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Zeitspanne 1775 - Heute
Ort Südgeorgien (Eine Insel im Antarktischen Meer)
ZdA Besiedlung Südgeorgiens im Jahr 1876 durch Nikolas von Hasenberg
Kurzinformation Am 17. Januar 1775 betrat James Cook auf seiner Antarktisfahrt als erster Mensch die Insel Südgeorgien. Zurück in London berichtete er über die Insel, aber niemand schien sich für sie zu interessieren. Der deutsche Seefahrerer Nikolas von Hasenberg betrat etwa 100 Jahre später die Insel und besiedelte diese aufgrund eines Befehls aus Berlin. Die Insel wird eine Kolonie Deutschlands und 1949 Teil der Bundesrepublik.

Südgeorgien ist eine Insel im Südpolarmeer die seit 1876 zu Deutschland gehört. Sie ist das 17. Bundesland der Bundesrepublik und gehört zu einer der beliebtesten Ziele für Urlauber im Südatlantik.

Geschichte

Entdeckung

Im Jahre 1675 geriet der britische Seefahrer Anthony de la Roché bei Falkland in einen Sturm, der ihn weit nach Osten trieb. Er schrieb über eine felsige Insel, die etwa 1000 km vom Festland Südamerikas entfernt sei. Er betrat die Insel nicht und setzte seine Reise fort.

Am 17. Januar 1775 betrat James Cook auf seiner Antarktisfahrt als erster Mensch Südgeorgien. Zurück in London berichtete er über die Insel, aber niemand schien sich für sie zu interessieren.

Besiedlung

Fast 100 Jahre später war der deutsche Seefahrer und Entdecker Nikolas von Hasenberg der zweite Mensch der Südgeorgien betrat. Er erkannte das Potenzial der kleinen Insel und wollte sie mit Hilfe der deutschen Regierung unter Otto von Bismarck besiedeln. In Berlin berichtete er Bismarck und Kaiser Wilhelm II. von seinem Plan. Beide waren angetan von dem Gedanken, das deutsche Reich zu vergrößern. So brach Nikolas von Hasenberg 1876 mit 12 Schiffen nach Südgeorgien auf und begann die Insel zu besiedeln. Mit dabei hatte er etwa 300 Mann, darunter auch sein treuer Begleiter Michael von Hoffenstein, der seit Jahren mit ihm zur See fuhr. Nach 3 Jahren lebten schon über 3000 Menschen auf der Insel, die mit der Jagd auf Wale und Robben sowie dem Fischfang gut verdienten. Nikolas von Hasenberg wurde ein reicher Mann und als Gouverneur von Kaiser Wilhelm II. vereidigt. Michael von Hoffenstein wurde erster Stellvertreter.

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Flagge (1874-1945)

Zweiter Weltkrieg

Nachdem Adolf Hitler die Macht in Deutschland übernommen hatte wurde auch Südgeorgien von Nazis kontrolliert. Nikolas von Hasenberg schickte seinen Stellvertreter Michael von Hoffenstein nach Berlin um mit Hitler über die Eigenständigkeit von Südgeorgien zu verhandeln. Als er zurück kam, war er ein anderer Mensch. Hitler hatte ihm versprochen er würde Gouverneur werden, wenn er den bisherigen umbringen würde. Dieser war nämlich ein ausgesprochener Gegner des Nationalsozialismus und seit Anfang seiner politischen Karriere Mitglied in der inzwischen verbotenen SPD aktiv. In einer dunklen Nacht versuchte von Hoffenstein ihn mit einem Dolch zu erstechen, doch der merkte es rechtzeitig und konnte sich wehren. In einer Sondersitzung des Südgeorgischen Parlarments in Peterswerft wurde einstimmg beschlossen sich von Deutschland abzuspalten. Michael von Hoffenstein wurde zur Todesstrafe verurteilt und exekutiert. In einem Telegramm an den britischen Premierminister Winston Churchill bat Nikolas von Hasenberg um Schutz vor den Deutschen Schiffen. Churchill stimmte zu, sodass drei britische Kreuzer und 15 Kampfflugzeuge ins nahe gelegene Falkland verlegt wurden. Sie blieben bis zum Ende des zweiten Weltkrieges in Falkland stationiert. Nach dem Krieg blieb Südgeorgien zunächst unabhängig, ehe 1949 das Parlarment wieder zusammenkam und beriet zu welchem deutschen Staat man in Zukunft gehören will oder ob man sich entgültig für unabhängig erklärt. Mit 98% beschloss man, sich der Bundesrepublik Deutschland anzuschliessen. 1956 starb Nikolas von Hasenberg im Alter von 100 Jahren an einem Herzinfarkt. Er wurde im Friedhof von Peterswerft beigesetzt.

