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Teslas Vision
Ort USA, Weltweit
ZdA Tesla entwickelt sein Patent vom 20. März 1900 weiter und macht die drahtlose Energieübertragung massentauglich.
Kurzinformation Der Erfinder und Tüftler Nikola Tesla arbeitet in seiner Zeit in New York unermüdlich an seinen technischen Erfindungen. Nach seinem Patent für die drahtlose Energieübertragung forscht er weiter und kreiert unglaubliche technische Wunderwerke die die Welt für immer verändern werden. Nicht nur bei kleinen Problemen findet der Wissenschaftler eine Lösung, auch große Maschienen aus seinen Werkstätten werden die Welt wie sie zur Zeit Teslas war revolutionieren.

Teslas Leben bis 1900

Geburt und Jugend

Nikola Tesla wurde als viertes von fünf Kindern serbischstämmiger Eltern, des orthodoxen Priesters Milutin Tesla (1819–1879) und dessen Frau Georgina (Rufname Đuka, geborene Mandić, 1822–1892), im Pfarrhaus der St.-Peter-und-Paul-Kirche von Smiljan in der Lika unweit von Gospić (Kaisertum Österreich) geboren. Tesla besuchte die Grundschule in Gospić und ab 1870 das Gymnasium in Karlovac. Während seiner Gymnasialzeit lebte er bei seiner Tante Stanka und deren Mann Dane Branković, einem pensionierten Oberst.

Im Jahr 1880 studierte Tesla an der Karls-Universität in Prag, um sein Studium abzuschließen.

Dieser Absatz beruht teilweise auf dem Wikipedia Artikel von Nikola Tesla.

New York City

Am 6. Juni 1884 zog Tesla praktisch ohne Finanzmittel in die Vereinigten Staaten. Bereits zwei Tage später, am 8. Juni 1884, begann er, in der Firma bei Thomas Alva Edison zu arbeiten. Dieses Dienstverhältnis bestand nur bis zum 7. Dezember 1884, da aufgrund unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen zu Differenzen kam. Im März 1985 gründete Tesla gemeinsam mit zwei Geschäftsleuten die Firma Tesla Electric Light and Manufacturing Company, die allerdings nur ein Jahr später Insolvent ging. Trotzdessen wurde den ersten Patenten wie Teslas Bogenlampe und ein neuartiger Kommutator stattgegeben. 1887 wurde Tesla Teilhaber an seiner zweiten Firma, Tesla Electric Company.

Der Großindustrielle George Westinghouse wurde auf Tesla aufmerksam, da dieser sich in einem Stromkrieg mit Edison befand. Von Juli 1888 bis Juli 1889 arbeitete Tesla gemeinsam mit Technikern von Westinghouse in Pittsburgh an praktischen Realisierungen von Wechselspannungssystemen.

Im August 1889 zog Tesla nach kurzem europäischen Aufenthalt in Paris und seiner Heimatgemeinde Gospić nach New York, wo er sich in der Grand Street ein Labor einrichtete und sich mit hochfrequenten Wechselströmen zu befassen begann. Im Jahr 1890 entstanden mehrere Patente, unter anderem zu Unterbrecherkontakten, vielpoligen Wechselspannungs-Generatoren und Resonanz-Transformatoren, den sogenannten Tesla-Transformatoren, um mit Funkenstrecken die Lichtbogenlampe zu verbessern. Tesla war ein bekannter und wohlhabender Mann in New York und bekam am 31. Juli 1891 die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Patent und weitere Entwicklungen

Forschungen an der drahtlosen Energieübertragung

Am 20. März 1900 erhielt Tesla sein erstes Patent über die drahtlose Energieübertragung. #ZdA# Zusammen mit seinen Helfern, jedoch stets in sich gekehrt, erforschte er die Übertragung von elektrischer Energie. Dabei musste er einige Rückschläge verkraften. Sogar einen Todesfall hatte Teslas Team zu beklagen, denn ein Student der Universität New York, der bei Tesla hospitierte, starb einem Versuch mit einer Spiralspule.

Mehrere Monate lang forschten die Wissenschaftler an Teslas Lieblingsprojekt, bisher nur mit mäßigem Erfolg. Kleinere Übertragungen konnten die Physiker bereits erzeugen, aber keiner konnte sich nähren, da Stromblitz entstanden und Lebensgefahr herrschte. Mehrere Mals verbrannten sich die Mitglieder des Teams.

Energieumwandler

1902 dann der Durchbruch! Mitten in der Nacht hatte Tesla einen Geistesblitz und ging sofort in sein Labor. Er baute innerhalb von eineinhalb Stunden einen Kasten der etwa doppelt so groß wie ein Schuhkartongroßen und vollgestopft mit Drähten und Technik ist. Peniebel schrieb er alles nieder und legte sich anschließend wieder ins Bett.

