Alternativgeschichte-Wiki

Während der Führer in Berlin 1945 auf seinen Untergang wartet, macht sich in Deutschland des Jahres 2056 eine Gruppe Hardcore-Neonazis auf, ihn zu retten und vor dem Untergang zu bewahren. Hitler und der Neonazi aus der Zukunft schmieden Pläne mit einer Zeitmaschine. Da die Zeitmaschine nur den Geist einer Person durch die Zeit schicken kann, entscheidet Hitler, sich geistig in das Jahr 1909 zurückversetzen zu lassen. Sein Ziel ist es nun, die Geschichte zu seinen Gunsten so zu ändern, dass er 1945 als Sieger des 2. Weltkrieges dasteht. Ausgestattet mit dem Wissen von 1945 manipuliert der junge Hitler die Geschichte. Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Hitler bekommt 2. Chance durch Zeitreise.


Vorbereitungen[]

Alle Unternehmen zur See wurden so abgestimmt, dass bei diesem Unternehmen kein Schiff in der Werft lag. Alle Schiffe waren voll einsatzbereit. Die Hauptkampfgruppe bestand aus der Bismarck, der Tirpitz und der Prinz Eugen. Nur die Prinz Eugen entspricht dem hist. Schiffstyp.

Die Bismarck ist etwas schneller, besser gepanzert, hat ein größeres Kaliber (40,6 cm) und einen Dieselantrieb. Das Ruder ist so konstruiert, dass es bei einem Torpedotreffer abgeworfen werden kann. An Bord befinden sich bei allen 3 Schiffen je 4 eigens für dieses Unternehmen entwickelte Bordflugzeuge (Stuka-W). Es sind im Grunde Stukas mit montierbaren Schwimmkörpern. Im Aufklärungsbetrieb können sie mit dem Katapult gestartet werden und mit den Schwimmkörpern wieder neben dem Schiff landen. Zum Kampfeinsatz können sie einen Torpedo laden und die Schwimmkörper demontieren. Somit sind sie besser manövrierfähig. Allerdings ist eine Wiederverwendung nicht mehr möglich, der Pilot muss das Flugzeug verlassen und abstürzen lassen. Daher ist der Kampfeinsatz nur in eindeutigen Situationen ratsam. 48 dieser W-Stukas werden im Unternehmen Rheinübung eingesetzt. Es wurden hierzu die besten Piloten ausgewählt und intensiv vorbereitet. Alle 48 Angriffe sind erfolgreich, doch auch alle Piloten müssen dabei ihr Leben lassen. Der Verlust der besten Piloten ist schmerzhaft und man wird später Vorwürfe hören, es sei ein Himmelfahrtskommando. Aber das Opfer dieser 48 Piloten hat erheblich zum großen Erfolg der Rheinübung beigetragen.

Die Tirpitz ist hier ein Schlachtkreuzer der Scharnhorst-Klasse. Verglichen mit dem hist. Schlachtschiff ist die Tirpitz jetzt schneller, schlechter bewaffnet, ... aber da sie etwas kleiner ist, ist sie früher fertig und daher zusätzlich dabei.

Den 3 Schiffen der Kampfgruppe Bismarck stehen insges. 12 dieser Flugzeuge zur Verfügung (4 je Schiff).

Gneisenau und Scharnhorst, die 3 Panzerkreuzer und die 2 schweren Kreuzern Blücher und Admiral Hipper wurden vorzeitig im Atlantik positioniert und warteten dort unauffällig unter strenger Funkstille. Beide Schlachtkreuzer sind auch mit je 4 der neuen Stuka-W ausgerüstet, die Kreuzer mit je 2 Stuka-W.

10 U-Boote werden an der Dänemarkstraße positioniert, dem erwarteten Ort des Zusammentreffens mit der Hood.

Unternehmen Rheinübung[]

Am 18. Mai 1941 lief die Bismarck aus Gdingen mit Ziel Atlantik aus. Sie wurde von dem schweren Kreuzer Prinz Eugen und dem Schlachtkreuzer Tirpitz begleitet. Die Kampfgruppe (KG) teilt sich, die Bismarck löst sich, fährt getrennt, mit dem Ziel, sich erst an der Dänemarkstraße wieder mit der KG zu vereinigen. Damit beabsichtigt Hitler, daß nur die Tirpitz und die Prinz Eugen vom schwedischen Kreuzer Gotland entdeckt werden. Dieser hat historisch die Koordinaten an die Briten weitergeleitet und dadurch bewirkt, dass die 2 Schiffe von der Hood und der Prince of Wales abgefangen werden. Hitler möchte verhindern, dass den Briten eine größere Kampfkraft dieser Flottille bewusst wird, und diese evtl. die Pläne ändern.