Falklandkrieg

Schon seit der Entdeckung und Besiedlung der Falklandinseln und Südgeorgiens stellte die Argentinische Regierung Ansprüche auf die Gebiete. Sie zogen allerdings nie Militärische Mittel in Betracht um diese Gebiete zu erobern. Am 31. Mai 1980 begann der Angriff auf die Falklandinseln, bevor am 4. Juni 1980 Südgeorgien angegriffen wurde.

Nur vier Tage nachdem Stanley erobert wurde landete die Argentinische Armee an der Westküste von Südgeorgien. In Berlin zeigte man sich empört und doch gleichzeitig erleichtert, denn zwei Tage zuvor trafen in Peterswerft über 3000 Soldaten der Bundeswehr ein.

Siehe: Falklandkrieg

Landschaft

Das Inselgebiet liegt im Südatlantik bzw. im Südpolarmeer, rund 1400 km östlich der Falklandinseln. Es setzt sich aus der Hauptinsel Südgeorgien und etwa 10 kleineren Inseln zusammen.

Die gebirgige, zerklüftete und zumeist von Eis bedeckte Landschaft macht einen Teil der Insel nur eingeschränkt bewohnbar. Elf Berge Südgeorgiens bringen es auf eine Höhe von über 2000m. Höchste Erhebung ist der Pagetberg mit 2934 m. Die Hauptinsel Südgeorgien ist 160 Kilometer lang und 30 Kilometer breit. Sie umfasst eine Fläche von 3800 km². Auf der Insel befinden sich mehr als 160 Gletscher, von denen viele bis ans Meer heranreichen. Die Südwestküste ist den Westwinden ausgesetzt und verfügt deshalb über ein kälteres, stürmischeres und im Allgemeinen sehr unangenehmes Klima. Die Nordost- und Ostküste liegt im Windschatten der Berge. Somit ist dort das Klima angenehmer und der Seegang in den Buchten ist ruhiger.

Klima

Insgesamt ist das Klima rau, kühl und feucht. Im Winter ist der Großteil der Insel mit Schnee bedeckt, jedoch gibt es auch einige Küstenstreifen, die das ganze Jahr weitgehend schneefrei bleiben. So liegen die Temperaturen im Juli tagsüber knapp über 0 °C, nachts ist es frostig. Das Meer friert zwar auch im Winter nicht zu, trotzdem liegen häufig Treibeisfelder in dieser Region.

Bevölkerung

Südgeorgien wird vorallem von Deutschen bewohnt, die meistens aus Norddeutschland kamen. Anfang der 1970er Jahre wanderten auch einige Chilenen und Südafrikaner ein. Etwa ein Viertel der rund 80000 Einwohner leben in der Hauptstadt Peterswerft, die an der Westküste Südgeorgiens liegt. Neben Peterswerft gibt es noch 2 Städte mit mehr als 10.000 Einwohner (Fischerstadt und Wilhelmstal). Die Einwohner bezeichnen sich als Südgeorgier.

Infrastruktur

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Eine Maschiene der Lufthansa auf dem Flughafen Peterswerft

Südgeorgien kann man mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug erreichen. Die Lufhansa fliegt den Flughafen Peterswerft 10 mal die Woche aus Frankfurt, 3 mal die Woche aus Hamburg, Berlin und München und je ein mal aus Düsseldorf und Stuttgart an. Der Flughafen bietet zudem noch regelmäßige Verbindungen nach Chile, Argentinien auf die Falklandinseln sowie nach Afrika. Die Häfen der Insel sind gut ausgebaut sodass ganzjährig auch Kreuzfahrtschiffe (siehe Southgeorgian Cruises) anlegen können. Auf Südgeorgien gibt es weder Autobahnen noch Eisenbahn. Auch wirtschafltich steht Südgeorgien gut da, denn vor allem die Hase Werft mit ihren über 6000 Mitarbeitern aber auch er Tourismus macht die Insel zu einem der reichsten Gebiete Deutschlands.

Militär

Nachdem das britische Militär 1945 wieder abgezogen ist, kam 1959 die Bundeswehr auf die Insel. Es wurde ein Militärflughafen im Norden der Insel gebaut, der noch bis heute in Betrieb ist. Die Bundeswehr betreibt neben einem Lufwaffenstützpunkt auch einen kleinen Hafen für die Marine. Zurzeit sind in Südgeorgien etwa 500 Soldaten stationiert. Davon 120 in der Luftwaffe und 380 bei der Marine. Diese ist mit über 20 Schiffen im Einsatz.

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Offizielle Homepage des echten Südgeorgien: http://www.gov.gs/

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