Alternativgeschichte-Wiki
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Durch eine Zeitreise bekommt Willi die Möglichkeit, noch einmal als Kind anzufangen. Doch er nimmt all sein Wissen aus dem Jahr 1941 mit in die Vergangenheit.

Die Ausgangslage:

Willis Pläne: Hitler zweifelt nicht an einem Sieg über Frankreich , denn es ist ja schon einmal gelungen. Seine Ziele sind aber, den Feldzug derart zu modifizieren, daß daß die Ausgangslage für den Feldzug gegen die UDSSR verbessert wird.

Dazu will er mehr Beutepanzer. Diese passen zwar nicht ins deutsche Konzept des schnellen Krieges, können aber von der Heeresgruppe Süd zur Überwindung der Stalinlinie eiingesetzte werden, und dan per Schiff nach Estland gebracht, um Leningrad einzunehmen.

Vergleich der Streitkräfte

Frankreich
drei Panzerdivisionen (eine vierte Division in Aufstellung), drei leichte mechanisierte Divisionen (eine vierte Division in Aufstellung NAf.), fünf leichte Kavalleriedivisionen, eine Kavalleriebrigade, drei Spahibrigaden, Infanterie: sieben motorisierte-, eine Gebirgs-, eine leichte-, 64 Feld- (davon 14 Kolonialdivisionen) und zwölf Festungs-Divisionen mit Festungstruppen. Die amerikanischen Lieferungen an Panzern sind noch zur Eingliederung bei Orleons.
Vereinigtes Königreich
elf vollmotorisierte Infanteriedivisionen, davon eine Division im Bereich der Maginotlinie. Eine Panzerbrigade, Maginotlinie (später auch eine Panzerdivision und eine weitere Infanteriedivision).
Deutsches Reich
160 (anstelle 117) Infanterie-Divisionen davon 12 motorisierte Divisionen
15 (anstelle 10) Panzer-Divisionen und 4 Kavallerie-Division.


Panzertruppen

Alliierte Typ/Bewaffnung Panzer Zahlen/Panzerung
Vereinigtes Königreich
Mark VI Leichter Panzer ca. 400
Mark II Matilda ca. 160
Cruiser ca. 250
Frankreich
Renault FT-17 1800
(AMR)+AMC 450
FCM 100
Renault R-35 1550
Hotchkiss H-39 1200
D1+D2 145
Somua S-35 430
Char B1 bis 400
Summe: ca. 6600
Deutsche Typ/Bewaffnung Panzer Anzahl/Panzerung
Panzer III
50 mm
1400
Panzer IV
75 mm
900
Panzerjäger 1
50 mm
1000
Panzerjäger 2
75 mm
1000
Sturmgeschütz
75 mm
1000
Beutepanzer
div. russische 3500
Summe: 8800














Alliierte Panzer

Mit dem starken Renault Char B1 und dem schnellen Somua S-35 verfügten die Franzosen über Panzer, die in Bewaffnung und Panzerstärke überzeugen konnten. Aufgrund ihrer Grundkonzeption waren sie jedoch für einen Bewegungskrieg nur beschränkt tauglich.

Luftstreitkräfte

Armée de l’air Die Armée de l’air verfügte zu Beginn des Westfeldzugs über 2400 Jagdflugzeuge, 1160 Bomber und 1464 Aufklärer, damit über 5000 Flugzeuge. Darunter befanden sich etwa 1000 Jagdeinsitzer moderner Bauart. Hinzu kamen noch etwa 1000 Stück Morane-Saulnier MS.406. Dieses Jagdflugzeug war zwar frisch entwickelt, aber untermotorisiert (860 PS). Dies entspricht dem historisch korrekten Stand.

Royal Air Force Zu Beginn des Westfeldzugs waren auf dem Kontinent 456 Maschinen (262 Jäger, 135 Bomber, und 60 Aufklärer) eingesetzt. Die Jagdverbände waren teilweise noch mit dem Doppeldecker Gloster Gladiator, mehrheitlich jedoch mit der modernen Hawker Hurricane ausgestattet. Die Briten lehnten ab dem 15. Mai jede zusätzliche Entsendung von Jagdflugzeugen ab.

Dies entspricht dem historisch korrekten Stand.