Nach einer Aufnahme von Öl in Norwegen setzen die 2 Schiffe am 22. Mai ihre Fahrt fort. Der an Bord des Flaggschiffes Tirpitz befindliche Flottenchef Admiral Günther Lütjens hat den Befehl, durch die Dänemarkstraße zwischen Grönland und Island in den Atlantik auszubrechen.

Die HMS Suffolk sichtete den deutschen Verband am 23. Mai um 19.22 Uhr auf 7 Seemeilen. Unterstützt wurde sie durch die HMS Norfolk. Die britischen Kreuzer sollten nur per Radar Fühlung halten, um die zwei eigenen Großkampfschiffe heranzuführen, die noch 300 Seemeilen entfernt waren. Auch Lütjes hatte den Befehl, auf einen Kampf zu verzichten.

Die Flieger der Wasser-Stukas waren genauestens auf die geplante Konfrontation ausgebildet. Eine Schwäche der Prince of Wales ist die Seitenpanzerung, die nicht weit genug unter die Wasserlinie reichte. Hier hatte sie nur eine Stärke von 3 inch bzw. 76 mm. (Als historisch die Schäden der Prince of Wales nach dem Beschuss durch das Schlachtschiff Bismarck und den begleitenden Schweren Kreuzer Prinz Eugen am 24. Mai 1941 untersucht wurden, entdeckten Experten der Royal Navy neben diversen Treffern der Bismarck drei schwere 203-mm-Treffer der Prinz Eugen unterhalb der Wasserlinie. Einer hatte im vorderen Bereich das innere Torpedoschott durchschlagen, sehr nahe am vorderen 356-mm-Hauptmagazin – ein Treffer, der zur Vernichtung des Schiffes hätte führen können. Und genau diese Schwachstelle sollten die Flieger attackieren.

Gefecht an der Dänemarkstraße[]

Ein Verband unter dem Kommando von Admiral Lancelot Holland, bestehend aus dem Schlachtkreuzer Hood, dem Schlachtschiff Prince of Wales und sechs Zerstörern, war südlich von Island postiert und wurde nun zum südlichen Ausgang der Dänemarkstraße beordert, um den deutschen Verband abzufangen.

Am 24.5. um 2 Uhr traf zunächst die Bismarck zur KG. Um das Zusammentreffen mit den Briten zu gewährleisten, brachen die Tirpitz und die Prinz Eugen die Funkstille mit der Begründung, man werde eh beobachtet. Um 5:35 Uhr kamen beide Geschwader in Sichtweite zueinander. Obwohl die Geschütze der britischen Schiffe eine größere Reichweite hatten, versuchte Admiral Holland, die Distanz schnell zu verringern, da die relativ schwachen Panzerdecks der Hood auf große Entfernung durch Steilfeuer gefährdet waren. Auf 23 km Entfernung eröffneten die Briten um 5:52 Uhr das Gefecht. Das Ziel der Briten war zunächst irrtümlich die Prinz Eugen, die zu der Zeit an der Spitze des deutschen Verbandes lief. Die Deutschen erwiderten das Feuer und konnten sich schnell einschießen. Die Granaten der Bismarck lagen mit der dritten Salve deckend bei der Hood. Den ersten Treffer auf der Hood erzielte die Prinz Eugen mit ihrer vierten Salve. Die Granate detonierte in der Bereitschaftsmunition der 10,2-cm-Kanonen; der daraufhin ausbrechende Brand erlosch aber schnell wieder. Admiral Holland gab um 6:00 Uhr Befehl zu drehen, um auch die achteren Türme der Hood einsetzen zu können. Bis dahin hatte die Hood nur mit den vorderen Türmen geschossen. Noch in der Drehung traf eine 40,6-cm-Granate der fünften Salve der Bismarck um 6:01 Uhr die achtere Munitionskammer der Hood. Von der darauffolgenden gewaltigen Explosion wurde die Hood in drei Teile zerrissen und sank in weniger als drei Minuten. 1.418 Mann starben bei der Explosion, unter ihnen Admiral Holland. Nur drei überlebten.

