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1876/1886 - Bismarcks Niedergang:

Mitte der 1870er ist das Weltreich der Napoleonen eine Macht die seine Aufmerksamkeit nichtmehr nur auf dem amerikanischen Kontinent fokussiert hatte. Plebiszitkaiser Frederic I. (Frederic Blis) nutzt die Technologie seiner Ära voll und ganz aus. Er Telegraphiert mit Mexiko, liest die neuste Ausgabe der New York Times und erhält Geheimdienstberichte aus aller Welt. Dass Louisiana eine Weltmacht ist bezweifelt 1876 Niemand mehr weder die Briten noch Preußen. In Amerika sieht die Lage gut aus, Frederic übernahm den Titel des panamerikanischen Konsuls und stand im Mittelpunkt eines Netzwerks der Macht. Louisianas Netzwerk ging bis in den Vatikan wo Kardinal Bonaparte unterstützt durch französisches Geld sich im Kardinalsgremium einkaufte.
800px-Berlin Kgl Palais Arbeitskabinett König Wilhelm I v Pr 1868 (IZ 50 H Scherenberg)

König Wilhelm I. fragte sich immer öfter ob der Eiserne Kanzler sein Königreich in den Abgrund stürzen würde

Kleine Geschenke verfehlten auch in Rom ihr Ziel nicht, ein Kardinal der eine Familie wie die Bonapartes als Gönner hat der ist auch gleichmal Kandidat für den heiligen Stuhl. Kaiser Frederic I. ist ein Anhänger der Religionsfreiheit doch er weiß die Religion auch zu nutzen. In Berlin sitzt inzwischen Otto von Bismarck auf dem Schleudersitz. König Wilhelm I. ist weniger damit zufrieden dass sein Land von Frankreich, Österreich Bayern und immer mehr süddeutschen Fürstentümern eingekeilt wird. Bismarck hat gegenüber Napoleon II. einige Fehler begangen, einige Chancen nicht genutzt und sich mächtige Gegenspieler geschaffen. Sein anti-katholischer Kulturkampf war besonderer Kritikpunkt. Seit Wilhelm I. Bismarck zu seiner rechten Hand gemacht hatte schwanden seine Beliebtheitswerte.
SchachspielGutgegenBöseNapoeln

Otto von Bismarcks Schachspiel gegen den "Napoleonischen Papst" Pius X. der Papst hatte die besseren Züge und gewann letztendlich

An eine Einigung Deutschlands war nicht zu denken solange sich Staaten wie etwa die Königreiche Sachsen und Württemberg vom Norddeutschen Bund lossagten und auf Österreich-Bayerns Zollunion und den Dreibund ausrichteten. Allerdings war es Wilhelm nicht so wichtig Kaiser zu werden, er war auch mit seinem königlichen Status zufrieden. Das Bismarck sich auf Europa verbiss und so die Chance auf Kolonien in Übersee minimierte war auch unter den Kritikern Gesprächsthema. Alles verschlimmerte sich als 1878 der Bonaparte Kardinal Lucien zum Papst gewählt wurde. Dieser Papst „Pius X.“ hatte sich sein Amt erkauf hieß es in einem geheimen Brief denn der Eiserne Kanzler an Vertraute schickte. Das dumme war nur das eben diese Post bereits von Agenten der Franzosen gelesen wurde. In Windeseile konnte man Bismarcks Worte in diversen Zeitungen lesen. Ein Skandal, denn Bismarcks Ausdrucksweise war weniger die eines Ehrenmannes deutscher Schule. Erst nachdem Pius X. sein Amt angetreten hatte ging der „Kampf“ richtig los. Der neue Papst war parteiisch, und klar auf Seiten der Franzosen und Österreicher. Er gab Zeitungsinterviews die eine Entlassung Bismarcks forderten. Der „Napoleonische Papst“ ließ keine Möglichkeit aus die preußische Politik zu schmähen, denn der Kulturkämpfer in Berlin galt als Antichrist. Wegen seines Vierten Vornamens nannte Bismarck den Papst „Teuflische Reinkarnation Napoleons“ Der Papst sah dem original Napoleon auch etwas ähnlich was zu einigen Karikaturen führte. Anfang der 1880er Jahre wurde es Kaiser Wilhelm schließlich zu bunt. Bismarcks Politik war gescheitert, einzige Möglichkeit aus dieser Situation herauszukommen war nun Bismarck abzuservieren. Am 12. März 1882 war es soweit, Bismarck erhielt eine Leibrente und durfte sich auf sein Landgut in Pommern zurückziehen. Seinen Einfluss hatte Bismarck zwar nicht ganz verloren, doch Kaiser Wilhelm zog es nun vor etwas liberale Politik zu betreiben. Bismarck hatte nun andere Bereiche gefunden um die er sich kümmerte, so tat er was er gut konnte, essen. Morgens 13 gekochte Eier, dazu Wachteln in Butter. Otto von Bismarck starb schließlich 1886 an einem Herzinfarkt. Wiedereinmal hatte das Geschlecht der Bonapartes gewonnen. Wie sich die Geschichte weiterentwickelt ist der Phantasie des Lesers überlassen...

Umfrage wie gehts weiter?

Hier ist das Ende der Zeitlinie, ich habe sie 1886 beendet da ich ab diesem Zeitpunkt eigentlich alles Interessante erzählt habe. Das halbfertige Kapitel über die Emanzipation Amerikas habe ich gelöscht, doch sei so viel gesagt dass es 1887 zum Mord des US Präsidenten in Guayana kam. Die Frage ist jetzt wie sich die Welt, Europa und das Haus Bonaparte weiterentwickeln wird? Fünf Möglichkeiten stehen zu Wahl:

Wie geht es hier weiter?
 
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Die Umfrage wurde am 25. Mai 2018 um 16:32 erstellt. Bisher haben 12 Nutzer abgestimmt.
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