TeslaGlühbirne

Tesla konnte sich mit der Glühbirne hinsetzen, sie funktionierte dank E-Con drahtlos

Am Morgen danach, wollte er seine Erfindung testen. Vorher erklärte er seinen Unterstützern die Idee hinter dem Kasten. Diese waren sehr skeptisch, denn Tesla behauptete allen ernstes, elektrischen Strom in nicht sichtbare Energiewellen, einer Art Strahlung, umgewandelt zu haben. Getestet werden sollte es an einer handelsüblichen Lampe, die zuvor mit zwei Kablen ausgestattett wurde. Tesla schloss sein Gerät an den Strom an und tatsächlich fing die Lampe an zu flackern. Ein leichtes Geräusch aus dem Kasten war zu vernehmen, die Kabel leuchteten für kurze Zeit auf, als würden sie Feuer fangen. Zum Test wieß Tesla einen Mitarbeiter an, einen Stuhl zwischen Gerät und Lampe zu schieben. Es änderte sich nichts, die Strahlen schienen nicht abzuprallen. Auch als man eine Trennwand dazwischenstellte und die Lampe etwa zwei Meter zurückschob, änderte sich nichts.
E-Con2

Der E-Con2 bereits im schönen Gehäuse

Die Lampe brannte, als wäre sie an der Steckdose angeschlossen.

Die Wissenschaftler waren überwältigt und fingen an laut zu jubeln. Sie konnten es kaum glauben, was sie da sahen. Es war ein Wunder, eine Weltrevolution und sie wussten das. Tesla schaltete das Gerät aus und hielt eine kleine Ansprache inder er seine Truppe dazu aufrief, aus diesem Prototyp das best mögliche herauszuholen. Die Männer stimmten einstimmig zu und wollten sich an die Arbeit machen. Tesla aber bremste seine Männer und sagte: "Am heutigen Tage ist genug vollbracht. Geht feiern". Den ganzen Abend verbrachte das Team in verschiedenen Bars in Downtown Manhatten, ehe es am nächsten Morgen an die Arbeit ging. Einige Männer suchte ein passendes Gehäuse und kümmerten sich um das Design des Gerätes, dass sie "Energieumwandler, engl. Energy converter, kurz E-Con" nannten. Tesla schraubte an seinem Prototypen herum, entfernte einige Teile und kürzte Kabel um Platz zu spraren. Er wollte unbedingt ein System zum regeln der Stromstärke einbauen. Es sollte ganz einfach mit einer Stufenregelung am Gehäuse zu bedienen sein. Nach ein wenig Tüftelei konnte er die Stromstärke in drei Stufen regeln. Das Gehäuse war indes fertig und der Patentantrag für den Namen "E-con", die Technologie und das Geschmacksmuster für Gerät und Lampen abgegeben. Wenige Tage später wurde der Patentantrag genehmigt.

Teslas Vision

"Allein die Exsistenz des E-Cons wird das Leben der Menschen verändern", so Tesla bei der Vorstellung seines Gerätes auf einer Bühne am Times Square. Tausende Menschen drängelten sich auf den Platz vor dem New York Times Building, die die Vorstellung am Tag davor groß ankündigte. Tesla führte den E-Con vor und die Menschen waren begeistert. Einige sprachen von Betrug und Schwindel, doch auch sie konnte Tesla überzeugen, indem einige Empfangesbereite Lampen in die Menschenmege gab. Das überzeugte auch Teslas größte Widersacher.

Ingenieure, die Medien, aber auch die einfachen Menschen stellten sich die Zukunft mit dem E-Con vor und kamen auf die wildesten Ideen. Tesla blieb unbeirrt, denn er hatte seine ganz eigenen Ideen. Besonders die Rohrpost für Menschen faszinierte ihn. Er wollte ein Weltweites Netz mit Rohren um Menschen und Waren mit hoher Geschwindigkeit transportieren zu können. Doch auch im zivilen Bereich wollte er den E-Con weiterentwickeln und ihn an Städte verkaufen, die dann damit öffentliche E-Cons betreiben können um die Wohnqualität ihrer Stadt zu steigern.

Erfolgsmodell "E-Con"

Im Folgejahr der Entwicklung stellte die Firma Tesla hunderttausende E-Cons her. Die Geräte kosteten etwa zwei durchschnittliche Monatslöhne und waren somit nur für die Ober- und Mittelschicht erschwinglich. Die Geräte wurden in den Werken New York City (welcher auch Unternehmenssitz und Entwicklungsstandort war), Colorado Springs und Montgomery hergestellt und spülten Milliarden Dollar in Teslas Kassen.