Die Befehlslage war von jetzt an klar und eindeutig. Als hätte jemand gewusst, wie schnell die Hood sinkt, wurde alles vorzeitig vorbereitet. 2 W-Stukas attackierten jeweils die Prince of Wales und die 2 Kreuzer. Zwar schlug der 1. Angriff auf die Prince of Wales fehl, jedoch traf der 2. Angriff genau an der bekannten Schwachstelle. Es kommt zur Explosion, die Prince of Wales muss aufgegeben werden.

Gemäß Befehl starten je 2 Flieger zu den Kreuzern. Die Angriffe waren so koordiniert und trainiert, daß die Kreuzer je nur 1 Torpedo ausweichen konnten. Hier kann je ein Torpedotreffer erreicht werden. Dieser führt zum Wassereinbruch und reduziert die mögliche Geschwindigkeit der Schweren Kreuzer. Allerdings wurde der Pilotenschutz bei diesem sehr riskanten Manöver zu sehr vernachlässigt, Die an der Rheinübung beteiligten Piloten mussten alle ihr Leben lassen und wurden postum mit dem Ritterkreuz geehrt. Sobald die Hood sank, drehten die Tirpitz und Bismarck ab, direkt nach dem Start der W-Stukas.

Was jetzt folgt, war ein ungleicher Kampf. Die Tirpitz greift die HMS Norfolk an, die Bismarck die HMS Suffolk. Bei beiden Gefechten ist das deutsche Schiff je schneller, besser bewaffnet und stärker gepanzert. Sie können die Briten aus sicherer Entfernung beschießen, ohne in die Reichweite der Gegner zu kommen. Aufgrund des Wassereinbruchs und der niedrigeren Geschwindigkeit können die Briten dies nicht verhindern. Eine künstliche Nebelwand bleibt auch wirkungslos, da die deutschen Schiffe mit Radar arbeiten und ja noch je 2 Aufklärungsflieger haben. Die Versenkung der 2 Kreuzer ist nur eine Frage der Zeit. Die Prinz Eugen "kümmert" sich um die Reste der Prince of Wales und verhindert die Rettung Überlebender (letztere werden aber aufgenommen und geraten in Kriegsgefangenschaft).

Britische Reaktionen[]

Das Schlachtergebnis war eindeutig, Deutschland jubelt, die Briten sind schockiert. Die Briten haben nach der Versenkung der 4 Schiffe nur noch 1 Schlachtschiff und 1 Flugzeugträger, diese sichern eigentlich gemeinsam mit etlichen Kreuzern die Konvois. Die Briten sammeln alle Kampfschiffe, welche in der Umgebung verfügbar sind und formieren diese zu einer Task Force unter der Führung von Tovey.

Zum Verband Toveys zählte das Schlachtschiff HMS King George V, den Flugzeugträger Formidable, 7 Schwere Kreuzer: HMS Hawkins, HMS Frobisher, HMS Kent, HMAS Canberra, HMS London, HMS Shropshire und HMS Dorsetshire, 6 Leichte Kreuzer, 20 Zerstörer.

Gefecht gegen den Verband "Toveys"[]

Mit einer chiffrierten Nachricht beorderte nun Hitler die 2 Schlachtkreuzer Gneisenau und Scharnhorst, sich der Kampfgruppe um die Bismarck anzuschließen. Auch der jetzt einsatzbereite Flugzeugträger Bearn (unbenannt auf Graf Zeppelin) wird vom Mittelmeer kommend in den Nordatlantik geschickt. Treffpunkt sollen die Koordinaten des erwarteten Zusammentreffens mit dem Geschwader von Tovey sein. Dorthin werden auch die 3 Panzerkreuzer und die 2 Schweren Kreuzer beordert. Hinzu kommen die 10 verbleibenden deutschen Leichten Kreuzer.

