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Das Königreich Italien entscheidet sich auf seiten des Kaiserreichs Russland in den Großen Krieg einzutreten. Damit ist Italien der Retter Russlands. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte des Weltkrieges von 1906 bis 1907 und ist Teil der Zeitlinie Weltkrieg der 100 Möglichkeiten. Dieser mögliche Geschichtsverlauf beruht teilweise auf Makutsus Zeitlinie Großer Krieg von 1904.

​Italien entscheidet sich

Frankreich drohte zu fallen, nachdem Belgien aus dem Krieg ausgeschieden war. Großbritannien aber auch die Deutschen umwarben die Italiener, um sie auf die jeweils ihre Seite zu ziehen. Doch die Interessen Italiens lagen anders als von jenen Mächten gewünscht: Italien wollte auf der Seite der Sieger sein, um ein Niovo Imperio Romano zu errichten.

Für die Mittelmächte sprach:

  • Italien wollte Tunesien und Korsika und die Cotè Azur von Frankreich
  • Italien wollte Ägypten von England und die Kontrolle über den Suez
  • Italiens konservative Kräfte wollten das Heilige Land om Jersusalem

Für die Allianz mit Frankreich und Großbritannien sprach:

  • Italien wollte die italienischen Gebiete von Österreich-Ungarn

Da Österreich-Ungarn auf deutschen und Russischen Druck Italien seine italienischen Gebiete versprach, trat Italien am 21. Juli 1906 auf Seite der Mittelmächte in den Krieg ein.

Kriegsjahr 1906:

Die Seeschlacht vor Toulon am 24. Juli 1906 war erste Kampfhandlung der Italiener in dem neuen Weltkrieg. Dabei versenkte die Regina Margarita ein italienisches Linienschiff das aus dem Hafen auslaufende britische Linienschiff Prince of Wales ohne das Italien offiziell mit Großbritannien im Krieg war. Im Dunst hatten die Italiener die Briten für Franzosen gehalten. Dies führte dazu das Großbritannien nun ihrerseits Italien den Krieg erklärte und nicht umgekehrt. Schon nur einen Tag danach drangen Einheiten der Britischen Afrika-Division aus Ägypten her nach Libyen ein und standen am 30. Juli vor Tobruk.

Doch der 30. Juli sollte wegen einer anderen Schlacht in die Geschichte eingehen: Die Seeschlacht von Otranto am Ausgang der Adria: Britische und französische Flotteneinheiten waren noch vor Kriegsbeginn vor Sizilien versammelt worden um einen Schlag gegen die Österreichisch-Ungarnische Flotte zu unternehmen. Die Generalität in London wollte eine Invasion Albanien wagen und zuerst Serbien und dann Österreich attackieren.

Bei Otranto überrasche die Flottille der Briten und Franzosen unter Admiral Cunningham die an Anzahl unterlegenen Österreicher. Die HMS Kaiserin Elisabeth und die HMS Prinz Eugen sanken im Kampf mit mehr als 1000 Mann, allerdings nicht ohne die Ille de Paris und HMS Duke of Wellington mit ins nasse Grab zu nehmen. Dennoch war die Österreicher auf verloren Posten. Da tauchen die Italiener hinter den Franzosen auf. Von Bari ausgelaufen war die Streitmacht der Briten und Franzosen plötzlich im Kreuzfeuer. Die Österreicher zunächst nahe die Küsten Line Albaniens gezwungen konnten nach Süden ausbrechen, die Italiener kamen von Norden. Im Wirrwarr kollidierte die HMS Dreadnought mit der Bonaparte.

Die Seeschlacht von Otranto stellte die Wende im Mittelmeer her. Auch wenn die Briten die Verluste noch verkraftet, die Französische Marine war nahe zu vernichtet.

Nur zwei Wochen später kam es zur Entscheidung in den Schlachten an der Seine. Die Schlachten vom 10. August bis zum 3. September 1906 zählen zu den blutigsten Kämpfen des noch jungen 20.Jahrhunderts. In dem knappen Monaten fiel auf Seite der Alliierten Frankreich und Großbritannien 450.000 Mann, die Mittelmächte verloren 600.000 Mann. Als die Deutschen, Österreicher und Russen am den Belagerungsring um Paris Ende Juli schlossen war klar Frankreich würde fallen.