Luftwaffe

Auf den Bau der BF 110 wurde verzichtet. Die dadurch zur Verfügung stehenden Mittel wurden zum Bau von Jägern und Stuka´s genutzt und erhöhen deren Zahl entsprechend.

Für den Westfeldzug standen etwa 1200 (anstelle 900) Jagdflugzeuge Bf 109, etwa 1100 zweimotorige Kampf- und etwa 500 (anstelle 320) Sturzkampfflugzeuge Ju 87.

Die niederländische Koninklijke Luchtmacht entspricht dem historisch korrekten Stand. Die 130 Flieger (siehe oben) stellen eine willkommene Ergänzung dar.

Die Vorbereitungen auf deutscher Seite

Willi plant einen Sichelschnitt. Als Vorbereitung werden die erbeuteten sovj. Beutepanzer an der nordfranz. Grenze stationiert. Sie dienen als Lockvogel und sollen die Aliierten Truppen dorthin bringen.

Die panzerverbände deutscher Produktion sollen aber den Überfall durchführen. Sie werden verborgen südlich stationiert, bzw. erst kurzfristig dorthin verlegt. Geplant ist eine Überraschungsoffensive durch die Adennen.

Die Vorbereitungen auf alliierter Seite

Entspricht der geschehenen Historie. Das Fehlen von Elsaß Lothringen hat die Franzosen nicht davon abgehalten, die Armee gut auszustatten.

Seit dem 2.9.1939 herrscht Krieg zwischen Deutschland einerseits und Frankreich + Großbritannien andererseits. Doch es ist ein inaktiver Krieg. Keine Seite wagt den Angriff. Schockiert ist man auf französischer Seite, daß es dem deutschen Reich gelungen ist, ohne große Kampfhandlungen Westpolen zu erobern. Noch schlimmer ist die Tatsache, daß massig poln. und sovj. Panzer in deutsche Hände viel. Aber es kann niemand einschätzen, wie viele erbeutet wurden, und wie hoch deren Kampfwert wirklich ist.

Schon im Oktober 1939 können franz. Aufklärungsflieger erkennen, daß massiv Panzerfahrzeuge an dem nordfranz. Frontabschnitt aufgefahren werden. Es sind so viele, daß sie einfach nicht mehr verborgen werden können.

Die Alliierten müssen natürlich reagieren und bauen ihreseits die Stellungen dort aus. Frankreich und GB stationieren das Gros ihrer Panzerfahrzeuge und PAK an diesem Abschnitt. Von Seiten der Alliierten kann man sogar dies nachvollziehen. Zwischen den Kriegen hat Frankreich massiv die Marginot-linie ausgebaut, und diese läuft von der it. Grenze entlang der schweizer grenze, dann weiter entlang der Mosel, Epinal, Toul, Verdun) und endet im Süden der Adennen. Die Adennen selbst sind ein unwegsames Gelände und nach Auffassung de Alliierten für einen Angriff ungeeignet. Also wird eine deutsche Offensive zwischen Abbeville und Reims erwartet. Dort werden die brit. und franz. Armeen nun massiv stationiert, vorne die Infanterie in deren Stellungen, welche massiv ausgebaut werden. Dahinter die Panzerverbände, geschützt von den Fliegerhorsten. Letztere sollen flexibel dort eingreifen, wo der Angriff geballt kommt.

Der Feldzug

In den frühen Morgenstunden des 10.05.1940 startet die deutsche Luftwaffe einen Großangriff gegen Frankreich. Ziel sind zunächst nur die Flüghäfen und die alliierte Luftwaffe. Es gelingt schnell die Lufthoheit zu erhalten, da die meisten all. Flieger noch am Boden zerstört werden.

Ohne Luftunterstützung startet das deutsche Heer den Angriff durch die Adennen, mit direkten Weg nach Paris. Beute-Schwimmpanzer und tauchfähige Panzer 3 schaffen Brückenköpfe und die deutschen Panzerdivisionen erzielen den Durchbruch durch die franz. Einheiten. Da an den Adennen keine Offensive erwartet wurde, sind diese auch dünn besetzt. Nach dem Durchbruch überholen die "Kavallerieeinheiten" die Panzerdivisionen. Diese sind mit den 1600 6-Rad Spähpanzern ausgerüstet und fahren so schnell wie möglich ins französische Hinderland. Die Spähpanzer sind zwar schlecht gepanzert und bewaffnet, stoßen bei ihrem Vormarsch nur auf Versorgungseinheiten, die teils garnicht bewaffnet und gepanzert sind.

