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Die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1920; Es ist wieder Wahljahr und wie es aussieht setzt sich der Republikaner Warren G. Harding durch. Er hatte gegen eine militärische Intervention in Sowjetrussland plädiert denn immernoch ist der Weltkrieg im Gange. Die Republikaner setzen auf Prohibition, alte Werte und Traditionen. Dies ist die Geschichte der USA wie es ihr gelang sich nicht in den Krieg einzumischen. Es folgen Trockenzeit und Depressionen für Amerika. Dies ist Teil einer Alternativgeschichte die man als Leser interaktiv steuern und mitgestallten kann. Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Weltkrieg der 100 Möglichkeiten.

US Präsidentschaftswahl und Nachwirkungen:

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Während des Wahlkampfes propagandieren die Republikaner die Prohibition indem sie Trinker als Kommunisten darstellen

Der US Wahlkampf 1920 steht ganz im Zeichen des Krieges und der Trotzkisten Paranoia. Warren Gamariel Hardings republikanisches Programm baut auf einen Kampf gegen den Kommunismus im eigenen Land auf wobei er besonderen Wert darauf legt die moralische Überlegenheit der Amerikaner herauszustreichen. Harding ist ein Verfechter der Prohibition und steht für ein Alkoholverbot in den gesamten USA. Da in diesem Jahr erstmals auch Frauen wählen durften wurde der Wahlkampf auch auf sie ausgelegt. Familie und Kinder sollten auf Wahlplakaten gezeigt werden wobei dies mit mit dem Antikommunismus vermengt wurde. Der Wahlkampf wird schnell in eine Schmutzkübelchampanie umgewandelt. Warren G. Harding spricht seinen demokratischen Gegner James M. Cox mehrfach als William W. Cox an. In einem Interview für die Washington Post meint Harding sogar das James M. Cox mit dem sozialistischen Präsidentschaftskandidaten William W. Cox verwandt sei und sollte die Demokratische Partei siegen der Sozialismus regieren wird. Außerdem werden die Demokraten als Kriegstreiber bezeichnet, eine Karte die von Harding mehrmals eingesetzt wurde. Der Alkohol und seine schädliche Wirkung wurden von den Republikanern stark hervorgehoben. Der Konsum von Alkohol wird als kommunistische und familienfeindliche Aktivität bezeichnet. Alkoholiker und Unzüchtige Personen werden als dem Sozialismus nahestehende Unmenschen dargestellt, damit kann Harding gut Punkten, natürlich kommt Leo Trotzki und seine „Unamerikaner“ schlecht weg. Der ehemalige demokratische Justizminister Alexander Mitchell Palmer spaltete inzwischen die Demokraten. Er war für die Razzien gegen den Terror verantwortlich und sagte angeblich die Machtergreifung der Trotzkisten in Russland für den 1. Mai voraus. Da sich seine Vorhersage erfüllte hatte er innerhalb des „Pazifistischen“ Flügels der Demokraten einigen Einfluss. All diese Dinge sorgten am 2. November 1920 für den Wahlsieg Warren G. Hardings. Nach der Amtseinführung am 4. März 1921 startete Harding den Kampf gegen den Trotzkismus. Als Zeitungsverleger war er gut vertraut mit der Meinungsmache. Er ließ ein Präsidentenblatt herausbringen und übergab dem Direktor des Bureau of Investigation (BOI) J. Edgar Hoover weitere Kompetenzen. Mit dem sogenannten kämpfenden Quäcker Alexander Mitchell Palmer verband der neue Präsident äquivalente Gefühle. Einerseits war Palmer der
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US Polizisten sammeln Trotzkistische Bücher für die Verbrennung

gefeierte Trotzkistenjäger auf der anderen Seite ein Demokrat. Doch Beide hatten gemein dass sie nicht in den Krieg in Europa eingreifen wollten. Nachdem der Krieg im August 1921 endete war das Klima in den Vereinigten Staaten immer noch auf dem Tiefpunkt. Deutschland hatte nach der Machtergreifung Trotzkis einen Frieden mit Sowjetrussland ausgehandelt. Dadurch konnte das Deutsche Reich seine Truppen nach Westen verlegen. Sowjetrussland existierte nun immer noch und startete den 6 Jahresplan zu Industrialisierung. 1923 erleidet Präsident Harding einen Schlaganfall und ist unfähig die Amtsgeschäfte weiterzuführen. Er übergibt seinem Vizepräsidenten Calvin Coolidge die Regierung.
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US Beamte schüten Alkohol in den Kanal da er den Trotzkismus fördern soll, dies ist die Agenda der Regierung