Der E-Con wurde in den Jahren bis 1910 millionenfach in die ganze Welt exportiert. In New York City wurde der Tesla Tower als neuer Unternehmenssitz eingeweiht, während die Stadt die E-Con Infrastruktur stetig ausbaute. Spätestens 1920 sollten alle Einwohner Manhattens die E-Con-Technologie nutzen können. Ebenfalls in Manhatten eröffnete 1915 der erste Tesla Store, der verschiedene Geräte anbot, die mit dem E-Con kompatibel sind. Bis 1920 plante das Unternehmen vier weitere Läden in den Vereinigten Staaten und einen in London.

Die 1920er

In der Wüste Colorados tüftelte Tesla und sein Team an der Rohrpost für Menschen, indem sie eine 20km lange Teststrecke konzipierten. Die Zylinderförmigen Passagierboxen bieteten im Prototyp Platz für drei Menschen und hatten auf beiden Seiten Fenster.

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Rohrpost für Menschen - schon 1868 hatte man diesen Traum, der 1924 wahr wurde

Durch Elektrischen Strom wurden etliche kleine Rädchen betrieben, die die Passagierbox nach vorne bewegten. Die Stromzufuhr konnte sowohl durch den E-Con, als auch durch Kabel gewährleistet werden. In der Testphase hatte man Geschwindigkeiten bis 160km/h erreichen können, womit man in etwa 21 Stunden von New York City nach Los Angeles reisen könnte. Das wäre mehr als vier mal so schnell wie der Zug und effektiver und sicherer als die Reise mit dem gefährlichem Flugzeug.

Die Bundesstaaten Kalifornien und Nevada bestellten Anfang 1917 eine 390km lange Strecke zwischen Los Angeles mit Zwischenhalten in Riverside und San Bernardino. Tesla beauftragte eine örtliche Firma mit dem Bau der Röhren und der Bahnhöfe. Geplante Fertigstellung war 1923, die Baukosten wurden auf mehrere Millionen Dollar veranschlagt.

1924, ein Jahr später als geplant, weihten die Oberbürgermeister von Los Angeles und Las Vegas zusammen mit dem bereits 68-jährigen Tesla die Strecke ein und fuhren gemeinsam vom Hauptbahnhof in Los Angeles in die boomende Spielerstadt Las Vegas in Nevada.

Die 1930er

Auch in den 1930ern ging der Siegeszug Teslas weiter, denn in den Jahren 1930 bis 1940 wurden weit über 8000km Rohre verlegt. Davon auch 500km in Großbritannien und 250km in Frankreich. Die Strecke von Los Angeles nach Las Vegas wurde verlängert un führt nun bis nach Chicago. Weitere Verbindungen führen nach Texas, Seattle und San Francisco. Die Passagierboxen und die Bahnhöfe wurden immer größer, die Tickets erschwinglicher.

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US Präsident Franklin D. Roosevelt spricht mit Nikola Tesla, Washington 1936

Auch die amerikanische Regierung wurde auf Teslas Technologien aufmerksam und wollte diese für Rüstungsgüter und Waffen einsetzten. Präsident Roosevelt, ein großer Unterstützer Teslas, lud diesen ins Weiße Haus ein und fragte nach Technologien für das Militär. Tesla winkte ab. Er fühlte sich mit fast 80 Jahren nicht mehr in der Lage noch große Dinge zu vollbringen. Auch im Unternehmen ist Tesla ruhiger geworden. Die Geschäfte führt weitestgehend sein Sohn James und seine beiden Enkel Nikola Jr. und Mary. Roosevelt wandte sich an James Tesla und dieser stellte dem Präsidenten in Aussicht Entwicklungen anzustreben. Die US-Armee erhoffte sich insbesondere für die Marine neue Technologien. Im Pentagon träumte man jedoch auch von Gewehren, die einen Laser abfeuern konnten. Die Wissenschaftler und Ingenieure des Tesla-Unternehmens machten sich an die Arbeit, bisher allerdings ohne großen Erfolg. Bei einer ersten Präsentation im Jahr 1936 konnten die Ingenieure zwar eine Kanone vorweißen, die viermal schneller als die bisherigen schießen konnte, aber der erwünschte Durchbruch blieb vorerst aus.