Am 4. September unterschrieb Marschall Divot für Frankreich die bedingungslose Kapitulation und die Übergabe von Paris an die Deutschen. Divot, der schon die Schmach von 1870 miterlebt hatte, erschoss sich in der Nacht darauf. Oberbefehlshaber von Schliefen drängte zu einem raschen und massvollen vorgehen. Es dürfte nicht zu viel Zeit vergeudet werden, die Beute zu teilen. Es standen noch zwei britische Divisionen in Nordfrankreich und Schliefen wollte diese nicht mehr nach Großbritannien zurückkehren lassen. So überlies er Paris den "Hilfseinheiten" wie er sie nannte, den Russen, Italiener und Österreichern und lies die Deutschen Armeen der Somme und der Seine entlang zur Kanalküste vorrückte. In Calais und Dünkirchen wurden die erste und bei Le Havre die zweite britische Division gestellt. Aus Calais konnten nur wenige, aus Le Havre etwas mehr Soldaten ausgeschifft werden. Dennoch war 4/5 beider Divisionen in Gefangenschaft geraten.

Nach dem Fiasko der Jütland Invasion der Briten in Dänemark Anfang 1906, bei der es London darum ging den Zugang in die Ostsee für die Russen zu versperren. Zwei großen Einheiten waren zu nächst bei Esbjerg auf Jütland und zwei Tage später auf Sealand der Kopenhagen gelandet. Die Briten hatten versucht die Dänen lange dazu bewegen auf ihre Seite in Kampf eintreten, gelungen war es nicht.

Kampf gegen Japan 1907:

Nachdem Frieden im Westen läuft eine vereinigte Flotte der Russen, Deutschen, Österreicher und Italiener gen Japan. Am 7. Januar 1907 kommt es vor Nagasaki zur Entscheidung. Japans Flotte wird vernichtet. Am 21. Januar 1907 durchbricht ein Geschwader von 5 Dreadnoughts die Durchfahrt bei der Bucht von Tokio. Es folgt das, was die Japan noch Jahrzehnte später als "Schade von Yokosuka" bezeichnen. Um einem vernichtenden Beschuss durch die Schlachtschiffe zu entgehen, akzeptiert Japan die Kapitulation.

Friedensverträge:

Frieden von Wien:

Im Frieden von Wien wurde am 7. November 1906 über das Schicksaal Frankreichs der Niederlande und Belgiens entschieden:

  • Belgien wird aufgeteilt. Flämische Gebiete sind Teil des Deutschen Reiches.
  • Wallonien geht an Frankreich.
  • Da Deutschland die Niederlande ab deren Kapitulation völlig besetzt wird Flamen mit diesem Gebiet vereinigt.
  • Frankreich muss Korsika an Italien abgeben und bis Saint Tropez wird die Cote Azur italienisch.
  • Die Deutschen besetzen die gesamt Kanal und Atlantikküste bis Bordeaux.

Friedenskonferenz von Genf:

Im Frühjahr 1907 wird im neutralen Genf der Friedensvertrag unterzeichnet:

  • Großbritannien erkennt den Doggerbank als Selbstverteidigung der Russen an und akzeptiert, dass der darauffolgende Krieg aus den eigenen Fehlern gegangen wurde. Für die erlittenen Kriegsschäden hat der Großbritannien Rußland zu entschädigen.
  • Da Dänemark hat großflächige Zerstörungen erduldet Großbritannien musste 250 Milliarden Pfund Sterlling zahlen.
  • Der unprovozierten britischen Invasion Dänemarks folgend wird Dänemark enger Verbündeter des Deutschen Reiches, welches nach der Beseitigung der Marinebasis von Scapa Flow den Dänen die Bewachung überträgt. Die Shetland-Inseln werden von den Deutschen bis 1934 kontrolliert.

