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Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Lang lebe der Kaiser! und beschäftigt sich mit den deutschen Reichstagswahlen 2017. Siehe auch Deutsches Kaiserreich.

Parteien

Deutsche Volkspartei (DVP)

Die deutsche Volkspartei ist eine dem neurechten, konservativen und patriotischen Lager zuzuordnende Partei im Kaiserreich. Sie gilt als kaisertreu und grenzt sich seit ihrer Neuausrichtung in den 30ern zum Nationalkonservativismus bzw. in den 90ern zusätzlich zum neurechten Spektrum klar von altrechten Parteien und Nationalistischen und rechtsradikalen Parteien ab. Sie ist die populärste Partei im Kaiserreich, ist an fast jeder Landesregierung mindestens beteiligt und zählt knapp 800.000 Mitglieder. Wie jeder Partei hat sie eine parteinahe Stiftung, die Gustav Stresemann Stiftung, eine Jugendorganisation, die jungen Patrioten, und eine parteinahe Zeitung, die "Freiheit". Weil die Partei bis auf eine kurze Periode in den Neunzigern fast durchgehend regierte, umfasste das Parteiprogramm eher wenige Neuerungen. Das Parteiprogramm wurde bereits am 17.Juni 2017 beschlossen und umfasste folgende Ziele:

  • Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland
  • Erweiterung der Befugnisse der Sicherheitskräfte im Internet
  • Stärkere Regulierung der Marktwirtschaft

Der Wahlkampf verlief für die Partei sehr gut. Während die DVP 1993 und 1997 jeweils nur um die 20% erreicht hatte, gelang es der DVP erstmals seit der Ära Stresemann eine absolute Mehrheit zu erringen. Trotzdem wurden sich während des Wahlkampfes verschiedene Optionen offengehalten. So hätte man zum Beispiel mit der CVP oder der DDP koalieren können. Zur DNVP grenzte sich die Partei immer noch strikt ab während die SPD aufgrund der Wahlschlappe 2013, wo sie gerade einmal 16% erringen konnte, nach langer Grundsatzdebatte deutlich nach links rückte und Koalitionsmöglichkeiten nur mit der DSP sah. Die besten Ergebnisse erreichte die DVP in Preußen, Schlesien, Hessen, Sachsen und Holstein, wo sie jeweils bis zu 70% erreichte. In Berlin wurde sich überraschenderweise die zweitschwächste der etablierten Parteien, hier erreichte die DDP die absolute Mehrheit, gefolgt von DNVP und SPD. Während des Wahlkampfes zeigte sich die Partei sehr einig, als die Wahl jedoch gelaufen war kam es zum Streit zwischen der Rechten Parteibasis und dem etwa 5.000 Mitglieder fassenden rechten Flügel. Während die konstitutionellen Monarchisten des rechten Flügels, die etwa 40% dessen ausmachten, sich noch mit der DVP identifizierten, spalteten sich der populistische, der nationalistische und der radikale Flügel ab. Letzterer fand sich kurz darauf in der DNVP wieder während sich der nationalistische und der populistische in der neugergründeten "Nationaldeutschen Freiheitspartei (NDFP) wiederfanden, sie so ohne an der Wahl teilgenommen zu haben einen Sitz im Parlament bekam. Trotzdem konnte die DVP die Mehrheit noch halten, da die Abspaltung durch ein nachgezogenes Überhangsmandat ausgeglichen wurde. Die NDFP forderte ein autokratisches Handeln einer kaiserlosen Präsidialregierung, gleichzeitig aber keine Eingriffe ins Privatleben der Bürger. Trotzdem beeinflusste sie das Geschehen im Reichstag nicht nennenswert.

Deutsche Demokratische Partei (DDP)


Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)


Christzoziale Volkspartei (CVP)

Deutschnationalistische Volkspartei (DNVP)


Deutsche Sozialistische Partei (DSP)


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Wahlergebnis

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