Gegner der Republik.

Wirtschaftliche Entwicklung

Durch die geringe Investition aus dem Ausland kam die deutsche Wirtschaft nach der Hyperinflation nur langsam wieder in Gang. Dennoch sankt die Arbeitslosenzahl stetig. Die Löhne begannen auch wieder zu steigen und erreichten 1928 wieder das Niveau von 1914. Dies steigerte den Konsum was zu immer neuen Firmengründungen führte. Im ganzen Reich führte es dazu das man wieder optimistischer in die Zukunft sah. Zu den Firmen Gründungen gehöhrte auch die 1926 gegründete Deutsche Luft Hansa. Sie entwickelte sich zu einer der wichtigsten Luftfahrtunternehmen im Deutschen Reich. Bereits 1923 war in Berlin-Tempelhof der Bau eines neuen Flughafen begonnen. Die wichtigsten Abschnitte waren bis 1927 abgeschlossen und der Flugbetrieb konnte aufgenohmen werden. Unter Hugo Eckener begann der Wiederaufstieg der deutschen Zeppelinindustrie. So wurden die Zeppelin aus dem Deutschen Reich wieder in der ganzen Welt gefragt. Auch Flugzeuge wurden an Mitte des 1920er von deutschen Firmen gebaut. Dies geschah aber unter Kontrolle der Allierten.

Das Leben der Arbeiter war immer noch hart. Zwar war während der Revolution der achtstunden Tag eingeführt. Dieser wurde aber immer wieder durch die Firmen verletz. So das Arbeitszeiten von mehr als 10 Stunden die Regel waren. Eins der größten Geschenke für die Arbeiter war die Einführung der Arbeitslosenversicherung im Jahre 1927. Sie war aber nur für 800.000 Arbeitslose vorgesehen, dies sollte sich in den folgenden Jahren als Fehler erweisen.

Rückkehr in die Staatengemeinschaft

Seit der Unterzeichnung des Vertrages von Versailles gab es immer wieder Probleme mit den deutschen Reperationszahlungen. 1923 hatten die Franzosen und Belgien daher das Ruhrgebiet besetzt. Ab Ende 1923 begannen nun die Verhandlungen über eine regelmäßige Zahlung der Reperationen auf einer für das Deutsche Reich tragbare Maß zu bringen. Anfang 1924 kam es nach langen Verhandlungen zu einer Einigung, so dass das Deutsche Reich jedes Jahr 1 Milliarde Reichsmark an Reperationen zahlte. Zudem begannen nun auch wieder ausländische Firmen im Deutschen Reich zu investieren. Diese Verhandlungen wurden von deutschen Außenminister Gustav Stresemann geführt.

Bis 1924 kam es zu mehreren Vertragsabschlüssen mit der Sowjetunion. So durften die Deutschen in der Sowjetunion eigentlich durch den Vertrag von Versailles verbotenen Waffen wie Panzer und Flugzeuge in bestimmten Einrichtungen testen. Der Grund für die Verträge lag neben der gemeinsamen Ablehnung der Alliierten auch an dem gleichen politischen System. Nach dem Tod Lenins 1924 und der Macht übernahme Stalins wurden die letzten Reste der Räterepublik in der Sowjetunion beseitigt, dies hatte bereits unter Lenin begonnen doch Stalin beendete die Entwicklung und errichtete eine Parteien Diktatur durch die KPdSU.

Als Außenminister gelang es Stresemann auch Verträge mit Frankreich zu schließen. So akzeptierten die Deutschen die Grenzen im Westen die durch Versailles festgelegt wurden waren. Dies wurde von der politischen Rechten als Verrat angesehen. Dennoch erreichte er die nötigen Stimmen im Reichsrat um weiter verhandel zu können. Die Beziehungen zu Frankreich bleiben trotz aller Versuche Stresemanns angespannt. Denn in Frankreich gab es immer noch eine große Feindschaft gegenüber den Deutschen.

1926 wurde das Deutsche Reich in den Völkerbund aufgenohmen. Trotz des protestes aus Polen den die Beziehungen zwischen den Deutschen Reich und Polen waren noch schlechter als die Beziehung zu Frankreich. Im Reichsrat gab es immer wieder Forderungen nach einem Krieg um die verlorenen Gebiete zurück zu erobern. Dies wurde aber immer wieder abgelehnt. Dennoch gab es geheime Militärlager in der Nähe der Grenze und es wurde von den deutschen Militär Pläne für einen Krieg gegen Polen gemacht. Zwar verfügte die Reichswehr nur über 100.000 Mann dafür gab es viele paramilitärische Organisationen die im Kriegsfall die regulären Soldaten unterstützen konnten.

Weltwirtschaftskrise

Weg in die Krise

Am 29. Oktober 1929 begannen die Kurse an der Börse in New York stark zu fallen. Dieser Trend setzte sich in den folgenden Tage fort. Die Kurszusammenbrüche begannen bald auch in Europa. Die meisten Staaten Europas waren von der Wirtschaftskrise betroffen. Neben den USA war auch das Deutsche Reich stark betroffen. Denn die deutsche Wirtschaft hatte sich trotz der Entwicklung der letzten Jahre noch nicht wieder erhohlt. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Deutschen Reich schnell an. Die Arbeitslosenversicherung war bald nicht mehr in der Lage die hohe Zahl der Arbeitslosen zu unterstüzen. Dies hatte zur Folge das nun wieder große Teile der deutschen Bevölkerung verarmten. Dies senkte die Kaufkrat und immer größere Zahl an Menschen verloren ihre Arbeit. Zum 1. Januar 1930 waren 3.2 Millionen Menschen arbeitslos.

Politische Krise

Die Regierung um den SPD Reichsratsvorsitzenden Hermann Müller konnte der Krise nicht herr werden. Denn neben Uneinigkeit über die Art der Wirtschaftshilfe fehlte auch das Geld, den der deutsche Staat war nahe eines Staatsbankrottes. Die Regierung bildeten DRP, USPD, SPD, Zentrumspartei, DDP und DVP während die linken Parteien für die verstaatlichung von Teilen der Industrie waren forderten die anderen Parteien kein einmischen in die Wirtschaft. Die schlechte Wirtschaftlage führte dazu das sich die Sitzverteilung im Reichsrat änderte.  

Sitze der Parteien im Reichsrat am 1. Juli 1930. Sitze in Prozent:

  KPD: 13.3%
  DRP: 6.8%
  USPD: 3.1%
  SPD: 18.1%
  DDP: 6.9%
  Zentrumspartei: 13.5%
  BVP: 5.4%
  DVP: 5.1 %
  DNVP: 10.1%
  NSDAP: 15.5 %
  sonstige: 2.6%

Die DVP rückte nach dem Tod Stresemanns immer weiter nach rechts und beendete die Zusammenarbeit mit der Regierung. Ein Bündnis aus NSDAP, KPD, DNVP, BVP und DVP sowie einige kleine Parteien gelang am 19. Juli die Abwahl von Müller als Reichsratsvorsitzenden. Nun wurde ein Nachfolger gesucht. Dafür war die absolute Mehrheit der Stimmen nötig. Die Verfassung erlaubte jeder Partei einen Kandiaten zur Wahl vorzuschlagen. Über jeden Kandiaten wurde seperat abgestimmt. Nun gelang es keinem Kandiaten die Mehrheit der Stimme zu erlangen. Für diesen Fall war 1927 eine Verfassungsänderung vorgenohmen wurden. Der Reichspräsident konnte nun einen der Kanditaten zum Vorsitzenden ernennen und dieser durfte für ein halbes Jahr nur mit mit zwei-drittel der Stimmen abgewählt werden. 1925 war nach dem Tod Eberts der Weltkriegsgeneral Paul von Hindenburg zum Reichspräsidenten gewählt. Dieser bestimmte nun Heinrich Brüning am 1. August zum neuen Vorsitzenden.