Die 1940er

Als Anfang der 1940er der zweite Weltkrieg in Europa tobte, machte die US-Regierung weiter Druck auf die Firma, doch diese stellte sich quer. Nikola Tesla persönlich sagte, dass sein Unternehmen Menschen hilft und keine tötet. Präsident Roosevelt ruderte umgehend zurück und entschuldigte sich. Der Druck aus der Öffentlichkeit wurde zu groß. Mitte des Jahres 1941 stellte James Tesla dem US-Kriegsministerium zwei weitere Erfindungen vor. Zum einen einen leistungsstarken Motor für Schiffe und ein Gerät, das Unterwassertorpedos mit elektrischen Wellen vom Ziel ablenken konnte. Die US-Regierung war zufrieden und beauftragte das Unternehmen mit dem Bau der erfundenen Dinge, vor allem weil sie diese dringend brauchen würden, denn am 8. Dezember 1941 trat die USA offiziell in den Krieg ein.

Die Forschung am ATT (Automated tube transport) ging indes weiter. Die zweite Baureihe der Passagierboxen konnten Spitzengeschwindigkeiten von 250km/h erreichen, was die Fahrtzeit von Los Angeles nach New York auf 17 Stunden verringern würde. Zudem wurden die Boxen so groß, dass nun 25 Personen in ihm Platz hatten.

Teslas Tod

Am 7. Januar 1943 starb Nikola Tesla im Alter von 86 Jahren in seinem Apartment in Manhatten. In den Vereinigten Staaten wurde eine einwöchige Staatstrauer ausgerufen, zum Begräbnis in New York kamen über zwei Millionen Menschen.

Die 1950er

Nach dem zweiten Weltkrieg ließ die Nachfrage nach militärischen Gütern nach und das Unternehmen konnte sich wieder auf zivile Projekte konzentrieren. Im Geschäftsplan der 1950er-Jahre war der Verkauf von tausenden Passagierboxen eingeplant. Etliche Strecken in den USA sollten verwirklicht werden, darunter aber auch internationale Strecken zum Beispiel nach Toronto oder Mexico-City.

TeslaTurm

Die bereits seit 50 Jahren geplanten Funktürme wurden als Sendestationen für Elektrizität benutzt, Wardenclyffe Tower auf Long Island 1951

Um die E-Cons mit Strom zu versorgen, war bisher immer ein Anschluss an das Stromnetz von nöten. Das machte den E-Con zu einem Ortsgebundenen Aparat. Nach dem Willen von James Tesla, sollte der E-Con in Zukunft sowohl Strom empfangen, als auch senden. Zu diesem Zwecke wollte er mit Funktürmen große und starke Elektronische Wellen senden und die E-Cons so mit Strom versorgen. Diese sollten den empfangenen Strom dann in kleinere Wellen konvertieren um sie für die kleinen Geräte empfangbar zu machen. Geldgeber und Förder war der US-Amerikanische Bankier J.P. Morgan Jr., der eigentlich einen Funkturm wollte, jedoch einsah, dass die Technologie Teslas deutlich mehr bringen würde. So stellte er sich in der Öffentlichkeit als großer Gönner und Unterstützer Teslas dar. Dieser war weder finanziell noch in sonst einer Art auf den Bankier angewiesen, lies ihn aber reden. 1951 wurde der 57 Meter hohe Wardenclyffe Tower auf Long Island eingeweiht und erste Tests durchgeführt. Aus einem nahe gelegenen Kraftwerk wurde Strom zum Turm geleitet und von dort in eine Art Super E-Con gespannt. Dieser produzierte Elektrische Wellen, die um das 40-fache kräftiger als die normalen E-Cons waren. Diese widerrum wurden mit einem Empfänger, ähnlich der bisherigen Empfangsgeräte, ausgestattet und konnten mit dieser Technologie mit Strom verorgt werden. Die ersten Tests wurden schnell erfolgreich, sodass man sich an die Reichweite des Sendeturms machte. Dieser war bei dem Wardenclyffe Tower etwa 50km, sollte jedoch mithilfe von höheren Türmen und eines weiteren Verstärkers auf 80-100 km ausgeweitet werden.

Die 1960er

Die Vereinigten Staaten waren Mitte der 1960er-Jahre mit mehreren zehntausend Kilometern an ATT ausgestattet, die rund um die Uhr genutzt wurden. Der Bau und die Instandsetzung der Röhren schuf tausende Arbeitsplätze im ganzen Land. Die Ticketpreise ließen etwas nach, die internationale Nachfrage stieg stetig an. Nicht nur Großbritannien, sondern auch Spanien, Deutschland und Australien stellten Anfragen. 1968 wurden die Strecken Bonn-Paris und Paris Madrid eingeweiht. In den USA war so gut wie jede größere Stadt an das ATT-System angebunden, sodass ständig neue Rohre, Abzweigungen und Bahnhöfe gebaut werden mussten. Die herkömmlichen Schienen gehörten nun ausschließlich den Güterzügen.