In nur 3 Tagen erreichen die Panzerdivisionen Paris, da ihnen der Weg durch die Spähpanzer geebnet wurden. Es folgen die mobilen Infanterieeinheiten mit den StuG und Selbstfahrlafetten. Diese decken die Flanken der Panzerdivisionen und sollen Gegenangriffe abwehren. Das Gros der Deutschen Armeen umgehen Paris südlich, um in einer Zangenbewegung die Normandie vom restlichen Frankreich abzuschneiden. Der britische Nachschub kommt nämlich über die Normandie.

Die kampffähigen alliierten Verbände sitzen nun zwischen den Einheiten an der Grenze und den Eindringlingen im Süden fest und drohen, in einem großen Sichelschnitt eingekesselt zu werden. Die Stellungen zu verlassen, und die deutschen Angreifer zu attakieren würde allerdings bedeuten, den Deutschen (Beutepanzer-) Divisionen schutzlos ausgeliefert zu sein. Es herrscht lähmende Ratlosigkeit. Halbherzig werden einige Divisionen von der Grenze abgezogen und den Eindringlingen entgegengeworfen. Es kommt zur Panzerschlacht bei Chateau-Thierty.

Als Speerspitze gelingt es, 250 R 35 und AMC Panzer zusammenzuziehen. Weitere 300 mittlere Panzer, 50 Samua 35 und 170 schwere Char B1 bis Panzer folgen aufgrund der geringeren Geschwindigkeit etwas zeitvesetzt. Die ersten 250 Panzer bilden einen imposanten Anblick, und auf deutscher Seite steht nur 1 mobile Infanterie-Division gegenüber. Also geht Frankreich sofort in die Offensive und wartet nicht auf die Verstärkung mit den schwerden Panzern.

3 Divisionen greifen an, geführt von den 250 Panzern. Doch beide Panzertypen haben nur eine 37 mm Kanone und daher eine recht geringe Reichweite. Die deutsche mobile Infanteriedicvision hat StuG 3 und Marder Selbstfahrlaffetten in Stellung gebracht, dazu kommen auch ein paar Panzerjäger 1. Die Marder und StuG haben die langen 70 mm Geschütze und können schon die Franzosen unter Beschuß nehmen, bevor diese nah genug heran kommen, um die deutschen Stellungen zu beschießen. Die ersten 40 französischen Panzer sind zerstört, obwohl sie selbst noch keinen Schuß abgegeben haben. Dann erscheinen auch noch deutsche Flieger am Himmel. Die Franzosen ziehen sich schnell zurück und warten auf Nachschub.

Doch sie warten vergebens. Die deutsche Luftwaffe kontrolliert den Luftraum. Anstelle aber die Kampfeinheiten zu beschießen, werden die Fahrzeuge für den Nachschub zerstört. Gezielt wird nach Treibstoff-Transportern gesucht. Als dann endlich die franz. Char B1 das Kampfgeschehen erreichen, haben sie kaum noch Treibstoff.

Die deutsche Division stellt sich nicht dem Kampf, sondern zieh sich um 50 km zurück. Aufgrund von Treibstoffmangel können die französischen Panzer nicht folgen, sie bleiben stehen, so wie die Offensive.

Ähnlich verlaufen 2 folgende Gefechte bei Brionne und Evreux. Geringe franz. Verluste, keine deutschen Verluste, liegenbleibende franz. Panzer.

Die brit. Divisionen erleiden das gleiche Schicksal.

Es gelingt den deutschen Banzerdivisionen bis zum 20.05.1940 den Kanal bei Caen und Avranches zu erreichen. Die Normandie, welche bisher von den Briten für den Nachschub genutzt wurde, ist somit vom restlichen Frankreich getrennt, aber auch die französische und britische Armee ist nördlich von Paris nun eingeschlossen und bewegungsunfähig.

Die Eingeschlossenen igeln sich ein und warten zunächst ab. Somit verlieren sie zwar kostbare Zeit, aber ohne ausreichend Treibstoff und Nachschub ist nichts möglich. Die meisten Panzer stehen jetzt auf den Feldern, aber die Treibstoffreserven lagern an der Grenze zum deutschen Reich und können nicht transportiert werden.