Maßnahmen der Regierung

Brüning begann bald mit ersten Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise. Dazu began er die Steuern zu erhöhen und die öffentlichen Ausgaben zu reduzieren. Jedes neue Gesetz führte zu heftigen Debatten im Reichsrat. Denn die SPD war nicht bereit die Belastung für die Arbeiter weiter zu steigern. Doch stützte neben der ZEntrumspartei auch die DVP, die DNVP, DDP, die BVP, einige kleinere Parteien und vereinzelte Abweichler der anderen Parteien die Politik Brünings. Denn Brüning war es gelungen diese Maßnahmen als einzigen Weg zum Kampf gegen die Reperationen darzustellen. In den folgenden Wochen gelang es so die Staatsfinanzen wieder zu verbessern. Die Not der Bevölkerung wuchs jedoch immer mehr und die Bürgerlichen Parteien verloren immer mehr Stimmen an die linken und rechten Parteien.

Sitze der Parteien im Reichsrat am 1. Januar 1931. Sitze in Prozent:

  KPD: 15.7%
  DRP: 5.0%
  USPD: 6.1%
  SPD: 18.2%
  DDP: 3.9%
  Zentrumspartei: 9.7%
  BVP: 5.1%
  DVP: 2.4%
  DNVP: 7.3%
  NSDAP: 23.5%
  sonstige: 3.1%

Diese Mehrheiten machte es Brüning unmöglich weiter zu regieren. Da am 1. März die Schutzfriste für Brüning auslief, bestand nun die Abwahl durch Brüningsgegner. Durch geschickte Verhandlungen konnte Brüning seine Position sichern in dem er der SPD einige Zugeständnisse machte. So sollten bis Ende des Jahres die Steuern für die Arbeiter nicht erhöht werden. Doch ein anderes Ereignis brachte den deutschen Staat an den Rand einer neuen Krise. Dies war eine Bankenkrise die am 11. Mai begann, denn an diesem Tag berichtete die Österreichische Creditanstalt das sie hohe Verluste in höhe von 140 Milionen Schiling gemacht hatte. Dies sorgte für sorgen bei den Anlägern. Es traf auch deutsche Banken denn viele Anläger zogen nun ihr Geld von den deutschen Banken ab. Dies brachte nun auch die deutschen Banken in Bedrängnis.

Die SPD, USPD und DRP forderten nun als Gegenmaßnahme staatliche Hilfe für die Banken. Diese Nachricht vom 14. Mai sorgte nun auch bei den Kunden für Ängste sie begannen in den folgenden Tagen immer mehr Geld abzuheben. Am 17. Mai kam es nun zu einer Einigung zum 20. Mai mussten alle Banken schließen und erst wieder öffnen wenn sie in der Lage ihre Stabilität bewiesen hatten. Durch die hohen Verlsute war dies aber nur wenigen Banken möglich und so forderte die SPD nun immer stärker staatliche Hilfe für die Banken. DIese erfolgten aber nicht und die Lage für die Banken verschlechterten sich immer mehr. Am 5. Juni wurde mit den Stimmen der SPD, KPD, USPD, DRP und DDP gegen den Willen der Regierung die staatliche Hilfe dr Banken in Höhe von 100 Miliarden Reichsmark beschlossen zu erst sollte den Banken geholfen werden die für die Stabilität des Bankenwesen wichtig waren. In den folgenden Tagen verbesserte sich so die Lage der Banken wieder. Der Vorschlag des US-Präsidenten Hoovers die Reperationen für ein Jahr auszusetzten wurde zu lange durch Frankreich blockiert um Einfluss auf die deutsche Politik zu haben.

Am 7. Juli 1930 wurde Brüning abgewählt und Otto Wels am 14. Juli sein Nachfolger ihm gelang es die KPD von einer Zusammenarbeit zu überzeugen. Die KPD trug die Regierung trotz der Ablehnung mit da es Otto Wels gelang dies als einige Möglichkeit um die Arbeiterschaft vor weiterer Ausbeutung zu schützen. Im Ausland und bei Teilen der Bevölkerung wurde dies mit Sorge betrachtet. In den folgenden Tagen wurde die ersten Gesetze zur Föderung der Wirtschaft erlassen. So wurden mehre Straßenbau- und Großprojekte finanziert. Zudem wurden nun wieder öffentliche Aufgaben verbegen. Um die Projekte zu kontrollieren wurde eine eigene Kommission eingerichtet. Bis Ende des Jahres konnte so die Wirtschaft ein wenig erhohlen. Die Unterstützungf aus dem Ausland blieb nun komplett aus und auch das Bürgertum stellte sich nun immer mehr gegen die Regierung. Die Reichswehr begann zusammen mit anderen rechten Gruppen einen Putsch zuplannen.

Kampf um die Macht

"Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!" Ausruf der KPD bei Demonstrationen

Die Angst der Konservativen das sich das Deutsche Reich in einen sozialistischen Staat verwandeln würde war unbegründet. Denn am 20. Oktober 1930 zerbrach das Bündnis aus KPD und SPD. Denn die KPD forderte die verstaatlich großer Teile der Industrie dies wurde von der SPD aber abgelehnt. Auch die USPD und DRP hatten sich der Forderung der KPD angeschlossen. Somit gab es im Reichsrat nun drei politische Lager, dies waren der linke Block aus KPD, USPD und DRP, der republikanische Block aus SPD, Zentrumspartei und DDP, der rechte Block bestand aus DVP, BVP, DNVP und NSDAP. Keiner der drei Blöcke verfügte über die nötige Mehrheit um eine Regierung zu bilden am 30. Oktober wurde Otto Wels abgewählt. Wie zu erwarten war gelang es trotz aller Verhandlungen zwischen den Parteien kam es zu keiner Mehrheit für einen Kandiraten und erneut erhielt Hindenburg das Recht einen Kanditaten zu ernennen. Dies wurde am 9. November der DNVP Politiker Alfred Hugenberg. Bereits am nächsten Tag stellte die SPD den Antrag auf abwahl Hugenbergs. Doch mit den Stimmen der NSDAP konnte sich Hugenberg im Amt halten. Hitler hatte mit Hugenberg ein Bündnis geschlossen, dies sah vor das Hugenberg von der NSDAP beim Kampf gegen die Räterepublik unterstützt wurden. Dafür würde Hitler die Macht unter dem Kaiser erhalten. Dies war die offizelle Vereinbarung an die Hugenberg glaubte, doch Hitler hatte keine Absicht sich einem Kaiser zu unterwerfen er wollte die alleinige Macht im Reich.

Neue Gesetze konnten nur nach langen Verhandlungen verabschiedet werden. Es gab nun von allen Blöcken versuche die gegnerischen Blöcke zu schwächen. Dies scheiterte da sich immer zweit Blöcke gegen den dritten stellten. Die Regierung war so mehr oder wenig Handlungsunfähig. Die Wirtschaft begann sich dennoch immer mehr zu erhohlen auch wenn die Arbeitslosenzahl Anfang 1932 immer noch bei mehr als 5 Milionen lag. Die Verteilung der Sitze im Reichsrat hatte sich jedoch kaum zu gunsten eines Blockes verändert.