Der Ausbau der sogenannten "Stromtürme" (eng. Power towers), ging vor allem in den Oststaaten der USA schnell voran. Wiedereinmal war New York City hier Vorreiter für andere Städte und Regionen. Auf dem Empire State Building wurde ein Stromverstärker installiert, der jedoch lediglich Manhatten mit Strom versorgen konnte. In den anderen Stadtteilen wurden ebenfalls Türme errichtet. Sie wurden oftmals direkt auf das Gelände eines Krafwerkes gebaut um von dort die elektrische Energie beziehen zu können. Auch prominente Türme wie der Eifelturm in Paris, der Tokyo Tower in Tokio oder das John Hancook Center in Chicago wurden mit einem Stromverstärker ausgestattet. Auch auf dem Big Ben sollte ein Verstärker platziert werden, was jedoch am Platzproblem scheiterte. Auf dem Land wurden die höchsten Stromtürme gebaut und in manchen Gegenden kam es zwischen den Städten zu einer Art Wettkampf um den höchsten Turm. Bis 1966 war der Greenville Power tower mit 110m der höchste seiner Art in den USA, bis er 1969 vom 30m höheren Tacoma Tower abgelöst wurde.

Die 1970er

Der Bundesstaat Vermont war 1972 der erste Staat mit einer flächendeckenden Stromversorgung durch Stromtürme. Die 21 Türme konnten die rund 450.000 Einwohner mit Elektrischer Energie versorgen, die größtenteils vom neuen Atomkraftwerk Vermont Yankee Nuclear Power Plant in Vernon beliefert wurden. Etwa 25% der Energie Vermonts wurde durch Erneuerbare Energien wie Wasser und Wind erzeugt und über die Stromtürme ins Netz eingespeißt.

Der Ausbau der Stormnetzes ging voran, denn jährlich wurden neue Türme gebaut. Allein 1974 waren es über 130 in den gesamten USA und 50 außerhalb der Vereinigten Staaten. Paris war bereits komplett mit kabellosen Strom versorgt und sogar in der Sowjetunion wurde ein Turm installiert. Etliche andere Länder wollten ebenfalls die drahtlose Energieübertragung für sich haben, sodass die Auftragsbücher der Firma Tesla voll waren. Um der Nachfrage gerech werden zu können, eröffnete man zwei weitere Werke in Seattle und Southampton, UK. Auch die Anzahl der Tesla Stores erhöhte sich auf 35 Stück.

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Weltweit verwendetes Haltestellenschild, San Diego 1972

Auch die Streckenerweiterung der ATT ging voran, denn 1975 wurde die 100.000 Meile der Strecken eingeweiht und weitere Städte an das Netz angeschlossen. Auch entlegene Städte wie Billings, Montanta oder Aspen, Colorado hatten nun Zugang an das ATT-Streckennetz. Um Streckenübergreifend Passagiere befördern zu können, wurden das erste Mal Ein- und Ausfahrten aus der Strecke gebaut und die ersten Streckenkreuze- und dreiecke entstanden. Die New Yorker Central station verteidigte auch in den 1970ern ihre Stellung als größter ATT-Bahnhof der Welt. Täglich fuhren hier über 1200 Passagierboxen ab oder kommen an. Den Bahnhof nutzen somit etwa 60.000 Menschen täglich, Tendenz steigend. Die Standardboxen hatten mittlerweile Platz für 50 Personen, die mit einer Spitzengeschwindigkeit von 290km/h fahren können. Um mehr Passagiere transportieren zu können, arbeitet Tesla bereits an Stehplätzen in den Boxen. So könnte man die doppelte Anzahl an Menschen transportieren.

Die 1980er

Neben dem für Langstrecken konzipierten ATT, wollte Tesla mithilfe eines Elektronischen Motors auch den Nahverkehr vereinfachen. Unterstützung bekam er von amerikanischen Umweltschützern die vor dem Klimawandel warnen und seit Jahren gegen den Treibhausausstoß kämpften. Aus der Politik bekam Tesla zum Teil Rücken- als auch Gegenwind. Große Automobilkonzerne wie Ford sahen sich bedroht um fürchteten um ihre Auto- und Motorenherstellung. Tesla beruhigte die Hersteller damit, dass seine Firma nur Motoren selbst herstellen wolle, und nicht in die Automobilbranche einsteigen will. Die Entwicklung der Motoren dauerte bis 1988, war jedoch technisch hervorragend umgesetzt. Ein Mini E-Con trieb mithilfe der empfangenen Energie die Räder der PKW und LKWs an. Nach Beschwerde von Ford, Mercedes, Chevrolet und weiteren Automobilherstellern schritt das US-Kartellamt ein und wieß Tesla an, seine Motorensparte zu verkaufen um die Monopolstellung zu verhindern. 1989 musste Tesla seine Motorensparte schließen, behielt allerdings das Patent für den Elektromotor. Dieses Patent wurde nun an alle interessierten Konzerne verkauft. Jedes Unternehmen zahlte den symbolischen Preis von 2.000.000 US-Dollar und verpflichtete sich auf jeden gebauten Motor, die Worte "According to a invention by the Tesla company" (dt.: Nach einer Erfindung des Unternehmens Tesla). Die Herstellung von Motoren bei der Firma Tesla war nach einem jahr bereits vorrüber, das Geschäft hatte sich trotzdessen gelohnt, denn nucht nur die Einnahmen durch den Verkauf des Patents, sondern auch der Bedarf an E-Cons stieg drastisch an.