  Für Amerika waren die Jahre Hardings eine Zeit der Korruption und der Kommunistenparanoia. Trotz der Korruption der Regierung gelang es den Staat immer im schönsten Licht darzustellen. Nicht nur die Regierung war korrupt, auch die Prohibition und der daraus resultierene Schwarzmarkt sorgten dafür das die USA als Gangsterland bekanntheit erlangte. Coolidge sägt Alexander Mitchell Palmer als Kommunistenjäger ab und installiert einen Republikaner. In Europa hatte man sich auf einen Pattfrieden geeinigt, einige Kriegsteilnehmer wie Italien waren nicht begeistert vom Ausgang des Krieges. Nach dem Krieg bildete sich eine Achse, Rom-Berlin-Wien. Mit den „deutschen Freunden“ wollten auch die USA handeln da dies mehr Vorteilhaft schien als mit Frankreich und Großbritannien. In den Faschisten Italiens erkannte Coolidge mögliche Verbündete gegen
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Benito Mussolini und US Präsident Calvin Coolidge als Alliierte gegen den Trotzkismus

den Trotzkismus. Mit Mussolini und dem Deutschen Kaiserreich wird eine Allianz geschlossen. Nach 1929 ändert sich die Weltlage, die Wirtschaftskrise erschüttert Amerika. Innerhalb der USA stieg die Sympathie für Leo Trotzki. Sozialistische Gewerkschaften und Gruppierungen schossen wieder aus dem Boden. Das neue FBI hatte nun alle Hände voll zu tun die neue Rote Bedrohung zu bekämpfen. Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Landes war auch in den 1930er Jahren nicht in Sicht, erst der Zweite Weltkrieg ab 1933 änderte dies.

Weltkrieg und sein Ende 1920 - 1921

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Plakat der sozialistischen Organisation Rote Freiheit ~ 1918