Sitze der Parteien im Reichsrat am 1. Januar 1931. Sitze in Prozent:

  KPD: 14.7%
  DRP: 5.3%
  USPD: 5.1%
  SPD: 19.2%
  DDP: 4.5%
  Zentrumspartei: 11.7%
  BVP: 5.0%
  DVP: 3.6%
  DNVP: 8.1%
  NSDAP: 20.5%
  sonstige: 2.3%

In den nationalen Gruppen gab eine immer größere Zahl die einen Putsch forderten. Am 21. Januar 1932 trat Hugenberg vom Amt des Reichsratvorsitzenden zurück. Nach langen Verhandlungen einigte man sich auf Wilhelm Marx vom Zentrum als neuen Reichsratsvorsitzenden. Er wurde von vielen Politikern respektiert auch in den nationalen Kreisen genoss er ansehen. So das er auch die Unterstützung der DVP und BVP. Auch die DRP und USPD konnten sich mit Marx anfreunden. Somit war die Regierung wieder Handlungsfähig. Die Regierung förderte weiterhind die Wirtschaft auch wurden die Mittel der Reichswehr weiter erhöht. Im März begannen in Genf die Abrüstungskonferenz des Völkerbunden. Deser brachte für das Deutsche Reich jedoch keinen Verbesserung. Denn die Deutschen wurden nicht als Gleichberechtig annerkannt. Erst gegen Ende des Jahres kam es zu einer Einigung und die Deutschen konnen ihre Armeestärke ab 1933 erhöhen jedoch nur um 50.000 Mann zu Land und 7.500 zu See. Zudem wurden 10 Panzer bis 5 Tonnen und 100 Geschützte bis 15.8 cm Kalibergröße gestattet. Bis Anfang 1933 war die Zahl der Arbeitslosen auf 3.5 Millionen gefallen. Dennoch herrschte in vielen Städten immer noch große Armut.

Am 13. März 1932 fand die Reichpräsidentenwahl statt. Hindenburg hatte sich aufgrund seines Alter entschieden nicht erneut anzutretten zudem lehnte er die Republik immer mehr ab. Für das Bündnis aus USPD, SPD, DDP, Zentrumspartei und BVP tratt Wilhelm Marx an, für die KPD tratt Ernst Thälman an, für die DRP tratt Rosa Luxemburg an, für die DNVP und DVP tratt Hugenberg an und für die NSDAP der seit Anfang 1932 deutscher Staatsbürger Adolf Hitler. Es gab noch mehrere unabhänige Kanditaten doch diese hatte keine Chance auf den Sieg. Im ersten Wahlgang gelang es keinem Kanditaten die nötige absolute Mehrheit zu erlangen und so wurde am 10. April erneut gewählt. DIese Wahl gewann Marx mit nur 38,1% der Stimmen, danach folgten Hitler mit 25,1%, Hugenberg mit 15,9%, Thälman mit 12,7% und Luxemburg mit 7,9% der Rest der Stimmen war ungültig.

Das zweite goldene Jahrzehnt

Innenpolitik

Die Wahl Marx zum Reichsrpäsidenten brachte nun entgültig Stabilität in das politische System. Die Stimmen für die republiktragenden Parteien stieg nun wieder an und erreichte bis Mitte des Jahres 1932 eine stabile Mehrheit auch wenn die republikfeindlichen Parteien immer noch fast 50% der Sitze im Reichsrat hatten. Bis Ende des Jahrzehnt sankt die Zahl der Sitze für die KPD und NSDAP zusammen auf knapp 30%. Auch die NDVP und DVP verloren immer mehr an Unterstützung in der Regierung. 1938 löste sich die DVP auf und viele Mitglieder wechselten zur DNVP oder zur DDP. Es kam immer noch zu häufigen Wechseln der Reichsratsvorsitzenden. Da die Parteien nicht immer zu Kompromissen bereits waren erst Ende der 1930er began die Parteien mehr zusammen zu arbeiten und die Regierungen wurden stabiler.

Im August wurde durch den Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer die erste öffentliche Autobahn des Deutschen Reiches eröffnet. Es gab bereits weitere Pläne für Autobahnausbauten diese wurden nun von der Regierung fina nziett und bis Ende des Jahres wurden mehre dieser Projekte begonnen es sollte jedoch noch Jahre dauern bevor größere Strecken fertiggestellt waren.

Nach der Krise von 1929 bis Ende 1932 begann nun das öffentliche Leben in den Großstädten wieder zu erblühen. Es entstanden neue Lichtspielhäuser und Tanzlokale. Es gab jedoch immer noch viele Menschen die nach Arbeit suchten oder für einen geringen Lohn arbeiten. Bis Ende des Jahrzehnts sollte die Zahl der Arbeitslosen auf unter 1 Milionen fallen. Vobei viele der Arbieter kaum von ihrem Lohn leben konnten. Die Gewerkschaften begann nun Streik zu organisieren um eine Steigerung der Löhne zu erreichen. Die geringen Löhne führten dazu das es Arbeitern kaum möglich war Lichtspielhäuser, Theater und Tanzlokale regelmäßig zu besuchen. Zudem waren trotz der Veringerung der Arbeitszeit auf Achtstunden längere Arbeitszeiten die Regel. Denn viele Arbeiter fürchteten um ihre Arbeit wenn sie gegen die langen Arbeitszeit protestierten.

Außenpolitik

Die Deutschen hatten zwar 1933 die Vergrößerung der Armee erreicht, doch was die Gebiete im Osten betraff blieben die Alliierten hart und verboten jede Änderung der Grenze. So das sich die Beziehungen zu den Nachbarstaaten wieder verschlechterte. Der größte außenpolitische Erfolg des Deutschen Reiches war 1935 die Abstimmung im Saarland, denn dieses Stimmte mit einer großen Mehrheit für die Rückkehr ins Deutsche Reich. Das Saarland war von 1920 bis zur Abstimmung 1935 unter französischer Verwaltung in Folge des Vertrages von Versailles gewesen.

Das Deutsche Reich versuchte Verbündete im Konflikt mit Frankreich und Polen zu gewinnen. Frankreich war weiterhin mit Großbritannien verbündet. Dafür hatten die USA sich fast komplett aus Europa zurück gezogen hatten. Polen war zwar mit Frankreich verbündet doch gab es in Frankreich wenig intresse Polen in einem Krieg gegen die Sowjetunion oder andere Nachbarn zu unterstützen. Die einzige Ausnahme war das Deutsche Reich. 1937 gelang es dem Deutschen Reich ein Bündnis mit Litauen und der Tschechoslowakei gegen Polen zu schließen. Denn beide Staaten hatten Anfang der 1920er Gebiete an Polen verloren und ihr Ziel war die Rückeroberung. Auch Ungarn hatte Gebiete an Polen verloren war jedoch zu keinem Bündnis mit dem Deutschen Reich bereit. Zudem gab es auch Konflikte zwischen der Tschechoslowakei und Ungarn, denn Ungarn forderte bestimmte Gebiete von der Tschechoslowakei in denen es eine Mehrheit von Ungarn gab.