Auch das ATT-Netz der USA und der Welt wuchs stetig an. Reisen zwischen Paris, Bonn, Rom und Madrid waren nach wenigen Minuten abgeschlossen und immer mehr Städte bekamen Anschluss an das ATT-Netz. Etliche Stromtürme wurden gebaut und Tesla eröffnete sein erstes Werk in China, denn auch das aufstrebende China hat Bedarf an drahtloser Energieübertragung.

Die 1990er

Für die 1990er-Jahre war der Bau einer Röhre zwischen Frankreich und England geplant, sodass man in weniger als 20 Minuten von Paris nach London fahren kann. Durch den Niedergang der Sowjetunion wurde Mitte der 90er-Jahre der Bau eines ATT zwischen Moskau und dem Wiedervereinigen Berlin begonnen. Auch Minsk, Warschau und Posen wurden an die Strecke angeschlossen.

Auch für die drahtlose Energieübertragung in Berlin war der Mauerfall und die Wiedervereinigung ein großer Schritt, denn nun konnte der Berliner Fernsehturm als Stromturm genutzt werden. Bisher mussten die E-Cons in West-Berlin noch mit Strom aus der Steckdose versorgt werden. Durch die Höhe des Fernsehturms konnte er das ganze Stadtgebiet abdecken. Da der ausgestrahlte Strom nicht ausreichen würde, wurden nach New Yorker Vorbild weitere Stromverteiler in der Stadt aufgestellt. Auf Berliner Stadtgebiet standen im Jahr 1997 insgesamt fünf Stromtürme (Fernsehturm, Tempelhof, Tegel, Schönefeld und Marzahn-Hellersdorf).

Eine Studie zur elektrischen Strahlung stellte fest, das die ausgestrahlten Wellen der Stromtürme in der jetzigen Form langfristig gesundheitliche Schäden verursachen kann. Die Firma Tesla versprach die Stromverteiler umzurüsten um die Wellen weniger Gesundheitsschädlich zu machen. Parrallel finanzierte das Unternehmen die Forschung nach einem Gegenmittel für die Wellen. Ende der 1990er-Jahre kamen die ersten Tabletten gegen Stromwellen auf den Markt. Tesla versprach die Tablettenherstellung finanziell zu unterstützen, um die Preise für die Menschen gering zu halten. Für einen Erwachsenen kostet eine Jahresration an Tableten somit weniger als 15 US-$.

Das Jahr 2000


Die Firma Tesla

Tesla Electronic and Transport Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 1887 gegründet wurde. Es nennt als Ziel: "Die Vereinfachung des Lebens mit neuen Technologien und nachhaltiger Energie". Der Name geht auf den Unternehmesgründer Nikola Tesla zurück, dessen Enkel Mary und Nikola Jr. das Unternehmen mittlerweile führen.

Seit Gründung des Unternehmens hat die Firma Tesla ihren Sitz in New York City. Im Tesla Tower in Manhatten befinden sich Geschäftsleitung und andere wichtige Einrichtungen des Unternehmens.

Tesla Stores

Die etwa 300 Tesla Stores befinden sich in über 50 Ländern, wobei es in den USA die meisten Läden gibt. Im deutschsprachigen Raum gibt es Stores in Berlin, Hamburg, Köln, München, Frankfurt, Wien und Zürich. Die 18.000 Mitarbeiter der Läden verkaufen E-Cons und Geräte die mit ihnen kompatibel sind. Es gibt speziell Abteilungen für Hausaltsgeräte, Garten- und Handwerksgeräte sowie für Unterhaltungssachen. Die E-Cons sind in verschiedenen Reichweiten und Größen erhaltbar. Auch Form und Farbe kann gewählt werden.