Verträge von St. Petersburg:

Diese Verträge entstanden in der Abwesenheit der Japaner und wurden am 14. März 1907 ratifiziert. Unter Protest wurde das Veragswerk am 4. April von den Japanern unterzeichnet.

  • Japan muss sich aus China und Korea zurückziehen.
  • Japan bezahlt Reparationen in der Höhe von je 30 Milliarden Dollar an Russland, Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien.
  • Japan unterzeichnet mit Russland einen einseitigen Nichtangiffspakt.
  • Die Japaner erkennen die Rechte Deutschlands an seinen Pazifikkolonien an.

Zukunft der Welt:

Russland:

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Russland ist nach dem Krieg die östliche Großmacht schlechthin. Das Bündnis mit Österreich-Ungarn und Serbien behielt man bei, denn der Zar und sein immer mächtiger werdender Ratgeber Rasputin wollten Frieden am Balkan. In den Balkankriegen von 1910, 1912 und 1913 zwischen den Osmanen und Serbien, Bulgaren und Griechen, blieb Österreich neutral. 1914 beim Kollaps des Osmanischen Reiches beteiligte es sich an der Seite der Orthodoxen Allianz bei der Eroberung Istanbuls und dem Aufbau des Königreiches am Marmarameer. Zar Nikolaus wurde mit Kaiser Karl von Österreich zu "Hüter des Heiligen Grabes" ernannt, als Palästina nach dem Frieden von Athen Mandatsgebiet des Völkerbundes wurde. Aber nicht nur der Balkan war wichtig, auch der Ferne Osten. Japan ist besiegt und St. Petersburg beginnt Pläne zu schmieden den Pazifikraum und China zu kolonialisieren. In den 1910er Jahren wird Russland Kolonialmacht in Korea. Doch in China muss sich Russland zurückhalten dort bauen die Deutschen ihr eigenes Kolonialreich auf. Das Kaiserreich China kollabiert 1913 aufgrund des Drucks der Ausländer. Die Republik China ist Zwiegestalten und tendiert zu Russland. Zar Nikolaus schließt 1916 ein Bündnis mit der Republik China wobei er sich gegen seinen alten Alliierten Deutschland stellt. Relativ schnell wird klar dass die Chinesen auch mit Russlands Unterstützung nicht stark genug sind um die Kolonialmacht Deutschland abzuhalten. Mit Japan ist ein Bündnis nicht möglich, es tut alles menschenmögliche um die Mächte gegeneinander auszuspielen. 1920 kommt es zum Deutsch-Russischen Krieg, der Austragungsort ist China. Dieser Krieg wandelt sich schnell in einen Weltkrieg denn am 22. Mai 1921 versenkten russische Kanonenboote ein US amerikanisches Passagierschiff vor Shanghai. Die mittlerweile deutschfreundlichen USA erklären daraufhin denn Russen und Chinesen den Krieg.

Deutsches Reich:

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Das Großdeutsche Reich regiert Europa als Hegemonialmacht. Vasalen Staaten wie das Königreich Frankreich bilden hierbei militärische Verbündete und Handelspartnerschaften. Der deutsch-französische Hass löste sich nach dem Krieg langsam auf, denn im neuen Königreich fehlte es denn Franzosen an Nichts. Obwohl Frankreich nur eine Marionettenregierung hatte gelang es den Franzosen bis in die 1920er eine Form der Demokratie aufzubauen. Deutschlands Wirtschaft und Industrie sorgte für die Zusammenarbeit mit Frankreichs Firmen. Dieses gewinnbringende Geschäft sorgte in Beiden Ländern für Wohlstand. Der Aufbau deutscher Kolonien in den 1910er Jahren sorgte jedoch immer wieder zu Konflikten mit Großbritannien. Die Briten hatten zwar viel verloren doch umso mehr wollten sie es zurück. Daher kam es ab 1915 zu einem erneuten Wettrüsten und Rivalität. Der Krieg in China gegen den Zaren sorgte bald dafür dass die Jugend einen neuen noch nie dagewesenen Krieg erleben musste. Wie bereits im Großen Krieg setzten die Deutschen Zeppeline ein, doch diesmal im großen Maßstab. Die Freundschaft zu den USA und aggressive Kolonialpolitik in Asien sollten bald Konzequenzen tragen.

