Alternativgeschichte-Wiki
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Die Victoria Reihe besteht aus Zwei Strategiespielen aus den Jahren 2003 und 2010. Entwickelt wurde die PC Spiele von Paradox Interactive. Siehe Victoria II.


Information über die Spiele:

Wahl der Nation:

Die Spiele der Victoria Reihe sind zeitlich im frühen viktorianischen Zeitalter bis in die Zeit zwischen den Weltkriegen angesiedelt. Die Victoria Reihe übernimmt damit die Zeitspanne zwischen der Europa Universalis Reihe und Hearts of Iron Reihe. (Siehe Paradox Spiele) Startdatum beider Spiele ist das Jahr 1836 man übernimmt dann eine der vielen Nationen der Welt. Spielende ist ausnahmslos 1936. Je nachdem welches Addon man besitzt ist es auch möglich zbs bei Victoria 2 den amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 an durchzuspielen. Man hat dabei die Qual der Wahl an Ländern, von Großbritannien, Frankreich, Österreich, Preußen, Neapel und USA bis hin zu winzigen deutschen Staaten wie Baden oder der Mongolei ist fast jedes Land des 19. Jahrhunderts vorhanden. Es ist natürlich kaum möglich Europa mit dem winzigen Baden zu erobern, wenn man aber klein anfangen will ist Belgien eine gute Wahl. Belgien hat wenige Provinzen ist damit übersichtlich und hat Seezugang.

Das Land und seine Bedürfnisse:

Die hier angegebene Erklärung bezieht sich auf Victoria 2 kann aber auch auf Victoria 1 zutrefen; Der Spieler übernimmt nicht nur die globale Kriegsführung,

Die möglichen Handels, Verbrauchs und Industriegüter von Victoria II.

in erster Linie ist der Bedarf an Rohstoffen, Handels- und Verbrauchsgütern zu decken. Ein Land das zwar Unsummen in seine Soldaten steckt kann trotzdem gegen eine schwächere Macht verlieren. Das Volk will mit Luxusgütern versorgt sein und

die Truppen an der Front benötigen Konservendosen. Da man zu Spielbeginn 1836 natürlich noch kaum Fabriken oder Eisenbahnen besitzt ist es ratsam die Industrialisierung einzuleiten.

In Brüssel müssen die Kapitalisten gefördert werden, doch auch andere Berufe sind hier förderbar auserdem Industrien und ganz unten Parteizugehörigkeit (Victoria II)

Länder wie die Republik Texas besitzen da kaum etwas,

England ist jedoch schon zu Beginn eine Nation die sich auf dem Sprung zum Industriezeitalter befindet. Doch wie baut man Fabriken? Dazu muss man sich der Tatsache bewusst sein das ohne Investoren gar nichts geht. Man sollte also darauf achten „Kapitalisten“ anzuwerben. Doch das ganze wird noch komplizierter. Als Agrarstaat hat man anfangs kaum Angestellte oder Facharbeiter diese müssen ausgebildet werden um dann in die Fabriken zu gehen. Je nachdem welche politische Partei die Regierung gerade ausübt ist es möglich selbst Fabriken zu bauen. Im Kommunismus kann man nur selbst Fabriken bauen denn es gibt keine Kapitalisten. (Kommunistische Staaten spielen ist sehr schwierig) Hat man sich ein paar Kapitalisten zugelegt geht die Wirtschaft (fast) von alleine los. Doch auch die Rohstoffe des Landes begrenzen die Produktion, ohne Kohle oder Salpeter kann man auch keine große Industriemacht werden. Salpeter wird in der Munitionsherstellung benötigt. Aber keine Sorge auch wenn man nicht viele Fabrikanlagen besitzt kann mit Handwerkern im bescheidenen Maßstab produziert werden. Entwickelt sich die Nation im Laufe des Jahrhunderts weiter so kommen neue technische Möglichkeiten hinzu. Dampfschiffe ersetzen die alten Klipper und man benötigt dementsprechend mehr Kohle. Um im 20. Jahrhundert über die Runden zu kommen kann man sich in den Kolonien eine Ölquelle suchen, doch besser noch man hat auch eine Petroindustrie die künstlichen Treibstoff erzeugt. Es ist auch ratsam sich nach Gummi umzusehen der wird später in der Rüstung wichtig. Um die Menschen im neuen Jahrhundert glücklich zu machen helfen Radios weiter.

Diplomatie und Politik:

Diplomatie ist sehr wichtig, man bekommt immer wieder Diplomatie Punkte die man für die Verbesserung oder Verschlechterung der Beziehungen zu anderen Ländern benötigt. Ohne Diplomatie Punkte die sich selbst generieren kann man auf der politischen Bühne kaum etwas bewirken. Belgien zählt zu Spielbeginn nicht zu den Weltmächten jedoch kann sich das ändern. Immer wieder treffen Meldungen ein wonach man sich an Expeditionen oder anderen prestigeträchtigen Ereignissen beteiligen kann. Der Bau des Panamakanals verschafft Prestige oder der Bau der Germania Werft (Preußen oder Deutschland) bringt die Anerkennung anderer Länder. Die 8 Großmächte sind in der Lage Sphären um sich zu bilden und kleinere Länder an sich zu binden. Das geht so weit das einige Großmächte wie die Briten kleine Satelitenstaaten besitzen. Es empfiehlt sich als kleiner Staat einen potenten Verbündeten in der Nähe zu suchen, Belgien hat Frankreich als natürlichen Bündnispartner. Achtet man darauf dass sich die Beziehungen bessern sind Durchmarschrechte oder militärische Allianzen gut möglich. Als Macht zweiten Ranges (Sekundärmacht) hat man nun auch die Möglichkeit unbewohnte Länder zu kolonialieren. Unterstützt man seine starken Partner in Kriegen können Provinzen von Mächten gewonnen werden die man alleine kaum bewältigen hätte können. Achtet man darauf sich nie zu weit herauszuwagen kann man die Großmächte ausspielen und in Kriege treiben und selbst immer auf der Siegerseite stehen. Die Innenpolitik hat aber weit höheres Gewicht wenn man sich nicht auf Kriege einlassen will. Dabei spielen die politischen Fraktionen eine große Rolle. Es gibt 7 politische Richtungen und damit Parteiprogramme. Vom radikalen Faschismus bis zum gemäßigten Liberalen ist alles vorhanden. In Demokratien und konstitutionellen Monarchien kann das Volk selbst wählen. Hat man vor sein Volk auf die eine oder andere Seite zu ziehen empfiehlt sich Beeinflussung. Die Beeinflussung kann durch Parteienförderung bewerkstelligt werden oder durch Reformen. Soziale und politische Reformen verändern das Wahlvolk, es gibt die Möglichkeit alle möglichen Statistiken wie den Hurrapatriotismus oder die religiöse Ausrichtung zu sehen. Reaktionäre Parteien versuchen dann immer die Religiösen Bevölkerungsschichten anzusprechen usw. Nach 4 Jahren gibt es dann Wahlen wobei die Regierungsparte vielleicht einen Denkzettel verpasst bekommt, wie in der Realität.     

Militär und Krieg:

Belgiens Armee steht in den Startlöchern (Victoria II)

Militärisch hat man zu Beginn des Spieles nur wenige Einheitstypen zu Auswahl. Primitive Länder wie China und Japan verfügen nur über Freischärler zbs Samurai. Belgien besitzt eine kleine hochwertige Armee doch diese kann nicht direkt gegen die benachbarten Niederlande eingesetzt werden da diese sich in einem Bündnis mit England befindet. Gute Bündnispolitik ist in der Victoria Reihe enorm wichtig. Auch der Bildungsgrad der Bevölkerung muss bei der Kriegsführung miteinberechnet werden. Technologie ist Trumpf.  Eine Armee mit Vorderlader Musketen sollte man nicht gegen ein modernes preußisches Heer führen. Forschung auf den Gebieten Industrie, Militär und Marine geben oft den Ausschlag. Hat man die nötigen Errungenschaften so setzt man Dragoner und Infanterie ein. Verbesserte berittene Einheiten wie die Husaren sind zwar teurer aber auch besser als Dragoner. Nähert man sich der Jahrhundertwende so wird man auch seine alten Segelschiffe gegen moderne Kreuzer tauschen. Befindet sich eine Nation im Krieg so ist es ratsam die Mobilisierung zu befehlen. Dann werden Landesweit Truppen ausgehoben, doch diese Einheiten sind weniger gut qualifiziert als die bisherige Berufsarmee.  Je nach Region sehen auch die Soldaten anders aus, Osmanen tragen Fez, Preußen Pickelhauben das ist ganz lustig anzusehen. Mit weiterem technischen Vorschritt ziehen auch Panzer und Flugzeuge in die Waffenarsenale ein. Leider hat Paradox es verabsäumt die notwendigen Modele einzufügen. Es gibt zwar Panzer aber keine Flugzeuge. Dieses Problem ist aber mit einem Mod. leicht zu lösen. Bei der Versorgung von Armee und Marine muss immer auf Treibstoff bzw. Dosennahrung geachtet werden. Militärischer Höhepunkt des gesamten Spieles ist der Erste Weltkrieg der sich aber meist vollkommen anders abspielt als in UZL.

Zusammenfasend:      

Zusammenfasende Meinung (GGGane) das Spiel ist durch seine komplizierte Menüführung und die vielen Optionen schwierig zu erlernen. Wie schon oben gesagt ist es ratsam nicht als Großmacht sondern als Sekundärmacht anzufangen umso die Übersicht über den gewaltigen Mikrokosmos des Spieles zu erlangen. Grafisch sind beide Titel altbacken doch lohnt es sich sie zu spielen. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Moddbarkeit aller Paradox Spiele. Wer Lust und Laune hat kann seine eigenen Staaten oder Scenario fabrizieren. Es ist auch einfach neue Einheitenmodele (Panzer, Flugzeuge, Flugzeugträger) einzubauen. Die Modifizierung wird einem leicht gemacht, manchmal ist ein Hex Editor notwendig, Grafiken können leicht verändert werden auch neue Soundtracks usw. sind einfügbar. Ein Problem das ich mit Victoria II. hatte war die Kompatibilität zu Windows 10. Aber auch das konnte ich durch durch den Download von Microsoft regeln. Leider habe ich Victoria I. nie gespielt darum ist die Seite eher Victoria Il. lastig. Alles in allem ein nettes Echtzeitstrategiespiel mit dem Potential Alternativgeschichte zu schreiben…

Gemoddet Großtexas (Victoria II)


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