Tesla Development

Um neue Produkte zu entwickeln betreibt die Firma Tesla Entwicklungszentren in New York City und Colorado Springs mit über 3.000 Mitarbeiter.

Werke

Im Jahr 2000 hat die Firma Tesla insgesamt elf Produktionsstätten.

Ort Land Herstellung von Beschäftigte
New York City Vereinigte Staaten E-Con, Stromverstärker 46.000
Seattle Vereinigte Staaten Stromverstärker 15.000
Colorado Springs Vereinigte Staaten ATT 23.000
Montgomery Vereinigte Staaten E-Con, ATT 19.000
Southampton Großbritannien E-Con 18.000
São Paulo Brasilien Stromverstärker 16.000
Chengdu China E-Con, ATT 29.000
Mailand Italien ATT 8.000
Bangalore Indien E-Con, Stromverstärker 23.000
Lagos Nigeria ATT 12.000
Tiflis Georgien Stromverstärker 3.000

Das Leben mit der draktlosen Energieübertragung, den E-Cons und den Stromtürmen

Die Erfindung des E-Cons veränderte nicht nur das Leben der Menschen und vereinfachte es ungemein, sondern veränderte auch das Konsumverhältnis der Menschen. Technische Gadgets und Geräte wurden immer wichtiger, Strom sparen war von gestern. Die Anschaffung eines E-Cons war verhältnismäßig günstig, die Stromrechnung am Ende des Jahres jedoch nicht. Tausende "Stromsüchtige" stürtzten in den Abgrund und waren pleite. Um dies zu verhindern starteten einige Regierungen große Strom-spar-kampagnen.

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Der E-Con 2000

E-Cons sind zu einem Bestandteil des Lebens geworden und können im Jahr 200 einiges mehr als nur Strom vertelen. Das neuste Modell, der "E-Con 2000", ist deutlich kleiner als sein Vorgänger und hat neben einer digitalen Anzeige auch Spracherkennung und Stufenregelung für die Stromwellen.

Die positiven Veränderungen überwiegten jedoch klar. Durch den Bau der Stromtürme und neuer Kraftwerke wurden tausende Jobs mehr geschaffen. Der Elektrische Strom, der früher aus Kohle und Atomkraft gewonnen wurde, kommt im Jahr 2000 zu über 80% aus erneuerbaren Energien. Auch die Förderung von Erdöl wurde auf ein Minimum reduziert, da es kaum noch Autos mit Verbrennungsmotor gibt. Einzige Abnehmer für Öl sind Flugzeuge und große Tankschiffe, wobei auch diese mittlerweile zum größten Teil einen Hybridantrieb haben. Im Jahr 2000 gibt es auf der Erde mehr als 30.000 Stromverstärker, etwa 12.000 davon in eigens dafür errichteten Türmen. Rund 70% der Landfläche der Erde sind mit Stromtürmen gedeckt, einige Regionen wie das Australische Outback oder die Antarktis sind jedoch komplett ohne Stromzugang. In Australien gibt es dafür extra eingerichtete Stromtankstellen, die ganz altmodisch mit einem Kabel mit dem Stromnetz verbunden sind. Viele Stromtürme sind nicht nur Tüme mit einer Maschiene auf dem Dach, sondern architektonische Kunstwerke. Die meisten Stromverteiler sind jedoch in einem Hochhaus wie dem Empire State Building oder verschiedenen Funk- und Fernsehtürmen verbaut.

Der Transport mit dem ATT

Zahlen und Fakten
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Der raketenhafte Aufstieg des ATT (Automated Tube Transport) begann 1924 mit der Eröffnung der Strecke Los Angeles - Las Vegas und ist heute eines der wichtigsten Transportmittel der Welt. Auf der Mittelstrecke ist das ATT unangefochten auf Platz Nummer 1. Die über hunderttausend Kilometer Röhren führen über die ganze Erde und transportieren Millionen an Menschen täglich. Die Anfangsgeschwindigkeit von 160 km/h hat sich im Jahr 2000 mehr als versechsfacht, denn die Normalgeschwindigkeit der Passagierboxen beträgt ungefähr 1000 km/h. Die Passagierboxen werden mit einem Elektromagnetischen Schwebesystemantrieb betrieben. Um die Boxen in der Spur zu halten, sind sie an den Seiten sowie unten und oben mit der Röhre verbunden. Die Energiezufuhr kann durch drahtlose Energieübertragung via Stromturm geschehen, aber auch über Kabel. Um bei Stromausfällen abgesichert zu sein, sind die Röhren auf der oberen Seite mit Solarzellen ausgestattet.