Der Weltkrieg fand 1920 praktisch weltweit statt, jeder Ozean war Kampfzone zwischen den Alliierten und den Mittelmächten. Doch die Deutschen waren auf den Weltmeeren unterlegen so kam es zum uneingeschränkten U-Bootkrieg. Dies führte dazu das Venezuela im März in den Krieg eintrat. Viele Völker blieben jedoch neutral da der gesamte Krieg lediglich auf einer Geheimdienstafaire basierte. Länder wie das Königreich Italien blieben sehr lange Neutral. Entgegen der Befürchtungen Deutschlands und Österreich-Ungarns trat Italien auf Seiten der Mittelmächte in den Krieg ein. Durch den Eintritt Italiens welches Österreichs Versprechen Kroatien zu erhalten auf den Leim gegangen war könnten die Mittelmächte die Westfront stabilisieren. Mit Sowjetrussland herrschte hingegen Frieden. Großbritanniens Kriegsminister versuchte den Krieg zu beenden indem er im geheimen vorschlug gegen den „wahren Mörder des Zaren“ vorzugehen. Allerdings war kein Land bereit sich darauf einzulassen. Niemand wollte Sowjetrussland angreifen. Churchills Versuch die USA in für den Kriegsplan zu gewinnen scheiterte an den Republikanischen Regierung Warren G. Hardings. 1921 taten sich besonders die deutschen Verkehrstruppen an der Frankreichfront hervor. Deutschlands Militärführung war zu dem Schluss gekommen das Automobile, Motorräder, Panzerwagen und Panzer gemeinsam eingesetzt ein schnelleres  Vorkommen ermöglichten. Die Vergrößerung der Verkehrstruppen war bereits 1919 angelaufen und sorgte so 2 Jahre später das deutsche Truppen knapp vor Dijon landeten. Im Frühjahr 1921 begann dort die erste Panzerschlacht des Krieges. Die Deutschen stellten 26 Panzer auf während Franzosen und Briten bereits über 100 verfügten. Trotz der überlegenen Anzahl konnten die Alliierten nicht sofort einen Sieg erzielen. Die Deutschen bekamen Unterstützung von Italien, auserdem hatten die Verkehrstruppen schnell Geschütze herangefahren die gegen die alliierten Panzer Verwendung fanden. Nach Vier Monaten Kampf der in eine Materialschlacht ausartete kam es am 16. August zum Treffen zwischen Marschall Pétain dem französischen Oberbefehlshaber und General Paul von Hindenburg. Dieses geheime Treffen fand auf einer deutschen Nordseeinsel Staat und sollte den Krieg zwischen Deutschland und Frankreich beenden. 2 Tage Später folgte eine generelle Waffenruhe zwischen den Kriegsparteien. Der Krieg war hinter verschlossenen Türen beendet worden, man einigte sich darauf 1922 Friedensverhandlungen in Paris und Berlin abzuhalten. Bereits im Vorfeld war Jedem klar das diese Verhandlungen äußerst diplomatisch von statten gehen würden. Dies lag vor allem an Großbritannien. Die Briten wollten Deutschland nicht zu sehr schwächen da sie einen Kriegszug gegen die Sowjets planten. Doch kurz nach Kriegsende kam es im Deutschen Reich zu Ausschreitungen einer sozialistischen Organisation mit Namen Rote Freiheit. Diese Gruppierung war schon in Kriegszeiten aufgefallen hatte versucht die deutsche Kriegsmaschinerie zu stoppen. Unterstützt durch Taktik und Propaganda aus Sowjetrussland wollten Kämpfer der Roten Freiheit den Kaiser entmachten. Der Putschversuch von September 1921 scheiterte. Es war aber allen klar wie es weitergehen würde. Polizei und Militär schlugen die Aufstände erfolgreich nieder.

Leo Trotzki der Sieger des Krieges:

Für Leo Trotzki und den Kommunismus hätte es nicht besser laufen können. Nach dem Frieden mit Deutschland 1919 konnten sich die Bolschewiki ungehindert in Russland ausbreiten. Zwar gab es Gegner in Form der Weißen Armee doch waren die nicht so mächtig wie etwa das Deutsche Heer oder eine der Westmächte. Den Briten war es auch nach dem Krieg nicht gelungen den Kriegspakt gegen Sowjetrussland aufzubauen,
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Leo Trotzki als Sieger im russischen Bürgerkrieg, Mai 1924

lediglich Japan stand einem Krieg positiv gegenüber. Allerdings endete der Bürgerkrieg in Russland bereits 1924. Auch Vladimir Lenin traf 1919 in Russland ein und wurde ein wichtiger Gefährte Trotzkis. Der Georgier Josef Stalin übernahm die Führung über die Rote Armee und bewies seine Blutrünstiglkeit. Doch Trotzki erkannte bereits im Bürgerkrieg das Stalin und er nicht dieselben Ziele verfolgten. Stalin wollte einen Kommunistischen Staat aufbauen, Sowjetrussland, er glaubte das nur ein starkes Russland allein gegen die Welt von Feinden bestehen könne. Trotzki und Lenin glaubten jedoch dass es im Sozialismus keine Grenzen geben dürfe und die Revolution dazu da sei eine Welt ohne Grenzen zu schaffen. Kurz bevor Frieden in Russland herrschte starb Lenin am 21. Januar 1924. Danach kam es zum Machtkampf zwischen Trotzki und Stalin der zugunsten des Permanentrevoluzers Trotzki endete. Stalin musste fliehen und ging in die instabile Türkei wo er sich als Revolutionär ausgab. Trotzki hingegen baute die Wirtschaft seines Landes aus. Er schuf eine Sowjetunion der demokratischen Sowjeträte die keine Grenzen kannte. Diese Sowjetunion wollte zuerst ihren Einfluss in China ausbauen. Großen Zulauf erhielt Trotzkis Sowjetunion ab 1929 nach dem großen Börsenchrash. Trotzki hatte es so prophezeit und wurde in den immer zahlreicher werdenden sozialistischen Ländern als Befreier gefeiert.