1936 kam es in Spanien zu einem Putsch von Teilen der Armee gegen die republikanischen Regierung. Der Putsch wurde von Franco geführt. Es gelang den Putschisten in den ersten Wochen einige Erfolge gegen die Regierung zu erziehlen so das ein schnelles Ende des Putsches nicht zu erwarten war. So kam es bald zu Kämpfen zwischen Einheiten der Regierung und den Putschisten, damit begann nun der Bürgerkrieg. Die republikanische Regierung wurde anfangs nur von der Sowjetunion und der Internationalen Brigade, eine Gruppe von freiwiligen Männern aus verschieden Ländern. Franco wurde von Italien unterstützt. Denn In Italien regierte seit 1923 Mussolinie als fachistischer Diktator. Ab 1937 unterstützte aus das Deutsche Reich die republikanische Regierung neben Waffen und Geld, gab es auch eine große Zahl an deutschen Soldaten im Bürgerkrieg. Offiziel waren es freiwilige, doch sie wurden von der deutschen Regierung unterstützt. Die Beteiligung am Bürgerkrieg diente vorallem dem Test der eigenen Waffenentwicklungen im Kriegseinsatz, denn man erwartete in der deutschen Regierung bald einen neuen Krieg in Mitteleuropa. Der Bürgerkrieg dauerte bis Mai 1939 und endete nacch langen und verlustreichen Kämpfen mit dem Sieg der republikanischen Armee. Es gelang einigen Putschisten das Land nach Italien zu verlassen, von dort aus bereiteten diese einen weiteren Putsch vor.

Dritter Balkankrieg

Weg in den Krieg

In Österreich war es Dolfuss ab 1934 gelungen die Macht zu sichern und eine Diktatur einzurichten. Die neue österreichische Regierung began bald Verhandlungen mit Italien über ein Bündnis. Dieses wurde 1936 geschlossen. Beide Regierungen waren daran interessiert ihren Einfluss zu erweitern. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges war auf dem Balkan der Staat Jugoslawien dieser bestand aus Gebieten des ehemaligen Österreich-Ungarn. Nun wurde Jugoslawien zum Ziel sowohl Italien, Österreich als auch Ungarn. In Bulgarien gab es auch Parteien die Gebiete von Jugoslawien forderten. Man war jedoch nicht zu einem Bündnis mit Italien bereit. Ab September 1938 begann nun Italien Forderungen an Jugoslawien zu stellen. Nach dem Italien Albanien ohne Widerstand aus dem Westen erobert hatte. Jugosalwien war zwar mit Rumänien und der Tschechoslowakei verbündet, doch gab es Spannungen zwischen denn Staaten und so war nicht klar ob das Bündnis im Kriegsfall halten würde. Am 13. März 1939 erklärte Italien Jugoslawien den Krieg. Nach dem Italien mehrere Grenzkonflikte provoziert hatte.

Verlauf des Krieges

In den ersten Tagen des Krieges konnten die Jugoslawen einige Angriff der Italienern abwehren und sogar bis zum 20. März einige Gebiete Italiens erobern. Am 21. März tratten nun auch Ungarn und Österreich in den Krieg ein. Auch wenn die Tschechoslowakei über eine große und gut Ausgerüstete Armee verfügte war man nicht zum Krieg bereit. In Rumänien gab es innenpolitischen Widerstand gegen die Krieg. Für Rumänien bestand die größere Gefahr in der Sowjetunion die einige Gebiete Rumäniens beanspruchte. Somit stand Jugoslawien alleine Gegen drei Feinde. In den folgenden Wochen brach der Widerstand Jugoslawiens in einigen Gebieten zusammen. Es gelang der Armee Jugoslawiens jedoc immer wieder kleine Erfolge zu erringen und so den Vorstoß des Feindes zu verlangsammen. Denn man hoffte auf Hilfe aus dem Ausland. Doch weder Frankreich noch Großbritannien waren zu einem Krieg bereit. Griechenland fühlte sich auch durch Italien bedroht, man war jedoch nicht bereits in den Krieg zu ziehen man gestatte aber Frewiligen in der jugoslawischen Armee zu dienen und man lieferte Waffen an Jugoslawien. Nach langen Kämpfen fiehl Belgrad am 6. September 1939 und in den folgenden Tagen die letzten Armeeteile Jugoslawiens. Am 20. September 1939 wurde der Waffenstillstand unterschriben und in Rom begannen nun die Sieger damit Jugoslawien untereinanger aufzuteilen.

Frieden von Rom

Am 21. September began in Rom die Verhandlungen über Zukunft Jugoslawiens. Jugoslawische Vertreter waren nicht eingelanden um zu verhandeln sie mussten am 9. November 1939 den Vertrag unterschreiben. Diese Vertrag hatte folgende Punkte:

  1. Die gesammte Küste Jugoslawiens fällt an Italien.
  2. Die Provinz Slowenien wird ein Teil Österreichs.
  3. Alle Gebiete östlich der Donau an Ungarn.
  4. Jugoslawien muss die stationierung von Soldaten aus Ungarn, Österreich und Italien für 20 Jahre akzeptieren.
  5. Verbot von Bündissen Jugoslawien mit anderen Staaten ohne Erlaubnis Italiens.
  6. 50 Km breite entmilitariserte Zone zu den Gebieten der Siegerstaaten.

Auch wenn der Jugoslawische Staat weiter existierte war er nun von seinen Nachbarn abhängig geworden. Der Vertrag sorgte für Proteste des Völkerbundes und ein Waffen- und Ölembargo gegen die Staaten. Es beteiligten sich jedoch nicht alle Staaten an diesem Embargo so das es fast Wirkungslos war

Deutsch-polnischer Krieg

Weg in den Krieg

HindenburgZep

Die Hindenburg über New York, Deutschland brauchte das polnische Helium

Im Mai 1939 marschierten deutsche Soldaten in das linke Rheingebiet ein und besetzten die alten Kasernen wieder. Nach dem Vertrag von Versailles war es den Deutschen verboten Soldaten links des Rheins zu stationieren. Durch den Krieg auf dem Balkan gab es wenig intresse an der deutschen Aktion. nur die Franzosen protestierten jedoch ohne das es Gegenmaßnahmen gab. Die Deutschen hatten ab 1938 auch die Armee auf 200.000 Soldaten aufgestockt. Dies geschah ohne Verhandlungen mit den Alliierten. Zudem wurde die Zahl der Panzerverbände vergrößert. Der Zeppelinbau wurde weiter geführt und verbessert. Ab 1939 begann man im Deutschen Reich mit dem Bau einer eigenen Fabrik zur Herstellung von Helium, bis zur Ende der Bauarbeiten wurde das Helium aus den USA importiert.

Während sich Frankreich durch die Maginot-Linie und die große Armee geschützt sah. War die Lage für Polen anderes auch dort hatte man die Armee vergrößert. Dies geschah aus Angst vor den Nachbarn. Die Armee Polens war zwar größer als die Armee des Deutschen Reiches doch war die Deutsche Armee moderner und besser Ausgerüstet. Die polnische Armee nutzte zum Teil noch Panzer aus dem Ersten Weltkrieg.

Der Konflikt um die Grenzgebiete zwischen beiden Staaten eskalierte immer wieder zu kleineren Gefechten. Keine Seite war bereits zu Verhandeln. Alle Versuche des Völkerbundes in dem Konflikt zu vermitteln scheiterte. Überraschend kam es am 1. September 1939 zu einem Treffen des deutschen Außenministers Konstantin von Neurath mit seinem polnischen Amtskollegen Józef Beck. Es kam jedoch zu keiner Lösung des Konfliktes und ein Krieg wurde immer Wahrscheinlicher. Denn die Deutschen waren bereits die polnische Unabhänigkeit zu akzeptieren wenn Polen alle durch den Friedensvertrag von Versailles vom Deutschen Reich an dieses wieder abtretten. Das wurde von Polen abgelehnt. Am 20. September 1939 kam es zu einem schweren Zwischenfall bei diesem kam es zu einem Feuergefecht zwischen deutschen und polnischen Soldaten. Auf beiden Seiten gab es Tote und Verletzte beide Seiten machten sich gegenseitig für den Vorfall verantworlich. Im deutschen Parlament kam es am 28. September zu einer Abstimmung über eine Kriegerklärung an Polen. Diese wurde mit breiter Mehrheit angenommen und am 1. Oktober 1939 erklärte das Deutsche Reich Polen den Krieg. Zuvor hatte sich das Deutsche Reich die Unterstützung Litauens und der Tschechoslowakei gesichert.