Die Röhren

Die Röhren haben einen Durchmesser von 3.10m und sind fest mit dem Boden verankert. Anfangs waren zwei Röhren nebeneinander gebaut um für jede Richtung eine Strecke zu haben, doch das ist aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens mittlerweile sehr selten. Im Normalfall sind sechs Röhren nebeneinander oder aufeinander gebaut und miteinander verankert. Wenige Kilometer vor erreichen eines großen Bahnhofes werden die Röhren so ausgerichtet, dass sie gerade in den Bahnhof hineinführen. So ist es nicht ungewöhnlich, dass bis zu 30 Röhren neben- oder aufeinander gebaut sind. Um den Passagieren eine bessere Fahrt zu ermöglichen, sind die Röhren standartmäßig durchsichtig.

Die Passagierboxen
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[1] Werbevideo der Fa. TransPod

Die Passagierboxen, die anfangs nur für 20 Personen Platz boten, sind heute größer und gemütlicher gestaltet. In der neusten Version der Sitzboxen können 150 Personen Platz nehmen. Die Sitzreihen erinnern an eine Flugzeugkabine. Während der Fahrt in der Box kann man in seinem Sitz schlafen oder das Entertaimentprogramm an Bord nutzen. Eine Selbstbedinungsbordbar hält Getränke für die Passagiere bereit. Auf einem Monitor kann man den aktuellen Standort erfahren und dank der Fenster an den Seiten kann man einen Blick nach draußen werfen, wenn denn die Röhre durchsichtig ist. Die Boxen fahren grundsätzlich erst ab, wenn alle Passagiere ihre Plätz eingenommen haben und die Türen verschlossen sind. In jeder ATT-Box gibt es eine Toilette.

Die Bahnhöfe
TransPod- Hyperloop Station Design

TransPod- Hyperloop Station Design

[2] Werbevideo der Fa. TransPod

Die ersten beiden ATT-Bahnhöfe in Los Angeles und Las Vegas waren kleine, oberirdische Häuser mit einer Seite für Ankunft und Abfahrt. Die ATT-Stationen der neusten Generation sind weder in Größe, noch in der Technologie mit den Anfängen des ATTs vergleichbar. Auf einer großen Anzeigetafel werden den Passagieren die ankommenden ATT angezeigt. Um zu den Röhren zu gelangen muss man zuerst durch den Boarding- und Sicherheitschek. Man gelangt nun zur Passkontrolle. Man befindet sich dann in der Abfahrtshalle, von wo aus man in seinen ATT einsteigen kann. Eine gläßerne Wand verhindert, dass man von dem Fahrtwindmitgerissen wird oder in die Röhre gelangt. Die Box fährt zielgenau an die Schleuse, durch die die Passagiere einsteigen können. Manche Bahnhöfe verfügen über ein extra Ankunftsdeck, wo die Passagiere aussteigen und ein Abfahrtsdeck, wo neue Passagiere zusteigen können. Die Boxen fahren durch eine Schleife auf das Abfahrtsdeck, dass im Normalfall unter dem Ankunftsdeck liegt. In anderen Bahnhöfen gibt es eine Ausstiegsseite und eine Eingangsseite für die Passagiere. Das Disembarkment und Boarding der Passagiere sollte pro Bahnhof weniger als zwei Minuten betragen. Da vor allem das Durchfahren der Übergangsschleife viel Zei kostet, wird dies immer weniger angewandt.

Wie in Flughäfen auch, bietet eine ATT-Station Essmöglichkeiten und weitere Unterhaltungseinrichutngen. An einem Schalter können Tickets erworben werden.

Sicherheit

In Zeiten von Terroranschlägen sind auch die ATT-Bahnhöfe und das ATT-System an sich ein Hochrisikoobjekt. Aus diesem Grund patrollieren Polizisten in den Bahnhöfen, die zusätzlich mit Kameras ausgestattet sind. In einigen Ländern sind zudem Einlasskontrollen eingerichtet. Bei Grenzbahnhöfen sind entsprechende Einrichtugen zur Pass- und Zollkontrolle vorhanden. Die genauen Sicherheitsbestimmungen richten sich nach den Gesetzen des jeweiligen Landes. Im Normalfall müssen alle Passagiere an der Grenze aussteigen und durch die Einreis- und Zollkontrolle. In der Europäischen Union sowie in den USA und in Kanada werden Passkontrollen bei der Abfahrt an jedem Bahnhof durchgeführt, sodass man ohne gültigen Pass kein ATT betreten kann.

Umfrage:

Wie findet ihr die Alternativgeschichte Teslas Vision?
 
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Die Umfrage wurde am 5. Januar 2018 um 17:49 erstellt. Bisher haben 19 Nutzer abgestimmt.
Zukunft von Gestern
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