Friedensverträge:

Vertrag von Paris:

Der Vertrag von Paris regelte den Frieden zwischen Frankreich und den Mittelmächten. Die Verhandlungen fanden vom 22. Februar 1922 bis 17. März in beisein der Vertragspartner statt.

  1. Abzug aller deutschen Soldaten aus Frankreich, und den besetzten Ländern Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.
  2. Beendigung des Kriegszustandes aller Unterzeichner.
  3. Reparationszahlungen der Italiener, Deutschen und Österreicher an Frankreich (letzendlich niedriger als erwartet)

Vertrag von Berlin:

Dieser Vertrag regelte die Friedenschlüße zwischen Großbritannien/Frankreich und denn Mittelmächten. Die Verhandlungen starteten am, 22. April und endeten mit der Unterzeichnung am 2. Mai 1922.

  1. Österreich-Ungarn bezahlt Reparationen an Serbien für die Kriegsschäden.
  2. Österreich-Ungarn verlor seine Mittelmeerküstenregionen an Serbien.
  3. Alle Kriegsparteien unterzeichnen Nichtangriffspakte.
  4. Annexion Zyperns durch Großbritannien 1918 wurde sanktioniert. Mesopotamien wird britisches Protektorat.
  5. Armenien wird ein unabhängiger Staat
  6. Kurdistan erhält einen Autonomiestatus.
  7. Syrien wird ein unabhängiger Staat.
  8. Das Osmanische Reich erkennt die Grenzen Bulgariens von 1918 an.

Vertrag von Caracas:

Der Frieden von Caracas regelte den Umgang zwischen Venezuela und den Mittelmächten und wurde ohne Beisein Deutschlands am 3. April 1922 entschieden.

  1. Zwingender Nichtangriffspakt zwischen den deutschen Ländern und Venezuela auf 20 Jahre.
  2. Abzug von Venezuela aus besetzten Gebieten Europas.
  3. Weiterhin musste Deutschland Reparationen in der Höhe von 40 Millionen Dollar bezahlen.

Zukunft der Welt:

Vereinigte Staaten:

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In den 1930er Jahren entstanden immer mehr sozialistische Gruppen in den USA. Die Regierung setzt alles daran diese zu bekämpfen. Mit vereinigter Kraft gelingt es FBI, Nationalgarde und Polizei den Frieden aufrecht zu erhalten. Die Trotzkisten verübten innerhalb weniger Monate 7 Bombenattentate in Boston, danach war 1933 die Hölle los. Der neue US Präsident Franklin D. Roosevelt ruft zum Kampf gegen den Trotzkismus auf. 13 Jahre verspätet starten die USA den Krieg gegen die Sowjetunion. Gemeinsam mit Großbritannien, Japan , Italien, der Donauföderation und dem Deutschen Reich startet ein internationales Kontingent gegen das Rote Reich.  Da sich die Sowjetunion gerade dabei befand China vom Kapitalismus zu befreien konnten die Alliierten auch mit der Republik China paktieren. Der Zweite Weltkrieg hatte begonnen. Doch innerhalb der USA gab es immer noch Kräfte die für eine Koexistenz mit dem Kommunismus plädierten. Der Kommunist Ben Browder verkündete daraufhin 1936 gegen Roosevelt bei den Präsidentenwahlen antreten zu wollen.

Großbritannien:

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Nach dem 1922 die Konservativen und somit Winston Churchill die Regierungsmacht verloren wollte man in London einige Jahre nichts von einem großen Krieg gegen Sowjetrussland wissen. Der Bürgerkrieg in Irland erschütterte in den 1920er Jahren das Empire. Geschwächt durch den Krieg musste Großbritannien sich erst wieder an die neue Weltlage anpassen. Die Allianz mit Japan blieb erhalten, zwar hatte Japan nicht am Großen Krieg teilgenommen war aber an der Vernichtung des Trotzkismus interessiert. In den 1930er Jahren erschien Winston Churchill wieder in der britischen Politik. Er besuchte das faschistische Italien und den deutschen Kaiser in Berlin. Sein plötzliches Auftauchen aus der Versenkung hatte damit zu tun dass die Regierung seinen längst verstaubten Kriegsplan von 1919 noch einmal prüfte. Zwar hatte Churchill kein politisches Amt inne doch er polarisierte die britische Bevölkerung mit seinen Büchern. Bei seinem Besuch in New York 1932 unterstützte er Präsidentschaftskandidat Franklin D. Roosevelt der bereits Jahre zuvor Churchills Plänen zugestimmt hatte. Als die USA 1933 gegen die Sowjetunion in den Krieg zogen sagten auch die Briten Ja zum Sturz Trotzkis. Es dauert nicht lange da stand Winston Churchill wieder einmal in Amt und Würden diesmal als Munitionsminister. Dem Kriegseintritt Großbritanniens folgten Japan, Australien, Kanada, und Neuseeland.

Frankreich:

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Frankreich war nach dem Krieg verärgert, vor allem die Intervention Großbritanniens den Mittelmächten nicht das letzte Hemd auszuziehen hatte in Paris irrsinnigen Ärger hervorgerufen. Der Wunsch die Deutschen für ihre Verbrechen gegen Belgien die Niederlande, Luxemburg und das eigene Land zu bestraffen blieb weiter vorherrschend. Daher gab es von Seiten der Franzosen keinerlei Skrupel 1923 in das deutsche Ruhrpott Gebiet einzudringen da Deutschland Ratensäumig war. Dieser Zwischenfall sorgte fast für Krieg wurde aber auf diplomatischer Ebene von den Briten geklärt. Frankreichs Pochen auf den Reparationsraten endeten in den 1920er Jahren meist mit Säbelrasseln zu einer versuchten Besetzung wie 1923 kam es hingegen nichtmehr. Auch mit der Verlierermacht hatte man in Paris ein Hühnchen zu rupfen. Das neue faschistische Italien rüstete auf und wollte seinen Einfluss im Mittelmeer ausdehnen. Wahrer Gegenspieler im Mittelmeerraum waren aber die Türken die ab 1928 zu Kommunisten mutierten. Frankreich legte daher seine Differenzen mit Italien zeitweise bei Seite um die Volksrepublik Türkei zu schwächen. Mit dem Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion startete Frankreich einen Feldzug gegen die Türkei. Die französische Regierung hatte 1933 keine Einwände mehr gegen Italien, lediglich die Vernichtung der Kommunisten und die Aufteilung der türkischen Kolonien zwischen den nun Verbündeten hatte Vorrang. Es war eine Zweckfreundschaft die aber durch den späteren Kriegsverlauf stark auf die Probe gestellt wurde.

Deutsches Reich:

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Das Deutsche Kaiserreich war trotz des von der Regierung kolportierten Patfriedens stark geschwächt. Reparationszahlungen die nicht sofort bezahlt wurden führten 1923 fast zum Krieg. Doch das Reich hatte einen eisernen Willen. Der Kampf gegen den Sozialismus im speziellen dem Trotzkismus vereinte das Land. Kaiser Wilhelm II. war aber im klaren das sein Reich kaum in der Lage war gegen Sowjetrussland zu Felde zu ziehen ohne Streiks ohne Ende durchzumachen. Die verbotene Organisation Rote Freiheit verübte Terrorakte und verbreitete Propaganda. 1924 wurden alle „Linken“ Parteien verboten. Im Jargon der kaiserlichen Polizei bedeutete Linker nicht unbedingt Sozialist sondern konnte auch als falscher Patriot um getextet werden. In diesem Klima entstanden ultranationalistische Parteien die ein Hoch auf das Kaiserreich riefen. Eine dieser Parteien war bereits 1920 während des Krieges entstanden. Der Kriegsversehrte Österreicher Adolf Hitler kehrte verletzt nach München seiner Wahlheimat zurück. Als alter Frontsoldat mit Kriegsverletzung aber einem lauten Mundwerk gelang es ihm in Bayern eine kleine Gruppe „Patrioten“ um sich zu scharren. Ähnlich wie in Italien baute Hitler einen Veteranenverband auf den er National Deutsche Arbeiterfront nannte NDAF. Die Nationale Deutsche Arbeiterfront konnte unter den Augen der kaiserlichen Augen anwachsen, doch bald war es dem Kaiser Zuviel. Die offene Judenhetzte gegen Deutschlands Juden verärgerte Wilhelm. Die BH verbreitete im Volk das die Juden hinter Leo Trotzki standen da der oberste Revolutionsführer ja selbst Jude sei. Diese Propaganda kam im Zwischenkriegsdeutschland gut an. Der Kaiser musste daher entscheiden diesem Hitler der sich zu einer Staatszersetzenden Plage entwickelte auszuschalten. 1927 wurde Hitler und seine bayrische Führungsriege schließlich als „Linke Gesellschaft“ diffamiert. Adolf Hitler und seine Stellvertreter verschwanden im Zuchthaus. Dies sorgte aber für Aufregung in München. Einige Nationalisten warfen dem Kaiser vor seinen besten und stärksten Freund in Bayern verraten zu haben. Doch für Wilhelm stand fest; Hitler hatte ähnliche Ambitionen wie Mussolini in Italien daher durfte er nicht weiter frei rumlaufen. Außenpolitisch entstand Ende der 1920er eine Achse mit Österreich, Italien und am Ende sogar den USA. Diese Achse sollte zu Triebfeder des Kampfes gegen Trozki und der Sowjetunion werden.