Verlauf des Krieges

Im Laufe des 1. Oktobers kam es zu ersten Gefechten zwischen deutschen und polnischen Soldaten. Es gelang den polnischen Soldaten einige Erfolge zu erringen. Einige polnische Einheiten konnten sogar einige Kilometer in Ostpreußen eindringen bevor sie am 10. Oktober von den Deutschen besiegt werden konnten und sich zurück ziehen mussten. Am 11. Oktober erklärten nun auch Lithauen und die Tschechoslowakei Polen den Krieg und begannen mit eigenen Offensiven. Der lithauenschen Armee gelang es bis Ende Oktober Vilinus zu erobern. Auchder tschechoslowakischen Armee gelangen schnell einige Erfolge. Am 2. Oktober hatte der deutsche Angriff auf Danzig begonnen. Es kam in der Stadt zu kämpfen als polnischen Nationalisten und Unabhängigkeitsbefürworter Danzig die Deutschen Angriffes es dauerte bis zum Abend des 6. Oktober bis die letzten Soldaten kapitulierten und die Stadt in deutscher Hand war.

Am 11. Oktober begann die erste deutsche Großoffensive zur Eroberung Posens. Nach ersten Erfolgenwurde der deutsche Vorstoß von den Polen am 16. Oktober gestoppt. Zur gleichen Zeit begann ein polnischer Angriff auf Schlesien. Da die Deutschen in der Region eine eigene Offensive plannte waren dort bereits große Truppenverbände stationiert und so konnte der polnische Angriff abgewehrt werden. Am 17. Oktober tratten nun auch Litauen und die Tschechoslowakei in den Krieg ein. Am selben Tag erklärten das Deutsche Reich, Litauen und die Tschechoslowakei die existenz eines polnischen Staates zu akzeptieren, das Krieg Ziel sei die Rückerlangung von Gebieten die Polen im Zuge mehrer Kriege erlangt hatte und wo es eine nicht polnische Mehrheit gab.

Auch wenn Frankreich die Unabhängigkeit Polens garanitert hatte gab es keine Reaktion auf den Krieg. Denn in der französischen Bevölkerung gab es keine Mehrheit für einen Krieg, trotz der anti-deutschen Stimmung. Denn noch immer wirkten die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges und die damit verbunden Zerstörungen und Verluste. Die Regierung versuchte dennoch die Bevölkerung von einem Krieg gegen das Deutsche Reich zu überzeugen. Doch waren diese Bemühungen ohne Erfolg. Das Deutsche Reich hatte ab August mit dem Bau von Befestigungsanlagen entlang der deutsch-französischen Grenze begonnen. Das Ende der Bauarbeiten wurde erst Ende 1940 erwartet. Großbritannien blieb im Konflikt zwischen Polen und dem Deutschen Reich neutral.

Am 19. Oktober begann eine gemeinsame Offesive von litauischen, tschechoslowakischen und deutschen EInhaiten. Trotz der großen Zahl an feindlichen Soldaten gelang es den Polen ihre Stellungen bis zum 22. Oktober halten bis es zu ersten Durchbrüchen kam. In den folgenden Tagen mussten die Polen einige Gebiete aufgeben und am 25. Oktober konnten die Litauer Vilnius erobern. Bis Ende Oktober konnten die Deutschen die gesammte ehemalige preußische Provinz Schlesien zurück erobern. Die Kämpfe in Posen dauerten an und es gelang den Polen die deutschen Angriffe immer wieder abzuwehren. Der polnische Korridor konnte von den Deutschen bis Ende des Monats kompett zu erobern.

Am 4. November begann an allen Fronten eine polnische Offensive. Mit dieser gelang es den Polen die Lage wieder zu stabilisieren und einige verlorenen Gebiete zurück zu erobern. Die polnische Regierung versuchte immer wieder Frankreich von einem Kriegseintritt zu überzeugen. Doch alle Versuche blieben ohne Erfolge. Durch die Kriege der Vergangenheit hatte Polen auch kaum die Möglichkeit Verbündete zu gewinnen. Die polnische Armee konnte durch ihre große Soldaten Zahl die Verlsute am Anfang leicht ausgleichen. Die Deutschen mussten ihre Verlsute zum Teil mit neuen Rekruten oder Mitgliedern von Paramilitärischen Einheite zu ergänzen. Diese hatten aber nicht die gleiche Erfahrung wie die regulären Soldaten und so gab es dort viele Verluste.

Bis Ende November mussten die Polen einige Niederlagen erteagen und am 20. November erreichten die ersten Soldaten die Vororte von Warschau bis zum 7. Dezember gelang es den Deutschen die Stadt einzuschließen. Die Regierung war zuvor weiter nach Osten geflohen. In den folgenden Tagen verlor Polen immer größere Gebiete. Am 20. Dezember bat die polnische Regierung um Friedensverhandlungen. Die Deutschen stimmten am 22. Dezember zu und bis dahin galt ein Waffenstillstand.

Vertrag von Tannenberg

Am 2. Januar 1940 begann im kleinen Dorf Tannenberg die Friedensverhandlungen. Tanneberg war sowohl für die Polen als auch für die Deutschen denn in der Nähe des Dorfes fanden im Laufe der Zeit zwei für die Geschichte entscheidende Schlachten statt. Nun traffen sich Vertreter alle am Krieg beteiligten Staaten in diesem Dorf. Nach langen Verhandlungen kam es am 20. Februar zur Unterzeichnung des Friedensvertrags. Die wichtigsten Punkte waren:

  1. Polen tritt Posen, Westpreußen und den Rest Schlesiens an das Deutsche Reich ab.
  2. Polen tritt das Olsa-Gebiet an die Tschechoslowakei ab.
  3. Polen erkennt den Vertrag von Suwalki an.
  4. Polen erhält das Recht ohne Beschränkungen Handel über Danzig zu führen.
  5. Danzig wird als Freistadt teil des Deutschen Reiches.
  6. Das Deutsche Reich, Litauen und die Tschechoslowakei erkennen die Unabhängigkeit Polens an und verteidigen diese gegen Angriffe durch Fremdemächte.
  7. Alle Vertragspartner entschädigen alle Bürger die nach dem Ersten Weltkrieg vertrieben wurden waren.

Nachkriegszeit

Im Deutschen Reich führte der Sieg zu einem neuen national Gefühl. Denn nun hatte man einige der schlimmsten Bedingungen von Versailles abgeschüttelt. Dafür waren die Beziehungen zu Frankreich so schlecht wie kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges. Auch Großbritannien hatte nun begonnen sich gegen das Deutsche Reich zu stellen und war nun wieder ein Verbündete Frankreichs im Kampf gegen das Deutsche Reich. Die USA blieben ihrer neutralen Position treu und bildeten keine Bündnisse mit den Staaten Europas.
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Die Reichswehr präsentiert stolz ihre Panzer, Berlin am 1. Mai 1940

Die schlechten Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich führte dazu das die Befestigungen entlang der Grenze von beiden Staaten weiter ausgebaut wurden. Während des Krieges mit Polen hatte das deutsche Militär die Stärke von eigenständigen Panzerverbänden erkannt und förderte nun den Ausbau der Panzertruppen und die Enwicklung neuer Strategien.