Der Verband Toveys wird am 29.5. von U37 entdeckt. Die Funkstille missachtend gibt U37 stündlich den Standort von Tovey bekannt und lotst somit die deutschen Kampfgruppen dorthin, auch den Flugzeugträger Zeppelin.

Als erstes werden die aus dem Süden kommenden Kreuzer von den Briten entdeckt. Tovey schickt sofort seine Fairy Torpedoflugzeuge mit einigen Jägern dorthin, um die Kreuzer zu stellen. Nicht erkannt wurde der Flugzeugträger im Hintergrund. Sobald die britischen Flugzeuge auf dem Radar erkannt werden, starten die deutschen Abfangjäger auf der Zeppelin. Die britischen Flieger können abgewehrt werden. Der deutsche Verband, jetzt bestehend aus 2 Schlachtkreuzern, 3 Panzerkreuzern, 2 Schweren Kreuzern und 10 Leichten Kreuzern, nimmt jetzt Kurs auf Toveys Verband.

Am 30.5. wird die Kampfgruppe um die Bismarck entdeckt. Da diese keinen Flugzeugträger haben, gelten sie als das schwächere Ziel und Tovey schickt seine verbleibenden Flugzeuge der Formidable dorthin. Die Bismarck, Tirpitz und Prinz Eugen haben 12 Stuka-W Bordflugzeuge. Diese können als Torpedobomber, als Wasserflugzeuge oder als Abfangjäger genutzt werden. Als Wasserflugzeuge können sie landen und wieder aufgenommen werden. Als Torpedoflugzeuge oder Abfangjäger sind sie zwar agiler, (ohne Schwimmkörper), müssen aber nach dem Einsatz aufgegeben werden. Aufgrund des Angriffs durch Tovey werden jetzt die 12 Flugzeuge als Abfangjäger genutzt. Diese sind zwar den Fairys zwar überlegen, aber den britischen reinen Jägern unterlegen. Es gelingt dennoch, die Fairys und somit den Angriff abzuwehren. Die 12 deutschen Flugzeuge gehen verloren.

Am 31.5. kommt es zum Seegefecht im Atlantik. Hier wird Toveys Verband vom Norden her von den 3 Schiffen unter Bismarck und vom Süden her von dem deutschen Kreuzerverband angegriffen. Den Briten (1 Flugzeugträger ohne Flugzeuge, 1 Schlachtschiff, 7 Schwere Kreuzer, 6 Leichte Kreuzer und 20 Zerstörer) stehen die Deutschen nun mit 1 Flugzeugträger (mit noch 30 Flugzeugen), 1 Schlachtschiff, 3 Schlachtkreuzer, 3 Schweren Kreuzern, 3 Panzerkreuzern und 10 Leichten Kreuzern gegenüber.

Die deutschen Flugzeuge greift die King George V an, es gelingt zwar nicht deren Versenkung, aber die großen Geschütze werden ausgeschaltet. Die Bismarck nutzt die hohe Reichweite des 40,6 cm-Kalibers aus und versenkt die Formidable schon aus hoher Entfernung, da das Flugdeck für dieses Kaliber nicht ausreichend gepanzert ist. Jetzt kampfunfähig versucht die King George V, sich zurückzuziehen. Die Bismarck nimmt die Verfolgung auf. In eine vollkommen hoffnungslosen Lage verläßt die Besatzung der King George V das Schiff und versenkt es selbst. Tovey selbst bleibt an Bord und erleidet somit den ehrenhaften Heldentod. So überlebt zumindest die Besatzung, welche später von den deutschen Kreuzern aufgenommen wird.

Ohne die 2 Großkampfschiffe ist es ein für die Briten aussichtsloser Kampf. Es wird der geordnete Rückzug beschlossen. Die deutschen Panzerkreuzer und die Bismarck sind zu langsam, um die Verfolgung aufzunehmen. Jetzt können die 3 deutschen Schlachtkreuzer ihre Macht entfalten. Sie sind schnell, gut gepanzert und haben eine allen britischen Schiffen weit überlegene Bewaffnung. Nach der Versenkung der HMS Kent, HMAS Canberra und der HMS London gelingt der restlichen Taskforce die Flucht mit Hilfe mehrerer künstlicher Nebelwände.