Über der Normandie entwickeln sich nun heftigste Luftkämpfe zwischen der Royal Airforce und der Luftwaffe. Die Franzosen haben kaum noch Flieger. Für beide Seiten ist es sehr aufwendig. Die Briten starten und landen nun nicht mehr von Frankreich aus, sondern müssen die Flugplätze in GB nutzen. Auch die Luftwaffe kann nur vereinzelt auf neu eroberte Flughäfen zugreifen und hat nun weite Anflugswege. In der Luft entsteht ein Patt, und Willi beschließt, die Normandie nicht anzugreifen, hier besteht eine hohe Stärke an brit. Truppenanwesenheit. Das restliche Frankreich ist kaum noch verteidigt und somit verlustfrei zu besetzen.

Am 22.05. wird Paris zur offenen Statt erklärt, am 29.05. Orleons und Nantes und am 04.06. Lyon und Brest. Die Briten beginnen schon am 27.05. mit ihrem Abzug aus der Normandie. Da Material leichter ersetzt werden kann wie Menschen, wird alles an Schiffen mobilisiert, um seine Soldaten zu evakuieren.

Zwischen Paris und Orleon stoßen die deutschen Soldaten auf ein Lager mit 300 ungenutzten amerikanischen Panzern. Diese werden inspiziert und nach Ungarn in ein Beutepanzerzentrum gebracht.

Das hat Willi vergessen. Seine Kreuzer möchte Willi schonen und läßt die Briten ziehen.

Und die Luftwaffe ist in Kämpfen mit der Royal Airforce beschäftigt. Es gelingt den Briten, 190.000 Soldaten zurück zu holen. Allerdings bleiben auch 80.000 Briten im Kessel vor Paris und gehen in deutsche Gefangenschaft.

Am 07.06. bittet die französische Regierung um einen Waffenstillstand, Willi akzeptiert sofort, aber unter seinen Bedingungen. - Deutschland fordert keine Gebietsabtretungen. - die Kriegsgefangene bleiben solche, bis auch GB dem Frieden zustimmt. - die franz. Waffen werden als Beute zerstörungsfrei übergeben. - die franz. Rüstungsindustrie liefert von jetzt an bis Kriegsende an Deutschland - die franz. Flotte wird an Deutschland übergeben.

Sollte Frankreich ablehnen, droht Willi mit einer langen besetzung und eine deindustrielisierung Frankreichs.

Frankreich muß zustimmen´.

Bilanz

Verluste

Die deutsche Wehrmacht verlor kaum Panzer, an Flugzeugen büßte sie 1236 Maschinen ein, weitere 323 wurden beschädigt. Die Briten und Franzosen verloren die Masse ihrer Panzerfahrzeuge, der Flugzeugverlust betrug bei den Briten 1020 Maschinen, davon 477 Jagdflugzeuge. Bei den Franzosen lagen die Verluste bei 800 Flugzeugen.

Auf deutscher Seite fielen 3.000 Soldaten der regulären Wehrmacht (anstelle ca. 49.000).

Für die Welt war der heftige und schnelle Sieg ein Schock. Der Sieg war noch eindeutiger als in der realen Historie. Aber außer Willi kann ja akeiner einen Vergleich ziehen. Trotz des Erfolges bleibt die strat. Lage vergleichbar. Die Briten setzen den Krieg fort und verlagert seine Offensivpläne nach Rußland.

Italien plant weitere Angriffe.

Ca. 4000 franz. und 600 britische Panzer werden erbeutet. Diese werden erfaßt und für die weitere Verwendung prepariert.

Besatzungszeit

Willi hält nicht viel vom Atlantikwall. Hier werden zu viele Recourcen gebunden. Mobile Verteidigung ist sein Schlagwort. Einige Bunker an der Küste genügen. Die Verteidigung soll die Luftwaffe mit massig Jagdfliegern übernehmen. Dazu muß das Radar effektiv aufgebaut werden. Und einige Flugplätze. Angreifende Flugzeuge werden von den Jägern vernichtet, und Stukas übernehmen die Verteidigung gegen nicht fliegende Gegner.

Flugzeuge mit großer Reichweite sind somit nicht notwendig.

Einen Angriff auf die britische Insel lehnt Willi auch ab.

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