Weißruthenien (wie es auf Deutsch auch zu seinen Sowjetzeiten oft noch genannt wurde) ist ein Teil des Reichskommisariats Ostland unter Hinrich Lohse, Gauleiter von Schleswig-Holstein.
Flagge als Sowjetrepublik (seit 1937)
In der Sowjetrepublik Weißrussland/Bjelorussland/Belarus von 1940 war Nadeschda Grekowa Vorsitzende des lokalen Obersten Sowjets, und Nichipar Natalewitsch Chef des Präsidiums, aber in der Praxis hatte der Erste Sekretär der Kommunisten, Panteleimon Ponomarenko, einiges mitzureden.
Im Krieg[]
Nach dem Sowjet-Sieg zusammen mit Nazi-Deutschland über Polen erhielt Weißrussland ein großes Stück von Ostpolen.
Als das Unternehmen Barbarossa begann, wurde die Hauptstadt Minsk bereits am 18. Juni von der Wehrmacht erobert, auch wenn die Kesselschlacht von Bialystok-Minsk noch andauern sollte. Witebsk fiel am 30. Juni, Gomel später. Als Folge wurde das Land Teil des Reichskommisariats Ostland. Besonders die Juden des Landes wurden Opfer von Pogromen, aber auch Polen und Russen wurden verfolgt, ebenso natürlich alle Kommunisten. Das Gebiet um Bialystok fiel an Ostpreußen, aus keinem anderen Grund, als dass dessen Gauleiter Erich Koch auch Reichskommissar der Ukraine wurde, so dass er auf diese Weise eine Landverbindung dorthin bekam.
Nach dem "Ostfrieden" zwischen dem "Reich" und der Sowjetunion fiel fast ganz Weißrussland an ersteres und wurde nun wieder mit dem alten Namen Weißruthenien bezeichnet. Der Rest der Sowjetrepublik östlich des Dnjepr wurde nicht nur Teil von Russland; der immer misstrauische "Genosse" Stalin ließ sogar einen großen Teil der Bevölkerung nach Sibirien verschleppen und durch Großrussen ersetzen, da er die Weißrussen nicht mehr für zuverlässig hielt.
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| Die Sowjetrepubliken | |||
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| Beansprucht / Zeitweise erobert | |||
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