Österreich-Ungarn/Donauföderation:

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Kaiser Karl I. hatte von Friedenskaiser Franz Josef 1916 ein schweres Erbe übernommen. Dass er der Kaiser war der Österreich-Ungarn durch den Großen Krieg bringen sollte hätte er sich damals nicht erträumen können. Österreich das vom Russischen Zarenreich als Schuldiger für den Trotzkistischen Terror verantwortlich war hatte auch auf dieser Ebene ein schweres Erbe zu tragen. Man hatte durch den Frieden von Berlin die Mittelmeerküste verloren. Das neue feindliche Serbien/Jugoslawien wurde bald sozialistisch. Auch im inneren der Donaumonarchie kochten die Gefühle auf. Daher entschied Karl sich für tiefgreifende Reformen und die Demokratisierung. Doch nicht Karl führte die größte Änderung durch sondern das Parlament in Wien. 1927 wurde die Donauföderation gegründet. Diese Föderation war ein Zusammenschluss der Länder Österreich-Ungarns auch für die Slawen gab es eigenständige Regionen. Wegen seiner Nähe zu Sowjetunion gab es in der Donauföderation starke trotzkistische Kräfte. Man fühlte sich von Jugoslawien und der Sowjetunion eingekeilt. Der Trotzkismus wurde zu staatsfeindlichen Ideologie erklärt und man ging Bündnisse mit Deutschland und Italien ein. Kaiser Ottos Versuche die Donaumonarchie in einen friedlichen Völkerbund zu wandeln scheiterten. In Wien hatte der autoritäre Kanzler Dollfuß das sagen und führte die Föderation  1933 in den Krieg mit der Sowjetunion.

Italien:

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Im Nachkriegsitalien war der Antitrotzkismus besonders stark. Innerhalb des Militärs hatten sich Soldatenräte gebildet die aber anders als bei den Sowjets der Rechten Fraktion angehörten. Diese Soldatenräte nannten sich Faschisten und hatten bereits 1919 begonnen sich als patriotische „Krieger für Italien“  zu profilieren. Nach dem Krieg gelang es dem Oberhaupt der Soldatenräte dem „Capo“ Benito Mussolini politische Macht im Land zu gewinnen. Man marschierte in Italiens Großstädten und hatte die Zustimmung und ab 1923 auch die Unterstützung der Krone. Die Starke Rivalität mit Frankreich entlud sich in Rom mit Demonstrationen. Mussolini und  seine Faschisten forderten am 1. Mai 1924 die Regierungsgewalt. Der König übertrug daraufhin wichtigen Köpfen der Faschisten Aufgaben im Staate. Mussolini musste sich aber die Macht teilen daher diffamierte er einige ehemalige Kampfgenossen und war ab 1926 oberster Führer der italienischen Soldatenräte. In den 1920er Jahren waren daher zwei Ideologien im Kommen; der Faschismus und der Trotzkismus. Für Mussolini der seine neue faschistische Partei gegen die Sowjetunion ausrichtete war klar dass es früher oder später zum Kampf kommen würde. Trotz ideologischer Gegensätze gelang es Mussolini eine Front der Großmächte gegen die Sowjetunion aufzubauen. Italien zählte in den 1930er Jahren eher zu den Kleinmächten hatte aber einen großen Anteil daran die Nationen gegen Russland mobil zu machen.