Bundesarchiv Bild 134-B0676, Flugzeugträger Graf Zeppelin

Flugzeugträger Graf Zeppelin

Der Konflikt mit Großbritannien führte dazu das die Deutschen ihre Flotte nun zu vergrößern. Dazu gehöhrte auch der Bau eines eigenen Flugzeugträgers die Graf Zeppelin, sie wurde am 20 Juni 1940 in Dienst gestellt. Desweiteren wurde der Bau weiter Kriegsschiffe begonnen. Auf drängen des Admirals Dönitz wurde auch der Bau und die Weiterentwicklung der U-Boote vorangetrieben. Denn Dönitz glaubte das diese die Zukunft waren.

Es gelang den Deutschen das Bündnis mit der Tschechoslowakei und Litauenweiter zu festigen. So gab es nun regelmäßige Militärübungen der drei Staaten. Dies wurde von den Nachbarn als Bedrohung betrachtet. Italien, Österreich und Ungarn bauten auch ihr Bündnis weiter aus und begannen ihren Einfluss auf dem Balkan weiter auszubauen. Frankreich und Großbritannien versuchten auch Verbündete in Europa zu finden, dies waren die Beneluxstaaten da diese sich auch durch das Deutsche Reich bedroht fühlte. Die Niederlande hielt an ihrer Neutralität fest, doch Belgien und Luxemburg schlossen Bündnisse mit Frankreich und Großbritannien. Denn die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges waren in beiden Staaten fest verankert.

Anfang 1944 war die Spannung zwischen den europäischen Staaten ähnlich denen vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges 30 Jahre zu vor. Erneut fehlte nur ein Funke um die Lage zur Explosion zu bringen und einen neuen Krieg beginnen zu lassen.

Zweiter Weltkrieg

Rheinzwischenfälle

rAm 6. Juni 1944 kam es auf dem Rhein zu einem Zusammenstoß eines deutschen Schiffes mit einem französischen. Beide Schiffe wurden beschädigt und einige Matrosen verletzt. Beide Seiten gaben sich Gegenseitig die Schuld an dem Unfall. In den folgenden Tag eskalierte der Konflikt eiter da keine Seite bereit war die geforderten Entschädigungen zu zahlen. Radikale Parteien sowohl in Frankreich als auch im Deutschen Reich forderten das man nicht nach geben sollte. Am 20. Juni eskalierte die Lage weiter als es auf einer der Rheinbrücken zwischen deutschen und französischen Grenzern zu einem Feuergefecht kam. Es gelang nie festzustellen wer zu erst geschossen hatte und so Spitzte sich der Konflikt weiter zu. In den folgenden Wochen gelang es nicht den Konflik zu lösen zumal es weitere Zwischenfälle am Rhein gab. Dies hatte zu Folge, dass das Deutsche Reich am 3. August 1944 Frankreich den Krieg erklärte. Nachdem das Deutsche Reich sich der Unterstützung seiner Verbündeten sich sein konnte.

Verlauf des Krieges

Kriehsjahr 1944

Am 4. August erklärte nun auch Litauen und die Tschechoslowakei Frankreich den Krieg. Die britische Kriegserklärung an das Deutsche Reich und seine Verbündete erfolgte am 5. August. Auch wenn Spanien mit dem Deutschen Reich verbündet war zögerte man noch Frankreich den Krieg zu erklären, da Spanien immer noch unter den Folgen des Bürgerkrieges zu leiden hatte.

Die ersten Kämpfe zwischen Deutschen und Franzosen gab es am 5. August. Die erste Offensive erfolgte am 20. August durch das Deutsche Reich Ziel war es die Maginot-Linie zu durchbrechen. Die Festungen waren im Laufe der Jahre weiter verstärkt worden und so konnten die Deutschen die Festungen nicht so leicht erobern. Am 21. August marschierten die ersten französischen Soldaten in Belgien ein nachdem die belgische Regierung dies gestattet hatte. Die Briten begannen zur gleichen Zeit die ersten EInheiten für die Verschiffung nach Europa vorzubereiten. Die ersten britschen Einheiten erreichten am 1. September die Küste Frankreichs.

Am 2. September erklärte Belgien den Deutschen Reich den Krieg und zur gleichen Zeit begann eine belgisch-französische Offensive. Luxemburg folgte am 2. September mit der Kriegserklärung an das Deutsche Reich. Am 4. Sptember begann nun eine belgisch-französische Offensive. In den ersten Tagen konnten die Franzosen und Belgier einige Erfolge erringen und einige Kilometer ins Deutsche Reich eindringen. Am 13. September gelang den Deutschen ein entscheidener Sieg und in den folgenden Tagen konnten die Deutschen die Belgier und Franzosen wieder auf die alten Grenzen zurückdrängen. Am 23. September konnten die Deutschen einige Festungen der Maginot-Line zerstören und so den Angriff auf Frankreich beginnen. Die Franzosen hatten bereits zu vor große Kräfte an die Grenze entsand und so scheiterte die deutsche Offensive.

Am 25. September begann nun auch der deutsche Angriff auf Belgien und Luxemburg. Luxemburg konnte bereits nach wenigen Tagen erobert werden. Die Belgier leisteten mit französischer und britischer Hilfe starken Widerstand so das die Deutschen die Vororte Brüssels erst am 15. Oktober erreichten. Die belgische Regierung war bereits am 12. Oktober nach Brügge geflohen. In den folgenden Tagen kam es zu schweren Kämpfen in Belgien. Es gelang den Deutschen bis Ende des Jahres große Teile Belgiens zu erobern.

Während die Kämpfe in Belgien zu Gunsten der Deutschen verliefen gab es an der Maginot-Linie heftigen französischen Widerstand so das ein weiters Vordringen unmöglich war. Die Franzosen begannen ab November auch die alten Festungen die vor dem ersten Weltkrieg errichtet wurden waren wieder zu besetzten. Da man so eine größere Sicherheit gegen die Deutschen erwartete. Auch wenn dies größere eigene Offenisven aufgrund von Soldatenmangel unmöglich machte.

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Propaganda für die deutsche Kriegsmarine in der Marinezeitung, die Kriegsmarine war ein Prestigeprojekt der deutschen Kriegsmaschinerie

Ab Mitte September begannen die deutschen U-Boote damit französische und britische anzugreiffen. Zudem lief eine große deutsche Flotte unter der Führung der Bismarck und Graf Spree aus um die Angriffe auf die feindlichen Schiffe. Am 10. Okotber kam es zur ersten großen Seeschlacht des Krieges. Sie endete mit einem militärischen Patt dennoch waren die Schäden an der deutschen Flotte zu groß und so musste sie in den Hafen zurückkehren und wurde in den folgenden Wochen wieder repariert. Im Laufe des Krieges sollten immer wieder kleine Flotten auslaufen und sich Gefechte mit den Briten liefern. Dies war anders als im Ersten Weltkrieg wo die deutsche Flotte die meiste Zeit im Hafen war.
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Eine Messerschmitt Me C14 auf Steilflug das Manöver belastet Mensch und Maschine bis aufs Äuserste, dieser Flugzeugtyp war den britischen überlegen, Bild bei einer Flugshow 2018

Kriegsjahr 1945

Schon seit beginn des Krieges gab es vereinzelte Luftkämpfe. Im Januar begann die über Belgien die erste große Luftschlacht des Krieges. Denn am 5. Januar hatte eine große französische Offensive mit Hilfe der Briten und Belgier begonnen. Bei dieser wurden nun auch eine große Zahl an Flugzeugen eingesetzt. Es gab hohe Verluste auf beiden Seiten. Die Deutschen setzten zum ersten Mal eine größere Zahl von Flugzeugen mit Düsentriebwerk ein. Doch auch die Briten verfügten bereits über einige neue Maschinen. Die neuen Flugzeuge waren zwar schneller als die Probellerflugzeuge, sie waren aber auch schwerer zu Steuern und hatten noch einige technische Probleme so das immer wieder Maschinen abstürzten. Nicht immer konnte sich der Pilot mit dem Fallschirm retten.