Österreich-Ungarn:

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In den Balkankriegen neutral oder an der Seite der Orthodoxen Serben und Russen erklärte es 1914 dem kollabierenden Osmanischen Reich den Krieg. Österreichische Divisionen halfen bei der Erstürmung Istanbuls und die das Flaggschiff Viribus Unitis war maßgeblich bei der Invasion von Haifa beteiligt. Nachdem der Malteser Orden als Autorität ins das Freie Jerusalem eingesetzt worden war und dieser sehr nahe an Hause Habsburg stand war Palästina eine defacto österreichische Kolonie. Italien war vom Völkerbund zur Schutzmacht des Libanons und Syriens ernannt worden. Der Bau der Eisenbahn von Wien über Konstantinpolos nach Jerusalem brachte Österreich und Russland in einen Konflikt, den die USA lösen könnten. Der faschistische Umsturz in Folge der Weltwirtschaftskrise und die Unabhängkeitsbewegungen der slawischen Länder sollten in den 1930ern das Ende des Vielvölkerstaates einleiten.

Italien:

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Italien hatte nun sein Großreich, die Soldaten kehrten 1907 wieder in die Heimat zurück. Italien hatte sich sogar bis nach Ostasien in Japan profiliert. Doch das Imperium hatte trotzdem nicht was es wollte, es blieb weiterhin eine zweitklassige Seemacht hinter Deutschland und wurde in den 1910er Jahren erneut von den Briten überholt. Italien führt Kolonialkriege in Nordafrika und zieht sich so die Feindschaft diverser Mächte zu. 1919 entsteht ein Kampfbund die Fascist, Diese Veteranen der Kolonialkriege haben mit Benito Mussolini einen würdigen Führer. 1922 marschieren die Faschisten nach Rom, sie fordern die Herrschaft und erhalten sie auch. Mussolini ist ungeduldig er will sich als Feldherr beweisen doch seine Macht ist noch begrenzt. Er fordert den Eintritt Italiens in den Krieg im Fernen Osten. Dazu muss aber die Flotte verlegt werden und viele andere Dinge sprechen dagegen. 1924 ist es soweit Italien erklärt Großbritannien den Krieg.

Türkei:

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Nach dem Frieden von Athen gebildet, übernahm die junge Türkei ein schwieriges Erbe des untergegangenen Osmanischen Reiches. Istanbul war an die Christen zurückgefallen, Die Ägäis Küste war griechisch, Palästina und Jordanien Mandate des Völkerbundes. Arabien, Irak und Kurdistan waren unabhängig geworden. Hauptstadt war die anatolische Stadt Kayseri. Von inneren Kämpfen zerrüttet galt die Türkei lange rückständig. Viele Türken zogen es daher vor in das christliche Konstantinopel über zu siedeln, nicht

wenige konvertierten zum Katholizismus, weil viele Orthodoxen den Glaubenswandel der Muslime ihnen nicht abnahmen. So wuchs die Stadt am Bosporus (nun Bosberus) rasch zu einer christlichen Stadt. Die Wirtschaftskrisen der 1920er Jahre brachte viele aber zum Auswandern in die USA. Während des kurzen Deutsch-russischen Krieges von 1920 bis 1922 versuchte die Türkei die russisch kontrollierte Zone um Konstantinopel zurück zu holen, doch eine Allianz von Bulgarien und Griechenland verhinderte dies.