Sowjetunion:

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Nach den Wirren von Revolution und Bürgerkrieg startete Leo Trotzki ein beispielloses Industrialisierungsprogramm. Russland sollte ab 1924 in die Riege der modernen Industriemächte eingehen. Doch gab es Probleme, Lieferanten aus dem Ausland waren schwer zu finden. Die meisten westlichen Staaten weigerten sich mit der Sowjetunion zu kooperieren. So blieb es der Sowjetunion nicht erspart sich selbst aus der Asche zu erheben und alles nötige langsam selbst zu entwickeln. Der Aufbau der Stahlindustrie war für Trotzkis Räteregierung das Prestigeprojekt schlechthin. In den Betrieben gab es weder Besitzer noch Lohnknechte nur freie Sowjets. Die Struktur dieser Sowjetunion unterschied sich gänzlich von der UZL. Die kommunistische Partei war zwar präsent hatte aber einen mehr demokratischen Charakter. Alles sollte in Arbeiterräten denn Sowjets bestimmt werden, dies war die Diktatur des Proletariats. Doch so paradiesisch es sich anhörte, es gab auch Blutvergießen. Bald nach der Industrialisierung in den 1930er Jahren kam es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Fraktionen der Sowjets. Daraufhin ließ Leo Trotzki 1932 eine Verhaftungswelle starten. Es zeigte sich dass der von Trotzki propagierte Kommunismus nicht funktionierte. Die Bedrohung aus dem Westen wurde auch immer beängstigender. Die meisten Sowjets wollten nun die Aufrüstung vorantreiben. Trotzkis Wunsch die Revolution in die Welt zu tragen scheiterte am eigenen Volk. Die Diktatur des Proletariats weigerte sich Kriege in andere Länder zu tragen da sie der Meinung waren das eigene Volk schützen zu müssen. 1933 war es zu spät, die Feinde der Revolution pochten an die Tore der Sowjetunion.

Osmanisches Reich/Volksrepublik Türkei:

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Nach Kriegende brachen Unruhen und separatistische Aufstände aus. Der Sultan wurde 1923 gestürzt es folgte die kurze republikanische Phase. Die instabile Regierung musste aber durch britische Hilfe aufrechterhalten werden. Hinzu kamen die Kommunisten die um die Macht kämpften. In der Republik Türkei kämpften verschiedene Arbeiterbewegungen um die Kontrolle. Einerseits die Trotzkisten andererseits die Stalinisten. Josef Stalin hatte die Sowjetunion 1925 verlassen und versuchte daraufhin in der Türkei eine eigene Art des Kommunismus zu prägen. Obwohl Stalin in der Heimat jeden Rückhalt verloren hatte wurde sein Wirken in der Türkei geduldet. Er und 700 Bolschewistin putschten 1928 und wandelten die Republik Türkei in eine Volksrepublik um. Anders als viele sozialistische Länder wurde die Türkei nicht Mitgliedsstaat der Sowjetunion sondern blieb als Volksrepublik unabhängig. Stalins Herrschaft dauerte jedoch nur 137 Tage ehe er von seinem Stellvertreter Suleyman Erad verraten und ermordet wurde. Die Volksrepublik erklärte sich zu einem neutralen Staat jedoch entschied sie 1933 die Sowjetunion im Krieg zu unterstützen.

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Die Umfrage wurde am 25. September 2017 um 10:05 erstellt. Bisher haben 7 Nutzer abgestimmt.

Zeitachse Amerika
Flag of the United States (1896-1908).svg
| 1900 Startpunkt | Präsident McKinley 1897 - 1909 | Präsident Roosevelt 1909 - 1917 | Kriegsbeginn und Neutralität | Kriegsende 1921 |
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