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Reichswehrsoldaten greifen an der Maginotlinie mit Grenadier an, Grenadiere trugen meist die Aufschrift 1 A auf den Helmen da sie nur bei besten Bedingungen zum Einsatz kamen, Frankreich 1945

Der französische Angriff führte in einigen Gebieten zu hohen deutschen Verlusten und die deutsche Armee musste sich aus einigen Gebieten zurückziehen so konnte Brügge am 10. Januar zurückerobert werden und bis zum 20. Januar hatten die Franzosen Brüssel erreicht. Erst am 22. Januar begann die deutsche Gegenoffensive in Belgien. Mit dieser gelang es den Deutschen die Front wieder zu stabilisiere und einige verlorene Gebiete zurück zu eroben. Der Angriff auf Brüssel durch die Franzosen konnte am 30. Januar beendet werden. Die Franzosen stellten die Offensive am 10. Februar nach weiteren schweren Kämpfen fürs erste ein. Denn die Deutschen hatten am 5. Februar einen neuen Angriff auf die Maginot-Linie begonnen.

Der deutsche Angriff auf die Maginot-Linie hatte am 10. Februar erste erfolge und es wurden einige Festungen erobert. Dies geschah unter zum Teil hohen Verlusten auf beiden Seiten. Bis zum Ende des Monats gelang es den Deutschen die Maginot-Linie zu überwinden. Es gelang den Deutschen in einige Regionen Tief nach Frankreich vorzudringen. Am 4. März begann die französische Armee eine eigene Gegenoffensive mit dieser konnten die Franzosen die Front wieder stabilisieren. Die Deutschen waren fast soweit vorgedrungen wie im Jahre 1914. In Belgien gab es weiterhin schwere Kämpfe es gelang keiner der Kriegsparteien eine Entscheidung zu erzwingen. Die Franzosen hatten die Zeit genutzt und die meisten alten Festungen mit neuen Waffen auszustatten, so dass diese Festungen nun besser gegen die Deutschen verteidigt werden konnten. Die ersten deutschen Angriffe konnten von den Franzosen leicht abgewehrt werde und es gab hohen deutsche Verluste so dass es bis Ende Mai keine weiteren Angriffe auf die Festungen gab.

Beide Kriegsparteien waren seit beginn des Krieges auf der Suche nach neuen Verbündeten um Kräfte der Briten und Franzosen zu binden, begannen die Deutschen ab Ende 1944 mit den Arabern zu verhandeln. Die Verhandlungen kamen Anfang Februar in Berlin zu einem Erfolg. Die Deutschen lieferten Waffen an die Araber und diese begannen den Kampf gegen Briten und Franzosen um einen arabischen Staat zu gründen der alle arabischen Gebiete umfasste. Am 20. März 1945 griffen die ersten arabischen Rebellen eine Militärbasis der Franzosen an. Um ihre Position im Nahen Osten weiter zu festigen versuchten die Franzsoen ein Bündnis mit der Türkei zu bilden. Durch die Gefahr durch die Sowjetunion und die Araber kam es am 10. April 1945 zum Bündnis schluss und wenige Tage später erklärte die Türkei dem Deutshen Reich und seinen Verbündeten den Krieg. Nach ersten Erfolgen der Araber entschloss sich die Regierung Saudi-Arabiens gegen diese Rebellen zu kämpfen, da es zwischen Saudi-Arabien und den Rebellen auch Konflikte gab. Die Kurden sahen in den Krieg eine Möglichkeit einen eigenen Staat zu gründen und schlossen nun ein Bündnis mit dem Deutschen Reich. Dieses lieferte nun Waffen und stellte Ausbilder für die Verbündeten im Nahen Osten.

Der Krieg im Nahen Osten begann am Anfang nur auf einige kleinere Regionen. Doch im Laufe des Jahres weiteten sich die Kämpfe auf immer größere Teile des Nahen Osten aus. Denn große Teile der arabischen Bevölkerung waren unzufrieden mit der Regierung, zwar war es Arabern seit einigen Jahren möglich sich an der Verwaltung der verschieden Regionen zu beteiligen. Die wahre Maht lag jedoch bei den Franzosen und Briten in ihren vom Völkerbund übertragene Gebiete. Die Araber waren jedoch nicht in der Lage einen offenen Krieg zu führen und so gab es vorallem Überfälle auf militärische Einrichtungen und Transporten. Die Briten und Franzosen begannen ab August größere Einheiten in den Nahen Osten zu verlegen um gegen die Rebellen zu kämpfen.

In Europa begann im Juni eine neue deutsche Offensive in Belgien. Es gealng den Deutschen unter hohen Verlusten die Front zu durchbrechen und am 9. juli erreichten die ersten deutschen Soldaten den nordfranzösischen Boden. Am 10.Juli begann die französische Gegenoffensive, mit dieser konnten die Franzosen die Front wieder stabilisieren und den deutschen Vortstoß stoppen. Die Deutschen begannen bereits am 20. Juli eine neue Offensive auf die Festungsring nahe Verdun. Wie schon im ersten Weltkrieg kam es zu schweren Kämpfen und hohen Verlusten. Am 9. September konnten die Deutschen die letzte Festung erobern und weiter Vorstoßen. DIe Franzosen konnten die Deutschen am 15. September entscheidend besiegen und so die Deutschen zu einem Teilrückzug zwingen. Bis Ende des Jahres gab es nur noh klienere Gefehte zwishen den KReigsparteien.

Der Seekrieg war für die Deutschen nicht sehr Erfolgreich. Die deutsche Flotte konnte nur noch wenige Erfolge gegen die Briten erziehlen. Die Ausnahme bildeten die deutschen U-Boote diese konnten immer wieder Handelsschiffe versenken. Die deutschen U-Boot Verluste stiegen jedoch mit der Zeit aufgrund der Entwicklung des Sonars durch die Briten. Es gelang den deutschen Anfangs nicht eine effektive Gegenmaßnahme zu entwickeln. Dazu kam das die Flugzeuge immer größere Strecken fliegen konnten und so immer größere Teile des Atlantiks kontrolliert werden konnten.

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Übung des britischen Heimatschutzes mit Gasmasken da man deutsche Giftgasbomben fürchtet, London 1945

Der Luftkrieg erreichte auch die Industriegebiete Großbritanniens und des Deutschen Reiches. Es kam zu regelmäßigen Angriffen auf die Industrieanlagen. Die Angriffe führten zu einigen Schäden. Keine Seite griff jedoch geziehlt Wohngebiete an. Zwar gab es einige Militärexperten die Glaubten so den Krieg schneller beenden zu können, doch da das Kriegsrecht angriffe auf Zivilisten verbot verzichtete man auf diese Angriffe. In allen am Krieg beteiligten Ländern in Europa gab es auch regelmäßige Übungen mit Gasmasken, da man glaubte der Feind könnte Giftgas einsetzten auch wenn dieses international verboten war.
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Französische Panzer während der Gegenoffensive in Belgien, Januar 1946

Kriegsjahr 1946

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Generals Charles de Gaulle wies den Panzern eine wichtige Rolle zu

Im Januar begann eine französische Großoffensive entlang der ganzen Front mit Unerstützung der Briten und Truppen aus den Kolonien. Durch die große Zahl an Soldaten gelang es den Franzosen die Deutschen in den ersten Wochen mehrere schwere Niederlagen zu zuführen. Erste Mitte Februar konnten die Deutschen die Front wieder stabilisieren. Es war den Franzosen gelungen die Deutschen bis hinter die belgische Grenze zu drängen auch konnten die Franzosen einige Festungen des alten Festungsrings nahe Verduns wieder erobern.