Frankreich:

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Die Deutschen riefen am 1. Januar 1907 das Königreich Frankreich aus, und König Leopold von Belgien wird als Louis Philippe I. König von Frankreich. Als Marionette der Deutschen entstand bald eine Zollunion mit dem Nachbarland. Die liberale Herrschaft König Louis Philippe I. erlaubte es den Franzosen bald wieder selbstbewusst in die Zukunft zu blicken. Seine gutes Verhältnis zu den deutschen Hohenzollern wurde durch Albert, den Ersten, der 1909, seinen Vater am Thron beerbte noch gestärkt. Schließlich wurde mit seiner Frau Maria Luise von Hohenzollern-Sigmaringen, eine wenn auch katholische Hohenzollern Königin Frankreichs. Die Trauung von Albert von Frankreich und nun die mit dem französisierten Namen Marie-Luise am 22. Oktober 1912 in Notre Dame in Paris wurde zum großen Event der Zwischenkriegszeit. Gekrönte Häupter aller Länder kamen nach Paris. Frankreich erholte sich erstaunlich rasch vom Krieg. Ähnlich wie der „Große Bruder“ startete Frankreich den Bau von Luftschiffen die auf Wasserstoffbasis funktionierte. Man wollte nach dem Krieg mit allen Nachbarn gut Freund sein um ja nicht denn „Pax Germanicum“ (Deutschen Frieden) aufs Spiel zu setzen. Französische Luftschiffe gehörten bald auch zum Stadtbild New Yorks. Mit den USA gab es Handel und freien Personenverkehr, denn jeder Freund Deutschlands war ein Freund Frankreichs. Mit den Italienern war das etwas anders, denn Rom und sein Großkönigreich waren Paris und Berlin ein Dorn im Auge. Die italienischen Kolonien in Nordafrika waren einst französische Gebiete. Außerdem hatte man Kerngebiete Frankreichs an die Italiener verloren. Daher herrschte ein Klima der Abneigung zu den größenwahnsinnigen Italienern. Besonders nachdem Benito Mussolini und seine Faschisten 1922 die Macht übernahmen. Italien Schloss daraufhin ein Bündnis mit Großbritannien. Die Briten alles andere als Wohlwollend wollten Frankreich den „Kollaborateur“ und seinen Meister Deutschland am liebsten Tod sehen. Also griffen sie 1923 in den Konflikt im fernen Osten ein woraufhin auch Frankreich mobil machte.

Großbritannien:

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Aufgrund der hohen Reparationszahlungen schlitterte das vereinigte Königreich in eine wirtschaftliche Krise. Das Selbstbewusstsein der Briten war schwer angeschlagen doch gab es 1909 einen Mann der besonders lautstark auf dem Speakers Corner in London rief; „Britische Mitbürger das Empire braucht die Autorität die Führung und die stärke einer Führerperson! Das Empire brauch die Arrowheads! Dieser anfangs noch als Untergrundpolitiker verschriene Mann war Simon Thinks. Thinks mit seiner als Pfeilköpfe „Arrowheads“ bekannten Partei machte so erstmals auf sich aufmerksam. Symbol dieser Ultranationalisten war ein nach Unten zeigender Pfeil der Pfeilkopf. Die Gruppe Simon Thinks war brutal und baute schnell an Anhängern auf, diese verprügelten dann sozialistische Arbeitervertreter. Es gelang den Arrowheads irgendwie ins Unterhaus zu kommen, bis 1911 war diese Fraktion dort sehr stark. Die Rufe Thinks die Reparationszahlungen zu beenden und sich von den Deutschen zurückzuholen was verloren war traf auf offene Ohren. 1914 kam es zum Misstrauensantrag der Regierung durch die Arrowheads. Daraufhin wurden Neuwahlen abgehalten, diese konnten die Arrowheads gewinnen. Neuer Primeminister wurden Simon Thinks. Thinks hatte aber keine demokratische Ader, er wollte einen autoritären Staat, so formte er Großbritannien langsam in Richtung Einparteiendiktatur um. Nach dem irischen Bürgerkrieg 1916 hatte er sein Ziel erreicht. Sein Vorstoß; „Das Empire ist Eins, daher ist auch die Politik des Empire Eins und darf nicht durch Parteien gespalten werden“ schockierte zwar die Gegner doch die Nationalisten freute es. Die Außenpolitik ging ganz klar auf Konfrontation mit den alten Kriegsgegnern, mit Japan wollte man die Allianz auffrischen. So ging man 1921 freudigen Herzens in den Krieg in China.