Am 3. März begann nun die deutsche Offensive in Belgien. DIe Offensive brachte jedoch nur geringen Erfolg unter hohen deutschen Verlusten. Bis Mitte März konnte die Deutschen Belgien wieder komplett unter zu bringen. Die Kämpfe um die Festungen bei Verdun wurde mit immer härteren Mitteln geführt so das die Verluste auf beiden Seiten immer mehr stiegen ohne das es eine Entscheidung gab. Die Deutschen begann im Mai eine neue Offensive in Nordfrankreich. Die Offensive brachte einige Erfolge und zwang so die Franzosen zum Rückzug. Da der Krieg immer höhere Verluste auf beiden Seiten erzeugte wurden die Erinnerungen an der Ersten Weltkrieg immer mehr zum Fokus der Bevölkerung sowohl in Frankreich als auch im Deutschen Reich. So kam es im Mai zu ersten Friedensdemonstrationen. Die Versorgungslage war im Deutschen Reich noch gut da man ein besere Organisation der Lebensmittel hatte und auh die Produktion gestiegen war.

Im Juni begann eine neue deutsche Offensive. Es gelang den Deutschen die Linien der Franzosen an mehreren Stellen zu durchbrechen und bis zu 100 km vorzustoßen bevor die Franzosen die Offensive stoppen konnten. Bereits Ende Juni erfolge die Offensive der Franzosen, diese brachte jedoch nicht das erhofte Ergebnis sondern endete in fast einer Katastrophe, diese konnte nur durch die Fähigkeiten des franzsösichen Generals Charles de Gaulle verhindert werden. Da er die Panzer mehr Bedeutung zumaß als die französische Generalität in Paris und so konnte er durch einen geschickten Einsatz der Panzer mehrere deutsche Verbände einkesseln und zur Kapitulation zwingen. Im August beendeten die Deutschen die Offensive. Die Verluste waren für die Franzosen hoch und so sankt die Moral in der französischen Armee. So das die Kampfkraft mit der Zeit abnahm.

Eine im September von den Franzosen begonnen Offensive brachte den Franzosen einige Erfolge und die Deutschen konnten einige Kilometer zurück gedrängt werden dabei wurden mehrere deutsche Armeen eingekesselt und mussten sich nach langen Kämpfen den Franzosen bis Ende des Jahres ergeben. Dies Stärkste die Moral der Franzosen. Trotz der Erfolge war die Lage für die Franzosen immer noch kritisch aber es gab wieder Hoffnung in der französische Regierung die Deutschen zu besiegen. Die Deutschen verlegten daraufhin weitere Soldaten an die Front im Norden Frankreichs um Anfang des nächsten Jahres eine neue Offensive zu beginnen. Am 20. Dezember kam von der deutschen Regierung ein vor der Öffentlichkeit verbogenes Friedensangebot. In diesem boten die Deutsch an sich komplett Zurückzuziehen, wenn Frankreich bereit war Entschädigung für die Ereignisse auf dem Rhein zu zahlen und auf weitere Forderungen verzichtete. Dies wurde von Frankreich abgelehnt und man forderte den Deutschen Rückzug so wie die Widerherstellungen aller durch den Vertrag von Versailles auferlegten Bestimmungen. Da die Deutschen dies ablehnten endeten die Verhandlungen ohne Ergebnis.

Arab volunteers

Arabische Kämpfer im Dschihad gegen die Briten, 1947

In Nahen Osten gingen die Kämpfen weiter es gelang den arabischen Rebellen weitere Erfolge zu erziehlen. Im März begann eine Großoffensive der Briten gegen die Rebellen. Sie wurden von der Türkei und Soldaten aus Saudi-Arabien unterstützt. Es gelang den Soldaten die Rebellen in mehreren Schlachten zu besiegen und einige Gebiete wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Kurden konnten dagegen ihre Position gegen die Türken halten.
Qazî Mihemed

Kurdenführer Qazî Mihemed bei einer Rede zu Gründung einer Kurdenrepublik, Mai 1947

Denn sie kannten das Gebiete sehr gut und konnten so die Türken in Hinterhalte locken und besiegen. Dennoch zeigte sich das die Kurden nicht in der Lage waren die Türken entscheident zu besiegen da es den Kurden an den nötigen Soldaten und Waffen fehlte. Die Sowjetunion hatte Intresse an einer Schwächung der Briten und Franzosen im Nahen Osten um die eigene Macht auszubauen. So lieferten die Sowjets Waffen an die Kurden. Es wurden jedoch keine Soldaten oder freiwiligen Verbände von der Sowjetunion entstand und somit wurde die Sowjetunion nicht als ein Kriegsteilnehmer gesehen. Bis Ende des Jahres konnten die Alliierten ihre Position wieder verbessern.

Kriegsjahr 1947

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Deutsche Soldaten sind glücklich über eine Kampfpause und den Frühlingsbegin, März 1947

Im Januar begann eine neue deutsche Offensive und es gelang den Deutschen kaum Erfolge zu erringen. Da die Franzosen durch Spione von der Offensive und den Zielen erfahren hatten und so konnten die Franzosen die Offensive stoppen und den Deutschen hohe Verluste beifügen. Erst im Februar konnten die Deutschen einige Erfolge erzielen, dennoch brachen die Deutschen die Offensive Ende Februar ab. Bis Ende März gab es nur kleinere Gefechte entlang der Front. Im April begann eine neue französische Offensive. In den ersten Tagen konnten die Franzosen alle seit Beginn des Jahres verloren Gebiete zurück erobern. Es gelang den Deutschen Mitte April die Front wieder zu stabilisieren. Die Kämpfe wurden in einigen Regionen immer brutaler geführt und so gab es immer höhere Verluste auf beiden Seiten. Die Moral der Soldaten nahm immer mehr ab und es kam immer häufiger zu Desertationen. Mitte Mai brachen die Franzosen die Offensive aufgrund mangelnder weitere Erfolge ab. Es zeigte sich das es beide Seiten kaum möglich war den Krieg zu gewinnen. Der Hass war in Frankreich und dem Deutschen Reich stark angestiegen und so gab es in der Bevölkerung wenige Stimmen die ein Ende des Krieges forderten. Die Versogungslage war im Deutschen Reich noch sehr gut da es gelungen war die Proktuktion in der Landwirtschaft zu steigern und auch die Produktion von syntetischen Kraftstoff in immer größeren Mengen gelang.

Im Juni begann eine neue deutsche Offensive gegen die letzten Festungen der Maginot-Linie. Es dauerte bis zum Ende des Monats bevor die letztenFestungen erobert wurden waren. Die Franzosen hatten einige der Festungen bereits zuvor verlassen. Zur gleichen Zeit gab es einen weiteren deutschen Angriff auf den Festungsring bei Verdun. Unter schweren Artilleriefeuer konnten die Deutschen am 20. Juli die letzte Festung erobern und am 1. August marschierten die Deutschen in Verdun ein. Die Franzosen konnten mit einer am 3. August begonnen Offensive einen Zusammenbruch der Front verhindern. In der französischen Regierung gab es Stimmen die Verhandlungen mit den Deutschen forderten. Dies wurde ber immer noch abgelehnt. Der Krieg sollte weiter geführt werden, dafür begannen die Franzosen nach weiteren Verbündeten zu suchen.

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