Japan:

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Japans Führung hatte durch die „Schade von Yokosuka“ ihr Gesicht verloren, fremde Mächte hatten 1907 über die Japaner gesiegt. Japan blieb den Briten treu, denn auch sie waren das Opfer der Barbaren geworden. Einziges Ziel des japanischen Kaiserreichs war die Wiederherstellung der Ehre. Die Last der Reparationszahlungen lastete schwer auf den Japanern doch man wollte sich nicht unterkriegen lassen. Russland und Deutschlands Interessen gingen Mitte der 1910er Jahre konträr auseinander. Das konnten die Japaner nutzen um wieder aufzurüsten und an Stärke zu gewinnen. Erster Schritt hierzu war 1913 die Gründung der japanischen Einheitspartei des Neuen Weges. Diese Kaiserpartei sollte die Parteien im Reich entfernen bzw. vereinigen. Alle politischen Parteien mussten sich dem Neuen Weg und somit dem Kaiser unterordnen. Es kam zu Massenhinrichtungen von Abweichlern bald war Japan auf Linie gebracht. 1917 entschied die kaiserliche Regierung keine Zahlungen mehr an die Sieger von 1907 zu bezahlen. Mittlerweile war die Flotte wieder stark und man sah sich nach neuen Gelegenheiten um. Da kamen die amerikanischen Kolonien gerade recht. Man forderte den Pazifikraum für sich, und konnte diese Forderung mit Schlachtschiffen und dem verbündeten Großbritannien glaubhaft machen. Reihenweise ordneten sich Pazifikstaaten unter, jedoch mit Deutschland und Russland den neuen Rivalen kam man immer noch nicht zurande. Der Geschäftspartner der Deutschen, die Vereinigten Staaten wurde ins Auge gefasst als es 1920/21 zum Konflikt um China kam. Also stach Japans Flotte in Richtung der amerikanischen Kolonien auf.

Vereinigte Staaten:

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Die blieben auch weiterhin zurückhaltend  und standen bald im Schatten des Deutschen Weltreiches. Mit dieser Rolle konnten die Amerikaner sich aber arrangieren da sie mit Europa das von Deutschland dominiert wurde engen Handel trieben. Theodore Roosevelt besuchte 1908 Berlin und unterzeichnete dort höchstpersönlich Verträge.  Über die Jahre hinweg entwickelten die Vereinigten Staaten eine Freundschaft zu Deutschland wobei hierbei Woodrow Wilsons Politik ausschlaggebend scheint. Er erwies sich als guter Diplomat der ein Vertragswerk für sein Projekt den Völkerbund vorstellte. Kaiser Wilhelm II. war davon begeistert, denn er erhoffe sich nun die Jahre des Goldenen Friedens. Das US Army Budget der USA blieb auch in den 1910er und 1920er Jahren eher bescheiden. Der Ausbau der US Navy in den 1920er Jahren brachte Amerika zu der Frage „Was tun mit Japan?“ Japan hatte nach der Niederlage von 1907 starke Rachegelüste gegenüber den Gaijins (Westlern) Also kam es im Pazifik immer wieder zu Streitigkeiten mit dem Kaiserreich. Um die amerikanischen Ausenregionen Guam und die Philippinen zu beschützen wurde 1919 ein Schutzpakt mit Deutschland geschlossen. Doch das Klima Washington - Tokyo - St. Petersburg wandelte sich dadurch schnell in einen Eisregen. 1921 traten die USAschließlich in den Krieg gegen Russland und China auf deutscher Seite ein.

Umfrage:

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Die Umfrage wurde am 17. September 2017 um 15:56 erstellt. Bisher haben 10 Nutzer abgestimmt.


Zeitachse Russland
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| 1900 Startpunkt | Russisch-Japanischer Krieg 1904 | Kriegsbeginn 1905 | Westfront 1906 | Kriegsende 1907 |

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